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Regensburg - Hochschulen

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 9.11.2006


Materiallage und Organisationen

Diese Darstellung stützt sich wesentlich auf örtliches Material der Ortsgruppe Regensburg des Kommunistischen Hochschulbund/Marxisten-Leninisten (KHB/ML), die mit der Sozialistischen Betriebsgruppe Regensburg in enger Verbindung steht, sowie auf überörtliche Materialien der Roten Zellen/AK-Fraktion und der ihr verbundenen Marxistischen Hochschulgruppe Regensburg.

Wichtige Themen und Ereignisse

Aus den sechziger Jahren erfahren wir nur wenig von den Regensburger Hochschulen (vgl. Nov. 1968), an denen es aber offenbar durchaus zu Auseinandersetzungen wie anderswo auch kommt (vgl. 3.7.1969).

Von studentischen Aktivitäten wird hier zuerst im betrieblichen Bereich berichtet, wo offenbar die Verteilung der Publikationen der Sozialistischen Betriebsgruppe (SBG) Regensburg nicht nur durch junge Akademiker unterstützt wird, sondern diese gar selbst Mitglieder der SBG zu sein scheinen (vgl. März 1971).

Organisatorischen Niederschlag scheint in Regensburg die Technologiekampagne gefunden zu haben (vgl. 17.4.1971), wobei die Basisgruppe Technologie Regensburg im AStA des Polytechnikums nicht beherrschend scheint, aber vermutlich ist sie dem AStA auch nicht gerade verfeindet.

Der AStA der LMU München tritt nun auch in Regensburg publizistisch auf (vgl. 10.11.1971), wo bald auch der KHB/ML der Arbeiterbasisgruppen und der ihr befreundeten SBG vertreten scheint, ob nun gleich als reguläre Ortsgruppe (vgl. Apr. 1972) oder doch erst einmal als Sympathisantengruppe (vgl. Juni 1972). Der KHB/ML tritt auch als einzige richtungsgebundene Studentenorganisation in das Vietnamkomitee ein (vgl. 12.5.1972), wird dabei aber von wichtigen Gremien der Verfaßten Studentenschaft unterstützt (vgl. 1.7.1972, 4.7.1972), nicht zuletzt vom AStA der Universität Regensburg.

Von den Verbindungen der Pädagogischen Hochschule Regensburg zur Verfaßten Studentenschaft in München erfahren wir von eben dort (vgl. 30.5.1972).

Am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg zeigt sich die Assistentenschaft aufrührerisch und wir erfahren vom KHB/ML anlässlich dessen Näheres über die Zusammensetzung des linken Flügels der dortigen Studentenschaft sowie über ein außergewöhnliches Bündnis zwischen den Freunden der Arbeiterbasisgruppen und denen der DKP (vgl. Okt. 1972), wobei Letztere sich offenbar in München aus taktischen Gründen der Demonstration verweigern (vgl. Nov. 1972).

Für den Kampf gegen die Ausländergesetze scheinen in Regensburg ausschließlich die studentischen Gruppen zuständig zu sein (vgl. Nov. 1972, 11.12.1972), die aber vermutlich immer noch vorwiegend mit dem Protest gegen das Bayrische Hochschulgesetz (BHG) beschäftigt sind, wird gegen dieses doch teilweise ausdauernd gestreikt (vgl. 6.11.1972, 7.11.1972, 13.11.1972), obwohl sich die Streikbefürwortenden bayernweit nicht durchzusetzen vermögen (vgl. 11.11.1972).

Vom KHB/ML Regensburg dokumentieren wir seine örtliche Zeitung (vgl. 4.12.1972), der zahlreiche der wiedergegebenen Inhalte entstammen. Über die Regensburger Hochschulkämpfe wird bundesweit von verschiedenen Gruppen berichtet (vgl. 18.12.1972, 21.1.1973), vor Ort beteiligt sich der KHB/ML am antifaschistischen Gedenken (vgl. 30.1.1973) und berichtet nun auch von der Fachhochschule (FHS) Regensburg (vgl. 12.3.1973), wie zuvor bereits der wohl damals noch ortsfremde KB (vgl. Dez. 1972).

Für den Protest gegen den Thieubesuch in der Bundesrepublik, im Rahmen der Vietnamsolidarität, für die auf Stadtebene ein doch recht breites Bündnis zustande gekommen zu sein scheint (vgl. 2.4.1973), kann offenbar an den Hochschulen die Brücke zu den moskautreuen Marxisten und den Sozialdemokraten nicht geschlagen werden, während sich die Marxistische Hochschulgruppe in der von der späteren Marxistischen Gruppe (MG) so sattsam bekannten, offen obskuren Argumentation übt.

Beim anschließenden antifaschistischen Protest gegen Franz-Josef Strauss bleibt der KHB/ML offenbar nur im engeren Umfeld erfolgreich (vgl. 23.4.1973), ob Mitglieder anderer Hochschulgruppen in seiner Demokratischen Front mitarbeiten (vgl. Mai 1973) erscheint zumindest für Regensburg zweifelhaft. Einen etwaigen Eindruck von der häufigen Hektik des damaligen studentischen Protestlebens, selbst im eher beschaulichen Regensburg, gibt wiederum der örtliche KHB/ML (vgl. 28.6.1973), der sich auch am Parteiaufbau beteiligt (vgl. 24.7.1973).

Im Wintersemester 1973/74 zeigt sich der KHB/ML, trotz seines doch recht bescheidenen Erfolgs, mit den Ergebnissen der Studentenparlamentswahlen recht zufrieden (vgl. Nov. 1973), seine Mitglieder sind vermutlich auch in München bei der Gründung der Demokratischen Front repräsentiert (vgl. 17.11.1973).

Der AStA der LMU München dehnt seine Zeitung, die ja schon länger auch in Regensburg vertrieben wird, offiziell nach Regensburg aus (vgl. 20.2.1974, 18.7.1974), die ihn tragende Rote Zellen/AK-Fraktion verwandelt dieses Organ der Verfaßten Studentenschaft bald darauf in die Zeitung einer eindeutig weltanschaulich richtungsgebundenen Formation, in Regensburg repräsentiert durch die Marxistische Hochschulgruppe Regensburg (vgl. 5.11.1974, 3.2.1975) bzw. auch Marxistische Gruppe Regensburg (vgl. 5.12.1974).

Im Frühjahr 1975 zählen beide Regensburger Asten zu den sog. Antirevisionisten (vgl. 8.3.1975), im Wintersemester 1975/76 ist neben der AK-Fraktion (vgl. 30.10.1975) offenbar auch noch der MSB Spartakus der DKP (vgl. Nov. 1975) präsent und auch die VDS-Aktionstage der DKP-Freunde werden in Regensburg durchgeführt (vgl. 12.12.1975).

Die MHG dehnt zwar ihre Büchtertischtätigkeit aus (vgl. 25.4.1976), der KHB/ML Regensburg aber scheint, nach den Angaben des AB (vgl. 12.12.1976), der damals nur arg verhalten von Regensburger Hochschulen berichtete (vgl. 8.2.1976), zumindest an der Universität mittlerweile einflussreicher zu sein. Dem AB verdanken wir auch die folgenden Berichte über die Hochschulkämpfe des Wintersemesters 1976/77 (vgl. Jan. 1977), wobei vor allem die Koalition zwischen KHB/ML und MSB Spartakus im Uni-AStA auffällig erscheint (vgl. 10.2.1977).

Im Sommersemester 1997 scheint sich das DKP-freundliche Spektrum als schlafmützig im antifaschistischen Protest zu erweisen (vgl. 23.5.1977), die weit rührigeren Freunde des AB dagegen werden mit Berufsverbot bedacht (vgl. 14.6.1977).

Die Nürnberger Arbeiterstimme vermitteln einen Eindruck des damaligen Spektrums an der Universität, wobei de MHG damals evtl. auch in Regensburg ihr Wirken über akademische Kreise hinaus ausdehnte (vgl. 26.6.1977).


Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

November 1968:  Laut 'apo press' München erscheint in Regensburg die Nr.4 der Studentenzeitung 'Subjektiv'. Sie wird herausgegeben von der Sub-presse. Chefredaktion: Fred Karl. Sie kann über H. J. Kagelmann, Regensburg bezogen werden.
=apo press Nr.27,München 2.12.1968,S.15

03.07.1969:  Die DKP gibt die Nr.14 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) - Regionalausgabe Baden-Württemberg/Südbayern/Nordbayern heraus und berichtet von Studentenstreiks u.a. in Regensburg.
=Unsere Zeit Baden-Württemberg/Südbayern/Nordbayern Nr.14,Essen 3.7.1969

März 1971:  In Regensburg erscheint die 'Arbeitersache' der SBG Nr.6 (vgl. Feb. 1971, 26.4.1971) mit gewissen Enthüllungen über die SBG Regensburg. Die Mitglieder und Sympathisanten seien Arbeiter und Studenten, während die Verteiler praktischerweise nur Studenten seien.
=Arbeitersache Nr.6,Regensburg März 1971

17.04.1971:  Im Regensburger Augustiner findet, laut SBG, ein Treffen zur Maivorbereitung statt. Mit einem zweiten Brief wurde zur heutigen Gründung eines Maikomitees aufgerufen. Ihr Kommen zugesagt hätte u.a. die Basisgruppe Technologie. Beobachter wollte der AStA des Polytechnikums schicken.
=Arbeitersache Nr.7 und 8,Regensburg Apr. bzw. Mai 1971

10.11.1971:  Der AStA der LMU München gibt seine 'Münchner Studentenzeitung' (MSZ) Nr. 9 (vgl. 20.10.1971, 24.11.1971) nun auch in Augsburg, Erlangen, Regensburg und Würzburg heraus und berichtet u.a. von der Landesverbandskonferenz der bayrischen Asten.
=Münchner Studentenzeitung Nr.9,München 10.11.1971

April 1972:  Das ZK der ABG verfaßt einen Rechenschaftsbericht für die 3.o.MV der ABG im Juni 1972. Die SBG Regensburg kann sich auf eine Ortsgruppe des KHB/ML stützen.
=ABG:Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der ABG angenommen von der 3.o.MV Juni 1972,München o.J. (1972)

12.05.1972:  Gründung des Vietnam-Komitees für Frieden und Befreiungskampf/Ortsgruppe Regensburg (VKfFuB) (vgl. 19.5.1972). U.a. folgende Organisationen sagen diesem Komitee ihre Unterstützung zu:
- Allgemeiner Studentenausschuß der Universität,
- Kommunistischer Hochschulbund/Marxisten-Leninisten,
- Fachschaft Psychologie der Universität.
=Vietnam-Komitee für Frieden und Befreiungskampf:Amis raus aus Indochina,München 1972,S.20

30.05.1972:  Der AStA der LMU München gibt seine 'Münchner Studentenzeitung' (MSZ) Nr. 5 (vgl. 10.5.1972, 20.6.1972) heraus. Berichtet wird von der Wahl zum Konvent an der LMU, bei der die Vertreter der PHs Regensburg und Augsburg je einen Sitz erhalten.
=Münchner Studentenzeitung Nr.5,München 30.5.1972

Juni 1972:  Die ABG führen ihre 3. ordentliche Vollversammlung durch. In Regensburg ist eine Sympathisantengruppe des KHB/ML tätig.
=ABG:Rechenschaftsbericht des Zentralen Komitees der Arbeiter-Basis-Gruppen, angenommen von der 3. ordentlichen Vollversammlung im Juni 1972,o. O. 1972;
Kommunistische Arbeiter Zeitung Nr.24,München Juni 1972


01.07.1972:  Heute beginnt im südlichen Bayern eine Serie von Demonstrationen des Vietnamkomitees für Frieden und Befreiungskampf (VKfFuB) zunächst in Passau und Alt-Ötting. Es folgen Demonstrationen in München und Regensburg (vgl. 4.7.1972) sowie in Augsburg (vgl. 15.7.1972).
Aufgerufen wird, laut ABG, u.a. von:
- AStA Uni Regensburg,
- Fachschaften Psychologie und Wirtschaft der Uni Regensburg,
- Kommunistischer Hochschulbund/Marxisten-Leninisten (KHB/ML).
=VKfFUB:Amis raus aus Indochina,München 1972;
Kommunistische Arbeiter Zeitung Nr.25/26,München Juli/Aug. 1972;
Neue Kritische Politik Nr.8-9,München Nov. 1973


04.07.1972:  Nach einem Bericht des Vietnamkomitees für Frieden und Befreiungskampf (VKfFuB) führt es in Regensburg eine Vietnamdemonstration mit ca. 500 Leuten vom Neupfarrplatz zum Haidplatz durch (vgl. 1.7.1972). Seit der letzten Demonstration (vgl. 19.5.1972) ist u.a. noch die Fachschaft Psychologie der Uni Regensburg zu den Unterstützern hinzugestoßen.
=VKfFUB:Amis raus aus Indochina,München 1972,S.20

Oktober 1972:  Vermutlich im Oktober findet an der Universität Regensburg die Wahl zum Studentenparlament bzw. AStA statt mit, laut KHB/ML der ABG, einer Wahlbeteiligung von 59% und einer Mehrheit für GEW, SHB, Linke AStA-Fraktion (LAF) und Demokratische Front (DF), in der u.a. der KHB/ML selbst mitarbeitet. Der RCDS, der 1970/71 2 Sitze hatte, erreichte 1971/72 6 Sitze und stellt nun mit 8 Sitzen die stärkste Fraktion. Der erst seit 2 Monaten aktive SHB erreichte 4 Sitze.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

Oktober 1972:  An der Uni Regensburg beschließt der Assistentenkonvent, laut KHB/ML der ABG, eine Aktion Lehrenthaltung gegen das Bayrische Hochschulgesetz (BHG) und wird dabei vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften (Fb Wiwi) unterstützt. Daraufhin folgen Entlassungsdrohungen, gegen die sich wiederum am Fb Wiwi ein Demokratisches Aktionsbündnis (DAB) aus u.a. dem KHB/ML und der Demokratischen Front (DF) bildet. Der Fachschaftsrat (FSR) Wiwi habe dann die Initiative zum "Aktionskomitee gegen die Einschüchterung der BHG-Opposition - Solidarität mit den Lehrassistenten!" ergriffen, in dem MSB Spartakus, SHB, Marxistische Hochschulgruppe (MHG) und sowohl die Delegierten als auch der Vorstand des Assistentenkonvent gegen eine Aktionseinheit politischer Organisationen aufgetreten seien, da sich sonst GEW, ÖTV und der Personalrat nicht beteiligen würden.
Beteiligt sind neben dem FSR Wiwi der KHB/ML, die DF und das DAB, welches aus der alten Fachschaft hervorging und aus KHB/ML und MSB Spartakus besteht. Am Fb Wiwi bestehe damit das einzige Bündnis zwischen MSB und KHB/ML. Zur Gründung des Aktionskomitees kommt auch die Aktion Demokratische Hochschule (ADH), "die bisher durch ihren Namen und sonst nichts glänzte und bei der Gründungsversammlung des Aktionskomitees vom MSB wieder einmal aus der Mottenkiste gezerrt wurde".
Daraufhin sei ein Ständiger Ausschuß der Assistenten- und Studentenschaft vom AStA und den Fachschaften, nicht aber von der ÖTV und dem Personalrat gegründet worden.
=Roter Schrittmacher Nr.9,Regensburg Mai 1973

November 1972:  In München wird, laut KHB/ML der ABG, vermutlich im November ein Berufsverbot (BV) gegen Claudia Eisinger vom MSB Spartakus der DKP ausgesprochen.

Eine Demonstration wird organisiert u.a. vom KHB/ML und den Asten der LMU München und der Uni Regensburg.

Der MSB habe eine Demonstration abgelehnt, da dies zur Kriminalisierung beitrage.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

November 1972:  In Regensburg wird, laut KHB/ML der ABG, vermutlich im November ein Komitee gegen die reaktionären Ausländergesetze (vgl. 11.12.1972) von einigen fortschrittlichen Studenten und unter Beteiligung des KHB/ML gegründet.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

06.11.1972:  An der Universität Regensburg findet, laut KHB/ML der ABG, vermutlich in dieser Woche eine Urabstimmung der StudentInnen über Aktionen gegen das BHG statt, bei der sich beinahe 40% für einen Streik aussprechen, während der AStA vgl. Okt. 1972, 11.11.1972) sowohl gegen das BHG als auch gegen Streik, sondern nur für eine Aktionswoche sei.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

07.11.1972:  Am Fachbereich Psychologie der Universität Regensburg beginnt, laut KHB/ML der ABG, eine Urabstimmung bis zum 13.11.1972 (vgl. dort) über einen Streik.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

11.11.1972:  Auf der Landesverbandskonferenz (LVK) der Studentenschaft Bayerns (SB) (vgl. 7.1.1973) tritt der AStA der Uni Regensburg, laut KHB, für eine Aktionswoche ein. Gegen Streik ist auch der MSB Spartakus der DKP.

Der AStA der LMU München berichtet, dass eine Aktionswoche an allen bayrischen Hochschulen beschlossen worden sei.
=Münchner Studentenzeitung Nr.1,München 17.1.1973;
Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972


13.11.1972:  Am Fachbereich Psychologie der Universität Regensburg endet, laut KHB/ML der ABG, eine Urabstimmung über einen Streik mit Streikbeschluß, der auch - zumindest drei Wochen lang - durchgehalten wird.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

Dezember 1972:  Der KB gibt die Nr.24 seines 'Arbeiterkampf' (AK - vgl. Nov. 1972, Jan. 1973) heraus und berichtet von der FHS Regensburg.
=Arbeiterkampf Nr.24,Hamburg Dez. 1972

04.12.1972:  Der Kommunistische Hochschulbund/Marxisten-Leninisten (KHB/ML) der ABG Ortsgruppe Regensburg gibt vermutlich in dieser Woche seinen 'Roten Schrittmacher' - Zeitung des KHB/ML für die Regensburger Studenten - Nr.7 (vgl. Mai 1973) heraus. Verantwortlich zeichnet H. Hörtling in München 5, Jahnstr.20.

Aus Regensburg wird von der Uni berichtet von der AStA-Wahl (vgl. Okt. 1972), von der Urabstimmung zum BHG, vom Fachbereich Psychologie (vgl. 7.11.1972) und vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, sowie vom Komitee gegen die Ausländergesetze (vgl. Nov. 1972) und der Palästina-Woche (vgl. 11.12.1972).

Aus Bayern wird berichtet über die Studentenschaft Bayerns (SB) (vgl. 11.11.1972) und die kürzliche Pressekampagne gegen die Rote Schülerfront (RSF), sowie aus München, wo an der LMU sowohl MSB Spartakus als auch RCDS und Rote Zellen-AK Fraktion einen Streik ablehnen, gegen den Vietnamkrieg protestiert wurde (vgl. 6.11.1972), wo Uli Sedlaczek vom Bert Brecht Gymnasium einen Prozeß hat, gegen den Unterschriften von Schülerorganisationen in u.a. München und Regensburg gesammelt werden, sowie über ein Berufsverbot (vgl. Nov. 1972).

Von anderen Hochschulen wird auch berichtet aus Baden-Württemberg von der PH Karlsruhe (vgl. 11.11.1972) sowie von der Uni Heidelberg und aus Berlin von PH (vgl. 20.11.1972) und der Fachhochschule für Sozialarbeit (vgl. 6.11.1972).

Geworben wird für eine Broschüre des KHB/ML: "RCDS - Entschieden reaktionär".

Ein Artikel über Indien propagiert die u.a. im Pandschab tätige Hindustani Ghadar Party (Marxist-Leninist) und ihr Organ 'Chingari'. Im Pandschab fand u.a. ein Generalstreik statt, nachdem in der Stadt Moja 150 Demonstranten (u.a. Studenten) getötet worden waren.
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

11.12.1972:  In Regensburg wurde der Aufruf zur heute beginnenden Palästina-Woche, laut KHB/ML der ABG, der diese unterstützt, auch von der Linken AStA-Fraktion (LAF) unterzeichnet, die aber zumindest anfänglich dazu keine Anstrengung unternommen habe. Getragen wird die Aktion vermutlich auch vom Komitee gegen die reaktionären Ausländergesetze (vgl. Nov. 1972).
=Roter Schrittmacher Nr.7,Regensburg Dez. 1972

18.12.1972:  Die KPD/ML-ZK gibt ihren 'Roten Morgen' Nr.25 (vgl. 4.12.1972, 31.12.1972) heraus. Eingegangen wird auch auf die Hochschulkämpfe an der Uni Regensburg.
=Roter Morgen Nr.25,Hamburg 18.12.1972

21.01.1973:  Frühestens heute gibt der KB Bremen die Nr.1 seiner 'Wahrheit' (vgl. 1.12.1972, 1.2.1973) heraus. Christina Döpke und Kalle Wehkamp äußern sich zu den jüngsten Studentenkämpfen u.a. in Regensburg.
=Wahrheit Nr.1,Bremen Jan. 1973

30.01.1973:  Die ABG führen in Zusammenarbeit mit KHB/ML und RSF anläßlich des 40. Jahrestages der Machtergreifung eine Veranstaltung in Regensburg im Augustiner durch.
Aufgerufen wird u.a. durch ein Flugblatt "Wehret den Anfängen".
=Rote Optik Nr.16,München Jan. 1973;
Arbeitersache Nr.28,Regensburg Jan. 1973;
SBG Regensburg:Wehret den Anfängen,Regensburg o.J. (1973)


12.03.1973:  Der KHB/ML der ABG gibt vermutlich in dieser Woche seine 'Kommunistische Studenten Zeitung' (KSZ) Nr.13 (vgl. Feb. 1973, 10.12.1973) für März und April heraus. An der Fachhochschule Regensburg setzte sich eine Urabstimmung für die Verfaßte Studentenschaft ein.
=Kommunistische Studenten Zeitung Nr.13,München März/Apr. 1973

02.04.1973:  In Regensburg wird vermutlich in dieser Woche, laut KHB/ML der ABG, eine Resolution gegen den Besuch des südvietnamesischen Präsidenten Thieu in Bonn (vgl. 10.4.1973) verfaßt, die vom AStA der Uni, der Aktion Dritte Welt, der Demokratischen Front (DF), der Internationale der Kriegsdienstgegner / Deutsche Friedensgesellschaft (IdK/DFG), den Jungdemokraten (Judo), dem KHB/ML, der Roten Schülerfront (RSF), den SJD - Die Falken, der Sozialistischen Betriebsgruppe (SBG) Regensburg und dem Vietnamkomitee für Frieden und Befreiungskampf (VKfFuB) unterzeichnet wird. Jusos, MSB Spartakus, SHB und Marxistische Hochschulgruppe (MHG) Regensburg sind nicht anwesend oder verweigern die Unterstützung. Ein MHG-Führer habe die Unterschrift abgelehnt, da dies gegen die MHG verwandt werden könne.
=Roter Schrittmacher Nr.9,Regensburg Mai 1973

23.04.1973:  Laut Anti-Strauß Komitee (ASK) Regensburg findet dort eine Demonstration "gegen die neuen Rechtskräfte, die F. J. Strauß immer mehr um sich sammelt" vom Neupfarrplatz über den Dachauplatz zum Bismarckplatz statt, an dem sich, nach eigenen Angaben, ca. 400 Personen beteiligen.

An der Demonstration beteiligen sich neben dem ASK selbst u.a. noch:
- Demokratische Front (Uni),
- Fachschaft Wirtschaft(Uni),
- Kommunistischer Hochschulbund/ML (KHB/ML).
=ASK Regensburg:Nie wieder Faschismus-Nie wieder Krieg,Regensburg Apr. 1973

Mai 1973:  In Regensburg gibt der KHB/ML der ABG seinen 'Roten Schrittmacher' Nr.9 (vgl. 4.12.1972, 28.6.1973) heraus.
Berichtet wird vom 1.Mai und von einer Demonstration gegen das Bayrische Hochschulgesetz (BHG) (vgl. 25.1.1973), sowie dem Kampf gegen das BHG (vgl. Okt. 1972) in Regensburg bzw. am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Uni. Dort wolle der MSB Spartakus der DKP nun das Demokratische Aktionsbündnis (DAB), in dem auch der KHB/ML mitarbeitet, verlassen.

Berichtet wird auch vom Strauß-Besuch in Vilshofen (vgl. 7.3.1973), der 27. o. SVI-MV (vgl. 13.4.1973) und dem Protest in Regensburg gegen den Thieubesuch (vgl. 2.4.1973).

In "Zum Verhältnis von KHB(ML) und Demokratischer Front" heißt es:"
Im letzten Herbst wurde die Demokratische Front auf Initiative des KHB(ML) und einiger unorganisierter Kommillitonen in München und Regensburg ... als Mitgliederorganisation gegründet für alle Hochschulorganisationen".
"An vielen Fachbereichen an der Uni arbeitet die DF bereits."
=Roter Schrittmacher Nr.9,Regensburg Mai 1973

28.06.1973:  Der KHB/ML des AB gibt in Regensburg ein Extra seines 'Roten Schrittmachers' (vgl. Mai 1973) heraus.
Aufgerufen wird zur morgigen Demonstration gegen die Inflation, eingegangen wird auch auf die heutige landesweite Demonstration gegen das Bayrische Hochschulgesetz (BHG).
=Roter Schrittmacher Extra,Regensburg 28.6.1973

24.07.1973:  In Regensburg besuchen, nach eigenen Angaben, über 160 Arbeiter, Lehrlinge, Schüler und Studenten die Veranstaltung des AB über seinen Programmentwurf. Die Teilnehmer kommen allerdings nicht nur aus Regensburg sondern auch aus Straubing, Weiden, Schwandorf, Nürnberg, Wuppertal und Italien.
=Der Konradsiedler Nr.9,Regensburg Juli/Aug. 1973;
Arbeitersache Nr.34/35,Regensburg Juli/Aug. 1973


November 1973:  An der Uni Regensburg finden, laut KHB/ML des AB, vermutlich diesen Monat die Wahlen zum Studentenparlament (SP bzw. StuPa) statt, bei denen sich eine fortschrittliche Mehrheit ergeben habe. Die Marxistische Hochschulgruppe (MHG) Regensburg, "ein AK-Ableger", habe nur ein Teach In im Wahlkampf durchgeführt und so zwei ihrer drei Studentenparlamentssitze verloren. Der RCDS der CDU/CSU erhält 9 Sitze (zuvor 8), der Bayrische Lehrerinnen und Lehrer Verband (BLLV) erhält 2 und die Demokratische Front (DF), die vom KHB/ML unterstützt wird, erhält 3 Sitze (zuvor einen). Im weiteren kandidieren auch der Nationaldemokratische Hochschulbund (NHB) der NPD, die Aktionsgemeinschaft liberaler Studenten (ALS), der MSB Spartakus der DKP und der SHB.
=Kommunistische Studentenzeitung Nr.19,München Dez. 1973

17.11.1973:  In München wird die Demokratische Front (DF), laut dem sie wesentlich mittragenden KHB/ML des AB, als Mitgliederorganisation gegründet, nachdem sie zuvor nur als Wahlbündnis tätig war. Anwesend sind ca. 50 Personen. Delegierte kommen u.a. auch von der DF Regensburg.
=Kommunistische Studentenzeitung Nr.19,München Dez. 1973

20.02.1974:  Der AStA der LMU München gibt seine 'Münchner Studentenzeitung' (MSZ) Nr. 2 (vgl. 23.1.1974, 2.5.1974) heraus mit einer Auflage von 37 000. Diese erscheint nun erstmals auch in Augsburg, Erlangen, Regensburg, Würzburg und Marburg, ohne daß sich die Auflage erhöht hätte.
=Münchner Studentenzeitung Nr.2,München 20.2.1974

18.07.1974:  Der AStA der LMU München gibt seine 'Münchner Studentenzeitung' (MSZ) Nr. 6 (vgl. 26.6.1974) heraus mit einer Auflage von 37 000. Fortgeführt wird die Zeitung als 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - vgl. 5.11.1974), wofür bereits geworben wird. Die neue MSZ werde herausgegeben werden durch die Roten Zellen/AK und mit ihnen kooperierende Organisationen u.a. in Regensburg. Die MSZ sei in den dortigen Unis erhältlich.
=Münchner Studentenzeitung Nr.6,München 18.7.1974

05.11.1974:  Erstmals erscheint die 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - 5.12.1974) als Hochschulzeitung der Arbeitskonferenz für die BRD und Westberlin durch H.L. Fertl bzw. den Verein zur Förderung des studentischen Pressewesens in München. Herausgeber sind die Roten Zellen/AK München, die Roten Zellen Marburg, die Marxistische Hochschulgruppe (MHG) Regensburg und die Marxistischen Gruppen (MG) Erlangen/Nürnberg, Westberlin und Würzburg.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.1,München 5.11.1974

05.12.1974:  Es erscheint die 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - 5.11.1974, 3.2.1975) Nr. 2 als Hochschulzeitung der Roten Zellen / Arbeitskonferenz für die BRD und Westberlin.
Die Marxistische Hochschulgruppe (MHG) Regensburg ist nun zur Marxistischen Gruppe Regensburg geworden.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.2,München 5.12.1974

03.02.1975:  Es erscheint die 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - 5.12.1974, 2.5.1975) Nr. 2 als Hochschulzeitung der Arbeitskonferenz für die BRD und Westberlin.
Die Marxistische Gruppe Regensburg ist nun wieder zur Marxistischen Hochschulgruppe Regensburg geworden.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.3,München 3.2.1975

08.03.1975:  Der KBW (vgl. 26.3.1975) berichtet, daß für eine heutige Gründungsversammlung des Verbandes Deutscher Studentenschaften (VDS) die folgenden, nicht von MSB und SHB der DKP getragenen ASten eingetreten seien, die sich aber vermutlich nicht durchsetzen konnten (vgl. 20.3.1975), aus:
- Bayern u.a. SVI-Landesverband, FHS und Uni Regensburg.
=Kommunistische Volkszeitung Nr.12,Mannheim 26.3.1975,S.11

30.10.1975:  Es erscheint die 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - 5.7.1975, Nov. 1975) Nr.7 als Hochschulzeitung der Arbeitskonferenz der Roten Zellen für die BRD und Westberlin. Eigene Büchertische gibt es u.a. in der Philosophie Regensburg.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.7,München 30.10.1975

November 1975:  Der MSB Spartakus der DKP gibt, laut Arbeitskonferenz der Roten Zellen (vgl. 5.12.1975), vermutlich im November an der Uni Regensburg seine 'Audimarx' Nr.11/1975 heraus.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.8,München 5.12.1975

12.12.1975:  In Regensburg beteiligen sich, laut DKP, 500 an einer Demonstration im Rahmen der VDS-Aktionstage.
=Arbeiter und Student Nr.1,Paderborn Jan. 1976,S.3

08.02.1976:  Der AB gibt die Nr.80 seiner 'Kommunistischen Arbeiter Zeitung' (KAZ) (vgl.
25.1.1976, 22.2.1976) heraus und berichtet über Studenten in Regensburg.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.80,München 8.2.1976

25.04.1976:  Es erscheint die 'Marxistische Studentenzeitung' (MSZ - Jan. 1976, 5.6.1976) Nr.10 als Hochschulzeitung der Arbeitskonferenz für die BRD und Westberlin. Eigene Büchertische gibt es u.a. von der MHG Regensburg Dienstags im Philosophicum sowie Mittwochs und Donnerstags in der Uni Regensburg.
=Marxistische Studentenzeitung Nr.10,München 25.4.1976

14.11.1976:  Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.100 (vgl. 31.10.1976,
28.11.1976) heraus. Spenden gingen u.a. ein vom KHB Regensburg.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.100,München 14.11.1976

12.12.1976:  Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' (KAZ) Nr.102 (vgl. 28.11.1976, 9.1.1977) heraus.
Anläßlich des 5-jährigen Bestehens des eigenen Kommunistischen Hochschulbundes (KHB bzw. zumindest anfänglich KHB/ML) wird u.a. die Herausgabe der ersten 'KSZ' (anfänglich hieß das: Kommunistische Schüler- und Studentenzeitung, das Schüler fiel später weg) erwähnt. Der KHB/ML wurde "gegründet in scharfer Abgrenzung gegenüber einer kleinbürgerlichen Strömung ..., die die Überlegenheit der Intellektuellen gegenüber der Arbeiterklasse propagierte". Dies bezieht sich auf die Münchner Arbeitskonferenz (AK) Fraktion der Roten Zellen. Der KHB/ML habe die Asten an der Uni Regensburg und an der Fachhochschule München.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.102,München 12.12.1976

Januar 1977:  An der Universität Regensburg wird, laut AB, vermutlich im Januar in der Allgemeinen Sprachwissenschaft, der Sozialkunde, der Wirtschaftsphilosophie, der Kunsterziehung und den Fremdsprachen bzw. in den Fachbereichen Sprache/Literatur, Gesellschaft, Geschichte und Politik gestreikt.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.105,München 6.2.1977

09.01.1977:  Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.103 (vgl. 12.12.1976,
23.1.1977) heraus. Spenden gingen u.a. ein aus Regensburg u.a. vom KHB, seinen Sympathisanten, den Zellen Medizin und Germanistik sowie dem KHB an der Fachhochschule.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.103,München 9.1.1977

10.02.1977:  An der Universität Regensburg streiken, laut AB, die Lehrerstudenten. Heute demonstrieren bei Regen 800 Schüler und Studenten. Der AStA aus MSB Spartakus der DKP sowie von KHB des AB und Unabhängigen, die zusammen auf einer Liste kandidierten, unterstützt die Aktion.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.106,München 20.2.1977

03.05.1977:  Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.111 (vgl. 2.5.1977, 14.5.1977) heraus. Die Kämpfende Jugend (KJ) berichtet von der Uni Regensburg.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.111,München 3.5.1977

23.05.1977:  In Regensburg wird, laut AB, erst heute an der Universität ein Flugblatt gegen den bereits beendeten Nazi-Parteitag (vgl. 21.5.1977) verteilt, welches unterzeichnet ist von VVN, IGM, DGB KJA, SDAJ der DKP, MSB Spartakus der DKP, DFU, DFG, BSE und einzelnen Mitgliedern des GEW Kreisvorstands.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.113,München o.J. (1977)

14.06.1977:  Der AB gibt seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.114 (vgl. Juni 1977, 28.6.1977) heraus.
Aus Regensburg wird u.a. berichtet vom Berufsverbot (BV) gegen einen Kandidaten der Demokratischen Front (DF) des KHB, dem Kampf gegen Berufsverbote (vgl. 13.3.1977) sowie von der GEW an Uni und Fachhochschule.
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.114,München 14.6.1977

26.06.1977:  Die Gruppe Arbeiterstimme-Mehrheitsgruppe gibt ihre 'Arbeiterstimme' (ARSTI - vgl. 9.3.1977, 20.9.1977) Nr.3/4 (29/30) heraus und berichtet u.a. über die Arbeitskonferenz der Roten Zellen (RZ/AK) München und die ihr befreundeten Marxistischen Gruppen (MG) Bremen, Erlangen, Regensburg, Berlin und Würzburg, die seit dem Druckerstreik nun doch den gewerkschaftlichen Interessenkampf betreiben und eine 'Marxistische Arbeiterzeitung' (MAZ) als Betriebszeitung der RZ und MGs herausgeben würden.

Weiter wird berichtet aus Regensburg von der Eingliederung der PH in die Uni sowie von MSB Spartakus der DKP, KHB des AB und der Marxistischen Hochschulgruppe (MHG) der RZ/AK.
=Arbeiterstimme Nr.3/4,Nürnberg 26.6.1977

29.11.1977:  Der AB gibt vermutlich heute seine 'Kommunistische Arbeiterzeitung' Nr.126 (vgl. 15.11.1977, 3.12.1977) heraus und berichtet aus Regensburg u.a. aus dem Fachbereich Psychologie an der Fachhochschule (FHS).
=Kommunistische Arbeiterzeitung Nr.126,München falsches Datum:15.11.1977

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