Heidelberg:
Der Protest gegen die Fahrpreiserhöhungen der Heidelberger Strassen- und Bergbahn-Gesellschaft (HSB) im Jahr 1971

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 21.8.2015

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Der Protest gegen die Fahrpreiserhöhungen der Heidelberger Strassen- und Bergbahn-Gesellschaft (HSB) im Jahr 1971 fand statt während einer ganzen Welle von Fahrpreiserhöhungen und teils militanten Protesten dagegen, wie vor allem in Dortmund.

Im Gegensatz zum 1969 kann dieses Mal keine Rücknahme der Fahrpreiserhöhung erkämpft werden, wofür von den intensiv agitierenden Linken vor allem die Zurückhaltung des DGB verantwortlich gemacht wird.

Gegen die folgende Fahrpreiserhöhung am 1. März 1972 kam es offenbar zu keinen größeren Protesten, dies geschah erst wieder im Jahr 1973.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

25.03.1971:
In Heidelberg erscheint ein 'Kommentar' (vgl. 26.2.1971, 15.4.1971) mit dem Artikel "Eine Fahrpreis-Erhöhung droht" zur HSB.
Quelle: Kommentar Klassenkampf von oben. Zur Debatte um das neue Betriebsverfassungsgesetz, Heidelberg 25.3.1971, S. 3

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15.04.1971:
In Heidelberg erscheint ein 'Kommentar' (vgl. 25.3.1971, 28.4.1971) mit dem Artikel "Die Bevölkerung wehrt sich: Aktion Roter Punkt" der zu dem Schluß kommt, daß seit Wochen Fahrpreiskämpfe geführt werden in Dortmund (vgl. 31.3.1971), Bochum, Hagen, Gelsenkirchen, Witten, Düsseldorf, Wattenscheid, Hattingen, Wanne-Eickel, dem Kreis Moers, in Herne, Recklinghausen, Aachen, Münster, Osnabrück, Wuppertal, Siegen, Gummersbach, Offenbach, Mannheim, Baden-Baden und Ludwigsburg.

Allein in Dortmund habe es 400 Festnahmen gegeben, im gesamten Ruhrgebiet weit über 1 000. An den Dortmunder Demonstrationen hätten sich ständig 7 000 beteiligt und die 500 Vertrauensleute der Hoesch Westfalenhütte hätten einmütig ihre Solidarität erklärt.
Q: Kommentar Lohnabbau in der Krise, Heidelberg 15.4.1971

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13.05.1971:
In Heidelberg erscheint ein 'Kommentar' (vgl. 30.4.1971, 27.5.1971) mit dem Artikel "Teurer und schlechter…" zu den Fahrpreiserhöhungen und Fahrplanverdünnungen der HSB.
Q: Kommentar Gegen die Knebelungsversuche von Zundel und der SPD - gewerkschaftliche Solidarität, Heidelberg 13.5.1971, S.

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18.05.1971:
In Heidelberg wird ein Komitee gegen die Fahrpreiserhöhungen gegründet (vgl. 12.6.1971).
Q: Kommentar, Heidelberg 27.5.1971

18.05.1971:
In Heidelberg gibt der Hochschulausschuss der Gruppe Neues Rotes Forum (NRF) die Nr. 3 der 'Kommunistischen Hochschulzeitung' (KHZ - vgl. 14.5.1971, 24.5.1971) heraus mit dem Artikel "Teurer und schlechter… HSB" zu den Fahrpreiserhöhungen.
Quelle: Kommunistische Hochschulzeitung Nr. 3, Heidelberg 15.6.1971, S. 3

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27.05.1971:
In Heidelberg erscheint ein sechsseitiger 'Kommentar' (vgl. 13.5.1971, 8.6.1971). In "Komitee gegen die Fahrpreiserhöhungen gegründet" wird berichtet vom 18.5.1971:
"Auf Initiative unserer Gruppe, die die Kommentare herausgibt, trafen sich … Vertreter verschiedener Organisationen."
Mittlerweile seien über 10 demokratische und sozialistische Organisationen im Aktionskomitee gegen die Fahrpreiserhöhungen vertreten und rufen zur Demonstration am 12.6.1971 auf.
Q: Kommentar Krisenpolitik, Heidelberg 27.5.1971, S. 6

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02.06.1971:
In Heidelberg gibt der Hochschulausschuss der Kommunistischen Gruppe (NRF) Heidelberg die Nr. 4 der 'Kommunistischen Hochschulzeitung' (KHZ - vgl. 24.5.1971, 11.6.1971) heraus mit dem Leitartikel "Tariferhöhung. Die geplanten Massnahmen der HSB bedeuten einen scharfen Angriff auf die breiten Massen der Bevölkerung" mit dem Aufruf zur Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen am 12.6.1971, der "Presseerklärung des Aktionskomitees gegen die Fahrpreiserhöhungen und Verkehrsverdünnung der HSB" vom 28.5.1971 und dem "Offener Brief an den DGB-Heidelberg" vom Aktionskomitee.
Q: Kommunistische Hochschulzeitung Nr. 4, Heidelberg 2.6.1971, S. 1f

08.06.1971:
In Heidelberg erscheint, erstmals herausgegeben von der Kommunistischen Gruppe (NRF) Heidelberg, ein 'Kommentar' (vgl. 27.5.1971, 11.6.1971) mit dem Leitartikel "Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen der HSB", der zum 12.6.1971 aufruft.
Q: Kommentar Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen der HSB, Heidelberg 8.6.1971, S. 1f

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11.06.1971:
In Heidelberg erscheint ein zweiseitiger 'Kommentar' (vgl. 8.6.1971, 23.6.1971) mit dem Leitartikel "Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen". Aufgerufen wird zur morgigen Fahrpreisdemonstration. In einer dreitägigen Sammlung habe man schon über 17 000 Unterschriften, davon 2 000 direkt in den Betrieben sammeln können.
Q: Kommentar Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen, Heidelberg 11.6.1971, S. 1f

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11.06.1971:
In Heidelberg gibt der Hochschulausschuss der Kommunistischen Gruppe (NRF) ein Extra der 'Kommunistischen Hochschulzeitung' (KHZ - vgl. 2.6.1971, 15.6.1971) heraus unter der Schlagzeile "Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen und Fahrplanverdünnungen der HSB, deren Konsequenz die Demontage des öffentlichen Nahverkehrs ist" zum 12.6.1971.
Q: Kommunistische Hochschulzeitung Extra Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen und Fahrplanverdünnungen der HSB, deren Konsequenz die Demontage des öffentlichen Nahverkehrs ist, Heidelberg 11.6.1971

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12.06.1971:
In Heidelberg riefen die KG (NRF) und das Aktionskomitee gegen die Fahrpreiserhöhungen, in dem u.a. die KG (NRF) mitarbeitet, für heute zu einer Demonstration auf, an der sich ca. 3 000 beteiligen.

Laut und mit RKJ sind es über 3 000 Menschen.
Q: Was Tun Nr. 6, Mannheim 1971, S. 12; Kommentar, Heidelberg 27.5.1971 bzw. 11.6.1971 bzw. 16.9.1971;Kommunistische Hochschulzeitung Nr. 4 und 5, Heidelberg 2.6.1971, S. 1f bzw. S. 1 und 3f

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23.06.1971:
In Heidelberg gibt die KG (NRF) einen 'Kommentar' (vgl. 11.6.1971, 1.7.1971) heraus mit den Artikeln "Breiter Widerstand gegen die Fahrpreiserhöhungen" der HSB, zur Demonstration vom 12.6.1971 sowie "DGB und HSB" zur DGB-Funktionärskonferenz des DGB Heidelberg vom 14.6.1971.
Q: Kommentar Lohnkampf der Chemiearbeiter, Heidelberg 23.6.1971, S. 6

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08.07.1971:
Die KG (NRF) Heidelberg gibt einen sechsseitigen 'Kommentar' (vgl. 1.7.1971, 22.7.1971) heraus mit dem Artikel "'Hearing' zu den HSB-Maßnahmen" der von den Fahrpreiserhöhungen und den Scheinaktivitäten des DGB dagegen berichtet (vgl. 15.7.1971). Vorbildlich sei da die IG Metall Karlsruhe, die im Aktionskomitee Aktion Roter Punkt Karlsruhe mitarbeite.
Q: Kommentar 6, 9% mehr Lohn in der Chemie, Heidelberg 8.7.1971, S. 4f

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14.07.1971:
Auf der Betriebsräteversammlung des DGB Heidelberg verteilt, laut KG (NRF), das Aktionskomitee gegen die Fahrpreiserhöhungen Flugblätter.
Q: Kommentar Arbeitsplätze bei Febolit gefährdet, Heidelberg 22.7.1971, S. 3f

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15.07.1971:
In Heidelberg will die Aktion Roter Punkt, laut und mit KG (NRF), eine Kundgebung gegen die Fahrpreiserhöhungen vor dem Rathaus durchführen.
Q: Kommentar 6, 9% mehr Lohn in der Chemie, Heidelberg 8.7.1971, S. 5

27.08.1971:
In Heidelberg erscheint ein 'Kommentar' (vgl. 22.7.1971, 16.9.1971) mit dem Leitartikel "Kundgebung und Demonstration gegen Fahrpreiserhöhung und Fahrplanverdünnung" der zur Demonstration am 1.9.1971 aufruft. Beigelegt sind zwei Rote Punkte.
Q: Kommentar Kundgebung und Demonstration gegen Fahrpreiserhöhung und Fahrplanverdünnung, Heidelberg 27.8.1971, S. 1f

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31.08.1971:
In Heidelberg gibt der Hochschulausschuß der Kommunistischen Gruppe (Neues Rotes Forum) (KG/NRF) das Flugblatt "Den Kampf gegen die Massnahmen der HSB gemeinsam führen!" zu den Fahrpreiserhöhungen heraus, das zur Diskussionsveranstaltung um 20 Uhr in der Neuen Uni und zur Demonstration am 1.9.1971 um 16 Uhr ab Bismarckplatz aufruft. Berichtet wird, dass über 28 000 Unterschriften gesammelt worden seien.
Q: KG (NRF)-HA: Den Kampf gegen die Massnahmen der HSB gemeinsam führen!, O. O. (Heidelberg) o. J. (1971)

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September 1971:
In Heidelberg kommt es, laut KG (NRF) Mannheim/Heidelberg (vgl. 28.3.1972), zu Protesten gegen die Fahrpreiserhöhungen der HSB (vgl. 1.3.1972).
Später kommt es deswegen zu Prozessen (vgl. 15.3.1972).
Q: Arbeiter-Zeitung Nr. 3, Mannheim Apr. 1972, S. 6

01.09.1971:
Die Gruppe Heidelberg der RKJ der GIM gibt ihre 'Was tun im Betrieb' (vgl. 26.11.1971) heraus unter der Schlagzeile "Kollege Neumann und die Rote-Punkt-Aktion: Ein Bürokrat und seine Bocksprünge" zum DGB bzw. den Fahrpreiserhöhungen der HSB.
Q: Was tun im Betrieb Kollege Neumann und die Rote-Punkt-Aktion: Ein Bürokrat und seine Bocksprünge, Heidelberg 1.9.1971

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04.09.1971:
In Heidelberg werden, laut und mit RKJ, die Rote-Punkt-Aktionen gegen die Fahrpreiserhöhung der HSB abgebrochen.
Q: Was Tun Nr. 8, Mannheim Sept. 1971, S. 13

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16.09.1971:
In Heidelberg gibt die KG (NRF) einen vierseitigen 'Kommentar' (vgl. 27.8.1971, 30.9.1971) heraus. In "Roter Punkt 71" wird berichtet, daß 28 000 Unterschriften gegen die Fahrpreiserhöhung gesammelt wurden und ca. 3 000 demonstrierten (vgl. 12.6.1971), man aber im Gegensatz zu 1969 eine Niederlage erlitten habe. Damals sei der DGB kräftig aufgetreten, dieses Jahr habe er sich eher lau verhalten. Die DKP organisierte, nach späteren Berichten der KG (NRF), gemeinsam mit der KG (NRF) Mitfahrgelegenheiten.
Q: Kommentar 11 % sind das Mindeste, Heidelberg 16.9.1971, S. 3f; Arbeiter-Zeitung Nr. 2, Mannheim Feb. 1973, S. 13

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01.03.1972:
Die KG (NRF) Mannheim/Heidelberg (vgl. 28.3.1972) berichtet von den Fahrpreiserhöhungen (vgl. Sept. 1971), daß "am 1. März die Einzelfahrscheine der HSB von 0, 80 auf 1 DM erhöht wurden."
Q: Arbeiter-Zeitung Nr. 3, Mannheim Apr. 1972, S. 6

15.03.1972:
Die KG (NRF) Mannheim/Heidelberg (vgl. 28.3.1972) berichtet:"
ROTE-PUNKT-PROZESSE IN HEIDELBERG

GEGENWÄRTIG BEGINNEN IN HEIDELBERG GERICHTSVERHANDLUNGEN GEGEN ETWA 20 TEILNEHMER DER ROTE-PUNKT-AKTION GEGEN DIE PREISERHÖHUNGEN UND DIE DEMONTAGE DER HEIDELBERGER STRASSENBAHN AG IM SEPTEMBER 1971 (vgl. Sept. 1971, d.Vf.).

Sie werden von der Polizei angeklagt wegen Nötigung, Beleidigung, Widerstands gegen die Staatsgewalt, Gefangenenbefreiung, Körperverletzung, Aufruf zum Widerstand…

Zudem fordert HSB-Brückner, Leiter der Heidelberger Straßenbahn, von ihnen noch 'Schadensersatz' von insgesamt 22 000 DM.

Ungeachtet der Massenproteste setzten Zundel und HSB-Direktor Brückner im vergangenen September die Verteuerung der HSB-Tarife um durchschnittlich 30% und umfangreiche Demontagemaßnahmen des Nahverkehrs durch. Wesentliche Bedeutung für den Erfolg dieser Politik hatte dabei der massive Polizeieinsatz gegen den sich in den Rote-Punkt-Aktionen organisierenden Widerstand von Studenten, Schülern und Teilen der arbeitenden Bevölkerung.

Die während dieser Aktion von der Polizei Festgenommenen werden nun vor Gericht gestellt. Daß diese Maßnahmen nur die Fortsetzung der gegen die Lohnabhängigen gerichteten Politik von Stadtbürokratie und HSB-Direktion darstellen, drückte Brückner unzweideutig in der RNZ aus: 'Wenn man handeln muß, dann muß man eben handeln.' (RNZ 15.3.1972).

Was soll mit den Gerichtsurteilen gegen die Teilnehmer der Rote-Punkt-Aktion erreicht werden?

- Sie dienen der Verkehrung der wirklichen Verhältnisse: Durch die Kriminalisierung Einzelner soll der Protest Vieler als das Verbrechen dargestellt werden, die unverschämte Preistreiberei jedoch als natürlich und berechtigt.
- Sie dienen der Abschreckung: Durch die Verfolgung und Verleumdung Einzelner soll zugleich der Widerstandswille Aller gebrochen und unterdrückt werden.
- Schließlich dienen sie der Unterdrückung einer konsequenten politischen Interessenvertretung gegen die Kumpanei der herrschenden Klasse, indem 'besondere' Individuen als 'Rädelsführer' herausgegriffen werden. Dadurch soll die Einheit auch zukünftiger Widerstandsmaßnahmen gespalten werden.

Allerdings werden nicht alle Prozesse im Sinne von Oberbürgermeister Zundel, Brückner und Co. verlaufen. So war es schon im ersten Prozeß am 15.3.1972 für die Anklage nicht möglich, dem 'Täter' auch nur eine der ihm angelasteten Taten nachzuweisen. Um zu verschleiern, wie willkürlich die Festnahmen durch die Polizei waren, wurde er aber nicht freigesprochen wegen erwiesener Unschuld, sondern 'mangels Beweises'. Das reichte der Staatsanwaltschaft aber nicht, sie hat Berufung eingelegt.

Ebenso wie in Heidelberg wird auch in anderen Städten daran gegangen, den Protest gegen die volksfeindlichen Maßnahmen von Seiten der Stadtbürokratie zu kriminalisieren.

So wurden in Esslingen vor kurzem (vgl. Feb. 1972, d.Vf.) vier Jugendliche zu mehrmonatigen Freiheitsstrafen und Geldbußen verurteilt. Als Tatbestand wurde angegeben 'gemeinschaftliche Nötigung, Beleidigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt'.

Die Stadtbürokratie und damit gemeinsam die Justiz gehen umso schärfer vor, da die politischen Vertreter der Kapitalistenklasse weitere Anschläge auf die Lebensbedingungen der werktätigen Bevölkerung planen.

Bereits jetzt hat OB Zundel angekündigt, man müsse in Zukunft 'den Gürtel enger schnallen'. Bereits jetzt überlegen Zundel und Brückner, wie sie der werktätigen Bevölkerung am besten ein neues Notprogramm aufbürden können, nachdem erst am 1. März die Einzelfahrscheine der HSB von 0, 80 auf 1 DM erhöht wurden.

Um diese Maßnahmen ungestörter durchführen zu können, soll schon jetzt der Widerstand breiter Teile der Lohnabhängigen im Ansatz erstickt werden und von vornherein als kriminell bekämpft werden können. Den Anschlägen der herrschenden Klasse auf die Lebensbedingungen der Lohnabhängigen kann nur durch die Organisierung des politischen Klassenkampfes wirksam begegnet werden."
Q: Arbeiter-Zeitung Nr. 3, Mannheim Apr. 1972, S. 6

Letzte Änderung: 13.02.2017

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