Rems-Murr-Kreis: Schülerbewegung

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 12.6.2016


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Während von der antiautoritären Phase der Schülerbewegung hier aus dem Rems-Murr-Kreis nur ein vereinzelter Hinweis erschlossen werden kann (vgl. Jan. 1969), bemüht sich später die GIM um den Fellbacher Schülerclub (vgl. 5.9.1970, Dez. 1970), und der Protest gegen den Wehrkundeerlass wird offenbar auch von Schülern aus Waiblingen mitgetragen (vgl. 22.3.1972), vermutlich aus dem Arbeiter- und Jugendverein (AJV) Waiblingen, aus dem dann die Ortsgruppe des KBW hervorgeht, deren Schülerkommission ab Herbst 1973 die Zeitung 'Schulkampf' herausgab, die separat dokumentiert wird.

Aktiv war die Schülerkommission sowohl am Saliergymnasium als am Staufergymnasium, als die Marxistisch-leninistische Schülergruppe (MLSG) Waiblingen des KABD ebenfalls eine Zeitung, ihr 'Blatt' (vgl. 6.5.1974), herausgab, das an beiden Gymnasien verbreitet wurde, wird von der Schülerkommission die Kritik daran organisiert (vgl. 27.5.1974).

Nach einer größeren Lücke in dieser Darstellung berichtet der KBW dann wiederholt vom Saliergymnasium, aber auch vom Berufsschulzentrum, in dem sich auch das Wirtschaftsgymnasium befindet.

Außer von den Gymnasien wird auch ab und an von den Grund- und Hauptschulen berichtet (vgl. 5.9.1977, 24.4.1978).

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Januar 1969:
Erst im Januar erscheint der auf Dezember 1968/Januar 1969 datierte 'Rote Morgen' (vgl. Nov. 1968, 8.2. 1969), dafür ist er jetzt das Zentralorgan der KPD/ML (vgl. 31.12.1968). Es ist u.a. ein Leserbrief enthalten von einem USG-Mitglied aus Schmiden bei Stuttgart.
Quelle: Roter Morgen Dez. 1968/Jan. 1969, Hamburg 1969

05.09.1970:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM beginnt die zweitägige 1. Koordinationskonferenz in Solingen. Im Protokoll heißt es zu den Gruppenberichten auch:"
h) GIM-Stuttgart

Mit 7 Genossen wird der Aufbau einer RKJ geplant. Es besteht keine gute Möglichkeit in Stuttgart selbst, da die ML-Gruppen stark vertreten sind. Es wird versucht, die 'Non-Sekt-Leute' für eine RKJ-Arbeit zu gewinnen. Es besteht ein guter Kontakt zum Jugendclub Fellbach (Naturfreundejugend), in dem sich hauptsächlich Gymnasiasten (ca. 20 insgesamt) zu politischen Arbeitsgemeinschaften treffen."
Q: RKJ-Info Nr. 5, Mannheim Okt. 1970, S. 3

Dezember 1970:
Vermutlich im Dezember verfaßt die RKJ Stuttgart der GIM ihren "Gruppenbericht zur NK der RKJ am 1. und 2.1.1971", in dem es u.a. heißt:"
Fellbacher Schülerclub wird von ca. 80 Leuten besucht. Es gibt 2 Arbeitskreise mit politischen Themen, in denen Genossen mitarbeiten. Die Leute sind aber wenig politisiert, sodaß sich zunächst keine konkreten Rekrutierungschancen bieten."
Q: RKJ-Info Nr. 9, Mannheim Mitte Januar 1971, S. 12f

22.03.1972:
Der KJVD der KPD/ML-ZB berichtet vom WKE:"
KAMPF DEM WEHRKUNDEERLASS!

Stuttgart, 22. März 1972. Tausende von Jugendlichen demonstrieren durch die Stadt. Sie protestieren gegen den Wehrkundeerlaß der Landesregierung von Baden-Württemberg, gegen die sogenannte Bekanntmachung der Landesregierung über die 'Berücksichtigung der Landesverteidigung im Schulunterricht' vom 18. August 1971. …

Wahrhaftig - die Herren in Stuttgart und Bonn haben Angst bekommen. Immer mehr Jugendliche verweigern den Kriegsdienst, allein im Jahre 1971 ist die Zahl der Kriegsdienstverweigerer (KDV,d.Vf.) um über 10 000 Mann gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Aber vor allem der Widerstand in der Armee nimmt zu. Der antimilitaristische Kampf der Jugend gefährdet die aggressiven Absichten der Bundeswehr.

'Friedenskanzler' Brandt machte schon im vorigen März seinen Sorgen Luft (vgl. 26.3.1971,d.Vf.) … Und weil Brandt nicht unbeteiligt blieb, wies er die Kultusminister der Länder an, für Kriegspropaganda in den Schulen und Berufsschulen zu sorgen. Baden-Württemberg machte den Vorreiter.

Aber auch die Jungarbeiter und Lehrlinge, die Schüler und Studenten blieben nicht unbeteiligt. In Betrieben, Berufsschulen und Schulen bildete sich eine breite Opposition gegen den Wehrkundeerlaß. In Stuttgart, Konstanz, Ulm, Waiblingen, Ludwigsburg, Karlsruhe und in 20 weiteren Städten bildeten sich Aktionskomitees der demokratischen Jugend gegen den Wehrkundeerlaß. Ihre erklärte Parole war: 'Keine Offiziere an Schulen und Betrieben!'

Und obwohl die Jugendoffiziere der Bundeswehr mit allen demagogischen Tricks bei ihren Propagandavorlesungen in den Schulen und Betrieben vorgehen, stießen sie auf erheblichen Widerstand. Die werktätige Jugend nahm nicht hin, daß wie bei Bosch in Stuttgart auf der Weihnachtsfeier (!) der Lehrlinge Bundeswehrfilme gezeigt werden (IGM-Bereich - vgl. 20.12.1971,d.Vf.).

So bekamen auch Jugendoffiziere in einer Mädchenschule eine kräftige Abreibung. Als die Herren Offiziere den Mädchen einreden wollten, sie müßten ihre 'Soldatenfreunde' zum Wehrdienst 'antreiben', verließen die Mädchen geschlossen den Klassensaal!

Inzwischen gehen die Herren der Stuttgarter Landesregierung mit Terror und Verbot gegen die antimilitaristische Bewegung in Baden-Württemberg vor. Lehrer, die die Jugend in ihrem Kampf gegen die Kriegspropaganda unterstützt haben, erhalten Berufsverbot (BV,d.Vf.), und die Versammlungen der antimilitaristischen Kräfte werden von SPD-Polizeiminister Krause mit Verboten bedroht.

Das zeigt uns nur eins: Der antimilitaristische Widerstand muß verstärkt werden. Die werktätige Jugend versetzt mit ihrem Kampf den Kriegstreibern in Bonn und ihren Parteigängern in Stuttgart heftige Schläge. Der KJVD hat die antimilitaristische Bewegung in Baden-Württemberg an Betrieb und Schule unterstützt. Er hat aber der werktätigen Jugend zuwenig gezeigt, daß der antimilitaristische Kampf gegen Kriegspropaganda und gegen Militarisierung mit einem klaren Ziel verbunden werden muß: mit dem Ziel, die bewaffnete Macht des imperialistischen Staates zu zerschlagen und an seiner Stelle den Arbeiter- und Bauernstaat zu errichten. Der Kampf gegen den Wehrkundeerlaß ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Deshalb heißt die Parole des KJVD:
WEG MIT DEM WEHRKUNDEERLASS!
RAUS MIT DER KRIEGSPROPAGANDA AUS SCHULE UND BETRIEB!"

Laut RJ/ML des KAB/ML sind auf der Demonstration des Stuttgarter Aktionskomitees Weg mit dem Wehrkundeerlaß 2 500 Personen aus Baden-Württemberg, u.a. aus Konstanz, Mannheim, Heidelberg, Waiblingen, Tübingen und Kirchheim. Aufgerufen hätten 14 Organisationen (vgl. 19.3.1972).

In NRW berichten die MLSG Düsseldorf der RJ/ML (vgl. Apr. 1972) und die JBG Hoesch Phoenix Dortmund (IGM-Bereich) des KJVD der KPD/ML-ZB.
Q: Rote Schülerpresse Nr. 2, Düsseldorf 1972, S. 5f; Rote Fahne Nr. 4, Tübingen Apr. 1972;Münchner Schüler Zeitung Nr. 9, München Apr. 1972,;Der Kampf der Arbeiterjugend Nr. 3, Bochum Apr. 1972, S. 3

Rebell Nr. 4 und 8, Tübingen Apr. bzw. Aug. 1972

27.10.1973:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gibt unter Verantwortung von L. Pampel die Nr. 1 ihres 'Schulkampf' (vgl. Nov. 1973) heraus und darin sogleich die angestrebte eigene Auflösung bekannt bzw. die Umwandlung in eine neue Organisation, denn auf der Titelseite werden die "Aufgaben und Ziele der KSG Waiblingen" (Kommunistische Schülergruppe) veröffentlicht.

Bekanntgegeben wird in "Gründung des KBW", dass der Arbeiter- und Jugendverein (AJV) Waiblingen, der eineinhalb Jahre bestand, seit Sept. 1973 Ortsgruppe des KBW sei. Zur örtlichen Konkurrenz auf der Linie des KABD heißt es auf S.7: "In den Waiblinger Gymnasien gibt es noch …, die MLSG".

Von den "Streiks der Metallarbeiter" wird berichtet von Vulkan Bremen, Hoesch Dortmund, Hella Lippstadt, Ford Köln und John Deere Mannheim, aber auch aus dem IGM-KV Waiblingen von AEG Winnenden, Stihl Neustadt, Bosch Waiblingen und der Boschtochter H+K Waiblingen. Berichtet wird auch von Bosch Stuttgart-Feuerbach, von Daimler-Benz aus Sindelfingen, Esslingen-Mettingen und Stuttgart-Untertürkheim.
Q: Schulkampf Nr. 1, Waiblingen 27.10.1973

November 1973:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gibt vermutlich im November die Nr. 2 ihres 'Schulkampf' (vgl. 27.10.1973, 5.12.1973) heraus, die uns leider noch nicht vorlag.
Q: Schulkampf Nr. 1 und 3, Waiblingen 27.10.1973 bzw. 5.12.1973

November 1973:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW (vgl. 5.12.1973) berichtet vermutlich aus dem November über Schulverweise am Staufergymnasium.
Q: Schulkampf Nr. 3, Waiblingen 5.12.1973, S. 4

05.11.1973:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) berichtet vermutlich aus dieser Woche aus dem Kreis Ludwigsburg vom Schulstreik in Gerlingen, wo seit einem Jahr ein Volksschulversuch laufe. Nun sei das Lehrerteam von der Obrigkeit angegriffen worden und der Modellversuch solle eventuell abgebrochen werden, woraufhin die Eltern einen unbefristeten Streik beschlossen hätten, an dem 155 der 175 Schüler teilnahmen und der nach zwei Tagen zur Aufnahme von Verhandlungen führte.
Q: Schulkampf Nr. 3, Waiblingen 5.12.1973, S. 1

07.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 6 verkauft die KBW OG Waiblingen am Saliergymnasium Waiblingen 17 Exemplare.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 6, Waiblingen o.J. (1973)

07.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 6 verkauft die KBW OG Waiblingen am Staufergymnasium Waiblingen 5 Exemplare.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 6, Waiblingen o.J. (1973)

20.11.1973:
In Waiblingen verteilt die Schülerunion (SU) der CDU, laut KBW (vgl. 5.12.1973), ein Flugblatt.
Q: Schulkampf Nr. 3, Waiblingen 5.12.1973

22.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 7 verkauft die KBW OG Waiblingen am Saliergymnasium Waiblingen 19 Exemplare.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 7, Waiblingen o.J. (1973)

22.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 7 verkauft die KBW OG Waiblingen am Staufergymnasium Waiblingen 1 Exemplar.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 7, Waiblingen o.J. (1973)

05.12.1973:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW gibt die Nr. 3 ihres 'Schulkampf' (vgl. Nov. 1973, 16.1.1974) datiert auf 5.11.1973 heraus, gemeint ist aber offensichtlich der 5.12.1973.

Berichtet wird aus dem Kreis Ludwigsburg vom Schulstreik in Gerlingen (vgl. 5.11.1973), sowie aus Waiblingen vom Staufergymnasium (vgl. Nov. 1973) und der Schülerunion der CDU (vgl. 20.11.1973).
Q: Schulkampf Nr. 3, Waiblingen 5.12.1973

05.12.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 8 verkauft die KBW OG Waiblingen am Saliergymnasium Waiblingen 13 Exemplare.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 8, Waiblingen o.J. (1973)

05.12.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 8 verkauft die KBW OG Waiblingen am Staufergymnasium Waiblingen 7 Exemplare.
Q: KBW-OG Waiblingen: KVZ-Verkaufsstatistik Nr. 8, Waiblingen o.J. (1973)

16.01.1974:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW gibt die Nr. 4 ihres 'Schulkampf' (vgl. 5.12.1973, 13.2.1974) unter Verantwortung von Lutz Pampel heraus.
Berichtet wird über Arbeitslose im Rems-Murr-Kreis, wo in den letzten Monaten zwei Textilbetriebe stillgelegt wurden. Erwähnt werden hierbei auch die Korber Höhe, Triumph und AEG Winnenden.
Eingeladen wird zur KBW-Veranstaltung gegen die Notstandsmaßnahmen (vgl. 18.1.1974).
Q: Schulkampf Nr. 4, Waiblingen 16.1.1974

13.02.1974:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW gibt die Nr. 5 ihres 'Schulkampf' (vgl. 16.1.1974, 22.5.1974) unter Verantwortung von Lutz Pampel heraus.
Berichtet wird über die Tarifrunde im ÖD (ÖDTR) aus Stuttgart (vgl. 21.1.1974, 4.2.1974, 5.2.1974), Aalen, Böblingen / Sindelfingen und Schwäbisch Gmünd (vgl. 31.1.1974) sowie Ludwigsburg (vgl.5.2.1974).
Q: Schulkampf Nr. 5, Waiblingen 13.2.1974

29.04.1974:
Die Bosch-Zelle der Ortsgruppe Waiblingen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) gibt ihre 'Arbeiterstimme - Für die Kollegen von Bosch und H+K Waiblingen' (vgl. 16.5.1974) heraus mit dem Artikel "Die Schulen müssen demokratisch verwaltet werden" zur Mengenlehre an den Grund- und Hauptschulen.
Q: Arbeiterstimme - Für die Kollegen von Bosch und H+K Waiblingen, Waiblingen 29.4.1974, S. 3f

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06.05.1974:
Die MLSG Waiblingen des KABD gibt vermutlich in dieser Woche ihre Schülerzeitung 'Blatt' Nr. 1 zum Preis von 10 Pfennig heraus mit Nachrichten vom Staufer-Gymnasium sowie den Artikeln:
- "Lehrerbenotung auch in Baden-Württemberg";
- "Quiz - für Salierschüler (Unterstufe)";
- "Die Teppichweber von Kujan-Bulak ehren Lenin" von Bertolt Brecht;
- "Die Schülerunion steht nicht allein!" zur SU der CDU;
- "Ein KZ-Häftling an Solschenizyn (Ihr Buch dient den Henkern und Unterdrückern)", von Emil Carlebach;
- "Junge Union und Jugendzentrum" zur JU der CDU; sowie
- "Trilogie eines Genossen über Amsterdam".
Q: Blatt Nr. 1, Waiblingen o. J. (1974); Schulkampf Nr. 9, Waiblingen 27.5.1974

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22.05.1974:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW gibt ein Extra ihres 'Schulkampf' (vgl. 13.2.1974, 27.5.1974) unter Verantwortung von Lutz Pampel in einer Auflage von 700 Stück heraus mit dem Leitartikel "25 Jahre Grundgesetz - Verfassung gegen das Volk" und dem Artikel "Der volksfeindliche Charakter des Grundgesetzes am Beispiel der Ausbildung", wozu eingeladen wird zur Veranstaltung am 23.5.1974 im Hotel Stern.
Q: Schulkampf Extra 25 Jahre Grundgesetz - Verfassung gegen das Volk, Waiblingen 22.5.1974

27.05.1974:
Die Schülerkommission der Ortsgruppe Waiblingen des KBW gibt die Nr. 9 ihres 'Schulkampf' (vgl. 22.5.1974) in einer Auflage von 700 Stück unter Verantwortung von Lutz Pampel heraus mit dem Leitartikel "Blatt 1 - Ausdruck von falscher marxistisch-leninistischer Arbeit" zur neuen Zeitung der MLSG des KABD (vgl. 6.5.1974) mit einer Einladung zur öffentlichen Diskussion darüber am 27.5.1974.

Weitere Artikel sind:
- "Das Volk von Oman muss unterstützt werden!";
- "Realschüler vor überfüllten Klassen" in Tamm, Kreis Ludwigsburg;
- "2 000 können nicht studieren" in Baden-Württemberg;
- "Stabilität auf Kosten der Schüler und der Bevölkerung" zum BAFöG;
- "Bericht von den 1. Mai-Veranstaltungen";
- "'Marxismus im Kreuzverhör' - Eine Veranstaltung der SU Waiblingen" von der Schülerunion der CDU am 21.5.1974;
- "Noch einmal zum Brandt-Rücktritt"; sowie
- "14 Tage Streik. Sautter / Reutlingen: Zulagen sollen angerechnet werden", aus der 'KVZ' Nr. 10.
Q: Schulkampf Nr. 9, Waiblingen 27.5.1974

22.08.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 34 (vgl. 8.8.1977, 29.8.1977) zur KVZ heraus mit den Artikeln "Salier-Gymnasium Waiblingen: Die katastrophalen Zustände werden Auslese und Unterdrückung durch die Noten verschärfen" und "Berufsschulzentrum Waiblingen. 'Die Schulordnung m8uß weg!' Vorbereitung der Schülersprecherwahlen".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 34, Stuttgart 22.8.1977, S. 4

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29.08.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 35 (vgl. 22.8.1977, 5.9.1977) zur KVZ heraus mit dem Artikel "Salier Gymnasium Waiblingen. 'Man darf seinen Feind nicht mit dem Rücken an die Wand drängen, sonst schlägt er unweigerlich zu'. Die Sozialdemokraten betreiben Spaltung, die Einheit der Schüler muß organisiert werden".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 35, Stuttgart 29.8.1977, S. 4

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05.09.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 36 (vgl. 29.8.1977, 12.9.1977) zur KVZ heraus mit dem Artikel "Grundschule Kernen-Stetten: Für 10 Sterne gibt es ein Abziehbild", von der Mutter eines Erstklässlers.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 36, Stuttgart 5.9.1977, S. 4

12.09.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 37 (vgl. 5.9.1977, 25.9.1977) zur KVZ heraus mit dem Artikel "Saliergymnasium Waiblingen. Aus Fehlern lernen" zur Schulsprecherwahl, bei der die Kommunisten in der Klassensprecherversammlung nur 2 Stimmen erhielten.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 37, Stuttgart 12.9.1977, S. 2

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10.10.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 41 (vgl. 25.9.1977, 17.10.1977) zur KVZ heraus mit dem Artikel "Berufsschulzentrum Waiblingen. Die Schüler beginnen hinter den Forderungen des Aktionsprogramms den Kampf zu organisieren".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 41, Stuttgart 10.10.1977, S. 4

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17.10.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 42 (vgl. 10.10.1977, 24.10.1977) zur KVZ heraus mit den Artikeln:
- "Berufsschulzentrum Waiblingen. Besser kann kein Zuchthaus gebaut sein"; und
- "Verherrlichung der Eroberungsfeldzüge im Schulunterricht. '…Sakramente des Christlichen Glaubens'. Schüler am Salier-Gymnasium bauen Notenkomitee auf" aus Waiblingen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 42, Stuttgart 17.10.1977, S. 4

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31.10.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 44 (vgl. 24.10.1977, 7.11.1977) zur KVZ heraus. Zur Oberbürgermeisterwahl in Waiblingen erscheint der Artikel "'…und unterstützen wir die Kandidatur des KBW'", der berichtet aus den Städtischen Wohnungen, aus Bittenfeld und dem Jugendzentrum Villa sowie dem Salier-Gymnasium. In "Herbstferien: Von Ferien keine Spur" wird berichtet vom Wirtschaftsgymnasium Waiblingen und dem Max-Planck-Gymnasium Schorndorf.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 44, Stuttgart 31.10.1977, S. 2 und 4

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28.11.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 48 (vgl. 21.11.1977, 5.12.1977) zur KVZ heraus mit den Artikeln "Weg mit der Entschuldigungspflicht" zum Salier-Gymnasium Waiblingen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 48, Stuttgart 28.11.1977, S. 4

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05.12.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt die 'Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar' Nr. 49 (vgl. 28.11.1977, 12.12.1977) heraus. Berichtet wird vom Salier-Gymnasium Waiblingen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Mittlerer Neckar Nr. 49, Stuttgart 5.12.1977, S. 3

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19.12.1977:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt einen Bezirksteil (vgl. 12.12.1977, 26.12.1977) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 51 heraus mit Berichten vom Salier-Gymnasium Waiblingen über die Verweigerung einer Politikarbeit in einer Abiturklasse, über die Lehrlinge von Bosch und Stihl Waiblingen im Berufsschulzentrum Waiblingen und vom Berufsschulzentrum Waiblingen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksteil Mittlerer Neckar Nr. 51, Stuttgart 19.12.1977, S. 20

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06.03.1978:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt einen Bezirksteil (vgl. 27.2.1978, 20.3.1978) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 10 heraus. Der KJB am Berufsschulzentrum Waiblingen berichtet in "Abitur am Wirtschaftsgymnasium Waiblingen. Die Bourgeoisie überprüft den Grad der ideologischen Abrichtung".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksteil Mittlerer Neckar Nr. 10, Stuttgart 6.3.1978, S. 20

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10.04.1978:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt einen Bezirksteil (vgl. 3.4.1978, 24.4.1978) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 15 heraus. In "Schulfenster werden getönt" wird berichtet vom Berufsschulzentrum Waiblingen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksteil Mittlerer Neckar Nr. 15, Stuttgart 10.4.1978, S. 18

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24.04.1978:
Der KBW Bezirk Mittlerer Neckar gibt einen Bezirksteil (vgl. 10.4.1978, 1.5.1978) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 heraus. Berichtet wird:"
Waiblingen: Klassenarbeit verweigert

In der Zacher Grund- und Hauptschule in Waiblingen hat ca. 1/3 einer Klasse im Geschichts- und Gemeinschaftskundeunterricht eine Klassenarbeit verweigert. Der Lehrer hatte im Teil Geschichte Fragen gestellt, die im Unterricht überhaupt noch nicht behandelt wurden. Der Lehrer meinte, daß Fragen, wie, 'Was ist ein Territorialfürst?' und 'Eines der beiden Geschlechter ist besonders als Städtegründer hervorgetreten - Nenne einige Städte, die von diesem gegründet wurden!' zur Allgemeinbildung eines Schülers gehören würden."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksteil Mittlerer Neckar Nr. 17, Stuttgart 24.4.1978, S. 17

Letzte Änderung: 29.06.2016