Düsseldorf: Griechen und Griechenland-Solidarität

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 8.12.2017


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Es können hier nur wenige Dokumente und Hinweise zu den Griechen und der Griechenland-Solidarität in Düsseldorf vorgestellt werden. Wir bitten um Ergänzungen.

In Düsseldorf war nicht allein die griechische Botschaft ansässig, sondern es gab auch eine größere Griechische Gemeinde, mit deren faschistischen Mitgliedern die APO einleitend für diese Darstellung in Konflikt gerät (vgl. 13.4.1969), während sich die anderen Griechen in den Betrieben wie bei Ehrenreich & Cie in Oberkassel (vgl. 10.9.1969, 11.9.1969) kämpferisch verhielten und sich die Linken unter ihnen eine Griechische Antidiktatorische Kommission bildeten, sich gemeinsam mit den anderen Ausländergruppen organisierten (vgl. Dez. 1969) sowie gegen die Faschisten vorgingen (vgl. 1.11.1970).

Die KPD widmete sich bei Klöckner Vereinigte Drahtindustrie wiederholt den dort arbeitenden Griechen, agitierte sie (vgl. 4.10.1971, 25.10.1971) und schilderte ihre Lage (vgl. Jan. 1972), aber auch die DKP und ihre Freunde befassen sich mit den Griechen in Düsseldorf (vgl. 12.3.1970) und organisieren Petitionen gegen bundesdeutsche Waffenlieferungen an die Junta (vgl. Juli 1972).

Zum Prozeß wegen des Angriffs auf die Veranstaltung der griechischen Faschisten am 1.11.1970 wurde im Herbst 1972 von den Komitees gegen die Ausländergesetze landesweit die Solidarität organisiert. 1973 kann es dann schon bei der ersten Griechenland-Demonstration am 10.3.1973 zu mehreren Festnahmen und die Demonstration am 21.4.1973 wurde im Rahmen des damaligen allgemeinen Demonstrationsverbotes ebenfalls verboten.

Der Griechische Kulturkreis Düsseldorf wurde auch bei Pierburg Neuß aktiv (vgl. 17.8.1973).

Im folgenden Jahr beteiligen sich in Düsseldorf dann auch Griechen an der Spanien-Solidarität (vgl. 16.2.1974, 30.3.1974, 1.6.1974), während die Organisation Griechischer ML (OGML) mit der KPD/ML verbündet war, agierte die EKKE gemeinsam mit der KPD (vgl. 16.3.1974, 19.4.1974), gegen ihre Demonstration am 20.4.1974 kam es wiederum zum Polizeieinsatz.

Später berichtet dann die Kommunistische Gruppe Düsseldorf des KBW wiederholt über die Aktionen der griechischen Eltern gegen die schlechten Schulverhältnisse ihrer Kinder (vgl. 8.1.1976, 12.2.1976, 19.2.1976, 1.4.1976, 12.5.1976, 29.5.1976, 13.6.1976), die sogar bis zum Hungerstreik reichten.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

13.04.1969:
Beim Düsseldorfer Ostermarsch wird, laut RJ/ML, eine Veranstaltung griechischer Faschisten 'Zu Ehren des Nationalfeiertags' versucht zu sprengen. "In der Rheingoldhalle, dem Veranstaltungsort, inszenierten faschistische Rabauken und ihre engen Verbündeten, die Polizei, eine schwere Schlägerei. Dabei konnte auch der Vize-Polizeipräsident verletzt werden."
Quelle: Rebell Nr. 8, Mannheim Apr. 1969, S. 5

10.09.1969:
In Düsseldorf-Oberkassel beginnt heute, laut IMSF, ein viertägiger Streik von etwa 400 der 2 000 Kollegen bei Ehrenreich und Cie. Werk 2 (vgl. 1.9.1969, 11.9.1969).

In dem Werk arbeiten insgesamt etwa 2 000, unter denen es auch Mitglieder der SPD und DKP gibt, die auch im Betriebsrat vertreten sind. Der Streik beginnt um 14 Uhr 30 in der Rohrabteilung und den Bändern, nachdem über die neue Lohnregelung (vgl. 1.9.1969) diskutiert wurde. Bei Schichtwechsel legen 150 griechische Bandarbeiter die Arbeit nieder. Die deutsche Mehrheit der Rohrabteilung solidarisiert sich. Die Griechen wählen 4, die Deutschen einen Sprecher.
Daraufhin werden zwei Griechen und ein Deutscher (der Sprecher) entlassen. Um 15 Uhr wird eine Demonstration vom Werk 2 zur Hauptverwaltung durchgeführt, auf der die alten Akkordsätze und besonders die Rücknahme der Entlassungen gefordert werden. Diese werden dann vorläufig zurückgenommen.

Der Betriebsrat beruft für 16 Uhr eine Betriebsversammlung im Werk 1 ein (vgl. 11.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

11.09.1969:
Bei Ehrenreich in Düsseldorf-Oberkassel dauert, laut IMSF, der Streik der Griechen an. Von ihnen versammeln sich 250 bis 300 vor dem Werk. Die ebenfalls streikenden Deutschen wurden auf verschiedene Abteilungen verteilt und nehmen die Arbeit wieder auf.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

Dezember 1969:
In Düsseldorf wird, laut DKP, vermutlich im Dezember ein Internationales Antidiktatorisches Büro von den Gruppen Griechische Antidiktatorische Kommission, Palästinensischer Verein, Republikanisches Centrum (RC) und Union Espanola Democrata Antifascista gebildet.
Q: Unsere Zeit - Ausgabe NRW Nr. 3, Essen 15.1.1970

12.03.1970:
Die DKP gibt die Nr. 11 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 5.3.1970, 19.3.1970). Berichtet wird u.a. über Griechen in Düsseldorf.
Q: Unsere Zeit - Ausgabe NRW Nr. 11, Essen 12.3.1970

01.11.1970:
Der Regionale Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung (NRW) berichtet 1972 (vgl. 23.10.1972) über heutige Vorfälle in Düsseldorf und den nachfolgenden Prozeß (vgl. NRW - 28.10.1972):"
Am 28. Oktober 1940 wurde von der griechischen faschistischen Regierung unter dem Druck der Massen die Aufforderung des faschistischen Diktatros Mussolini abgelehnt, daß Griechenland sich den italienischen Faschisten ergebe. Seither ist der 28. Oktober ein Symbol des antifaschistischen Kampfes des griechischen Volkes. Die griechischen Grundherren und Kapitalisten, die die italienischen und deutschen Nazi-Eroberer nie bekämpften, sondern sie unterstützten, geben jetzt den 28. Oktober als ihren 'Nationalfeiertag' aus. Das ist ein erbärmlicher Versuch ihre faschistische Diktatur in Griechenland zu verschleiern. Das ist eine Provokation gegen das griechische Volk, das gegen den Faschismus kämpft. Als am 1. November 1970 griechische Faschisten anläßlich des 28. Oktober im Düsseldorfer Schloß für die blutige Diktatur in Griechenland Reklame machen wollten, war es daher notwendig und gerecht, daß Hunderte von griechischen Antifaschisten diese Versammlung verhindert haben. Die Polizei nahm über 50 griechische Antifaschisten fest."
Q: Regionaler Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung (NRW): Deutsche Arbeiter - ausländische Arbeiter - eine Kampffront!, Bochum o.J. (Okt. 1972), S. 2

04.10.1971:
In Düsseldorf erscheint die Nr. 1 der 'Kommunistischen Arbeiterpresse' der KPD für Klöckner (Vereinigte Drahtindustrie) spätestens diese Woche mit einem Artikel zur Tarifrunde auf Griechisch.
Q: Kommunistische Arbeiterpresse Klöckner Nr. 1, Düsseldorf Okt. 1971

25.10.1971:
In Düsseldorf erscheint die Nr. 2 der 'Kommunistischen Arbeiterpresse' der KPD für Klöckner (Vereinigte Drahtindustrie - vgl. 4.10.1971, 22.11.1971) vermutlich in dieser Woche mit dem Leitartikel "Kündigung aller Schlichtungsvereinbarungen. Für die sofortige Urabstimmung bei Metall, Eisen und Stahl!" zur Metalltarifrunde (MTR), der auch auf Griechisch erscheint.
Q: Kommunistische Arbeiterpresse Klöckner Nr. 2, Düsseldorf Okt. 1971, S. 4

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Januar 1972:
Die KPD (vgl. 11.2.1972) berichtet vermutlich aus dem Januar:"
KAMPF DER SPALTUNG DEUTSCHER UND AUSLÄNDISCHER ARBEITER
UNTERSUCHUNGSBERICHT

Von den knapp über 1 000 Arbeitern bei Klöckner sind ca. 57% ausländische Kollegen: Griechen, Türken, Jugoslawen und Spanier. Die Frage ist: warum gibt es bei Klöckner und überhaupt in der BRD so viel ausländische Arbeiter?

Das Funktionieren der kapitalistischen Ausbeutung verlangt eine Reserve an Arbeitskräften, die in Zeiten des Booms in die Produktion einbezogen, und die in Zeiten der kapitalistischen Krise wieder ausgestoßen werden kann.

In der Hochkonjunktur kann die Kapitalistenklasse zur Ausnützung aller Produktionsreserven und damit zur Auspressung des Profits nicht genügend Arbeitskräfte unter ihr Joch zwingen. In der Krise werden die für die Kapitalisten überflüssigen Arbeitskräfte, deren Beschäftigung nicht genügend Profit verspricht, auf die Straße geworfen.

In jedem Fall, ob als verfügbare Arbeitskraftreserve, die jederzeit von den Kapitalisten profitbringend eingesetzt werden kann, oder als brachliegendes Arbeitslosenheer, das durch seine Existenz den Kapitalisten die Möglichkeit gibt, das Lohnniveau der beschäftigten Kollegen zu drücken: diese Reservearmee dient dazu, die höchstmöglichen Profite der Kapitalisten zu gewährleisten.

WIE SIEHT DIESE RESERVEARMEE IN DER BRD AUS?

In der BRD bilden die ausländischen Arbeiter den Hauptteil der industriellen Reservearmee.

In der BRD und in Westberlin bildete sich nach dem 2.imperialistischen Weltkrieg keine eigene industrielle Reservearmee. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: zum einen war die deutsche Arbeiterklasse durch das Morden des Krieges zahlenmäßig verringert, zum anderen hatte die Kapitalistenklasse einen übergroßen Arbeitskräftebedarf, um die durch den Krieg zerrüttete Wirtschaft wieder anzukurbeln und neue Profite zu scheffeln. Der ständige Ausbeutungshunger der Kapitalistenklasse konnte Anfang der 50er Jahre hauptsächlich durch Flüchtlinge aus Osteuropa, durch die Zurückhaltung von Zwangsarbeitern, die unter der Hitlerdiktatur nach Deutschland verschleppt worden waren, und durch Abwerbung von Arbeitskräften aus der DDR gedeckt werden.

Nachdem diese Quellen jedoch nicht weiter zu nutzen waren, nachdem im Zuge der Remilitarisierung der BRD und Westberlins ein Teil der Arbeitskräfte der Produktion entzogen und bei der Bundeswehr und Polizei Verwendung fand, begann die deutsche Kapitalistenklasse 1956/1957 systematisch, ausländische Arbeiter zu importieren.

1957 betrug die Zahl der ausländischen Arbeiter in der BRD etwa 100 000, 1965 bereits über 1 Million. Gegenwärtig arbeiten in der BRD und in Westberlin insgesamt anderthalb Millionen ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter. In der gegenwärtigen Phase, wo sich für die deutsche Wirtschaft deutlich eine krisenhafte Entwicklung abzeichnet, sind die ausländischen Kollegen mit am ersten davon betroffen: die Beschäftigungszahlen sinken stetig.

DIE VORTEILE FÜR DIE KAPITALISTEN SIND KLAR:

Die ausländischen Kollegen kommen entweder aus Ländern, die vom Imperialismus ausgebeutet werden und deshalb keine eigene nationale Industrie entwickeln können, wie Griechenland und die Türkei, oder aus Ländern, in denen nur bestimmte Regionen industrialisiert sind, andere jedoch vollständig unterentwickelt, wie das in Italien der Fall ist.

Das Landproletariat und die armen Bauern aus diesen Ländern werden von den Bourgeoisien ihrer Länder an die Kapitalisten der BRD regelrecht verschachert. In der BRD erfüllen sie die Funktion der Reservearmee, die die deutschen Kapitalisten als Lohndrücker und Spalter einsetzen möchten. Viele der ausländischen Kollegen arbeiten hier zum erstenmal in einem Industriebetrieb, das Bewußtsein der Solidarität haben sie vorher kaum kennengelernt, da sie als landlose oder arme Bauern bisher nur allein gearbeitet haben.

Offiziell sind die ausländischen Arbeiter den deutschen gleichgestellt. Die Wirklichkeit sieht jedoch ganz anders aus!

DIE LAGE DER AUSLÄNDISCHEN KOLLEGEN BEI KLÖCKNER

Schon bei der Vermittlung der Arbeitsstelle fängt es an. Als Beispiel sehen wir uns Griechenland an, weil der Großteil der ausländischen Klöckner-Kollegen von dort kommt:

In Griechenland ziehen Werbetrupps im Auftrag der faschistischen Regierung durch die Dörfer, um Arbeitskräfte für den legalen Menschenhandel zu bekommen. Das gelingt ihnen deshalb, weil sich die Lebensbedingungen in Griechenland seit der mit Hilfe der US-Imperialisten errichteten faschistischen Militärdiktatur absolut verschlechtert haben. Die Preise sind ungeheuer in die Höhe geklettert, die Löhne jedoch werden auf dem niedrigsten Stand gehalten (so muß ein griechischer Arbeiter für 1 kg Fleisch etwa die Hälfte eines Tageslohnes bezahlen). Die Gewerkschaften sind aufgelöst, lediglich eine Regierungsgewerkschaft ist noch zugelassen, und wessen Interessen dort vertreten werden, kann man sich leicht vorstellen. Die demokratischen und kommunistischen Organisationen sind in der Illegalität, ihre Arbeit wird dadurch und durch die ständigen Anschläge der Faschisten ungeheuer erschwert.

Um diesen Zuständen zu entkommen, wählen viele griechische Kollegen den Weg, sich über eine der in Griechenland ansässigen Kommissionen (wovon es drei deutsche in den großen Städten Griechenlands gibt) nach Deutschland 'vermitteln' zu lassen; vermitteln an einen Ort und einen Betrieb, den sie nicht kennen und an den sie zunächst einmal für eine festgesetzte Zeit gebunden sind; mit einem Lohn, der unter Umständen für griechische Verhältnisse hoch ist, hier jedoch ein Nichts bedeutet: So wurden z.B. die Verträge für die griechischen Kollegen bei Klöckner mit einem Anfangsgehalt von 2,70 DM pro Stunde abgeschlossen. Heute sind es 'schon' 4,70 DM pro Stunde. Außerdem: die ausländischen Arbeiter und Arbeiterinnen sind in den meisten Fällen der Teil der Arbeiter, der am schlechtesten bezahlt wird und, wie gerade bei Klöckner, die schlechteste Arbeit bekommt.

Die ausländischen Kollegen werden von manchen deutschen Kollegen schief angesehen, weil einige ausländische Kollegen oft die Akkordsätze heraufschrauben, um noch ein paar Pfennige mehr herauszuholen. Bei dem niedrigen Lohnniveau von Klöckner verständlich, wenn man bedenkt, wie viele der ausländischen Kollegen ihre Familien in ihrem Heimatland noch miternähren müssen. Allerdings bedenken diese Kollegen nicht, daß sie es damit gerade den älteren deutschen Kollegen schwer machen, auf ihren Akkord zu kommen.

Aber das bedeutet wieder eine Spaltung, die den Kapitalisten genehm ist. Diese kann man nur dadurch überwinden, indem man, statt die niedrigen Löhne durch gesteigerte Akkordhetze aufzustocken, gemeinsame LOHNFORDERUNGEN aufstellt, die die Situation der ausländischen und deutschen Kollegen verbessern.

Aber nicht nur das: die ausländischen Kollegen zahlen häufig auch unverschämt hohe Mieten für schlechte Wohnungen, was auch besonders bei Klöckner der Fall ist: Die Benutzung eines Bettes in den Wohnbaracken für die ausländischen Kollegen kostet sage und schreibe zwischen 30 und 40 DM!

Das heißt: In einer Baracke sind 11 Zimmer, die von jeweils vier Kollegen bewohnt werden. Diese vier Kollegen zahlen, bei 40 DM für jeden, monatlich zusammen 160 DM, die Bewohner der ganzen Baracke 1 760 DM! Und das sind Profite, die den Klöckner-Kapitalisten ganz nebenbei noch zufließen!

WIE IST ES MÖGLICH, DASS SICH DIE KAPITALISTEN DAS GEGENÜBER DEN AUSLÄNDISCHEN KOLLEGEN ERLAUBEN KÖNNEN?

Die ausländischen Kollegen sind einem verschärften Druck durch die Ausländerpolizei und die Geheimdienste auf der einen, durch ständige Drohung mit Entlassung und Abschiebung auf der anderen Seite ausgesetzt.

Auch in diesem Zusammenhang wollen wir über die Lage der griechischen Kollegen berichten. Viele griechische Kollegen haben schon Angst, sich hier in Deutschland zu organisieren, denn es ist mehr als einmal passiert, daß ein gewerkschaftlich organisierter Kollege in Griechenland festgehalten wurde. Wie ist es überhaupt möglich, daß Dinge, wie z.B. die Mitgliedschaft in einer deutschen Gewerkschaft den griechischen Faschisten bekannt werden können? Nun, die Faschisten haben an alles gedacht: MISSTIKI ASSFALIA, so heißt der Geheimdienst, der fortschrittliche Kollegen verrät, denunziert und ausliefert. Spitzel dieser Organisation werden überall eingeschleust: in die Betriebe, die Wohnheime, die Kneipen. Sie haben die Aufgabe, die in Düsseldorf ansäßige Botschaft frühzeitig über geplante Demonstrationen zu informieren und über die griechischen Kollegen und Genossen, die an der Vorbereitung beteiligt sind. Und für diese schmutzigen Dienste für die Faschisten werden diese 8-Groschen-Jungen recht gut bezahlt: je nach Wichtigkeit der Information gibt es zwischen 200 und 1 500 DM.

DER DEUTSCHE STAATSAPPARAT UND DIE DEUTSCHEN KAPITALISTEN ARBEITEN HAND IN HAND MIT DEN GRIECHISCHEN FASCHISTEN!

Aber wir dürfen nicht glauben, daß versucht wird, die griechischen Kollegen davor zu schützen: sowohl die deutsche Polizei, die die Machenschaften der Faschisten duldet und unterstützt, als auch die deutschen Kapitaliten haben gute Beziehungen zu den Faschisten.

Auch die Klöckner-Kapitalisten stellten WISSENTLICH faschistische Spitzel ein, womit sie glänzend ihr eigenes Interesse verbinden konnten, die ausländischen Arbeiter unter massiven Druck zu setzen und mundtot zu machen.

Die griechischen Kollegen jedoch ließen sich das nicht gefallen, so daß die Klöckner-Kapitalisten am Ende gezwungen waren, einen Teil der Faschisten zu entlassen.

Trotz dieser Gefahren ist der größte Teil der ausländischen Kollegen immer bereit, den Kampf gegen die westdeutsche Kapitalistenklasse gemeinsam mit den deutschen Kollegen aufzunehmen. Zuletzt in der vergangenen Tarifrunde (STR der IGM, d.Vf.) waren es auch die ausländischen Arbeiter, die mit in der ersten Reihe standen.

DIE STÄRKE DER ARBEITERKLASSE LIEGT IN IHRER EINHEIT!

Der solidarische Kampf der Arbeiterklasse gegen die von den Kapitalisten planmäßig betriebene Isolierung und Abhängigkeit der ausländischen Kollegen ist die Voraussetzung dafür, die Angriffe der Kapitalistenklasse auf die GESAMTE Arbeiterklasse abzuwehren.

Die Angriffe der Kapitalisten auf die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse können nur dann zurückgeschlagen werden, letztlich kann auch der Sturz der Kapitalistenklasse nur dann erkämpft werden, wenn sich die Arbeiter zum solidarischen Kampf zusammenschließen.

Ein Teil des Kampfes gegen die Kapitalistenklasse ist der Kampf ausgehend von gewerkschaftlichen Positionen. Deshalb ist es notwendig, daß auch die ausländischen Kollegen in gewerkschaftlichen Gremien ausreichend vertreten sind. Unterstützen wir deshalb die Forderungen:

- mindestens ein Drittel des Vertrauensleutekörpers (VLK, d.Vf.) muß von ausländischen Kollegen besetzt werden;
- mindestens zwei ausländische Kollegen müssen in den Betriebsrat.

Damit wird die Möglichkeit gegeben, auch den besonderen Interessen der ausländischen Kollegen eine Vertretung zu schaffen. Die Listen der zu wählenden Kollegen werden einheitlich von den Abteilungen aufgestellt, und nicht von den einzelnen Nationalitäten, die in den einzelnen Abteilungen vertreten sind, so daß gemeinsam die Vertreter ausgewählt werden können.

Viele der ausländischen Kollegen haben keinerlei Möglichkeit, zum Beispiel auf Belegschaftsversammlungen (BV, d.Vf.) zu verstehen, was über den Betrieb berichtet wird, geschweige denn, ihre Forderungen vorzutragen. Um dieser Isolierung der ausländischen Kollegen entgegenzuwirken, muß die Forderung durchgesetzt werden:
- ein Übersetzer für jede im Betrieb vertretene Nationalität.

Durch den Kampf für die Forderungen:
- Gleicher Lohn für deutsche und ausländische Arbeiter
- Gleiche Wohn- und Arbeitsbedingungen für deutsche und ausländische Arbeiter
wird der Kapitalistenklasse ein wichtiges Instrument der Spaltung der Arbeiterklasse aus den Händen geschlagen.

Es gilt aber auch, mit Vorurteilen bei den deutschen Kollegen aufzuräumen, die diese häufig den ausländischen Kollegen entgegenbringen. Die ausländischen Kollegen kommen aus Ländern, die sich in ihrer Lebensart sehr oft erheblich von Deutschland unterscheiden. Deshalb müssen wir versuchen, unsere ausländischen Kollegen in ihrer Eigenart anzuerkennen, und nicht ihnen unsere Lebensweise aufzuzwingen.

Gleichzeitig ist es Aufgabe aller deutschen Kollegen, die Kämpfe ihrer ausländischen Kollegen hier und in ihren Heimatländern solidarisch zu unterstützen."
Q: Rote Fahne Nr. 36, Berlin 11.2.1972, S. 8

Juli 1972:
Der der DKP nahestehende 'Mittelstandskurier' (vgl. 14.8.1972) berichtet vermutlich aus dem Juli:
SOLIDARISCH MIT GRIECHISCHEN DEMOKRATEN

In einem von mehr als 4 000 Personen unterzeichneten 'Offenen Brief' ist die Bundesregierung aufgefordert worden, jede Art von Waffenlieferungen und jede sonstige Hilfe für die griechische Junta zu unterlassen. Der Ausschuß 'Griechenland-Solidarität Bundesrepublik Deutschland' teilt mit, daß der Leiter des Bundeskanzleramtes antwortete: 'Zur Sache ist Ihnen das Interesse der Bundesregierung an einer Änderung der innenpolitischen Verhältnisse in Griechenland sicher bekannt. Die Bundesregierung vertritt aber zugleich den Standpunkt, daß eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates nicht statthaft ist.' Die Unterschriftensammlung wird fortgesetzt. Zuschriften sind zu richten an: Josef WEBER, 4 Düsseldorf 1, Postfach 2009."
Q: Mittelstandskurier H. 4, Köln Juli/Aug. 1972, S. 12

23.10.1972:
In NRW erscheint vermutlich in dieser Woche ein Flugblatt von zwei Seiten DIN A 4 unter Verantwortung von Norbert Osswald, Bochum:"
REGIONALER KOORDINATIONSAUSSCHUSS RUFT AUF:
DEUTSCHE ARBEITER - AUSLÄNDISCHE ARBEITER - EINE KAMPFFRONT!

Am 8. Oktober demonstrierten in Dortmund über 10 000 deutsche und ausländische Arbeiter, Studenten und andere fortschrittliche Menschen aus ganz Westdeutschland gegen das reaktionäre Ausländergesetz (vgl. S1.*.1972, d.Vf.) und die politische Unterdrückung. Sie demonstrierten gegen ein Gesetz, das die in unserem Land lebenden und arbeitenden Ausländer der grundlegendsten politischen Rechte berauben soll, gegen ein Gesetz, dessen Verschärfung einmütig von SPD, FDP und CDU/CSU beschlossen wurde. Wer künftig gegen die griechischen, spanischen oder türkischen Faschisten kämpft, wer für die wirtschaftlichen und politischen Forderungen seiner Kollegen eintritt, wer sich mit zwei anderen ausländischen Kollegen zu einer politischen Diskussion versammelt und nicht vorher bei der Polizei um Erlaubnis gefragt hat, der kann nach dem Ausländergesetz ausgewiesen werden.

Dagegen demonstrierten die 10 000 in Dortmund. Diese Demonstration war nicht der Abschluß, sondern der Auftakt des weiteren Kampfes. Wie berechtigt und notwendig ein verstärkter Kampf gegen das reaktionäre Ausländergesetz und die politische Unterdrückung ist, zeigen neben den brutalen Ausweisungen vieler arabischer Arbeiter und Studenten und den Verboten ihrer gewerkschaftlichen Organisationen GUPA und GUPS (vgl. 3.10.1972,d.Vf.) die jüngsten Ereignisse bei Opel Bochum" (IGM-Bereich - vgl. 14.10.1972, 23.10.1972). Aufgerufen wird zur landesweiten Veranstaltung in Düsseldorf (vgl. 28.10.1972) gegen einen Prozess gegen griechische Antifaschisten (vgl. 1.11.1970):"
Kollegen! Hausfrauen! Jugendliche!
Diese Unterdrückungsmaßnahmen gegen ausländische Kollegen, die gegen Faschismus und für ihre wirtschaftlichen und politischen Forderungen kämpfen, diese Unterdrückungsmaßnahmen gegen deutsche Gewerkschafter, die für die Interessen ihrer Kollegen kämpfen - diese Angriffe gehen jeden etwas an. Einzig und allein die Kapitalisten haben ein Interesse an solchen Unterdrückungsmaßnahmen!
Unterstützt den gerechten Kampf der griechischen, spanischen, türkischen und anderen Antifaschisten!
Unterstützt die Komitees gegen die reaktionären Ausländergesetze und politische Unterdrückung!
Unterstützt den gerechten Kampf der Gewerkschaftsopposition bei Opel und in anderen Betrieben!
KAMPF DEM REAKTIONÄREN AUSLÄNDERGESETZ UND DER POLITISCHEN UNTERDRÜCKUNG!
TOD DEM FASCHISMUS IN GRIECHENLAND, SPANIEN UND DER TÜRKEI!"

Das Flugblatt wird herausgegeben vom Regionalen Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung, in dem u.a. mitarbeiten:
AStA Ruhruni Bochum (RUB), SAG Bochum, KPD/ML-ZB), ML Dortmund, ML Duisburg, ML Hagen, ML Krefeld, MLKB Ostwestfalen, PL Hamm, Rote Zellen Münster, Sozialistische Abteilungsgruppen (SAG) Bochum und die Organisation Griechischer Marxisten-Leninisten (OGML).

Verbreitet wird dieses Flugblatt u.a. in:
- Dortmund durch die KPD/ML-ZB bei Hoesch Phoenix (IGM-Bereich - vgl. 25.10.1972).
Q: Regionaler Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung (NRW):Deutsche Arbeiter - ausländische Arbeiter - eine Kampffront!, Bochum o.J. (Okt. 1972)

28.10.1972:
Der Regionaler Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung (NRW) (vgl. 23.10.1972) rief für heute zu einer landesweiten Veranstaltung nach Düsseldorf:"
DÜSSELDORF: POLITISCHER PROZESS GEGEN GRIECHISCHE ANTIFASCHISTEN

Das Ausländergesetz ist gegen Demokraten und Kommunisten gerichtet, gegen alle, die für die Interessen des Volkes eintreten. Gegen Faschisten richtet es sich natürlich nicht. Es soll gerade faschistische Diktaturen unterstützen. Das beweist der Prozeß gegen 15 griechische Antifaschisten in Düsseldorf. Wie ist es dazu gekommen?" Berichtet wird von der Demonstration in Düsseldorf am 1.11.1970, wo über 50 griechische Antifaschisten festgenommen wurden:"
Gegen werden jetzt Prozesse vorbereitet. Die Anklage lautet auf Landfriedensbruch und andere 'Verbrechen'. Die Polizei und die Justiz haben zwei Jahre lang mit diesem Prozeß gewartet, um jetzt aufgrund der Verhärtung der Ausländergesetze die griechischen Antifaschisten zu höheren Strafen zu verurteilen. Ihnen droht darüberhinaus die Abschiebung ins griechische Konzentrationslager (KZ, d.Vf.). Denn dieser Bonner Staat fühlt seine 'auswärtigen Belange beeinträchtigt'. Die guten Beziehungen zu den griechischen Faschisten sind aber gewiß kein Interesse der westdeutschen Bevölkerung, die Schrecken des Faschismus sind hier längst nicht vergessen. Die Einheit mit den griechischen Faschisten ist einzig und allein ein Interesse der Herrschenden in diesem Bonner Staat! Sie können aus Griechenland mehr rausziehen, solange die Faschisten dort die Macht haben und ihr Land an die imperialistischen Räuber verschachern. …

Kommt am 28. Oktober nach Düsseldorf zur Kampfveranstaltung gegen das Ausländergesetz und die politische Unterdrückung, 19 Uhr, Mensa der Universität! Dort werden unter anderem die örtlichen Komitees über ihre Kampferfahrungen und über Unterdrückungsmaßnahmen berichten. Ausländische Kollegen und Genossen werden berichten warum und wie sie gegen den Faschismus in ihren Heimatländern kämpfen. Dazu wird auch ein Film gezeigt: 'Der Blutsonntag in Istanbul'."
Q: Regionaler Koordinationsausschuß zum Kampf gegen die reaktionären Ausländergesetze und die politische Unterdrückung (NRW):Deutsche Arbeiter - ausländische Arbeiter - eine Kampffront!, Bochum o.J. (Okt. 1972),S.2

10.03.1973:
An einer Griechenlanddemonstration in Düsseldorf "gegen die neuen Morde der faschistischen Junta" beteiligen sich, laut KPD, bis zu 300 Deutsche, Griechen, Marokkaner, Palästinenser und Iraner.
Q: Rote Fahne Nr. 11, Dortmund 14.3.1973, S. 1 und 6

KPD_Rote_Fahne_1973_11_02

KPD_Rote_Fahne_1973_11_11

KPD_Rote_Fahne_1973_11_12


18.04.1973:
Frühestens heute erscheint ein Flugblatt der OG Dortmund der LgdI der KPD:"
POLIZEIÜBERFÄLLE IN KÖLN UND BONN

Die Rathausbesetzung dient der Polizei nur als Vorwand. Schon vor dem Thieu-Besuch, auf angemeldeten Demonstrationen, wo die Komplizenschaft der Brandt-Regierung mit den griechischen Faschisten, so z.B. in Düsseldorf, angeprangert wurde oder wo für die Einhaltung des Vietnam-Friedensabkommens durch die USA-Regierung demonstriert wurde, hat die Polizei mehrfach bewiesen, daß sie keinen Unterschied macht zwischen 'legalen' oder 'illegalen' Aktionen, sondern gleichermaßen brutal vorgeht. Immer wieder wurden Genossen widerrechtlich festgenommen und sogar Passanten, die sich mit uns solidarisierten, von der Polizei verletzt. Das zeigt ganz deutlich: Diejenigen, die am entschiedendsten gegen imperialistische Verbrechen, gegen Völkermord und Ausbeutung der werktätigen Bevölkerung eintreten, werden zu Verbrechern erklärt, um von den wahren Gewalttätern abzulenken!"
Q: LgdI-OG Dortmund: Polizeiüberfälle in Köln und Bonn, Dortmund o.J. (Apr. 1973)

21.04.1973:
Die KPD berichtet aus Düsseldorf:"
JAHRESTAG DER FASCHISTISCHEN MACHTERGREIFUNG IN GRIECHENLAND: VERBOT ANTIFASCHISTISCHER DEMONSTRATION, GROSSEINSATZ DER SPD-POLIZEI!

Die Demonstration wird 'wegen Gefährdung der öffentlichen Ordnung' und 'verfassungsfeindlicher Ziele' verboten, jede Ansammlung sofort aufgelöst: Das war die Linie des Düsseldorfer Polizeipräsidenten in Absprache mit dem NRW-Innenminister Weyer (FDP, d.Vf.) gegen die geplanten Aktionen von KPD/ML und unserer Partei in Düsseldorf zum Jahrestag der faschistischen Machtergreifung.

Für die SPD-Polizei, besonders wegen der in Bonn durch die erfolgreiche Besetzung des Rathauses (vgl. 10.4.1973, d.Vf.) erlittene 'Niederlage', sollte der 21.4.1973 ein nachträglicher Beweis ihrer Stärke und Schlagkraft sein. Acht Hundertschaften, mehrere Wasserwerfer und Wagenketten im belebten Zentrum der Düsseldorfer Innenstadt wurden aufgefahren, die Hauptfußgängerstraße mit Hinweis auf die verbotene Demonstration gesperrt. Der Versuch, ein Transparent zu entrollen und Sprechchöre zu bilden, wurde sofort von brutal zuschlagender Polizei verhindert.

Ein Demonstrant wurde festgenommen, als er mutig: 'Nieder mit dem griechischen Faschismus' rief. Als die Umstehenden eingreifen wollten, wurden noch mehrere Demonstranten festgenommen und vor den Augen von hunderten von Passanten zu- (hier fehlt mindestens eine Zeile, etwa: 'sammengeschlagen. Doch die', d.Vf.) Antifaschisten ließen sich von den Überfällen und Provokationen der Polizei nicht einschüchtern: Es wurden kleine Agitproptrupps aufgestellt, die in kürzester Zeit über 130 Rote Fahnen (RF, d.Vf.) verkauften, den Mai-Aufruf der Partei verteilten, und mit den Passanten Diskussionsgruppen bildeten - während die Polizeihorden hilflos auf- und abziehen mußten. Durch Mundpropaganda mobilisierten die Genossen umgehend für eine Kundgebung, die kurz darauf vor dem Eingang von Karstadt durchgeführt wurde. Nachdem die letzten Töne der Internationale verklungen waren, rückten die ersten Hundertschaften der Polizei an - zu spät: blitzschnell hatten sich die Genossen erneut zerstreut.

Ein Erfolg der Aktionen: auf der Veranstaltung der KPD, der LIGA (LgdI) Ortsgruppe und des Ausländerkomitees in Düsseldorf am Abend sah man viele neue Gesichter."

Später heißt es von der KPD, daß die von der KPD/ML angemeldete Demonstration, der sich die KPD anschloß, von mehreren Hundertschaften Polizei aufgelöst wurde.

Laut KPD/ML-ZK beteiligen sich rund 300 Menschen an der Demonstration von KPD/ML-ZK und Organisation Griechischer Marxisten-Leninisten (OGML), u.a. auch von Roter Garde (RG) und KSB/ML.

Bei Hoesch Dortmund (IGM-Bereich - vgl. 23.4.1973) veröffentlicht die KPD/ML-ZK folgenden:"
LESERBRIEF:
'MEIN ERSTER EINDRUCK WAR, DÜSSELDORF BESTEHT NUR AUS POLIZISTEN'

Am Ostersamstag, den 21.4.1973, fuhr ich aus Sympathie und Interesse mit der KPD/ML nach Düsseldorf, wo eine Demonstration gegen die Faschisten in Griechenland zum 6. Jahrestag der Machtergreifung stattfinden sollte. Sie war lange geplant von der griechischen ML, KPD/ML und KPD(AO). Die KPD(AO) hat die Beteiligung ein paar Tage vorher zurückgezogen, mit der Begründung: keine Zeit, weil sie sich um Rechtsanwälte kümmern müßte und weil sie nicht genug Leute wären, um die Griechen zu schützen.

Das war schon Unsinn, denn wenn die Griechen kämpfen, MUSS man sie auch unterstützen, auf jeden Fall.

Obwohl die Demonstration verboten war, ist die KPD/ML aber doch gefahren (und ich mit), da sie die Griechen nicht im Stich lassen wollte. Mein erster Eindruck war, Düsseldorf besteht nur aus Polizisten. Hundertschaften der Polizei waren aufmarschiert, Wasserwerfer usw. standen bereit. Die Demonstranten verhielten sich ruhig, sprachen mit den Passanten, die überwiegend unserer Ansicht waren und verkauften den 'Roten Morgen' (RM, d.Vf.) und verteilten Flugblätter. Aber die 'lieben' Bullen griffen einige von den Demonstranten heraus und schleppten sie zu ihren Wagen (wo sie zusammengeschlagen worden sein sollen). Ich war erschüttert. Neben mir schleppten sie gerade einen Genossen unter Gewalt in ihr Auto. Ich habe gekämpft, ob ich mit meinem Regenschirm dazwischen hauen sollte und den Kumpel befreien, aber aus Rücksicht auf mein Alter (65 Jahre) habe ich es schweren Herzens unterlassen. Ebenso habe ich mich verdrückt, als die Bullen durch Lautsprecher die Passanten aufforderten (vor allem Frauen mit Kindern), die Straße frei zu machen, da gleich Wasserwerfer eingesetzt würden. Wenn ich jung gewesen wäre und noch hätte laufen können, hätte ich das wohl nicht gemacht.

Zu Hause sah ich mir abends (19 Uhr) die Fernsehsendung 'Hier und Heute' an, die nur einen ganz kurzen Bildbericht von der Demonstration brachte. Empörend war aber das anschließende Interview mit dem Innenminister von Nordrhein-Westfalen Weyer. Herr Weyer zählte 3 Gruppen von den sogenannten Maoisten/Kommunisten auf, die sich sogar schon gegenseitig bekämpften. Er nannte sie MINDESTENS sechs bis sieben mal Faschisten, Verbrecher und Kriminelle.

Ein Antrag, diese gefährlichen Gruppen zu verbieten, wäre schon beim Bundesinnenminister gestellt.

Er weinte fast vor Mitleid mit seinen armen Bullen, die meistens fast noch Kinder (18 - 19 Jahre) wären, sich mit diesen 'Verbrechern' auseinandersetzen müßten. Die Polizei sei zur Erhaltung der öffentlichen Ordnung und für Schutz und Sicherheit der Bürger da.

Kommentar überflüssig!!!"

Von dem Verbot berichtet auch das Regionale Komitee gegen das Demonstrationsverbot im Ruhrgebiet.
Der Südwestdeutsche Referendarverband (vgl. 9.7.1973) berichtet vom Demonstrationsverbot in NRW:"
Das erste Verbot richtete sich gegen zwei von der Gruppe Rote Fahne angemeldete Demonstrationen in Düsseldorf und Aachen - schon vor dem 1. Mai.

In Düsseldorf wollte die Gruppe Roter Morgen (KPD/ML) am 24. April 1973 eine Protestdemonstration gegen den griechischen Faschismus durchführen. Die Demonstration wurde vom Polizeipräsidenten in Düsseldorf verboten. Als die dennoch stattfand, wurde sie mit Wasserwerfern und acht Hundertschaften Polizei aufgerieben."

Der KB Bremen (vgl. KBB - vgl. 28.5.1973) berichtet:"
Schon am 24. April 1973 wurde in Düsseldorf eine Demonstration der Gruppe 'Roter Morgen' (KPD/ML) durch den Polizeipräsidenten verboten. Es handelte sich um eine Demonstration gegen den griechischen Faschismus. Die Demonstration fand aber dennoch statt. Mit Wasserwerfern und acht Hundertschaften Polizei wurde sie brutal auseinandergeprügelt. Als Verbotsgrund, so gab die Polizei an, gelte die politische Auffassung dieser Gruppen, daß die Gewalt der Kapitalisten und ihres Staates gegen die Arbeiterklasse und das Volk nur durch die revolutionäre Gewalt der Massen beseitigt werden kann."
Q: Rote Robe Nr. 3, Heidelberg 9.Juli 1973; Wahrheit Nr. 5/6, Bremen Mai/Juni 1973, S. 3;Weg mit den Demonstrationsverboten! Uneingeschränkte Demonstrationsfreiheit für Demokraten und Kommunisten!, Dortmund o.J. (Mai 1973), S. 1;Rote Fahne Nr. 17 und 18, Dortmund 25.4.1973 bzw. 2.5.1973, S. 5 bzw. S.2;Stählerne Faust Extra, Dortmund 1.5.1973, S. 4f;Roter Morgen Nr. 16, Dortmund 28.4.1973, S. 8

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01.05.1973:
In Dortmund beteiligen sich, nach eigenen Angaben, trotz des Verbots über 1 000 bis 1 500 an der zentralen bzw. NRW-weiten Maidemonstration der KPD um 12 Uhr ab Nordmarkt.
In einer Zusammenfassung der Geschehnisse um den 1. Mai 1973 in Dortmund schreibt das ZK der KPD/ML 1979 in seinem Jubiläumsband "Zehn Jahre KPD/ML" u.a.:"
Nachdem zuvor schon einige Demonstrationen verhindert wurden, wird vom Düsseldorfer Polizeipräsidenten am 21. April eine Demonstration der Partei gegen den griechischen Faschismus und am 25. April von Nordrhein-Westfalens Innenminister Weyer für mehrere Städte des Ruhrgebietes die 1. Mai-Demonstrationen der revolutionären Arbeiterschaft, der Partei verboten. Die Partei ruft trotz Verbot zur 1. Mai-Demonstration in Dortmund auf."
Q: ZK der KPD/ML (Hrsg.): 1968/69 bis 1978/79. Zehn Jahre KPD/ML. 10 Jahre Kampf für ein vereintes, unabhängiges, sozialistisches Deutschland, Dortmund 1979, S. 114-116; Rote Fahne Nr.14, 17, 18, 19 und 20,Dortmund 4.4.1973, 25.4.1973, 2.5.1973, 9.5.1973 bzw. 16.5.1973

01.05.1973:
Vom Kommunistischen Bund Bremen (KBB) und der KG (NRF) Mannheim/Heidelberg lag uns ein Schreibmaschinendurchschlag vor:"
Erklärung gegen das Verbot der Maidemonstration der Gruppe Rote Fahne (KPD) in Dortmund.

Der Polizeipräsident in Dortmund hat eine für den 1. Mai angemeldete Demonstration der Gruppe Rote Fahne (KPD) verboten, mit dem Hinweis, daß damit eine 'mögliche Schädigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" abgewehrt werden solle.
Nur eine Woche vorher hatte der Düsseldorfer Polizeipräsident eine von der Gruppe Roter Morgen (KPD/ML) angemeldete Demonstration gegen den griechischen Faschismus (vgl. 21.4.1973,d.Vf.) verboten. Die Verbotsbegründung bezieht sich darauf, die Gruppe Roter Morgen (KPD/ML) vertrete die Auffassung, 'daß sich die Arbeiterklasse von der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung nicht befreien kann, ohne die militärische und bürokratische Staatsmaschine der Bourgeoisie durch die gewaltsame Revolution restlos zu zerschmettern.'"
Q: KB Bremen, KG (NRF) Mannheim/Heidelberg: Erklärung gegen das Verbot der Maidemonstration der Gruppe Rote Fahne (KPD) in Dortmund, o.O. o.J. (1973), Schreibmaschinendurchschlag in Bundesarchiv KBW

17.08.1973:
Die Kommunistische Gruppe (KG) Aachen des AB (vgl. 27.8.1973) berichtet von Pierburg Neuß (vgl. 16.8.1973, 20.8.1973):"
In einer Woche Streik erkämpften sich die 3 500 Kollegen der Neuesser Autogerätefabrik PIERBURG (unter Beteiligung von Bosch im Familienbesitz) eine Teuerungszulage (TZL,d.Vf.) von 65 PFENNIG (für die bisherige Lohngruppe 2) bzw. 53 PFENNIG (für die anderen Lohngruppen) und die ABSCHAFFUNG DER LOHNGRUPPE 2.

Weder massiver Polizeieinsatz (mehrere Kollegen wurden wahllos verhaftet, eine griechische IGM-Vertrauensfrau brutal zusammengeschlagen) noch Überredungskünste der PIERBURG-Kapitalisten und Lügenmärchen in der bürgerlichen Presse konnten die Entschlossenheit und Solidarität der Kollegen erschüttern."

Die 'Wir wollen alles' (WWA - vgl. 12.9.1973) berichtet vom Streik bei Pierburg Neuß u.a.:"
Diese Männe (sic!), IGM-Dolmetscher, KP Griechenland und griechischer Kulturkreis Düsseldorf bestimmten den Verlauf".
Q: Wir wollen alles Nr. 7/8, Gaiganz Aug./Sept. 1973; Kommunistische Arbeiterzeitung Nr. 2/3, Aachen Juli/Aug. 1973, S. 15

16.02.1974:
Zur heutigen Salvador Puig Demonstration in Düsseldorf rufen, laut KPD, sie selbst, die FRAP, in der PCE/ML, ICM/ML, OSO und die Juntas del FRAP mitarbeiten, die FIS, die Organisation Griechischer ML (OGML), die KPD/ML, die Rote Garde (RG), die ML Bochum, ML Duisburg, KG Bochum und der 'Funke', d.h. die ML Aachen auf, nicht aber der KBW. Aufgerufen wurde auch vom KJV (vgl. 15.2.1974).

Laut KPD beteiligen sich über 1 000 Arbeiter und Studenten, u.a. von der KPD/ML und aus Griechenland (u.a. OGML), dem Iran und Spanien (u.a. FRAP).

Die KPD/ML rief im 'Roten Morgen' (vgl. 9.2.1974, 16.2.1974) zur Teilnahme an einer FRAP-Demonstration auf. Nach ihrem Bericht (vgl. 23.2.1974) demonstrierten über 1 000 u.a. auch von KPD, LgdI, ATÖF Türkei, OGML Griechenland und der PCE/ML.
Q: Internationale Solidarität Nr. 3, Köln März 1974, S. 13; Kämpfende Jugend Nr. 3, Dortmund 15.2.1974, S. 1; Roter Morgen Nr. 6, 7, 8 und 11, Dortmund 9.2.1974, 16.2.1974, bzw. 23.2.1974, S. 8, S. 5 bzw. S. 5;Rote Fahne Nr. 6 und 8, Dortmund 6.2.1974 bzw. 20.2.1974, S. 6 bzw. S. 1

13.03.1974:
In der Nr. 11 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 6.3.1974, 20.3.1974) berichtet die KPD u.a. aus Düsseldorf von den Chemischen Werken (CW) Hüttenes-Albertus in Heerdt (CPK-Bereich) über drei tödliche Unfälle, von einem dort beschäftigten Griechen.
Q: Rote Fahne Nr. 11, Dortmund 13.3.1974, S. 5

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16.03.1974:
In Düsseldorf-Oberbilk führt die KPD eine bundesweite Veranstaltung zur Diskussion ihres Programmentwurfes mit, nach eigenen Angaben, 2 500 Personen durch. Anwesend sind u.a. auch der KBW, die PCI/ML Italien, die EKKE Griechenland und der KEN/ML Niederlande.
Q: Rote Fahne Nr. 8, 9, 11 und 12, Dortmund 20.2.1974, 27.2.1974, 13.3.1974 bzw. 20.3.1974

30.03.1974:
In Düsseldorf findet, laut und mit KPD, eine Demonstration für drei von der Polizei festgenommene und im Untersuchungsgefängnis (UG) Ulmer Höh einsitzende Spanier mit ca. 150 Personen statt, für die sich ein Solidaritätskomitee "Sofortige Freilassung der drei spanischen Antifaschisten" gegründet hat. Neben der KPD sind ihre LgdI, die FRAP Spanien, die Deutsch-Spanische Freundschaftsgesellschaft (DSFG) und die KPD/ML beteiligt. Angekündigt wurde für heute auch noch eine Veranstaltung.

Laut KPD/ML (vgl. 6.4.1974) beteiligen sich rund 250, u.a. von der OGML Griechenland und der FRAP Spanien sowie weitere Ausländer an der Demonstration.
Q: Rote Fahne Nr. 13 und 14, Dortmund 27.3.1974 bzw. 3.4.1974, S. 2 bzw. S. 6; Roter Morgen Nr. 14, Dortmund 6.4.1974, S. 8

19.04.1974:
In Düsseldorf soll, laut und mit KPD, eine Griechenlandveranstaltung zur Solidarität mit der EKKE in der Fachhochschule (FHS) in Eller stattfinden.
Q: Rote Fahne Nr. 16, Dortmund 17.4.1974, S. 1

20.04.1974:
In Düsseldorf findet, laut und mit KPD, eine Griechenlanddemonstration zur Solidarität mit der EKKE statt. Es kommt zu einem Polizeieinsatz gegen die 300 Demonstranten von EKKE selbst und dem KPD Regionalkomitee (RK). Zur Demonstration um 11 Uhr 30 ab Spichernplatz, "Tod dem Faschismus in Griechenland! Das Volk wird siegen!" rief auch im IGM-Bereich die Zelle Opel Bochum der KPD (vgl. 17.4.1974) auf.
KPD, KJV, KSV, KOV, EKKE und LgdI riefen auch mit einem gemeinsamen Flugblatt " Der faschistische Terror kann das kämpfende griechische Volk nicht bezwingen!" auf, welches auch zur gestrigen Veranstaltung in der Fachhochschule aufrief.
Q: Rote Fahne Nr. 16 und 17, Dortmund 17.4.1974 bzw. 24.4.1974, S. 1 bzw. S. 7; Kommunistische Arbeiterpresse - Opel Bochum Sdr.druck, Bochum 17.4.1974;KPD, KJV, KSV, KOV, EKKE und LgdI: Der faschistische Terror kann das kämpfende griechische Volk nicht bezwingen!, Dortmund o. J. (1974)

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01.06.1974:
Die KPD/ML (vgl. 8.6.1974) berichtet aus Düsseldorf, dass sich rund 500 Menschen an einer Kundgebung des Komitees für die sofortige Freilassung der drei spanischen Antifaschisten und Patrioten sowie der FRAP Spanien, der OGML Griechenland, der Deutsch-Spanischen Freundschaftsgesellschaft (DSFG) und der KPD/ML für die Freilassung der drei Spanier beteiligt hätten.
Q: Roter Morgen Nr. 23, Dortmund 8.6.1974, S. 7

08.01.1976:
Die Kommunistische Gruppe Düsseldorf gibt ihre Ortsbeilage (vgl. 11.12.1975, 15.1.1976) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 49 heraus mit dem Leitartikel "Protest gegen die Schulverhältnisse", in dem berichtet wird von den jugendlichen Arbeitslosen und den griechischen Eltern an der Gemeinschaftsschule Schillstraße in Hassels.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 1, Düsseldorf 1976, S. 1f

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12.02.1976:
Die Kommunistische Gruppe Düsseldorf gibt ihre Ortsbeilage (vgl. 5.2.1976, 19.2.1976) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 6 heraus mit dem Leitartikel "Gegen die Schulpolitik der Landesregierung und des Stadtrats müssen sich Eltern, Schüler und Lehrer zusammenschließen!" der sich aus zwei Abschnitten u.a. zum "Schulstreik in Hassels" der griechischen Eltern an der Grundschule in der Schillstraße zusammensetzt.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 6, Düsseldorf 1976, S. 1

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19.02.1976:
Die Kommunistische Gruppe Düsseldorf gibt ihre Ortsbeilage (vgl. 12.2.1976, 4.3.1976) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 7 heraus mit dem Leitartikel "Forderungen der griechischen Eltern wurden nicht erfüllt" zum Schulstreik an der Schule Schillstraße in Hassels.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 7, Düsseldorf 1976, S. 1f

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01.04.1976:
Die Kommunistische Gruppe Düsseldorf gibt ihre Ortsbeilage (vgl. 18.3.1976, 8.4.1976) zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 4 heraus mit dem Artikel "Griechische Eltern kämpfen um bessere Ausbildungsbedingungen für ihre Kinder!" zu den Elternkomitees an den Schulen Schillstraße und Helmholtzstraße.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 13, Düsseldorf 1976, S. 1

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12.05.1976:
Die Kommunistische Gruppe Düsseldorf des KBW (vgl. 6.5.1976) berichtet über die GEW-Demonstration in Essen, zu der auch die GEW Fachgruppe Grund- und Hauptschule des Stadtverbandes Düsseldorf aufruft. Aus Düsseldorf beteiligen sich auch ca. 30 griechische Eltern und Schüler.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 19 und 20, Düsseldorf 1976, S. 3 bzw. S. 4

29.05.1976:
In der ESG Bonn treten 57 griechische Eltern aus NRW in einen 24-stündigen Hungerstreik für eine bessere Ausbildung ihrer Kinder.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Bonn Nr. 23, Bonn 10.6.1976, S. 2; Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 22, Düsseldorf 1976, S. 2f

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13.06.1976:
In Düsseldorf soll eine landesweite Demonstration griechischer Eltern aus NRW für eine bessere Ausbildung ihrer Kinder stattfinden. Laut Kommunistische Gruppe Düsseldorf beteiligen sich 2 000 Menschen.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Düsseldorf Nr. 22, 23 und 23, Düsseldorf 1976, S. 2f, S. 5 bzw. S. 1

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Letzte Änderung: 08.12.2017