Gelsenkirchen:
"Stahlstimme - Betriebsgruppe der DKP 'Schalker Verein'" (1969-1978)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 23.12.2017


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Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen (ehemals "Rheinstahl Hüttenwerke AG-Werk Schalker Verein", ab 1974 zum "Thyssen"-Konzern gehörend, ab 1999 Übernahme durch die französische "Saint Gobain"-Gruppe bis zur kompletten Schließung der Fertigung in Gelsenkirchen 2004) gab die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) zunächst ab 1969 die Betriebszeitung "Rheinstahlstimme" heraus. Ab Oktober 1969 musste sie aufgrund einer Auseinandersetzung mit dem Unternehmen den Titel ändern. Fortan hieß sie einfach "Stahlstimme".

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

September 1969:
Für "Rheinstahl-Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im September erstmals ihre "Rheinstahlstimme" heraus.
Quelle: Rheinstahlstimme, Jg. 1, Nr. 1, Gelsenkirchen, o. J. (1969).

11.09.1969:
Im Regionalteil der DKP-Zeitung "Unsere Zeit", wird darüber berichtet, dass für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen, die erste Ausgabe der Betriebszeitung "Rheinstahlstimme" erschienen ist.
Q: Unsere Zeit NRW, Jg. 1, Nr. 24, Essen, 11.9.1969.

Oktober 1969:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im Oktober ihre "Stahlstimme" Nr.2 heraus. Zur Umbenennung der bisherigen "Rheinstahlstimme" wird mitgeteilt, dass die Verwendung des Firmennamens durch das Unternehmen verboten wurde.
Q: Stahlstimme, Jg. 1, Nr. 2, Gelsenkirchen, o. J. (Oktober 1969).

Dezember 1969:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im Dezember ihre "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 1, Gelsenkirchen, o. J. (Dezember 1969).

Januar 1970:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im Januar ihre "Stahlstimme" heraus.
Behandelt werden u.a. eine vergangene Vertrauensleuteversammlung und die kommende Betriebsversammlung. Ein "Unabhängiges Lehrlingskomitee" (ULK), das vermutlich der SDAJ nahesteht, startet eine Fragebogenaktion. Die wird auf der "Jungen Seite" der Ausgabe veröffentlicht. Forderungen sind u. a.: "BILDET NICHT NUR FACHLEUTE AUS, SONDERN SORGT DAFÜR, DASS SIE AUCH MIT MENSCHEN UMGEHEN KÖNNEN!", "Lehrlinge fordern: MITBESTIMMUNG BEI DER WAHL IHRER AUSBILDER!", "SITZ UND STIMME IN DEN PRÜFUNGSKOMMISSIONEN!", "GLEICHBERECHTIGTE TEILNAHME AN DER ARBEIT DER LEHRLINGSAUSBILDUNGS- UND PRÜFUNGSKOMMISSION DES BETRIEBSRATES!"
Q: Stahlstimme, Jg. 2, o. Nr., Gelsenkirchen, o. J. (Januar 1970).

März 1970:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im März ihre "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 2, Gelsenkirchen, o. J. (März 1970).

September 1970:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im September ihre "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 2, Gelsenkirchen, o. J. (September 1970).

Juni 1971:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im Juni ein "Extrablatt" ihrer "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 3, Extrablatt, Gelsenkirchen, o. J. (Juni 1971).

November 1971:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP die Nr. 5 ihrer "Stahlstimme" heraus. U. a. befasst sie sich mit der KPD/ML-Zentralbüro und ihrer Betriebszeitung "Heisser Ofen".
U. a. wird dazu ausgeführt:
"ROTER RHEINSTAHL ARBEITER, HEISSER OFEN, ROTE FAHNE
werden uns, seit einiger Zeit, vor den Toren des Schalker Vereins angedreht. Eine sektiererische, anarchistische Gruppe Bochumer Schüler, Studenten und gescheiterter Existenzen, versucht mit einer wahrhaften Papierflut, Einfluss auf die Arbeiter und Angestellten des Schalker Vereins zu gewinnen. Nun gut! Jeder kann schließlich seine Meinung äußern. Doch schauen wir uns diese Meinung einmal an. Treten sie wirklich für die Interessen der Arbeiter ein, so wie sie es erklären?

Wer FÜR DIE INTERESSEN DER ARBEITER eintreten will, der muss gegen die Unternehmer kämpfen, die den Arbeitern schaden. das sind die friedensfeindlichen Kräfte in der CDU/CSU, die auf unsere Kosten ständig aufrüsten und nichts gegen die NPD tun. Diese Kräfte machen Front gegen Entspannung und Völkerverständigung, treiben die Preise hoch und führen Angriffe gegen die Gewerkschaften.

Kämpft diese Gruppe, die sich KPD/ML nennt, etwa gegen diese arbeiterfeindlichen Kräfte? Nein! Diese Gruppe versucht Misstrauen gerade gegen diejenigen zu verbreiten, die tagtäglich gegen die Unternehmer auftreten - und sich für die Verbesserung der Löhne und Arbeitsbedingungen einsetzen. Solche Kollegen - Mitglieder der DKP und aufrichtige Sozialdemokraten - die WIRKLICH für die Arbeiter und Angestellten eintreten, solche Kollegen dreschen nicht Phrasen, sondern arbeiten aktiv als Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre.

Gegen DIESE Kollegen schießt die KPD/ML. Mit bewussten Fälschungen soll der Arbeiter von der Gewerkschaft, seiner Organisation getrennt werden. Nützt das dem Arbeiter? Das machen keine Kommunisten! KOMMUNISTEN SIND ANDERS! Kommunisten, Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei, setzen sich als Betriebsräte und Vertrauensleute aktiv für die Arbeiter und Angestellten ein. Kommunisten, Mitglieder der DKP, fordern:
- Einschränkung der Macht der Großunternehmen und Monopole,
- Mitbestimmung der arbeitenden Menschen im Betrieb, in der Wirtschaft und Gesellschaft,
- aktive Lohnpolitik,
- Preis- und Mietpreisstopp auf Kosten der Riesengewinne von Konzernen wie Rheinstahl, Siemens, Bayer, Krupp usw.

Diese berechtigten Forderungen können aber nur in gemeinsamer Aktion von Gewerkschaftern, Sozialdemokraten und Kommunisten durchgesetzt werden. Diese gemeinsamen Aktionen will die KPD/ML und ihr Heisser Ofen nicht."
Q: Stahlstimme, Jg. 3, Nr. 5, Gelsenkirchen, November 1971.

Dezember 1971:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP ihre "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 3, Gelsenkirchen, Dezember 1971.

März 1972:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im März ihre "Stahlstimme" zu den Betriebsratswahlen heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 4, Gelsenkirchen, o. J. (März 1972).

Juni 1972:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP eine Ausgabe ihrer "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 4, Gelsenkirchen, Juni 1972.

13.11.1972:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP ihre "Stahlstimme" spätestens in dieser Woche zu den Bundestagswahlen heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 4, Gelsenkirchen, o. J. (13. November 1972).

Dezember 1973:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP ihre "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 5, Gelsenkirchen, Dezember 1973.

Februar 1974:
Es erscheint die "Stahlstimme" Nr. 1 mit der Schlagzeile: "Die Rheinstahlgleichung: X=minus 346 Arbeitsplätze!" Herausgeber ist die "Betriebsgruppe der DKP Schalker Verein".
Artikel der Ausgabe sind:
- "48,2 Prozent Lohnerhöhung"
- "Die rechte Hand der Konzerne"
- "Was in der DDR alles nicht mehr zu haben ist"
- "Das arbeitende Volk muss mitbestimmen. Aus dem Aufruf des DKP-Parteitages."
Geworben wird für die "UZ".
Der Treffpunkt der DKP in Gelsenkirchen ist in der Luipoldstraße, "DKP-Sozialistisches Zentrum".
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Nr. 1, Gelsenkirchen, Februar 1974.

Februar 1974:
Es erscheint die "Stahlstimme" Nr. 2 mit der Schlagzeile: "Gewerkschaft-Staatsfeind Nummer eins?"
Artikel der Ausgabe sind:
- "Mafia"
- "Versorgungsuntersuchung in wessen Interesse? Gespräch eines besorgten Kollegen mit einem Betriebsratsmitglied"
- "Jetzt: Wirksame Mitbestimmung durchsetzen!"
- "Jugendvertreterwahlen 1974: Gemeinsam den Bossen Dampf machen!"
Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Nr. 2, Gelsenkirchen, Februar 1974.

April 1974:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP eine Ausgabe ihrer
"Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Gelsenkirchen, April 1974.

Mai 1974:
Es erscheint für Mai die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Vertrauensleute fragen - Betriebsräte antworten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur Information"
- "Willy Brandt und die Königsmacher"
- "Die 8 DGB-Prüfsteine gelten als Messlatte für Schmidt/Genscher"
- "Ein Paradiesvogel namens Hansi - Oder die Mitbestimmung bin Ich"

Aufgerufen wird zu einem Chile-Solidaritätskonzert für Victor Jara" am 31.5. in der Essener Grugahalle.
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Gelsenkirchen, Mai 1974.

August 1974:
Es erscheint für August die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Sockelbetrag 50 Pfg.+10 %".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Macht die DKP stark"
- "Toilettengespräch"
- "Pressefest"

Geworben wird für die "UZ". Aufgerufen wird zum "Pressefest" der DKP zum 21./22.9. in Düsseldorf.
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Gelsenkirchen, August 1974.

September 1974:
Es erscheint für September die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Sockelbetrag 50 Pfg. Und 10 Prozent".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Stahlarbeiter wollen Geld"
- "Die Stahlbosse kassieren-Für uns Arbeitsplatzverlust"
- "Die Umsätze aber steigen, steigen, steigen"
- "Reallohn muss erhöht werden!"
- "Gestatten, ich bin Emma, das Putzmäuschen vom Schalker Verein"
- "Banken und Pleiten"
- "Wussten sie schon …"

Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Gelsenkirchen, September 1974.

Oktober 1974:
Es erscheint für Oktober die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Bundeskanzler Helmut Schmidt: Die verdienen sich dick und dämlich!"
Artikel der Ausgabe sind:
- "UZ-Pressefest! Fest des Friedens, der Freundschaft und der Solidarität"
- "Maßhalten - Alter Hut mit neuer Verzierung"

Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Gelsenkirchen, Oktober 1974.

November 1974:
Vermutlich im November/Dezember erscheint ein "Extrablatt" der "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "14% und keinen Pfennig weniger!" Eingegangen wird u. a. auf die derzeitige Tarifrunde bei Stahl. Eine Forderung von 14% sei angemessen. In einer Entschließung der
IG Metall an die Große Tarifkommission, die am 25.11.1974 tagte (d. Verf.), heißt es: "Wir fordern hiermit die oben genannten Gremien auf, die 14%-Forderung voll durchzusetzen …" Auch für Auszubildende gibt es eine Forderung: "100 DM für Auszubildende müssen durchgesetzt werden."
Q: Stahlstimme, Jg. 6, Extrablatt, Gelsenkirchen, o. J. (November/Dezember 1974).

April 1975:
Es erscheint ein "Extrablatt" der "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Forderungen der DKP-Gelsenkirchen zur Beseitigung von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Versagen der CDU und SPD"
- "60 Millionen DM Soforthilfe"
- "Langfristige kommunale Wirtschaftsplanung"
- "Maiaufruf des Parteivorstands der DKP: Aktionseinheit gegen Krisenlasten"
- "1. Mai 75 DKP"

Aufgerufen wird zur Mai-Feier der DKP am 26.4.75 in der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen. Und: "Wählt am 4. Mai die Kandidaten der DKP. Kommunisten ins Gelsenkirchener Rathaus!"
Q: Stahlstimme, Jg. 7, Extrablatt, Gelsenkirchen, April 1975.

August 1975:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP eine Ausgabe ihrer "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 7, Gelsenkirchen, August 1975.

September 1975:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP vermutlich im September ein "Extrablatt" ihrer "Stahlstimme" zum "UZ"-Pressefest heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 7, Extrablatt, Gelsenkirchen, o. J. (1975).

Dezember 1975:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP eine Ausgabe ihrer "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 7, Gelsenkirchen, Dezember 1975.

Januar 1976:
Für den "Schalker Verein" in Gelsenkirchen gibt die DKP eine Ausgabe ihrer "Stahlstimme" heraus.
Q: Stahlstimme, Jg. 8, Gelsenkirchen, Januar 1976.

September 1976:
Es erscheint für September die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Eine Zensur findet nicht statt. Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 5/1".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Sibirien - Land der Zukunft"
- "Gestatten, Ich bin Emma, das Putzmäuschen vom Schalker Verein"

Aufgerufen wird zu den Bundestagswahlen 1976, DKP zu wählen.
Q: Stahlstimme, Jg. 8, Gelsenkirchen, September 1976.

Oktober 1976:
Es erscheint ein "Extrablatt" der "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "8,5 Prozent-Heftig umstritten. Die Forderungen der Belegschaften sind nicht vom Tisch".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Verbesserung der stahltypischen Zuschläge - 2 Tage mehr Urlaub
- "Die Linie des Großkapitals ist vorgezeichnet. Dazu haben jetzt die Belegschaften und Vertrauensleute das Wort!"
Q: Stahlstimme, Jg. 8, Extrablatt, Gelsenkirchen, Oktober 1976.

Juni 1977:
Es erscheint für Juni/Juli die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "7 gute Gründe zum UZ-Volksfest 77 nach Recklinghausen zu fahren".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Kommen Sie zum Volksfest 77 vom 1.-3. Juli in Recklinghausen, Saatbruch und Vestlandhalle"
- "Gefahren der Atomenergie"
Q: Stahlstimme, Jg. 9, Gelsenkirchen, Juni/Juli 1977.

Oktober 1977:
Es erscheint für Oktober die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Belegschaftsversammlung oder Eröffnung der Theatersaison 77/78".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Was kann gegen die Arbeitslosigkeit in Gelsenkirchen getan werden? Kommunalpolitische Alternativen der DKP"
- "Gestatten, ich bin Emma, das Putzmäuschen vom Schalker Verein. Hallo Jungs!"
Q: Stahlstimme, Jg. 9, Gelsenkirchen, Oktober 1977.

Februar 1978:
Es erscheint für Februar die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Kein Grand mit Vieren".
Artikel der Ausgabe sind:
- "UZ-Meldungen: Bonn kassiert ganz schön mit"
- "Ihr Armen, seid fröhlich, ihr braucht mehr Geld"
- "Maßhalten Poullain"
- "Rentner werden zur Kasse gebeten!"

Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, Februar 1978.

Mai 1978:
Es erscheint für Mai die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Zufriedenheit beim Vorstand. Gewinne gehalten-Arbeitsplätze vernichtet".
Artikel de Ausgabe sind:
- "Profite in der Krise"
- "Wo die Millionen versteckt sind"
- "Die Konzernmacht"
- "Wie lassen sich in Abschreibungen Profite verstecken?"

Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, Mai 1978.

September 1978:
Es erscheint für September die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Stopp Arbeitslosigkeit, Stopp Aussperrung. DGB Großdemonstration am 14. Oktober in Dortmund".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Stopp Arbeitslosigkeit, Aussperrung"
- "Wie ich es sehe-Autoren in der UT. Richard Limpert: In der Waschkaue nachgedacht"

Aufgerufen wird zur DGB Demonstration in Dortmund. Geworben wird für die "UZ".
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, September 1978.

Oktober 1978:
Es erscheint für Oktober die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Klein-Borneo-In Gelsenkirchen! Thyssen-Konzern bereitet weiteren Arbeitsplatzabbau vor".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Gestatten, Ich bin Emma, das Putzmäuschen vom Schalker Verein"
- "Spitzenverdiener der Bonner Politszene. Für fürstliche Altersversorgung keinen roten Heller bezahlt"

Geworben wird für die "UZ" und für einen "großen UZ-Sonderverkauf" vor den Toren des Unternehmens zur Vorbereitung des Mannheimer Parteitags der DKP.
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, Oktober 1978.

November 1978:
Es erscheint für November die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "Das Maß ist voll. 35-Stunden-woche bei vollem Lohnausgleich jetzt!"
Artikel de Ausgabe sind:
- "Urabstimmung"
- "Großkundgebung, 17. November 14. Uhr. Am 17. November um 14 Uhr werden in folgenden Städten Großkundgebungen der IG-Metall durchgeführt …"
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, November 1978.

Dezember 1978:
Es erscheint für Dezember die "Stahlstimme" mit der Schlagzeile: "So nicht Herr Weisweiler! Arbeitszeitverkürzung für ALLE! Gegen Aufspaltung der Belegschaften!" Parole dazu: "35 Stunden bald, sonst werden Eure Öfen kalt!" Ein weiterer Artikel ist in türkischer Sprache verfasst.
Q: Stahlstimme, Jg. 10, Gelsenkirchen, Dezember 1978.

Letzte Änderung: 24.12.2017