Universität Tübingen:
'Notstand - Tübinger Informationsblätter' (1967)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 2.7.2016


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Die hier vorgestellte Flugblattserie von der Universität Tübingen verdeutlicht, wie angesichts der

Notstandsgesetzgebung die verschiedenen Studentengruppen parteiübergreifende Aufklärung leisten, damit dem Protest eine Grundlage vermittelnd.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

November 1967:
Im November erscheint, nach einer handschriftlichen Datierung, in Tübingen die Flugblattserie 'Notstand - Tübinger Informationsblätter', die zu den Bundestagshearings am 9.11.1967 herausgegeben wird von der Aktionsgemeinschaft gegen die Gefahren der Hochschulgesetzgebung (AGN), die besteht aus dem AStA der Universität, der ESG, der HSU, dem LSD, dem RCDS, dem SDS und dem SHB, zu den Themen:
- 1. "Wie plant die grosse Koalition den 'Notstand?'";
- 2. "Inkraftsetzung, Kontrolle und Beendigung des Notstands";
- 3. "Die Beschränkung des Post-, Brief- und Fernmeldegeheimnisses";
- 4. "Dienstverpflichtung und Notstandgesetzgebung";
- 5. "Der innere Notstand (Artikel 91)";
- 6. "Der Gemeinsame Ausschuß" zum Notparlament; sowie
- 7. "Die alliierten Vorbehaltsrechte".
Quelle: AGN: Notstand - Tübinger Informationsblätter Nr. 1-7, Tübingen o. J. (1967)

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Letzte Änderung: 06.08.2016