Universität Heidelberg: 'Was tun'

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 1.2.2017


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Die hier vorgestellte Zeitung bzw. Flugblattserie der Heidelberger Studentengruppe der GIM lag uns nur bruchstückhaft vor, wir bitten um Ergänzungen.

Inhaltlich ist die 'Was tun' vor allem bestimmt durch die Auseinandersetzung mit der Kommunistischen Hochschulgruppe (KHG) des KBW.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

22.05.1971:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich in dieser Woche ihre 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' Nr. 1 (vgl. 18.10.1971) heraus mit dem Leitartikel "Der 'verzweifelte ideologische Existenzkampf' der NRF-Gruppe (Eine Antwort auf 'Statt linker Phrasen…, KHZ 3)" zur Zeitung der KHG (NRF) vom 18.5.1971, der sich gliedert in die Abschnitte:
- "I. Das Verhältnis von Arbeiterstaat und Weltrevolution bei Lenin und Trotzki";
- "II. Die Frage der 'friedlichen Koexistenz' im chinesisch-sowjetischen Konflikt";
- "III. 'Kulturrevolution' oder 'den kapitalistischen Weg einschlagen'";
- "IV. Die Widersprüche der chinesischen Außenpolitik"; sowie
- "V. Versuch einer Einschätzung des Stellenwerts der gegenwärtigen Diskussion in der Heidelberger Linken".

Weitere Artikel sind:
- "Bourgeoisie und Bürokratie im Kampf gegen die ceylonesische Revolution"; sowie
- "Kampf dem BAFöG".

Eingeladen wird zum Roten Kreis der RKJ. Aufgerufen wird zur "Solidarität mit der bengalischen Landarbeiter- und Bauernliga".
Quelle: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Nr. 1, Heidelberg o. J. (1971)

18.10.1971:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich in dieser Woche die Nr. 2 ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 22.5.1971, 12.11.1971) zum Preis von 30 Pfennig heraus mit einem Titelbild zum Iran und dem Leitartikel "Für die iranische Revolution - Gegen alle ihre Feinde".

Weitere Artikel sind:
- "Indochina und die Antikriegsbewegung in den USA";
- "NPD in Heidelberg" zur am 18.9.1971 verhinderten Versammlung, die aber am 9.10.1971 in Kirchheim nachgeholt wurde;
- "Roter Punkt - eine Bilanz" zum Protest gegen die Fahrpreiserhöhungen der HSB;
- "Am Beispiel des Speyer-Kolleg. Die Krise des Zweiten Bildungsweges… und die Antwort der RKJ" zum ZBW.

Aufgerufen wird "Freiheit für Darmstadt GI. Prozeß gegen farbige GI in Mannheim".

Beigeheftet ist eine 'Was tun im Betrieb zur IGM-Tarifbewegung' zur MTR unter dem Titel "In der Metall-Tarifbewegung droht Lohnstopp".
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Nr. 2, Heidelberg o. J. (1971); Was tun im Betrieb zur IGM-Tarifbewegung In der Metall-Tarifbewegung droht Lohnstopp, Hamburg u.a. o. J. (1971)

12.11.1971:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich Ende dieser Woche ihre 'Was tun - Universität Heidelberg' (vgl. 18.10.1971, 13.12.1971) heraus mit der Schlagzeile "Indochina-Demonstration in Mannheim" am 13.11.1971.
Q: Was tun - Universität Heidelberg Indochina-Demonstration in Mannheim, Heidelberg o. J. (1971)

13.12.1971:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich in dieser Woche die Nr. 3 ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 12.11.1971, Jan. 1972) heraus mit einem Titelbild "Lohnfragen sind Machtfragen". Enthalten sind die Artikel:
- "Der Metallstreik und die Aufgaben der kommunistischen Avantgarde-Ansätze (Anmerkungen zur Parole der Betriebsbesetzungen)" zur MTR bzw. dem Transparent bei Daimler-Benz Mannheim, wobei die DKP und die KG (NRF), die sich von der Parole distanzierte, kritisiert werden;
- "Stellung der RKJ-HD zu den Basis- und Institutsgruppen", die gerade ihr Selbstverständnis diskutieren, vom 19.11.1971; sowie
- "HRG - Ausdruck der kapitalistischen Hochschulreform".
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Nr. 3, Heidelberg o. J. (1971)

Januar 1972:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich im Januar die Nr. 4 ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 13.12.1971, Jan. 1972) heraus unter der Schlagzeile "Zur antiimperialistischen Woche" mit den Artikeln:
- "Von der 'Liquidierung des abstrakten Internationalismus' zum Internationalismus der Tat (Einige Bemerkungen zur Bedeutung des Internationalismus in der Phase des Parteiaufbaus)";
- "Ostbengalen und die nationale Frage";
- "Irland - Befreiungskampf in Europa";
- "Chile - ein Jahr danach";
- "Lenin: Zur Nationalitäten- und Kolonialfrage"; sowie
- "Trotzki: Zurückgebliebene Länder und das Programm der Übergangsforderungen (Auszug aus dem von Trotzki verfassten Übergangsprogramm der Vierten Internationale, 1938)".

Aufgerufen wird zur Mitarbeit im Arbeitskreis Theorie und Geschichte der Vierten Internationale.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Nr. 4, Heidelberg o. J. (1972)

Januar 1972:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich im Januar eine Sondernummer "Bangla Desh: Ergebnisse & Perspektiven" ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. Jan. 1972, 10.2.1972) heraus.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Sondernummer Bangla Desh: Ergebnisse & Perspektiven, Heidelberg o. J. (1972)

10.02.1972:
Die RKJ gibt, laut einer handschriftlichen Datierung heute, ein Extra "Alle zur Uni-VV!" ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. Jan. 1972, 25.4.1972) heraus mit dem Aufruf zur Uni-VV um 14 Uhr 30 wegen der drei Hausverbote am IPW.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Extra Alle zur Uni-VV!, Heidelberg o. J. (1972)

25.04.1972:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich heute die Nr. 5 ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 10.2.1972, Juni 1972), die uns leider nur beschädigt vorlag, zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Der Weg der KG (NRF) in den Mao-Dogmatismus", der sich mit der Analyse der Sowjetunion durch die KG (NRF) befasst.

Weitere Artikel sind:
- "Repression in der BRD und die IV. Internationale" aus einem Interview mit Ernest Mandel mit einem Aufruf des Komitee zur Aufhebung des Einreiseverbots gegen Ernest Mandel mit einem Unterschriftencoupon;
- "Für eine breite Abwehrfront gegen die Repression", ein "Vorschlag für ein Aktionsbündnis zum Kampf gegen die Repression" vom 20.4.1972, der von RKJ und SHB/SF Heidelberg gerichtet wurde an Arbeitsgemeinschaft Sozialistischer Naturwissenschaftler (ASN), AStA, BG Jura-A, DKP-Hochschulgruppe, KHG, October-Gruppe, SAALA, SHS, Spartacus KJO und MSB Spartakus, aus Anlaß des geplanten Auftritts von Ernest Mandel im Studium General am 27.4.1972, wobei ein Einreiseverbot droht; sowie
- "Eine Initiative und ihre vorläufige Bilanz" zum Treffen des am 24.4.1972, zu dem KHG (NRF), Spartacus KJO und MSB Spartakus erschienen, wobei der MSB-Vertreter nicht autorisiert war und die KHG allein agieren will, RKJ und SHB/SF aber weiter zusammenarbeiten wollen.

Eingeladen wird zur Studium Generale AG "Trotzkistische Theorie der Übergangsgesellschaften am konkreten Beispiel" zur SU und zur VR China.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Nr. 5, Heidelberg o. J. (1972)

Juni 1972:
Die RKJ gibt vermutlich im Juni ein Extra "Stellungnahme zu den StP-Wahlen" ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 25.4.1972, 26.6.1972) heraus, das sich für einen von der KHG (NRF) gestellten AStA ausspricht.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Stellungnahme zu den StP-Wahlen, Heidelberg o. J. (1972)

26.06.1972:
Die GIM und die RKJ geben vermutlich in dieser Woche ein Extra "Kampf der politischen Reaktion" ihrer 'Was tun für die Universität Heidelberg (vgl. Juni 1972, 24.10.1972) heraus, das zur Demonstration in Mannheim am 1.7.1972 aufruft.
Q: Was tun Extra Kampf der politischen Reaktion, Mannheim o. J. (1972)

24.10.1972:
Die GIM gibt eine Sondernummer "Morgen: Bremer Bürgerschaft behandelt Verbotsantrag der CDU gegen den Kommunistischen Bund Bremen (KBB)" ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 26.6.1972, 11.12.1973) heraus mit dem Aufruf des KBB zu einem bundesweiten Kampftag am 25.10.1972.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Sondernummer Morgen: Bremer Bürgerschaft behandelt Verbotsantrag der CDU gegen den Kommunistischen Bund Bremen (KBB), Heidelberg 24.10.1972

11.12.1972:
Die RKJ der GIM gibt vermutlich in dieser Woche ein Extra "Zur Einschätzung der Lage an der Uni-HD" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 24.10.1972, 26.1.1973) heraus. Festgestellt wird: "HoPoKo / MSB Spartakus und SHS - zwei Seiten derselben Medaille".
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Zur Einschätzung der Lage an der Uni-HD, Heidelberg o. J. (1972)

26.01.1973:
Die GIM Heidelberg gibt ihre 'Was tun' (vgl. 12.11.1972, 7.2.1973) heraus unter der Schlagzeile "Für den Sieg der Völker Indochinas".
Q: Was tun Für den Sieg der Völker Indochinas, Heidelberg 26.1.1973

07.02.1973:
Die GIM Heidelberg gibt ihre 'Was tun' (vgl. 26.1.1973, 9.4.1973) heraus unter der Schlagzeile "'Volksfront' in Frankreich: Sozialismus durch Wahlen?" mit der Einladung zum Teach-in mit Jean-Marie Vincent um 20 Uhr im Hörsaal 15.
Q: Was tun 'Volksfront' in Frankreich: Sozialismus durch Wahlen?, Heidelberg 7.2.1973

09.04.1973:
Die GIM L.G. bzw. LG Heidelberg gibt vermutlich in dieser Woche eine 'Was tun' (vgl. 7.2.1973, 15.5.1973) heraus unter der Schlagzeile "Kampf dem Berufsverbot!" mit dem Aufruf zur Demonstration in Stuttgart am 14.4.1973.
Q: Was tun Kampf dem Berufsverbot!, Heidelberg o. J. (1973)

07.05.1973:
Das Rote Komitee der GIM Heidelberg gibt eine 'Was tun an der Hochschule' (vgl. 9.4.1973, 15.5.1973) heraus unter der Schlagzeile "Kampf der Hochschulgesetznovelle! Alle zur Uni-VV! Alle in den Streik!".

Die "Vorläufige Plattform" des Roten Komitees solle bald veröffentlicht werden.
Q: Was tun an der Hochschule Kampf der Hochschulgesetznovelle! Alle zur Uni-VV! Alle in den Streik!, Heidelberg 7.5.1973

15.05.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Alle zur Urabstimmung gegen die HSG-Novelle und für den Streik!!!" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 7.5.1973, 16.5.1973) heraus.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Alle zur Urabstimmung gegen die HSG-Novelle und für den Streik!!!, Heidelberg 15.5.1973

16.05.1973:
Die GIM Heidelberg gibt vermutlich heute ihre 'Was tun' (vgl. 15.5.1973, 24.5.1973) unter der Schlagzeile "Gegen die Kriminalisierung einzelner Organisationen - die Solidarität der gesamten Linken!" heraus zur Razzia bei der KPD am 15.5.1973.
Q: Was tun Gegen die Kriminalisierung einzelner Organisationen - die Solidarität der gesamten Linken!, Heidelberg o. J. (1973)

24.05.1973:
Die GIM Heidelberg gibt ihre 'Was tun' (vgl. 16.5.1973, 28.5.1973) heraus mit der "Erklärung der GIM - Heidelberg zum Rücktritt des AStA".
Q: Was tun Erklärung der GIM - Heidelberg zum Rücktritt des AStA, Heidelberg 24.5.1973

28.05.1973:
Die GIM Heidelberg gibt ihre 'Was tun' (vgl. 24.5.1973, Juni 1973) heraus unter der Schlagzeile "KHG verweigert Solidarität gegen staatliche Repression!" zu den Angriffen auf die KPD.
Q: Was tun KHG verweigert Solidarität gegen staatliche Repression!, Heidelberg 28.5.1973

Juni 1973:
Die GIM gibt die Nr. 7 ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 28.5.1973, 6.4.1973) zum Preis von 50 Pfennig heraus mit dem Text "Für die Entwicklung einer kommunistischen Politik an der Hochschule (vorläufige Plattform des Roten Komitees der GIM)".

Eingeladen wird zum Roten Komitee und dessen beiden Arbeitsgruppen "Kapitalistische Hochschulreform" und "Trotzkis Beitrag zum Marxismus".
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Nr. 7, Heidelberg Juni 1973

04.06.1973:
Die GIM gibt ihre 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. Juni 1973, 6.6.1973) heraus unter der Schlagzeile "Massenkampf versus Solidarität? Eine falsche Alternative!" zur Verweigerung der Solidarität mit der KPD durch KHG und KG(NRF).

Aufgerufen wird zur LHG-Demonstration in Stuttgart am 7.6.1973.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Massenkampf versus Solidarität? Eine falsche Alternative!, Heidelberg 4.6.1973

06.06.1973:
Die GIM gibt ihre 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 4.6.1973, 13.6.1973) heraus unter der Schlagzeile "Alle zur zentralen Demo gegen die HSG-Novelle am 7. Juni nach Stuttgart!".
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Alle zur zentralen Demo gegen die HSG-Novelle am 7. Juni nach Stuttgart!, Heidelberg 6.6.1973

13.06.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Den Streik gegen die HSG-Novelle vorbereiten heisst für einen starken linken AStA kämpfen!" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 6.6.1973, 15.6.1973) heraus mit dem Aufruf zur Wahl der KHG des KBW.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Den Streik gegen die HSG-Novelle vorbereiten heisst für einen starken linken AStA kämpfen!, Heidelberg 13.6.1973

15.06.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Das Elend 'liberaler' Politik an der Hochschule" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 13.6.1973, 18.6.1973) heraus zur Auseinandersetzung zwischen ADH und HoPoKo. Eingetreten wird: "Für einen starken linken AStA!".
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Das Elend 'liberaler' Politik an der Hochschule, Heidelberg 15.6.1973

18.06.1973:
Die GIM gibt vermutlich Anfang dieser Woche ihre 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 15.6.1973, 20.6.1973) heraus unter der Schlagzeile "Am Samstag nach Karlsruhe!" mit dem Aufruf zur Demonstration am 23.6.1973. Abfahrten werden bekanntgegeben für Heidelberg und Mannheim.
Q: Was tun Am Samstag nach Karlsruhe!, Heidelberg o. J. (1973)

20.06.1973:
Die GIM gibt vermutlich heute ihre 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 18.6.1973, 22.6.1973) unter der Schlagzeile "Zentrale Demonstration gegen die Illegalisierung der Linken" heraus mit dem Aufruf des Regionalbereichs Südwest der GIM vom 20.6.1973 zur Demonstration am 23.6.1973 in Karlsruhe. Abfahrten werden bekanntgegeben für Heidelberg und Mannheim.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Zentrale Demonstration gegen die Illegalisierung der Linken, Heidelberg o. J. (1973)

22.06.1973:
Die GIM gibt ihre 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 20.6.1973, Juli 1973) heraus unter der Schlagzeile "Besser wühlen, alter Mauwurf!" zum Ergebnis der Studentenparlamentswahlen (StPW) bzw. dem HoPoKo-AStA. Eingeladen wird zum Roten Komitee.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Besser wühlen, alter Mauwurf!, Heidelberg 22.6.1973

Juli 1973:
Die GIM gibt die Nr. 8 ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 22.6.1973, Nov. 1973) zum Preis von 50 Pfennig heraus unter der Schlagzeile "'NMK' Theorie und Bündnisstrategie des NRF" zur KG(NRF), wobei es sich um eine erste Diskussionsgrundlage der GIM und ihres Roten Komitee handele.

Enthalten sind die Artikel:
- "Zur Diskussion der Kämpfe im Sommersemester 1973", vor allem zum Rücktritt des AStA der KHG (NRF);
- "Die Verirrung eines 'theoretischen Zirkels' (Bemerkungen zur SHB/SF-Zeitung Heidelberg Juni 1973)", wobei sich der SHB/SF auf die AK-Fraktion München berufe, vom 18.6.1973; sowie
- "'NMK' - die Theorie der neuen Mittelklassen und die Bündnisstrategie des NRF", der ausführt, dass sich die NMK "als Abfalleimer für bürgerliche Berufsbezeichnungen darstellt". Die Ablehnungen der Verteidigung der sozialen Interessen der Studenten lasse die Maßnahmen der Bourgeoisie "erscheinen als ein beliebiger Anlass für Propaganda, durch die man noch mehr studentische Köpfe auf seine Seite drehen kann."
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Nr. 8, Heidelberg Juli 1973

November 1973:
Die GIM gibt die Nr. 9 ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. Juli 1973, 5.11.1973) zum Preis von 1 DM heraus unter der Schlagzeile "Was kann die KHG mit dem Programm des KBW anfangen?" mit den Artikeln:
- "Die Wahrheit ist konkret. Bemerkungen zur Delegiertenkonferenz der KHG vom 9. - 10.10.73", der schlußfolgert: "das Gerde um die neuen Kleider der KHG kann nicht verdecken und nicht verhindern, dass die KHG en realen Problemen des Hochschulkampfes gegenüber ebenso nackt dasteht, wie im letzten Semester" und die neue AG Klassenanalyse des Roten Komitees bekanntgibt sowie dessen Schulungs-AK "Revolutions- und Organisationstheorie";
- "Organisation zwischen Drop-out und Emanzipation", auf dem Titel als Emanzipationsdebatte als Antileninismus angekündigt, u.a. zu Dieter Duhm, vom 15.7.1973; sowie
- "Für die Entwicklung einer kommunistischen Politik an der Hochschule. Vorläufige Plattform des Roten Komitees der GIM".
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Nr. 9, Heidelberg Nov. 1973

05.11.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Ein Semester der akademischen Opposition oder der militanten Opposition?" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. Nov. 1973, 13.11.1973) heraus zum heutigen Auftritt von Richard Löwenthal.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Ein Semester der akademischen Opposition oder der militanten Opposition?, Heidelberg 5.11.1973

13.11.1973:
Die GIM gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg' (vgl. 5.11.1973, 15.11.1973) heraus unter der Schlagzeile "Alle zur Uni-VV! Mittwoch, 14.11., 14 Uhr, Aula (NU)". Aufgefordert wird dazu, dem HoPoKo-AStA das Mißtrauen auszusprechen.
Q: Was tun - Hochschulzeitung Heidelberg Alle zur Uni-VV! Mittwoch, 14.11., 14 Uhr, Aula (NU), Heidelberg 13.11.1973

15.11.1973:
Die GIM gibt vermutlich heute ein Extra "Das 'Semester der Opposition' ist tot - es lebe das Semester der Opposition!" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 13.11.1973, 16.11.1973) heraus zur gestrigen Uni-VV.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Das 'Semester der Opposition' ist tot - es lebe das Semester der Opposition!, Heidelberg o. J. (1973)

16.11.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Was nun?" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 15.11.1973, 13.12.1973) heraus zur Uni-VV vom 14.11.1973, das zur Organisierung in den Basisgruppen und Institutsgruppen aufruft.

Aufgerufen wird auch zur Chile-Demonstration am 17.11.1973.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Was nun?, Heidelberg 16.11.1973

13.12.1973:
Die GIM gibt ein Extra "Was ist heute die politische Hauptaufgabe der Studentenbewegung?" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 16.11.1973, 15.1.1974) heraus mit dem Aufruf zur Wahl von KHG und SHS.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Was ist heute die politische Hauptaufgabe der Studentenbewegung?, Heidelberg 13.12.1973

15.01.1974:
Die GIM gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 13.12.1973, 21.1.1974) heraus zum Ergebnis der Wahlen zum Studentenparlament (StPW). Notwendig sei nun die Koordination der Basisgruppen.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung, Heidelberg 15.1.1974

21.01.1974:
Die GIM gibt ein Extra "Alle zur BAFöG-Demo nach Bonn am 24.1." ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 15.1.1974, 4.2.1974) heraus. Kritisiert wird die KHG.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Alle zur BAFöG-Demo nach Bonn am 24.1., Heidelberg 21.1.1974

04.02.1974:
Die GIM gibt vermutlich Anfang dieser Woche ein Extra "Keine Räume für die Faschisten!!" ihrer 'Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung' (vgl. 21.1.1974, 23.4.1974) heraus zur Veranstaltung der NPD am 8.2.1974 in Bruchsal in der Balthasar-Neumann-Gewerbeschule.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Extra Keine Räume für die Faschisten!!, Heidelberg o. J. (1974)

23.04.1974:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 4.2.1974, 16.5.1974) heraus mit der Einladung zur ersten Sitzung des Roten Komitees in diesem Semester am 24.4.1974.
Q: Was tun, Heidelberg 23.4.1974

16.05.1974:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Alle zur Uni-VV" ihrer 'Was tun an der Hochschule' (vgl. 23.4.1974, 31.5.1974) heraus.
Q: Was tun an der Hochschule Alle zur Uni-VV, Heidelberg 16.5.1974

31.05.1974:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Polizeiterror in Frankfurt" ihrer 'Was tun' (vgl. 16.5.1974, 3.6.1974) heraus zu Thomas Hytrek bzw. dem Kampf gegen die Fahrpreiserhöhungen beim FVV.

Aufgerufen wird zur Demonstration um 16 Uhr 30 ab Uni-Platz.
Q: Was tun Polizeiterror in Frankfurt, Mannheim o. J. (1974)

03.06.1974:
Die GIM Heidelberg gibt vermutlich Anfang dieser Woche eine Ausgabe "Zu den Frankfurter Ereignissen" ihrer 'Was tun an der Hochschule' (vgl. 31.5.1974, 6.11.1974) heraus zum Kampf gegen die Fahrpreiserhöhungen beim FVV bzw. dem Aufruf des SHS vom 31.5.1974, sich an diesem zu beteiligen. Eingeladen wird zum Roten Komitee.
Q: Was tun an der Hochschule Zu den Frankfurter Ereignissen, Heidelberg o. J. (1974)

06.11.1974:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Alle zur Uni-VV 14 Uhr !!!" ihrer 'Was tun' (vgl. 3.6.1974, 5.12.1974) heraus mit der Forderung nach Abwahl des HoPoKo-AStA wegen dessen Angriff auf die Ausländervollversammlung (AVV).
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Alle zur Uni-VV 14 Uhr !!!, Heidelberg o. J. (1974)

05.12.1974:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Rezension einer Ausstellung" ihrer 'Was tun' (vgl. 6.11.1974, 5.2.1975) heraus zu den Klosprüchen der Rechten in den Toiletten der Universität.
Q: Was tun Rezension einer Ausstellung, Heidelberg 5.12.1974

05.02.1975:
Die GIM Heidelberg gibt die Nr. 11 ihrer Hochschulzeitung 'Was tun' (vgl. 5.12.1974, 19.11.1975) zum Preis von 50 Pfennig heraus.

Enthalten sind die Artikel:
- "E. Mandel über Dutschkes Buch";
- "Versuch, mit Rudi die Schuhe zu suchen";
- "Strassentheater…" zum Tode von Holger Meins, aufgeführt am darauf folgenden Tag auf dem Uni-Platz; sowie
- "Portugal" von der Internationalismus-Zelle Heidelberg.
Q: Was tun - Heidelberger Hochschulzeitung Nr. 11, Heidelberg 5.2.1975

19.11.1975:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Gegen Maulkorberlass (für Kampf und 'Kampf')" ihrer 'Was tun' (vgl. 5.2.1975, 20.11.1975) heraus zur Urabstimmung.
Q: Was tun Gegen Maulkorberlass (für Kampf und 'Kampf'), Heidelberg 19.11.1975

20.11.1975:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Zum Tod Francos" ihrer 'Was tun' (vgl. 19.11.1975, 24.11.1975) heraus zu Spanien.
Q: Was tun Zum Tod Francos, Heidelberg 20.11.1975

24.11.1975:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 20.11.1975, 16.1.1976) heraus unter der Schlagzeile "Soziale Demontage an den Hochschulen und Fachhochschulen". Festgestellt wird: "Eine breite Aktionseinheit ist notwendig!".
Q: Was tun Soziale Demontage an den Hochschulen und Fachhochschulen, Heidelberg 24.11.1975

16.01.1976:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "§88a - Vom Berufsverbot zum Literaturverbot" ihrer 'Was tun' (vgl. 24.11.1975, 2.2.1976) heraus mit dem Aufruf zur Demonstration um 16 Uhr 30 ab Bismarckplatz.
Q: Was tun §88a - Vom Berufsverbot zum Literaturverbot, Heidelberg 16.1.1976

02.02.1976:
Die GIM Heidelberg gibt vermutlich in dieser Woche eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 16.1.1976) heraus zu den Erfahrungen des letzten Semesters mit der Einladung zum 'Was tun'-Stammtisch am 9.2.1976. Bekanntgegeben wird der Austritt der genossen, die bisher die GIM-Hochschularbeit trugen.
Q: Was tun, Heidelberg (1976)

05.04.1976:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe "Alle zum Teach-In der LiLi, Dienstag 6.4. - 20 h Neue Uni!" ihrer 'Was tun' (vgl. 2.2.1976, 17.10.1977) heraus zur AStA-Bildung.
Q: Was tun Alle zum Teach-In der LiLi, Dienstag 6.4. - 20 h Neue Uni!, Heidelberg 5.4.1976

17.10.1977:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 5.4.1976, 19.10.1977) heraus mit der Schlagzeile "Teestubengeflüster - oder die Verteidigungsstrategie des Lili-Asta".

Eingeladen wird zum Was tun-Forum.
Q: Was tun Teestubengeflüster - oder die Verteidigungsstrategie des Lili-Asta, Heidelberg 17.10.1977

19.10.1977:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 17.10.1977, 25.10.1977) heraus mit der Schlagzeile "Alle zur Uni-VV! Heute in der Aula, 15 00 Für eine Urabstimmung! Für einen aktiven Streik!".
Q: Was tun Alle zur Uni-VV! Heute in der Aula, 15 00 Für eine Urabstimmung! Für einen aktiven Streik!, Heidelberg 19.10.1977

25.10.1977:
Die GIM Heidelberg gibt eine Ausgabe ihrer 'Was tun' (vgl. 19.10.1977, 24.11.1977) heraus mit der Schlagzeile "Gute Nacht, Lili!".
Q: Was tun Gute Nacht, Lili!, Heidelberg 25.10.1977

24.11.1977:
Die GIM Heidelberg gibt ein Extra "Diskussionsveranstaltung: zu Kontaktsperregesetz, den Stammheimer und Stadelheimer Vorfällen, sowie zu den Verbotdrohungen" ihrer 'Was tun' (vgl. 25.10.1977, 8.2.1978) heraus mit der Einladung zur Veranstaltung um 19 Uhr in der Neuen Uni.
Q: Was tun Extra Diskussionsveranstaltung: zu Kontaktsperregesetz, den Stammheimer und Stadelheimer Vorfällen, sowie zu den Verbotdrohungen, Heidelberg 24.11.1977

08.02.1978:
Die Hochschulkommission der GIM Ortsgruppe Heidelberg gibt eine Ausgabe ihres Hochschulinfos 'Was tun' (vgl. 24.11.1977) heraus mit dem Leitartikel "Wählt die GIM! Wählt die Liste 'Senatsasta? Nein, Danke!'".

Weitere Artikel sind:
- "Warum 'ausgerechnet' eine gemeinsame Liste von GIM und KHG?", von der Hochschulkomission;
- "Für eine unabhängige Studentenvertretung!";
- "Wie aus Hochschulen Lernfabriken gemacht werden";
- "Wahlboykott arbeitet den Rechten in die Hände - Für eine Blockadeliste und den Wiederaufbau der Verfassten Studentenschaft!";
- "Zur Kampagne gegen das LHG"; sowie
- "Die Heidelberger Jusos und das Russelltribunal".

Eingeladen wird zum Was tun-Forum.
Q: Was tun - Hochschulinfo Wählt die GIM! Wählt die Liste 'Senatsasta? Nein, Danke!', Heidelberg 8.2.1978

Letzte Änderung: 12.02.2017