'Freiraum'
Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Südbayern u. a.

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, Juli 2015

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Der "Freiraum" verstand sich nach eigenen Angaben als "eine Zeitung mit einer Berichterstattung von zeitlich begrenzter Aktualität. Er verliert durch zu lange Ablage/Ablagerung somit für Leser wie für Verlag seinen Wert". In 10 Punkten erklären die Verfasser ihre "erweiterten Eigentumsvorbehalte", wobei besonders Punkt 8 ins Auge fällt: "Widergabe von Wort und Bild aus dem 'Freiraum' zu gewerblichen und amtlichen Zwecken ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet, ebenso der Weiterverleih, z. B. unter Justizbeamten, was einer Massenzensur mit ideologischer Ausbeutung gleichkommt" (Freiraum 5/1984).

Die Null-Nummer erschien im Januar 1984. Die Nummern 1 bis 6 wurden von der Anarchistischen Föderation Südbayerns (AFSB) herausgegeben. Ab Nummer 7 (Dezember 1984/Januar 1985) wurde der "Freiraum" von "verschiedenen anarchistischen Gruppen und Organisationen in Westdeutschland getragen. Er soll allen Interessierten Raum für Diskussionen und Auseinandersetzungen bieten sowie die bessere Organisierung der anarchistischen Bewegung unterstützen." Vermutlich gehörten dazu die "Anarchistischen Arbeiter-Union", die "Freie Arbeiterunion/Anarchosyndikalisten" (FAU), die "Anarchistischen Pogo-Partei Deutschlands" sowie weitere Gruppen. Als Herausgeber der Zeitung werden von Ausgabe zu Ausgabe verschiedene Personen genannt, bei denen es ich sicher manchmal (wenn nicht immer) um fiktive Namen handelte.

In der Ausgabe 10/1985 wurde u. a. erklärt, dass man nicht mehr "jeden Scheiß drucken wolle". Die Zeitung solle nicht die "Spielwiese" für Randgruppen sein (Freiraum 10/1985, S. 2). Auch in der Ausgabe 18 vom Sommer 1987 wurde darauf eingegangen und zum Ausdruck gebracht, dass "es nicht unsere Absicht ist, eine einheitliche Linie in der Zeitung zu vertreten, sie soll eine Möglichkeit für euch sein, eure Positionen darzustellen und zu diskutieren" (Freiraum 18/1987). Im Editorial der Ausgabe 19/1987 wurde erklärt, dass es nun "um die Wiederbelebung der Szene" gehe. Gleichzeitig wolle man "auf einen etwa 2-monatigen Erscheinungsrhythmus" hinarbeiten (Freiraum 19/1987).

Die Ausgabe 22 vom Sommer 1988 stand im Zeichen der Ankündigung, dass es möglich sei, dass die Zeitung nicht mehr erscheine. Als Grund wurde eine mangelnde Unterstützung der Leserschaft angegeben: "Wenn von Euch nicht mehr Unterstützung kommt, sowohl in Form von Artikeln, Vertrieb und Kohle, dann haben wir keine Lust mehr noch weiter zu machen. Verarschen können wir uns schließlich auch allein." Und: "Die Zeitung sieht genau so aus, wie ihr es bestimmt. Die Redaktion hat rein technische Aufgaben, d. h. sie stellt eure Artikel zu einer Zeitung zusammen …" (Freiraum 22/1988).

Die Ausgabe 24 vom Herbst 1989 knüpfte an die Unterstützung der Leser an. Die Redaktion bedankte sich mit den Worten: "Als erstes möchten wir uns für euer reges Interesse bezüglich des letzten Freiraum bedanken. Endlich wieder ein Aufschwung nach ewig langem Brachliegen …" (Freiraum Nr. 24/1989).

Die Auflage der Zeitung soll bei 1.500 Stück gelegen haben. Der Druck erfolge im Selbstverlag. Im November 1984 unterstütze die AFSB die "Gemeinsame Beilage" zu den Publikationen von BWK, FAU/R, KPD und NHT, die von 1984 bis 1991 erschien.

Mit der Nummer 7 (1984/85) nannte sich die Zeitung im Untertitel einfach "Anarchistische Zeitung" und wurde nach eigenen Angaben "überregional vertrieben". Zur Umbenennung im Untertitel heißt es: "Der Untertitel lautet ab dieser Ausgabe 'Anarchistische Zeitung'. Alle Gruppen, die ihn künftig unterstützen bzw. mittragen wollen, fordern wir auf, uns mit Artikeln und Bestellungen zu überschwemmen sowie uns Kontaktadressen für die Veröffentlichung zuzusenden, damit ein aktuelles Adressennetz entsteht, wodurch die Möglichkeit für eine bessere Zusammenarbeit der anarchistischen Bewegung verbessert werden sollen. Wir wollen nicht versuchen, eine Papierorganisation aus dem Nichts zu schaffen, sondern treten für schrittweise föderative Zusammenschlüsse aller (bereits bestehenden) anarchistischen Individuen, Gruppen und Organisationsansätzen ein." (Freiraum 7, Dez. 1984/Jan. 1985).

Allerdings hatte diese Umbenennung nicht lange Bestand. Im Laufe der Zeit wechselte die Zeitschrift des Öfteren den Untertitel, der aber meist nur noch im Impressum, nicht mehr auf der Titelseite auftauchte.

Der "Freiraum" wolle nicht versuchen, "eine Papierorganisation aus dem Nichts zu schaffen", sondern er trete "für schrittweise föderative Zusammenschlüsse aller (bereits bestehenden) anarchistischen Individuen, Gruppen und Organisationsansätzen ein" (ebd.).

Gegründet wurde die Anarchistischen Föderation Südbayerns (AFSB) vermutlich Anfang des Jahres 1984. Das Datum dürfte mit der Herausgabe der Null-Nummer korrespondieren. Nach der Ausgabe 5/1985 löste sich die Gruppe bald wieder auf: "Nach 1 Jahr Bestand ist die anarchistische Föderation Südbayerns als aufgelöst zu betrachten." In der Ausgabe 8/1985 wird zudem die Auflösung des AFSB in den Zusammenhang mit einer Nicaragua-Demonstration (16.1.1985) und einer "letzten gemeinsamen Veranstaltung am 29.1.1985 zur Machtübernahme der Faschisten" und einer misslungenen "gemeinsamen Schulung mit den revolutionären linken Organisationen in München" gebracht.

In der Ausgabe 8/1985 wurde rückblickend der Werdegang der Gruppe wie folgt beschrieben: "Im Dezember 1983 trafen sich 150 Anarchisten … im alten ZOFF in der Landsberger Straße München. Eine ganz kleine Gruppe von Anarchisten, hauptsächlich aus der Friedensbewegung stammend, sah es nach vielen politischen Enttäuschungen für nötig, eine Organisation zu schaffen. Auch ehemalige Mitglieder der früheren ALM (Anarchistische Liga München) waren beteiligt." Ein "Gründungsaufruf" wurde vorbereitet. Ziel war es, "eine regionale Föderation zusammen mit allen verschiedenen Anarchistischen Strömungen zu gründen". Kurze Zeit später "wurde dann die Aufteilung in Gruppen und Arbeitskreisen beschlossen. Damit konnte die Föderation als gegründet betrachtet werden. Es gab eine Zeitungsgruppe, die FAU/IAA (Anarchosyndikalisten), eine Hochschulgruppe, eine Arbeitslosengruppe, eine Theoriegruppe, ein AK Autonomes Zentrum …" (ebd.)

Selbstkritisch wurde erklärt, dass auf den Plenarsitzungen immer weniger Teilnehmer erschienen seien, dafür "stabilisierten sich viele der gegründeten Gruppen". Zudem entstand ein "regionales Kontaktnetz". Neue Arbeitskreise wurden gegründet, etwa "Frauengruppe, Ermittlungsausschuss, Ökogruppe". Auseinandersetzungen soll es vor allem bei der "Bündnispolitik mit K-Gruppen" gegeben haben, was "zur Spaltung der FAU/IAA in München" geführt haben soll. Die Plenarsitzungen seien "immer mehr nur noch von Mitgliedern der neugegründeten AAU (Anarchistische Arbeiter Union) getragen". Es sei aber ein Unding gewesen, "als Anarchogruppe sich jeden Tag unter einem anderen Namen zu treffen. Das sahen die verbliebenen Beteiligten auch ein, was schließlich zur Auflösung der Föderation führte". Es verblieb die "Freiraum-Redaktion", die nach Angaben der Verfasser, an "Auflage und Erscheinungsweise" gemessen, aktuell "die größte deutschsprachige Anarcho-Zeitung" sei.

Im Juli 1985 schrieb man, dass von "den bisher 10 erschienenen Ausgaben … 6 der staatlichen Zensur zum Opfer gefallen" seien. Allein vom "20.6.1984 bis zum 13.7.1984 wurde der Freiraum 2, 3 und 4 beschlagnahmt und verboten" (Freiraum 5/1984), die Ausgabe 5 u. a. wegen "Verunglimpfung des Staates" und die Nummer 6 wegen "Aufruf zu Straftaten und "Eingriff in die Bundeswehr" (Freiraum 7/1984/85). Auch die Nr. 15 "wurde wie fast alle vorherigen Nummern beschlagnahmt" (Feiraum 16/1986/87).

Auch gegen die Nummer 17 vom Frühjahr 1987 erfolgte ein "Beschlagnahmungsbeschluss" nach § 90b ("Verunglimpfung des Bundesverfassungsgerichts"). U. a. wurden die Verantwortlichen nach § 90a, 111 und 129a StGB verfolgt und inhaftiert.

Inwieweit der "Freiraum" zu einem Diskussionsforum anarchistischer Gruppen wurde, muss offen bleiben. Der Inhalt der Zeitungen bestand eigentlich in der Regel aus Flugblättern, Leserbriefen Bekennerschreiben, Berichte über Aktionen, Prozesstermine, Treffs, Gruppen in der Region und Artikel über anarchistische Persönlichkeiten (Mühsam, Landauer). Womöglich resultierte die Verfolgung der Zeitung und einiger ihrer Autoren aus der ungebremsten Solidarität mit dem autonomen Extremismus. Der "Freiraum" erschien laut der "Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus, Abteilung Periodika 1798-2001ff." erst bis zur Nummer 24 im Herbst 1989 und machte dann einige Jahre Pause. Im Herbst 1996 erschien dann noch eine Nummer 25 und im Herbst 1997 noch eine Nummer 26.

Da uns leider nicht alle Nummern der Zeitschrift zur Verfügung standen, bitten wir die LeserInnen um Ergänzungen. Uns fehlen die Nummern 0, 1, 12, 14, 23, 25 und 26.

Quellen und weitere Infos:

Liste der "Freiraum"-Ausgaben

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

Januar 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Null-Nummer ihrer Zeitung "Freiraum" heraus.
Quelle: Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus, DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

Februar 1984:
Vermutlich im Februar oder März gibt die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) Nummer 1 ihrer Zeitung "Freiraum" heraus.
Q: DadA: DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

Juni 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Nr. 2 ihrer Zeitung "Freiraum" heraus. Inhalt der Nummer ist:
- "Wähle Niemand"
- "Dokumentation"
- "Szenario"
- "Kommentar"
- "Wir sind gekommen, dem Militär den Krieg zu erklären"
- "Nächtliches Telefongespräch"
- "Bunker-Knacker-Kommando"
- "Meinungsumfrage"
- "Mobilmachungsübung"
- "Krieg dem Krieg"
- "Einquartierung"
- "Medikamentenraub für die Dritte Welt
- "Wale weinen nicht"
- "1. Mai. Kampftag der Arbeiterklasse"
- "Freiheit für die politischen Gefangenen in den Gefängnissen der Türkei"
- "Zur Gewaltfrage in der Friedensbewegung und zur Revolution"
- "Widerstand in der Oberpfalz"
- "Bücher. Der Marxismus, der aus der Kälte kam"
- "Giroblau. Aktion gegen das Waldsterben, Sand im Getriebe der Stromwirtschaft, Schluss mit der Einzugsermächtigung der Stromrechnung"

Bekannt gegeben wir, dass die "Staatsanwaltschaft gegen das Blatt zuschlug, diesmal wegen §§" 111 und "140 StGB".
Q: Freiraum - Zeitung der Anarchistischen Föderation Südbayern, Jg. 1, Nr. 2, München, Mai/Juni 1984.

Juni 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Nr. 3 ihrer Zeitschrift "Freiraum" heraus. Inhalt der Nummer ist:
- "Nachrichten"
- "§ 129 gegen den Mauerbruch"
- "Zum 3. FLI-Treffen am 4./5./6. Mai auf der 'Domäne' in Lutter"
- "Schwarzer und Faden"
- "Science Fiction"
- "Die Macht der Disziplin"
- "Polizei, Justiz"
- "Nichtwähler aller Länder, vereinigt Euch! Kämpft für die totale Lust. Anarcho-Pogo-Partei Deutschlands (APPD)"
- "Manöver-Behinderung und Menschennetz"
- "Lebenslänglich ist lebendig begraben"
- "Ein Brief aus der JVA Straubing"
- "Autonome Hochschulgruppe"
- "Wendland-Blockade"
Q: Freiraum - Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Südbayern, Jg. 1, Nr. 3, München, Juni 1984.

August 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Nr. 4 ihrer Zeitschrift "Freiraum" heraus. Inhalt der Nummer ist:
- "Beschlagnahmt. Hausdurchsuchung bei der Anarchistischen Zeitung"
- "Nachrichten"
- "Leserbrief zur Beschlagnahmung"
- "Internationales Anarchistentreffen, Venedig"
- "Aufruf zur Kampagne gegen die NATO- Herbstmanöver"
- "Theorie"
- "10 gute Gründe gegen die Schulpflicht zu sein - Disput"
- "Ludwigsfeld - Auf die Barrikaden"
- "Die Heilkraft der Staatsgewalt"
- "Paranoide Schizophrenie- Eine einschlägige Erzählung"
- "Poesie und Revolte"
- "Freiheit für Omori"
- "Ein Brief aus der Provinz"
- "Die versteinerten Verhältnisse zum Tanzen bringen"
-"Besetzt Hannover"
Berichtet wird darüber, dass die 4. Ausgabe des "Freiraum" beschlagnahmt wurde. Zudem wurden "die Wohnungen zweier verantwortlicher Redakteure der neu erschienenen Zeitschrift 'Freiraum'… polizeilich durchsucht". Weiter wurde auch die Nr. 3 der Zeitung beschlagnahmt. Begründung: "Eingriff in ein schwebendes Verfahren wegen Abdruck eines Strafbefehls… Verletzung des Urheberrechts…"
Q: Freiraum - Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Südbayern, Jg. 1, Nr. 4, München, Juli/August 1984.

September 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Nr. 5 ihrer Zeitschrift "Freiraum" heraus. Inhalt der Nummer ist:
- "Termine, Aktionen, Treffs"
- "Nachrichten"
- "Anschlag auf NATO-Pipeline"
- "Neuigkeiten & Nachrichten & Sensationen"
- "Kriminelle/terroristische Vereinigung Anarchistische Föderation"
- "Chaos-Tag in Hannover"
- "Mutlangen: Vom Protest zum Widerstand"
- "Nukleare Kriegsvorbereitungen durch US-Mittelstreckenraketen"
- "Wächterhof: Schauprozesse"
- "England: Streik statt fauler Kompromisse"
- "Anarcho-Feminismus: Anarchie ist Emanzipation"
- "Die letzten Dinge regeln"
- "Zehn kleine Wirtelein … Eine Münchener Geschichte"
- "22. bis 29. September 1984: Manöverbehinderung im Fulda-GAP"
- "Nicaragua: Politische Einschätzung der Arbeiterbrigaden"
- "Mittelamerika: Die Linke, der Anarchismus und die 3. Welt"
- "Zum 129a. Verfahren gegen die Angehörigen von politischen Gefangenen"
- "Ballad of Crowfoot"
Q: Freiraum - Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Südbayern, Jg. 1, Nr. 5, München, September 1984.

November 1984:
Die Anarchistische Föderation Südbayern (AFSB) gibt die Nr. 6 ihrer Zeitschrift "Freiraum" heraus. Inhalt der Nummer ist:
- "Termine, Aktionen, Treffs"
- "Süddeutsches Anarcho-Treffen am 15.9.84 in Stuttgart"
- "KDV? Oder was?"
- "Ermittlung"
- "Wir basteln uns einen Pflasterstein"
- "Just Do it"
- "Indianer Kampf"
- "Störmanöver"
- "Venezia 84"
- "Lieber Mutter Erde als Vater Staat"
- "Angstneurosen, Ursache des Scheiterns elementarster Grundregel n - und Gesetze der Gesellschaft?"
- "Autonome Initiative"
- "Leserbriefe"
- "Unheimliches in Bayern"
Q: Freiraum - Zeitschrift der Anarchistischen Föderation Südbayern, Jg. 1, Nr. 6, München, Oktober/November 1984.

Januar 1985:
Es erscheint die Nr. 7 der Zeitung "Freiraum", deren Untertitel nun "Anarchistische Zeitung" lautet. Als Herausgeber erscheint nicht mehr die Anarchistische Föderation Südbayern. Inhalt der Nummer ist:
- "Termine, Aktionen, Treffs"
- "Sie sind unser Mann"
- "Stellungnahme zur Spaltung der Freien Arbeiter Union"
- "Flick & Co"
- "Die Frauengruppe der Anarchistischen Föderation . Ein psychodynamisches Trauerspiel"
- "Provisorische Plattform der Anarchistischen Arbeiter-Union (AAU)"
- "Vorbestraft"
- "Antifaschismus. Erklärung für eine gemeinsame antifaschistische Veranstaltung am 29. Januar 1985 in München"
- "Selbstverwaltet"
- "Leserbriefe"
- "Presseerklärung der Angehörigen der politischen Gefangenen in der BRD"
- "Hände weg von Nicaragua"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 1, Nr. 7, München, Dezember 1984/Januar 1985.

März 1985:
Es erscheint die Nr. 8 der Zeitung "Freiraum". Der Untertitel lautet nun "Anarchistische Zeitung - Journal der toten Bewegung". Inhalt der Nummer ist:
- "Prozesspädagogik. Pädagogikprozesse"
- "2000 Jahre Augsburg genügen immer noch nicht"
- "Aus unserer Rubrik Staranwälte. 129a Verfahren und Blatt"
- "Berichte"
- "MTU (Motoren- und Turbinen-Union) und ihre Funktion in der Rüstungsindustrie"
- "Dokumentation zum Hungerstreik der Gefangenen aus RAF und Widerstand"
- "Solidarität ist eine Waffe"
- "Keine Prozesse, keine Trakte, keine Knäste"
- "No More Heroes Anymore"
- "Solidarität- Ja, aber wie…"
- "Auslandsbericht: Italien, Mailand"
- "Griechenland"
- "Widerstand Mutlangen"
- "Nur ein toter Mann ist kein Chauvi"
- "It's only Liebeskummer and i like it, oder: Alle Männer tauchen nichts"
- "Manifest gegen den Liebeskummer"
- "Organisation und Programm. Zwei Reizwörter für Anarchisten"
- "Junge Revolutionäre und Moral von anno dazumal"
- "Und dann war da noch die Föderation, die endlich begraben wurde, nachdem ihr schon lange die letzten Fasern Flesh und Orga. Gerüst gefault waren. Vom Trieb und der Liebe"
- "Auflösung des AFSB ohne rosarote Brille"
- "Aus dem Fitnessraum der Bewegung"
- "Letztens in München"
- "Leserbrief"
- "Präsidium der gemeinsamen Vollversammlung der Leitungen von AAU, BWK, FAU-HD (A), FAU/R, KG (NHT), KPD, PA"
- "Nicaragua-Demo"
- "Türkische Antifaschisten verhaftet"
- "Dokumentation. Erklärung der "Revolutionären Zellen" (RZ)"
- "Weltwirtschaftsgipfel Anfang Mai in Bonn"
- "Dessert: Pfälzer auf Kraut"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung - Journal der toten Bewegung, Jg. 2, Nr. 8, München, März 1985.

Juni 1985:
Es erscheint die Nr. 9 der Zeitung "Freiraum", die sich hier "Die moralische Zeitung für den Schnell- und Alles-Konsumenten" nennt. Inhalt der Nummer ist:
- "El Salvador"
- "Völker in Ost Timor"
- "Zur Auseinandersetzung um den Hungerstreik der RAF-Gefangenen und den entstehenden sozialen Kämpfen"
- "Es ist zum Kotzen - Dokumentation"
- "Der Staat macht mobil"
- "Kasten"
- "WAA-Märchen aus 10001 Macht"
- "Denk-Bar"
- "Unser Heimatroman aus dem Fitnessraum, Teil 396 der Bewegung"
- "Meldungen"
- "Kommandoerklärung: Beißt den Schweinen in die Hirnrinde - Dokumentation"
Q: Freiraum - Die moralische Zeitung für den Schnell- und Alles-Konsumenten, Jg. 2, Nr. 9, München, Mai/Juni 1985.

September 1985:
Es erscheint die Nr. 10 der Zeitung: "Freiraum" die sich hier "Die Zeitung, die es immer noch gibt" nennt. Inhalt der Nummer ist:
- "Intro- Duction"
- "Zu den Durchsuchungen"
- "Termine"
- "Keine WAA in Wackersdorf und anderswo"
- "Die Autonomen und die WAA"
- "Entschließung des Koordinationsausschusses"
- "Umweltministerium besetzt"
- "Wackersdorf ist überall"
- "Dokumentation aus Infodienst, München"
- "Widerstand in Mutlangen"
- "Forderung zur Abschaffung der Irrenhäuser"
- "Canada"
- "Front - News From El Salvador"
- "Leuchtende Pfade"
- "Bergarbeiterstreik und Anarcho-Syndikalismus"
- "Prostitution und Vergewaltigung als Prinzip der Gesellschaft"
- "Meldungen"
Q: Freiraum - Die Zeitung, die es immer noch gibt, Jg. 2, Nr. 10, München, August/September 1985.

15.07.1985:
Vermutlich um den 15.7. herum erscheint eine zwei-seitige Erklärung der "Anarchistische Föderation Südbayern" (AFSB) "Zu den Durchsuchungen in München und in einigen anderen Städten", aus der hervorgeht, dass am 28. Juni 1985 "in München 6 Wohnungen, eine Druckerei sowie der Infoladen von Bullen und LKA-lern durchsucht wurden". Außerdem eine Wohnung in Regensburg und eine in Berlin". Anlass, "so der Durchsuchungsbeschluss, war eine Erklärung aus dem WAA-Widerstand und der Aufruf zu weiteren Aktionen …, also 'Aufruf zu Straftaten' nach § 111, in der Mai/Juni Ausgabe der anarchistischen Zeitung FREIRAUM. Damit sind jetzt schon 6 Nummern der bisherigen 10 erschienenen Ausgaben der staatlichen Zensur zum Opfer gefallen".

Sodann wird erklärt, dass ein Autor der "Freiraum-Redaktion" wegen "§ 111 in Untersuchungshaft genommen wurde". Ziel dieser Aktionen sei es gewesen, die "Beziehungen und Zusammenhänge der gerade in München und Umgebung sprießenden Strukturen zu erfassen und in die uns bekannten Computer einzuspeisen".

Die Erklärung ist unterzeichnet von:
- "Infoladen München"
- "Freiraum-Redaktion"
- "Anarchistische Arbeiter-Union"
- "Autonomes Plenum"
Q: Infoladen München, Freiraum-Redaktion, Anarchistische Arbeiter-Union, Autonomes Plenum: Zu den Durchsuchungen in München und in einigen anderen Städten, (München, Mitte Juli 1985).

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November 1985:
Im Herbst erscheint die Nr. 11 der Zeitung: "Freiraum." weiterhin bezeichnet sie sich als "Die Zeitung, die es immer noch gibt". Inhalt der Nummer ist:
- "Terrorist gesucht - Per Preisrätsel"
- "Die große Demo"
- "Presseerklärung der Veranstalter des Straßenfestes des Ermittlungsausschusses, der Demonstrationsleitung Daphnestr. Und Betroffener"
- "WAA-Widerstand. Bruch zwischen der revolutionären und der institutionellen Linken"
- "Dokumentation"
- "Demo gegen Bullenterror und Spaltung des WAA-Widerstandes"
- "Killing Fields - Schreiendes Land"
- "Pierre Broue/Emile Termine: Revolution und Krieg in Spanien"
- "Zu dem Frankfurter Anschlag der RAF"
- "RAF und Action Direkte zum Anschlag auf die Rhein-Main Air-Base"
- "Dokumentation: Die RAF erklärt sich zur Erschießung von Edward Pimental"
- "Der Partisanenkrieg"
- "Präsidium der gemeinsame Vollversammlung der Leitungen bzw. Vertreter von AAU, BWK, FAU-HD (A), FAU/R, GIM, KG (NHT), KPD, PA"
- "Gesinnungsjustiz"
- "Geschichte und jetzt. 129a und andere"
- "129a Treffen in Hannover"
- "Antiimperialistischer und antikapitalistischer Widerstand in Westeuropa"
- "Zum Münchener Underground Festival"
- "Meldungen"
- "Demo an der Startbahn
- "Anti-Nazi Demo Passau"
- "4.10. Südafrika Demo"
- "Klassenjustiz"
Q: Freiraum - Die Zeitung, die es immer noch gibt, Jg. 2, Nr. 11, München, Herbst 1985.

1986:
Vermutlich Anfang 1986 erscheint die Nr. 12 der anarchistischen Zeitung "Freiraum". (Die Nummer stand uns leider nicht zur Verfügung.)
Q: DadA: DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

April 1986:
Vermutlich Ende April 1986 erscheint die Nr. 13 der Zeitung "Freiraum". Inhalt der Ausgabe ist:
- "229 Gefangene in Adana befinden sich im Hungerstreik"
- "Freiraum. Zeitung für den antagonistischen Ritt auf den Wellen"
- "Freiraum - Grabstein"
- "Freiraum Nr. 12 erneut beschlagnahmt"
- "Zeitungsartikel"
- "Zum antiimperialistischen Kongress in Frankfurt"
- "Leserbrief"
- "Rundumschlag"
- "Frieden mit der NATO? Aufruf zum Diskussions-Kongress, 12 und 13. April in Köln"
- "Frieden mit der NATO. BUF-Thesen zum Anti-Nato-Kongress"
- "Vorläufiges Programm"
- "Aufruf zur 1. Mai Demo in Nürnberg"
- "Aus einem Beitrag zur Veranstaltung zum Weltwirtschaftsgipfel am 28.4.1985. Akkumulation von Reichtum bedingt auf anderer Seite Akkumulation von Armut"
- "Haftbedingungen und Kampf der politischen Gefangenen in Portugal"
- "Daimler-Benz im Dritten Reich"
- "Wendland und Wackersdorf. Dieselbe Scheiße an 2 Orten!?"
- "Sauberland BRD"
- "Anarchistische Föderation Nordbayerns"
- "Zu den Prozessen"
- "Prozesserklärung"
- "Zur Auseinandersetzung einer Münchener Genossin mit Bernd Rössner und zu den Vorfällen am 22.2.85"
- "Stammheim: Nicht diskutieren. Abreißen"
- "Prozesserklärung wegen Knastdemo vor Stadelheim am 19.10.1985"
- "Arbeiterverräter Wallmann"
Q: Freiraum, Jg. 3, Nr. 13, München, (April) 1986.

25.02.1986:
Vermutlich Ende Februar 1986 wird (vermutlich von der "Freiraum-Redaktion") die Nachricht "Freiraum Nr. 12 erneut 'beschlagnahmt'" veröffentlicht. Aus ihr geht hervor, dass in München am Mittwoch, den 5. Februar "der Staat erneut gegen den FREIRAUM zu (schlug)". Wohnungen seien durchsucht worden, der Info-Laden und eine Druckerei. Vorwand sei gewesen "wie immer der § 111 (Aufruf zu Straftaten), zusätzlich aber noch der § 90a (Verunglimpfung des Staates)". Es schließt sich ein Überblick über "die Repressionen gegen den Freiraum" an. Danach wurde meistens nach §111 StGB ermittelt.
Q: Flugblatt: Freiraum Nr. 12 erneut 'beschlagnahmt', München, (Ende Februar 1986).

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Juni 1986:
Vermutlich im Juni erscheint die Nr. 15 der Zeitung "Freiraum", die sich nun "Zeitung für eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne NATO, Staat und Kapital" nennt, mit einer "Beilage" Nr.1, die auf Juni datiert ist. Inhalt der Ausgabe ist:
- "Schwarz - Ehrlich - Echt. Nr. 14 nicht beschlagnahmt"
- "Kommunique"
- "Feuer und Flamme für diesen Staat"
- "Herzschläge. Kurz & Heftig"
- "Über unsere Aktion gegen die diesjährige Militärparade"
- "AKW Esenshamm besetzt"
- "Radi-Aktiv. Bayerisches Anti-Atom-Magazin beschlagnahmt"
- "Mehr gemein als nützlich oder Bobs klotzt"
- "Aktionsgemeinschaft 'Rettet den Münchener Norden e. V."
- "Behauptungen ohne Beweis. Strategie des ersten Schlages nach dem Aufbau eines Systems der Raketenabwehr"
- "Die Gewaltfreien"
- "Nach Pfingsten: Der Staat schlägt zurück"
- "Das Ziel bestimmt unser Handeln. Der Weg wird sichtbar wenn wir gehen"
- "Büro Freies Wendland"

Die Beilage hat zum Inhalt:
- "Der letzte Irokese"
- "Nachruf"
- "Frank Beckenbauer: Souverän heißt: Mut zum Entscheiden"
- "Kämpfende Gummizellen"
- "Der bewaffnete Arm des Volkes - FPMR"
- "Chile-Solidarität"
- "Zu den Aktionen gegen den FAP-Parteitag in Stuttgart"
- "Antifaschistische Gruppe Coburg"
- "Kontaktadressen. Halbtote und tote Briefkästen"
- "UN Menschenrechtsausschuss greift Isolationsfolter in der BRD an"
- "Die Bundesregierung vor dem UN-Menschenrechtsausschuss"
- "Infos"
- "Prozesserklärung von Rudi"
- "Intensives verdecktes Handeln. Überlebenstraining für zwei alte Damen"
- "Aufruhr, Widerstand, Tumulte überall im Land"
Q: Freiraum - Zeitung für eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne NATO, Staat und Kapital, Jg. 3, Nr. 15, München, (Juni) 1986 (mit Beilage, Nr. 1, Juni 1986).

Januar 1987:
Im Winter 1986/87 erscheint die Nr. 16 der Zeitung "Freiraum", die sich nun wieder schlicht "Anarchistische Zeitung" nennt. Inhalt der Nummer ist:
- "Berichte aus Deutschland"
- "Lesebuch"
- "Vermittlung"
- "Leser (In)Briefe"
- "Gefühle und…"
- "Bayern Info"
- "Nazis im hier und Jetzt"
- "WAA-Nie"
- "Gefangene Worte vom 4.10."
- "Sozialkontrolle"
- "VS'ler Walter Kerger"
- "Criminaltango. Beamte des Sondereinsatz-Kommandos (SEK), Düsseldorf Kiefernstraße"
- "Neues vom VS"
- "Presseerklärung"
- "Bullenterror"
- "Sofortige Freilassung"
- "Alter Bock im neuen Rock, oder: Die Justiz als Instrument der präventiven Konterrevolution"
- "Erklärung der Angehörigen von politischen Gefangenen in der BRD"
- "Show Time. Nur Probleme und keine Lösungen"
- "Arbeitsplätze für die Oberpfalz"
- "Revolutionäre Zellen"
- "Bau der WAA läuft ganz nach Plan"
- "Herzschläge"
- "Macht kaputt was Euch kaputt macht. Anarchie statt Chaos"
- "WAA News"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 3, Nr. 16, München, Winter 1986/87.

April 1987:
Im Frühling 1987 erscheint die Nr. 17 der Zeitung "Freiraum". Inhalt der Nummer ist:
- "Zu dieser Ausgabe"
- "Zwischen uns und dem Feind einen Trennungsstrich"
- "Volkszählungsboykott"
- "Graswurzelrevolution"
- "Anti-Atom-Büro im Infoladen"
- "Volkszählungsboykott"
- "Ermittlungsausschuss"
- "Termine"
- "Nieder mit der NATO"
- "Syrien"
- "Erneut Veranstaltung durch die Schweine aufgelöst"
- "Hände weg von den palästinensischen Flüchtlingslagern. Schluss mit den Massakern am palästinensischen Volk"
- "Solidarität mit dem palästinensischen Widerstand"
- "Guatemala. Eine Militärdiktatur in Zivilkleidern"
- "Die Politik Syriens im Libanon"
- "Die Ziele der Imperialisten in der arabischen Region"
- "Sylvester in Aichach"
- "Zu den Haftbedingungen"
- "Nazis raus"
- "Volkszählung"
- "Aufruf zur KWU Kampagne"
- "Prozesserklärung"
- "BUKO. Extremistisches Schriftgut füllt Akten-Ordner"
- "Diskussionsartikel"
- "Und Bayer… Franzl"
- "Die schönen Zeiten sind vorbei. Die schönen Zeiten hat es nie gegeben´"
- "Immer wieder die Herzschläge"
- "Libertäre Tage Ostern 87 in Frankfurt"
- "Infos"
- "Revolutionäre Zellen. Geschichte, Strategie, Inhalte"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 4, Nr. 17, München, Frühling 1987.

Juli 1987:
Im Sommer 1987 erscheint die Nr. 18 der Zeitung: "Freiraum". Inhalt der Nummer ist:
- "Oberpfälzer Bürgerinitiativen gegen die WAA und die bundesweite Anti-Atom-Bewegung rufen gemeinsam auf. Unser Widerstand konstruktiv, vielfältig und geschlossen"
- "Leserbrief"
- "Herbstaktionen gegen die WAA"
- "Zum bundesweiten dezentralen Widerstandstag, jeden Samstag im Monat"
- "Offener Brief"
- "Rangiermonster"
- "Der Terror gegen Münchner Buchläden geht weiter"
- "Offensiv"
- "Passau 15.8.1987"
- "Berlin DVU"
- "Herzschläge unter Geiern"
- "Wojtyla. Blick und Herz empor zu Gott"
- "Schwere Krawalle in Freiburg"
- "Herzschläge"
- "Hafenstraße"
- "SABOT. Hausdurchsuchungen -SABOT"
- "An die Hamburger Öffentlichkeit"
- "Im Blickfeld. Autonome Zellen"
- "Denn wer kann ohne… leben"
- "Der Schein trügt. Nicht nur dieser"
- "Fassungslose Studentenschaft. Der wählbare Wahlboykott"
- "Erfolge gegen die Justiz-"
- "Widerstand"
- "Vergewaltigungen in politischen Zusammenhängen"
- "Politische Gefangene. Elitär und arrogant?"
- "Betrifft: Gerhard Linner"
- "Rettet das Leben von Hamid Bahmani"
- "Die Internationale"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 4, Nr. 18, München, Sommer 1987.

Oktober 1987:
Im Herbst 1987 erscheint die Nr. 19 der Zeitung "Freiraum", die nun den Untertitel "Die Zeitung aus dem Nichts" trägt. Inhalt der Nummer ist:
- "Auf ein Neues"
- "Mythos Freiraum. Fortsetzung mit Brille"
- "9.10 1987, 9 Uhr Zimmer 81/0 Anbau - Prozesstermin im Amtsgericht Rosenheim"
- "Hausdurchsuchung in Rosenheim"
- "Leserbriefe zum Sommerfreiraum 1987"
- "Herzschläge. Dokumentation: An die Polizeisoldateska (und an ihre Auftraggeber)"
- "Betrifft: Hochspannungsmaststerben vom 29,8,87 bei Mörfelden/Walldorf"
- "Redebeitrag zur Freiraum-Fete"
- "Freispruch im 2. Radikal-Prozess"
- "Neue Veröffentlichungen. Rezensionen"
- "Aus der Traum. Rein ins Haus. Hausbesetzung in Essen"
- "Hinein in die Betriebe"
- "Entwicklungen beim Rangierbahnhof Allacher Forst"
- "Der Staatsterror im Gesamtsystem der BRD am Beispiel des Schulsystems"
- "Erklärung"
- "Anmerkungen zur Patriarchats-Diskussion"
- "Volksfront und Patriarchat"
- "Der Münchener EA. Zu spät wie immer. Tutzing"
- "Demo am 17.10. 87 in Stuttgart"
- "Solange das Pack sich untereinander schlägt…"
- "Gefühl und Schärfe. Und Schärfe"
- "Stellungnahme zu Passau"
- "… hinter Gittern, die wir Draußen brauchen…"
- "Nazis handfest vertrieben"
- "Zu den faschistischen Umtrieben in de Gaststätte Klostergarten"
- "Raus aus'm Ghetto. Wir müssen mehr werden"
- "Teds in München wollen Zoff"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 4, Nr. 19, München, Herbst 1987.

Dezember 1987:
Im Winter 1987 erscheint die Nr. 20 der Zeitung "Freiraum". Inhalt der Nummer ist:
- "Auf und nieder, wie immer"
- "Stellungnahme, Beiträge, Rezensionen"
- "Erfahrungen aus der Diaspora"
- "Auch REWE verdient an der Unterdrückung der schwarzen Frauen"
- "Heute, 19.11.87 um 13.30 Uhr wurde das Büro des Landesverbandes der bayerischen SPD am Oberanger besetzt"
- "Erklärung der Revolutionären Zellen"
- "Dokumentation- Herzschläge"
- "Zum Konzert am 29.11."
- "An alle Alks, Junks, Kiffers und sonstige MeisterInnen der chemischen Lunge"
- "Beschlagnahmtes Geld zurückgegeben"
- "Frauenrede auf dem Fest"
- "Anna hat getrotzt"
- "Ein Konzert plant für die Zukunft. Infoladen München"
- "Hass oder was?"
- "Es lebe die soziale Revolution"
- "Stellungnahme zu den Vorfällen an der Startbahn"
- "Rosenheim"
- "Patriarchat, Volksfront und Autonome"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 4, Nr. 20, München, Winter 1987.

April 1988:
Im Frühling erscheint die Nr. 21 der Zeitung "Freiraum". Inhalt der Nummer ist:
- "Scheiß Stress"
- "Unser Habitus"
- "Kundgebungsbeitrag aus dem Bereich der Autonomen auf der Demo gegen die Atommafia am 6.2.88 in München"
- "Unterstützt den kurdischen Befreiungskampf"
- "Zur Unterdrückung der Frauen"
- "Diskussionspapier zu Kapitalismus/Patriarchat"
- "Dokumentation. Angehörige von Politischen Gefangenen in der BRD, Texte Februar 1988"
- "Dokumentation zum Verfahren gegen die vier Duisburger RAF-Angeklagten"
- "Palästina"
- "Erklärung: Wir haben heute eine Aktion gegen die US-Army bei Göppingen durchgeführt"
- "Pogomias schlägt zu"
- "Libertäres Zentrum Moers"
- "Meldungen"
- "Redebeitrag von Lupos für die Tour de Terror"
- "Stell Dir vor, Du klebst mit der Zunge am Käfiggitter, und keiner hilft Dir"
- "Bullenüberfall in Rödelheim in der Au"
- "Zu den Durchsuchungen und Festnahmen vom 18.12.2
- "Freiheit für Ulla und Ingrid"
- "Sylvesterkundgebung vor Neudeck"
- "Ingrid Strobl via BGH"
- "Lest Lenin"
- "FöGa"
- "Chile"
- "Menschenjäger"
- "Meldungen"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 5, Nr. 21, München, Frühjahr 1988.

August 1988:
Im Sommer 1988 erscheint die Nr. 22 der Zeitung "Freiraum". Inhalt der Nummer ist:
- "Zum letzten Mal"
- "Voll eins in die Fresse"
- "Heringe piepsen wie die Mäuse"
- "Peter Riepold im Hungerstreik"
- "RARA - Revolutionäre Anti-Rassistische Aktion"
- "Kurdistan BRD"
- "AK Kurdistan Info"
- "Staatsschutzkonstrukt Gesamtraf"
- "Solidarität mit dem Volksaufstand im besetzten Palästina. Solidarität mit dem Freiheitskampf in Azania"
- "Berlin Live. Berlin ist im Sommer nachts ein Traum"
- "Herzschläge. Kommunique: Anschlag auf Druckerei des neuen Passes"
- "Wer kennt wen in der Region?"
- "Der autonome Orgasmus: Die Guerilla"
- "Ökologie und Anarchismus"
- "Burn, Burn, Burn"
- "IWF. 40 Millionen DM für 3 Tage Sicherheit"
- "USFA: Versuch einer Selbstdarstellung"
- "Räumung des Hauses Körnerstr./Köln am 16./17. Juli"
- "Lubicon Cree Indianer kämpfen um ihr Land"
- "Beispiel Brasilien"
- "Die Hungernden mit Plutonium füttern"
- "Die große Freiheit für eine Handvoll Dollar"
- "Support Indian Resistande. Uranabbau auf Indianerland"
- "Die Zinsen mit Blut bezahlen"
- "Amandla"
Q: Freiraum - Anarchistische Zeitung, Jg. 5, Nr. 22, München, Sommer 1988.

Juni 1989:
Im Sommer 1989 erscheint die Nr. 23 der anarchistischen Zeitung "Freiraum". (Die Nummer stand uns leider nicht zur Verfügung.)
Q: DadA: DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

November 1989:
Im Herbst 1989 erscheint die Nr. 24 der anarchistischen Zeitung "Freiraum". Zum ersten Mal enthält die Zeitung eine Inhaltsangabe. Inhalt der Nummer ist:
- "Liebe LeserInnen"
- "24. Juni 1989. Münsteraner Aktionstag. Umstrukturierung und Wohnungsnot"
- "Das Massaker auf dem Tiananmen-Platz"
- "Revolte in China. Nieder mit dem blutgetränkten Regime in China"
- "Armes Deutschland"
- "Christoph muss auch raus"
- "Hamburg, München, Überall"
- "Kraft, Liebe, Wut und Scham"
- "Solidarität ist eine Waffe"
- "Wolle Küters Leben und sein Tod. Unvollständiger Nachruf auf einen Anarchisten"
- "Günter muss raus"
- "Kurdistan Komitee"
- "Diskussion. Radikale Linke"
- "Ganz von unten"
- "Prozess Info"
- "Indianer"
. "WAA Komitee"
- "Indian News"
- "Die Kumpels im Osten"
- "Uns Stinkt's"
- "Irland: Der lange Krieg"
- "Bericht von einer Festnahme während der DVU Wahlpropaganda-Veranstaltung in Passau am 7.5.89"
- "Studienzentrum Weikersheim"
- "Antifa Konferenz"
- "Antifa-Diskussion"
- "Macht kaputt was Euch kaputt macht"
- "Antifaschismus und RAF"
- "Boykottiert: Carmel-Avokado, JAFFA-Orangen, Honigmelonen, Grapefruit, Hitchcock Säfte…"
- "Antifa USK"
Q: Freiraum, Jg. 6, Nr. 24, München, Herbst 1989.

September 1996:
Im Herbst 1996 erscheint die Nr. 25 der anarchistischen Zeitung "Freiraum". (Die Nummer stand uns leider nicht zur Verfügung.)
Q: DadA: DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

September 1997:
Im Herbst 1997 erscheint die Nr. 26 der anarchistischen Zeitung "Freiraum". (Die Nummer stand uns leider nicht zur Verfügung.)
Q: DadA: DadA-Periodika, Dok.-Nr.: DA-P0000937 (Bearbeitungsstand: 14.7.2001)

Letzte Änderung: 29.06.2016

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