"Bonner Volksblatt"
Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe / Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen


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Die Initiative Kommunistische Gruppe (IKG) Bonn rekrutierte sich vermutlich aus den Roten Zellen PH und konstituierte sich 1972 als eigenständiger Zirkel. Sie wandte sich in ihrer Arbeit zu Anfang internationalen Fragen zu (dem Nahost-Konflikt, Süd-Afrika und Indochina) und bekannte sich allgemein zur "theoretischen Auseinandersetzung", die eine "besondere Bedeutung" habe (Bonner Volksblatt, Nr. 2/1978).

Das wurde allerdings von der Gruppe nicht konsequent durchgehalten, was möglicherweise daran lag, dass sie sich dazu entschied, diese Auseinandersetzung primär in der theoretischen Zeitschrift "Kommunistisches Forum" zu führen. Im "Bonner Volksblatt" (BV) erschienen 1978 und 1979 nur einige Artikel, die sich mit Kritik der marxistisch-leninistischen Bewegung oder allgemein der linken Bewegung befassten und versuchten, sich ihr theoretisch zu nähern.

So wurde im BV (Nr. 15 vom 2.8.1978) der Artikel "Plattform oder Plattheiten? Aus dem Offenen Brief der Kommunistischen Gruppe Bochum/Essen" veröffentlicht. Die KG Bonn wehrte sich darin gegen den Vorwurf, dass sie sich "theoretisch und praktisch von wichtigen Positionen des Marxismus-Leninismus" entfernt habe, und fügte hinzu, dass es kein "zeitloses System" des Marxismus gebe. So habe die KGB/E nichts "von dem kritischen und revolutionären Gehalt (des Marxismus, d. Verf.) verstanden" (BV 15/1978).

Ähnlich gelagert war auch die Debatte mit der Gruppe "Volk und Wissen" (Gelsenkirchen), in der speziell die Schrift "Unsere nächsten Aufgaben" von Schröder/Karuscheit kritisiert wurde. "Der wirkliche Fehler liegt in dem bisherigen Verständnis der Theorie - der philosophischen Seite eingeschlossen. Das Verständnis ist dabei zu kritisieren, den Marxismus zu einer Weltanschauung, einem abgeschlossen System oder einem System von Ideen zu machen - und dann auch noch den Leninismus zur Höchsten FORM zu erklären - zum wissenschaftlichen Sozialismus UNSERER ZEIT" (BV 16/1978).

Zuvor, in den Ausgaben 1 und 2 des BV, hatte die Gruppe ihren Standort bereits festgezurrt. Dort hieß es: "Die kommunistische Bewegung ist äußerst schwach und zersplittert als Ausdruck von Unklarheiten über grundlegende Fragen kommunistischer Politik. Deshalb kommt der theoretischen Auseinandersetzung besondere Bedeutung zu, das muss auch seinen Ausdruck finden in der politischen Zeitung. In der derzeitigen Phase ist es die Aufgabe einer politischen Zeitung, an Hand von aktuellen Auseinandersetzungen die grundlegenden Ansichten der Kommunisten zu propagieren und das Interesse der Fortgeschrittenen zu erregen, um die Basis für die kommunistische Bewegung zu verbreitern, Material zum Lernen zu geben, auf Fragen zu antworten, an aktuellen Fragen die grundlegenden Positionen von Kommunisten darstellen und die Auseinandersetzung darüber voranzutreiben, mit dem Ziel vor Augen, eine einheitliche politische Zeitung für die ganze BRD zu schaffen, die dann erst in der Lage ist, eine Zeitung für die Massen und von den Massen zu sein, dieses Bewußtsein muß eine kommunistische politische Zeitung schaffen und diesem Ziel soll das BONNER VOLKSBLATT dienen …" (BV 1/1977 und 2/1977).

Im Beitrag "Kommunistische Zirkel - Ein Beitrag zur Schaffung der Kommunistischen Partei" gingen die Verfasser noch davon aus, dass es letztlich um die Frage, die alle Marxisten-Leninisten vereine, gehe, nämlich: "Diese Bewegung mit der Arbeiterbewegung zu verschmelzen". Aus diesem Grunde sei bereits "1972 … die IKG gebildet worden". Inzwischen seien verschiedene Zirkel gebildet worden, die ihre Existenzberechtigung aus der Tatsache ableiteten, "dass die Grundfragen des Wegs der Revolution in der BRD noch nicht geklärt sind, dass eine einheitliche KP mit einem korrekten Programm noch nicht existiert". Diese Zirkel seien "heute bereits mehr als nur eine Randerscheinung der kommunistischen Bewegung". Gemeinsam sei diesen Gruppierungen, dass sie aus "der Abspaltung von den großen Organisationen hervorgegangen sind und versuchen, eigenständig die politische Auseinandersetzung zu führen und in die Diskussion einzugreifen" (BV 5/1977).

Gute 2 Jahre später zog die Gruppe dann Bilanz. Im Artikel "Kein Grund zum Feiern. 10 Jahre marxistisch-leninistische Bewegung in der BRD" stellte sie fest, was sich übrigens schon in der Debatte mit der KGB/E und "Volk und Wissen", aber auch mit der KAG Osnabrück herauskristallisierte, dass es nach dem Scheitern der Bewegung nun darum gehe, die "Grundlagen der marxistisch-leninistischen Parteien zu hinterfragen und all das zu kritisieren, was deren Scheitern verursacht hat. An einem Aufguss der bisherigen Politik in neuem Gewand ist uns nicht gelegen. Die Theorien der verschiedenen PARTEIEN DER ARBEITERKLASSE sind keine ewigen Wahrheiten. Diese Ideen sind immer wieder im Licht neuer Entwicklungen und Erfahrungen weiterzuentwickeln …" Und: "Betrachtet man die Entwicklung dieser PARTEI DER ARBEITERKLASSE (gemeint ist hier die KPD/ML, d. Verf.) und die Entwicklung der nach ihr entstandenen ML-Parteien und Bünde, dann bedeutet dieser Jahrestag alles andere als einen Grund zum Feiern. Mehr oder weniger ausnahmslos haben sie alle das gleiche Schicksal erlebt: nach einer kurzen Blüte kam zumeist eine rasende Talfahrt. Wenn auch im Ausmaß unterschiedlich, so läßt sich doch für alle Organisationen von KPD/ML über KPD und KBW bis hin zum KB diese Entwicklung heute an einem rapiden Mitgliederschwund, an ihrer Isolierung und ihrer völligen Perspektivlosigkeit festmachen.

Zehn Jahre nach ihrer Entstehung lässt sich über das zukünftige Schicksal der kommunistischen Bewegung in der BRD sagen, dass diese Bewegung nur dann überleben und in dem nächsten Jahrzehnt gedeihen wird, wenn sie eine gründliche Kritik an all den Elementen ihrer theoretischen Grundlagen und ihrer bisherigen praktischen Arbeit leistet, die zu ihrem Niedergang und Scheitern geführt haben. Die meisten der PARTEIEN DER ARBEITERKLASSE sind dazu zumindest zur Zeit nicht in der Lage. Das beweist nichts besser als die gerade in den letzten Wochen und Monaten zunehmende Zahl von Neugründungen kommunistischer Gruppen in der gesamten BRD, die sich zumeist aus ehemaligen Mitgliedern der diversen Parteien rekrutieren. Ihre Entstehung und Vermehrung läßt sich nur vor diesem Hintergrund, dem Scheitern der Parteien und Bünde und der Unmöglichkeit der Aufarbeitung und Kritik der bisherigen Arbeit in ihren Reihen erklären. Zwischen diesen neuen Gruppen, zu denen auch wir als KG Bonn uns zählen, hat in der letzten Zeit eine lebhafte Diskussion über die Ursachen der Krise der kommunistischen Bewegung und ein Suchen nach neuen Antworten auf die Fragen begonnen, vor denen die kommunistische Bewegung und die gesamte linke Bewegung in der BRD steht …

In den Diskussionen, die in den Reihen der neuentstandenen kommunistischen Gruppen geführt werden, hat sich als ganz wichtiger Punkt die Frage herauskristallisiert, wie weit die bisherigen theoretischen Grundlagen der Parteien und Bünde in die Analyse und Kritik miteinbezogen werden sollen … Unserer Ansicht nach lässt sich das Scheitern der Parteien und Bünde nicht erklären, wenn von ihren theoretischen Grundlagen abstrahiert wird, wenn faktisch eine Trennung zwischen Organisation und marxistisch-leninistischer Theorie vollzogen wird. Es ist notwendig, in die Analyse und Kritik diese theoretischen Grundlagen miteinzubeziehen … Durch die zehnjährige Entwicklung der marxistisch-leninistischen Bewegung ist als erstes die in ihr vorherrschende Vorstellung von revolutionärer Theorie in Frage gestellt …"(BV 20/1979).

Mit dem Aufkommen der grün-alternativen Bewegung beteiligte sich die Zeitung auch an den Debatten um eine Grüne/Bunte Liste in Bonn und berichtete ab 1978 regelmäßig über deren Entwicklung, veröffentlichte die "Gründungserklärung der Wahlinitiative für eine alternative Liste Bonn", beteiligte sich an den Diskussionen um den Standort des AKW in Mühlheim-Kärlich und betrachtete die Zusammenarbeit mit ihr wohl nicht als aussichtslos. Dazu wurden einige Diskussionsbeiträge in der Nummer 27/1979 veröffentlicht, die eine Nähe zu den Grünen/Bunten signalisierten.

Der Artikel "Grüne, Bunte und Alternative, die Krise des Marxismus und wir …", aus der möglicherweise letzten Ausgabe, gab den kommenden Kurs an, der die bisherigen Positionen radikal in Frage stellte: "Wir sind die Betroffenen. Wir sind betroffen von der Krise des Marxismus, auf der Suche nach einem Weg, einem gangbaren praktisch und theoretisch." Zwar wolle man die "Diskussionen so offen und öffentlich machen und viele Leute in die Debatte" einbeziehen, aber der zukünftige Weg "was wir wollen und wohin wir wollten" zeichnete sich deutlich ab. Bei "unserer praktische Arbeit in der Alternativen und Grünen Liste Bonn, der Bürgeraktion Umweltschutz Bonn … gibt es erst Anfänge". Man verstehe sich "als integraler Teil dieser Bewegung". Darin würde dann auch "eine wesentliche Aufgabe unserer Zeitung liegen" (BV 30/1979).

Die erste Nummer des "Bonner Volksblatt" der "Initiative Kommunistische Gruppe (Bonn)" erschien am 24. Mai 1977. In der Ausgabe wurde damit begonnen, die Debatte um eine sog. "Alternativzeitung" zu führen, die dann in der Nummer 2 vom 21. Juni 1977 fortgesetzt wurde. Ziel der Zeitung sei es, "eine einheitliche politische Zeitung für die ganze BRD zu schaffen, die dann erst in der Lage ist, eine Zeitung für die Massen und von den Massen zu sein. Dieses Bewusstsein muss eine kommunistische politische Zeitung schaffen und diesem Ziel soll das BONNER VOLKSBLATT dienen".

Dazu meinten die Verfasser in dem längeren Artikel "Alternative Presse - Kommunistische Presse - Eine Kritik" u. a.: "Dass so viele Leute das BONNER VOLKSBLATT sofort mit einer Alternativzeitung in Verbindung brachten, ist kein Zufall, denn seit ungefähr einem Jahr finden diese Projekte, aufgrund von Unzufriedenheit mit der bürgerlichen Presse eine alternative Presse zu schaffen, großen Anklang. Das zeigt, dass immer mehr Menschen in Widerspruch zu der Berichterstattung der bürgerlichen Medien geraten, wenn auch, und das ist für die Beurteilung der Alternativzeitungen wichtig, dieser Widerspruch meist nur an einigen Punkten auftritt und der Zusammenschluss zu einer solchen Zeitung relativ spontan und aufgrund von lokalen Widersprüchen zustande kommt.

Das heißt, dass diese Alternativzeitungen es nicht leisten können und von ihrem Selbstverständnis her auch gar nicht wollen, die einzelnen Widersprüche von der Wurzel her anzugreifen. Ihnen geht es mit ihrer Presse in erster Linie darum, neben den herrschenden Medien eine alternative Öffentlichkeit zu schaffen, die dazu dienen soll, Initiativen, die lokal arbeiten, wie Bürgerinitiativen oder Mietervereine, ein Forum der Auseinandersetzung und der Möglichkeit zur Kritik zu geben, was allerdings nicht die Aufgabe hat, Kapital und Staat grundsätzlich in Frage zu steilen. Von daher existiert unserer Meinung nach bei dieser Presse die Gefahr, dass sie an Einzelwidersprüchen verhaftet bleibt und letztendlich zu Reform- oder Verbesserungskonzeptionen für dieses System kommen muss, weil es ihrem eigenen Selbstverständnis zufolge nicht die Aufgabe ist, eine umfassende Analyse der gesamten Gesellschaft zu leisten und das Bewußtsein für umfassendere Veränderungen zu vermitteln.

Trotz dieser Kritik ist es wichtig zu sehen, dass die Organisierung zu solchen Zeitungsprojekten unabhängig von den bestehenden Parteien zustande kommt und es die Aufgabe der Kommunisten ist, diese spontanen Widersprüche zu den herrschenden Verhältnissen ernst zu nehmen und zu vertiefen. Sieht man sich in diesem Zusammenhang die großen kommunistischen Organisationen an, so hat man den Eindruck, dass für sie diese spontane Bewegung gar nicht existiert oder zumindest für sie nur dann interessant ist, wenn ihre Positionen dadurch gestärkt werden können. Aber das Verhalten dieser Organisationen bringt nicht nur zum Ausdruck, dass sie Unklarheiten haben über die Bedeutung der spontanen Bewegung, sondern ihre Unklarheiten erstrecken sich auch auf den Zustand der kommunistischen Bewegung …

Es gibt noch keine einheitliche Organisation, die in der Lage wäre, die Kämpfe der Massen anzuführen und zusammenzufassen, zudem gibt es in der kommunistischen Bewegung noch große Unklarheiten über grundlegende Fragen, was es insgesamt in der derzeitigen Phase nötig macht, das Schwergewicht der politischen Zeitung nicht auf die unmittelbar Agitation zu legen, sondern auf die Propaganda von kommunistischen Positionen.

Der Schematismus in der Anwendung der eigenen Linie, wie er in diesen Zeitungen zum Ausdruck kommt und die Tatsache, daß es neben KPD/AO und KBW noch eine große Anzahl von Leuten gibt, die auch Teil der kommunistischen Bewegung der BRD sind, die aber von diesen Organisationen gar nicht mehr gesehen werden wollen, und dass außerdem wichtige Bereiche kommunistischer Politik, wie Frauen oder Kunst, aus diesen Zeitungen total herausfallen, haben dazu beigetragen, dass man diese Zeitungen nicht mehr ernst nimmt und nicht mehr als einen positiven Faktor begreift … (BV 1/1977 und 2/1977).

Mit der Nummer 7 vom 28. November 1977 änderte die Gruppe ihren Namen und den der Zeitung nach internen Diskussionen. Fortan wurde die Zeitung von der KG Bonn herausgegeben und nannte sich nun: "Bonner Volksblatt - Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn". Dazu hieß es: "In Zukunft setzen wir unsere Arbeit mit dem Namen KOMMUNISTISCHE GRUPPE BONN fort. Die Namensänderung haben wir mit der Verabschiedung des Statuts unserer Organisation beschlossen …" (BV 7/1977).

Im Artikel "1 Jahr Bonner Volksblatt" wurde die Herausgabe der Zeitung in Abgrenzung zu "verschiedenen kommunistischen Organisationen" betont. "Dabei spielen nun die Elemente, Kritik, Auseinandersetzung, Diskussion und Öffentlichkeit eine ganz entscheidende Rolle. Sie sind nicht mehr nur als zusätzliche Teile in unserer Zeitung neben anderen, sondern als ganz entscheidende Bestandteile unserer Zeitungskonzeption verstanden." (BV 13/1978). Damit korrespondierte auch das "Kommunistische Forum". Das BV und das Forum sollten insgesamt "einen Beitrag zur Erarbeitung der politischen Positionen leisten". Und: "Im BONNER VOLKSBLATT stehen im Vordergrund aktuelle Beiträge, Erfahrungsberichte, dann aber auch kürzere theoretische Artikel. Im KOMMUNISTISCHEN FORUM ist demgegenüber Platz für ausführlichere und gründlichere Untersuchungen und Stellungnahmen …" (ebd.).

Über die MV vom 7./8. April 1979 berichtete die Nummer 24/1979. Der Artikel "Was wir wollen und was wir nicht wollen" konstatierte, wie schon der Artikel "10 Jahre marxistisch-leninistische Bewegung in der BRD", Fehler und Schwächen der ml-Bewegung, die man allgemein auf die Schwächen der Theorie des Marxismus-Leninismus zurückführte.

Wichtig erscheint mir der Hinweis, dass der Untertitel "politische Zeitung …" wegfiel. Im Mai 1979 wurden im "Bonner Volksblatt" verschiedene Debatten geführt, die sich einerseits mit der verstärkten Teilnahme an praktischen Initiativen in Bonn beschäftigten, sich aber andererseits für die Aufhebung des Untertitels der Zeitung aussprachen: "Durch die Beseitigung der Titelunterschrift kann der Inhalt des Bonner Volksblatts besser vermittelt werden, da die Zeitung nicht von vornherein abgelehnt wird … Weiterhin wird das Bonner Volksblatt nicht nur von Mitgliedern der Kommunistischen Gruppe Bonn gemacht. Die Gruppe fungierte als Herausgeber. Der Anspruch des Bonner Volksblatts, möglichst die Wahrheit darzustellen, wird von dieser Seite nicht eingelöst." (BV 25/1979).

Die Redaktion des "Bonner Volksblatt" bestand in der ersten Zeit aus: Karl Wetzlaff, Sabine Sand, Gerd Wildfang (verantwortlich). Postadresse war zunächst Hans Weingartz, Bonn, der später auch der presserechtlich Verantwortliche für die der Zeitung wurde. Die Auflage soll um 1.000 Exemplare betragen haben.

Die Originale der Ausgaben der Zeitung liegen im "Archiv für alternatives Schrifttum (afas)" in Duisburg. Wir danken Herrn Jürgen Bacia für die freundliche Unterstützung.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

24.05.1977:
Es erscheint die Nr. 1 des "Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe" mit der Schlagzeile: "Russell-Tribunal gegen die politische Unterdrückung in der BRD. Antwort auf das Modell Deutschland".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Strafe: 2.000 DM", über die Aufrüstung der Polizei und einen angriffslustigen Polizisten
- "Wie bei den Vereinigten Aluminium Werken die Arbeitsmoral verbessert werden soll", über die Arbeitsmoral bei VAW
- "Warum Bonner Volksblatt?", über die Rolle und die Aufgaben der Zeitung
- "Befreiungskampf Eritrea", u. a. über die äthiopische Militärjunta
- "Granma - Bleib bei der Wahrheit!", über die Wochenzeitung "Granma"
- "Brief des Palästina-Komitees an den Arbeiterkampf", über ein Schreiben des Palästina-Komitees Bonn an die Zeitung "Arbeiterkampf"
- "1900 und der Historische Kompromiss", über Bertuluccis Film 1900"

Vorgestellt werden folgende Neuerscheinungen: "Kernenergie-Eine Bürgerinformation. Broschüre der Basisgruppe M.P.I", "Ila-Info Nr. 5: Informationen über Lateinamerika", "Informationsdienst Südliches Afrika. Frauen im Befreiungskampf", "Beiträge zur revolutionären Theorie. Theoretische Zeitschrift der Kommunistischen Gruppe Bochum/Essen (Nr. 8)", "Freies Palästina", "Kommunistisches Forum Nr. 1. Theoretische Zeitschrift der IKG".
Das Frauenkomitee Bonn trifft sich trifft sich montags, mittwochs, donnerstags und sonntags.
Quelle: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe, Jg. 1, Nr. 1, Bonn, 24. Mai 1977.

21.06.1977:
Es erscheint die Nr. 2 der Zeitung "Bonner Volksblatt - Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe" (IKG).
Artikel der Ausgabe sind:
- "Bubacks würdiger Nachfolger", über Klaus Rebmann, "Nachfolger des erschossenen Siegfried Buback"
- "Nach dem Ausschluss von K. U. Benneter aus der SPD: Juso-Was Nun?", über den Ausschluss des Juso-Chefs aus der SPD
- "Ein deutscher Rebell", über Rudi Schöfberger (SPD)
- "Frauenhausinitiative in Bonn", über die Bonner "Initiative für ein Frauenhaus"
- "Interview mit einer Frau von 'Frauen helfen Frauen'", über ein Interview und Frauenhäuser, die Vorstellungen des KBW un die Arbeitsweise des Vereins
- "Mensch Biermann", über einen Film
- "Das 'Jahr des Friedens' und die Wahl in Israel", über den Likudblock
- "Alternative Presse - Kommunistische Presse. Eine Kritik", über das "Bonner Volksblatt" und seine Aufgaben

Geworben wird für das "Kommunistische Forum. Theoretische Zeitung der IKG." Am 22.6. findet eine Veranstaltung des "Palästina-Komitees" statt. Thema. "Palästina 10 Jahre nach dem Juni-Krieg." Es spricht ein Vertreter der PLO. Am 27.6. findet eine Veranstaltung der "Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft" statt. Thema: "Frauen in China. Anspruch und Wirklichkeit. Zu den Terminen wird aufgerufen. Das "Unterstützungskomitee Roth/Otto-Prozess" will am 1.7. eine Veranstaltung durchführen.
Quelle: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe, Jg. 1, Nr. 2, Bonn, 21. Juni 1977.

20.07.1977:
Es erscheint die Nr. 3 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "KPdSU contra Eurokommunismus. Die Verantwortung dafür wird er zu tragen haben", über einen Artikel der sowjetischen Zeitung "Neue Zeit"
- "Berufsverbot in Bonn. Interview mit Wolfgang Bansemer", über ein Interview mit Bansemer, der Berufsverbot erhalten hat
- "Korrespondenz: Wie man einen Laboranten rausschmeißt", über einen Jugendvertreter
- "Bundesministerin Schlei und der Befreiungskampf in ZIMBABWE", über die ZANU, Mozambique und Bundesministerin Schlei (wirtschaftliche Zusammenarbeit)
- "Erich Fried: So kam ich unter die Deutschen", über den österreichischen Lyriker und Essayisten
- "Fotoausstellung: Leben, kämpfen, arbeiten in Bonn (Extra)", über die Ausstellung: "Wunsch und Wirklichkeit"

Geworben wird für das "Kommunistische Forum" der IKG, für das "Freie Palästina" und für die "Filmfaust." Aufgerufen wird zu den Terminen des Bonner "Komitees gegen politische Unterdrückung", des "Frauenkomitees" und des "Palästina-Komitees".
Q: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe, Jg. 1, Nr. 3, Bonn, 20 Juli 1977.

06.09.1977:
Es erscheint die Nr. 4 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Gegner einer Denkpause. Warum Bundesregierung und Atomindustrie den Ausbau von AKWs betreiben", über das Thema: Atomenergie
- "Hungerstreik gegen Isolationshaft", über den Hungerstreik der RAF-Gegangenen
- "Auf nach Kalkar", über ein Treffen von Delegierten und Bürgerinitiativen zur Vorbereitung der Kalkar-Demo
- "Stadt plant neue Fahrpreiserhöhung", über die Erhöhung der Nahverkehrspreise
- "AKW-Betreiber mobilisieren", über die Demo gegen den Schnellen Brüter am 24.9.
- "Die Revolution wird siegen. Der Libanon. Ein Jahr nach dem Krieg", über den Waffenstillstand von Ryad (Saudi-Arabien)
- "Chile - Vier Jahre nach dem Putsch", über die Allende-Regierung, 4 Jahre nach dem Putsch (11. September)

Aufgerufen wird zur Kalkar-Demo am 24.9., zum "Stammtisch der Deutsch-Chinesischen-Freundschaftsgesellschaft" am 16.9. und zu verschiedenen Filmveranstaltungen (u. a. "Sacco und Vanzetti").
Q: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe, Jg. 1, Nr. 4, Bonn, 6. September 1977.

04.10.1977:
Es erscheint die Nr. 5 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nach der Schleyer-Entführung. Modell Deutschland marschiert", über einen sog. "Feldzug" "gegen den Terrorismus" "und seine Sympathisanten"
- "Trotz Bürgerkriegsmanöver der Polizei. 50.000 in Kalkar", über die Kalkar-Demo am 24.9.
- "Schnurstracks in den Polizeistaat", u. a. über "Antrag auf Verbot kommunistischer Organisationen", "Verschärfung des Demonstrationsrechtes", "einheitliches Polizeigesetz-einschließlich gezieltem Todesschuss"
- "Bonner Russell-Initiative", über die "Bonner Initiative zur Unterstützung des III. Russell-Tribunals"
- "Der Kampf für die 35-Stunden-Woche. Das Beispiel des 12. Gewerkschaftstag der IG Metall", über den Gewerkschaftstag in Hannover vom 18.-24. September
- "Palästina-Komitee beleidigt F.A.Z.", über die F.A.Z. und eine Anzeige gegen Hans Weingartz, presserechtlich Verantwortlicher für ein Flugblatt des Bonner "Palästina-Komitees"
- "Das Bonner Landgericht verteidigt die Rechtsordnung", über einen "polizeilichen Angriff auf einen betrunkenen Arbeiter"
- "Leserbriefe"
- "Das Beispiel Opel Bochum", über das "Büro für Betriebsfragen"
- "Schaffung der Kommunistischen Partei", über die IKG und ihren Beitrag zur Schaffung der KP
- "Die Herausforderung", über die "Herausforderung. Zeitschrift zur Förderung marxistisch-leninistischen Denkens" (Kiel)
- "Kommunistische Gruppe Bochum/Essen", über die KGB/E
- "KAB (Revolutionärer Weg)", über den KAB (RW)
- "Ein theoretischer Zirkel", über den Gelsenkirchener Zirkel, der künftig die "Aufsätze zur Diskussion" herausgeben wird

Aufgerufen wird zu einer Veranstaltung der Bonner "Russell-Initiative gegen politische Unterdrückung in der BRD".
Q: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe Bonn, Jg. 1, Nr. 5, Bonn, 4. Oktober 1977.

01.11.1977:
Es erscheint die Nr. 6 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Hausdurchsuchungen, Polizeikontrollen, Sympathisantenjagd … Alltag in der BRD", über die politische Entwicklung in der BRD nach der Ermordung Schleyers".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Azania (Südafrika): Rassistisches Regime eskaliert Terror", über das südafrikanische Apartheidregime
- "Bürgerkrieg in Rolandswerth", über eine Hausdurchsuchung in Rolandswerth bei Bonn
- "Der Held von Mogadischu", über Ulrich Wegener
- "Interview mit einem Mitglied der Basisgruppe an der Universität", über ein Interview, u. a. über das HRG
- "Radio Popolare, Mailand: Organisierte Gegeninformation", über einen italienischen Lokalsender

Aufgerufen wird u. a. zu folgenden Veranstaltungen: "Fälscher am Werk". Diskussion mit Wallraff (2.11. im Saal der Bundespressekonferenz), Bürgeraktion Umweltschutz Bonn (BUB). Thema: "Belastungen der Umwelt durch Atomkraftwerke", IKG: "60 Jahre Oktoberrevolution" (11.11.) sowie: "Theorien über die Abhängigkeit Lateinamerikas" (26./27.11).
Geworben wird für das "Kommunistische Forum".
Q: Bonner Volksblatt. Politische Zeitung der Initiative Kommunistische Gruppe, Jg. 1, Nr. 6, Bonn, 1. November 1977.

28.11.1977:
Es erscheint die Nr. 7 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "SPD-Parteitag. Für einen Austritt - Gründe genug!", über den SPD-Parteitag in Hamburg und Austritten "aus nordbayrischen Bezirken". Mit dieser Ausgabe wird das BV von der Kommunistischen Gruppe Bonn herausgegeben.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Offener Brief an den DGB zu seiner Atompolitik: was denkt sich eigentlich die Gewerkschaftsführung?!", über eine Kundgebung des DGB in Dortmund, der "grünes Licht für den Bau von Atomkraftwerken" fordert
- "Strauß zu Stammheim: Es war Mord…", über die Stammheimer Toten und eine Erklärung von Strauß
- "Aktion gegen Terroristen- und Sympathisanten Jagd. Wo Unterdrückung ist, ist auch Widerstand", über die "Sympathisantenjagd" nach der Schleyer-Ermordung
- "Meldungen", u. a. über eine "Resolution der Initiative zur Unterstützung des III. Russell-Tribunals", über den KB, über eine "Mahnwache nach der Selbstverbrennung von Hartmut Gründler
- "Ganz schön auf dem Schlauch", über ein Gespräch mit einer Frau aus dem Frauenkomitee über Kinder, Eltern und die Situation in Bonn"
- "Freiheit und Unabhängigkeit für Ost-Timor. 2. Jahrestag der Demokratischen Republik Ost-Timor", über den 2. Jahrestag der Gründung der Demokratischen Republik Ost-Timor (28.11.1975)
- "Ein neuer Name", über die Namensänderung der Zeitung… von der "Initiative" zur "Kommunistischen Gruppe Bonn"
- "Wo ist die kritische Auseinandersetzung", über die "Androhung des Verbots der kommunistischen Organisationen durch die CDU-regierten Länder" und eine "Erklärung des Kommunistischen Arbeiterbundes (Revolutionärer Weg) (KAB/RW) anlässlich des 2. Treffens verschiedener Kommunistischer und Revolutionärer Organisationen am 12.11"
- "Deutsches Misere", über einen Text von Wolf Biermann

Aufgerufen wird u. a. zu folgenden Veranstaltungen: "Atomenergie und Arbeitsplätze" (28.11.), "Schluss mit den Selbstmorden in Stammheim" (Veranstaltung der Bonner Russell-Initiative, 1.12.), "Libanon-Ein Jahr nach dem Bürgerkrieg" (Veranstaltung des Palästina Komitess, 12.12.).
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 1, Nr. 7, Bonn, 28. November 1977.

10.01.1978:
Es erscheint die Nr. 8 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Sadats Israelreise - Kein Weg zum Frieden".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Interview mit Rahman Alawi, Mitglied der PLO-Vertretung in Bonn", über die Israelreise von Sadat
- "Peter Paul Zahl", über eine "Brokdorfer Kantate"
- "S. Sand: Das Grün bricht aus den Zweigen", über "AKW-Gegner und Wahlen"
- "Prozess gegen die 35", über den Buback-Nachruf und erste Prozesse
- "VAW-Betriebsversammlung", über eine Belegschaftsversammlung
- "Offener Brief von Bewohnern der Nordstadt", über sog. Verkehrsberuhigungen in der Nordstadt
- "G. Windfang: Schmetterlinge: Proletenpassion", über ein Konzert der Schmetterlinge am 15.12.
- "Argentinien: Land des Fußballs-Land des Terrors", über die Fußball-WM und die politische Situation in Argentinien
- "Aufruf zur Gründung einer Tageszeitung", über eine mögliche "überregionale Tageszeitung der Linken"
- "G. Windfang: Zum Projekt Tageszeitung", über das "Bonner Volksblatt", das "Kommunistische Forum" und die Vielfalt des Zeitungsmarktes
- "Leserbriefe", u. a. zur Außenpolitik

Aufgerufen wird zum Faschismus-Arbeitskreis, der sich am 19.1. erstmalig treffen soll. Am 28.1.178 soll ein Seminar zur Zeitungsarbeit stattfinden. Aufgerufen hat die KG Bonn. U. a. sind als Kritikpunkte vorgesehen: "Kritik an den bisherigen Bonner Volksblättern".
Geworben wird für das "Kommunistische Forum Nr. 4", das Ende Januar erscheinen soll.
Aufgerufen wird u. a. zu folgenden Veranstaltungen: Filme: Chaplin: "Moderne Zeiten (11.1.), "Lichter der Großstadst" (13.1.), "Goldrausch" (17.1.). Am 10.1. soll ein zweiter Prozess gegen ein Mitglied der Gruppe 35 stattfinden.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 8, Bonn, 10. Januar 1978.

31.01.1978:
Es erscheint die Nr. 9 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Streiks in der BRD. Metaller und Hafenarbeiter im Kampf für höhere Löhne" (G. Windfang).
Artikel der Ausgabe sind:
- "Grohnde-Prozess: Angeklagt sind wenige, gemeint wir alle", über Strafverfahren gegen Grohnde-Aktivisten
- "Kredit an Somalia-Der Kampf gegen den Terrorismus macht sich bezahlt", über Waffenhändler und Waffenschieber und die somalische Regierung
- "Meldungen", u. a. über den "Aufruf nach Almelo", über die Entwicklung eines Atomprogramms und den Aufruf der Holländer
- "Bürgerversammlung. Nordstadt gegen Verkehrsberuhigungsplan, u. a. über einen "Beschluss der Bürgerversammlung vom 19.1.1978"
- "Hetzkampagne gegen SPD-Stadträte", u. a. über den Juso-Vorsitzenden Benneter, der aus der SPD ausgeschlossen wurde, das Russell-Tribunal und einen Juso-Arbeitskreis
- "Arbeiterkämpfe in England", über "Eindrücke von einem Wochenendaufenthalt"
- "Was einen Bonner TASS-Korrespondenten ganz besonders interessiert", über polnische und russische Presseagenturen
- "Westzucker und Ostpeitsche", über den "ausgesperrten DDR-Sänger Wolf Biermann an die Autoren des Manifests"

Aufgerufen wird zu einer Großkundgebung der BUB in Hannover am 25.2. Eine Großveranstaltung der BUB soll am 11.2. mit Klaus der Geiger stattfinden.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 9, Bonn, 31. Januar 1978.

28.02.1978:
Es erscheint die Nr. 10 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Zeitungsverleger drohen: Aussperrung! Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung im Druckbereich".
Artikel der Ausgabe sind:
- "DGB-Führung contra Russell-Tribunal", über Menschenrechte und das III. Russell-Tribunal
- "Was das Volk begehrt", über "CDU und Koop-Schule"
- "In der Braunkohle. 6% mehr Lohn", über den "Kommentar eines Kollegen aus der Großen Tarifkommission der IG Bergbau" (Jupp Möller)
- "Thieu-Prozess in Bonn", über ein "Interview mit dem Angeklagten J. Horlemann"
- "Links eröm- rächs eröm", über eine "karnevalistische Nachlese"
- "Erklärung der revolutionären Zellen", über eine Erklärung aus "Revolutionärer Zorn" vom Januar 78
- "Eine Kritik", u. a. über die Faschismus-Diskussion
- "Vereinigt und sammelt die Stämme!", über einen "Beitrag zur Auseinandersetzung mit der RAF" und einige Antworten
- "8. März-Internationaler Frauentag", über den 8. März und den Frauentag seit 1910.
- "Frauen gegen Unterdrückung", über Frauenorganisationen und einen Spiegel-Vorwurf: Exzesse der Emanzipation" und ein Tribunal in Köln
- "Frauen gegen AKWs", über Almelo mit Frauenbeteiligung
- "Einsichten?" über "Bemerkungen zur theoretischen und praktischen Arbeit der Kommunistischen Gruppe"
- "Zu unserem Zeitungsseminar", über das Zeitungsseminar der KG Bonn

Aufgerufen wird zur Vorbereitung eines Mai-Festes der KG Bonn. Ein erstes Treffen soll am 17.3. stattfinden. Aufgerufen wird zu folgenden Filmveranstaltungen. Filme: Chaplin "Der große Diktatur" (9.3.). Termine von Komites an verschiedenen Tagen sind u. a.: "Initiative für ein Kommunikationszentrum", "BUB-Arbeitskreis", "Palästina-Komitee", "Informationsstelle Lateinamerika", "Russell-Initiative Bonn", "Komitee gegen politische Unterdrückung".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 10, Bonn, 28. Februar 1978.

30.03.1978:
Es erscheint die Nr. 11 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "80.000 Metallarbeiter im Streik".
Artikel der Ausgabe sind:
- "G. Windfang: Bemerkungen zu den gewerkschaftlichen Kämpfen in der Bundesrepublik", über die Streiksituation in der BRD
- "Israelischer Überfall auf den Südlibanon", über einen "Spendenaufruf" und den Angriff israelischer Soldaten auf den Südlibanon
- "Russell-Tribunal über die Verletzung der Menschenrechte in der Bundesrepublik", über die Tagung des III. Russell-Tribunals am 28.3.78 in Frankfurt/M.
- "Zum Geisel-Besuch. Was einem passieren kann, wenn man in der BRD gegen Folter in Brasilien kämpft", über eine Demo in Köln "aus Anlass des Staatsbesuches des brasilianischen Präsidenten Geisel"
- "Bilder, die die Ordnung gefährden…", über "Artikel und Bilder im Bonner Volksblatt und die Beschlagnahmung des BV durch die Justizvollzugsanstalt Willich, die ein Häftling abonniert hatte
- "Leserbriefe", u. a. über "Gedanken eines deutschen Demonstranten über die Kundgebung in Almelo"
- "Bonner Penner-Freiwild", über das Leben sog. "Penner" in Bonn
- "Kommt doch mal vorbei…", über "Ideen für open house"
- "Bonner Drucker. Keine Streikbrecherarbeit", über Streiks und Solidaritätsaktionen von Druckern
- "Wir schicken Ihnen die Polizei", über einen "Bericht über die Bürgerversammlung Nordstadt"
- "Jetzt reichts! Nie mehr Bild!", u. a. über Grohnde und ein Berufsverbot gegen H. Ostermeyer
- "Gaby Weber: Die Wiedereingliederung des Schriftstellers Werner Schlegel", über Werner Schlegel, den sog. "Knastautor" der 1970er Jahre
- "Wie Frau in Bonn schnell ihre Gebärmutter verliert", über ein "Interview mit der Betroffenen selbst"
- "Bericht über den Croissant-Prozess", über den RAF-Verteidiger Croissant
- "Zimbabwe: Die interne Lösung ist keine Lösung", über Rhodesien und die Rassisten
- "Argentinien. Fußball Ja, Folter Nein", über Fußball, Folter und Mord in Argentinien
- "Nah-Mittelost-Komitee Gießen: Sadats Israel-Reise. Ein Beitrag zum antiimperialistischen Kampf?", über "eine Kritik an der Stellungnahme in der Kommunistischen Volkszeitung (KVZ) und der Roten Fahne (RF) zur Reise Sadats nach Israel und den darauffolgenden Friedensabkommen der Imperialisten"
- "Hämmer", über eine "Kritik eines ehemaligen Mitgliedes des Kommunistischen Bundes (KB) an unseren Beiträgen zur Politik des KB im Kommunistischen Forum 2/77"

Aufgerufen wird zu einer Großveranstaltung am 30.5. in Bonn. Thema: "Freiheit, die wir meinen". Berichtet wird über das Vorbereitungstreffen zum 1. Mai in Bonn, an dem "mehr als ein Dutzend Bonner Initiativen, Komitees und politische Gruppen" teilgenommen haben. Aufgerufen wird zu einem weiteren Vorbereitungstreffen zum 1. Mai am 31.3. Eine öffentliche Redaktionssitzung des BV soll am 7.4. stattfinden, ab dem 13.4. beginnt eine "Palästina-Filmwoche", eine Vietnamveranstaltung der ESG soll am 28.4. stattfinden. Daneben wird zu weiteren Filmveranstaltungen aufgerufen, u. a. "Die Marx-Brothers in der Oper" (29.3.). Geworben wird für das "Kommunistische Forum".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 11, Bonn, 30. März 1978.

31.05.1978:
Es erscheint die Nr. 13 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Französische Invasion in Südafrika".
Artikel der Ausgabe sind:
- "G. Windfang: Invasion in Südafrika", über die französischen Aktivitäten
- "Einstweilige Verfügung gegen Anti-Bild-Ausstellung", über eine "Wallraff-Anti-Bildausstellung" in der Berliner Galerie 70
- "Zensur im WDR", über die Rundfunkfreiheit im WDR
- "1. Mai in Bonn", über den diesjährigen 1. Mai
- "Demonstration gegen Grohnde-Prozesse", über eine Grohnde-Demonstration am 10.6. und nachfolgenden Prozessen
- "Freiheit für die Agit-Drucker", über eine "Presseerklärung des Komitee "Freiheit für die Agit-Drucker"
- "Schülerzeitung FIASCO und die ewig Gestrigen", über eine Schülerzeitung
- "Polizei überfällt Kundgebungsteilnehmer am 1. Mai", über einen Bericht der "Bürgeraktion Umweltschutz Bonn", die über einen Polizeieinsatz am 1 Mai. berichtet
- "Entlassungen bei den Wessel-Werken", über geplante Entlassungen bei den Wessel-Werken
- "Peter Sudermund: Zum Abschuss frei. Berufungsverhandlung im Vocke-Prozess", über einen Prozess am Bonner Landgericht
- "Wir warten auf neue Erkenntnisse: Berufsverbot in Bonn", über sog. "Anhörungen"
- "22 Monate für pervertierte Mutterliebe", über die Verurteilung einer Mutter
- "Die Frauen und die Schönheit", über eine Kritik an den Graphiken Bourhan Karkutlis"
- "Ein Bahnhofsgespräch", über Gespräche mit einer Frau
- "Nike Frauengruppe: Was geschieht, wenn Frauen sich wehren", über einen "Prozess gegen Hagener Volksblatt"
- "Atomwaffenfabrik mitten in der Stadt", über Reisenotizen aus den USA"
- "Aufstand in Täbris", über einen Aufstand am 18./19. Februar
- "Biermann 76-Biermann 78", über Biermann-Konzerte
- "Gerd Windfang: 1 Jahr Bonner Volksblatt. Wie gehts weiter?", über das BV und die Perspektiven
- "Stimmen zum Bonner Volksblatt", über Leserkritiken

Aufgerufen wird zur Fahrraddemonstration am 4.6. gegen unzureichende Radwege in Bonn. Geworben wird für die Doku: "Vom Stein, der ins Rollen kam. Vorgänge um ein Bonner Flugblatt" und das "Kommunistische Forum". Aufgerufen wird zu den Thieu-Prozessen am 29.5., zu einer Veranstaltung mit dem Komitee "Solidarität mit Rudolf Bahro" am 16.6., zur Veranstaltung der BUB am 19. 6. und zur Vocke-Prozess Berufsverhandlung am 22.6. sowie zur Veranstaltung mit dem Komitee: "Solidarität mit den Agit-Druckern" (30.6.).
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 13, Bonn, 31. Mai 1978.

28.06.1978:
Es erscheint die Nr. 14 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Der Schmetterling lebt weiter … Zum Ausgang der Wahl in Hamburg und Niedersachsen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "G. W.: Israel liefert US-Splitterbomben an Äthiopien", über "Eritrea abgeworfene Splitterbomben"
- "Erklärung baden-württembergischer Alternativzeitungen. Was wahr ist, wird auch gedruckt", über eine Hausdurchsuchung am 18.5 in der Druckerei Fanfasia in Stuttgart
- "H.D.: Ein Vorgeschmack auf den Atomstaat", über "Bespitzelungsaktionen an dem geplanten Atomzentrum in Gorleben"
- "Buback-Nachruf-Freispruch", über einen Freispruch vom 23.6 (Buback-Nachruf)
- "Leserbriefe", u. a. über die Zeitung
- "Resozialisierung in der Justizvollzugsanstalt Willich", über Resozialisierungsbemühungen
- "Das Bonner Lied", über die Stadt Bonn
- "Thieu-Prozess: Einbau-Küche für die CDU", über den ersten Thieu-Prozess am 3.5.
- "An der Kommende (Ramersdorf)", über "Bonner Polizei mal wieder in Aktion"
- "Kritik an A. Kollontai: Die Situation der Frau in der gesellschaftlichen Entwicklung", über das Buch von Kollontai
- "Frauenzentrum Bonn", über das Frauenkomitee
- "Ist eine schöne Frau schön?", über das sog. Schönheitsideal
- "Harald Vocke-geistiger Helfershelfer der terroristischen libanesischen Falangisten", über eine "Einlassung zur Sache beim Vocke-Prozess(23.6.78)"
- "Tove Sommer: Hungerstreik in Chile", über einen Hungerstreik von politischen Gefangenen
- "Reisebericht aus dem Libanon", über "mit dem Fahrrad in Tyros"
- "Thesen zu Rudolf Bahro", über Rudolf Bahro und die Veranstaltung der KG mit der KPD am 16.6. Motto: "Freiheit für Rudolf Bahro"
- "Russell-Tribunal: Echte und falsche Freunde", über eine Sitzungsperiode des III. Russell-Tribunals
- "SJD-Die Falken. Gewerkschaftsausschlüsse -Ein Thema für das Russell-Tribunal", über einen Redebeitrag eines Mitgliedes des Vorstands der Falken auf der Veranstaltung des Arbeitskreises III. Russeltribunal am 8.6. in Bonn"

Aufgerufen wir zum "Folks-Fest zum Tanzen und Denken" in Bonn (9.-11.6.). Geworben wird für das "Kommunistische Forum".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 14, Bonn, 28. Juni 1978.

02.08.1978:
Es erscheint die Nr. 15 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Grün-Bunte Farbkleckse. Zur jüngsten Entwicklung der Grünen und Bunten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ab Februar 79. Tageszeitung Die Neue?", über ein neue Tageszeitung
- "Freiheit für Rudolf Bahro!", über die Verhaftung von Bahro am 23.8. und die Forderung: "Freiheit für Bahro"
- "Leserbriefe", u. a. über Biermann
- "Rückblick auf die Betriebsratswahlen 78", über "beachtliche Erfolge von oppositionellen Listen"
- "Osnabrücker Volksblatt", über das Erscheinen der Nr. 1
- "Überstunden plus Entlassungen=Wessel", über die Firma Wessel
- "Nikolaus Fasolt - Kein Schleyer Künstler", über ein "Interview mit Pitar von Ziemens"
- "Nordstadt Sanierung", über "Das Küken entpuppt sich als Krake"
- "Bürgerinitiative Umweltschutz: Grüne/Bunte Liste auch in Bonn?", über die kommenden Kommunalwahlen und die Landtagswahlen im Frühjahr 80 und die Grüne/Bunte Liste
- "P. Sudermund: Über die Schwierigkeiten eines stellvertretenden SPD-Vorsitzenden mit seiner Partei", über Gerd Heidemann
- "Gedanken eines Jungsozialisten über Chancen und Wählbarkeit der Grünen und Bunten Listen", über die Erfolge der Grünen/Bunten
- "Unser Hauptziel ist und bleibt die vollständige Unabhängigkeit Eritreas", über ein "Interview mit Habte Tesfamahriam-Mitglied des Revolutionsrates der Eritreanischen Befreiungsfront (ELF)"
- "Am Rande der Fußballweltmeisterschaft", über die Misshandlung und Ermordung von Menschen während der WM
- "Plattform oder Plattheiten?", über "aus dem Offenen Brief der Kommunistischen Gruppe Bochum/Essen"
- "Der Marxismus-Ein zeitloses System von Ideen"?, über "eine Antwort auf den Offenen Brief der Kommunistischen Gruppe Bochum/Essen"

Veröffentlicht wird ein Flugblatt aus West-Berlin zu den Agit-Druckern: "Die Agit-Drucker sind befreit, aber § 88a und 129a sind noch da!" und: "Baum für Baum stirbt unsere Stadt. Nein!" von der "Kastanien-Initiative". Geworben wird für "ISSA-Informationsstelle Südliches Afrika e. V." und: Kommunistische Gruppe Bochum/Essen: "Zu unseren nächsten Aufgaben. Offener Brief an die Gruppe Volk und Wissen, Gelsenkirchen: Plattform oder Plattheiten? Offener Brief an die Kommunistische Gruppe Bonn". Geworben wird für das "Kommunistische Forum".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 15, Bonn, 2. August 1978.

30.08.1978:
Es erscheint die Nr. 16 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Atomstaat. Nie davon gehört? Zum Prozess gegen den Journalisten G. Faust und K. Dirnhofer".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua", über den "Erfolg der Sandinisten"
- "Zum 60. Jahrestag der Novemberrevolution", über einen Aufruf der KG Bonn
- "Erlebnisse bei einem Knastbesuch", über einen Besuch bei Norbert Kröcher
- "Leserbriefe"
- "Grundsätze der GLH", über die Grüne Liste Hessen"
- "Neues aus Gorleben. Sich regen, um zu leben!", über Gorleben und den "Göttinger Arbeitskreis gegen Atomenergie"
- "Reaktion auf die Entscheidung, die Kaiserplatzkastanien zu fällen", über "eine unheimliche Sauerei"
- "Wir sind schneller als ihr", über eine "Presseerklärung der Bürgerinitiative Umweltschutz (BUB)"
- "Der Witz mit der Volkspartei", über "Erfahrungen eines ehemaligen SPD-Mitgliedes"
- "Folk-Musik-Was ist das?", über ein "Gespräch mit der Gruppe Saitenwind"
- "Das Mutterschutzgesetz", über die Fragestellung: "ein neuer Mutterorden?"
- "Gedichte", über und von Werner Schlegel
- "Kinderkrippen nur in Notfällen", über Kinderkrippen
- "Unsere nächsten Aufgaben?", über eine Kritik an dem Buch von H. Karuscheit und A. Schröder"

Aufgerufen wird zu einer Diskussionsveranstaltung am 19.7.78 mit Vertretern der Bunten Liste Hamburg, der Wählergemeinschaft Atomkraft-Nein Danke (Hameln, Grüne Liste NRW und der Grünen Liste Hessen) im Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium). Geworben wird für "Extra-Platt. Zeitung für Oberpleis und Umgebung (einschließlich Bonn)", Nr. 1 (Juli 1979), für "Paranoia", Text: Rote Rübe, Musik: Ton, Steine, Scherben, für die Broschüre der Kommunistischen Initiative Düsseldorf: "Materialien zur revolutionären Theorie und Praxis".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 16, Bonn, 30. August 1978.

03.10.1978:
Es erscheint die Nr. 17 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Massaker des Schah-Regimes", über das Massaker vom 8.9.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Berufsverbot in Bonn. Ne janz fiese Charakter", über Berufsverbot
- "Bonner Volksblatt am Kiosk", über den Kioskverkauf
- "Die Spuren gibt es heute noch", über "100 Jahre nach dem Sozialistengesetz"
- "Dürfen sich Terroristen nicht mehr versammeln?", über ein neues Versammlungsgesetz
- "Hungerstreik im Knast", über einen Hungerstreik und Forderungen
- "Es hat Risse gegeben", über das Selbstverständnis der Grünen Liste Hessen
- "Leserbriefe"
- "Iran: Repression und Widerstand", über die politische Lage im Iran
- "Aus der Ferne sehe ich dieses Land", über den Film von C. Ziewer
- "Wählen wir uns doch selbst", über eine "Veranstaltung der Wahlinitiative der Bürgeraktion Umweltschutz Bonn (BUB)"
- "Die Betroffenen müssen die Forderungen stellen", über einen Beitrag der Wahlinitiative"
- "Ich bin ein Bonner", über einen Beitrag eines Mitglieds der Gruppe Saitenwind
- "Schauen wir uns doch mal die Bonner SPD an", über einen Beitrag der KG Bonn
- "SPD seit Jahren um Umweltschutz bemüht", über einen Beitrag der Grünen/Bunten Liste
- "Klitorisbeschneidung … Um zu starken Eigenwillen bei jungen Mädchen zu verhindern", über Verstümmelung
- "Hilfe, die Neue kommt!", über die geplante Tageszeitung und "Da fällt die Antwort nicht schwer", über die "Neue"
- "Der Hamburger Aufstand der KPD", über den Hamburger Aufstand

Aufgerufen wird zum Aktionstag gegen das AKW Biblis am 1.10., zur Demo am 14.10. gegen Arbeitslosigkeit und Aussperrung.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 17, Bonn, 3. Oktober 1978.

31.10.1978:
Es erscheint die Nr. 18 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "SPD und Berufsverbote. Es wird weiter geschnüffelt …", über den "Extremistenerlass"
- "Zu den Wahlen in Hessen und Bayern: nach dem Höhenflug nun die Bauchlandung?", über die Wahlen in beiden Bundesländern und das Abschneiden der Grünen
- "3.500 demonstrieren gegen Arbeitslosigkeit und Aussperrung", über das Treffen in Dortmund am 14.10.78
- "Kongress gegen atomare Zusammenarbeit BRD - Süd-Afrika. Atombomben für das südafrikanische Rassistenregime", über Südafrika , die "nukleare Zusammenarbeit der BRD mit Südafrika" und die Anti-Apartheid-Bewegung
- "Flugblatt aus dem Iran: "Auch der Ausnahmezustand wird das verbrecherische Schahregime nicht retten können!", über ein Flugblatt und über die "aktuelle Lage im Iran und die historischen Hintergründe"
- "Papstwahl. Kein Platz für Sozialisten in der Kirche", über die katholische Kirche und die sog. "Theologie der Befreiung"
- "Katharina Blum-Unzumutbar für Minister", über "landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Berufs- und Fachschulklassen"
- "Leserbriefe"
- "Zensoren am Werk. Gefangene dürfen Bonner Volksblatt nicht lesen", über Gefangene, die das "Volksblatt" nicht lesen dürfen
- "Massenprügelei in Troisdorf und andere Stories", über einen Artikel in der "Bild-Zeitung"
- "Bonner Pfarrer laden zur Friedenswoche 1979 ein", über die Friedenswoche 1979"
- "Für Kastanien gibt's kein Geld", über den Bonner CDU-Oberbürgermeister
- "Initiativen stellen sich vor", über eine "Wahldiskussion um eine Grüne oder Bunte Liste in Bonn"
- "Neue Alternativzeitung. Tierischer Volksfreund", über eine neue Zeitung mit dem Titel: "Tierischer Holzfreund"
- "Vor 60 Jahren. Wie Bonn zu seiner Revolution kam", über den November 1918 in Bonn
- "Ich muss raus aus der Apathie und Isolation. Ein Tagesablauf …", über eine Familie und deren Tagesabläufe
- "Frauenfilme", u. a. über "Die Spitzenklöpplerin"
- "Es geht nicht um das einzelne Frauenschicksal", über das "218-Komitee" des KBW
- "Neuerscheinungen: Über die Krise des Kommunismus", u. a. über Louis Althusser: "Die Krise des Marxismus"
- "Das Neueste über die 'Neue'", über eine Zeitschrift
- "Was tut ihr?", über das SB
- "AKW-Gegner im Knast", über den "Arbeitskreis Strahlenschutz" (AKS) in Freiburg und die Verhaftung von "angeblichen Terroristen"
- "Ausverkauf. Interview mit Frau Prof. Ochrana", über Bürgergrundrechte

Hingewiesen wird darauf, dass im November "die 3. Runde der Thieu-Prozesse gegen die beiden führenden KPD-Mitglieder Semler und Horlemann" beginnt. Termine für die Hauptverhandlung sind: 8./9./13./15./16./20./23./27./29. und 30. November 1978. Veranstaltungstermine sind: 26.10.-5.11.: Österreichische AKW-Gegner laden ein zum "Anti-Atom-Dorf nach Wien St. Marx zu kommen. Am 6.11. stellt sich die "Bürgerkation Umweltschutz" vor. Eine "Wallraff-Anti-Bild-Ausstellung" soll vom 8.11.-25.11. in der Galerie Bansemer stattfinden. Am 14.11. soll eine Diskussionsveranstaltung zwischen der 'Neuen' und der 'Tageszeitung" (TAZ) stattfinden. Es schließt sich eine "Berufsverbote-Veranstaltung des Russell-Tribunals" am 10.11. an. Aufgerufen wird auch zum "Kongress gegen die atomare Zusammenarbeit BRD - Süd-Afrika" in Bonn-Bad Godesberg am 11./12.11. Am 13.11. will man eine "Veranstaltung mit Filmvorführung im Rahmen des Kongresses" durchführen. Zum "Bahro-Kongress" vom 16.-19.11. in West-Berlin (TU) wird aufgerufen, sowie zum "Schweigemarsch der Jugend anlässlich des 40. Jahrestages der 'Reichskristallnacht" am 9.11.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 18, Bonn, 31. Oktober 1978.

28.11.1978:
Es erscheint die Nr. 19 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Stahltarifrunde 86% für Streik".
Artikel der Ausgabe sind:
- "2. Sitzungsperiode des III. Russell-Tribunals", über die Sitzung vom 8.11.
- "Jungendhilfetag", über den 6. Deutschen Jugendhilfetag vom 9.-11.11. in Köln
- "Russell-Buch Nr. 5-Zensiert!", über eine Anklageschrift gegen den Reents-Verlag
- "Justizskandal im Schwarzwald", über die Verurteilung eines Mitglieds des AK "Strahlenschutz Freiburg"
- "Leserbrief", über das Russell-Tribunal
- "Stürzt den Pfauenthron", über einen Artikel von Bahman Nirumand
- "Terror in Troisdorf", über eine sog. "Terroristenhelferin"
- "Fideler Knast", über die JVA Bonn
- "Radweg-Miser: Wer in die Pedale treten will, muss erst den Stadtrat treten", über die Bonner Radwege
- "Bonner Friedenswoche 79", über ein Treffen der Organisatoren vom 25.10.
- "Aus dem Bonner Blätterwald", über eine Anti-Bild-Ausstellung und verschiedene Schülerzeitungen (u. a. Michel und Schnüss)
- "Fiasco am erzbischöflichen Gymnasium", über den Lehrerrat und die Redaktion der Schülerzeitung FIASCO
- "Film", über "Das zweite Erwachen der Christa Klages"
- "Frauen", u. a. über "Was macht eigentlich die Frauenseite?"
- "Verhütung, ein Frauenthema?", "Das Diaphragma"
- "Normalvollzug", über eine Analyse von Werner Schlegel
- "Rosa Luxemburg: Zur russischen Revolution", über einen Text von Luxemburg

Aufgerufen wird zum 2. Treffen der Bonner Friedenswoche am 29.11., zur Redaktionssitzung am 1.12., zur Diskussionsrunde über die Gründung einer Tageszeitungsinitiative in Bonn am 8. 12. Am 4.12. stellt sich die Wahlinitiative für eine Grüne/Bunte Liste in Bonn vor.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 2, Nr. 19, Bonn, 28. November 1978.

03.01.1979:
Es erscheint ein "ExtraBlatt" des "Bonner Volksblatt" (zusammen mit zehn weiteren Zeitungen), mit einem falschen Jahresdatum. Das EB mit der Schlagzeile: "Russell-Tribunal in Köln über Zensur, Verfassungsschutz, Verteidigerrecht in der BRD" wird zum III. Russell-Tribunal vom 3.-8. Januar in der Stadthalle Köln-Mülheim herausgegeben.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Made in Germany. Internationale Jury untersucht Menschenrechtsverletzungen", über die alltäglichen Menschenrechtsverletzungen
- "Bericht zur Lage in Verlagen, Bibliotheken, Buchhandlungen", über Zensur
- "Schulzensuren", über Disziplinierungsversuche bei Schülern
- "Die Verhaftung von Gedanken", über die West-Berliner Agit-Drucker
- "Auf dem Kriegspfad", über "die Affäre um einen Buback-Nachruf"
- "Vom Verunglimpfen", über die beleidigte Republik
- "Die Angstspirale", über "psychologische Auswirkungen von Zensuren"
- "Einschüchterungs-Strategie", über "Themen und Methoden der Zensur im den öffentlichen Medien"
- "Theater mit dem Theater", über die "Theater-Zensur-Landschaft in der BRD"
- "Thema am Samstag. Sie kannten kein Gesetz", über den Staat, der "Rechte der Angeklagten in Strafprozessen einschränkt"
- "Thema am Montag", über "Geschichten, Aufbau und Funktion des Verfassungsschutzes"
- "Zusammenstellung einiger Zensurmaßnahmen in NRW", u. a. über Film, Ausstellungen, Rundfunkt und Fernsehen, Theater

Berichtet wird über die Beschlagnahme der "Russell-Reihe 5: Nach Schleyer: Sonderkommandos in der BRD. Zügiger Ausbau der neuen GeStaPo" aus dem Reents-Verlag. Geworben wird für weitere Schriften aus dem Verlag, das "Rotbuch zu den Gewerkschaftsausschlüssen" und "SOS. Freiheit in Deutschland", erschienen im Stern-Verlag.
Q: Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer VolksBlätter, ExtraBlatt, Köln, 3.-8. Januar 1979.

09.01.1979:
Es erscheint die Nr. 20 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Sozialdemokratischer Höhenflug", u. a. über die Berufsverbotepraxis und den Kölner Parteitag der SPD
- "Politische Gefangene aus Argentinien: Trotz Zusage der Bundesregierung-Keine Visa", über die Aufnahme von Gefangenen aus Argentinien
- "Bilder vom Stahlarbeiterstreik", über eine Fotoserie aus der "Metall"
- "Spitzel in der Bürgerinitiative", über Spitzel im "Koordinationsausschuss des Göttinger Arbeitskreises gegen Atomenergie"
- "Hausmitteilung", u. a. über die Finanzen des Volksblatt"
- "Leserbriefe"
- "Iran: Wer dieses Regime akzeptiert, ist gegen das Volk", über eine "gemeinsam Erklärung der Arbeiter des Traktoren- und Automobilbaus von Täbriz"
- "Die Berufsverbotepraxis geht weiter - Der neueste Fall in Bonn", über sog. "Einstellungsgespräche"
- "Wir sind noch da!", über die Situation der Wahlinitiative für eine Grüne/Bunte Liste in Bonn
- "Gewerkschaften und Berufsverbot. Wer im Glashaus sitzt …", über das "Russell-Tribunal"
- "Aufnahmegespräch", über den "Wortlaut des 'Aufnahmegesprächs' zwischen … Gewerkschaftsauserwählten des Bonner GEW-Stadtverbandes und Antragsteller Wolfgang B."
- "Die Pille … seitdem habe ich keinen Eisprung mehr", über Verhütung und Verhütungsmethoden
- "SPD-Frauenfete mit Männereinlage", über eine Frauenfete der ASF
- "Ein Frauenabend im Bonner-Center", u. a. über die "Bonner Blaustrümpfe" und Ina Deter
- "Diskussionsstil - Dem VLB gewidmet", über Gedichte, u. a. über den DGB und Grimms-Märchen
- "Kein Grund zum Feiern. 10 Jahre marxistisch-leninistische Bewegung in der BRD", über 10 Jahre MLB
- "Demokratie und Sozialismus", über eine "Reaktion auf Rosa Luxemburg: Zur russischen Revolution", über einen Beitrag für das "Bonner Volksblatt"

Folgende Veranstaltungen sollen u. a. stattfinden: am 10.1.: "Vorbereitungsverhandlungen für eine Iran-Veranstaltung", am 15.1.: "Treffen der Wahlinitiative für eine Grüne/Bunte Liste in Bonn", 16.1.: "Gemeinsame Redaktionssitzung der Bonner Blätter", 31.1.: "Biologische Auswirkungen der Strahlung von Atomkraftwerken." Geworben wird für das "ila-Info."
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 20, Bonn, 9. Januar 1979.

30.01.1979:
Es erscheint die Nr. 21 des "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Bye, Bye Schah!".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Iran", über die "politische Situation im Iran, 1 Jahr nach dem Beginn der iranischen Revolution"
- "Aktionstage zu Gorleben. Was, Sie haben noch keinen Atommüll in ihrem Garten?", über die Projekte der Atomindustrie
- "Ein HERBer Tarifabschluss", über den Tarifabschluss in der Stahlindustrie und Kurt Herb
- "Zensur-Spitzel-Politische Gefangene", über das Russell-Tribunal
- "Leserbriefe"
- "Gorleben", über die WAA, Probebohrungen und das "WAAhnsinnsprojekt"
- "Und berichtet, was Ihr gesehen habt", über die "Reportage einer Reise in den Libanon im Januar 1979"
- "Norbert Overath: Sicht-Blende", über linke Zeitungen im Knast
- "Prozess gegen de Schnüss", über einen Strafprozess gegen die Bonner Stadtzeitung "De Schnüss"
- "Der Arbeiterfotograph", über "Dokumente und Beiträge zur Arbeiterfotographie 1926-1932"
- "Zur Diskussion", über die "Sicherheit einer eigenen Seite"
- "Ich bin nicht Deine F…maschine", über Nina Hagen
- "Sterilisation des Mannes", über Sterilisation
- "Hans Weingartz: Rosa Luxemburg", über "Gedanken zur aktuellen Bedeutung ihres Werkes"
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 21, Bonn, 30. Januar 1979.

28.02.1979:
Es erscheint die Nr. 22 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Krieg in Indochina", über den chinesischen Angriff auf Vietnam
- "Bauern gegen Atommüll", über ein nationales Arbeitstreffen von Anti-AKW-Gruppen am 10/11.2. in Braunschweig
- "Iran: Fedayin des Volkes zum Aufstand im Iran", über eine "Botschaft des Fedayin des Volkes an die Völker des Iran"
- "Internationaler Frauentag", über den Internationalen Frauentag am 8. März
- "Berlin: Alternative Liste", über die Berliner Abgeordnetenhauswahlen am 12./13.3. und die AL West-Berlin
- "IG Chemie Hauptvorstand will seine Kontrolleure selbst einsetzen", über Satzungsänderungen und die Wahl von Vertrauensleuten
- "Leserbriefe"
- "Gericht entscheidet: Mitarbeiter des Bonner Volksblatt sind keine Ochsen", über einen Beschluss des Dortmunder Amtsgerichts
- "Kampuchea 1979: Invasion oder Befreiung?", über Vietnam, Kambodscha, China und Chinas "Strafexpeditionen gegen Vietnam"
- "Demo für die Aufnahme von 500 politischen Gefangenen", über das Militär in Argentinien und die Aufnahme von politischen Gefangene aus Argentinien
- "Liebeswerben um die Wahlinitiative", über die "Wahlinitiative für eine Grüne/Bunte Liste in Bonn"
- "Bundesgartenschau: Der Millionen-Coup", über die Bonner BUGA
- "Alte und neue Urteile: Seminar zur deutschen Revolution von 1918", über eine Debatte zu 1918/19
- "Wenn's aber Mahler schreibt …", u. a. über Horst Mahler
- "Hungerstreikerklärung", über einen Gefangenenhungerstreik von RAF-Mitgliedern
- "Ich bin zwei …", über Schwangerschaften
- "Gedanken bei einer Frauenfete", u. a. über Frauen helfen Frauen", Frauenhaus
- "Bilder eines kämpferischen französischen Republikaners: Honore Daumier", über den französischen Karikaturisten Daumier
- "Michael. Eine unmenschliche politische Geschichte, oder: Warum im 'Jahr des Kindes' ein Kind geschlachtet wird", über ein Gerichtsurteil

Am 9. 3. soll in Bonn ein "Frauenfest" der Bürgerinitiative Umweltschutz " stattfinden, wozu eingeladen wird. Veranstaltungen sollen weiter stattfinden: 28.2.: "Atomenergie und atomare Bewaffnung". Aufgerufen hat dazu die "Bürgeraktion Umweltschutz". Die Redaktionssitzung des Bonner Volksblatt soll am 2.3. stattfinden, eine "Gemeinsame Redaktionssitzung der Bonner Blätter" am 13.3. Eine Argentiniendemonstration vermutlich am 24.3. und am 31.1. eine Demo gegen die Berufsverbote in Bonn.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 22, Bonn, 28. Februar 1979.

03.04.1979:
Es erscheint die Nr. 23 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "100.000 Gegen Atommülldeponie", über die Demo in Gorleben am 31.3.
- "Kein Frieden ohne Palästinenser", über die Unterzeichnung des "ägyptisch -israelischen Friedensabkommens" am 26.3. in Washington und die "Erklärung der PLO zur Unterzeichnung des ägyptisch-israelischen Seperatsabkommens"
- "Ein Frauenhaus in Bonn", über den "Frauenhausverein Bonn"
- "Freiheit für Claus Croissant", über die Verurteilung von Croissant
- "Hauenschild vor die Tür. Die Gewerkschaften sind wir", über den Hauptvorstand der IG Chemie und die "innergewerkschaftliche Demokratie"
- "Presseerklärung der Alternativen Liste (AL) zum Ausgang der Wahlen in Westberlin", über eine Erklärung der AL für Demokratie und Umweltschutz
- "Eritrea-Befreiungsbewegungen am Ende?", über den bewaffneten Befreiungskampf
- "Neues, altes Schicksal eines indianischen Aktivisten: Leonard Peltier", über den Fall Leonard Peltier
- "Die Brücke am Rhein", über die Einsturzgefahr der Bonner Südbrücke
- "Campo Mayo ist überall! Polizei gegen Frauen, Kinder, Babys", über 3 Jahre Militärputsch in Argentinien
- "Alternative Liste: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", über den Vorschlag zu einer Gründungserklärung der AL Bonn
- "Richter Hase und ein ganz normaler Polizeieinsatz", über einen hiesigen Amtsrichter
- "Mitbestimmung nicht verfassungswidrig. Wo liegt die Alternative?", über das Mitbestimmungsgesetz, das am 18.3.1976 im Bundestag verabschiedet wurde
- "Für die Frauenseite-Aber nicht nur!", über "Stimmen für das Verschwinden der Frauenseite im Bonner Volksblatt"
- "Leserbriefe"
- "Abwechslung für den Hausfrauenalltag", u. a. über den Deutschen Hausfrauenbund
- "Na wo fehlt 's denn?", über den Frauenarbeitskreis und die Frauenfrage
- "Alle Türen offen", über die neue LP der "Schmetterlinge" und der "Gruppe Oktober": "Alle Türen offen"
- "Nachrichten aus der Unterwelt", über P. P. Zahl

Geworben wird für die "Ost-Timor-Informationen", hrsg. vom "Komitee für die Unabhängigkeit Ost-Timors" und für das "Kommunistische Forum", hrsg. von der KG Bonn und der KAG Osnabrück. Veranstaltungen finden u. a. statt: "Politische Situation in Lateinamerika" (3.4.), "Alternativzeitungstreffen in Freiburg" (16.4.), "Der Konflikt zwischen Vietnam und Kambodscha" (22.4.) in der ESG, "3. Arbeitskonferenz der Russell-Initiative" (21.-22.4.), "Diskussionsveranstaltung zur Gründungserklärung der Wahlinitiative für eine alternative Liste in Bonn" (24.4.), "Die Schere im Kopf-den Richter im Nacken" (25.4.). Zur "Gründungserklärung der Wahlinitiative für eine alternative Liste in Bonn" wird zum 24.4. aufgerufen. Dazu wird die "Wahlinitiative" vorgestellt.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 23, Bonn, 3. April 1979.

01.05.1979:
Es erscheint die Nr. 24 der Zeitung "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Heute Harrisburg. Morgen Wir!"
Artikel der Ausgabe sind:
- "Heute Harrisburg - Morgen wir!", über die Großdemonstration am 31.3. (Parole: "Sofortige Stilllegung des Atomkraftwerks Mühlheim-Kärlich!")
- "1. Mai in Bonn", über den 1. Mai und die Parole: "35-Stunden bei vollem Lohnausgleich!"
- "89 Jahre 1.-Mai. Was nun?", über die Geschichte des 1. Mai
- "Ein deutscher Kommunist und der reale DDR-Sozialismus", über Robert Havemann
- "Das Atomkraftwerk vor den Toren Bonns: Mühlheim-Kärlich. … Das sollen sie in die Luft schießen!", über das AKW und Harrisburg
- "Wer sich am tiefsten bückt, betet und für die Kasse gibt … Der Iran nach der Revolution", über einen Augenzeugenbericht
- "Alternative Liste Bonn. Eine schwere Geburt", über Stellungnahmen auf der Veranstaltung der Wahlinitiative am 24.4.
- "Buback-Nachruf: Freisprüche wieder aufgehoben", über den Buback-Nachruf und die Aufhebung der Freisprüche
- "Was wir wollen und was nicht wollen", über eine MV der KG Bonn und eine Stellungnahme zur weiteren Arbeit der Gruppe
- "30 Jahre BRD", über "30 Jahre BRD-30 Jahre Rechtsstaat?"

Veranstaltungen finden u. a. statt: Zeitungsfest/Seminar des Bonner Volksblatt (5./6.5.), Treffen der Wahlinitiative für eine Alternative Liste (7.5.), Frauendemonstration vor der argentinischen Botschaft für die Freilassung von 500 politischen Gefangenen (3.5.). Geworben wird für das "Kommunistische Forum" der KG Bonn und der KAG Osnabrück.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 24, Bonn, 1. Mai 1979.

30.05.1979:
Es erscheint die Nr. 25 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Für Kontinuität! Die BRD feierte Geburtstag", über 30 Jahre BRD
- "16./17.6.: Auf nach Frankfurt", über die "Rock gegen Rechts" Demo am 16.6.
- "Erklärung-Beschlagnahmt", über die Zeitung "Das Nebelhorn" und der "Initiative Werner Schlegel"
- "Ost-Timor Konferenz", über eine Konferenz am 20.5.
- "Knöllchenjäger am Flohmarkt", über die Bonner Stadtverwaltung und Parkverbotsschilder
- "Lieber Kreisoberinspektor", über eine Posse
- "Wohngemeinschaften, vereinigt Euch", über eine Initiative Bonner Wohngemeinschaften
- "Es tut sich was in der Alternativen Liste", über ein Treffen der "Initiative für eine Alternative Liste in Bonn"
- "Eine fantastische Möglichkeit sein Geld loszuwerden", über das "Bonner Volksblatt"
- "Gastarbeiterleben in Bonn", über einen portugiesischen Arbeiter
- "Hausmitteilung", über Zeitungen, die im Bonner Büro der KG Bonn einzusehen sind, u. a. "Kölner Volksblatt", "Radikal", "Sumpfblüte"
- "Frieden selbstverständlich gemacht", über die Bonner Friedenswoche vom 10.-19.5.
- "Folter in Israel: Aber natürlich haben wir Methoden, solche Leute zum Sprechen zu bringen", über eine Untersuchung der "Sunday Times" über "eine Untersuchung, die detailliert den Nachweis über Folterungen an palästinensischen Gefangenen"
- "SOWETO 79: Der Schwarze weiß, wo sein Platz ist …", über den Soweto-Aufstand
- "Nicaragua: Patria libre o morir", über den Bürgerkrieg
- "2 Jahre Bonner Volksblatt: Wie weiter?", über die Debatte um eine "Kommunistische Zeitung" und die Auflösung der Frauenseite
- "Glänzende Zukunft", über die Kontroversen um die Zeitung
- "Das Ende der Frauenseite", über das Aus der Frauenseite
- "Weg mit der TUZ", über die "Aufhebung der Titelunterseite: "Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn"
- "Dazugelernt?", über die Konferenz Ehemaliger KBW'ler in Mannheim", über die "Debatte und Beschlussfassung" der "Plattform für Demokratie und Sozialismus", am 13./14.4 79 in Mannheim
- " … Nicht bereit, diesem Weg zu folgen", über die Antwort eines Mitglieds der Kommunistischen Aufbaugruppe Osnabrück auf den Artikel von G.W. in Bonner Volksblatt 24", über Differenzen zwischen der KG Bonn und den Osnabrückern
- "Friss dich kaputt", über Ernährung
- "Buchbesprechung. Die Scham ist vorbei", über eine persönliche Erzählung
- "Mit Bertold Brecht am 23. Mai nach Bonn gegen Carstens!", über den Aufruf zu einer Demo

Geworben wird für das "Kommunistische Forum" mit Beiträgen u. a. von Hans Weingartz und Sabine Sand. Aufgerufen wird zu Veranstaltungen, u. a.: "Alternativenergien" (6.6.), "Informationstag zu Soweto" (16.6.), Veranstaltung der Initiative für eine alternative Liste (22.6.), Demonstration in Marburg anlässlich des 1. Jahrestages der Inhaftierung von Rudolf Bahro (30.6.).
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 25, Bonn, 30. Mai 1979.

28.08.1979:
Es erscheint die Nr. 27 der Zeitung "Bonner Volksblatt".
Artikel der Ausgabe sind:
- "30.9.1979: Kommunalwahl", über eine Anzeige der "Alternative und Grüne Liste Bonn für Demokratie und Umweltschutz"
- "Film: Gedanken zum Film Pourquoi pas? - Warum nicht", über eine Filmbesprechung
- "Wie's die Kollegin macht, ist falsch", u. a. über die undogmatische Neue Linke (SB)
- "Schwerpunkt: Kommunalwahl", über die NRW Wahl am 30.9.
- "Buchbesprechung", über Abu Iyad: "Heimat oder Tod"
- "Die PLO im Fadenkreuz", über Camp David und die Verhandlungen
- "Diskussion mit Kandidaten der Alternativen und Grünen Liste Bonn", über eine Debatte mit Klöppel (Grüne Liste/Umweltschutz), Hanns Arntzen (GLU), Geert Oetken und S. (KG Bonn)
- "Keine Rezepte …", über Gruhls Programm
- "Presseerklärung", über eine Erklärung der "Alternative und Grüne Liste Bonn für Demokratie und Umweltschutz"
- "Offener Brief", über einen Brief an den OV der SPD, Köln
- "Erklärung", über eine Erklärung zur Wahlbehinderung am 19.9.
- "Elektroschocks auch im LKH Bonn: Wie im Schlachthof", über Elektroschockbehandlungen
- "Beschwerde über unhaltbaren Zustände in der JVA Bonn", über die Justizvollzugsanstalt Bonn
- "Demokratie und revolutionäre Organisation", über einen Artikel der KB-Zeitung "Unser Weg"
- "Hölzernes Eisen", über die Debatte mit den Osnabrückern, R. Luxemburg und den nationalen und internationalen Klassenkampf

Geworben wird für die Zeitung "Spuren. Zeitschrift für Kunst und Gesellschaft" und für das "Kommunistische Forum". Aufgerufen wird zur Demo gegen das Atomprogramm am 14.10. in Bonn, zum Fest der AL Bonn (15.9.), zum Antikriegstag 1979 der DGB-Jugend NRW.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 27, Bonn, 28. August 1979.

03.10.1979:
Es erscheint die Nr. 28 der Zeitung "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "14. Oktober: Auf nach Bonn. Schmidt und Strauß, wir kommen!"
Artikel der Ausgabe sind:
- "Leserbriefe"
- "Kirche-Sexshops-218", über eine Demo gegen den § 218 in Essen
- "StRAUSs Ante Portas?", über F. J. Strauß
- "Bochumer Arbeitstreffen der Bürgerinitiativen… es kamen nur altbekannte Argumente", über ein Treffen von Alternativen am 22./23.9. in Bochum
- "Bonn-Demo", über "politische Unterstützung des Widerstandes vor Ort"
- "taz", über "miesen Journalismus…"
- "PRO-TUZ Fraktion setzt sich durch", über eine "Hausmitteilung" betreff der Untertitelseite des BV
- "Der lange Weg zum SELBSTverständnis" über die "II. Tagung der Komitees für Demokratie und Sozialismus"
- "Diesmal hat das Wählen Spaß gemacht", über Bauern, die die AGL wählten
- "Hofberichterstattung", über Kommunalwahl und Presse
- "30 Jahre DDR. Auf dem Weg zu Rosas roter Demokratie", über die "ersten Jahre in einem halben deutschen Land"
- "Basisgruppe in der VDS: Bonn im Herbst-Kein Wintermärchen", über ein Biermann-Konzert am 17.10.
- "Frauen", über "Wenn Frauen Mütter werden" und "Frauen am Dom sind gegen Atom"
- "Eberhard Tresselt: Bonn-Demo", über "Maulhelden und Erfinder der realen sozialistischen Kernspaltung"
- "So wie es ist, wird es nicht bleiben", über Lyrik
- "Wovor fliehen die Vietnamflüchtlinge?", über Vietnam, Flüchtlinge und Fluchtursachen
- "Erholung unter neokolonialistischer Sonne", u. a. über die Polisario und Marokko

Aufgerufen wird zur Bonner Demo am 14.10. gegen das Atomprogramm der BRD. Parolen dazu sind: "Weg mit dem Atomprogramm!", "Stilllegung aller Atomanlagen!", "Anwendung umweltfreundlicher Energien!" Aufgerufen wird u. a. zur Diskussion über die Befreiung Nicaraguas am 2.10., zur Podiumsdiskussion mit dem Thema: "Die deutsche Frage und Europa" und zu einer Veranstaltung mit Robert Jungk am 13.10.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 28, Bonn, 3. Oktober 1979.

31.10.1979:
Es erscheint die Nr. 29 der Zeitung "Bonner Volksblatt" mit dem Liedtext "Kinder" auf der ersten Seite.
Artikel der Ausgabe sind:
- "El Salvador", über die politische Situation im Land und die Regierung in El Salvador
- "Nach dem Hua-Besuch", über einen "Nuklearvertrag BRD-China?"
- "Rudolf Bahro", über Bahro
- "Frauen und Mütter", über Beiträge zur 3. Sommeruniversität 1978
- "Bonner Amtsgericht verteidigt Demonstrationsfreiheit??", über einen Prozess, an dem H. Weingartz beteiligt ist, der eine Demo angemeldet hatte
- "Hans Weingartz: Bonn: 4,1% - auch ein Erfolg der Kommunisten", über einen Wahlerfolg der AGL in NRW
- "Grüne Konzepte-Grüne Zukunft", über die grüne Strategie
- "Bonn-Demo", über eine Diskussion
- "Film", über "Girlfriends"
- "Buntspecht in den Landtag", über die AGL
- "Die zwei Beine der Dame Justitia", über einen Artikel von W. Schlegel
- "Welch schönes Wort ist Mutterglück, wie seltsam klänge Gluttermück!", über Kinder, Kinder kriegen und gebären
- "Mit oder gegen Kinder leben??", über die Kinderfrage
- "Skizzen aus dem Kaukasus", über einen Reisebericht

Aufgerufen wird u. a. zum Thema: "Pressefreiheit-Zensur in der BRD" (6.11.), zum Thema: "Entwicklungshilfe der BRD" (27.11.). Geworben wird für: "Der Demokrat. Zeitung Demokratischer Antifaschistischer Linke".
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 29, Bonn, 31. Oktober 1979.

04.12.1979:
Es erscheint die Nr. 30 der Zeitung "Bonner Volksblatt" mit der Schlagzeile: "Der Auftakt. Gewerkschaften 1979".
Artikel de Ausgabe sind:
- "Bauen für die Demokratie??", über das Bonner Regierungsviertel
- "Freispruch für De Schnüss", über einen Freispruch für die Bonner Zeitung
- "Hans Weingartz: Die Grünen- Eine Partei neuen Typs", über die grüne Partei und eine Einschätzung
- "Ist die Hoffnung grün?", über Offenbach und was zu erwarten ist
- "Grüne, Bunte, Alternative, die Krise des Marxismus und wir…", über das BV, die Krise des Marxismus und Alternativen
- "Völker, hört die Signale", über die Bonner Wählergemeinschaft
- "Für ein besseres Frühstück 1980", über das "Konzept Wochenzeitung"
- "Gewerkschaften 1979", über das neue DGB-Grundsatzprogramm und die Einheitsgewerkschaft
- "Einheitsgewerkschaft als ständige Aufgabe" über einen Diskussionsbeitrag zu den Gewerkschaften
- "Gewerkschaften gegen Atomstrom", über die Broschüre: "Der gesellschaftliche Konflikt um die Atomkraft"
- "Arbeitskampf um Arbeitszeit", über eine Buchbesprechung
- "Wie solls weitergehen", über ein Treffen von "60 Gewerkschaftlern in Bonn"
- "Frauen", über "Kinder oder keine" und "Geburtszeitverkürzung"
- "Die zwei Beine der Dame Justitia", über die Fortsetzung eines Artikels von W. Schlegel und: "Der verniemadete Widerstand"

Aufgerufen wird u. a. zur Veranstaltung zum Thema: "Wen sollen wir 1980 wählen? Chancen einer grünen Partei" am 5.12., zum Thema: "Bundesrepublik-PLO" am 6.12.
Q: Bonner Volksblatt. Zeitung der Kommunistischen Gruppe Bonn, Jg. 3, Nr. 30, Bonn, 4. Dezember 1979.

Letzte Änderung: 14.01.2018