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Phrix-Werke Okriftel

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 20.3.2009

Diese, wie immer unvollständige Darstellung, umfasst lediglich Berichte über die Phrix-Werke allgemein sowie über das Werk Okriftel. Weitere Hinweise auf andere Werke finden sich in den entsprechenden, bereits teilweise vorliegenden Beiträgen zu Bonn bzw. Siegburg und Krefeld.

Die feindliche Übernahme der Phrix-Werke mit dem Zweck der weitgehenden Stilllegung der Produktion ist bereits einleitend für diese Darstellung an der Bergstraße ein lehrreiches Beispiel (vgl. Juni 1970), die IG Chemie sorgt dabei für das soziale Moment in der Marktwirtschaft (vgl. 19.8.1970), die KPD/ML-ZB – von der die meisten der hier erschlossenen Berichte stammen – gründet schnell noch eine Betriebsgruppe bei Phrix Okriftel (vgl. 22.8.1970), die schnell in Konflikt mit der IG Chemie und dem ihr vermutlich angehörigen Betriebsrat der Phrix-Werke Okriftel gerät.

Stilllegungen scheinen damals um sich zu greifen (vgl. 1.9.1970, 7.9.1970), auch für Phrix Okriftel wird eine solche nun definitiv beschlossen (vgl. 2.9.1970), von der IG Chemie mit Sozialplänen flankiert (vgl. 3.9.1970, 5.9.1970).

Die Phrix-Stilllegung scheint damals einer der wichtigsten Vorboten der Krise (vgl. Nov. 1970, Feb. 1971, 12.4.1971, 19.4.1971) und dient der Agitation der KPD/ML-ZB (vgl. 28.12.1970, 8.3.1971), aber auch vieler anderer linker Gruppen weiterhin als Lehrbeispiel für die Mechanismen der Marktwirtschaft.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

Juni 1970:
In Zwingenberg Kreis Bergstraße wird, laut KPD/ML-ZB, die Schließung des Hauptwerkes der Deutschen Milchwerke Dr. Sauer KG mit 150 Beschäftigten bekanntgegeben (vgl. Apr. 1970). Die KPD/ML-ZB schreibt dazu:"
Den wahren Grund der Schließung wollten die Kapitalisten zuerst nicht zugeben, aber es war ganz offensichtlich, daß die Preußag (die die Firma Anfang 1969 übernommen hatte, d.Vf.) nur den Markennamen 'Fissan' der Milchwerke kaufen wollte, um ihr Konkurrenzprodukt 'Odol' um so besser vertreiben zu können. Diese Methode ist aus dem Fall Phrix/BASF schon gut bekannt und zeigt, daß bei einer Verschärfung der Konkurrenz auf den Absatzmärkten die Kapitalisten sich nicht scheuen, Produktionsstätten einzukaufen und zu vernichten. Mit dieser Methode führen sie die Fäulnis und historische Überlebtheit des Kapitalismus immer wieder neu vor Augen. Dagegen unternehmen auch Betriebsrat und Gewerkschaft nicht viel: der Betriebsrat war schon drei Wochen früher informiert worden, aber er hielt sich treu an seine 'Schweigepflicht'."
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.42,Bochum 17.10.1970,S.4f

19.08.1970:
Die Nr.25 des 'KND' der KPD/ML-ZB (vgl. 15.8.1970, 22.8.1970) erscheint.
In dem Artikel "Schließung bei Phrix" wird bekanntgegeben, daß nach den neuesten Plänen das Werk Krefeld ganz stillgelegt und in Siegburg nur mit der modernsten Anlage weiterproduziert werden solle. Während das Werk Neumünster genügend Profite bringe solle über das Werk Okriftel später entschieden werden. Von der Drohung der IG Chemie mit Streik sei nichts übriggeblieben, sie wolle nur noch die Betriebsräte dabei unterstützen 'soziale Härten' aufzufangen.
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.25,Bochum 19.8.1970

22.08.1970:
Die Nr.26 des 'KND' (vgl. 19.8.1970, 26.8.1970) berichtet von einem Flugblatt einer eigenen Betriebsgruppe Phrix Okriftel bei Frankfurt, die bisher noch nicht erwähnt wurde. Über Phrix wird festgestellt, daß BASF und Dow Chemical den Konzern lediglich gekauft hätten um sich einer kleinen aber lästigen Konkurrenz im Bereich Chemiefasern zu entledigen. Mit der plötzlichen Stillegung habe man die Arbeiter übertölpeln gewollt. Die Betriebsgruppe der KPD/ML-ZB fordere zur Unterstützung von Gewerkschaft und Betriebsrat im Kampf für die Umstellung auf Papierproduktion auf und ist der Ansicht, daß keiner der Kollegen von sich aus kündigen solle.
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.26,Bochum 22.8.1970

25.08.1970:
Es erscheint der 'Marburger Betriebsbote' (MBB) Nr.5 (vgl. 11.8.1970 9.9.1970), in dem u.a. berichtet wird von der Stillegung von Phrix.
Quelle: Marburger Betriebsbote Nr.5,Marburg 25.8.1970

September 1970:
Die Nr.3 der 'Roten Fahne' des KAB/ML (vgl. 10.8.1970, Okt. 1970) erscheint u.a. mit Berichten über die Phrix Werke Krefeld in NRW, Okriftel in Hessen und Siegburg in NRW.
Quelle: Rote Fahne Nr.3,Tübingen Sept. 1970

01.09.1970:
Die Nr.29 des 'KND' (vgl. 29.8.1970, 5.9.1970) der KPD/ML-ZB erscheint.
Von dem stillegungsbedrohten Phrix-Werk in Okriftel in Hessen wird über die Behinderung der Flugblattverteiler der KPD/ML-ZB durch den Betriebsrat berichtet. Die KPD/ML-ZB ruft im Gegenzug zur Wahl wirklicher Vertreter der Belegschaft für die Verhandlungen mit den Kapitalisten auf, bei denen u.a. eine Abfindung von drei Monatslöhnen für alle, Beschaffung neuer Arbeitsplätze und Überlassung der Werkswohnungen durchgesetzt werden müsse. Der Hauptvorstand der IG Chemie (CPK) führe ein übles Täuschungsmanöver durch und behaupte, daß es die Entlassungen nicht gegeben hätte, wenn eine qualifizierte Mitbestimmung vorhanden gewesen sei. Das Gegenteil sei aber jüngst bei der Schließung der Zeche Graf Moltke bewiesen worden, wo es ja die Montanmitbestimmung gibt.
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.29,Bochum 1.9.1970

01.09.1970:
'Die Rote Westfalenwalze' - Zeitung der Betriebszelle, Westfalenhütte der KPD/ML-ZB erscheint erstmals auf der Hoesch Westfalenhütte in Dortmund (vgl. Okt. 1970). Berichtet wird u.a.:"
Und die nächste Krise zeichnet sich schon ab. In den letzten Wochen gingen mehrere Firmen pleite (Phrix und Pintsch-Bamag wie auch mehrere kleine Klitschen), die Stahlproduktion ging zurück".
Quelle: Die Rote Westfalenwalze Nr.1,Dortmund 1.9.1970

02.09.1970:
Laut KPD/ML-ZB teilt die Geschäftsleitung von Phrix mit, daß nun auch das Werk Okriftel (650 Beschäftigte) geschlossen werden solle, welches bisher von den Schließungsplänen ausgenommen worden war.
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.30,Bochum 5.9.1970

03.09.1970:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich von heute:"
SOZIALPLAN BEI PHRIX

Über den Phrix-Betrieben in Okriftel wehte letzte Woche die schwarze Fahne. Der Betrieb wird stillgelegt. Die Kapitalisten bei Phrix hatten diesen Beschluß möglichst lange hinausgezögert, um den Arbeitern in Okriftel noch Hoffnungen zu machen. Nach den Verhandlungen mit den Hamburger Phrix-Bossen haben die IG Chemie, Papier, Keramik und der Gesamtbetriebsrat jetzt einen Sozialplan durchgesetzt, der 18 Mio. DM umfassen soll. Zuerst wollten die Kapitalisten bei Phrix nur 3 Mio. DM für 'Härtefälle' rausrücken. Nach dem jetzt ausgehandelten Sozialplan erhält z.B. ein 48-jähriger Arbeiter bei 20 Jahren Betriebszugehörigkeit und einem Monatseinkommen von 1 330 DM eine Abfindung von 6 550 DM. Außerdem soll das Wohnrecht der Arbeiter erhalten bleiben. FR 4.9. Während der Verhandlungen in Hamburg wurden die Kollegen in Okriftel fast gar nicht von den Ergebnissen informiert. Die Phrix-Kapitalisten bemühen sich weiterhin, die Arbeiter in Okriftel an andere Kapitalisten zu verschachern, damit ihre Verluste nicht ganz so groß werden und damit sie möglichst wenig Abfindung zahlen müssen. So sind jetzt die Farbwerke Hoechst daran interessiert, Arbeiter der Phrix-Werke in Okriftel zu übernehmen. Hoechst will natürlich nicht alle Arbeiter übernehmen, sondern nur die 'geeigneten'. D.h. möglichst junge Arbeiter, die gesund sind und bei denen noch die Hoffnung besteht, daß man sie noch lange ohne große Kosten ausbeuten kann. Welt 4.9."
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.31,Bochum 9.9.1970,S.4

05.09.1970:
Die Nr.30 des 'KND' (vgl. 1.9.1970, 9.9.1970) erscheint.
Bei Phrix sei in der letzten Woche der Sozialplan vorgelegt worden, der u.a. vorsehe, daß diejenigen, die sofort einen gleichwertigen Arbeitsplatz bekommen, keinerlei Abfindung erhalten. Diejenigen, die 40 Jahre alt und 10 Jahre bei Phrix seien würden einen halben Monatslohn, die Sechzigjährigen, die 25 Jahre bei Phrix waren, gar drei Monatslöhne bekommen. Der Betriebsrat habe dagegen für die Sechzigjährigen 18 Monatslöhne oder, falls keine neue Stelle gefunden wird, eine Rente wie ab dem 65. Lebensjahr gefordert. Dies würde allerdings ca. 45 Mio. kosten, während Phrix nur 3 Mio. eingeplant habe.
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.30,Bochum 5.9.1970

07.09.1970:
Die OG München der KPD/ML-ZK gibt vermutlich in dieser Woche das folgende Flugblatt mit zwei Seiten DIN A 4 unter Verantwortung von Bernhardt Sprecher, München, Georgenstr.58 zur MTR der IGM heraus:"
DIE WIRTSCHAFTSKRISE DROHT
DANK FÜR ERHÖHTE ARBEITSLEISTUNG: KURZARBEIT, ENTLASSUNGEN

Phrix (Chemiefaser (CPK-Bereich,d.Vf.)) stillgelegt: 3 300 ARBEITER AUF DER STRASSE

Scharpf (Waschmaschinen (IGM-Bereich in Stuttgart - vgl. Aug. 1970,d.Vf.) stillgelegt: 800 ARBEITER ENTLASSEN

Pintsch-Bamag (Apparatebau): 2 500 ARBEITERN DROHT DIE ENTLASSUNG

Kufner (Textil (GTB-Bereich - vgl. Aug. 1970,d.Vf.), München; Teilstillegung: ca. 100 WERKTÄTIGE AUF DER STRASSE

Glanzstoff (CPK-Bereich - vgl. Aug. 1970,d.Vf.), Augsburg: 400 ENTLASSEN

2 000 ARBEITER BEI SALAMANDER IN ZWANGSURLAUB GESCHICKT

Das ist der Vorgeschmack der kommenden Krise. Während die Preise weiterhin davongaloppieren, verstärken sich immer mehr die Anzeichen einer Wirtschaftskrise: Durch drastische Lohnsteuererhöhung schröpft der Staat den Geldbeutel der Werktätigen. Die Massenkaufkraft wird gedrosselt. Der Umsatz im Einzelhandel sinkt um 5,5%. Die Zahl der Arbeitslosen steigt um 4%. In wichtigen Industriezweigen macht sich eine Verschlechterung der Auftragslage bemerkbar."
Quelle: KPD/ML-ZK-OG München:Die Wirtschaftskrise droht,München o.J. (1970)

21.09.1970:
Vermutlich in dieser Woche gibt in Frankfurt und Offenbach die Rote Arbeiter Gruppe (RAG) ihre 'Rote Arbeiter Zeitung' (RAZ) Nr.5 (vgl. Aug. 1970, 28.9.1970) heraus. Uns waren von dieser Ausgabe bisher nur zwei Seiten zugänglich, mindestens zwei weitere Seiten fehlen bei unserem Exemplar, in dem u.a. berichtet wird von Phrix.
Quelle: Rote Arbeiterzeitung Nr.5,Frankfurt 1970

November 1970:
Der Landesverband Westberlin der KPD/ML-ZK gibt im November die Nummer 6 seines 'Info' (vgl. Dez. 1970) heraus, die u.a. über die Krise, die sich u.a. bei Phrix und Pintsch-Bamag zeigt, berichtet.
Quelle: KPD/ML-ZK-Landesverband Westberlin:Info Nr.6 und 7,Berlin Nov. 1970

28.12.1970:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
220 Arbeiter der Firma der Groneweg und Meintrup in Münster ('Vox-Kaffee') werden zum 31. März auf die Straße gesetzt. Die Vox-Kaffee macht dicht, nachdem sie vor kurzem von Melitta aufgekauft worden war. Melitta-Chef Bentz will in Münster demnächst nur noch Vertreter zum Verkauf von 'Vox'-Kaffee aus der Melitta-eigenen Bremer Kaffee-Großrösterei Carl Ronning einsetzen. Mit dem Aufkauf und der Schließung von Vox-Kaffee ist der Melitta-Konzern eine lästige Konkurrenz losgeworden und kann sich gleichzeitig des alten Vertriebsnetzes bedienen, um den eigenen Profit noch mehr zu steigern. Ein bewährtes Mittel, schon von Dow Chemical mit Phrix erprobt."
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.1,Bochum 6.1.1971,S.2f

Februar 1971:
Der KJVD der KPD/ML-ZB (vgl. März 1971) berichtet vermutlich aus dem Februar von der Chemietarifrunde (CTR):"...
Einstellungsstop bei Bayer, Hoechst, BASF, CWH, Boehringer; das ist die Lage der Chemiearbeiter. Die Schließungen bei Phrix im letzten Jahr haben gezeigt, welche Ausmaße die Krise diesmal auch in der Chemieindustrie annehmen wird."
Quelle: Der Kampf der Arbeiterjugend Nr.3,Bochum März 1971,S.1

08.03.1971:
Bei BASF Ludwigshafen gibt die OG Mannheim der KPD/ML-ZK vermutlich in dieser Woche erstmals ihre Betriebszeitung 'Der rote Funken' (vgl. 1.4.1971) heraus:"...
Wenn die Kapitalisten nicht mehr profitieren können, sind ihnen auch die Arbeitsplätze gleichgültig. Wie bei Phrix (CPK-Bereich,d.Vf.) und jetzt bei Salamander in Worms (GLeder-Bereich - vgl. 8.2.1971,d.Vf.). Dann wird der Laden dicht gemacht. Und die Arbeiter fliegen auf die Straße."
Quelle: Der Rote Funken Nr.1,Ludwigshafen März 1971

April 1971:
Die Nr.4 der 'Roten Fahne' des KAB/ML (vgl. März 1971, Mai 1971) berichtet u.a. über Phrix (CPK-Bereich).
Quelle: Rote Fahne Nr.4,Tübingen Apr. 1971

12.04.1971:
Bei BMW München gibt die Rote Betriebsgruppe (RBG) der KPD/ML-ZK vermutlich Anfang dieser Woche das folgende Flugblatt zur Betriebsversammlung (BV) am 26.4.1971 heraus:"
KRISE: ES KRACHT AN ALLEN ECKEN

1.Mai-Geschenk der Siemensbosse: 10 000 'dürfen' kurzarbeiten. Ganze Belegschaften werden auf die Straße gesetzt (Phrix usw.). Die Stahlaufträge sind um 40%, die im Maschinenbau um 30% gegenüber dem Vorjahr abgesackt. ..."
Quelle: KPD/ML-ZK-OG-München-RBG BMW:Krise: Es kracht an allen Ecken,München o.J. (Apr. 1971)

19.04.1971:
Bei Siemens München gibt die Rote Betriebsgruppe (RBG) der KPD/ML-ZK vermutlich Anfang dieser Woche das folgende Flugblatt heraus:"
KOLLEGEN - SCHLUSS JETZT MIT DEN ILLUSIONEN!!
NICHT NUR BEI SIEMENS KRACHTS IM GETRIEBE
...
Es stimmt, was die Kollegen von der Balanstraße zu unseren Genossen vor dem Werkstor am Donnerstag vor zwei Wochen (vgl. 1.4.1971,d.Vf.) sagten: 'Der ständige Begleiter von Kurzarbeit war und ist: MASSENENTLASSUNGEN' (von den Kapitalisten soweit wie möglich totgeschwiegen). Teilweise wurden ganze Belegschaften auf die Straße geworfen (Phrix, Melitta, SGS, Südatlas."
Quelle: KPD/ML-ZK-OG-München-RBG Siemens:Kollegen - Schluß jetzt mit den Illusionen!!,München o.J. (Apr. 1971)

22.04.1971:
Vermutlich in dieser Woche gibt in Frankfurt die KPD/ML-ZK die Nr.4 der Ausgabe Cassella ihrer 'Rotfront' (vgl. Apr. 1971, Mai 1971) heraus, die sich u.a. mit Phrix befaßt.
Quelle: Rotfront - Ausgabe Cassella Nr.4,Frankfurt Apr. 1971

Mai 1971:
In München gibt die Siemens Betriebsgruppe der ABG die Nr.2 ihrer 'Auf Draht' (vgl. Apr. 1971, Juni 1971) heraus, die sich u.a. mit dem Phrix befaßt.
Quelle: Auf Draht Nr.2,München Mai 1971

22.07.1971:
In Berlin gibt die Betriebsgruppe Siemens-Schaltwerk der KPD/ML-ZB die Nr.6 ihres 'Roten Schaltwerkers' (vgl. 2.7.1971, Sept. 1971) heraus, in der u.a. eingegangen wird auf die Stillegung der Phrix-Werke.
Quelle: Der rote Schaltwerker Nr.6,Berlin 22.7.1971

Februar 1972:
Der KB gibt die Nr.15 des 'Arbeiterkampf' (AK - vgl. Jan. 1972, März 1972) heraus. Berichtet wird von Phrix (CPK-Bereich).
Quelle: Arbeiterkampf Nr.15,Hamburg Feb. 1972

28.04.1973:
Die KPD/ML-ZK gibt ihren 'Roten Morgen' (RM) Nr.16 (vgl. 21.4.1973, 5.5.1973) heraus. Berichtet wird aus dem CPK-Bereich über die BASF-Tochter Phrix.
Quelle: Roter Morgen Nr.16,Dortmund 28.4.1973

Letzte Änderung: 28.08.2015

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