Bielefeld - Arbeiterjugendzentrum Brackwede

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin

Foto: Bielefelder Jugend kämpft für ein Arbeiterjugendzentrum und besetzt ein Haus (1973)

Zum Arbeiterjugendzentrum (AJZ) Brackwede bzw. später AJZ Bielefeld lagen uns bisher nur einige Dokumente vor, wir bitten um Ergänzungen.

Diese Darstellung stützt sich vor allem auf Dokumente der Bielefelder Jugendbewegung für ein Arbeiterjugendzentrum (AJZ), Ortsgruppe der Roten Garde Bielefeld bzw. Brackwede und Artikel der regionalen bürgerlichen Presse. Sie stammen zum überwiegenden Teil aus dem Privatarchiv unseres Lesers JTh, dem wir für die uns überlassenen Scans danken. Wir danken auch dem Berliner Archiv Papiertiger für die freundliche Unterstützung.

Separat dokumentiert werden:

Nach der Schließung des Jugendheims Brackwede am 9.2.1973, in dem durch Jugendliche und Mitarbeiter ein auf Selbstorganisation basierendes Arbeiterjugendzentrum aufgebaut worden war, bildet sich bald ein Aktionskomitee 'Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum' und am 21.4.1973 wird das Jugendheim besetzt und am 26.4.1973 von der Polizei geräumt, wobei die Besetzung des AJZ Brackwede eine der Tatsachen ist, der die KPD/ML, wie von Hoesch Dortmund dokumentiert, die nahende Revolution heranträumen lässt (vgl. 23.4.1973, 5.5.1973). Auch in Brackwede interveniert die Rote Garde der KPD/ML, spielt aber vermutlich nur eine Rolle am Rande.

Statt der Zeitung 'Unser Haus' wird nun die 'AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' herausgegeben (vgl. Sept. 1973, Mai 1974, März 1975, Okt. 1975).

In Bielefeld solidarisieren sich dann anlässlich der erfolgten, aber nicht anhaltend erfolgreichen, Hausbesetzung Studenten der verschiedenen Hochschulen mit dem Dortmunder Jugendzentrum Erich-Dobhardt-Haus (vgl. 5.11.1973, 6.11.1973), an der verbotenen Demonstration in Dortmund beteiligt sich vermutlich auch der Kreis um das AJZ Brackwede (vgl. 17.11.1973), von dem wiederum in Dortmund berichtet wird (vgl. 18.1.1974).

Zumindest einige Mitglieder des AJZ-Kreises besuchen vermutlich auch die landesweite Jugendzentrumsversammlung (vgl. 9.3.1974), während in Bielefeld nun eigenständig ein Haus angemietet (vgl. Mai 1974) und weiter demonstriert wird (vgl. 24.5.1974), wobei zahlreiche der Aktivisten wegen der Hausbesetzung 1973 vor Gericht stehen (vgl. 27.5.1974, Juni 1974, 1.6.1974), wogegen zahlreiche Jugendzentrumsinitiativen gemeinsam in Bielefeld demonstrieren (vgl. 26.10.1974), während die Bielefelder sich aber auch selbst mit von der Repression Bedrohten solidarisieren (vgl. 20.11.1974) und weiterhin im Konflikt mit Jugendamt und Polizei stehen (vgl. 8.2.1975, 29.9.1975).

Später ist das AJZ Bielefeld nicht nur eine Tagungsstätte der Bielefelder Arbeiterjugend, u.a. der Carl-Severing-Berufschule, das AJZ beteiligt sich überdies auch an verschiedenen Initiativen, nicht nur am 1. Mai (vgl. 1.5.1978), sondern vor allem gegen die politische Unterdrückung (vgl. 14.3.1976, 22.3.1976, Nov. 1977, 8.1.1979).

Nach einer größeren Lücke kann dann auf die Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen-Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991 verwiesen werden.

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

Juli 1972:
In der Poststraße in Bielefeld-Brackwede wird ein Jugendheim als HOT (Haus der offenen Tür) eröffnet. Rückblickend heißt es dazu fast 20 Monate später in einem Flugblatt der Bielefelder Jugendbewegung für ein Arbeiterjugendzentrum (AJZ): "Heimleiter war ein Sozialarbeiter, der anfänglich die Anstrengungen der nebenamtlichen Mitarbeiter, ein AJZ zu errichten, unterstützte. Der Mitarbeiterkreis konnte ein Konzept durchsetzen, in dem das HOT Brackwede als AJZ von Jungarbeitern, Lehrlingen und Schülern selbst aufgebaut und geleitet werden sollte. Wir wollten den Kampf aufnehmen gegen die unzureichenden Arbeits- und Lebensbedingungen der werktätigen und schulpflichtigen Jugend. Das SPD-Jugendamt hat diesen Versuch abgewürgt und das Haus geschlossen. Nach vielen ergebnislosen Verhandlungen, in denen uns das Jugendamt mit Sprüchen hinhielt, und nachdem das Jugendheim an der Poststraße ca. 2 Monate geschlossen war, besetzten wir es, weil wir nicht einsehen wollten, daß das Haus der Jugend nicht der Jugend gehören sollte."
Quelle: Flugblatt: Arbeiterjugendzentrum vor Gericht, Bielefeld, undatiert [Februar 1974]

09.02.1973:
Das Bielefelder Jugendamt schließt das Brackweder Jugendheim (HoT = Haus der offenen Tür) an der Poststraße wegen Differenzen mit einem Teil der dortigen Mitarbeiter über ihre Konzeption von Jugendarbeit.

Q: Neue Westfälische (NW), 28.02.1973 und 16.03.1973; Resolution des Aktionskomitees "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum", Bielefeld, 27.03.1973

23.03.1973:
Vermutlich noch vor dem 23.3.1973 erscheint die Flugschrift "Jugendheim-Report", die für Freitag, 23.3., zu einer Informationsveranstaltung einlädt, auf der der "ehemalige Mitarbeiterkreis" des Jugendheims zur "arbeiterfeindlichen Politik des SPD-Jugendamtes" sowie zur "arbeiterfeindlichen Jugendheimschließung" Stellung nehmen will. Vermutlich wird noch auf dieser Informationsveranstaltung das "Aktionskomitee 'Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum'" gegründet.
Q: Flugschrift "Jugendheim-Report", o.O., undatiert [Bielefeld, vermutlich einige Tage vor dem 23.3.1973]; Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Bielefeld, 30.03.1973

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27.03.1973:
Das "Aktionskomitee 'Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum'" veröffentlicht eine "Resolution", in der es vom Jugendamt Bielefeld die "Wiedereinrichtung" des Arbeiterjugendzentrums fordert und zu einer Diskussionsrunde am 4.4. einlädt. Die nächste Sitzung des Komitees soll am nächsten Tag, 28.3., stattfinden.
Q: Aktionskomitee "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum": Resolution, Bielefeld, 27.3.1973; Aktionskomitee "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum": Jungarbeiter, Lehrlinge, Schüler!, Bielefeld, 27.3.1973

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30.03.1973:
Unter der Überschrift "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum im Brackweder Jugendheim" erscheint "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Aufgerufen wird zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 4.4., und zu einer Demonstration am Samstag, 7.4.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Bielefeld, 30.03.1973

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03.04.1973:
Unter der Überschrift "Verhandlungen mit dem Jugendamt haben begonnen" erscheint ein vom Aktionskomitee "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum" herausgegebenes zweiseitiges Extrablatt von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Aufgerufen wird zu einer "Grossveranstaltung" am Mittwoch, 4.4.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Extrablatt, Bielefeld, 03.04.1973

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05.04.1973:
Unter der Überschrift "Verhandlungen mit Jugendamt gescheitert!" erscheint eine vom Aktionskomitee "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum" herausgegebene zweiseitige Ausgabe von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Aufgerufen wird zu einer Demonstration am Samstag, 7.4., 12 Uhr in Brackwede, Treppenstraße.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Extrablatt, Bielefeld, 05.04.1973

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07.04.1973:
Die Rote Garde (RG) Bielefeld der KPD/ML-ZK berichtet vom Kampf für ein JZ, daß heute in Brackwede 250 Jugendliche eine Demonstration durchführen. Später wird schon von 700 bis 800 für ein Arbeiterjugendzentrum (AJZ) demonstrierenden Jugendlichen gesprochen, wobei aber nur Schulen und keine Betriebe Erwähnung finden.

Q: Roter Morgen Nr. 15 und 18, Dortmund 21.4.1973 bzw. 12.5.1973, S. 8

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11.04.1973:
Unter der Überschrift "'Schmeißt die Bürokraten raus, das Jugendheim ist unser Haus.' Ca. 250 Jugendliche demonstrierten für Arbeiterjugendzentrum" erscheint eine vierseitige Ausgabe von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Sie trägt die Nr. 4. Appelliert wird an "Lehrlinge, Jungarbeiter und Schüler", den Kampf für ein "Arbeiterjugend- und Schülerzentrum" zu unterstützen.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Nr. 4, Bielefeld, 11.04.1973

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14.04.1973:
Unter der Überschrift "Wann kriegen wir endlich unser Haus?" erscheint mit zwei Seiten die Nr. 5 von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Die Bewegung für das AJZ werde immer "stärker und breiter", heißt es darin. Eingeladen wird zur nächsten Sitzung des Aktionskomitees am Donnerstag, 19.4., und zu einer großen Solidaritätsfete am Samstag, 21.4.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Nr. 5, Bielefeld, 14.04.1973

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21.04.1973:
Auf einer Solidaritätsfete für ein Arbeiterjugendzentrum im KinderladenBielefeld beschließen gegen 22 Uhr die anwesenden 250 Jugendlichen das ehemalige Brackweder Jugendheim zu besetzen und sofort mit dem Aufbau eines Arbeiterjugendzentrums (AJZ) zu beginnen. "Um zu verhindern, daß die Polizei uns sofort wieder rausschmeißt, haben wir uns verbarrikadiert." Das berichtet eine einseitige Sonderausgabe von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum" am nächsten Tag, 22.4., unter der Überschrift: "Haus besetzt. Haus besetzt. Das Arbeiterjugendzentrum (AJZ) Brackwede ist eröffnet!".
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum, Sonderausgabe [Bielefeld, 22.04.1973]

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23.04.1973:
Eine Extra-Ausgabe der 'Stählernen Faust' - Betriebszeitung der KPD/ML-ZK für die Hoesch-Betriebe (vgl. 12.3.1973, Juli 1974) in Dortmund erscheint:"
STRASSE FREI FÜR DEN ROTEN 1. MAI
Das Kapital, seine Regierung, die Bonzen des DGB, die Verräter in der Führung der D'K'P (DKP,d.Vf.) haben Angst bekommen.
Rote Fahnen weh'n wieder im Land! Rote Fahnen in Frankfurt (in Hessen,d.Vf.) - Kämpfe gegen Mietwucher und Wohnungsnot. Rote Fahnen auf dem Bonner Rathaus (vgl. 10.4.1973,d.Vf.). Rote Fahnen in Düsseldorf. In Hamburg, in Bielefeld wehen die roten Fahnen auf besetzten Häusern. Die Arbeiterklasse ist erwacht! Der Streik bei Hoesch ist den Bossen und Bonzen in die Knochen gefahren. Streiks bei Mannesmann in Duisburg (MM - vgl. 28.2.1973,d.Vf.), in Velbert (im IGM-Bereich bei HuF - vgl. 31.1.1973,d.Vf.), Streiks in den Druckereien, den Chemiekonzernen, den Textilfabriken.
Eine mächtige Welle brandet gegen die Bastion des Kapitals, die revolutionäre Bewegung läßt sich nicht aufhalten.
Ja, es ist wahr, wo es Ausbeutung und Unterdrückung gibt, da gibt es Widerstand und Kampf.
Kampf gegen Lohnabbau und Rationalisierung!
Kampf gegen Teuerung!
Kampf gegen politische Unterdrückung!"
Q: Stählerne Faust Extra, Dortmund 23.4.1973

24.04.1973:
Unter den Überschriften "Das Haus ist besetzt. Das Haus gehört uns. AJZ in Brackwede eröffnet." erscheint am Dienstag, 24.4.1973, eine undatierte Ausgabe von "Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum". Berichtet wird von der Hausbesetzung, Verhandlungen mit der Stadt Bielefeld und einer drohenden Zwangsräumung.
Q: Unser Haus - Zeitung für ein Arbeiterjugendzentrum [Bielefeld, 24.04.1973]

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26.04.1973:
Die Polizei räumt das besetzte Jugendheim in Bielefeld-Brackwede. Dazu heißt es am nächsten Tag in einem Flugblatt mit der Überschrift "Jugendarbeit durch Polizeiterror verhindert - Arbeiterjugendzentrum von Polizei geräumt" u. a.: "Donnerstag 17.15h wurde das Haus umstellt. 400 Polizisten gegen 200 Jugendliche. Mit Schutzschilden, Knüppeln, Pistolen und 2 Wasserwerfern bewaffnet, drängten sie die Bevölkerung zurück und riegelten das AJZ ab. Die Polizei drang in das Haus ein und schleppte uns mit Gewalt heraus." Aufgerufen wird zu einer Demonstration für ein unabhängiges Arbeiterjugendzentrum am 28.4. in Brackwede.
Für den Bielefelder Polizeipräsidenten Funk handelte es sich bei der Besetzung des Jugendheims um eine "kommunistisch gesteuerte Aktion", so die Neue Westfälische (NW) vom 28.4.73 in einem eigenen Bericht. Weiter heißt es in der Regionalzeitung: "Von den insgesamt 158 Festgenommenen, gegen die Strafverfahren eingeleitet worden sind, gehören 17 der KPD/ML an und vier einer 'Initiative antikapitalistischer Lehrerpraxis'. An die für politische Delikte zuständige Staatsanwaltschaft Dortmund sind die Verfahren abgegeben worden, soweit es sich um die Verbreitung verfassungsfeindlicher Schriften handelt; im übrigen wird ermittelt wegen schweren Hausfriedensbruchs, Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung." Auch der DGB-Kreis Bielefeld distanzierte sich laut NW auf einer Pressekonferenz von der Besetzung und den Besetzern in Brackwede.
Q: Flugblatt: Jugendarbeit durch Polizeiterror

verhindert - Arbeiterjugendzentrum von Polizei geräumt, Bielefeld, o. J. [27.04.1973]; Flugblatt: Wir wollen aus den Kneipen raus, wir brauchen unser eigenes Haus!, Bielefeld, o. J. [nach der Räumung, 26.04.1973]; NW, 28.4.73
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28.04.1973:
In Bielefeld-Brackwede demonstrierten laut Neuer Westfälischer (NW) nahezu 550 Jugendliche etwa zwei Stunden lang auf einer über sieben Kilometer langen, vorher angemeldeten Route. Sie riefen: "Wir werden kämpfen, wir werden siegen - ein Arbeiterjugendzentrum werden wir kriegen!". Und: "Schmeißt die Bürokraten 'raus - Jugendheim ist unser Haus!".

Laut NW könne es als erwiesen angesehen werden, dass eine Gruppe von Studenten der Fachhochschule für Sozialwesen aktiv an der Besetzung und anderen Aktionen beteiligt war. Darüber hinaus bestehe der Verdacht, daß auch Lehrkräfte des Fachbereichs mit den Besetzern sympathisierten.
In einem undatierten "Offenen Brief an die Vertreter des Jugendamtes und der Stadt Bielefeld", der vermutlich vom Aktionskomitee "Kampf für ein Arbeiterjugendzentrum" verfaßt wurde, stellen die Jugendlichen ihre Konzeption und ihre Forderungen vor.
Die ÖTV-Fachgruppe "Soziale Berufe" distanziert sich von der Konzeption des Aktionskomitees. Sie lenke von den "wirklichen Problemen von Arbeiterjugendlichen ab".
Q: Offener Brief an die Vertreter des Jugendamtes und der Stadt Bielefeld, o.O., o. J. [Bielefeld, März oder April 1973]; NW, 30.4.73

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Mai 1973:
Es erscheint die 'Befreiung' - anarchistische Zeitung (vgl. Apr. 1973, Juni 1973) mit Agenturmeldungen u.a. über das AJZ Bielefeld.
Q: Befreiung, Mülheim Mai 1973, S. 10

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03.05.1973:
Der Bielefelder Polizeipräsident verbietet eine für Samstag, 5. Mai, angemeldete Demonstration der KPD/ML sowie jegliche Ersatzveranstaltung.
Q: NW, 04.05. und 05.05.1973

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05.05.1973:
Die KPD/ML-ZK gibt ihren 'Roten Morgen' (RM) Nr. 17 (vgl. 28.4.1973, 12.5.1973) heraus und berichtet über Hausbesetzungen u.a. in Bielefeld (AJZ).
Q: Roter Morgen Nr. 17, Dortmund 5.5.1973, S. 1f

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21.08.1973:
Im Aktionskreis Jugendzentrum (AKJZ) Dortmund wird ein Papier verfaßt, welches sich mit der eigenen Geschichte, u.a. den Verhandlungen mit der Stadt (vgl. 1.3.1973, 18.5.1973, 19.7.1973) und den eigenen Aktionen (vgl. 17.3.1973, 25.4.1973) sowie ähnlichen Initiativen in Bielefeld-Brackwede (vgl. Mai 1973) und Löhne (vgl. Feb. 1973) in NRW sowie Offenbach in Hessen (vgl. Nov. 1972) befaßt.
Q: AKJZ: Papier ohne Titel, Dortmund 21.8.1973

September 1973:
Laut KJV der KPD erscheint in Bielefeld-Brackwede die Nr. 3 der 'AJZ Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' (vgl. Mai 1974) des Arbeiterjugendzentrums (AJZ) Brackwede.
Q: Kämpfende Jugend Agitationsheft Nr. 4, Dortmund März 1974

05.11.1973:
Das Studententreffen des KSB/ML Bielefeld der KPD/ML verfaßt an den AKJZ bzw. das Erich-Dobhardt-Haus Dortmund die folgende:"
SOLIDARITÄTSADRESSE
Mit großer Begeisterung haben wir von Eurer Hausbesetzung gehört; damit habt ihr Euch mit in die vorderste Reihe all der Jugendlichen gestellt, die den Kampf für ihre berechtigten Forderungen in die eigenen Hände genommen haben und den einzig richtigen Weg eingeschlagen haben, um ihre Forderungen durchzusetzen.
DAS HAUS GEHÖRT EUCH - LASST ES EUCH NICHT NEHMEN!
Als praktischen Beitrag zu Eurer Unterstützung haben wir 23 DM gesammelt."
Q: KSB/ML Bielefeld-Studententreff: Solidaritätsadresse, Bielefeld 5.11.1973

06.11.1973:
Von heute liegt uns zum AKJZ Dortmund bzw. dem dortigen Erich-Dobhardt-Haus von der Vollversammlung der PH Bielefeld vor die:"
SOLIDARITÄTSADRESSE AM 6.11.1973 - HOCHSCHULTAG FÜR 500 DM BAFÖG SOFORT

Wir haben von Eurer Hausbesetzung gehört; Ihr habt Euch mit in die vorderste Reihe all der Jugendlichen gestellt, die den Kampf für ihre berechtigten Forderungen in die eigenen Hände genommen haben und den einzig richtigen Weg eingeschlagen haben, um ihre Forderungen durchzusetzen!

DAS HAUS GEHÖRT EUCH - LASST ES EUCH NICHT NEHMEN!
Es wurden 44,60 DM gesammelt."

Der KSB/ML Bielefeld der KPD/ML erklärt zu den beiden heutigen Sammlungen und seiner eigenen von gestern:"
Das Geld - insgesamt 135,70 DM schicken wir an die ROTE HILFE DORTMUND, mit der Aufforderung, es Euch abzuholen.
Vielleicht kann die RH (K. Dillmann) Euch das Geld auslegen, bevor die Überweisung ankommt."
Q: Vollversammlung der PH Bielefeld am 6.11.1973, Hochschultag für 500 DM BAFÖG sofort: Solidaritätsadresse, Bielefeld 6.11.1973

17.11.1973:
In Dortmund findet, laut und mit KJV der KPD, eine Demonstration des Aktionskreises für ein freies Jugendzentrum (AKJZ), der die Besetzungen der letzten Wochen (vgl. 12.11.1973) organisierte, trotz Verbot statt. Es beteiligen sich auch Jugendzentrumsinitiativen aus Kamen, Velbert, Bielefeld, Wuppertal, Herne und Gelsenkirchen.
Q: Rote Fahne Nr. 47, Dortmund 20.11.1973; Rote Presse Korrespondenz Nr. 37, Berlin 1973, S. 3ff

18.01.1974:
Vermutlich Ende dieser Woche erscheint in Dortmund von der Roten Garde (RG) der KPD/ML das folgende Papier von vier Seiten DIN A4 ohne presserechtlich Verantwortlichen:"
EIN JUGENDZENTRUM FÜR DEN KLASSENKAMPF

Die Stadtverwaltung in Bochum und Bielefeld, in Frankfurt und Berlin haben genauso gehandelt wie die in Dortmund.
Und so lange diese Ausbeuterordnung besteht, wird es niemals eine Stadtverwaltung geben, die die Polizei gegen die Hausbesitzer schickt statt gegen uns. Denn diese Polizei, dieser ganze Staat, mit all seinen Stadtverwaltungen, Gerichten, Gefängnissen und seinem Militär ist von der Kapitalistenklasse nur dazu geschaffen worden, uns zu unterdrücken. Sie haben jämmerliche Angst, wir könnten ihnen mal an die Kehle springen, und mit Recht haben sie Angst!"
Q: RG Dortmund: Ein Jugendzentrum für den Klassenkampf, Dortmund o.J. (Jan. 1974)

28.02.1974:
Wegen der Besetzung und fünf Tage später folgenden Räumung des Jugendheims Bielefeld-Brackwede (vgl. 21.4.73 und 26.4.73) soll an diesem Tag der erste einer ganzen Reihe von Prozessen wegen Hausfriedensbruchs vor dem Amtsgericht Bielefeld stattfinden. In einem Flugblatt mit dem Titel "Arbeiterjugendzentrum vor Gericht" werden alle Jugendlichen aufgefordert, zum Prozeß zu kommen.
Q: Flugblatt: Arbeiterjugendzentrum vor Gericht, Bielefeld, o. J. [vor dem 28.02.1974]

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09.03.1974:
Vom KJV (vgl. 1.3.1974) wurde aufgerufen zu seiner NRW-weiten Jugendzentrumsveranstaltung in Dortmund, die von ca. 400 Leuten aus 21 Städten, u.a. vom Arbeiterjugendzentrum (AJZ) Bielefeld besucht worden sei.
Q: Kämpfende Jugend Nr. 4 und 5, Dortmund 1.3.1974 bzw. 13.3.1974, S. 2 und 4

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Mai 1974:
In Bielefeld erscheint die Nr. 5/6 der 'AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' für Mai (vgl. Sept. 1973, März 1975) zum Preis von 30 bis 50 Pfennig unter der Schlagzeile "Wir haben ein Haus" zur Heeperstr. 132, die vom AJZ angemietet wurde.

Enthalten sind die Artikel:
- "Wie es zur Anmietung der Fabrik Heeper Str. 132 kam. Ein Bericht über die Arbeit des Vereins";
- "Die kaputte Mitbestimmung im NKP";
- "Interview im Meierhof";
- "Betreff: Johannislust";
- "Sport im Kapitalismus";
- "Familie Freundschaft Wohngemeinschaft";
- "AJZ vor Gericht" wegen der Hausbesetzung in Brackwede Ostern 1973;
- "Keine Patenschaft mit Z5!" dem Zerstörer der Bundesmarine, wogegen am 29.3.1975 protestiert wurde;
- "Seit dem 1. Mai gibt es ein Arbeiterjugendzentrum in Bielefeld"; sowie
- "Der Mai ist gekommen!" zur Demonstration am 1. Mai 1974.

Bekanntgegeben werden die Gruppentermine.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 5/6, Bielefeld Mai 1974

24.05.1974:
In Bielefeld demonstrieren, laut KJV (vgl. 6.6.1974), 300 für das Arbeiterjugendzentrum (AJZ - vgl. 27.5.1974).
Q: Kämpfende Jugend Nr. 10/11, Dortmund 6.6.1974, S. 10

27.05.1974:
In Bielefeld beginnt, laut KJV (vgl. 6.6.1974), der erste Prozess gegen das Arbeiterjugendzentrum (AJZ).
Q: Kämpfende Jugend Nr. 10/11, Dortmund 6.6.1974, S. 10

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Juni 1974:
In Bielefeld erscheint vermutlich im Juni die "Dokumentation des ersten Prozesses gegen das Arbeiter Jugend-Zentrum" (AJZ), die sich mit dem ersten Prozess vom 27.5.1974 gegen 9 Angeklagte wegen gemeinschaftlichem Hausfriedensbruch sowie gegen fünf wegen versuchter Nötigung befasst.

Enthalten sind die Abschnitte;
- "Vorbemerkungen zur Dokumentation";
- "Der Prozessbeginn, die Anklagen";
- "Stellungnahmen der Angeklagten";
- "1. P. B. Zur Situation der Arbeiterjugend in der BRD und in Bielefeld-Brackwede";
- "2. B. L. Das Brackweder 'HoT' vor der Besetzung und Eröffnung als AJZ";
- "3. W. B. Warum es zur Hausbesetzung kam";
- "4. N. W. Zur Situation im Haus während der Besetzung";
- "5. E. B. Was für uns 'Selbstorganisation' heißt";
- "6. H. G. B. Zum weiteren Kampf des Arbeiterjugendzentrums seit der Räumung des Brackweder Jugendheimes und dessen Schließung";
- "7. M. K. Was ist 'rechtswidrig'? Die Hausbesetzung als legitimes politisches Kampfmittel";
- "Beginn der Zeugenvernehmung";
- "Plädoyer der Staatsanwaltschaft";
- "1. Plädoyer der Verteidigung";
- "2. Plädoyer der Verteidigung";
- "3. Plädoyer der Verteidigung";
- "4. Plädoyer der Verteidigung";
- "Schlußerklärung der Angeklagten"; sowie
- "Hier nun die schriftliche Urteilsbegründung".
Q: N. N.: Dokumentation des ersten Prozesses gegen das Arbeiter Jugend-Zentrum, Bielefeld o. J. (1974)

01.06.1974:
Die KPD/ML gibt ihren 'Roten Morgen' Nr. 22 (vgl. 25.5.1974, 8.6.1974) heraus und berichtet aus Bielefeld vom Arbeiterjugendzentrum (AJZ) Prozess.
Q: Roter Morgen Nr. 22, Dortmund 1.6.1974

26.10.1974:
Am heutigen Sternmarsch auf Bielefeld wegen dem ersten AJZ-Prozess wegen der Hausbesetzung in Brackwede Ostern 1973 beteiligen sich, laut AJZ, über 1 000 Leute und 30 der 170 angeschriebenen Jugendzentrumsinitiativen.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 8/9, Bielefeld März 1975, S. 24f; N. N. (AJZ): Solidaritätsaktion für selbstverwaltete Jugendzentren. Sternmarsch am 26. Oktober 1974 Bielefeld, Bielefeld o. J. (1974);AJZ-Hausversammlung: Einladungsschreiben, Bielefeld o. J. (1974)

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20.11.1974:
Der Kommunistische Jugendverband (KJV) der KPD gibt die Nr. 21 seiner 'Kämpfenden Jugend' (KJ - vgl. 6.11.1974, 4.12.1974) heraus. Mit Klaus Öllerer solidarisierte sich das Arbeiter-Jugendzentrum Bielefeld.
Q: Kämpfende Jugend Nr. 21, Dortmund 20.11.1974, S. 7

08.02.1975:
In Bielefeld beteiligen sich, laut und mit AJZ, ca. 500 Leute an der Demonstration gegen die Jugendpolitik der Stadt.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 8/9, Bielefeld März 1975, S. 11ff

08.02.1975:
In Bielefeld kommt es auf der Karnevalsfete im AJZ zum Polizeieinsatz.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 8/9, Bielefeld März 1975, S. 14ff

März 1975:
In Bielefeld erscheint die Nr. 8/9 der 'AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' für März (vgl. Mai 1974, Okt. 1975) zum Preis von 50 Pfennig mit einem Comic unter der Schlagzeile "Das AJZ kämpft weiter gegen Jugendamt Stadtrat Justiz Presse Bullen".

Enthalten sind die Artikel:
- "Wie ich ins AJZ gekommen bin…";
- "Wohnungs- und arbeitslos";
- "Arbeitslosengruppe im AJZ";
- "Diskussionsabend im NKP am 16.1. über Jugendarbeitslosigkeit";
- "Meine beschissenen Erfahrungen in der zweimonatigen Lehrzeit" von einem ehemaligen Lehrling;
- "Zur Situation an der Berufsschule. Carl-Severing-Schule Klasse ES.72.1 Protestschreiben";
- "Demonstration gegen die Jugendpolitik unserer Stadt", an der am 8.2.1975 ca. 500 Leute teilnahmen;
- "Karnevalsfete mit: Bullenterror" am 8.2.1975;
- "AJZ-Prozesse im Schwurgericht" wegen der Hausbesetzung 1973, u.a. gegen ein KPD/ML-Mitglied;
- "Gemeinsame Erklärung der Angeklagten";
- "UJZ Osnabrück" zur dortigen Hausbesetzung für ein Jugendzentrum;
- "Sternmarsch auf Bielefeld" am 26.10.1974 wegen dem ersten AJZ-Prozess am 29.10.1974;
- "Wir lassen uns nicht verarschen" zum CDU-Antrag vom 17.1.1975 auf Streichung der Förderwürdigkeit des AJZ;, wogegen sich eine spontane Demonstration am 23.1.1975 zur NW richtete, deren Lokalredaktion ein Offener Brief übergeben wurde;
- "Warum wir eine eigene Zeitung machen und brauchen!!" zur Informationspolitik des Jugendamts.

Bekanntgegeben werden die "Termine, Gruppen und Veranstaltungen im AJZ".
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 8/9, Bielefeld März 1975

26.06.1975:
Das KPD-Büro Bielefeld und der KJVD (vgl. 23.6.1975) riefen an der Carl-Severing-Berufsschule auf:"
KOLLEGEN!

Wir laden Euch herzlich ein: Kommt am 26.6. 19 Uhr ins AJZ, Heeper Str.132. Dort spricht ein Teilnehmer der Arbeiterdelegation über seine Erfahrungen mit den Kollegen in China."
Q: KJVD, KPD-Büro Bielefeld: Kolleginnen und Kollegen!, Bielefeld o.J. (Juni 1975), S. 2

29.09.1975:
In Bielefeld beteiligen sich über 1 000 Jugendliche an der Stadtjugendring-Demonstration wegen der Nichtbewilligung von 360 000 DM für die Jugendarbeit im städtischen Nachtragshaushalt.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 10/11, Bielefeld Okt. 1975, S. 11ff

Oktober 1975:
In Bielefeld erscheint die Nr. 10/11 der 'AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung' für Oktober (vgl. März 1975) zum Preis von 30 bis 50 Pfennig unter der Schlagzeile "Urlaubsgrüsse aus dem AJZ-Zeltlager in Frankreich".

Enthalten sind die Artikel:
- "120 Leute im AJZ-Zeltlager '75 in Frankreich";
- "AJZ im Behördenkrieg" um die Förderungswürdigkeit;
- "Was ist los in der Bielefelder Jugendarbeit?" zur Stadtjugendring-Demonstration am 29.9.1975;
- "So kann es einem gehen, wenn man 'ne Lehre macht!" zur Stufenausbildung und zur Jugendarbeitslosigkeit, von einem Elektroinstallateur, der jetzt arbeitslos ist;
- "Prozeß gegen Reinhard von der Lust" zur Johannislust, wo das AJZ nach der Hausbesetzung in Brackwede Ostern 1973 zu Hause war bzw. seine Hausversammlungen durchführte;
- "Polizeiterror gegen die Johannislust" zur Hausdurchsuchung am 3.9.1975 und am 12.9.1975;
- "Pleite der Justiz" in einem Prozeß gegen einen AJZ'ler;
- "Spanien-Demo" am 4.10.1975;
- "AJZ-Rallye" zur Autorally vom 18.9.1975;
- "AJZ-Fußballturnier" am 11. und 12.10.1975;
- "Portugalveranstaltung im AJZ (26.9.)"; sowie
- "Was ist los in der Stadt und im Stadtteil?" mit den Berichten "Stadtverwaltung als Kostentreiber bei Obdachlosen" und "Jugendzentrum Stieghorst ade?".

Bekanntgegeben werden die Gruppentermine.
Q: AJZ - Bielefelder Arbeiterjugendzeitung Nr. 10/11, Bielefeld Okt. 1975

Oktober 1975:
Nach der Eröffnung des neuen Brackweder Jugendheims im renovierten und umgebauten ehemaligen Gebäude "Stricker" (das umkämpfte alte Jugendheim befand sich in der Poststraße) erscheint von der Ortsgruppe Brackwede der Roten Garde, Jugendorganisation der KPD/ML, ein vierseitiges Flugblatt unter dem Titel: "Jugendheim zum Wohle der Jugend?".
Q: Jugendheim zum Wohle der Jugend? (Flugblatt der Ortsgruppe Brackwede der Roten Garde, Jugendorganisation der KPD/ML, Bielefeld, o. J. [Oktober 1975])

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14.03.1976:
In Bielefeld besuchen, laut KPD, fast 100 Personen eine Veranstaltung, die Höhepunkt einer vierwöchigen Solidaritätskampagne mit den Verurteilten im PEF Türkei-Prozeß in Köln gewesen sei. Getragen wurde die Aktion von türkischen Arbeitern und Studenten, der KPD und ihrer LgdI, dem KBW, sowie der KPD/ML und ihrer RHD. Das Arbeiterjugendzentrum (AJZ) unterstützte die Aktion.
Q: Rote Fahne Nr. 11, Köln 17.3.1976

22.03.1976:
Die 'Frankfurter Rundschau' (FR) weigert sich, laut KPD, vermutlich in dieser Woche einen Offenen Brief des Informationsbüros 'Keine Abschiebung der vier türkischen Patrioten' aus dem PEF Türkei-Prozeß Köln als Anzeige abzudrucken. Unterzeichner des Briefes ist u.a. das AJZ Bielefeld.
Q: Rote Fahne Nr. 13, Köln 31.3.1976

November 1977:
Laut KB kommen in Bielefeld vermutlich im November ca. 1 000 Menschen zu einer Stammheimveranstaltung mit Otto Schily: "Getragen wurde sie von der Russell-Vorbereitungsgruppe, dem KB und dem AJZ
(Arbeiterjugendzentrum)."
Q: Arbeiterkampf Nr. 117, Hamburg 15.11.1977, S. 5

01.05.1978:
1. Mai in Bielefeld. Der KB berichtet, "AJZ, IHB, AKAFRIK, KB, CISNU (Iran,d.Vf.), Liederwerkstatt, Rote Kapelle, Delegierte der BGen der Uni veranstalteten ein Mai-Fest, welches durchgehend mit 300 Personen, in Spitzenzeiten mit 500 Personen besucht war."
Q: Arbeiterkampf Nr. 129, Hamburg 16.5.1978, S. 14

08.01.1979:
Der KB gibt seinen 'Arbeiterkampf' (AK) Nr. 145 (vgl. 11.12.1978, 22.1.1979) heraus. Berichtet wird vom Zensurprozeß gegen den Verlag Jürgen Reents des KB (vgl. 12.1.1979) und den Verantwortlichen des 'Arbeiterkampf', Kai Ehlers. Solidaritätsadressen dagegen gingen ein aus Bielefeld, u.a. von Druckerei und Verlag des selbstverwalteten Arbeiterjugendzentrums (AJZ).
Q: Arbeiterkampf Nr. 145, Hamburg 8.1.1979

Juli 1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" begann gegen das "AJZ" eine "länger angelegte politische Kampagne …, die bislang dazu führte, dass … uns die städtischen Gelder gestrichen wurden … und zusätzlich am 5.12. die Förderungswürdigkeit aberkannt wurde, und drei 129a Ermittlungsverfahren (wg. Rote-Zora-Buch, wg. Prozessinfo 1 zum Verfahren gegen Holger Meins, wg. Verteilung des Bekennerschreibens der RAF zu Rohwedder) gegen insgesamt 11 Personen" eingeleitet wurden.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 3

20.07.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet "vor dem Knast in Ummeln aus Anlass der Verlegung von Ingrid Jacobsmeier, Adelheid Schulz, Christa Eckes und Siglinde Hoffman von Köln nach Bielefeld" "eine Kundgebung" statt.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

22.07.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erscheinen "im Westfalenblatt wegen der Knastkundgebung" die "ersten Hetzartikel".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

27.07.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erscheint im "Westfalenblatt" ein "Hetzartikel wegen dem Buch Rote Zora".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

07.08.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erscheint im "Westfalenblatt" ein "Hetzartikel wegen Rohwedder-Bekennerschreiben".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

13.08.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erklärt sich das "AJZ". Danach wird über das AJZ "berichtet, als wenn wir bombenbauende RAF-Sympathisanten wären". Ausgangspunkt für die "Hetze war eine angemeldete und damit legale Demonstration zur Zusammenlegung in Ummeln". Gefordert wird: "Finger weg vom AJZ."
Q: Doku Gruppe/Klaus Störtebeker: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 29

15.08.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" übergibt ca. Mitte August "Polizeipräsident Kruse der Verwaltung ein Dossier über das AJZ".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

23.08.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erhält das "AJZ" einen "Brief vom Jugendamt".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

05.09.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" stellt der "Jugendhilfeausschuss dem AJZ ein Ultimatum von 14 Tagen, (um) zur Pressehetze und den Fragen des Jugendamtes Stellung zu nehmen". Das Rechtsamt der Stadt soll "ein Gutachten erstellen", inwieweit das "AJZ" sich "noch auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Schulordnung befindet".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

10.09.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" sperrt "der Finanzausschuss die städtischen Gelder fürs AJZ".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

23.09.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" macht das AJZ "eine Informationsveranstaltung".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

25.09.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet vor dem Rathaus mit dem "AJZ" und dem "Mobilen Oppositionsbündnis" eine "Protestkundgebung" statt. Man distanzierrt sich des Weiteren "von der gewalttätigen Pressehetze eines Westfalenblattes, welches das AJZ mit Verleumdungen, Lügen und Hetze bombardiert".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6 u. 32

26.09.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" erscheinen im "Westfalenblatt" "Hertzartikel … zur Hochzeit von Adelheid Schulz".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

05.10.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet ein "Tag der offenen Tür" im "AJZ" mit ca. "1.000 Besuchern" statt.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

15.10.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" werden ca. Mitte Oktober "fünf Menschen aus den Vorständen von AJZ und Infoladen wegen § 129a vorgeladen".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

30.10.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" werden ca. Ende Oktober "nach einer Beschwerde unseres Anwalts" vom Land NRW die "einbehaltenen Landesgelder" überwiesen.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

05.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet eine "Pressekonferenz des AJZ" statt. Auf ihr werden "drei Befangenheitsanträge gegen drei JHA-Mitglieder bekannt gegeben".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

07.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" polemisiert der JHA (Jugendhilfe-Ausschuss) "über das Rechtsgutachten und stellt ein endgültiges Ultimatum", wonach das "AJZ" sich "vom Infoladen distanzieren und diesem kündigen" soll.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

25.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" taucht gegen Ende November ein "Brief des Westfalenblattes auf". Gemutmaßt wird über eine "Zusammenarbeit von Westfalenblatt und Verfassungsschutz".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

26.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet eine "Durchsuchung des AJZ und einer Wohnung in Paderborn" statt. Gegen "10 Menschen aus dem AJZ wegen § 129a wird ermittelt".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

26.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" verfasst die Grüne/Bunte Liste-Ratsfraktion in Bielefeld eine "Pressemitteilung", in der sie sich gegen den unverhältnismäßigen "Polizeieinsatz im AJZ" ausspricht.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 23

28.11.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" findet eine "Demonstration gegen die Razzia und fürs AJZ von ca. 700 Menschen durch die Bielefelder Innenstadt zum AJZ hin" statt. Andere Berichte sprechen vom 27.11.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. ?? u. 24

05.12.1991:
Laut der Broschüre "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991" wird dem AJZ die "Förderungswürdigkeit" durch "den JHA aberkannt".
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991), S. 6

31.12.1991:
Vermutlich Ende Dezember 1991 erscheint die "Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen-Jugendzentrum in Bielefeld. Juli-Dezember 1991". Herausgegeben wird sie von einer "Doku-Gruppe". Kontaktadresse ist das AJZ; als v. i. S. d. P. wird eine Fake-Adresse genannt: Klaus Störtebeker, Auf der Welle 21, 1398 Nordsee 1.

Inhalt der Broschüre ist:
- Einleitung
- Chronologie
- Pressedokumentation
- Dokumentation der Solidaritätsbekundungen und der Stellungnahmen de AJZ Hausversammlung.
Q: Doku Gruppe: Dokumentation zur (Presse-)Hetzkampagne gegen das ArbeiterInnen-Jugendzentrum in Bielefeld, Juli-Dezember 1991, Bielefeld, o. J. (1991).

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Letzte Änderungen: 20.9.2014

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