Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW):
'Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg'

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin

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Die hier bislang leider nur lückenhaft (wir bitten um Ergänzungen) dokumentierte Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistische Volkszeitung' (KVZ) des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) hatte eine der höchsten Auflagen von allen Ortsbeilagen der 'KVZ', der sie in der Regel beilag.

Zu einzelnen Anlässen wie dem 1. Mai, verschiedenen Tarifrunden oder der Tötung von Neset Danis in Norderstedt erschienen Extra-Ausgaben in höherer Auflage, die unabhängig von der 'KVZ' verteilt wurden.

Die Berichterstattung deckt nicht allein die Aktivitäten des KBW und seiner Massenorganisationen in Hamburg ab, sondern es finden sich auch zahlreiche Berichte aus der Umgebung.

Ab Ende September 1976 wurde die 'Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg' im Rahmen der Umorganisierung des KBW als 'Kommunistische Volkszeitung Bezirksbeilage Hamburg-Unterelbe' fortgeführt.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

19.12.1973:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Lokalbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 9 (vgl. 9.1.1974) heraus. Die Auflage beträgt 2 500. Berichtet wird: "Auerdruck: Massenentlassungen".

Aus Wentorf wird berichtet von der Ölkrise:"
Kriegshetze bei der Bundeswehr

Im politischen Unterricht für Soldaten der Bismarck-Kaserne bei Bergedorf kloppte der 'unterrichtende' Offizier sinngemäß folgende Sprüche: 'Wenn das so weiter geht mit dem Öl, werden wir die Araber mal kurz eingemeinden - da war Israels Blitzkrieg nichts dagegen.'"

In "Metall: Tarifkommission fordert 18 %" heißt es zur Ölkrise bzw. der Metalltarifrunde (MTR - vgl. 7.12.1973):"
Daß der westdeutsche Imperialismus in eine äußerst schwere Krise stürzt, kriegen inzwischen immer mehr Kollegen in den Hamburger Metallbetrieben am eigenen Leib zu spüren. Nicht nur, daß in vielen Betrieben die Kollegen mit Heizung auf 15 Grad und Licht aus in den Pausen (Hanomag) schikaniert werden, vom 'fetten Auftragspolster über Jahre hinaus' und 'sicheren Arbeitsplätzen' kann nirgendwo die Rede sein. Bei HDW werden jetzt schon Schiffsreparaturen und -neubauten verschleppt. Die Auftraggeber haben offensichtlich kein Interesse mehr an schneller Fertigstellung. Bei Kolbenschmidt wird zwar momentan noch die volle Tonnenzahl gefahren, aber die Aufträge von Opel und Ford sind rapide zurückgegangen. Demag-Conz, die die 20 % höheren Aufträge in diesem Jahr fast nur über Auslandsaufträge herausholte, wird von dem zur Zeit erwarteten schlagartigen Rück- (gang, d. Vf.) der Auslandsnachfrage schwer getroffen. Bei Hanomag wird vom 17.12. bis zum 8.1.74 Kurzurlaub gemacht."
Quelle: Kommunistische Volkszeitung Lokalbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 9, Hamburg 19.12.1973

09.01.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Lokalbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 1 (vgl. 19.12.1973, 23.1.1974) heraus. Die Auflage beträgt 2 500.

Berichtet wird auf S. 2 vom UVB:"
Unvereinbarkeitsbeschluss GEW - SSG angestrebt

Am 28.11. hatte die Vertrauensleuteversammlung der GEW den Ausschlußantrag der Vorstandsmehrheit abgelehnt, die beiden kommunistischen Referendare P. Altenburg und M. Hindemith (Mitglieder der Sozialistischen Studentengruppe / SSG) aus der GEW auszuschließen. Dieses klare Votum der Vertrauensleute soll jetzt durch Unvereinbarkeitsbeschlüsse unterlaufen werden. Außer der Verschiebung einer dringend notwendigen Hauptversammlung und der Absetzung einer öffentlichen Veranstaltung zu den Berufsverboten wurde versucht, über einen Vertrauensleute-Brief und Artikel in der Hamburger Lehrerzeitung eine Hetzkampagne gegen die Kommunisten zu entfalten, um die Stimmung für einen Unvereinbarkeitsbeschluß zu erzeugen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Lokalbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 1, Hamburg 9.1.1974

23.01.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 2 (vgl. 9.1.1974, 6.2.1974) heraus.

In "Für 'unsere Wirtschaft' frieren und zahlen?" wird berichtet über die Ölkrise von Valvo (vgl. 20.12.1973) und aus Norderstedt von den Häusern der Firma Plambeck im Möhlenbarg, Windmühlenstieg und Schmiedegang sowie aus Ellerau:"
In Ellerau, einem Dorf in der Nähe von Quickborn, versuchet der Besitzer vieler Häuser des Dorfes, Erlhoff, die Heizkosten drastisch zu erhöhen: DM 60,- mehr für eine Zwei-Zimmer-Wohnung, DM 20,- für einen einzigen Raum, ohne seine eigenen Ausgaben anzugeben und obwohl in den Mietverträgen vereinbart ist, daß die Heizkosten im Mietpreis eingeschlossen sind. Damit war die Erhöhung noch nicht einmal juristisch haltbar, aber Erlhoff spekulierte darauf, die Mieter einzuschüchtern, da ja die meisten in seinem Textilwerk am Ort arbeiten und in der Textilindustrie Kurzarbeit und Entlassungen in großem Umfang vorhanden sind. Die Mieter schlossen sich aber zusammen und konnten so die Preiserhöhung abwehren."

In "Schon wieder: Schulbehörde will Lehrerin entlassen" wird berichtet von Christiane Huth, die nach ihrer Probezeit an der Bismarckschule nicht übernommen werden soll.

Angekündigt wird die Chile-Blutspendeaktion (vgl. 30.1.1974).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 2, Hamburg 23.1.1974

06.02.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 3 (vgl. 9.1.1974, 20.2.1974) heraus.

Berichtet wird von Still (vgl. 5.2.1974).

In 'Das ist ja genau wie in der Diktatur'" wird berichtet vom Berufsverbot gegen Christiane Huth und eingeladen zum Komitee für ein demokratisches Volksbildungswesen.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 3, Hamburg 6.2.1974

20.02.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 4 (vgl. 6.2.1974, 6.3.1974) heraus. Von der Drucktarifrunde (DTR) wird durch die Zelle Bauer berichtet aus dem Ortsverein Hamburg in "60,- DM pro Woche beschlossen" wobei die Forderungen von Bauer, Springer, Grindeldruck, Hans-Jürgen Hansen, dem Schülerrat der Berufsschule, von Sülter und Andres & Co. genannt werden.

Die Stadtteilzelle Nord berichtet: "Itzehoe: Gaspreiserhöhung durch ARAL".

In "Die Lehrerin Frau Huth muß bleiben sonst werden wir's dem Apel zeigen!" wird aufgerufen zur Demonstration für C. Huth (vgl. 26.2.1974) und eingeladen zum Komitee für ein demokratisches Volksbildungswesen.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 4, Hamburg 20.2.1974

06.03.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 5 (vgl. 20.2.1974, 20.3.1974) heraus. Berichtet wird "Jahreshauptversammlung der IG Druck und Papier. Wiederwahl kann Bankrott der SPD-Politik nicht vertuschen". In "Hamburger Lehrer bereiten Warnstreik vor" wird berichtet aus der GEW (vgl. 4.3.1974).

Zur Metalltarifrunde (MTR - vgl. Feb. 1974) heißt es:"
Ein übles Geschäft!

Tarifabschluß im Bezirk Südwürttemberg/Hohenzollern:
- 11 % mehr Lohn und Gehalt, rückwirkend ab 1.1.74
- 70,- DM für Lehrlinge
- Aufstockung des Urlaubsgeldes von 30 % auf 50 %
- 12monatige Laufzeit
- für die letzten beiden Monate automatische Erhöhung um 20 %

Abgesehen von dem zu niedrigen Abschluß hat sich die IGM-Führung auf eine besondere Schweinerei eingelassen: der Abschluß soll nur für die Gewerkschaftsmitglieder gelten. Was die nichtorganisierten Kollegen bekommen, soll im Ermessen der Kapitalisten liegen. Das ist wohl ein einmaliger Fall in der deutschen Gewerkschaftsbewegung und man (kann, d. Vf.) kaum in einer noch übleren Art zur Spaltung der Arbeiterklasse beitragen. In Hamburg hatte O. v. Steeg am 11.10. letzten Jahres auf einer Versammlung der VLK-Vorstände zugegeben, daß auch der Vorstand in Hamburg über ein derartiges Vorgehen diskutiert habe."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 5, Hamburg 6.3.1974

20.03.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 6 (vgl. 6.3.1974, 3.4.1974) heraus. In "'Sie haben noch 10 Minuten!'" wird berichtet von einer Entlassung bei Auer. Eingeladen wird: "Politischer Frühschoppen zur Drucktarifrunde" der Zellen des KBW im Druckbereich am Sonntag, den 31.3. um 10 Uhr 30 in der Gaststätte Z Feldstraße / Ecke Karolinenstraße. Eingeladen wird auch zu Kambodscha-Veranstaltungen (vgl. 22.3.1974, 30.3.1974).

Aus dem GTB-Bereich wird berichtet in "Ellerau: Erlhoff verordnet Zwangsurlaub". Aus der GEW wird berichtet von der Vertrauensleuteversammlung (vgl. 7.3.1974).

Berichtet wird auch von der Metalltarifrunde (MTR - vgl. 17.3.1974).

Der Artikel "1. Mai in Hamburg", ruft dazu auf, die DGB-Jugenddemonstration zu einer Demonstration aller Arbeiter und aller Menschen, "die die Forderungen des Proletariats unterstützen" zu machen.

Die Stadtteilzelle Eimsbüttel berichtet:"
Eimsbüttel: Der Kampf um die Schule geht weiter

6 Wochen arbeitet inzwischen das Komitee für ein demokratisches Volksbildungswesen in Eimsbüttel. Es hat den Kampf für die Wiedereinstellung für die Wiedereinstellung der Lehrerin Christiane Huth nicht aufgegeben, wendet sich jetzt aber auch verstärkt weiteren Schulproblemen zu und versucht, zunehmend die ganze Eimsbütteler Bevölkerung in den Schulkampf einzubeziehen. Eine zentrale Forderung ist dabei die Forderung nach kostenloser Ausbildung für alle Kinder und Jugendlichen als eine Voraussetzung für die Aufhebung der jetzt bestehenden ungleichen und uneinheitlichen Ausbildung.

Für den kommenden Freitag, 22.3.74, 19.30 Uhr, Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, hat das Komitee eine Versammlung einberufen, auf der die Bewohner Eimsbüttels Gelegenheit haben sollen, über ihre Unzufriedenheit mit der Schule, ihre Vorschläge und Forderungen zu diskutieren und dem Komitee klare Aufträge für seine weiteren Aktivitäten zu geben.

Nur auf diesem Wege, nur durch die selbständige Organisierung der Bevölkerung für ihre Interessen, werden wir etwas erreichen. Deshalb auch fordern wir alle Eimsbütteler Leser auf:
Beteiligt euch an der Versammlung!
Bringt eure Erfahrungen und Vorschläge auf der Versammlung ein!
Die Bevölkerung und nicht der Staat muss das Recht der Kontrolle über die Schulen haben."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 6, Hamburg 20.3.1974

03.04.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 7 (vgl. 20.3.1974, 17.4.1974) heraus. Festgestellt wird: "Am 1. Mai müssen die Arbeiter ihre Forderungen zur Geltung bringen und der SPD-Politik eine Absage erteilen".

Berichtet wird auch von Valvo (vgl. 1.4.1974).

Festgestellt wird zum GEW-Bereich:"
Der Kampf der Lehrer ist gerecht!

Wie schon in der Ortsbeilage der letzten KVZ berichtet, wollen die Hamburger Lehrer streiken. Anlaß ist der Entwurf zu einem bundeseinheitlichen Besoldungsgesetz, das einem großen teil der Lehrer schlechtere Bezahlung bringt.

Von der Presse und auch von Seiten der Bundesregierung wird versucht, den Lehrern mit der Reaktion der Bevölkerung zu drohen, die einen Lehrerstreik nur für eigene Interessen nicht gutheißen würde.

Das ist natürlich nur ein Trick. Noch niemals hat der Staat sich von der Bevölkerung in Schulfragen dreinreden lassen. Immer handelt er unabhängig oder sogar gegen den Willen der Bevölkerung. Lehrer werden rausgeschmissen, die die Eltern behalten wollen, und Hamburgs Senator Apel sagt sogar, die Eltern ginge das nichts an.

Auch mit diesem geplanten Besoldungsgesetz will der Staat hinterrücks seine Vorstellungen über das Schulwesen durchsetzen. Es legt nämlich fest, daß Grundschullehrer schlechter bezahlt und ausgebildet werden als Realschullehrer und Gymnasiallehrer. Damit wird die Dreigliedrigkeit des Schulwesens zementiert. Für die Grundschule bedeutet das, daß noch weniger Lehrer sich für sie entscheiden, daß der Lehrermangel noch größer wird. Daraufhin zielt die Planung anscheinend auch ab, denn nicht umsonst wird in den letzten Tagen immer verlautbart, ab 1978 gäbe es genügend Volksschullehrer, höchstens Gymnasiallehrer würden noch gebraucht. Mit solchen dunklen Sprüchen sollen Abiturienten, die sich jetzt für einen Beruf entscheiden müssen, davon abgehalten werden, Volksschullehrer zu werden. Zusammen mit der schlechteren finanziellen Ausstattung führt das zu einer gezielten Austrocknung des Volksschulbereichs, in dem die Kinder der Arbeiterklasse und des Volkes ausgebildet werden. Das Gymnasium, das auf leitende Funktionen vorbereiten soll, soll weiterhin bevorzugt dastehen.

Abhelfen kann dieser Misere nur die Einheitsschule, in der alle Kinder eine gleiche Ausbildung erhalten. Deshalb ist der Kampf der Lehrer gerecht., wenn er sich für die Vereinheitlichung einsetzt und sich wehrt, bereits erzielte Erfolge rückgängig zu machen.

Die Hamburger Bevölkerung muß ihn unterstützen. Sie muß sich tatsächlich einmischen in Schulfragen und die Herren an der Spitze des Staates nicht einfach schalten und walten lassen. Alle Eltern müssen sich in ihrem Schulkreis um die Schule kümmern und nicht nur ihre Kinder hinschicken."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 7, Hamburg 3.4.1974

17.04.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 8 (vgl. 3.4.1974, 29.4.1974) heraus. Aufgerufen wird zur Maidemonstration ab Bahnhof Hasselbrook und zur eigenen Maiveranstaltung am 30.4.1974.

Berichtet wird aus der GEW (vgl. 8.4.1974, 23.4.1974) und auch von der Bundeswehr in der Bismarck-Kaserne in Wentorf:"
'Armee gegen das Volk'

In der vergangenen Woche war plötzlich mit roter Farbe an die Kantinenaußenwand 'Gegen Drill, Schinderei und Kantinenwucher' gesprüht. Darunter stand: 'Armee gegen das Volk'. Die Offiziere waren sehr aufgeregt und durchsuchten mit dem MAD sämtliche Spinde und Versteckmöglichkeiten. Sie fanden aber nichts. Auch einem sog. Verdachtsfall konnten sie nichts nachweisen. Die Freude war umso größer, als viele Soldaten neu eingezogen sind und der Drill zum Kadavergehorsam beim Bund sie wie ein Keulenschlag getroffen hatte. Einer sagte: 'Hier wird man ja echt wie ein mündiges Kind behandelt. Keine Rechte, und alle Macht in den Händen der Vorgesetzten. Die machen einen fertig.'
Die Soldaten freuten sich, daß es gelungen war, die Wahrheit auch in der Kaserne zu verbreiten."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage für Hamburg und Umgebung Nr. 8, Hamburg 17.4.1974

29.04.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Extra "1. Mai. Vorwärts im Kampf für die Rechte der Arbeiterklasse und des Volkes. Vorwärts im Kampf für den Sieg des Sozialismus" zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 17.4.1974, 29.4.1974) heraus. Die Auflage wird mit 12 000 angegeben, aufgerufen wird zur Maiveranstaltung des KBW am 30.4.1974 und zur Maidemonstration. Erklärt wird: "Warum die Studenten am 1. Mai auf die Straße gehen müssen", berichtet wird über die "Ordnerbesprechung des DGB vom 24.4.74".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra 1. Mai. Vorwärts im Kampf für die Rechte der Arbeiterklasse und des Volkes. Vorwärts im Kampf für den Sieg des Sozialismus, Hamburg 29.4.1974

29.04.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Extra "Aufruf zum 1. Mai" zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 29.4.1974, 8.5.1974) heraus. Die Auflage wird mit 12 000 angegeben, aufgerufen wird zur Maiveranstaltung des KBW am 30.4.1974 und zur Maidemonstration. Erklärt wird: "Warum die Studenten am 1. Mai auf die Straße gehen müssen", berichtet wird über die "Ordnerbesprechung des DGB vom 24.4.74".

Es erscheint der Artikel "Hauptsache DGB-Parolen?" zu Kolbenschmidt.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Aufruf zum 1. Mai, Hamburg 29.4.1974

08.05.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Extra zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 29.4.1974, 27.5.1974) heraus. Die Auflage wird mit 30 000 angegeben. Berichtet wird im Leitartikel "1. Mai in Hamburg - machtvolle Demonstration für die Forderungen der Arbeiterklasse".

Im Artikel "23. Mai 1974 - 25 Jahre Grundgesetz. Gegen die politische Unterdrückung durch den bürgerlichen Staat. Für die demokratischen Rechte des Volkes" kündigt für den 22.5. eine Demonstration an.

Ein Artikel stellt fest: "Brandt zurückgetreten - Kein Grund zur Trauer".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra 1. Mai in Hamburg - machtvolle Demonstration für die Forderungen der Arbeiterklasse, Hamburg 8.5.1974

27.05.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt spätestens Anfang dieser Woche eine Ortsbeilage Extra zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 8.5.1974, 29.5.1974) heraus unter der Titelzeile "Deckt Innensenator Klose einen politischen Mord?". Die Auflage wird mit 15 000 angegeben, aufgerufen wird zur Versammlung am 29.5.1974 und zur Solidaritätsdemonstration am 1.6.1974. Ein Artikel erklärt: "In welchem Zusammenhang steht der Mord von Norderstedt?".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Deckt Innensenator Klose einen politischen Mord?, Hamburg o. J. (1974)

29.05.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Extra zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 11 (vgl. 27.5.1974, 12.6.1974) heraus unter der Titelzeile "Vorschlag des KBW, die Versammlung möge beschliessen: Innensenator Klose muss abtreten!". Die Auflage wird mit 10 000 angegeben. Zur letzten Ausgabe erscheint "Selbstkritik". Berichtet wird: "An der Universität macht die Aktionseinheit Fortschritte".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Vorschlag des KBW, die Versammlung möge beschliessen: Innensenator Klose muss abtreten!, Hamburg 29.5.1974

12.06.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 12 (vgl. 29.5.1974, 26.6.1974) heraus unter der Titelzeile "Die Erfahrungen im Kampf gegen den politischen Mord an Neset Danis". Berichtet wird: "IG-DruPa-Führung plant Massenausschlüsse" aufgrund der UVB gegen 12 Mitglieder.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 12, Hamburg 12.6.1974

26.06.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Umgebung zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 13 (vgl. 12.6.1974, 10.7.1974) heraus.

In "Wo Steuergelder hinfliessen. Industrieansiedlung im Unterelbegebiet" wird berichtet von Reynolds.

Zu Neset Danis wird in "Unterricht über Mord an türkischem Arbeiter von Schulbehörde vorläufig verboten" vom Gymnasium Curschmannstraße.

In "Hamburger Senat plant Nichteinstellung von 130 Bewerbern für den Schuldienst" wird berichtet aus den Schulkreisen Langenhorn und Niendorf/Schnelsen, von der Schule Bismarckstraße, u.a. über Christiane Huth, und auch, dass die Stadtteilzelle Eimsbüttel Flugblätter verteilt habe, in denen sie dazu zu einer Versammlung einlud.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 13, Hamburg 26.6.1974

10.07.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 (vgl. 26.6.1974, 24.7.1974) heraus mit dem Leitartikel "Tariferhöhungen: 'Das ist Betrug am Volk!'", der aus Eimsbüttel berichtet.

Aus dem GEW-Bereich wird berichtet in "Wie die Schulbehörde versucht, den NC am Studienseminar durchzusetzen".

Aus dem HBV-Bereich wird berichtet über "Massenentlassungen bei CO OP!".

Aus dem IGM-Bereich berichtet die Zelle Conz:"
Rationalisierung bei Conz

Conz ist ein Betrieb mit 1 200 Arbeitern und Angestellten, der seit dem 1.1.1973 100% zur Demag Fördertechnik gehört. Bei der damaligen Übernahme von Demag wurde den Mitarbeitern versprochen, daß das auf die Arbeitsplätze keine Auswirkungen habe. Innerhalb eines Jahres wurden zwei Motortypen in andere Betriebe ausgelagert, und es werden schon wieder neue Auslagerungen angekündigt.

Letzte Woche fand nun eine Betriebsversammlung statt, wo ein 'hoher' Vertreter des Demag-Konzerns auftrat: Erkündigte an, daß jetzt ein neuer Motortyp entwickelt würde, der alle anderen Typen in einem Motor vereinigen würde; das Ganze würde allerdings noch 2 Jahre dauern! Das heißt: daß in 2 Jahren in Hamburg nur noch ein Motor gefertigt wird gegenüber jetzt 10. Also werden auch weniger Arbeiter gebraucht.

An diesem Beispiel zeigt sich: 'Für das Proletariat bedeuten innerhalb des kapitalistischen Systems alle Mittel zur Entwicklung der Produktion zusätzliche Mittel zu seiner Ausbeutung und Unterdrückung' (Programm des KBW)".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 14, Hamburg 10.7.1974

24.07.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 15 (vgl. 10.7.1974, 7.8.1974) heraus mit dem Leitartikel "Schulausbildung: Im Interesse der Kapitalisten" zu dem in der 8. Hauptschulklasse benutzten Deutsch-Buch, 'Lebendige Sprache'.

Aus dem IGM-Bereich wird berichtet:"
Kapitalisten wünschen Duckmäuser als Lehrlinge

Folgender Fall passierte im letzen Jahr in einer großen Hamburger Berufsschule: Der Ausbildungsleiter eines Betriebs der Metallindustrie rief den Schulleiter an und fragte ihn, ob er neuerdings Kommunisten als Lehrer beschäftigte. Grund: Sein Lehrling hätte sich ihm gegenüber beschwert, daß er zu lange im Betrieb arbeiten muß und zu kurze Pausen hat. Er hätte sich dabei auf das Jugendarbeitsschutzgesetz (JuArSchG, d. Vf.) berufen: Nach einigem Bohren sei dann herausgekommen, daß sein Lehrer in den Berufsschule im Unterricht mit der Klasse die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes durchgenommen hätte. Der Ausbildungsleiter drohte, er würde sich bei der Behörde beschweren, wenn 'solche Sachen' nicht demnächst unterblieben. Schließlich sei es allein Sache des Betriebs selbst, die Jugendlichen über die für sie wichtigen rechtlichen Bestimmungen zu informieren. Die Lehrer sollten sich da heraushalten. Es sei nicht ihre Aufgabe, die Schüler gegen die Lehrherren aufzuhetzen. Lehrer sollten den Schülern Kenntnisse beibringen, die im Betrieb zu verwerten seien.

Das ist kein Einzelfall. Nur hat dieser Ausbildungsleiter sehr anschaulich beschrieben, was der Zweck der Ausbildung der Jugendlichen ist: Anpassung und Duckmäusertum in der Fabrik, damit die Kapitalisten noch länger die uneingeschränkten Herren bleiben."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 15, Hamburg 24.7.1974

07.08.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 16 (vgl. 24.7.1974, 21.8.1974) heraus unter dem Titel "Keine Tariferhöhungen für Strom Wasser und Gas", worunter durch ein Mitglied der Conz-Zelle berichtet wird von "Conz. Besonders wichtig ist es, in den Betrieben den Kampf gegen die Tariferhöhungen zu organisieren".

In "Berufsverbot für 2 KBW-Mitglieder. Keine Einstellung in den Schuldienst" wird aus dem GEW-Bereich berichtet über Brigitte Labs, Zellenleiterin der Bauer-Zelle und Wolfgang Burkhardt, der "als Sprecher des KBW auf einer Chile-Solidaritätsdemonstration aufgetreten ist".

Ein Artikel ruft auf: "Zentrale Chile-Demonstration am 11. September vorbereiten".

Berichtet wird auch von Kolbenschmidt (vgl. 1.7.1974):"
Betriebsversammlung bei Kolbenschmidt

Vor dem Betriebsurlaub am 5. Juli fand bei Kolbenschmidt eine Betriebsversammlung statt. Zur wirtschaftlichen Lage des Betriebes und vor allem zur Frage der Kurzarbeit kamen nur hinhaltende Versprechungen. Überzeugen konnte uns das nicht. Denn bei uns als Zulieferbetrieb für die Autoindustrie wird es nicht so glatt ablaufen, wenn bei VW z. B. Kurzarbeit bereits zum Normalzustand geworden ist und bis zum Jahresende 5.000 Kollegen entlassen werden.

Bei dem Punkt Lohnabrechnung gab es eine heiße Diskussion. Viele sogenannte Schlampereien waren vorgekommen. Stoltenberg von der Geschäftsleitung verließ dann unter Protest die Halle und sagte, 'mit so einer Belegschaft könne man nicht vernünftig reden.'

Das war ein Lob für die Kollegen von Kolbenschmidt, denn es heißt nichts anderes, als daß sich die Kollegen von den Herren der Geschäftsleitung nicht den Kopf vollquatschen lassen, sondern an ihre eigenen Interessen denken."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 16, Hamburg "12.6.1974"

21.08.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 (vgl. 7.8.1974, 4.9.1974) heraus mit dem Leitartikel "Große Unordnung an den Hamburger Schulen" zum Lehrermangel, den sogar der 1. Vorsitzende der GEW Hamburg, Wunder, kritisiert habe. Dazu erscheinen die Artikel "Billstedt: Schulbehörde schüchtert Lehrer" von der Volks- und Realschule Glinder Au, "Jahnschule Eimsbüttel: Krach am 1. Schultag" und "'Brückenbau lernt man nicht'" zu einem Gespräch mit einer Hausfrau in Finkenwerder, das für eine "Broschüre über das Schulelend und den Schulkampf in Hamburg" geführt wurde.

In "Bismarckschule Eimsbüttel: Gegen das Volk hat es ein Lehrer schwer" wird berichtet über den Lehrer Arends, gegen Christiane Huth eingetreten sei.

In "Berufsverbot für zwei kommunistische Lehrer" wird berichtet über Brigitte Labs und Wolfgang Burkhardt.

Aus dem DruPa-Bereich wird berichtet in "Seehafen-Verlag. Hinterhältiger Lohnraub-Plan".

Berichtet wird: "Hamburger Geldsäcke unterstützen die chilenische Junta" zum CDU-Abgeordneten Gewandt und dem Miteigentümer der Sloman Bank KG, R. Sloman.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 17, Hamburg 21.8.1974

04.09.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 18 (vgl. 10.7.1974, 19.9.1974) heraus, die teilweise auch kostenlos verteilt wird, mit dem Leitartikel "Vorwärts in der Chile-Solidarität" mit den Abschnitten "Die Lage in Chile spitzt sich zu" und "Die internationale Solidaritätsbewegung muss ihre Anstrengungen verstärken". Angekündigt werden Aktionen in Quickborn (vgl. 6.9.1974), Finkenwerder (vgl. 9.9.1974), Hamburg (vgl. 11.9.1974, 12.9.1974) und die bundesweite Demonstration in Frankfurt.

In "Die Einheit in der Chile-Solidarität ist notwendig" wird berichtet vom Scheitern der Aktionseinheit für die Demonstration in Hamburg am 11.9.1974.

Die Stadtteilzelle Finkenwerder berichtet in "Finkenwerder: Chile-Frühschoppen" von ihrer Veranstaltung am 25.8.1974 mit 16 Teilnehmern.

Enthalten ist auch eine:"
Letzte Meldung

Im Schülerrat des Gymnasiums Farmsen wurde Anfang dieser Woche die Plattform des Chile-Komitees mehrheitlich verabschiedet.

Die Mehrheit des Schülerrates wird gestellt von Mitgliedern des MSBh (Schülerorganisation der DKP). Auch sie stimmten der Plattform des Chile-Komitees zu. Geplant ist auf dieser Grundlage eine Veranstaltung in der Schule."

Der Artikel "Nato-Manöver Bold Guard: Umweltzerstörung auf Befehl" (vgl. 2.9.1974) berichtet von der Bundeswehr.

In "Letzte Meldung: GEW-Vorstand lehnt Aufnahmeanträge ab" wird berichtet über die Ablehnung von 4 Anträgen von Referendaren und von der Aufnahme eines Referendars nach Anhörung.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 18, Hamburg 4.9.1974

19.09.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 19 (vgl. 4.9.1974, 2.10.1974) vom 18.9.1974 heraus.

In "Erfolgreiche Chile-Woche" wird auch berichtet von der bundesweiten Demonstration (vgl. 14.9.1974). Christiane Huth berichtet über eine "Erfolgreiche Geldsammlung in der GEW" auf der Arbeitsversammlung am 12.9.1974. Zur ÖTV bzw. dem Hamburger Hafen wird gefordert "Die Gewerkschaft muß die Chile-Solidarität tragen", wobei auch berichtet wird vom BgÄ, und:"
Chilenischer Frachter boykottiert

Am 18./19. September wird im Hamburger Hafen der chilenische Frachter 'Lircay' bestreikt, der zur Zeit am Kalikai liegt. Mit dieser Aktion setzen die Kollegen im Hafen den Beschluß der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (der auch die ÖTV angehört) um, durch einen zweitägigen Boykott aller Transporte nach Chile die Solidarität mit der chilenischen Arbeiterklasse zum Ausdruck zu bringen. (Quelle: Morgenpost vom 13.9.)"

Berichtet wird auch über die "Chile-Diskussion an Berufsschulen" bzw. an einer ungenannten Berufsschule.

Aus der GEW wird in "Junglehrer gegen Gewerkschaftsausschlüsse" berichtet über die UVB bzw. über eine Veranstaltung am 16.9. mit rund 100 Teilnehmern, die sich mit den drei nicht in die GEW aufgenommen Referendaren solidarisierte.

Angekündigt wird ein Neset Danis-Prozeß (vgl. 20.9.1974).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 19, Hamburg 19.9.1974

02.10.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 20 (vgl. 18.9.1974, 16.10.1974) heraus.

In "Das Elend an den Schulen trifft die Arbeiter besonders!" wird berichtet aus Wandsbek von der Schule Hasselbrook und der Schule Richardstraße in einer Villengegend im Eilbektal. Es erscheinen aus dem GEW-Bereich auch die Berichte "Wie ein Hausmeister die Situation in der Schule sieht", "'Alltagsjargon = 6'" zur Lehrerausbildung am Studienseminar sowie "Rechnung an die Schulbehörde schicken!" zur Lehr- und Lernmittelfreiheit.

Aus dem IGM-Bereich wird berichtet in "Conz: Eine geringfügige Sache aufgebauscht, um Richtiges vom Tisch zu kriegen" zur Resolution des IGM-Vertrauensleutekörpers vom 30.8.1974 gegen die Tariferhöhungen für Strom, Gas und Wasser, die dieser auf Druck des VLK-Vorstands am 13.9.1974 zurückziehen musste, da sie eher in der 'KVZ' erschien als sie beim DGB ankam.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 20, Hamburg 2.10.1974

16.10.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 21 (vgl. 2.10.1974, 30.10.1974) heraus. Zur Metalltarifrunde (MTR) und der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst (ÖDTR) erscheint der Artikel "Tarifrunden bei Metall und im Öffentlichen Dienst". Berichtet wird auch durch einen Kollegen von H&H über die Metalltarifrunde (MTR):"
Vorbereitung der Tarifrunde bei Heidenreich

Auch bei Heidenreich & Harbeck sind die Vorbereitungen für die kommende Tarifrunde angelaufen, so wie in anderen Hamburger Betrieben sicher auch. Bei Heidenreich & Harbeck kann man es daran merken, daß die Vertrauensleute mit Zetteln durch ihre Abteilungen gehen und die Kollegen nach ihren Lohnforderungen befragen, sich diese Lohnforderungen notieren und die Zettel dann der VK-Leitung übergeben. Die VK-Leitung wird wahrscheinlich so wie in jedem Jahr die Umfrage auswerten und danach die Lohnforderungen Heidenreich & Harbeck aufstellen. ich halte es nicht für richtig, daß in dieser Form die Lohnforderungen bei heidenreich & Harbeck aufgestellt werden. So kann es bei heidenreich & Harbeck zu keiner breiten Diskussion über die Lohnforderungen kommen mit dem Ziel, daß Heidenreich & Harbeck mit großer Mehrheit hinter der Lohnforderung steht, die aufgestellt wird, und daß sich die Kollegen auch dafür einsetzen werden. In kleineren Diskussionsgruppen wird schon einmal darüber diskutiert, ob man eine festgeld- oder eine Prozentforderung aufstellen sollte. Wobei ich der Meinung bin, daß eine Festgeldforderung schon richtig wäre, denn jeder muß die gleiche Preiserhöhung zahlen; die werden ja auch nicht in Prozenten zum Lohn erhoben. Und außerdem kann auch für eine Lohnerhöhung, die für jeden gleich ist, bestimmt eine höhere Einheit im Betrieb hergestellt werden, weil eben jeder für den gleichen Geldbetrag kämpft.

Ich bin der Meinung, daß bei einer Lohnforderung, die auf der Grundlage einer breiten Diskussion zustande kommt auch von jedem Kollegen getragen wird. Und es wird nicht passieren, so wie in all den anderen Jahren, daß die Aufstellung einer Lohnforderung als Pflichtübung angesehen wird, auf deren Durchsetzung man keinen Einfluß mehr hat."

Unter der Überschrift "Bundeswehr: Armee gegen das Volk" wird berichtet in "'Staatsgefährdende Zersetzung'. Ermittlungsverfahren gegen den Sekretär der Ortleitung" wegen dem 'Querschläger' sowie von der Bundeswehr in Wentorf wird zu den Fahrpreiserhöhungen beim HVV berichtet in "Soldaten müssen schwarzfahren". Aus der Bose-Bergmann Kaserne in Wentorf wird berichtet in "Unteroffiziersabend" und aus der 4. / Pz Artl Btl 165 in der Bose-Bergmann Kaserne in "Draufhalten!".

In "Feier für Ausbeuter" wird berichtet vom Ibero-Amerika-Tag den der "im Zusammenhang mit der Unterstützung der chilenischen Militärjunta bekannt gewordene Ibero-Amerika-Verein veranstaltet". Berichtet wird auch von der Chile-Veranstaltung (vgl. 11.10.1974).

Aufgerufen wird zur Guinea-Bissau Veranstaltung (vgl. 1.11.1974), angekündigt die Gerichtsverhandlung von Christiane Huth (vgl. 23.10.1974).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 21, Hamburg 16.10.1974

30.10.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 22 (vgl. 16.10.1974, 7.11.1974) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 22, Hamburg 30.10.1974

07.11.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 23 (vgl. 30.10.1974, 14.11.1974) heraus.

Zu den Fahrpreiserhöhungen beim HVV erscheinen auch die Artikel "Miserable Verkehrsverbindungen" eines Lehrers aus der GUV Sektion Schule sowie "180 DM Fahrgeld monatlich für eine Arbeiterfamilie", ein Interview eines GUV-Mitglieds mit eienr geschiedenen Arbeiterin im Osdorfer Born.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 23, Hamburg 7.11.1974

14.11.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 24 (vgl. 7.11.1974, 21.11.1974) heraus. Dokumentiert wird die am 26.10.1974 verabschiedete "Grundsatzerklärung des Soldaten- und Reservisten-Komitees (SRK) Hamburg".

Eine Anzeige des Indochina-Komitee Hamburg wirbt für die Sammlung "Fernsehgeräte für Vietnam".

In "Gerichtsurteil gegen Versammlungsfreiheit" wird berichtet von einem Verfahren wegen der Kundgebung gegen die Notstandsgesetze am 14.12.1973, in dem am 6.11.1974 ein Kundgebungsteilnehmer zu 300 DM verurteilt wurde.

Über Neset Danis wird berichtet in "Verfahren gegen türkische Arbeiter" von der Einstellung aller Verfahren gegen die Beteiligten an der Schlägerei.

In "Lehrerkonferenz gegen Einstellungsstop" wird berichtet von der Schule Steinadlerweg im Schulkreis 12.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 24, Hamburg 14.11.1974

21.11.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 25 (vgl. 14.11.1974, 28.11.1974) heraus.

In 'Unsere Schule liegt ganz vorn'" wird berichtet von der GEW an der Gesamtschule Horn. Berichtet wird auch aus der GEW (vgl. 18.11.1974).

Die GUV-Sektion Gesundheitswesen berichtet in "Wie die Regierung am Gesundheitswesen gespart", aber auch in 'Im Krankenhaus machen wir die größten Profite'" zu einer Firma, die Herzschrittmacher herstellt.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 25, Hamburg 21.11.1974

28.11.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 26 (vgl. 21.11.1974, 5.12.1974) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet "Die PRO handelt wie jeder Kapitalist. Sie will den Arbeitern das Geld abknöpfen".

Aus Wentorf wird in "Kranker Soldat festgenommen, weil er nicht am Marsch teilnehmen wollte" berichtet aus der 2./163 in der Bose-Bergmann Kaserne.

Mitglieder der GUV Sektion Klassenjustiz berichten in "Auch in Hamburg politische Häftlinge in Isolationshaft" vom Hungerstreik der RAF, vom Prozeß gegen Seckendorff und Ewe (vgl. 8.11.1974), in "Toter Trakt in Fuhlsbüttel in Bau" aus der JVA Fuhlsbüttel.

Ein Mitglied der GUV fragt: "Wohngeld - eine soziale Errungenschaft?".

Aufgerufen wird zur Zimbabwe-Veranstaltung (vgl. 5.12.1974), zum "Monat der politischen Gefangenen im Iran" (vgl. 6.12.1974, 7.12.1974), zur Veranstaltung der Deutsch-Albanischen Freundschaftsgesellschaft (vgl. 29.11.1974) und zur Blutspendeaktion für den chilenischen Widerstand (vgl. 5.12.1974).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 26, Hamburg 28.11.1974

05.12.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 27 (vgl. 28.11.1974, 12.12.1974) heraus.

Durch ein Mitglied der GUV Sektion Sozialpolitik wird berichtet von der "ÖTV-Mitgliederversammlung Bereich Kindertagesheime" (vgl. 28.11.1974).

Das SRK Hamburg berichtet in "Veranstaltung zum Militärwesen in Bergedorf" aus der Bose-Bergmann Kaserne in Wentorf.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 27, Hamburg 5.12.1974

12.12.1974:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 28 (vgl. 5.12.1974, 19.12.1974) heraus.

Ein Mitglied der GUV Sektion Schule berichtet in "GEW-Vertrauensleute beschließen Demonstration gegen die Sparmaßnahmen des Hamburger Senats" über die für Anfang Februar geplante Aktionswoche.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 28, Hamburg 12.12.1974

09.01.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 1 (vgl. 19.12.1974, 16.1.1975) heraus mit dem Leitartikel "Mieterhöhung in Hamburg" von einem Mitglied der KBW-Zelle in der GUV.

Ein Artikel berichtet über die "GEW-Demonstration gegen die Sparmassnahmen des Senats an den schulen".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 1, Hamburg 9.1.1975

16.01.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 2 (vgl. 7.1.1975, 23.1.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird in "'Ass sticht Zehn und du mußt gehn' Üble Methoden zur Spaltung der Lehrlinge in den Kaufhäusern" durch ein KAJB-Mitglied berichtet aus dem Einzelhandel bzw. von Dyckhoff.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 2, Hamburg 16.1.1975

23.01.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 3 (vgl. 16.1.1975, 30.1.1975) heraus mit dem Leitartikel "Vorwärts in der Organisierung der Demonstration der Hamburger Drucker", die von der 9. Delegiertenversammlung am 9.12.1974 worden sei. Berichtet wird auch:"
36 Kollegen sollen bei Bauer entlassen werden

Namen von den entlassenen Kollegen sind bisher noch nicht bekannt, nur wissen die Kollegen, wieviel Kollegen aus welchen Abteilungen entlassen werden sollen.

Die Geschäftsleitung spricht von 'zunächst' 36 Entlassungen und kündigt damit indirekt an, daß es noch mehr werden."

Aus der GUV Sektion Gesundheitswesen kommt der Artikel "Drastische Sparmaßnahmen des Hamburger Senats im Gesundheitswesen".

In "Berufsverbote" wird berichtet über deren Androhung gegen C. Schlesinger, G. Thode und C. M. Dircksen.

Aufgerufen wird zu Veranstaltungen des Indochina-Komitee Hamburg (vgl. 27.1.1975, 10.2.1975) und des Chile-Komitee Hamburg (vgl. 25.1.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 3, Hamburg 23.1.1975

30.01.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 4 (vgl. 23.1.1975, 6.2.1975) heraus. Berichtet wird "IG DruPa Hamburg: Demonstration gegen Rationalisierung und Arbeitslosigkeit beschlossen! Für den 7-Stunden-Tag!" sowie "Kämpferische VK-Sitzung bei Springer".

Aus der GEW wird berichtet in "Der Protest der Lehrer gegen die Schulmisere ist gerecht!". Durch ein Mitglied der GUV Sektion Schule wird in "Schulbehörde plant weitere Verschlechterungen an den Volksschulen" berichtet von der Einstellung von 317 Referendaren im Februar 1975. Eine "Korrespondenz" aus der GUV werden die Unterschiede zwischen dem Kindergarten Holstenwall und einem Kindergarten in Blankenese geschildert. Zu den Richtlinien für die Lehrpläne an Haupt- und Realschulen wird festgestellt: "Die Krise der kapitalistischen Wirtschaft soll an der Schule nicht zur Sprache kommen!". Berichtet wird auch:"
Schulstreik in Bramfeld

Die Eltern der dritten Klassen der Schule Hegholt in Bramfeld haben beschlossen, mit einem zweitägigen Schulstreik gegen die Sparmaßnahmen der Schulbehörde vorzugehen. Aus den vier dritten Klassen sollen drei gemacht werden mit je 34 Schülern im Durchschnitt. Die Schulbehörde will auf diese Weise zwei Lehrer an der Schule Hegholt einsparen. Auf einer Elternversammlung stimmten daraufhin von 104 Eltern 89 dafür, ihre Kinder zwei Tage nicht zur Schule zu schicken."

Aus dem HBV-Bereich wird berichtet: "Buchhandelskapitalisten wollen die Berufsschulpflicht untergraben."

Aus Norderstedt wird berichtet "Verhaftung von Borvin Wulf: Staatsanwaltschaft gerät in Beweisnot".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 4, Hamburg 30.1.1975

06.02.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 5 (vgl. 30.1.1975, 13.2.1975) heraus mit dem Leitartikel "Demonstration der IG DruPa in Hamburg" zur Demonstration vom 31.1.1975, zu der es auch heißt: "Die Demonstration war ein Erfolg". berichtet wird: " Nach den Entlassungen bei Bauer ist Arbeitshetze noch größer geworden" sowie "Rationalisierung und Entlassungen in den Hamburger Druckbetrieben".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 5, Hamburg 6.2.1975

13.02.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 6 (vgl. 6.2.1975, 20.2.1975) heraus mit dem Leitartikel "Auf zur gewerkschaftlichen Jugenddemonstation am 19.2. 18 Uhr U-Bahn Schlump" zur Jugendarbeitslosigkeit.

Weitere Artikel sind:
- "Die Sparmaßnahmen des Senats bei den Lehrmitteln stehen dem Recht auf einheitliche Ausbildung entgegen" zur Aufhebung der 'kleinen Lehrmittelfreiheit'.
- "'Ein großer Bluff'. das hält ein Kollege vom Arbeitsamt von der Abendblattaktion 'Mehr Lehrstellen'" zum Lehrstellenmangel bzw. der Jugendarbeitslosigkeit;
- "Auslese an den Hamburger Schulen" zu den Zeugnissen vom 1.2.1975;
- "Leserbrief zum Artikel: Der Hamburger Senat spart bei den 'Ärmsten der Armen'" von Sympathisanten der GUV - Sektion Sozialpolitik.

Es erscheint auch eine:"
Korrespondenz

Neulich traf ich zufällig einen von den Lehrern, die der Hamburger Senat aus den USA hierher geholt hat. Er erzählte mir, daß jeder von ihnen die Hin- und Rückfahrt bezahlt kriegen würde und daß sie keine Miete zu zahlen brauchen. Jeder von ihnen bekommt 3000.- DM steuerfrei im Monat. Der Senat hat jetzt in seinem Sparhaushalt den Etat für die Werbung ausländischer Lehrer von 90 000 auf 150 000.- DM erhöht. Diese Lehrer unterrichten ausschließlich an Gymnasien. Sparen ist für den Senat also nicht gleich sparen. Während das Volksbildungswesen immer mehr durch den Senat verschlechtert wird, denkt die Bourgeoisie sehr wohl an ihren Funktionärsnachwuchs."

Angekündigt werden Veranstaltungen zu Albanien (vgl. 5.3.1975) und Palästina (vgl. 13.2.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 6, Hamburg 13.2.1975

20.02.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 7 (vgl. 20.2.1975, 27.2.1975) heraus mit dem Leitartikel "Über 7 000 beteiligten sich an der gewerkschaftlichen Demonstration gegen die Folgen der Jugendarbeitslosigkeit" (vgl. 19.2.1975).

In "Schnell arbeiten und Schnauze halten: Das ist die Idealvorstellung jedes Kapitalisten von einem Jungarbeiter" berichtet ein Berufsschullehrer von den Klassen für Jungarbeiter mit bis zu 60 Schülern sowie den Werkklassen für die jugendlichen Arbeitslosen.

Vom KAJB und dessen für den 11.2.1975 geplanten Veranstaltung im Haus der Jugend wird berichtet in "Bramfeld: Das Verbot einer Veranstaltung zur Jugendarbeitslosigkeit nützt der Behörde nichts".

In "Lehrer protestieren gegen die Zustände an den Hamburger Schulen" wird aus Eidelstedt berichtet von der GEW-Aktionswoche. Ein Artikel richtet sich "Gegen die unentgeltliche Mitarbeit von Eltern an den Schulen", für die der Senat jetzt werbe.

Dokumentiert wird aus Norderstedt die "Presseerklärung der Rechtsanwälte von Borvin Wulf".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 7, Hamburg 20.2.1975

27.02.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 8 (vgl. 20.2.1975, 6.3.1975) heraus.

Zu einer Veranstaltung der Aktionseinheit des KB (vgl. 14.2.1975) erscheint der Artikel "Wie der 1. Mai in Hamburg vorbereitet werden muß!".

Berichtet wird vom 17.2.1975: "Delegiertenversammlung der IG Druck und Papier beschließt: 40 DM pro Woche für alle!" von der Drucktarifrunde (DTR).

Ein Mitglied der GEW und Lehrer an einer Gewerbeschule berichtet in "'Ob arbeitslos, ob Hilfsarbeiter, Schulausbildung zum Facharbeiter!'" auch über die jugendlichen Arbeitslosyen und deren Werkklassen. Ein Kasten berichtet von den 75 Sonderschulabgängern in Harburg vom Januar, von denen jetzt 35 in Werkklassen gehen, 6 eine Ausbildung und 6 eine Arbeit haben, während 24 noch suchen.

In "'Ihre Schüler sind zu klein, die verstehen so etwas noch gar nicht'" berichtet eine Referendarin aus einer 3. Klasse über den Versuch einer Betriebsbesichtigung.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 8, Hamburg 27.2.1975

06.03.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 9 (vgl. 27.2.1975, 13.3.1975) heraus. Der Leitartikel berichtet: "Bauer. Schärfere Ausbeutung durch verschärfte Arbeitshetze".

Weitere Artikel sind:
- "GEW. Hauptversammlung durch Gerichtsbeschluß erzwungen".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 9, Hamburg 6.3.1975

13.03.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 10 (vgl. 6.3.1975, 20.3.1975) heraus. Ein Artikel behandelt die Betriebsratswahlen bei Bauer. Das HSRK berichtet: "Nato-Flottenverband Stanavsorlant in Hamburg".

Aus der GEW wird berichtet von der Maivorbereitung (vgl. 3.3.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 10, Hamburg 13.3.1975

20.03.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 11 (vgl. 13.3.1975, 27.3.1975) heraus.

Berichtet wird "Moderator beim NDR suspendiert", da dieser zum § 218 eine Strophe des Gedichts 'Patriotisches Bettgespräch' von Erich Kästner und das Lied 'Die alte Engelmacherin' gesendet hatte.

Aufgerufen wird zur Kambodscha-Veranstaltung in Bremen (vgl. 25.3.1975) und zu den Veranstaltungen des Chile-Komitee Hamburg (vgl. 20.3.1974).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 11, Hamburg 20.3.1975

27.03.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 12 (vgl. 20.3.1975, 3.4.1975) in einer Auflage von 2 100 Stück heraus. Berichtet wird in: "Aus den Gewinnen der HEW werden Kernkraftwerke im Unterelbegebiet finanziert" vom AKW Brokdorf. Erklärt werden "Wirkungsweise und Gefahren eines Kernkraftwerkes".

Berichtet wird "Seehafenverlag: Gegen 10% Forderung Resolution".

Ein Artikel stellt fest: "Gegen die schlechte Lage der Arbeitslosen müssen alle Arbeiter kämpfen". In "Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld" wird berichtet von einer der Berufsschulen in der Angerstrasse über eine Diskussion kurz vor der Demonstration gegen die Jugendarbeitslosigkeit am 19.2.1975.

Aufgerufen wird: "Schluß mit der Unterstützung der Junta in Chile durch die Bundesregierung. Freiheit für alle politischen Gefangenen", wozu dokumentiert wird die "Gemeinsame Resolution der Chile-Komitees der BRD und Westberlin (Auszug)". Angekündigt werden Veranstaltungen zu Albanien (vgl. 2.4.1975), China (vgl. 23.3.1975, 29.4.1975) und Kambodscha (vgl. 1.4.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 12, Hamburg 27.3.1975

03.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 13 (vgl. 27.3.1975, 10.4.1975) heraus mit dem Leitartikel "Vorbereitung des 1. Mai 1975: Für eine Demonstration der Einheit der Arbeiterklasse gegenüber der Kapitalistenklasse und ihrem Staat".

Weitere Artikel sind:
- "Auf der Maikundgebung müssen die Arbeiter ihre Forderungen den bürgerlichen Politikern entgegenstellen";
- "Ist es richtig, daß Studenten und Oberschüler mit den Arbeitern am 1. Mai demonstrieren?", was bejaht wird;
- "Ist es richtig, nach der DGB Kundgebung für die 'Einheit der Linken' zu demonstrieren?", was verneint wird;
- "Kommt zur Maiveranstaltung des KBW" (vgl. 29.4.1975, 1.5.1975);
- "Die bürgerliche Presse verdreht die Tatsachen" zu einem Bild aus Kambodscha, das in der 'Welt' und der 'Hamburger Morgenpost' mit unterschiedlichen Erklärungen erschien; sowie
- "Gespräch mit einer ausländischen Krankenschwester. 'Wie Menschenhandel'" aus einem Hamburger Krankenhaus.

Angekündigt werden Chile-Veranstaltungen (vgl. 7.4.1975, 9.4.1975, 18.4.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 13, Hamburg 3.4.1975

08.04.1975:
Der KBW Hamburg (vgl. 24.4.1975) berichtet:"
1. Mai

Die Teilnehmer an der Betriebsgruppe coop Hamburg der Gewerkschaft HBV haben am 8.4.75 einstimmig beschlossen, mit einem schriftlichen Aufruf die Kollegen zur Teilnahme an der 1. Mai Demonstration des DGB aufzufordern. Die Forderungen
- für sichere Arbeitsplätze
- gegen die Verunsicherung der Arbeitnehmer
sollen auf einem Transparent in dem Demonstrationszug mitgetragen werden."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 16, Hamburg 24.4.1975

10.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 (vgl. 3.4.1975, 17.4.1975) heraus mit dem Artikel "Die Soldaten müssen am 1. Mai mit den Arbeitern demonstrieren". Aufgerufen wird zur Maiveranstaltung der GUV (vgl. 17.4.1975).

Die KBW-Sympathisantengruppe Elmshorn berichtet "Kein Kernkraftwerk in Brokdorf! Die bürgerlichen Politiker kommen mit ihren Argumenten nicht an". In "Für den 7-Stunden-Tag" berichtet ein Kraftfahrer aus einem reprographischen Kleinbetrieb.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 14, Hamburg 10.4.1975

17.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 15 (vgl. 10.4.1975, 24.4.1975) heraus mit dem Leitartikel "Die Lehrer müssen am 1. Mai unter den Zielen der Arbeiterbewegung demonstrieren" zur GEW (vgl. 7.4.1975). Vom UVB wird berichtet in "Ausschlußantrag gegen 25 GEW-Mitglieder", wobei auch berichtet wird von der ausgefallenen Demonstration des SSB am 9.4.1975.

Vom Schülerrat des AK St. Georg (ÖTV-Bereich) kommt ein "Aufruf zum 1. Mai", demonstrieren wollen auch die ZDL des AK Eilbek.
Vom NDR bzw. dem § 218 wird berichtet in "Suspendierung von Wolfgang Hahn aufgehoben".

Die Auer/Bauer-Zelle berichtet "Noch mehr Arbeitshetze bei Auer".

Zu Kambodscha wird gefragt: "'Wann fällt endlich Pnom Penh?'". Mehrere Berichte sowie der Artikel "Soll man einer Demonstration für das Thieu-Regime entgegentreten oder sich ängstlich zurückziehen (aus einem offenem Brief des KBW, Ortsgruppe Hamburg an die Teilnehmer der Demonstration des KB Nord)" befassen sich mit der Vietnam-Demonstration der Jungen Union (vgl. 11.4.1975).

Berichtet wird:"
Letzten Sonnabend sammelten wir (2 Genossen aus der Stadtteilzelle Finkenwerder) vor einem Selbstbedienungsgeschäft Geld für die PRR Südvietnam.

Aus dem Laden kommend bleiben 2 türkische Frauen stehen und vergewisserten sich (sie sprachen kein Deutsch), ob es tatsächlich um Vietnam und dort um die PRR geht. Als ich das bejahte, steckte jede von ihnen eine kleine Spende in die Dose. Das hat uns besonders erfreut, denn wenn ausländische Kollegen die Sache der Völker der Dritten Welt unterstützen, werden sie auch für das einheitliche Handeln der Arbeiter in Westdeutschland - ohne Rücksicht auf die Nationalität - gewonnen werden können. bei der Sammlung wurden DM 41.- gesammelt."

Aufgerufen wird zur Vietnam-Solidaritätsveranstaltung (vgl. 17.4.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 15, Hamburg 17.4.1975

18.04.1975:
Der KBW Hamburg (vgl. 24.4.1975) berichtet:"
18 Teilnehmer versammelten sich in Harburg am 18.4. auf einer Veranstaltung zur Unterstützung des Kampfes der Völker Indochinas. Sie wurde durchgeführt von der Stadtteilzelle des KBW und mit einem Referenten und einem Dia-Vortrag vom Indochina-Komitee Hamburg unterstützt. Als Ergebnis der Veranstaltung wurden 35, - DM Spenden gesammelt und angeregt, weitere Veranstaltungen dieser Art mit Jugendgruppen durchzuführen sowie gemeinsam Spenden zu sammeln und zum 1. Mai ein Transparent mit Forderungen zur Unterstützung des Kampfes der Völker Indochinas zu erstellen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 16, Hamburg 24.4.1975, S. 4

24.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 16 (vgl. 17.4.1975, 28.4.1975) heraus mit dem Leitartikel "1. Mai. Nicht Aussöhnung mit den Kapitalisten - der Sozialismus ist das Ziel der Arbeiterklasse".

Weitere Artikel sind:
- "Vorbereitung des 1. Mai im UKE";
- "Zivildienstleistende kommen auch zur DGB Demonstration" zu den ZDL.;
- "DPG-Jugendgruppe zum 1. Mai: Für kampfstarke, klassenbewußte Gewerkschaften";
- "Jugendzentrumsinitiative Eimsbüttel-Nord / Stellingen. Aufruf zum 1. Mai";
- "Auch die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst brauchen das Streikrecht", wofür am 1. Mai eingetreten werden solle;

Berichtet wird von der Maivorbereitung in Harburg (vgl. 18.4.1975), in der HBV bei coop (vgl. 8.4.1975), aufgerufen zu Maiveranstaltungen des KBW (vgl. 29.4.1975, 1.5.1975), des SRK (vgl. 24.4.1975), der Anti-AKW BI in Brokdorf (vgl. 23.0.4.1975) und der DruPa-Jugend (vgl. 30.4.1975), zur Zimbabwe-Veranstaltung (vgl. 6.5.1975) und zur China-Ausstellung (vgl. 29.4.1975).

Ein Mitglied der GUV, Sektion Jura berichtet:"
Auf der Mitgliederversammlung der ÖTV-Fachgruppe Justizreferendare wurden folgende Forderungen zum 1. Mai verabschiedet:
- Weg mit § 218!
- Gegen Sparmaßnahmen im Öffentlichen Dienst - Keine Streichung von Referendarstellen - Für sichere Arbeitsplätze - für sichere Ausbildungsplätze.
- Für eine Juristenausbildung im Interesse der abhängig beschäftigten.
- Weg mit den Berufsverboten!

Die Justizreferendare werden auf der DGB-Demonstration gemeinsam in einem Block innerhalb der ÖTV marschieren und ihre eigenen Transparente tragen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 16, Hamburg 24.4.1975

28.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt spätestens Anfang dieser Woche ein Extra der Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 24.4.1975, 30.4.1975) in einer Auflage von 15 000 Stück mit dem Leitartikel "1. Mai 75. Für eine Demonstration der Einheit der Arbeiterklasse gegenüber der Kapitalistenklasse und ihrem Staat" heraus. Weitere Artikel sind:
- "Beteiligt euch an der Mai Demonstration des DGB";
- "Apel und Loderer werden auf der Maikundgebung sprechen"; sowie
- "Ist es richtig, nach der DGB Kundgebung eine besondere, 'linke' Demonstration durchzuführen?".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra 1. Mai 75. Für eine Demonstration der Einheit der Arbeiterklasse gegenüber der Kapitalistenklasse und ihrem Staat, Hamburg o. J. (1975)

30.04.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 (vgl. 28.4.1975, 7.5.1975) heraus.

Von Auer wird berichtet über "180 % Lohn für Arbeit am 1. Mai".

Zu den UVB erscheint ein "Brief eines vom Ausschluß bedrohten Kollegen an den Geschäftsführer der GEW". In "GEW Fachgruppenversammlung. Gewerbelehrer gegen Sparmaßnahmen des Senats" wird berichtet von der Versammlung der Berufsschullehrer am 16.4.1975.

In "Wie der Staat und Kapitalisten die Wirtschaftsforschung organisieren" wird berichtet vom HWWA.

Geworben wird für die Broschüren des KBW OG Hamburg, "Gegen die Verschärfung der Arbeitshetze: Verbot des Akkordsystems" und "Die Ausbildung der Arbeiterjugend darf keine Privatangelegenheit der Kapitalisten sein!".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 17, Hamburg 30.4.1975

07.05.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 18 (vgl. 30.4.1975, 15.5.1975) heraus mit dem Leitartikel "1. Mai 1975: 25.000 demonstrierten für ihre Interessen". Berichtet wird vom 1. Mai, u.a. über Chilenen.

Weitere Artikel sind:
- "Die Demonstration der 'Aktionseinheit' - ein Fehlschlag", an dem höchstens 3 000 teilnahmen.
- "Mehrwert: Arbeiter raus, mehr Leistung rein, dann sack' ich mehr Kohle ein" aus dem HBV-Bereich.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 18, Hamburg 7.5.1975

15.05.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 19 (vgl. 7.5.1975, 22.5.1975) heraus mit dem Leitartikel "Der Hamburger Senat verfügt Schulschließungen und Lehrerarbeitslosigkeit". Dazu erscheint ein Bild "1. Mai: Protest gegen die Sparmaßnahmen des Senats".

Weitere Artikel sind:
- "Schulstreik in Steilshoop" (vgl. 7.5.1975);
- "Gegen die geplante Nichteinstellung von 170 Lehrern! Hauptseminar von 40 Lehrerreferendaren verabschiedet Resolution" aus dem HS-75-5 der Abteilung 2 des Studienseminars;
- "Wie die Hamburger Schulbehörde sich einen Unterricht über Vietnam vorstellt" zu dem Schulbuch 'Unser Weg durch die Geschichte' aus dem Hirschgraben-Verlag, 1974;
- "Das Gedicht von B. Brecht gegen den § 218 kann man gut im Unterricht behandeln", was jüngst in einer 7. Hauptschulklasse geschah;
- "Berufsverbot für den Lehrer Gerd Heide, weil er die gerechte Sache des vietnamesischen Volkes unterstützt" (vgl. 9.5.1975); sowie
- "Aktionen der iranischen Studenten gegen die Ermordung von 9 politischen Gefangenen" (vgl. 10.5.1975).

Geschildert wird auch von einem GUV-Mitglied ein:"
Gespräch beim KVZ-Verkauf

Eine Rentnerin sagte, als ich sie auf die KVZ aufmerksam machte, zu mir:
'Ja, ja, ich bin auch ein bißchen kommunistisch. Der Kommunismus kommt aus der Armut und wir waren immer arm. So gehts dem Arbeiter.
Die alten Kommunisten kommen auch wieder. Auch bei uns in Kirchwerder (bei Bergedorf) wird darüber geredet. Nicht öffentlich, aber man merkts, es ist überall. In hundert Jahren ist es sicher so weit.'"

Angekündigt wird ein palästinensischer Abend (vgl. 16.5.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 19, Hamburg 15.5.1975

29.05.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 21 (vgl. 22.5.1975, 5.6.1975) mit einer Auflage von 2 300 Stück heraus mit den Artikeln:
- "Tag der offenen Tür in Wentorf: Der Zweck der Bundeswehr blieb verborgen";
- "GEW: Satzungs-Hauptversammlung" (vgl. 22.5.1975);
- "Elternprotest in Eppendorf" an der Wolfgang-Borchert-Schule (vgl. 26.5.1975); sowie
- "Die Unterdrückung der Lehrer dient der Unterdrückung des Volkes" aus einer Schule in Wilhelmsburg.

Berichtet wird auch von den Berufsschullehrern (vgl. 27.5.1975) sowie von der Gesamtschule Steilshoop (vgl. 26.5.1975).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 21, Hamburg 29.5.1975

05.06.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 22 (vgl. 29.5.1975, 12.6.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird in "Lehrlinge sind billigste Hilfskräfte" durch den KAJB berichtet aus dem technischen Kaufhaus Brinkmann.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 22, Hamburg 5.6.1975

12.06.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 23 (vgl. 5.6.1975, 19.6.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 23, Hamburg 12.6.1975

19.06.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 24 (vgl. 12.6.1975, 26.6.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 24, Hamburg 19.6.1975

26.06.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 25 (vgl. 19.6.1975, 3.7.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 25, Hamburg 26.6.1975

03.07.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 26 (vgl. 26.6.1975, 10.7.1975) heraus. Aus den 'Informationen' für den Bauer-Verlag übernommen wurde der Artikel "Für das völlige Verbot von Überstunden".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 26, Hamburg 3.7.1975

10.07.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 27 (vgl. 3.7.1975, 17.7.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 27, Hamburg 10.7.1975

17.07.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 28 (vgl. 10.7.1975, 24.7.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 28, Hamburg 17.7.1975

24.07.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 29 (vgl. 17.7.1975, 31.7.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 29, Hamburg 24.7.1975

31.07.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 30 (vgl. 24.7.1975, 7.8.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Triumph der Gerechtigkeit: Gehaltskürzung" aus dem Einzelhandel.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 30, Hamburg 31.7.1975

07.08.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 31 (vgl. 31.7.1975, 14.8.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 31, Hamburg 7.8.1975

14.08.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 32 (vgl. 7.8.1975, 21.8.1975) heraus. In "Mitdenken hilft nur den Kapitalisten!" wird berichtet über Plakate des Bundesverband Druck.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 32, Hamburg 14.8.1975

21.08.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 33 (vgl. 14.8.1975, 28.8.1975) heraus. Berichtet wird aus dem HBV-Bereich über "Fristlose Kündigungen bei Iduna" aber auch aus dem Einzelhandel über die "Südamerika-Woche bei Hertie" in Altona.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 33, Hamburg 21.8.1975

28.08.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 34 (vgl. 21.8.1975, 4.9.1975) heraus. Berichtet wird "Auer-Druck: Umschulung im Schnellverfahren".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 34, Hamburg 28.8.1975

04.09.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 35 (vgl. 28.8.1975, 11.9.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird in "Geschäft ist alles" aus dem Einzelhandel berichtet.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 35, Hamburg 4.9.1975

11.09.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 36 (vgl. 4.9.1975, 18.9.1975) heraus mit dem Artikel "Welche Haltung muß die Arbeiterjugend zur Bundeswehr einnehmen? Veranstaltung des KAJB Hamburg (Kommunistischer Arbeiterjugendbund)".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 36, Hamburg 11.9.1975

18.09.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 37 (vgl. 11.9.1975, 25.9.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird in "Das Umsatz- und Prämiensystem dient den Kapitalisten" aus dem Einzelhandel berichtet. Berichtet wird auch "Seehafenverlag: Mehrheit der technischen Abteilungen gegen den §218".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 37, Hamburg 18.9.1975

09.10.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 40 (vgl. 2.10.1975, 16.10.1975) heraus. Ein Artikel berichtet über die "Gewerkschaftliche Mitgliederversammlung bei Bauer".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 40, Hamburg 9.10.1975

16.10.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 41 (vgl. 9.10.1975, 23.10.1975) heraus mit dem Leitartikel "Der chilenische Offizier Kraushaar in Hamburg zur Ausbildung. Westdeutsche Imperialisten bilden ihre Agenten aus" zur Bundeswehrführungsakademie in Blankenese.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 41, Hamburg 16.10.1975

23.10.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 42 (vgl. 16.10.1975, 30.10.1975) heraus. Geworben wird für die 'Hamburger Militärzeitung' des SRK und angekündigt dessen Rekrutenvorbereitungskurs.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 42, Hamburg 23.10.1975

30.10.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 43 (vgl. 23.10.1975, 6.11.1975) heraus mit dem Artikel "Gymnasium Koppel: Für Ausweisung des chilenischen Offiziers Kraushaar" über die entsprechende Resolution des Schülerrats.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 43, Hamburg 30.10.1975

06.11.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 44 (vgl. 30.10.1975, 13.11.1975) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird aus dem Einzelhandel berichtet:"
Kapitalisten höhlen die Schulpflicht immer weiter aus

Unter der Überschrift 'Berufsschulpflicht - uns stört das nicht!' wurde vor kurzer Zeit in der Bildzeitung ein Mädchen für ein Schuhgeschäft gesucht.
Daran kann man sehen, wie weit die Kapitalisten die allgemeine Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr bereits ausgehöhlt haben, wenn sie in einem Stellenangebot gönnerhaft anbieten, sich an die gesetzlichen Bestimmungen zu halten und dem Mädchen einen Berufsschulbesuch ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 44, Hamburg 6.11.1975

20.11.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 46 (vgl. 13.11.1975, 27.11.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 46, Hamburg 20.11.1975

27.11.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 47 (vgl. 20.11.1975, 4.12.1975) heraus. Berichtet wird von der BWHS:"
Bundeswehrhochschule wird ausgebaut

Während der bürgerliche Staat in allen Bereichen der Volksbildung drastische Kürzungen der Staatsausgaben vorgenommen hat, studiert der Offiziersnachwuchs in der Bundeswehrhochschule unter großzügigen Bedingungen. Die ursprünglich veranschlagten hohen Kosten werden dabei noch erheblich überschritten. Erst vor kurzem erhielt die Hamburger Bundeswehrhochschule 20 Mill. DM aus dem neuen Bau-Konjunkturprogramm der Bundesregierung (vgl. ibh 24/75). Für die Ausbildung derer, die das Volk unterdrücken sollen, ist dem Staat nichts zu teuer."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 47, Hamburg 27.11.1975

04.12.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 48 (vgl. 27.11.1975, 11.12.1975) heraus. Aus der HBV wird berichtet:"
Fachgruppe fordert: Demonstration am 1. Mai - keine Regierungsvertreter auf der Kundgebung!

Auf der letzten Versammlung der Fachgruppe Buchhandel & Verlage in der HBV wurde mit großer Mehrheit ein Antrag angenommen, auf der der Ortsverwaltungsvorstand aufgefordert wird, seinen Beschluß vom 25.9., am 1. Mai nur eine Kundgebung durchzuführen, zu revidieren und am nächsten 1. Mai eine Demonstration unter freiem Himmel durchzuführen.
Außerdem wurde gefordert, auf der Kundgebung keine Regierungsvertreter sprechen zu lassen; stattdessen sollen Gewerkschafter aus den Betrieben zu Wort kommen."

Ein Mitglied der Stadtteilzelle Altona berichtet aus dem Einzelhandel:"
Neckermann kürzt das Weihnachtsgeld

In einem Gespräch mit einer Verkäuferin bei Neckermann im Altonaer Einkaufszentrum Neue Große Bergstr. erfuhr ich, daß Neckermann in diesem Jahr den Beschäftigten das Weihnachtsgeld gekürzt hat. Die Belegschaft war vor die Alternative gestellt worden, entweder Entlassungen oder jeder verzichtet freiwillig auf die Hälfte seines Weihnachtsgeldes vom letzten Jahr. Darauf hatte man sich eingelassen. Die Verkäuferin hatte im letzten Jahr 320,- DM auf die Hand bekommen. Dieses Jahr hätte sie also 160,- DM haben müssen. Tatsächlich erhielt sie nur 115,- DM, denn die Geschäftsleitung hatte von vornherein nur 135,- DM ausgezahlt, so daß nach den Abzügen nur 115,- DM übrig blieben. das war bei vielen so gemacht worden, wobei aber manche bei gleicher Beschäftigungsdauer und demselben Ausbildungsstand noch viel weniger erhalten hatten. Es herrschte an diesem tag große Empörung unter der Belegschaft."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 48, Hamburg 4.12.1975

11.12.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 49 (vgl. 4.12.1975, 18.12.1975) heraus. Angekündigt wird der Rekrutenvorbereitungskurs des SRK.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 49, Hamburg 11.12.1975

18.12.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 50 (vgl. 11.12.1975, 23.12.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 50, Hamburg 18.12.1975

23.12.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 51/52 (vgl. 18.12.1975, 23.12.1975) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 51/52, Hamburg 23.12.1975

23.12.1975:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) als Extra unter der Schlagzeile "135.- DM muss gefordert werden" (vgl. 23.12.1975, 8.1.1976) zur ÖDTR heraus. Genannt werden die Forderungen:
- VLK UKE DM 180,-
- VLK AK-Barmbek DM 200,-
- VLK AK St. Georg Festgeldforderung, Höhe muss noch beschlossen werden
- MV der Häuser der Jugend DM 150,-
MV Gerichtsreferendare DM 150,-

Weitere Artikel sind:
- "Diskussion um die Lohnforderungen im UKE"; sowie
- "Klose im Krankenhaus: Verantwortlich für die kriminellen Zustände in den Krankenhäusern, aber sich selbst behandeln lassen wie ein Fürst!".

Eingeladen wird zur eigenen Veranstaltung (vgl. 9.1.1976).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra 135.- DM muss gefordert werden, Hamburg 23.12.1975

08.01.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 1 (vgl. 23.12.1975, 15.1.1976) heraus. Enthalten ist auch der Artikel "Sturmflut in Hamburg: Sind solche Katastrophen zu vermeiden?".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 1, Hamburg 8.1.1976

15.01.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 2 (vgl. 8.1.1976, 20.1.1976) heraus. Zur Sturmflut erscheinen die Artikel "'Eigentlich müßten wir alle ins Rathaus gehen und solange bleiben, bis wir unsere Entschädigung haben!'" zu Finkenwerder und - "'Deine Fabrik kommt als letztes dran - Menschenleben sind wichtiger!'".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 2, Hamburg 15.1.1976

20.01.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) als Extra zur ÖDTR (vgl. 15.1.1976, 22.1.1976) mit dem Leitartikel "Eine 'perfide Fälschung' oder schlichte Wahrheit?" zu Plakaten mit einer gefälschten Bekanntmachung des Senats heraus. Weitere Artikel sind:
- "ÖTV fordert 135 DM für alle gleich. Es geht um viel";
- "Der Kampf der Studenten ist gerecht!"; sowie
- "'Sollen sie doch mal versuchen, die ganze Uni-VV zu verhaften'".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Eine 'perfide Fälschung' oder schlichte Wahrheit?, Hamburg 20.1.1976

22.01.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 3 (vgl. 20.1.1976, 29.1.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 3, Hamburg 22.1.1976

29.01.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 4 (vgl. 22.1.1976, 5.2.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Co OP: Keine Solidarität mit der Geschäftsleitung". Aus dem IGM-Bereich wird berichtet in "Betriebsversammlung bei Gränges in Norderstedt. Grundlagen für den Kampf geschaffen - Spaltung muß verhindert werden".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 4, Hamburg 29.1.1976

05.02.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 5 (vgl. 29.1.1976, 12.2.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 5, Hamburg 5.2.1976

19.02.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 7 (vgl. 12.2.1976, 26.2.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 7, Hamburg 19.2.1976

26.02.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 8 (vgl. 19.2.1976, 4.3.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 8, Hamburg 26.2.1976

04.03.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 9 (vgl. 26.2.1976, 11.3.1976) mit dem Leitartikel "Demonstration der Hamburger Drucker am Freitag, den 5.3. - Die Einheit herstellen im Kampf für Schutzrechte und das Recht auf Ausbildung!" heraus. Aus Norderstedt wird berichtet in "Außerordentliche Betriebsversammlung bei Gränges Metalocks: 'Wir werden keine 'Opfer' bringen'".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 9, Hamburg 4.3.1976

11.03.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 10 (vgl. 4.3.1976, 18.3.1976) heraus. Berichtet wird vom 5.3.1976: "600 Kollegen auf der Druckerdemonstration". Aus dem HBV-Bereich wird in "Wozu eine Verkäuferin 'ausgebildet' wird" berichtet aus dem Einzelhandel. Aus Norderstedt wird berichtet in "Gränges Metalock: Erpressung mit Änderungskündigungen".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 10, Hamburg 11.3.1976

25.03.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 12 (vgl. 18.3.1976, 1.4.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 12, Hamburg 25.3.1976

31.03.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW (vgl. 8.4.1976) berichtet:"
Delegiertenversammlung der GHK

Auf der Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) am 31.3. wurden u.a. folgende Anträge verabschiedet:
1. Angenommen wurde ein Antrag zur Mitgliederentwicklung, in dem der Vorstand aufgefordert wird, verstärkt Schulungen für Betriebsräte und Vertrauensleute und andere Kollegen durchzuführen. Gefordert wurde vom Vorstand auch, die Herausgabe eines Informationsblattes und daß mindestens zweimal im Jahr eine Delegiertenversammlung durchzuführen ist.
2. Der GHK-Vorstand wurde aufgefordert, im Holzbereich breit für die Teilnahme an der 1. Mai-Demonstration aufzurufen.
3. In einer Entschließung wurde der Regierungsentwurf zur Reform des Jugendarbeitsschutzgesetzes entschieden zurückgewiesen. In der Begründung heißt es u.a.: 'In entscheidenden Punkten entspricht der neue Gesetzentwurf dem Wunsch der Unternehmer, die jugendliche Arbeitskraft in der Produktion auszubeuten und frühzeitig zu verschleißen.'
Ebenso wurde auf dieser Versammlung eine Unterschriftensammlung gegen die Stillegung der Maschinenfabrik Heidenreich & Harbeck durchgeführt. Der GHK-Vorstand wurde aufgefordert, ein Solidaritätsschreiben an die entlassenen Kollegen von H & H zu schicken."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 14, Hamburg 8.4.1976, S. 2

01.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 13 (vgl. 25.3.1976, 8.4.1976) heraus mit dem Leitartikel "Der 1. Mai muß rot sein!".

Berichtet wird:"
Veranstaltung zur Rationalisierung im Druckbereich

Die Jagd der Kapitalisten nach Profit vernichtet die Produktivkräfte - die Arbeiterklasse nimmt den Kampf dagegen auf!

In der Druckindustrie wird zur zeit fast der gesamte Produktionsprozeß umgestaltet. Die Einführung von Lichtsatz, Offsetdruck, Elektronik dient im Konkurrenzkampf der Kapitalisten der Profitsteigerung. Für die Arbeiterklasse bedeutet das:
- Menschenarbeit wird durch Maschinenarbeit ersetzt;
- komplizierte Arbeit wird zu einfacher, die Arbeitskraft wird entwertet.
Ein riesiges Arbeitslosenheer entsteht, während im Betrieb Überstunden gefahren werden, die Arbeitshetze gesteigert und der Lohn gedrückt wird.
Gegen diese Entwicklung gibt es Widerstand und Kämpfe. Di Erfahrung dabei zeigt: Werden die Kämpfe selbständig, ausgehend von den Interessen der Arbeiterklasse geführt, kann sich die Arbeiterklasse zusammenschließen und kommt voran im Kampf gegen die Kapitalisten. Die Arbeiterklasse ist siegreich, wenn mit der sozialdemokratischen Ideologie gebrochen wird, die die Arbeiter mit den Kapitalisten aussöhnen will und auf Mitbestimmung und Fusionskontrolle orientiert."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 13, Hamburg 1.4.1976

06.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW (vgl. 8.4.1976) berichtet:"
Studenten zur Beteiligung an der 1. Mai-Demonstration aufgerufen

Die Arbeitsgruppe 'Politisches Mandat' am Fachbereich Jura der Universität Hamburg hat am 6.4.76 beschlossen, sich an der 1. Mai-Demonstration zu beteiligen unter den folgenden Forderungen:

Kostendeckende Ausbildungsförderung durch Anhebung der Elternfreibeträge und der Förderungssätze. Mindestens 1200.- DM Elternfeibetrag und 600,- DM BAFöG!

Weg mit dem Ordnungsrecht!

Recht auf Bildung von Vertretungskörperschaften mit Politischem Mandat, Satzungs- und Finanzhoheit!

Gesetzliche Anerkennung der Organe der Verfaßten Studentenschaft!"
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 14, Hamburg 8.4.1976, S. 3

08.04.1976:
Die Ortsleitung Hamburg des KBW gibt ein Chemieextra der KVZ-Ortsbeilage Hamburg (vgl. 1.4.1976, 10.4.1976) heraus mit dem Leitartikel "Der Kampf um den Lohn wird sich weiter verschärfen" zur Chemietarifrunde (CTR). Zum 1. Mai wird der Aufruf des ZK des KBW nachgedruckt und es wird zur §218-Veranstaltung (vgl. 21.4.1976) sowie zur Diskussionsveranstaltung mit der KPD/ML (vgl. 12.4.1976) und der Veranstaltung des §218-Komitees (vgl. 21.4.1976) aufgerufen. Weitere Beiträge sind:
- "Kapitalisten vernichten Illusionen vom Ausgleich";
Betriebsversammlung bei HOBUM: Kleinlichste Profitgier";
- "Einstündiger Streik bei Heidenreich & Harbeck";
- "Arbeiter verschiedener Betriebe demonstrieren gegen Stillegung" (vgl. 25.3.1976);
- "Ein Bankhai ist Vorsitzender der ÖTV-Schlichtungskommission. Die richtige Antwort ist Streik" zur ÖDTR;
- "Der 'neutrale' Mann ist ein Profithai" zur ÖDTR; sowie
- "'Wir wollen 135,- DM durchsetzen'" zur ÖDTR am Amt für Jugend Hamburg.
Q: KVZ-Ortsbeilage Hamburg Chemie-Extra Der Kampf um den Lohn wird sich weiter verschärfen, Hamburg 8.4.1976

08.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 (vgl. 8.4.1976, 10.4.1976) heraus.
- "Soldaten solidarisieren sich mit dem Kampf der Arbeiter von Heidenreich und Harbeck", was bisher ca. 15 Soldaten im Standort Hamburg-Rahlstedt getan hätten;
- "'Arbeiterkampf' zu Ägypten: Gegen staatliche Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der Völker"
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 14, Hamburg 8.4.1976

10.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) als Extra (vgl. 8.4.1976, 22.4.1976) in einer Auflage von 3 000 Stück mit dem Leitartikel "Missbrauch der Befreiungsbewegungen durch den KB-Nord!" zu dessen heutiger Veranstaltung heraus. Weitere Artikel sind:
- "'Eine bisher einmalige Angelegenheit'" aus der 'KVZ' Nr. 14/1976;
- "Der KB-Nord ruft zur Verteidigung der sozialimperialistischen Einmischung auf" zu Angola;
- "Uganda. Die Hetze des KB Nord gegen Präsident Idi Amin ist ein nachgeben gegenüber dem Sozialchauvinismus";
- "Sambia. Planungslose Verunglimpfung der Regierung Kaunda durch den KB";
- "Zimbabwe. Der KB Nord 'entdeckt' die Unterstützung der ZANU durch die Sozialimperialisten";
- "D. R. Sahara. Der KB-Nord beschönigt den US-Imperialismus"; sowie
- "'Arbeiterkampf' zu Ägypten: Gegen staatliche Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht der Völker" aus der Ortsbeilage Nr. 14.

Eingeladen wird zur Diskussionsveranstaltung mit der KPD/ML (vgl. 12.4.1976).
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Missbrauch der Befreiungsbewegungen durch den KB-Nord!, Hamburg 10.4.1976

22.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 16 (vgl. 15.4.1976, 26.4.1976) heraus mit dem Leitartikel "Nieder mit dem Lohnsystem! Aufhebung des Privateigentums!", der zum 1. Mai aufruft. Enthalten sind auch "Aufrufe zum 1. Mai" vom Streikkomitee Jura der Universität, von der GEW-Betriebsgruppe am Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) und von der Uni-VV, die zur Solidarität mit Heidenreich & Harbeck aufruft.

Von der Drucktarifrunde (DTR) wird berichtet in "Kampfaktionen in der Druckindustrie für 9%, mindestens 140,- DM!" bei Repro-Satz Georg Dürmeyer, der Druckerei Anton Lettenbauer in Rothenburgsort und beim Seehafenverlag Erik Blumfeld.
Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Tarifrunde Einzelhandel: Die Gründe für den Kampf haben sich vervielfacht".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 16, Hamburg 22.4.1976

26.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt spätestens Anfang dieser Woche ein Ortsbeilage Hamburg Extra zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 22.4.1976, 29.4.1976) mit dem Leitartikel "Der 1. Mai muß rot sein" heraus. Weitere Artikel sind:
- "Die Arbeiterklasse feiert ihre Siege";
- "Der NDR dient der Unterdrückung des Volkes von Oman";
- "Blut-Mai 1929";
- "Die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten treibt den schreienden Gegensatz von Armut und Reichtum hervor";
- "§130/88a: Maulkorbparagraphen zur Sicherung des privaten Eigentums der Kapitalisten";
- "Der KB-Nord eröffnet zum 1. Mai 'kritisch' seine Wahlkampagne für die SPD"; sowie
- "Die Gruppe Roter Morgen und die Gruppe Rote Fahne führen eine sektiererische Mai Demonstration durch" zu KPD und KPD/ML;
- "Berichte von der Vorbereitung des 1. Mai" kommen aus dem Gesamthafenbetrieb (GHB), aus dem Amt für Jugend, von der ÖTV-Mitgliederversammlung der Gerichtsreferendare, von der GEW-Betriebsgruppe IZHD an der Uni, von der HBV-Betriebsgruppe Hamburg-Mannheimer, der HBV-Fachgruppe Genossenschaften und vom HSRK.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Extra Der 1. Mai muß rot sein, Hamburg o. J. (1976)

29.04.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 (vgl. 26.4.1976, 6.5.1976) heraus mit dem Leitartikel "Die 1. Mai-Kundgebung ist keine SPD-Wahlkundgebung!".

Weitere Artikel sind:
- "Amt für Jugend: Die ÖTV-Runde hat die Klarheit über die klassenversöhnlerische Politik der Reformisten und Revisionisten vorangebracht!" zur ÖDTR;
- "Beschlüsse und Forderungen zum 1. Mai" von der ÖTV-Mitgliederversammlung der Häuser der Jugend, an der ca. 30 teilnahmen, von Valvo, der fachgruppe Hochschulen der GEW und "Die Betriebsgruppe HBV der Hamburg-Mannheimer hat beschlossen, alle Kollegen zur Beteiligung an der 1.Mai-Demonstration aufzurufen.";
- "Druckarbeiter für Vollstreik", wobei berichtet wird von Springer und vom Seehafenverlag.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 17, Hamburg 29.4.1976

06.05.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 18 (vgl. 29.4.1976, 13.5.1976) heraus mit dem Leitartikel "Solidaritätserklärungen mit dem Kampf der Drucker in Hamburg", die dokumentiert werden aus dem ÖTV-Bereich vom AK Bergedorf und von der Jugendvertretung UKE, von der Landesvertreterversammlung der GEW und von Demag-Conz. Ein Bild zeigt den 1. Mai.

Weitere Artikel sind:
- "Mitgliederversammlung der IG Druck bekräftigt Kampfbereitschaft", wobei eingegangen wird auf Springer Hamburg und Ahrensburg sowie Broschek;
- "Streik bei Gränges-Metalock" in Norderstedt;
- "Prozeß wegen Protest gegen die Ermordung von Neset Danis" in Norderstedt;
- "Über 25.000 auf der 1. Mai-Kundgebung des DGB"; sowie
- "Die Polizeiaktion war lehrreich" über den 1. Mai, von einem Werftarbeiter.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 18, Hamburg 6.5.1976

13.05.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 19 (vgl. 6.5.1976, 20.5.1976) heraus mit dem Leitartikel "Streikversammlung der Drucker beschließt: Weiterführung des Vollstreiks - Demonstration am Donnerstag", zu dem ein Bild vom Bauer-Verlag erscheint. Über "Solidarität mit den Druckern" wird berichtet von Valvo, der Arbeitsgruppe Bramfeld des Komitee gegen den §218, vom Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek (GUB), von der Universität vom Fachschaftsrat Romanistik, einem Pädagogikseminar und einer Übung am Historischen Seminar, dem Referendarausschuß der Lehrerreferendare (GEW-Bereich), aus dem Metallbetrieb W. Link, aus Eppendorf sowie:"
Hageba:
Die Druckarbeiter der Peute Druck GmbH, ein Betrieb der COOP, stehen seit dem 6.5.76 im Streik.
Am 7.5.76 verabschiedete der Betriebsrat der hageba, eine Gesellschaft der COOP-Zentrale AG, eine Solidaritätsadresse, in der es u.a. heißt: '…Der Arbeitskampf in der Druckindustrie findet vor dem Hintergrund immer einschneidender Rationalisierungen, schlechter werdender Arbeitsbedingungen, zunehmender Arbeitshetze und Lohnabbau statt.
…Auch bei COOP wurden in den vergangenen Jahren tausende von Arbeitsplätzen wegrationalisiert…'
Die Erklärung wurden den streikenden Kollegen ins Streiklokal gebracht.
Es waren ca. 10 Kollegen im Streiklokal anwesend, die Freude über dise Solidaritätsadresse war groß, sie wurde verlesen und sofort ausgehängt.
Die Drucker bekräftigten, daß sie für 9% mindestens 140 DM streiken und sie sind überzeugt davon, daß die Kollegen in den anderen Branchen den Streik für diese Forderung unterstützen, und die breite Hetze in Presse und Fernsehen die Geschlossenheit und Einheit der Drucker nicht verhindern kann. Ein Drucker meinte: Den Presse-Zaren muß viel daran gelegen sein, IHRE Meinung zu verbreiten."

Um die Solidarität mit dem Druckerstreik geht es auch in "Polizeiaktion gegen Agitationsstand des KBW in Bramfeld" sowie in "Langenhorn: CDU mit ihrer Hetze gegen den Druckerstreik abgeschifft!".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 19, Hamburg 13.5.1976

20.05.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 20 (vgl. 13.5.1976, 27.5.1976) heraus mit dem Leitartikel "Erfahrungen der Druckarbeiter: Im Kampf gegen die Kapitalisten muß man mit den Sozialdemokraten brechen", wobei auch berichtet wird vom Bauer-Verlag. Berichtet wird in "Solidarität mit den Druckern. Drucker mischen sich in die staatliche Schulhoheit ein" vom Besuch einer Klasse von Bäckerlehrlingen der Gewerbeschule 11 (G11) bei den Streikposten vor dem Bauer-Verlag. In "Lehrlinge als Streikbrecher eingesetzt!" berichtet ein kaufmännischer Lehrling aus dem Verlag einer Lokalzeitung, vermutlich der Bergedorfer Zeitung. Der Artikel "Der Streik ist noch nicht aufgehoben - Schon melden die Kapitalisten wieder Überstunden an" wurde nach den 'Informationen' für Bauer verfasst.

Aus Norderstedt wird berichtet in "Ethicon: Die Arbeiterinnen müssen den ganzen Tag im Wasser stehen".

Eine Anzeige wirbt: "'Kein Kernkraftwerk in Brokdorf!' Broschüre des KBW. 48 Seiten. 1,20 DM.
Q: Kommunistische Volkszeitung – Ortsbeilage Hamburg Nr. 20, Hamburg 20.5.1976

27.05.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 21 (vgl. 20.5.1976, 1.6.1976) heraus mit dem Leitartikel "Heinrich-Bauer-Verlag: Kampfansage an Kapitalisten und Sozialdemokraten". Berichtet wird in "Delegiertenversammlung der IG Druck + Papier" auch von Auer-Druck.

Aus dem HBV-Bereich wird in "Grossohaus Wegner: Tariferhöhung als Mittel der Spaltung" berichtet aus dem Groß- und Außenhandel und in "Lehrlinge nehmen Unterricht in die eigene Hand" von der Berufsschule aus einer Klasse für Eisenwareneinzelhandel.

Um teils aus Norderstedt stammende Angeklagte geht es in "Prozeß gegen Borvin Wulf und Bernd Geburtig: Revolutionäre Gesinnung soll bestraft werden".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 21, Hamburg 27.5.1976

01.06.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 27.5.1976, 10.6.1976) als Extra in einer Auflage von 5 000 Stück mit dem Leitartikel "Weg mit dem Schulgesetz!" heraus. Weitere Artikel sind:
- "Das Schulgesetz verschärft den Polizeicharakter der Schule";
- "Der Kapitalistenverband diktiert die Ausbildung";
- "Thyssen: Lehrlingsausbildung in Serienfertigung" von ex-REK;
- "VR China: Entfaltung der Fähigkeiten der Jugend";
- "Ausbeutungsplätze als Anlernstellen";
- "Die allgemeine Schulpflicht musste gegen die Kapitalisten erkämpft werden"; sowie
- "Die bestehende Schule ist ein Schüttelsieb".
Q: Kommunistische Volkszeitung – Ortsbeilage Hamburg Extra Weg mit dem Schulgesetz!, Hamburg 1.6.1976

10.06.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 23 (vgl. 3.6.1976, 17.6.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Buchhandlung Frensche: Tarifrecht untergraben" sowie in "Die Lage im Hamburger Handel. Einheit und Organisierung sind notwendig" aus dem Einzelhandel und dem Groß- und Außenhandel, wobei auf die Dekoration bei Hertie Altona und das Grossohaus Wegner eingegangen wird.

Um teils aus Norderstedt stammende Angeklagte geht es in "Staatsanwaltschaft unterschlägt Ermittlungsmaterial" im Prozeß gegen Borvin Wulf und Bernd Geburtig.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 23, Hamburg 10.6.1976

17.06.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 24 (vgl. 10.6.1976, 17.6.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Die Ausbeutungsmethoden des G. Lingenbrink" aus dem Buchgroßhandel und in "Grossohaus Wegner: Geldsammlung für den Widerstand in Chile" aus dem Groß- und Außenhandel.

Berichtet wird "Prozeß gegen Borvin Wulf: Isolationshaft aufgehoben" zu dem aus Norderstedt stammenden Angeklagten.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 24, Hamburg 17.6.1976

17.06.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ - vgl. 27.5.1976, 10.6.1976) als Extra in einer Auflage von 5 000 Stück mit dem Leitartikel "Weg mit dem Schulgesetz!" heraus. Weitere Artikel sind:
- "Das Schulgesetz verschärft den Polizeicharakter der Schule";
- "Der Kapitalistenverband diktiert die Ausbildung";
- "Thyssen: Lehrlingsausbildung in Serienfertigung" von ex-REK;
- "VR China: Entfaltung der Fähigkeiten der Jugend";
- "Ausbeutungsplätze als Anlernstellen";
- "Die allgemeine Schulpflicht musste gegen die Kapitalisten erkämpft werden"; sowie
- "Die bestehende Schule ist ein Schüttelsieb".
Q: Kommunistische Volkszeitung – Ortsbeilage Hamburg Extra Weg mit dem Schulgesetz!, Hamburg 17.6.1976

24.06.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 25 (vgl. 17.6.1976, 1.7.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 25, Hamburg 24.6.1976

08.07.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 27 (vgl. 1.7.1976, 15.7.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 27, Hamburg 8.7.1976

15.07.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 28 (vgl. 8.7.1976, 22.7.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "coop: Betriebsräte beschließen Forderungen gegen Rationalisierung".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 28, Hamburg 15.7.1976

22.07.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 29 (vgl. 15.7.1976, 29.7.1976) heraus mit dem Artikel "Auerdruck: Olympia-Sonderschicht - Aktualität auf dem Rücken der Kollegen", der aus den 'Informationen für die Kollegen von Auerdruck' stammt.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 29, Hamburg 22.7.1976

29.07.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 30 (vgl. 22.7.1976, 5.8.1976) heraus mit dem Leitartikel aus Norderstedt "Gränges Metalock: Geschäftsleitung bietet 1.000 DM Kopfgeld für Denunzierung eines Kommunisten - Diskussion gegen das KPD-Verbot".

Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Tarifrunde Buchhandel und Verlage: Beginn der Verhandlungen erreicht", aber auch in "Leserbrief: Ausbeutungsmethoden im Einzelhandel" aus Bergedorf. Berichtet wird "Springer: Lohnerhöhung und Pauschalbetrag nicht ausgezahlt" sowie "Bergedorfer Zeitung: Verdichtung des Arbeitstages mit Hilfe der EDV".

Mit Hilfe der 'Hamburger Militärzeitung' des HSRK wird berichtet: "Der chilenische Offizier Kraushaar hat seine Lektion gut gelernt".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 30, Hamburg 29.7.1976

05.08.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 31 (vgl. 29.7.1976, 12.8.1976) heraus.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 31, Hamburg 5.8.1976

12.08.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 32 (vgl. 5.8.1976, 19.8.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird in "Mehrwert: Auf schrankenlose Expansion" berichtet aus dem Einzelhandel.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 32, Hamburg 12.8.1976

19.08.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 33 (vgl. 12.8.1976, 26.8.1976) heraus. Berichtet wird "Bergedorfer Zeitung: Diskussion über Polizeieinsatz zum Schutz der Faschisten".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 33, Hamburg 19.8.1976

26.08.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 34 (vgl. 19.8.1976, 2.9.1976) heraus mit dem Leitartikel "Tarifrunde Buchhandel und Verlage: Verhandlungen gescheitert - Kampfmaßnahmen werden eingeleitet für 135,-". Aus dem HBV-Bereich wird auch in "Die 'mehr wert'-Pleite: Geschäft für Banken und Spekulanten" und in "Kepa: Ausbeutung arbeitsloser Jugendlicher" berichtet aus dem Einzelhandel.
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 34, Hamburg 26.8.1976

02.09.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 35 (vgl. 26.8.1976, 9.9.1976) heraus. Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Warnstreik von Buchhändlern für 135,- DM" sowie in "'mehr Wert'-Pleite: Banken schlagen Profit aus der Pleite" aus dem Einzelhandel.

Berichtet wird auch:"
Grußadresse von 36 Soldaten an Wahlversammlung des KBW

Am Freitag, den 20.8.1976, fand in Wandsbek eine Wahlversammlung des KBW gegen en §218 statt, auf er als Kandidat der Genosse Thomas Wulf sprach. Auf dieser Versammlung trug ein Soldat des Luftwaffenausbildungsregiments 1, Lettow-Vorbeck Kaserne, eine Grußadresse vor mit den Forderungen: Weg mit dem §218! Weg mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts! Das Volk selber soll entscheiden! Volksentscheid gegen den §218!, die von 36 Kollegen aus diesem Regiment unterzeichnet worden war."
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 35, Hamburg 2.9.1976

09.09.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 36 (vgl. 2.9.1976, 16.9.1976) heraus. Aus Norderstedt wird berichtet in "Gränges Metalock: Pausenverkürzung verhindert".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 36, Hamburg 9.9.1976

16.09.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 37 (vgl. 9.9.1976, 23.9.1976) heraus. Berichtet wird: "Bergedorfer Zeitung: Mit Streik 2 arbeitsfreie Berufsschultage erkämpft".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 37, Hamburg 16.9.1976

23.09.1976:
Die Ortsgruppe Hamburg des KBW gibt eine Ortsbeilage Hamburg zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 38 (vgl. 16.9.1976, 30.9.1976) heraus mit dem Artikel "11. Luftwaffenausbildungsregiment 1: Soldaten stellen sich gegen Bürgerkriegsübung - Die Kompanieführung antwortet mit Bespitzelung und Unterdrückung" aus der Lettow-Vorbeck Kaserne in Wandsbek.

Aus dem HBV-Bereich wird berichtet in "Ausverkauf bei 'Mehr Wert'" aus dem Einzelhandel sowie in "Tarifrunde Buchhandel und Verlage: Ein klares Votum für 135,- DM - Jetzt Urabstimmung und Kampfmaßnahmen!", aber auch:"
70 Tage ohne Lohn gearbeitet

Günther Christiansen, Buchhändler in Altona und Vorsitzender des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein des deutschen Buchhandels, nutzt die Not lehrstellensuchender Jugendlichen auf seine Weise: In diesem Frühjahr ließ er 35 Lehrlingsanwärter je 2 Tage lang umsonst in seinem Geschäft arbeiten. Bezahlt wurde keiner. Als Preis für die Arbeit (Kartons auspacken, Taschenbuchaufnahmen machen usw.) winkte einem von ihnen eine Lehrstelle. Der Gewinner steht bis heute noch nicht fest.".
Q: Kommunistische Volkszeitung Ortsbeilage Hamburg Nr. 38, Hamburg 23.9.1976

Letzte Änderungen: 20.7.2013

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