Duisburg-Hochfeld: DEMAG

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 5.9.2015

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Von dem Werk der Deutschen Maschinen AG (DEMAG) in Duisburg-Hochfeld wurden bisher betriebliche Materialien allein von der DKP, der KPD/ML-ZK und dem RJVD des KABD ausgewertet.

Separat dokumentiert und hier nur mit Links erschlossen werden derzeit 'Der Hammer' der KPD/ML-ZK sowie der 'Rote DEMAG-Kurier' des RJVD des KABD.

Die DKP berichtet gleich nach ihrer Gründung über die ihr befreundete SDAJ (vgl. 10.4.1969), beginnt ein Jahr später dann mit der Herausgabe ihrer 'Basis' (vgl. Mai 1970, Aug. 1970).

Während der Metalltarifrunde 1970 kommt es nicht nur zum Streik (vgl. 25.9.1970), die KPD/ML-ZK hat offenbar nicht nur Kontakte zur DEMAG Duisburg (vgl. 7.9.1970, Nov. 1970), sondern diese schlagen sich schon bald in Form der Betriebszeitung 'Der Hammer' nieder (vgl. Jan. 1971, März 1971), in der offenbar der Betriebsratsvorsitzende attackiert wird, was zum Konflikt mit der DKP führt (vgl. 4.5.1971, 13.5.1971, Juni 1971), die dann in der Duisburger IG Metall einen an den IG Metall Tag gerichteten Verbotsantrag gegen die KPD/ML und ähnliche Gruppen unterstützen (vgl. 4.6.1971), wogegen die KPD/ML-ZK natürlich protestiert (vgl. 7.6.1971), bald aber schon die Metalltarifrunde 1971 vorbereitet (vgl. Aug. 1971, 18.10.1971), bevor die Gruppe sich im Laufe des a.o. Parteitages Ende 1971 von der KPD/ML-ZK trennt und sich vermutlich zumindest teilweise den Marxisten-Leninisten Duisburg anschließt oder auflöst.

Später werden der KJVD - Revolutionärer Weg bzw. der RJVD des KABD bei der DEMAG Duisburg tätig (vgl. Dez. 1972, 4.12.1972, 2.2.1973, 31.7.1973, Sept. 1973, Nov. 1973, Jan. 1974, Juli 1974), die KPD gewinnt zunächst einen Altgenossen (vgl. 23.10.1974), interveniert dann vermutlich ebenso wie der Spartacusbund (vgl. 10.3.1975) in der Solidarität mit Stübbe-DEMAG Kalletal sowie gegen die politischen Entlassungen und Gewerkschaftsausschlüsse (vgl. 17.5.1975), während auch die DKP zum vorläufigen Schluss dieser wie immer unvollständigen Darstellung noch bei der DEMAG Duisburg aktiv ist (vgl. Jan. 1976, Sept. 1976).

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

10.04.1969:
Die DKP bringt die Nr. 2 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 3.4.1969, 17.4.1969). Berichtet wird u.a. von der SDAJ bei Demag Duisburg (IGM-Bereich).
Quelle: Unsere Zeit Nr. 2, Essen 10.4.1969

14.08.1969:
Die DKP bringt die Nr. 20 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 7.8.1969, 21.8.1969) und berichtet aus der Duisburger Metallindustrie u.a. von Demag.
Q: Unsere Zeit Nr. 20, Essen 14.8.1969

18.09.1969:
Die DKP gibt die Nr. 25 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 11.9.1969, 25.9.1969). Aus Duisburg wird u.a. eingegangen auf Demag.
Q: Unsere Zeit NRW Nr. 25, Essen 18.9.1969

1970:
Die KPD (vgl. Kalldorf - 17.3.1975) berichtet über die Einstellung der Kunststofftechnikproduktion bei Demag Duisburg.
Q: KPD-Sonderdruck Kalldorf Stillegung in Kalldorf - 200 Entlassungen in Nürnberg - damit die Profite von Mannesmann stimmen!, o.O. o.J. (1975), S. 1

Mai 1970:
Bei der DEMAG Duisburg gibt die DKP ungefähr im Mai ihre 'Basis' Nr. 1 (vgl. Aug. 1970) heraus.
Q: Basis Nr. 1, Duisburg 1970

August 1970:
Bei der DEMAG Duisburg gibt die DKP ungefähr im August ihre 'Basis' Nr. 2 (vgl. Mai 1970, Juni 1971) heraus.
Q: Basis Nr. 2, Duisburg 1970

07.09.1970:
Die KPD/ML-ZK bei Opel Bochum berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
Letzte Woche erklärte auf einer Belegschaftsversammlung der DEMAG in Duisburg der Sekretär der IGM-Ortsverwaltung, eine lineare, d.h. für alle Arbeiter gleich große Lohnerhöhung sei nach dem Lohnrahmenabkommen nicht möglich, man dürfe nur solche Forderungen aufstellen, die 'streik- und schlichtungsfähig' seien. Sollen wir uns etwa der 'Friedenspflicht', die diese Arbeiterverräter den Kapitalisten zu schulden glauben, unterwerfen?"
Q: Zündkerze Nr. 4, Bochum Sept. 1970, S. 8

25.09.1970:
In Duisburg streiken, laut KPD/ML-ZB, 15 000 Kollegen von Demag, wobei dies allerdings wohl die Höhe der Belegschaft übersteigt und man annehmen darf, daß es sich bei der dritten Null um einen Tippfehler handelt. Die KPD/AO berichtet vorsichtshalber nur über den Streik, während die KPD/ML-ZK die realistische Angabe von 1 500 Streikenden macht.

Laut 'EXI' beteiligen sich 1 500 bei Demag Duisburg an einem Warnstreik im Rahmen der Metalltarifrunde (MTR).
Q: Express International Nr. 107, Frankfurt 16.10.1970, S. 6; Roter Morgen Nr. 9, Hamburg Okt. 1970, S. 1;Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 37, Bochum 30.9.1970;Kommunistische Arbeiterpresse - Ausgabe AEG Telefunken ohne Nr. (10), Berlin 5.10.1970

November 1970:
Die Nr. 1 der Zeitschrift 'Der Röhrenkieker' - Betriebszeitung der Roten Mannesmann-Betriebsgruppe (RBG) der KPD/ML-ZK erscheint vermutlich im November für Mannesmann (MM) Duisburg (vgl. Dez. 1970). Man erklärt u.a.:"
Die Gewerkschaft und die Konzernherren haben die Prozente deshalb so hochgespielt, weil sie den Arbeitern etwas zu verschweigen haben: Die einen, weil sie um ihre Profite fürchten, die anderen, weil sie Angst um ihre Aufsichtsratspöstchen haben. Und beide verbindet eines: Die Angst vor dem Streikwillen der Arbeiter. Was sie den Arbeitern verschweigen wollen, pfeifen die Spatzen von den Dächern: Die nächste Wirtschaftskrise kommt so sicher wie der kommende Winter bevorsteht: Die ersten Frosteinbrüche sind schon da: Überstundenkürzungen in fast allen Betrieben (in Duisburg jetzt auch schon bei der DEMAG und den Kabelwerken), Drosselung der Produktion, bei AEG und Bosch schon Kurzarbeit für tausend Arbeiter, bei der Kupferhütte sollen Arbeiter entlassen werden."
Q: Der Röhrenkieker Nr. 1, Duisburg 1970

November 1970:
Im November streiken, laut RFO Saarland, 1 500 bei Demag Duisburg.
Q: Rote Fahne - Hadir Nr. 5, St. Ingbert 15.12.1970

09.11.1970:
Bei Opel Bochum gibt die KPD/ML-ZK die Nr. 5 ihrer 'Zündkerze' (vgl. 30.10.1970, 23.11.1970) mit 22 Seiten DIN A 4 heraus. Enthalten ist auch ein Artikel "Warum sagen Kommunisten: Ulbricht ist ein Antikommunist?", in dem im ersten Abschnitt auf die Berichterstattung der 'WAZ' über die KPD/ML-ZK im Streik (vgl. 24.9.1970) eingegangen und dann mit einem Text fortgefahren wird, der auch im Duisburger IGM-Bereich in den KPD/ML-ZK Zeitungen für Thyssen (ATH) (vgl. **.*.1971), für Demag und Mannesmann (MM) mit Änderungen verbreitet wird, "2. 'ZÜNDKERZE' ZUM ÜBERFALL AUF DIE CSSR".
Q: Zündkerze Nr. 5, Bochum o.J. (9.11.1970)

Januar 1971:
'Der Hammer' - Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK erscheint wahrscheinlich im Januar für DEMAG in Duisburg (vgl. März 1971). Es handelt sich um die erste Ausgabe überhaupt. Der Umfang beträgt 10 Seiten. Kontaktadresse und Verantwortlich ist O. Borgards, Duisburg. Zur Herausgabe der ersten Nummer heißt es:"
Der 'Hammer' soll dazu dienen, daß sich die Arbeiter bei der DEMAG organisieren und gemeinsam handeln."
Der Leitartikel lautet "Ist die DEMAG krisenfest?". Danach sind die "Aufträge rapide zurückgegangen. Die Arbeit reicht zwar noch einige Zeit und die Maschinenbau-Kapitalisten sind noch nicht gezwungen, zu Entlassungen zu greifen, dem altbewährten kapitalistischen Mittel des Auswegs aus der Krise. Aber überall sind sie jetzt schon dabei, die Kosten zu senken, wie sie es nennen. Das heißt nichts anderes als: verschärfte Ausbeutung und weniger Geld für uns".
Die KPD/ML-ZK fordert "Statt Überstunden - Lohnerhöhungen!" und sie bietet als Ausweg an "Wenn man die Krisen abschaffen will, muß man den Kapitalismus abschaffen. Um unsere Lage grundsätzlich zu ändern, müssen wir die Kapitalistenklasse stürzen und die Macht der Arbeiter und übrigen Werktätigen errichten."

Weitere Artikel sind:
- Bargeldlose Zahlung: Vorteile für wen?
- Ein betrügerisches Spiel mit dem Namen Ausbeutung.

Der Ausgabe ist auch ein Jugendteil der Roten Garde (RG) Jugendorganisation der KPD/ML-ZK) beigefügt. Er ruft zur Solidarität mit der Black Panther Partei (BPP) in den USA auf.
Q: Der Hammer Nr. 1, Duisburg 1971

22.02.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
über die Auswirkungen der Krise in der MASCHINENBAUINDUSTRIE haben wir schon häufig berichtet. Jetzt schreiben uns die Genossen aus Duisburg, daß bei DEMAG alle innerbetrieblichen Sozialleistungen gestrichen worden sind. Darunter fallen: Kindergeld, Krankengeldzuschüsse, Zuschuß für Kuraufenthalte und Rezepte. Anfang Februar wurde außerdem die viertelstündige unbezahlte Pause in die achtstündige Arbeitszeit verlegt, so daß die Kollegen jetzt nur noch sieben und dreiviertel Stunden bezahlt kriegen."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 17, Bochum 3.3.1971, S. 5

März 1971:
'Der Hammer' (Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK) Nr. 2 erscheint für DEMAG in Duisburg (vgl. Jan. 1971, 13.5.1971) mit 14 Seiten und dem Leitartikel "Die Leistungsbeurteilung für Zeitlöhner. Ein neues Spaltungsmanöver". Danach bedeutet die "neue Leistungsbeurteilung für Zeitlöhner Profitsicherung. Jetzt muß der Profit mit allen Mitteln gesichert werden. Was ist das wichtigste Mittel? Die Spaltung von uns Arbeitern. Denn die größte Gefahr für die Herren besteht darin, daß wir einheitlich handeln und uns geschlossen gegen die Angriffe der Kapitalisten zur Wehr setzen". Die KPD/ML-ZK setzt gegen die Leistungsbeurteilung:"
Gegen alle Spaltungsversuche - Unsere Einheit!"

Weitere Artikel sind:
- Die Preise steigen immer mehr - unsere Wut auch!
- Warum sagen Kommunisten: Ulbricht und Honecker sind die Arbeiterverräter?
- Amis raus aus Indochina.

Der Ausgabe ist auch ein Jugendteil der Roten Garde (RG) Jugendorganisation der KPD/ML-ZK) beigefügt. Dieser berichtet u.a. von der Kupferhütte Duisburg. Gefordert wird:
- Für die Arbeit in der Produktion: Arbeiterlohn,
- Weg mit den Leichtlohngruppen und Altersabschlägen,
- Kämpft mit in den Reihen der Roten Garde.
Q: Der Hammer Nr. 2, Duisburg März 1971

April 1971:
Die Nr. 4 des 'Roten Morgens' der KPD/ML-ZK (vgl. März 1971, Apr. 1971) erscheint. Aus Duisburg wird u.a. berichtet von der Roten Betriebsgruppe (RBG) Demag und ihrer Zeitung 'Hammer'.
Q: Roter Morgen Nr. 4, Hamburg Apr. 1971, S. 6

RM_1971_04_11

RM_1971_04_12


04.05.1971:
Bei DEMAG Duisburg findet, laut DKP, eine Betriebsversammlung statt. Laut KPD/ML-ZK gab es auf der Versammlung heftige Angriffe von Kollegen gegen die Leistungsbeurteilung von Zeitlöhnern.
Q: Basis Nr. 4, Duisburg o. J. (1971); Der Hammer Nr. 3, Duisburg Mai 1971

13.05.1971:
Bei DEMAG Duisburg wird, laut DKP, heute das "Mao-Blättchen" 'Roter Hammer' verteilt.
Uns wurde 'Der Hammer' (Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK) Nr. 3 (vgl. März 1971, 7.6.1971) mit 8 Seiten und dem Leitartikel "Betriebsversammlung: Das Märchen von der großen Familie" (vgl. 4.5.1971) bekannt. Weitere Artikel sind:
- Nieder mit dem Punktesystem,
- Entlassungen bei der DEMAG in Benrath (in Düsseldorf),
- Ruhrkumpel verraten und verkauft.

Laut DKP wird u.a. das Verhalten des Betriebsratsvorsitzenden Koske auf der Betriebsversammlung (BV) besprochen. Die DKP meint dazu: Wenn die KPD/ML-ZK darin "behauptet, Willi Koske sei kein Arbeitervertreter, sondern ein Arbeiterverräter, so ist das eine bodenlose Frechheit! Wir sind noch davon überzeugt, daß der Kollege Koske und die anderen Betriebsratskollegen sich für die Forderungen der Belegschaft einsetzen und das auch erneut unter Beweis stellen werden!"
Zuvor hatte allerdings auch die DKP schon bemerkt:"
Diese Feststellung des Kollegen Willi Koske, weil wir eine Urlaubsgeldregelung haben müßten wir auf das 13. Monatsgehalt verzichten, ist offensichtlich die Argumentation der Firmenleitung, mit der sich der Betriebsrat doch bestimmt nicht identifizieren will. Gibt es doch bereits Firmen, die beides zahlen. … Der Betriebsrat hat eine starke Position. Nähme er eine schwache Haltung gegenüber der Firmenleitung ein, würde die Belegschaft dafür kein Verständnis haben. Noch ein Wort gegen die Beibehaltung der AEP (Arbeits- und Erfolgsprämie, d.Vf.): Kollege Koske hat unmißverständlich gesagt, daß die AEP fest an die Höhe der Aktionärsdividende gebunden sei. Wir aber sind nicht an der Höhe der Dividende interessiert, sondern an der Höhe unseres Monatseinkommens - auch wenn das auf Kosten der Aktionärsdividende geht."
Erst hier erfolgt, in der Betriebszeitung der DKP ('Basis' Sonderausgabe Nr. 4 Umfang ohne Titelblatt 3 Seiten DIN A 5) der Seitenhieb gegen die KPD/ML-ZK.
Q: Basis Nr. 4,Duisburg o. J. (1971); Der Hammer Nr. 3, Duisburg Mai 1971

Juni 1971:
Laut KPD/ML-ZK gibt sie im Duisburger Raum folgende Betriebszeitungen heraus:
- 'Der Röhrenkieker' - Betriebszeitung der Roten Mannesmann (MM) Betriebsgruppe der KPD/ML,
- 'Der Hammer' - Betriebszeitung der Roten Demag Betriebsgruppe der KPD/ML,
- 'Thyssen-Blatt' - Informationsblatt der KPD/ML für die Kollegen der August Thyssen-Hütte (ATH).
Q: Metallbetriebe Nr. 3, Dortmund 1971

Juni 1971:
Bei der DEMAG Duisburg gibt die DKP vermutlich im Juni ihre 'Basis' Nr. 4 (vgl. Aug. 1970, Jan. 1976) heraus, in der sie sich u.a. mit der Betriebsversammlung (BV - vgl. 4.5.1971) und der KPD/ML-ZK (vgl. 13.5.1971) befaßt.
Q: Basis Nr. 4, Duisburg 1971

04.06.1971:
Laut KPD/ML-ZB beschließt die Vertreterversammlung (VV) der IG Metall (IGM) in Duisburg, einen Antrag an den 10. ordentlichen Gewerkschaftstag der IGM (vgl. 27.9.1971), der als Forderung nach dem Verbot der KPD/ML gedeutet wird.
Die KPD/ML-ZK berichtet u.a. so bei Opel Bochum (vgl. 21.6.1971):"
IGM STELLT VERBOTSANTRAG GEGEN KPD/MARXISTEN-LENINISTEN!

Kolleginnen und Kollegen!
Am 4. Juni fand in Duisburg eine IGM-Vertreterversammlung statt. Diese VV verabschiedete Anträge für den IGM-Gewerkschaftstag im Herbst und wählte Delegierte dafür. Allerdings war eine Reihe dieser Vertreter nicht von den Kollegen gewählt, sondern von der Ortsverwaltung (OV) 'berufen'. Unter den Vertretern waren so hohe Persönlichkeiten wie Bünk, Mannesmann-Sachbearbeiter für Gewerkschaftsfragen, der erst vor kurzem den Henne-Plan, ein neues Ausbeutungssystem bei Mannesmann (MM, d.Vf.), wesentlich mit unterstützt hatte; Bulitz, 1.IGM-Ortsbevollmächtigter und SPD-Ratsherr; Ehlers, Betriebsrat bei Mannesmann und im Bezirksvorstand der SPD; Judith, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Thyssenhütte (ATH, d.Vf.), ehrenamtliches Mitglied beim IGM-Vorstand; Lukrawka, Betriebsratsvorsitzender bei Rheinstahl Meiderich, Beisitzer der OV und DKP-Mitglied). - usw. usf.
Kurz: Jeder Kollege kann sich vorstellen, daß dort die 'Creme de la Creme' der Duisburger Gewerkschaftsbonzen vertreten war. Seit knapp einem Jahr nun erscheint bei Mannesmann der 'Röhrenkieker' und bei Demag der 'Hammer', beides Betriebszeitungen der Roten Betriebsgruppen (RBGs) der KPD/Marxisten-Leninisten. Diese beiden Betriebsgruppen waren binnen kurzer Zeit bei den Kollegen sehr populär geworden: sie sind die einzigen, die die Kollegen über jeden Malocher-Beschiß sofort informieren. Damit war die Ruhe für die 'hohen Persönlichkeiten' natürlich vorbei. Schon seit längerer Zeit überlegen sie, wie sie die kommunistischen Arbeiter mundtot machen können. Zu welcher Methode sie gegriffen haben, brachte die VV vom 4.6. an den Tag:

VERBOTSANTRAG!

Es handelt sich um den Antrag 32. Damit aber die Stimmabgabe von Anfang an klar war, ließ Bulitz in seinem Geschäftsbericht offen durchblicken, daß all diejenigen, die mit den sogenannten 'Maoisten' zusammenarbeiten, nicht mit dem Schutz der IGM rechnen können. Und diese Drohung saß. Anstatt dieses reaktionäre Spiel aufzudecken und anzuprangern, kuschten alle. Ergebnis: einstimmig! Die Stimmen der DKP waren dabei!"
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 53 und 57, Bochum 14.7.1971 bzw. 31.7.1971, S. 5ff bzw. S. 6; Zündkerze Extrablatt IGM stellt Verbotsantrag gegen KPD/Marxisten-Leninisten! und Perschke auf der Betriebsversammlung, Bochum o.J. (1971), S. 1ff; bzw. S. 5

07.06.1971:
'Der Hammer' (Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK) Nr. 4 erscheint vermutlich in dieser Woche für DEMAG Duisburg (vgl. 13.5.1971, Aug. 1971) mit 10 Seiten und dem Leitartikel "16% Dividende für die Aktionäre - 210 980 DM für den Vorstand". Danach bekommt "jedes Vorstandsmitglied pro Jahr 210 980 DM pro Jahr bei der DEMAG, ganz abgesehen von Spesen, Sonderbezügen usw. Ganze fette 16% Dividende können die Besitzer der DEMAG dieses Jahr einstecken - ohne auch nur einen Finger krumm gemacht zu haben".

Weitere Artikel sind:
- Die Krise kommt, DEMAG kürzt Investitionen um 50%,
- Hoesch-Vertrauensleute gegen Lohnstop - Für 15% (gemeint ist Hoesch MFD Dortmund - vgl. 27.5.1971),
- Bulitz will die KPD/ML ins Gefängnis bringen (vgl. 4.6.1971),
- Moderner Sklavenhandel.
Q: Der Hammer Nr. 4, Duisburg Juni 1971

August 1971:
'Der Hammer' (Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK) Nr. 5 erscheint wahrscheinlich im August für DEMAG Duisburg (vgl. 7.6.1971, 18.10.1971) mit 14 Seiten und dem Leitartikel "Reuter, Brandt und Brenner - wir spielen nicht mit in eurem Konzert!". Danach fühlten sich die Kollegen "verraten und verkauft, als sie von der 9% Forderung der NRW-Tarifkommission erfuhren". Die KPD/ML-ZK setzt dagegen:
- 15% auf den vollen Lohn gleich 1 DM für alle.
- 1 000 DM garantierter Mindestlohn,
- Tarifliche Absicherung der Effektivverdienste,
- Weg mit dem Punktesystem,
- 13. Monatslohn statt Treueprämie,
- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Weitere Artikel sind:
- Kämpfen wir gegen Lohndiktat und Lohnraub,
- Unsere Waffe gegen das Lohndiktat - Streik in allen Metall- und Stahlbetrieben,
- 6 Milliarden DM für Nixon - Lohndiktat und Steuererhöhungen für uns,
- Nixons Bankrotterklärung,
- Warum mußte Ingrid Reppel sterben?
Der Ausgabe ist auch ein Jugendteil der Roten Garde (RG), Jugendorganisation der KPD/ML-ZK, beigefügt.
Q: Der Hammer Nr. 5, Duisburg 1971

18.10.1971:
'Der Hammer' (Betriebszeitung der Roten DEMAG Betriebsgruppe der KPD/ML-ZK) Nr. 6 erscheint vermutlich in dieser Woche für DEMAG in Duisburg (vgl. Aug. 1971) mit 10 Seiten und dem Leitartikel "Ruhe an der Heimatfront". Danach will "das Kapital, ihre SPD-Regierung und IGM-Bonzen das Lohndiktat von 6 -7% durchsetzen. Der erste Schritt zur Durchsetzung des Lohndiktats waren die unverschämt niedrigen Forderungen der IGM-Führung". Jetzt gelte es mit der KPD/ML den "Kampf gegen das Lohndiktat des Kapitals zu führen, seiner SPD-Regierung und den DGB-Bonzen".

Weitere Artikel sind:
- IGM-Gewerkschaftstag: treu auf Seiten der SPD-Regierung,
- Aktion Ruhrschiene - 5 000 Polizisten proben den Notstand,
- Warum die Imperialisten Mao so gern im Grabe sehen.

Der Ausgabe ist auch ein Jugendteil der Roten Garde (RG) Jugendorganisation der KPD/ML-ZK) beigefügt. Aufgerufen wird in diesem Teil dazu, zu Filmveranstaltungen mit dem Film 'Nur vereint sind wir stark' (vgl. 20.10.1971) zu kommen.
Q: Der Hammer Nr. 6, Duisburg 1971

Dezember 1972:
Im Dezember erscheint die Nr. 4 der 'Duisburger Lehrlings- und Jungarbeiterpresse' (vgl. Nov. 1972, Dez. 1972), herausgegeben von der Ortsgruppe Duisburg des Kommunistischen Jugendverbandes - Revolutionärer Weg (KJVD-RW) mit dem Artikel "DEMAG-Jugendbetriebsversammlung".
Q: Duisburger Lehrlings- und Jungarbeiterpresse Nr. 4, Duisburg Dez. 1972

Duisburg_KJVRW_Lehrlingspresse_1972_04_06

Duisburg_KJVRW_Lehrlingspresse_1972_04_07


04.12.1972:
'Roter Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschland (KABD) und des Kommunistischen Jugendverbandes - Revolutionärer Weg (KJVD-RW) Nr. 1 (vgl. 2.2.1973) erscheint in Duisburg. Inhalt der Ausgabe ist:
- "1972 - Lohnraub-Jahr für Arbeiter" über die Lohnerhöhungen im letzten Jahr und das Profitjahr der Kapitalisten 1971;
- "Jetzt kampfentschlossen gegen Metallbosse!" über die Metalltarifrunde (MTR) 1972; sowie
- "DEMAG - Jugendbetriebsversammlung" über eine DEMAG-Versammlung und die Jugendvertretung.

Geworben wird für den 'Rebell' der RJ/ML und die 'Rote Fahne' des KABD.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 1, Duisburg 4.12.1972

02.02.1973:
'Roter Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschland (KABD) und des Kommunistischen Jugendverbandes - Revolutionärer Weg (KJVD-RW) Nr. 2 (vgl. 4.12.1972, 31.7.1973) erscheint in Duisburg. Inhalt der Ausgabe ist:
- "Kein Stillhalten bis 1974!" über die Metalltarifrunde (MTR) und die "Arbeiteroffensive" des KABD;
- "Kampf dem Mitbestimmungsbetrug!" über die Regierungserklärung der SPD/FDP, mit dem Aufruf: "Kampf gegen das reaktionäre Betriebsverfassungsgesetz" (BVG);
- "Insektenplage anhaltend";
- "OJA" über den Ortsjugendausschuss der IG Metall und ihrem Vorgehen, KPD/ML-Mitglieder aus dem "Arbeitskreis Industrie" auszuschließen.

Aufgerufen wird dazu, die "Kommunistische Arbeiterpresse" zu lesen, d.h. den 'Rebell' und die 'Rote Fahne'.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 2, Duisburg 2.2.1973

31.07.1973:
'Roter Demag-Kurier' Nr. 3 (vgl. 2.2.1973, Nov. 1973) erscheint in Duisburg. Mit dieser Ausgabe ändert die Zeitung ihren Untertitel in: "Betriebszeitung des Revolutionären Jugendverbandes Deutschland (RJVD), Jugendorganisation des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands (KABD)". Inhalt der Ausgabe ist:
- "Teuerungszulage" (TZL) über Preissteigerungen und die letzte Tariflohnerhöhung;
- "Beschwichtigungsmanöver der Bosse" über Zulagen in der Stahlindustrie;
- "Ja zur Arbeiteroffensive" über Teuerungszulagen und einen heißen Sommer 1973;
- "Aktion der Lehrlinge abgewiegelt" über Arbeitszeitregelung in der Lehrwerkstatt:
- "Nein zum Spaltungsversuch durch Stufenplan" über den Kruppschen Stufenplan;
- "Der Stufenplan soll die Arbeiterjugend spalten" über die Verordnungen in der Ausbildung;
- "Stufenplan bald auch bei uns" über die Einführung des Stufenplans bei der DEMAG; sowie
- "Offener Brief des KABD an alle Gewerkschaftskolleginnen- und Kollegen" über die "Arbeiteroffensive" und gegen die "Unternehmeroffensive"

Geworben wird für die 'Rote Fahne' des KABD und den 'Rebell'.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 3, Duisburg 31.7.1973

September 1973:
In der Nr. 9 der 'Roten Fahne' des KABD (vgl. Aug. 1973, Okt. 1973) beschäftigt sich u.a. der RJVD mit Demag Duisburg.
Q: Rote Fahne Nr. 9, Tübingen Sept. 1973

November 1973:
'Roter Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Revolutionären Jugendverbandes Deutschland (RJVD), Jugendorganisation des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands (KABD) Nr. 4 (vgl. 31.7.1973, Jan. 1974) wird in Duisburg erstellt, wird aber laut einer Bleistift-Notiz auf dem Titelblatt "nicht verteilt". Inhalt der Ausgabe ist:
- "Ein frischer Wind auf der Betriebsversammlung" über eine müde Belegschaftsversammlung;
- "Betriebsversammlung nur mit Arbeitern und Angestellten zusammen" über die Zusammenlegung der Versammlung für Arbeiter und Angestellte;
- "Für eine einheitliche Entlöhnung auf der Betriebsversammlung" über "gleichen Lohn für gleiche Arbeit"; sowie
- "Wir wollen jetzt unsere Jugendversammlung" über die Einberufung einer neuen Versammlung.

Geworben wird für den 'Rebell' und die 'Rote Fahne' des KABD.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 4 (vermutlich nicht verteilt), Duisburg 4.11.1973

Januar 1974:
Vermutlich im Januar erscheint die Nr. 4 (vgl. Nov. 1973, Juli 1974) des 'Roten Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Revolutionären Jugendverbandes Deutschland (RJVD), Jugendorganisation des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands (KABD). Inhalt der Ausgabe ist:
- "Wir können keinen weiteren Lohnabbau mehr dulden" über die Lohnforderungen der IG Metall und die "volle Erhöhung der 15%'" in der Metalltarifrunde (MTR); sowie
- "Wir wollen jetzt unsere Jugendversammlung" über die neue Jugendvertretung.

Geworben wird für den 'Rebell' und die 'Rote Fahne' des KABD.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 4, Duisburg o. J. (1974)

Juli 1974:
'Roter Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Revolutionären Jugendverbandes Deutschland (RJVD), Jugendorganisation des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands (KABD) Nr. 6 (vgl. Jan. 1974, Okt. 1974) erscheint in Duisburg. Inhalt der Ausgabe ist:
- "Wir wollen in diesem Monat unsere Jugendversammlung" über die JV "noch in diesem Monat";
- "Mach mit bei der Schaffung des Magazins der Arbeiterjugend" über den 'Rebell', der nun "Bestandteil der Roten Fahne wird";
- "Unternehmergespräche"; sowie
- "DEMAG - Disco Fete, ha, ha, ha".

Geworben wird u. a. für das RJVD-Programm.
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 6, Duisburg Juli 1974

Oktober 1974:
'Roter Demag-Kurier' - Betriebszeitung des Revolutionären Jugendverbandes Deutschland (RJVD), Jugendorganisation des Kommunistischen Arbeiterbundes Deutschlands (KABD) Nr. 7 (vgl. Juli 1974) erscheint in Duisburg. Inhalt der Ausgabe ist:
- "Die Zusammenarbeit mit Mannesmann macht Fortschritte" über den '"Aktionärsbrief der Geschäftsleitung" und die "Zusammenarbeit" der DEMAG mit Mannesmann sowie die "Arbeiteroffensive gegen Monopoloffensive";
- "An die neuen Lehrlinge" über die Missstände in der Ausbildung;
- "Die Forderungen endlich durchsetzen" über einen Forderungskatalog;
- "An alle Kollegen" über den Aufruf zur Schaffung eines neuen "Magazins der Arbeiterjugend"; sowie
- "Filmveranstaltung: Alltag in China" über 25 Jahre VR China.

Zur Filmveranstaltung in China wird für den 11.10. im Jugendzentrum Eschhausen aufgerufen. Veranstalter ist ein "China Freundschaftskomitee".

Geworben wird u. a. für das Programm der RJVD "Arbeiterjugend kämpft für den Sozialismus" und für Wolfgang Langhoff: "Die Moorsoldaten".
Q: Roter Demag-Kurier Nr. 7, Duisburg Okt. 1974

23.10.1974:
In der Nr. 43 ihrer 'Roten Fahne' (vgl. 16.10.1974, 30.10.1974) veröffentlicht die KPD einen Aufruf zu den Landtagswahlen (LTW) von Altgenossen u.a. aus Duisburg (Demag). Aus Duisburg wird berichtet aus Hochfeld u.a. von Demag.
Q: Rote Fahne Nr. 43, Dortmund 23.10.1974

10.03.1975:
In Duisburg erscheint vermutlich zu Beginn dieser Woche ein Flugblatt, von dem uns nur die zweite Seite vorlag, verantwortet wird es von dem üblicherweise für den Spartacusbund zeichnenden R. Engelhardt, Essen. Ausgeführt wird:"
Die Kollegen werden über die genauen Pläne der Unternehmer nur etwas erfahren, wenn sie diese zur Rechenschaft zwingen. Die Werksleitung muß ihre Pläne offenlegen. Denn dem Betrieb geht es nicht schlecht. nach der FAZ vom 6.3.175 schnitt die DEMAG mit einer Zuwachsrate im Auftragseingang von 26 % ab (1974). Das ist besser als der Durchschnitt im deutschen Maschinenbau (11 %).

Da der Mannesmann-Konzern – zu dem die DEMAG gehört – das Kalletaler Werk wirklich dicht machen will, müssen sich die Arbeiter heute schon überlegen, was sie tun können, um die Arbeitsplätze und die Produktion selbst aufrechtzuerhalten. Wenn sie dazu das Werk besetzen werden, müssen sie mit dem massiven Einsatz der Polizei rechnen. Es (wird, d.Vf.) Repressionen geben. Die Arbeiter müssen sich überlegen, was das für Konsequenzen hat.

Die Kollegen bei DEMAG in Kalletal brauchen die Unterstützung aller Mannesmann-Arbeiter. Was heute in Kalletal passiert, kann morgen schon in Duisburg auf der Tagesordnung stehen. Wenn die Kapitalisten mit Entlassungen und Repressionen die Krise bereinigen wollen, dann müssen wir alles tun, diese Pläne zu durchkreuzen.
Darum fordern wir euch auf: Schreibt Solidaritätsadressen an:
Betriebsrat der Firma STÜBBE/DEMAG
z.Hd. Gerhard Ackermann
4971 Kalldorf/Kalletal

Laßt Unterschriftenlisten dazu in den Abteilungen rumgehen.
Der Vertrauensleutekörper soll mit dem VLK in Kalletal direkt Kontakt aufnehmen. Ladet Kollegen aus Kalletal auf die Betriebsversammlung ein, damit sie berichten können. Die Kollegen in Kalletal müssen merken, daß sie nicht alleine sind.

Im Solidaritätskomitee, das wir organisieren, wird folgendes laufen:
- Direkten Kontakt zu Kalletal aufnehmen. Mehr Information beschaffen. Direkt im Gespräch mit den Arbeitern klären, wie und wo wir genau helfen sollen.
- Unterschriftensammlung im und vor dem Betrieb machen.
- Eine Veranstaltung mit Kollegen aus Kalletal vorbereiten.
- Informationsstände in der Stadt machen, Spenden sammeln.
- Wenn Repressionen ausgeübt werden sollten – Kollegen verknackt werden oder ähnliches – Rechtshilfe besorgen.

MACHT MIT IM KOMITEE
SOLIDARITÄTMIT DEN KALLETALER KOLLEGEN
GEGEN DIE SCHLIESSUNG VON DEMAG - KALLETAL"
Das Komitee soll sich am 13.3.1975 treffen.
Q: N.N.(Spartacusbund-OG Duisburg): ?, Essen (1975)

10.03.1975:
In Duisburg rief, u.a. bei Mannesmann (vgl. 10.3.1975), vermutlich der Spartacusbund zur Gründung eines Solidaritätskomitees für STÜBBE-DEMAG Kalletal um 19 Uhr, in der Gaststätte Buchmüller, Wörthstr.100 in Hochfeld auf.
Q: N.N.(Spartacusbund-OG Duisburg): ?. Essen (1975)

17.05.1975:
Das Regionalkomitee (RK) NRW der KPD (vgl. 12.5.1975) kündigte bei Mannesmann- (MM) und Demag-Werken im Regierungsbezirk Düsseldorf (vgl. 25.5.1975) an:"
Am Samstag, dem 17.5. um 16 Uhr findet ein Treffen aller betroffenen Kollegen statt. Jeder, der gegen politische Entlassungen und Gewerkschaftsausschlüsse Front machen will, soll erscheinen. DÜSSELDORF, 16 Uhr, Gaststätte 'ZUM ALTEN FRITZ', Reisholzerstr./Garather Weg".
Q: KPD-RK NRW: Mannesmann- und Demag-Arbeiter gemeinsam gegen politische Entlassungen und Gewerkschaftsausschlüsse!, Dortmund o.J. (Mai 1975), S. 2

Januar 1976:
Bei der DEMAG Duisburg gibt die DKP ihre 'Basis' (vgl. Juni 1971, Sept. 1976) heraus.
Q: Basis, Duisburg Jan. 1976

September 1976:
Bei der DEMAG Duisburg gibt die DKP ihre 'Basis' (vgl. Jan. 1976) heraus.
Q: Basis, Duisburg Sept. 1976

Letzte Änderung: 05.09.2015

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