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Wolf Biermann

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 22.3.2009

Die vielfältigen künstlerischen Aktivitäten Wolf Biermanns werden in dieser, wie immer unvollständigen, Darstellung nur einleitend am Rande berührt (vgl. 2.2.1974, 1.4.1974). Bedeutung für die Linke erhält Wolf Biermann, nach den wenigen hier erschlossenen Quellen, vor allem als jemand, an dem sich die Geister scheiden. Die Haltung zu Biermann trennt die unbedingten Anhänger des SED-Regimes der DDR von denjenigen, die diesem kritisch gegenüberstehen. Vor allem die lambertistischen Trotzkisten, damals vielfach in den Juso-Hochschulgruppen aktiv und stets um die deutsche Wiedervereinigung bemüht, widmen sich dem Fall Wolf Biermann, bereits vor seiner Ausbürgerung (vgl. 2.2.1974, Jan. 1976), und werden nach dieser maßgeblich aktiv (vgl. 18.10.1976, 16.11.1976).

Der KPD, die den Löwenanteil dieser Darstellung bestreitet, ist so etwas natürlich gar nicht recht. Sie versucht vielmehr sich als den eigentlich Zuständigen für die DDR-Frage zu profilieren, entfaltet sie dazu doch vielfältige Aktivitäten und erhofft sich eine Erosion der DKP, ihrer SDAJ und des MSB Spartakus, die aufgrund des Biermannkonflikts auch erfolgt, wenn auch nur in bescheidenem Ausmaße (vgl. 15.11.1976, 16.11.1976, 29.11.1976), es kommt gar zu Ausschreitungen gegen die DKP (vgl. 22.11.1976).

KBW und KPD/ML geben sich offenbar bündnisunwillig (vgl. 16.11.1976), an der FU Berlin allerdings kann die Frage Biermanns und der DDR offenbar thematisch in den Berufsverbotestreik eingebunden (vgl. 22.11.1976, 24.11.1976) und die SEW erfolgreich bekämpft werden (vgl. 1.12.1976), obwohl KBW und KPD/ML sich immer noch dem gemeinsamen Kampf verweigern (vgl. 14.2.1977), ebenso wie die IG Metall (vgl. 18.9.1977).

Für die KPD und ihre Freunde besitzt die DDR damals offensichtlich einen genuin faschistischen Charakter (vgl. 13.12.1976), von einem bürokratisiertem Arbeiterstaat oder ähnlichem ist keine Rede. Die KPD konzipiert vielmehr den Kampf gegen die politische Unterdrückung in beiden Teilen Deutschlands als Teil ihres Strebens nach der Wiedervereinigung Deutschlands, bedient sich dabei auch des Falls Wolf Biermann.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

02.02.1974:
In Bochum findet, laut der 'Sozialistischen Schülerzeitung' (SSZ – vgl. 28.1.1974) der IAK, ein Biermann Liederabend im Städtischen Jugendheim in der Humboldtstr. 40 statt.
Quelle: Sozialistische Schülerzeitung Nr.3,Bochum Feb. 1974

01.04.1974:
Im UB Dortmund der Jusos der SPD erscheint vermutlich frühestens in dieser Woche die 'Juso-Information' Nr.3 (vgl. 25.2.1974).
Enthalten sind auch von Karl-Heinz Kammertöns die:"
LIEDER GEGEN DEN TRITT 2.Folge

Anmerkungen zu politischen Liedern der Vergangenheit und Gegenwart
Das politische Lied vom 1.Weltkrieg bis zur Ostermarschbewegung
...
Nach dem Sieg über den Hitlerfaschismus, der brutal und nachhaltig vor allem den Marxismus treffen wollte und die Arbeiterbewegung zerschlagen hatte, der manches Arbeiterlied für seine Zwecke umfunktioniert und dadurch bis heute in Mißkredit gebracht hat, ging man in der DDR ziemlich bald an die Pflege der Arbeiter- und Massenlieder und an ihre Fortführung. Künstler, Musiker, Sänger und Texter wurden bemüht, gleichzeitig wurde eine breite Volksbewegung in Gang gebracht. Aber vor allem die Weiterentwicklung und Neuschaffung war schwierig. Jetzt sollten die Lieder auf einmal 'positiv' sein, sie sollten auch vor allem helfen, den Aufbau zu sichern. Die Singebewegung hat viele Namen hervorgebracht, unter ihnen Wolf Biermann, Hartmut König, Kurt Demmer und Reinhold Andert."
Quelle: SPD-LV NRW-Bezirk Westliches Westfalen-UB Dortmund-Jusos:Juso Information Nr.3,Dortmund 1974,S.7f

Januar 1976:
An der Uni Kiel gibt der MSB Spartakus der DKP vermutlich im Januar unter dem Titel "MSB Spartakus ins Parlament" ein Programm zu den Studentenparlamentswahlen (StPW) nebst Einschätzung anderer Gruppen heraus. Im Punkt "Für die materielle Absicherung des Studiums" heißt es u.a.:"
Aber auch der KBW hat keine Finanzierungsvorschläge. Er fordert zwar groß und breit die Rücknahme der Sparmaßnahmen, lehnt aber die gewerkschaftlichen Finanzierungsforderungen ab."
Gefordert wird eine "Einheit der Linkskräfte", denn:"
Diese Aktionseinheit NÜTZT den Studenten, weil sie unsere materiellen, politischen und sozialen Forderungen durchsetzten hilft. Deshalb brauchen die Studenten die Aktionseinheit und den Jungsozialisten (Jusos der SPD,d.Vf.) wünschen wir im Interesse der Masse der Studenten, daß sie
- den Gruppenegoismus beiseite schieben
- sich durch die Disziplinierungen ihrer Mutterpartei nicht einschüchtern lassen
- In Zukunft den antikommunistischen Propagandafeldzügen der Springer-Presse etwas weniger auf den Leim gehen
- und keinen Biermann (Wolf Biermann,d.Vf.) vorschieben, wenn es um gemeinsame Aktionen an der CAU geht."
Quelle: MSB Spartakus:MSB Spartakus ins Parlament,o.O. (Kiel) o.J. (1976)

18.10.1976:
Vermutlich in dieser Woche wird, laut KPD, das Komitee für Wolf Biermann (DDR), u.a. durch die IAK gegründet. Die KPD meint, es habe sich vor den Karren der DKP spannen lassen:"
Genau dies tun jene 'Russell' oder 'Aktionskomitees gegen Berufsverbote' (BV - gemeint ist vermutlich das AK/FU Berlin,d.Vf.), die von Trotzkisten verschiedener Schattierungen aufgebaut wurden und - ... - nicht etwa die Sowjetunion (SU,d.Vf.), sondern die BRD zur Hegemonialmacht in Europa erklären."
Der KB z.B. halte gar die DKP für links. Nun hätten Jusos und linke SPDler das aufgebaut. der Aufruf wurde von mindestens 5 000 Menschen unterschrieben. Positiv findet die KPD, daß sich das Komitee gegen politische Unterdrückung in 'BRD' und DDR wende, daß es die SED angreife und sich für Meinungsfreiheit und Freizügigkeit in ganz Deutschland einsetze. Negativ sei die Darstellung der politischen Unterdrückung in der DDR ohne Berücksichtigung der Rolle der SU, das Auftreten allein gegen SED und CDU, nicht aber gegen SU und SPD und das Fehlen der Äußerungen über Biermann ("Steht er nicht den Trotzkisten nahe?") selbst, "den wir nicht als Sozialisten, sondern als Zutreiber für die SED begreifen."

Deshalb habe die KPD den Aufruf nicht unterschrieben, aber: "Schon jetzt unterstützen wir die in diesem Komitee vorhandenen positiven Elemente."
Quelle: Rote Fahne Nr.43,Köln 27.10.1976,S.6

November 1976:
Die KPD-OL Düsseldorf (vgl. 12.12.1997) berichtet aus der DDR (vgl. 26.8.1977):"
Die Texte von Pannach, Kunert und Fuchs geben die rauhe Wirklichkeit, die brutale Unterdrückung in der DDR wieder. Bereits nach ihren ersten Veröffentlichungen in der DDR wurden sie verfolgt und unterdrückt. Fuchs wurde aus der FDJ und SED ausgeschlossen und wenige Tage vor seiner Abschlußprüfung von der Universität geworfen. Als sie dann im November 1976 gegen die Ausweisung Biermanns (vgl. 16.11.1976,d.Vf.) protestierten, diffamierten sie die SED-Führer als 'konterrevolutionär' und 'staatsfeindlich'. Sie erhielten Auftrittsverbot und wurden schließlich verhaftet."
Quelle: KPD-OL Düsseldorf:Gegen die politische Unterdrückung in beiden deutschen Staaten!,Düsseldorf o.J. (1977),S.1

10.11.1976:
Laut KPD beginnt ein Aufenthalt von Wolf Biermann (DDR) in der 'BRD' bis zum 30.11.1976 (vgl. 16.11.1976).
Quelle: Rote Fahne Nr.45,Köln 10.11.1976

10.11.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.45 (vgl. 3.11.1976, 17.11.1976) heraus. Zu Wolf Biermann aus der DDR, der gerade in der 'BRD' ist (vgl. 10.11.1976), tritt die KPD ein für eine Aktionseinheit gegen politische Unterdrückung in ganz Deutschland, gegen USA und SU, während Biermann dagegen sich für die KP Spaniens (PCE) begeistere.
Quelle: Rote Fahne Nr.45,Köln 10.11.1976

15.11.1976:
Vermutlich in dieser Woche findet, laut KPD, in Reutlingen eine Veranstaltung der SDAJ der DKP statt, auf der es wegen der Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR zu einer Schlägerei unter den SDAJlern kommt, wobei die pro-Biermann Fraktion gewinnt.
Quelle: Rote Fahne Nr.47,Köln 24.11.1976

15.11.1976:
Vermutlich in dieser Woche findet, laut KPD, in Marburg eine Veranstaltung statt, auf der sich auch DKP-Mitglieder mit dem aus der DDR ausgewiesenen Wolf Biermann solidarisch erklären.
Quelle: Rote Fahne Nr.47,Köln 24.11.1976

15.11.1976:
Vermutlich in dieser Woche findet, laut KPD, in Köln eine Veranstaltung gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976) statt, auf der sich auch DKP-Mitglieder mit Biermann solidarisch erklären.
Quelle: Rote Fahne Nr.47,Köln 24.11.1976

16.11.1976:
Heute wird Wolf Biermann, laut KPD, die DDR-Staatsbürgerschaft aberkannt.
Quelle: Rote Fahne Nr.46,Köln 17.11.1976,S.2

16.11.1976:
In Bochum führt, laut KPD, das Komitee "Freie Reise für Wolf Biermann" (DDR) eine Diskussionsveranstaltung durch. Während sich die KPD/ML in Revanchismus erging habe die KBW-Bezirksleitung Rhein-Ruhr ein Flugblatt gegen das Biermann-Komitee verbreitet, in dem dem Komitee "Kriegsvorbereitung und Unterdrückung der Massenbewegung im linken Gewand" vorgeworfen worden sei.
Quelle: Rote Fahne Nr.46,Köln 17.11.1976,S.2

22.11.1976:
Die KPD berichtet vermutlich aus dieser Woche, daß sich an der FU Berlin an zahlreichen Fachbereichen anläßlich der Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976) Arbeitsgruppen gegen die politische Unterdrückung in der DDR gebildet haben.
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

22.11.1976:
Im DKP Buchladen in Frankfurt wird, laut KPD, vermutlich in dieser Woche die Scheibe aus Protest gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976) eingeschlagen.
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

22.11.1976:
Im MSB Spartakus der DKP in Marburg kommt es, laut KPD, vermutlich in dieser Woche zu Protesten gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976).
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

22.11.1976:
Im MSB Spartakus der DKP am Germanistischen Institut der Uni Hamburg kommt es, laut KPD, vermutlich in dieser Woche zu Protesten gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976).
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

22.11.1976:
Im Studentenparlament der Uni Bonn stimmen, laut KPD, vermutlich in dieser Woche der RCDS der CDU und der MSB Spartakus der DKP gemeinsam gegen eine Resolution des LHV gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976).
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

24.11.1976:
An der FU Berlin findet, laut KPD, eine VV statt, auf der weit über 2 000 bis 2 500 StudentInnen gegen die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976) protestieren (vgl. 1.12.1976) und einen Streik gegen Berufsverbote (BV) und politische Disziplinierung beschließen, wie er bereits am Germanistischen Institut geführt wird (vgl. 9.11.1976).
Quelle: Rote Fahne Nr.48,Köln 1.12.1976

29.11.1976:
Aus der SDAJ Darmstadt der DKP wird, laut KPD, vermutlich in dieser Woche ein Mitglied wegen der Solidarität mit Wolf Biermann (ex-DDR) ausgeschlossen.
Quelle: Rote Fahne Nr.49,Köln 8.12.1976

01.12.1976:
In Berlin findet, laut und mit KPD, eine Demonstration gegen die Berufsverbote (BV) und die Ausweisung von Wolf Biermann aus der DDR (vgl. 16.11.1976) statt, an der sich 16 000 zumeist gerade gegen die BV streikende StudentInnen beteiligen.

Als die SEW die Spitze okkupiert wird sie mit Gewalt vertrieben.

An der Aktionseinheit von Demokraten, Antifaschisten und Kommunisten hätten KBW und KPD/ML nicht teilgenommen. Der KBW habe gar die Biermann-Initiative als Hauptkriegstreiber bezeichnet.

Am 19.1.1977 wird eine Teilnehmerzahl von 22 000 genannt.
Quelle: Rote Fahne Nr.48, 49, 50 und 3,Köln 1.12.1976, 8.12.1976, 15.12.1976 bzw. 19.1.1977,S.*, S.7, S.3 bzw. S.*

13.12.1976:
An der Carl-Severing-Schule Bielefeld Berufs- und Fachoberschule (FOS) für Metall und Elektro erscheint spätestens Anfang dieser Woche ein 'SMV-Info' (vgl. Feb. 1976):"
WEG MIT DEM GIRGENSOHN-ERLASS!
...
Wir lehnen es ab, diesen Kampf auf die 'freiheitlich-demokratische Grundordnung (FdGO)' oder die Verfassung verpflichten zu wollen. Wer Demokrat ist oder nicht, das entscheidet nicht seine Haltung zur FdGO oder der Verfassung, sondern seine Haltung zu den Kämpfen der Arbeiterklasse und des Volkes!

Ebenso lehnen wir entschieden die Vorstellung ab, als sei heute ein solches System wie das in der DDR eine Alternative gegenüber der wachsenden faschistischen Gefahr bei uns. Die jüngsten Unterdrückungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Auftreten von Wolf Biermann zeigen deutlich die faschistische Unterdrückung, die dort herrscht. Auch die letzten demokratischen Rechte der Arbeiterklasse und der Volksmassen sind in der DDR abgebaut worden!

Wer Demokrat ist, muß gegen die politische Unterdrückung in beiden Teilen Deutschlands Stellung nehmen!"
Quelle: SMV Carl-Severing-Schule Bielefeld:SMV-Info Weg mit dem Girgensohn-Erlaß!,Bielefeld o.J. (1976)

24.01.1977:
Die Vereinigung Sozialistischer Künstler (VSK) der KPD gibt, laut KPD (vgl. 2.2.1977), vermutlich in dieser Woche ihre 'Kämpfende Kunst' (KK) für Januar und Februar heraus, in der u.a. von einem Offenen Brief wegen Wolf Biermann in der DDR berichtet wird.
Quelle: Rote Fahne Nr.5,Köln 2.2.1977

09.02.1977:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr.6 (vgl. 2.2.1977, 16.2.1977) heraus. U.a. wird berichtet aus der DDR über die SU-Truppen und Wolf Biermann.
Quelle: Rote Fahne Nr.6,Köln 9.2.1977

14.02.1977:
Die KPD (vgl. 23.2.1977) berichtet vermutlich aus dieser Woche aus Berlin vom Klinikum Steglitz, wo es 14 ÖTV-Ausschlüsse bzw. Ausschlußverfahren (UVB) aus der ÖTV-BG mit ihrem SEW/SPD-Vorstand gibt, daß der KBW die ÖDTR als wichtiger als die Ausschlüsse erachte und die KPD/ML gegen die Diskussion der Ausschlüsse und gegen die Solidarität mit Wolf Biermann in der DDR eingetreten sei.
Quelle: Rote Fahne Nr.8,Köln 23.2.1977

18.09.1977:
Vom 18. bis 24.9.1977 findet der 12.Gewerkschaftstag der IG Metall (IGM - vgl. 15.9.1974) statt. Die KPD (vgl. 14.9.1977) berichtet, "daß sich beim diesjährigen Gewerkschaftstag kein einziger Antrag befindet, der sich mit der politischen Unterdrückung, den Mauermorden und der russischen (SU,d.Vf.) Fremdherrschaft im anderen Teil Deutschlands, der DDR, befaßt; obwohl die IGM z.B. zu Biermann selbst Veranstaltungen durchgeführt hat."
Quellen: KPD-RK NRW:12.IGM-Gewerkschaftstag: Arbeiter haben dort nicht das Sagen!,Dortmund o.J. (Sept. 1977),S.1f;
Rote Fahne Nr.37.Köln 14.9.1977

Letzte Änderung: 29.06.2016

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