Marl

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin


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In Marl, wozu es derzeit eigene Darstellungen zum Bergbau bzw. Auguste Victoria und Brassert sowie den Chemischen Werken Hüls (CWH) gibt, agieren zum Ende der APO nicht nur die Freunde des SDS (vgl. Dez. 1968), sondern auch die DKP (vgl. 12.6.1969, 11.4.1970, 16.5.1970, 30.5.1970) und ihre SDAJ (vgl. 9.10.1969), die vermutlich auch an den Oberschulen rührig ist (vgl. 11.12.1969, 5.2.1970).

Bald gesellen sich auch noch aufgrund der Spaltung des Jugendclubs Clev (vgl. 3.8.1970, 5.9.1970) auch die RKJ Marl der GIM (vgl. Juni 1970) und der KJVD der KPD/ML-ZB dazu.

Die RKJ Marl war nur überörtlich mit der trotzkistischen Jugendavantgarden-Konkurrenz konfrontiert (vgl. 12.7.1970) und agierte offenbar handwerklerisch (vgl. Aug. 1970). Sie versuchte sich in einer Mieterkampagne (vgl. 25.10.1970) und dem Aufbaue eines Lehrlingszentrums sowie einer Schülergruppe (vgl. 7.11.1970, 5.12.1970) und war bald auch teilweise in Bochum aktiv (vgl. 12.1.1971) und anlässlich der Solidarität mit Angela Davis auch in Essen (vgl. Feb. 1971, 6.3.1971) und engagiert sich in der bundesweiten Diskussion der RKJ (vgl. 5.3.1971, 29.4.1971), während vor Ort in Marl die DKP publizistisch tätig blieb (vgl. Nov. 1970, 13.11.1972).

Von den auch Marl in Mitleidenschaft ziehenden Fahrpreiserhöhungen 1971, die wir aus dem Ruhrgebiet bisher vor allem aus Gelsenkirchen und Dortmund darstellen, berichtet hier vor allem die KPD/ML-ZB (vgl. 28.1.1971, 19.3.1971).

Zu den Bundestagswahlen erringt die SPD in Marl keineswegs bescheidene Erfolge (vgl. 19.11.1972), während sich Dortmunder Studierende offenbar gern in Marl fortbilden (vgl. 18.10.1973, 13.11.1973, 9.1.1974), was auch Bauern aus Haltern müssen, mutmaßlich ungern (vgl. 11.9.1974). Während es in der Tarifrunde im Öffentlichen Dienst 1977 offenbar auch in Marl zu Streikaktionen kommt (vgl. 28.2.1977), beschreibt die nationalistische Gewaltkriminalität (vgl. 28.9.1991) den vorläufigen beschämenden Abschluss dieser wie immer äußerst unvollständigen und lückenhaften Darstellung.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Dezember 1968:
Beginn der Kuba-Kampagne der Bochumer Projektgruppe Internationalismus (PGI). Sie geht auf die Reise einer SDS-Gruppe im Sommer 1968 nach Kuba zurück. Sie wollte dort einen Film drehen. Aus der Diskussion um einen "revolutionären Kuba-Film" entsteht die Kampagne "Zerschlagt die Entwicklungshilfe" des INFI Berlin.

In diesem Zusammenhang werden auch Auseinandersetzungen mit der Freiburger Gruppe Projekt Rotfilm geführt.

Veranstaltungen unter dem Oberbegriff "Entwicklungshilfe oder sozialistische Revolution?" werden u.a. auch durchgeführt in Marl. Laut 'RW' und MLPD (2) finden die meisten Veranstaltungen ca. im Herbst 1969 statt. Laut MLPD (2) sind auch Berliner SDS-Mitglieder beteiligt. Resultat dieser Veranstaltungsreihe war u.a. eine gemeinsame Vietnamkampagne aller bzw. vieler Ruhrgebietsgruppen (vgl. 6.12.1969).
Quellen: Revolutionärer Weg Nr. 1, Solingen 1971, S. *; Rote Pressekorrespondenz Nr. 55, Berlin 1970, S. 6ff;Proletarische Linie Nr. 1, Bochum 1970;MLPD-ZK: Geschichte der MLPD, I. Teil, Stuttgart 1985, S. 136f

12.06.1969:
Die DKP gibt die Nr. 11 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 5.6.1969, 19.6.1969). Berichtet wird u.a. über Marl.
Q: Unsere Zeit NRW Nr. 11, Essen 12.6.1969

09.10.1969:
Die DKP gibt die Nr. 28 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 2.10.1969, 16.10.1969). Berichtet wird u.a. über die SDAJ Marl.
Q: Unsere Zeit NRW Nr. 28, Essen 9.10.1969

11.12.1969:
Die DKP gibt die Nr. 37 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 4.12.1969, 18.12.1969). Berichtet wird u.a. über das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium in Marl.
Q: Unsere Zeit NRW Nr. 37, Essen 11.12.1969

05.02.1970:
Die DKP bringt die Nr. 6 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 29.1.1970, 12.2.1970). Gestreikt wurde an den höheren Schulen u.a. in Marl.
Q: Unsere Zeit Nr. 6, Essen 5.2.1970

11.04.1970:
Die DKP gibt die Nr. 15 des Regionalteils NRW ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 4.4.1970, 18.4.1970). Berichtet wird u.a. vom für Marl zuständigen DGB KV Recklinghausen.
Q: Unsere Zeit - Ausgabe NRW Nr. 15, Essen 11.4.1970

16.05.1970:
Die DKP bringt die Nr. 20 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 9.5.1970, 23.5.1970). Leserbriefe kommen auch aus Marl.
Q: Unsere Zeit Nr. 20, Essen 16.5.1970

30.05.1970:
Die DKP bringt die Nr. 22 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 23.5.1970, 6.6.1970). Leserbriefe kommen auch aus Marl.
Q: Unsere Zeit Nr. 22, Essen 30.5.1970

Juni 1970:
Die RKJ Marl (vgl. Aug. 1970) berichtet über ihre Vorgeschichte:"

Vor den Sommerferien hatte eine improvisierte Organisationsdebatte des Sozialistischen Clubs CLEF zu einer schnellen Polarisierung zwischen Stalinismus und Trotzkismus geführt, die für die Mehrheit zur Gründung der RKJ Marl führte".
Q: RKJ-Info Nr. 9, Mannheim Mitte Jan. 1971, S. 4

12.07.1970:
Es findet das 3. Plenum des Spartacus Regionalausschusses (RA) NRW statt, auf dem u.a. die Leitung des RA Bericht erstattet. In Marl habe man mit der GIM eine Diskussion durchgeführt.
Q: Nationales Internes Bulletin Nr. 2, o.O. 8.8.1970

August 1970:
Die RKJ Marl (vgl. Juni 1970, Sept. 1970) berichtet von sich selbst:"
Die eigentliche Herausbildung der RKJ-Marl fand erst in den Wochen nach den Sommerferien 1970 statt. … Unsere erste Aktion als RKJ war ein Betriebsflugblatt anläßlich der Lohnsteuererhöhung. Dieses Flugblatt kam gut an, stand aber nicht im Zusammenhang mit anderen Aktionen und konnte daher nur wenig Effekt haben. Das gleiche galt für ein Berufsschulflugblatt gegen eine reaktionäre Lehrerin."
Q: RKJ-Info Nr. 9, Mannheim Mitte Jan. 1971, S. 4; Was tun Nr. 13, Mannheim 1970, S. 5

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03.08.1970:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM erscheint vermutlich in dieser Woche das 'RKJ-Info' Nr. 1 (vgl. 24.8.1970) für August mit den Beiträgen "ergänzend zum WAS TUN-ARTIKEL: Gruppe Marl", der auf die Spaltung des SC Clev eingeht, von dem 3 zum KJVD und 11 zur RKJ gegangen seien, "aber im Ruhrgebiet ist der KJVD sehr stark und wird von Tag zu Tag stärker.";
- "Flugblatt der RKJ Mannheim zur Lohnsteuervorausz. und Tarifkampf der IGM, Flugblatt der RKJ Marl zur Lohnsteuervorausz. und Tarifkampf der IGM", dem "Diskussionsbeitrag zum Mannheimer Flugblatt der Gruppe Marl" sowie dem Beitrag "Vorschläge der Gruppe Marl" vom 29.7.1970.

Beigeheftet bzw. inliegend sind die 'Was tun im Betrieb' aus Mannheim unter dem Titel "Die SPD macht ihre Arbeiterwähler zum Prügelknaben der Konjunktur…" und das Flugblatt der RKJ Marl: "10%ige Lohnsteuervorauszahlung".
Q: RKJ-Info Nr. 1, Mannheim Aug. 1970; Was tun im Betrieb Die SPD macht ihre Arbeiterwähler zum Prügelknaben der Konjunktur…, Mannheim o. J. (1970);RKJ Marl: 10%ige Lohnsteuervorauszahlung, Bochum o. J. (1970)

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05.09.1970:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM beginnt die zweitägige 1. Koordinationskonferenz in Solingen. Im Protokoll heißt es zu den Gruppenberichten auch:"
c) RKJ-Marl

Die RKJ in Marl ist hervorgegangen aus dem Sozialistischen Club und hat zur Zeit 12 Mitglieder. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Lehrlingsbereich.
Aktivitäten: Flugblattaktion zur Lohnteuererhöhung; z. Zt. wird besonderes Gewicht auf den Ausbau der Organisation gelegt."
Q: RKJ-Info Nr. 5, Mannheim Okt. 1970, S. 2

25.10.1970:
In Köln tagt erstmals das ZK der RKJ der GIM. Zu den Gruppenberichten heißt es im Protokoll:"
Marl: jetzt Anlauf der Arbeit nach der Urlaubszeit. Versuch einer Mieterkampagne, Analyse ergab aber keinen Stellenwert für RKJ."
Q: RKJ-Info Nr. 5, Mannheim Okt. 1970, S. 15

November 1970:
Die DKP Marl gibt eine Ausgabe ihrer Informationen für Marl, 'Aktiv' (vgl. 13.11.1972) heraus.
Q: Aktiv, Marl Nov. 1970

07.11.1970:
In der RKJ der GIM tagt der Regionalbereich West (vgl. 5.12.1970) in Bochum, an dem je 2 aus Bochum, Düsseldorf und Köln sowie 3 aus Marl teilnehmen. In den Gruppenberichten zur Lehrlingsarbeit heißt es auch:"
Marl: Es soll versucht werden, ein Jour-fix aufzubauen, ohne dabei den Ansatzpunkt von der Gewerkschaftsinitiative her festzulegen und sich einer großen Kontrolle zu unterstellen. Ansonsten wurde bisher vorwiegend theoretische Arbeit geleistet."

In den Gruppenberichten heißt es:"
Marl: Es besteht dort eine Schülergruppe aus 7 Personen, von denen drei Sympathisanten sind. Demnächst sollen neue Leute mobilisiert werden, weil die alten jetzt Abitur machen. Eine Strategiedebatte hat noch nicht zu endgültigen Resultaten geführt. Außerdem soll ein Statut über das Verhältnis zu den Sympathisanten erarbeitet werden. Es sind dies etwas unsichere Leute, die auch Aktionen des KJVD unterstützen. Es besteht Kontakt zu einem Arbeiter u. Gewerkschaftsfunktionär. Über ihn will die RKJ Referate in Betriebsgewerkschaftsversammlungen halten."
Q: RKJ-Info Nr. 6, Mannheim Anfang Nov. 1970, S. 2 und 6

Dezember 1970:
Vermutlich im Dezember wird in der RKJ der GIM ein "Gruppenbericht der Gruppe Marl" verfaßt. Über Marl wird bekanntgegeben:"
Marl ist eine Industriestadt im nördlichen Ruhrgebiet. Beherrschend ist die Chemische Werke Hüls AG (CWH) mit ca. 17 000 Beschäftigten (viertgrößtes Chemieunternehmen Deutschlands). Die Chemieindustrie hat in Westdeutschland wahrscheinlich die besten Sozialleistungen für die Arbeiter. Es existieren außerdem noch 8 Zechen in Marl und der näheren Umgebung und einige Kleinbetriebe. Mittelbetriebe sind fast gar nicht vorhanden. Politisch wird die Stadt von der SPD beherrscht. Ihr Mitglied des Bundestages ist sehr volkstümlich. Die SPD ist bei jedem opportunistischen Kompromiß dabei. Die CDU spielt keine große Rolle. Die DKP ist zwar personell stark, aber nicht aktiv. In Marl soll jetzt erst eine SDAJ aufgebaut werden, aber z.Z. nur auf der Basis von Tanzveranstaltungen etc.. Die KPD/ML (KPD/ML-ZB, d.Vf.) ist aktiv. Sie gibt eine Betriebszeitung bei CWH heraus und ihre üblichen Publikationen, ist aber mitgliederschwach. Die Gewerkschaften sind (bei CWH mehr, bei Bergbau weniger) mit der SPD verbunden und streben keinen Kollisionskurs an."

Über sich selbst wird berichtet von Vorgeschichte (vgl. Juni 1970) und eigentlicher Herausbildung (vgl. Aug. 1970). Weiter heißt es:"
Die RKJ Marl besteht zur Zeit aus 8 Mitgliedern und 3 Kandidaten. Dazu kommen noch ca. 5 Sympathisanten. Von den Mitgliedern und Sympathisanten sind 3 Schüler (Gymn.), 2 Schüler mit Berufsausbildung (Zweiter Bildungsweg), 2 Studenten, 2 Lehrlinge und 1 Angestellte. Die Gruppe ist in 2 Untergruppen geteilt (Schüler- und Lehrlingsgruppe), die in den entsprechenden Interventionssektoren arbeiten. Die wöchentliche Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich, in ihr werden Probleme der Strategie und der Taktik behandelt. Eine örtliche Leitung besteht noch nicht."

Es wird berichtet von ersten Aktionen (vgl. Aug. 1970):"
Diese mehr oder wenigen spontanen Aktionen konnten natürlich keine Aufhänger unserer Strategie liefern. Daher wurde es notwendig, Untergruppen (UG) zu schaffen, die in ihren Interventionsbereichen eine kontinuierliche Arbeit leisten.
Die UG Lehrlinge plant den Aufbau eines Jour-Fix (JF). Die Besonderheit daran ist, daß dieser JF ohne Beteiligung der Gewerkschaft als Organisation entstehen soll, sondern erst einen Ansatz für die Gewerkschaftsarbeit liefern soll. Über einen Gelegenheitskontakt hat Lehrlingsgruppe (LG) die Möglichkeit, eine oder mehrere Diskussionen mit ÖTV-Mitgliedern und -Funktionären zu führen. Das bedeutet für die LG die Notwendigkeit, sich theoretisch eine Position den Gewerkschaften gegenüber zu ararbeiten.

Nachdem die UG Schüler einige Texte über die Schülerarbeit theoretisch reflektiert hat, liegt ihr jetziger Hauptbereich bei der Vorbereitung einer RKJ-Schülerzeitung, die auch in anderen Städten (Recklinghausen, Bochum, Essen, Gelsenkirchen) vertrieben werden soll.

Unabhängig davon intervenierte die RKJ bei einer geplanten Mieterhöhung einiger Marler Wohnhäuser mit einer Flugblattkampagne (2 FB), die zur Gründung eines von uns vorgeschlagenen Mieterrats und zu einer gewissen Radikalisierung der Mieter führte. … Bei der letzten Mitgliederversammlung (MV) diskutierten wir die gruppeninternen Schwierigkeiten. Es wurde festgestellt, daß die praktische sowie die theoretische Arbeit nur fruchtbar sein kann, wenn jedes Mitglied der Gruppe selbständig arbeitet. Dies ist augenblicklich nicht der Fall, da ein bzw. zwei Genossen mit einem Informationsvorsprung automatisch die Funktion des Schulmeisters und Initiators einnehmen. Das bedeutet eine Stagnation der Arbeit in der Gruppe. Um das zu verhindern, soll der Stoff bei der theoretischen Schulung demnächst in Arbeitsgruppen selbständig erarbeitet werden.
Die Bildung solcher Arbeitsgruppen ist allerdings nur bei einer Analyse der momentanen Situation in Westdeutschland relevant, da historische Themen nur oberflächlich behandelt werden können.
Die jetzige Situation in unserer Gruppe ist sehr geprägt durch zuviel Theorie, zu wenig Praxis. Der Anfang für eine Änderung dieser Situation wäre durch das Startkapital unserer Druckmaschine zum Drucken einer Lehrlings- und Schülerzeitung gegeben, um welches wir uns jetzt bemühen.
Ferner haben wir große Koordinationsschwierigkeiten. Es besteht z.B. ein akuter Mangel an Lehrlingen, sodaß die Vorbereitung zur Bildung eines Jour-fix längere Zeit in Anspruch nehmen wird. Zur Zeit besteht aber die Möglichkeit, über eine Falken-Lehrlingsschulung unsere Vorstellungen über einen Jour-fix darzulegen. Da aus dieser Schulung eine Lehrlingsgruppe entstehen soll, haben wir gleichzeitig die Möglichkeit, unsere Vorstellung von einem Jour-fix zu verwirklichen.
Unsere praktische Arbeit hinkt auch daran, daß keine Koordination zwischen uns und anderen RKJ-Gruppen, die intensive Lehrlingsarbeit leisten, besteht. Eine Lösung dieses Problems wäre nur dann gegeben, wenn die Bochumer Gruppe nicht nur im studentischen Bereich arbeiten sondern auch Kontakte zu Lehrlingen aufnehmen würde. das würde für uns die Möglichkeit für den Aufbau mehrerer RKJ-Gruppen im Ruhrgebiet schaffen."
Q: RKJ-Info Nr. 9, Mannheim Mitte Jan. 1971, S. 4f

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05.12.1970:
In der RKJ der GIM tagt in Bochum der Regionalbereich West (vgl. 7.11.1970). Zu den Gruppenberichten heißt es im Protokoll auch:"
Marl: Es ist ein neues RKJ-Mitglied gewonnen worden, daneben neue Sympathisanten. Die Schülerarbeit stagniert zur Zeit. Es soll eine Schülerzeitung herausgegeben werden (eventuell regional), wobei jedoch noch finanzielle Schwierigkeiten bestehen. Es besteht Kontakt zu einem KPler. Falls er gewonnen werden sollte, könnte evtl. beim BASF-Kraftwerk eine Betriebszeitung herausgegeben werden. Da jedoch zugleich sich die ML um diesen Genossen bemüht, ist ein Ergebnis zur Zeit noch nicht abzusehen."

Zum Punkt "Schülerzeitung Marl" heißt es auch: "Die recht gute Maschine benötigt zur Inbetriebnahme (sie steht außerdem noch dem KJVD und den Falken zur Verfügung) ein Startkapital von 400 DM." Eine regionale Schülerzeitung aber wird abgelehnt.
Q: RKJ-Info Nr. 7, Mannheim o. J. (1970), S. 2 und 4

12.01.1971:
Heute wird ein "Bericht der Bochumer Gruppe der GIM" verfaßt, in dem auch von der morgigen Gründung der RKJ berichtet wird und es u.a. heißt:"
1) Nominell besteht die Bochumer GIM zur Zeit aus 7 Mitgliedern. Davon arbeiten direkt in der Bochumer Gruppe 5 (1 Dortmund, 1 Marl)."
Q: GIM: Zentraler Rundbrief Nr. 33, o.O. Anfang Feb. 1971, S. 17f

28.01.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet von den Fahrpreiserhöhungen in Recklinghausen (vgl. 22.1.1971, 30.1.1971):"

Da der KJVD nicht mit dem Flugblatt des Aktionskomitees einverstanden war, verteilte er am 28.1. vor den wichtigsten Betrieben der betroffenen Städte Flugblätter, in denen er auf die Verrätereien der D'K'P, DGB und Jusos hinwies. (Vorher waren schon in zwei Betriebszeitungen der KPD/ML die Tarife behandelt worden)."

An anderer Stelle heißt es, der KJVD verteilte "in Recklinghausen, Bottrop und Marl ein Flugblatt. Darin wurde der Verrat der anderen Organisationen im Aktionskomitee an den Interessen der werktätigen Bevölkerung aufgedeckt. Gleichzeitig zeigte das Flugblatt auf, wie ein 50-Pfennig-Einheitstarif erkämpft werden kann, ohne daß die Steuerzahler bezahlen müssen … Die am Aktionskomitee beteiligten Organisationen reagierten auf das Flugblatt, das sie entlarvte, wütend. Die DKP-Vertreter beantragten, die Rote-Punkt-Aktion soll eine Erklärung herausgeben, in der gemeinsam mit dem DGB-Funktionär der KJVD und die KPD/ML aufs Schärfste verurteilt werden."

In einem anderen Bericht heißt es:"
Auf das Flugblatt reagierten die Revisionisten sehr eindeutig: In der nächsten Sitzung des Aktionskomitees stellten sie den Antrag, daß eine Presseerklärung des Aktionskomitees gemeinsam mit den DGB-Führern herausgegeben wird, in der das Verhalten des KJVD und der KPD/ML scharf verurteilt würde. Dieser Antrag konnte jedoch nicht durchkommen, da zwei Revisionisten auf der Sitzung fehlten."

In dem Flugblatt wird auch dazu aufgerufen, am 30. Januar in Recklinghausen für die Forderung des KJVD '50 Pfennig Einheitstarif' zu demonstrieren.
Q: Rote Fahne Nr. 3, Bochum 15.2.1971, S. 8; Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 11, Bochum 10.2.1971, S. 8f

Februar 1971:
Die GIM und die RKJ geben ihre 'Was Tun' (WT) Nr.2 (vgl. Jan. 1971, März 1971) heraus mit einem Titelbild von Angela Davis und dem Leitartikel "Angela Davis der Imperialismus und wir" von der RKJ Marl.
Q: Was Tun Nr. 2, Mannheim Feb. 1971, S. 2f

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05.03.1971:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM erscheint das 'RKJ-Info' Nr. 13 (vgl. 15.2.1971, 24.3.1971) mit dem Beitrag "Hochschulpolitik als Problem des Bündnisses von Intelligenz und Arbeiterklasse" aus dem 'Kommunistischen Forum' Nr. 1 des SDS Göttingen, eingereicht von der RKJ Marl.
Q: RKJ-Info Nr. 13, Hamburg 5.3.1971, S. 1

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06.03.1971:
Die RKJ Marl der GIM berichtet:
ANGELA DAVIS: SOLIDARITÄTSAKTION IN ESSEN

1. DIE VORGESCHICHTE

Während in den USA die revolutionäre Kommunistin Angela Davis auf ihre Verurteilung durch die Klassenjustiz wartet (siehe Was Tun 2/71), finden in vielen Städten der Welt Demonstrationen und Aktionen gegen den US-Imperialismus und für Solidarität mit Angela Davis und anderen revolutionären Gefangenen in den USA statt.

Um auch in der Kernstadt des Ruhrgebiets, in Essen, den Kampf für die Solidarität mit Angela Davis führen zu können, schlossen sich Anfang Februar einige sozialistische Gruppen zu einem Angela-Davis-Initiativkomitee zusammen: SDAJ (Jugendorganisation der DKP, d.Vf.), KJVD (Jugendorganisation der KPD/ML-ZB, d.Vf.), IdK-DFG und die RKJ-Gruppe Marl.

Geplant wurde für den 6. März ein Teach-In zum Thema 'Angela Davis und der US-Imperialismus' mit einer anschließenden Demonstration zum Essener Kennedy-Platz. Um auf die Aktion hinzuweisen, und zur Teilnahme aufzufordern, wurden Informationsflugblätter vor Betrieben, Schulen und Berufsschulen verteilt.

Innerhalb des Initiativkomitees versuchte die SDAJ verzweifelt, den Termin für die Aktion hinauszuschieben, mit dem Hintergedanken, das Initiativkomitee für ihre Zwecke auszunutzen. Als außer den Vertretern des KJVD und ihnen keiner für den SDAJ-Vorschlag stimmte, traten sie aus dem Initiativkomitee aus, beteiligten sich auch nicht an den Vorbereitungsarbeiten.

Die inhaltliche Arbeit des Komitees: das Ausarbeiten der Flugblätter und die Strukturierung der geplanten Veranstaltung wurde hauptsächlich von den Mitgliedern der RKJ geleistet. Die Vertreter des KJVD beschränkten sich darauf, die Erwähnung 'der revolutionären Partei des Proletariats' zu fordern.

2. DIE AKTION

Am Samstag, den 6. März hatten sich um 13 Uhr in der Aula der kaufmännischen Unterrichtsanstalten Essen rund 150 Teach-In-Teilnehmer versammelt. Nach der Einführung über den Fall Angela Davis zeigte ein RKJ-Genosse in einem Referat die wirtschaftliche Situation der USA auf. Er betonte die zunehmende Krise der imperialistischen Wirtschaft und besonders die dadurch ausgelöste Verschärfung des Klassenkampfes in den USA. Nach einem Essener Arbeiterdichter und einem Pfarrer belegte ein weiterer RKJ-Genosse die verbrecherische Außenpolitik des US-Imperialismus und zog die Verbindung zwischen dem Fall Angela Davis, den Befreiungsbewegungen der Dritten Welt und dem Kampf gegen den Kapitalismus in Westdeutschland. Zuletzt sprach ein Genosse von Spartacus (KJO Spartacus, d.Vf.) über die Aufgaben der Sozialisten in der Bundesrepublik. Um 14 Uhr sollte die Demonstration beginnen, doch plötzlich weigerten sich die anwesenden SDAJler mitzumarschieren, wenn RKJ- und Spartacus-Transparente gezeigt würden. Kategorisch forderten sie nicht nur das Einrollen der Gruppentransparente, sondern z.B. auch solcher mit der Aufschrift: Kampf dem US-Imperialismus, Kampf dem Kapitalismus in der BRD. Trotz heftiger Diskussionen blieben sie bei ihrer Forderung. Daher zogen dann die Blöcke der Revolutionär-Kommunistischen Jugend und des Spartacus, die Leute der SDAJ und einen Rote-Fahne-Verkäufer des KJVD hinter sich lassend, in die Innenstadt Essens.

Unterwegs schwoll der Demonstrationszug von anfangs ca. 100 auf rund 200 Genossen an, etwa zur Hälfte bei Spartacus, die anderen in dem Block der RKJ, der die Demonstration anführte.

Während manche Essener lautstark ihre antikommunistischen Ressentiments loswurden, gab es viele, die ihre Zustimmung bekundeten. Auf dem Kennedy-Platz sprach ein Genosse der RKJ, wobei er besonders auf die hervorragende Rolle der IV. Internationale im Kampf gegen den Imperialismus einging. Nach der Rede eines Spartacus-Sprechers wurde die Demonstration mit dem Gesang der Internationale beendet. Einige ältere Arbeiter kamen spontan und sangen mit geballter Faust mit.

3. AUSBLICK

Die relativ geringe Beteiligung an dieser Solidaritätsaktion (im Gegensatz z.B. zu der Essener Springer-Blockade 1968) zeigt klar die Notwendigkeit für uns auf, den Kampf gegen den westdeutschen Kapitalismus mit dem antiimperialistischen Kampf zu verbinden. Aber diese Aktion zeigt auch, daß weder die opportunistische DKP-SDAJ noch der linksstalinistische KJVD diese Aufgabe erfüllen können. Bemerkenswert ist noch, daß die DKP versuchte, die Demonstration von der Polizei auflösen zu lassen. So war die Essener Aktion ein voller Erfolg der Politik der RKJ. Durch die vor und während der Aktion geknüpften Kontakte wird in der nächsten Zeit ein Initiativkomitee für die Gründung einer RKJ-Gruppe Essen entstehen."
Q: Was Tun Nr. 3, März 1971, S. 10

19.03.1971:
Bei Hoesch Dortmund erscheint ein zweiseitiges Extrablatt der 'Roten Westfalenwalze' der Betriebsgruppe Westfalenhütte der KPD/ML-ZB (vgl. 17.3.1971, 22.3.1971), das nach eigenen Angaben auch vor Phoenix und Union verteilt wird. Das wahrscheinlich zur Frühschicht herausgegebene Extrablatt fordert:"
KAMPF DEM LOHNRAUB!
GEGEN DIE PREISTREIBEREI DES SPD-STADTRATES

Die SPD hat die Fahrpreise in unverschämter Weise um 40% erhöht. Das ist ein erneuter Angriff der SPD-Bonzen auf die Lage aller Dortmunder
Werktätigen.

Die SPD-Herren im Stadtrat wollen die Schulden der Verkehrsbetriebe auf uns abwälzen. Damit zeigen sie wieder aufs Neue, daß sie nicht die Interessen der Arbeiter vertreten.

Aber das ist ja nicht nur in Dortmund so. Auch in anderen Städten werden die Fahrpreise erhöht. So in Bottrop, Marl, Bochum und in weiteren Städten."
Q: Die Rote Westfalenwalze Extrablatt, Dortmund 19.3.1971

03.04.1971:
Innerhalb der RKJ der GIM beginnt in Köln eine zweitägige Arbeitskonferenz der bundesweiten Arbeitsgruppe Schüler. Aus Mannheim kommen 7, aus Düsseldorf und Köln je 6, aus Wolfsburg 3 Genossen sowie aus Esslingen, Marl, Neustadt, Speyer und Stuttgart je ein Genosse. In Marl geben die 5-6 Schüler die Zeitung 'Schulkampf' heraus, führten ein Angela Davis Teach-In durch und bereiten ein Palästina Teach-In vor.
Q: RKJ: Info Nr. 11 und 16, Hamburg 31.1.1971 bzw. 15.5.1971, S. 6 bzw. S. 4ff

29.04.1971:
Innerhalb der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ) der GIM erscheint das 'RKJ-Info' Nr. 15 (vgl. 24.3.1971, 15.5.1971) mit den "Thesen zur Situation der RKJ (Wilfried K., Marl)".
Q: RKJ-Info Nr. 15, Hamburg 29.4.1971, S. 4ff

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13.11.1972:
Die DKP Marl gibt spätestens in dieser Woche eine Ausgabe ihrer 'Aktiv', Informationen für Marl, (vgl. Nov. 1970) zu den Bundestagswahlen (BTW - vgl. 19.11.1972) heraus.
Q: Aktiv, Marl o.J. (1972)

19.11.1972:
Die Bundestagswahlen (BTW) finden statt.
Die IGBE verbreitet den folgenden Leitartikel:"
BERGLEUTE FÜR WILLY BRANDT

Die Bergarbeiter in der Bundesrepublik haben sich mit ihren Familien nicht nur überdurchschnittlich an der Bundestagswahl beteiligt, sondern auch weit über dem allgemeinen Durchschnitt für die SPD gestimmt.

Weniger spektakulär, aber ebenso eindeutig wie in Marl-Hüls, sieht es in anderen typischen Bergarbeiter-Wahlbezirken aus: … Ähnliche
Ergebnisse gibt es auch in allen anderen Bergbauzweigen und Revieren."
Q: Einheit Nr. 21, 23 und 24, Bochum 1.11.1972, 1.12.1972 bzw. 15.12.1972, S. 1 und 3, S. 1 bzw. S.2

19.11.1972:
Die IGBE (vgl. 1.12.1972) berichtet von den Bundestagswahlen (BTW):"
Im Wahlbezirk Nr. 83 in Marl-Hüls erzielte die SPD einen absoluten Rekord mit 91, 06 Prozent Stimmenanteil. Die CDU erhielt 8, 11 Prozent, und die FDP musste sich sogar mit 0, 42 Prozent bescheiden."
Q: Einheit Nr. 23, Bochum 1.12.1972, S. 1

18.10.1973:
Der AStA der PH Dortmund (vgl. 8.10.1973) möchte heute mit einer zweiten zweitägigen Einführungsfreizeit (vgl. 18.10.1973) für ca. 40 Teilnehmer im Röttgershof in Marl beginnen. Der Teilnahmepreis beträgt 10 DM.
Q: DOS Sdr.Nr. Einführung in das PH-Studium (2. Aufl.), Dortmund o.J. (Okt. 1973), S. 52

13.11.1973:
Die GEW-AG an der PH Dortmund möchte, laut dem dortigen AStA, über den auch die Anmeldung möglich ist, heute mit einer zweitätigen Schulung "Grundlagen einer Gesellschaftskritik" im Röttgershof in Marl beginnen.

Laut späteren Ankündigungen soll die Schulung gar drei Tage dauern.
Q: DOS Sdr.Nr. Einführung in das PH-Studium (2.

Aufl.), Nr. 22 und 23, Dortmund o. J. (Okt. 1973), 17.10.1973 bzw. 31.10.1973, S. 52, S. 3 bzw. S.4

09.01.1974:
Der AStA der PH Dortmund (vgl. 17.12.1973) kündigte für die GEW-AG (vgl. 7.1.1974) an:"
SCHULUNG DER GEW-AG
Termin: 9.1.-11.1.1973
Ort: Marl/Röttgershof
Kosten: 20 DM
Themen:
1. Ökonomie
2. Erkenntnistheorie/Ideologiekritik
3. Warenstruktur und Entfremdung
4. Revisionismusstreit"
Q: DOS Nr. 26, Dortmund 17.12.1973, S. 4

11.09.1974:
In der Nr. 37 ihrer 'Roten Fahne' (RF - vgl. 4.9.1974, 18.9.1974) berichtet die KPD aus dem Kreis Recklinghausen:"
Korrespondenz. Polizist verfolgt Bauern bei der Ernte

In den Dörfern Lavesum und Sythen bei Haltern sich ein dienstbeflissener Polizist damit, die Bauern bei der Ernte und Getreideeinbringung zu behindern.
In seinem Zivilwagen durchfuhr er ständig die Feldwege in der umliegenden Gegend, hielt Bauern an und fragte sie nach Führerschein und Warndreieck. Da die meisten natürlich, wie seit Menschengedenken üblich, bei der Ernte keinen Führerschein und kein Warndreieck mithaben, belegte er alle mit Geldstrafen. Auf der Polizeiwache brüstete sich dieser Polizist namens Köppher damit, daß er 18 Bauern angehalten habe. Der Schutzbereichsleiter der Polizei in Marl meinte dazu: 'Unsere Polizei hat doch nichts Ungesetzliches gemacht.'

Die Dreistigkeit und Volksfeindlichkeit der Polizei kennt keine Grenzen."
Q: Rote Fahne Nr. 37, Dortmund 11.9.1974, S. 4

28.02.1977:
An den Städtischen Kliniken (SK) Dortmund geben die KPD und ihr KJVD vermutlich in dieser Woche ein Flugblatt zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst (ÖDTR) heraus:"
SOLIDARITÄT MIT DEN AUSZUBILDENDEN!
SCHLIESSEN WIR UNS ZUSAMMEN FÜR UNSERE GEMEINSAMEN FORDERUNGEN!

Am Dienstag demonstrierten Schülerinnen und Schüler aus den städtischen Kliniken Dortmund, aus dem Krankenhaus Bethanien, dem Knappschaftskrankenhaus Brackel für ihre Forderungen in der Tarifrunde. Nach dem Willen der öffentlichen Arbeitgeber sollen die Auszubildenden nicht einen Pfennig mehr Geld bekommen.

Wie überall, so auch im Gesundheitswesen, soll das Argument der Sicherung der Arbeitsplätze herhalten um die Schüler zu unterdrücken und vom Kampf um ihre Forderungen abzuhalten.

Daß sich trotzdem so viele Schüler zusammengeschlossen haben ist ein Erfolg. Vor allem deswegen, weil sich viele Kollegen aus Sozialamt, Post und Fuhrpark solidarisiert haben.

Die Dortmunder standen mit ihren Forderungen nicht allein.

In Bochum, Hagen und Marl fanden ebenfalls am Dienstag Warnstreiks statt, in München standen zwei Stunden lang alle Straßenbahnen still.

Allerdings sind diese Warnstreiks von der Gewerkschaftsführung initiiert worden ohne einen breiteren Zusammenschluß der Kollegen."
Q: KPD/KJVD: Solidarität mit den Auszubildenden!, Dortmund o.J.

28.09.1991:
R.ZIPPEL@EAST-END berichtet am 2.1.1994 im Brett Z-NETZ/FORUM/DISKUSSION/POLITIK:"

- Brandanschläge auf zwei Container-Dörfer in Marl/Westfalen".
Q: Z-NETZ/FORUM/DISKUSSION/POLITIK-R.ZIPPEL@EAST-END: Noch mehr Opfer_2, 2.1.1994

Letzte Änderung: 21.11.2017