Berlin-Spandau:
Der Protest gegen die Stillegung der BIRKA Regulatoren GmbH (1968)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 4.1.2016


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Uns lagen nur wenige Dokumente vor, wir bitten um Ergänzungen. Die hier dargestellte Kampagne der Basisgruppe Spandau und des Gewerkschaftlichen Arbeitskreises (GAK) des Republikanischen Clubs (RC) Westberlin gegen die Stillegung des Metallbetriebs BIRKA war einer der ersten betrieblichen Konflikte, in den die Westberliner APO intervenierte.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

03.12.1968:
In Berlin gibt die Basisgruppe Spandau ihr 'BIRKA-Flugblatt' Nr. 4 (vgl. 5.12.1968) heraus. Berichtet wird von AEG Mülheim-Saarn.
Quelle: BIRKA-Flugblatt Nr. 4, Berlin o. J. (1968)

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05.12.1968:
In Berlin gibt die Basisgruppe Spandau ihr 'BIRKA-Flugblatt' Nr. 5 (vgl. 3.12.1968) heraus. Berichtet wird von AEG Mülheim-Saarn, aber auch von den Verhandlungen des Betriebsrats.
Q: BIRKA-Flugblatt Nr. 5, Berlin o. J. (1968)

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08.12.1968:
In Berlin erstellen die Basisgruppe Spandau und der Gewerkschaftliche Arbeitskreis (GAK) des Republikanischen Clubs (RC) das Papier "Fall Birka / Taktik für Aktionen in Betrieben ohne antiautoritäre Basis" in dem die Kampagne gegen die Stillegung der BIRKA Regulatoren GmbH (250 Beschäftigte) bzw. gegen die Verlagerung nach Solingen dargestellt wird. Abgeleitet wird eine allgemeine Strategie für Unterstützung betrieblicher Aktionen von außen.
Q: BG Spandau / RC-GAK: Fall Birka / Taktik für Aktionen in Betrieben ohne antiautoritäre Basis, Berlin 8.12.1968

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Letzte Änderung: 29.06.2016