Kommunistischer Studentenbund (KSB) Bremen:
'Unter dem Roten Banner'

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 25.4.2011

Die hier dokumentierte Zeitung 'Unter dem Roten Banner' UdRB) des Kommunistischen Studentenbundes (KSB) Bremen erschien erst relativ spät, da auch die Bremer Universität erst recht spät an Bedeutung gewann. Neben hochschulpolitischen und örtlichen Themen sowie den in den beiden Sondernummern (vgl. Juni 1972, Jan. 1973) abgehandelten theoretischen bzw. internen Fragen finden sich auch zahlreiche allgemeinpolitische und internationale Berichte.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

17.05.1972:
Der Kommunistische Studentenbund (KSB) Bremen des KBB gibt erstmals seine Zeitung 'Unter dem Roten Banner' (UdRB) heraus (vgl. Juni 1972). Enthalten ist die Gründungserklärung (vgl. 15.4.1972). Unter Verantwortung von Michael Tilgner wird zur morgigen Vietnamdemonstration aufgerufen. Zu den Freunden der SPD an den Hochschulen bzw. der Fortführung des Modells bis zur Einführung des HRG heißt es: "Drittelparität: Glanz und Elend der Juso-Reformpolitik", wobei auch auf die SPD-Betriebsgruppe an der Universität und deren Dienstleistungsbereich Bezug genommen wird.

Im Studentenparlament (SP) der Uni hat der MSB Spartakus 9% der Sitze inne.

Bei den SP-Wahlen an der PH, wo der KSB erst mit diesem Sommersemester die Massenarbeit aufgenommen habe, ergab sich folgendes Bild: MSB 1 315 Stimmen, SHB 1 601, ESG 731, Unabhängige 965, Einzelne 251 bzw. 163. Zwar habe der MSB da 28% der Stimmen bekommen, besetze nun aber 33% der SP-Sitze und gar 45% der AStA-Referate. Der KSB fordert daher Neuwahlen nach einem neuen System.

Auch an der Hochschule für Wirtschaft (HfW) ist neben dem KSB der MSB Spartakus tätig.
Berichtet wird auch vom 1. Mai in Bremen, von der letzten VDS-MV (vgl. 4.5.1972) und von der "Vorbereitung des Wehrkundeunterrichts an der Uni" bzw. der Kooperation der Uni Bremen bei der Einrichtung der Bundeswehrhochschulen (BWHS).
Quelle: Unter dem Roten Banner Nr.1,Bremen 17.5.1972

Juni 1972:
Der Kommunistische Studentenbund (KSB) Bremen des KBB gibt vermutlich im Juni die Nr.2 seiner Zeitung 'Unter dem Roten Banner' (UdRB - vgl. 17.5.1972, 16.10.1972) heraus, in der er sich mit den Notstandsübungen, dem SHB der SPD und dem Bund Freiheit der Wissenschaften (BFW) befaßt sowie zur Demonstration gegen das Ausländergesetz (vgl. 28.8.1972) aufruft. Aus Afrika wird mit Hilfe der 'KHZ' Heidelberg berichtet aus Burundi und aus Madagaskar.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.2, Bremen o.J. (1972)

Juni 1972:
Der Kommunistische Studentenbund (KSB) Bremen des KBB gibt die Sondernummer 1 von 'Unter dem Roten Banner' (vgl. Jan. 1973), die die Programmatische Erklärung des KSB enthält und von der Gründung des KSB (vgl. 15.4.1972) berichtet, Aktionsprogramm und Statut des KSB enthält.
Q: Unter dem Roten Banner Sdr.Nr.2,Bremen Juni 1972

14.10.1972:
Auf einem heute beginnenden zweitägigen Plenum des Kommunistischen Studentenbundes (KSB) Bremen (vgl. 16.12.1972) werden, laut KSB, zwei Anführer der 'Liquidatoren', mit 3 Nein-Stimmen und 18 Enthaltungen ausgeschlossen, woraufhin weitere 8 ihren Austritt erklären. Der Kampf gegen diese Fraktion, die den KSB in Arbeitsgemeinschaften untergliedern wollte, die dann für den KBB Analysen erstellen, wird auch durch die kurz zuvor gegründete KBB-Zelle im KSB geführt (vgl. 1.12.1972), die nichts für akademische Debattierclubs übrig hat. Als Gäste sind Vertreter des KSB Göttingen zugegen.
Q: Wahrheit Nr.11,Bremen Dez. 1972; Unter dem Roten Banner Nr.3/4 und Sdr.Nr.2,Bremen o.J. (1972) bzw. Jan. 1973

16.10.1972:
Frühestens heute gibt der KSB Bremen die Nr.3/4 von 'Unter dem Roten Banner' (vgl. Juni 1972, 6.12.1972) heraus, in der er von seiner Generaldebatte (vgl. 14.10.1972) berichtet, aber auch von der Ausländergesetzdemonstration in Dortmund (vgl. 8.10.1972). Zum KBB-Verbotsantrag (vgl. 18.9.1972, 25.10.1972) wird u.a. ausgeführt, daß der KBB 12 Betriebszellen habe, von denen 6, nämlich VFW, AG Weser, Siemens, Nordmende, Bundesbahn-Ausbesserungswerk und Druckindustrie, auch Betriebszeitungen herausgeben. Die Auflage der 'Wahrheit' habe sich seit Anfang des Jahres verdoppelt. Man ruft auf zum Irland Teach In (vgl. 6.11.1972), befaßt sich mit Palästina, Vietnam (vgl. 30.10.1972), Norwegen und der EWG, dem SHB bzw. "Gewerkschaftliche oder ständische Orientierung", den Berufsverboten (BV) an der Uni und der ÖTV in Uni-Verwaltung und Uni-Bibliothek.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.3/4,Bremen o.J. (1972)

06.12.1972:
Der KSB Bremen gibt die Nr.5 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 16.10.1972, Jan. 1973) heraus, für die nun Bernhard Huerkamp verantwortlich zeichnet. Eingegangen wird auf die Berufsverbote, die Hochschule für Technik (HfT) und die Referendare am Studienseminar.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.5,Bremen 6.12.1972

16.12.1972:
Im Kommunistischen Studentenbund (KSB) Bremen beginnt ein weiteres zweitägiges Plenum (vgl. 14.10.1972), auf dem es erneut zu 11 Austritten kommt, wobei die Gen., laut KSB, zur selben Fraktion gehören wie beim letzten Mal. Im Jan. 1973 veröffentlicht der KSB die Dokumente zu diesem Fraktionskampf (vgl. dort). Im "Politischen Bericht des Zentralen Ausschusses des KSB" heißt es u.a., daß der KSB eine schlechte Position an den Fachhochschulen habe.
Q: Unter dem Roten Banner Sdr.Nr.2,Bremen Jan. 1973

Januar 1973:
Der KSB Bremen gibt die Sdr.Nr. 2 (vgl. Juni 1972) seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 6.12.1972, 17.1.1973) heraus, die sich den Fragen Parteiaufbau und Bündnispolitik widmet. Hierbei handelt es sich um eine Dokumentation der beiden letzten KSB-Plena (vgl. 14.10.1972, 16.12.1972), auf denen es zu Abspaltungen kam. Gegen die geistigen Ziehväter der Ausgetretenen wendet sich H.H. in "Die Hunde kläffen - Die Karawane zieht weiter". Dort heißt es zur Marxistischen Gruppe (MG) Erlangen:"
Die Vorstellungen der MG decken sich weitgehend mit denen der AK-Fraktion der Roten Zellen München. Auch der SHB/SF glaubt in ihnen das Heilkraut für seine ideologische Schwindsucht gefunden zu haben. Der liquidatorische Charakter dieser Politik ist bei der Bremer SF besonders klar an den Tag gekommen. Die SF hat dem KBB schlicht die Auflösung der eigenen Organisation vorgeschlagen und an der Universität diese Selbstliquidation als politische Organisation mit dem Verzicht auf Teilnahme an den Wahlen zum AStA und zum SR gleich vorexerziert. …
Die Erlanger MG ist mangels Masse für die Arbeiterbewegung nicht sichtbar. (Die MG, die sich ausdrücklich als Zirkel, also nicht als Hochschulorganisation versteht, hat in der Metalltarifrunde '71 ein paar lahme Flugblätter gemacht und offenbar gleich wieder den Mut verloren. Das ist politisch alles, was die Arbeiterklasse von der MG je gesehen hat.)"

Darin sehr ähnlich sei die MG "der Bremer Gruppe Arbeiterpolitik …, deren politische Tätigkeit sich auf schlaue 'Bemerkungen' zu den Klassenkämpfen beschränkt."
Allerdings wird auch konstatiert, daß "beide Gruppen einen gewissen Einfluß auf die Intelligenz haben" und "sich die MG als eine der wenigen 'nichtdogmatischen' Gruppen in der BRD hinstellt", dann aber "als ersten öffentlichen Beitrag eine Hochschul-Broschüre herausgibt." Nach der Abspaltung der 'Kopf'- bzw. Theoriefraktion sei nun die Rest-MG ja vielleicht sogar für Aktionen zu gewinnen. Bisher hätten in der MG die Intellektuellen allzu deutlich das Sagen gehabt, was mit einem MG-Zitat belegt wird, in dem festgehalten wird, "daß der Ausschuß für theoretische Arbeit (dem auch die Intellektuellen aus dem Betriebsausschuß angehören) und der Betriebsausschuß (dem Intellektuelle und Arbeiter angehören) selbständig über die konkreten Schritte ihrer Arbeit beschließen."

Zum konkreten Anlaß dieser eher allgemeinen Ausführungen werden einige Dokumente veröffentlicht. Auf dem Oktoberplenum des KSB war nämlich nicht nur vom ZA der Text "Kampf der kapitalistischen Ausbildung! Für eine Ausbildung im Dienste des Volkes!" sowie ein Referat "Der demokratische Kampf und die proletarische Demokratie" vorgelegt worden, sondern von 24 Genossen des KSB war ein "Versuch einer Kritik des Parteiaufbaukonzepts" verfaßt worden. Den eigenen Parteiaufbauplänen wurde darin u.a. vorgeworfen die Partei nicht von unten aufzubauen. Herauskommen würde eine Studentenpartei. Die auf den beiden Plenen ausgetretene Gruppe legte ihre Kritik in einem Papier "Kampf - Kritik - Umgestaltung" vor, ein Kommentar des KSB dazu erscheint unter dem Titel "Radikaler Reformismus?"
Q: Unter dem Roten Banner Sdr.Nr.2,Bremen Jan. 1973; Kampf-Kritik-Umgestaltung Nr.6,Ulm 1981,S.57

17.01.1973:
Der KSB Bremen gibt die Nr.6 seines 'Unter dem Roten Banner' (vgl. Jan. 1973, Feb. 1973) heraus. Sie kostet 30 Pfennig.
Berichtet wird u.a. über die Bonner Vietnam-Demonstration am 14.1.1973, von der eigenen Sektion an der Hochschule für Wirtschaft (HFW) und vom Kommunistischen Oberschülerbund (KOB) Bremen am Schulverbund Lesum und am Gymnasium Kurt Schumacher Allee.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.6,Bremen 17.1.1973

Februar 1973:
Vermutlich im Februar gibt der KSB Bremen die Nr.7 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 17.1.1973, 20.4.1973) heraus, in der von der Berufsverbote-Demonstration berichtet wird. Man befaßt sich mit dem NC und der GEW Fachgruppe Gymnasien.
An der PH sind MSB Spartakus und SHB tätig, man selbst veröffentlicht eine Liste der Kandidaten der Roten Liste.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.7,Bremen o.J. (1973)

20.04.1973:
In Bremen gibt der KSB die Nr.8/9 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. Feb. 1973, 17.5.1973) heraus, die erstmals die Kennzeichnung '2. Jahrgang' trägt. Die Kosten betragen 50 Pf.. Herausgeber ist der Zentrale Ausschuß (ZA) des KSB.

Inhalt der Nummer ist u.a.:
"Mit der Arbeiterklasse in einer Front reiht euch ein in die 1.Mai-Demonstration." (vgl. 26.4.1973).
Bernd Lowin berichtet von den Mitgliederversammlungen von VDS und SVI (vgl. 22.3.1973 bzw. 13.4.1973).

Berichtet wird auch von den SP-Wahlen an Bremer Hochschulen.

Laut KSB-Sektion PH erhielten dort der SHB 1751 Stimmen (8 Sitze), der MSB Spartakus 1081 (5) und die Rote Liste 462 (2). Die Stimmenzahl pro Kopf der Kandidaten lag bei 194 für den SHB, 72 beim MSB und 66 bei der Roten Liste.

Laut KSB-Sektion HFSS (Hochschule für Sozialarbeit und Sozialökonomie) stellte dort der SHB 9, der MSB 16, der KSB 2 und der RCDS 1 KandidatInnen auf, dazu kam eine Einzelkandidatur, die 25 Stimmen erhielt. Der SHB erlangte mit 153 Stimmen pro KandidatIn 6 Sitze, der MSB mit 119 8, der KSB mit 100 1 und der RCDS mit 110 keinen Sitz.

Die KSB-Sektion HFG (Hochschule für Gestaltung) kann stolz alle den Gewinn aller 9 Sitze durch die Rote Liste vermelden, die 128 von 132 abgegebenen Stimmen erhielt, allerdings aber auch die einzige Liste war.

Erfolgreich war auch die KSB-Sektion HFT (Hochschule für Technik) dort zogen von 16 Rote Liste/KSB Kandidaten 11 in das Stupa ein, unter dessen 30 Mitgliedern sich noch weitere KSB-Sympathisanten und teilweise heimlich Jusos befinden.

Peter Benge berichtet von der Uni Bremen. Dort wurde ein Minderheiten-AStA vom KSB und der KPD-nahen Kommunistischen Studentenorganisation (KSO) Bremen gebildet. Der KSB hatte 25%, die KSO 7,4%, der SHB/SF fast 20% erhalten. Die Wahlbeteiligung lag bei 70%. Im SP hatten dann KSB, KSO und SHB/SF 13 Sitze und MSB/SHB 12 Sitze, wodurch dank der Interesselosigkeit des SHB/SF der neue AStA gebildet werden konnte.

Von den Bremer Schülerkämpfen (vgl. 2.4.1973) berichtet Dieter Voegelin. Sechs Schüler wurden relegiert, an der Gesamtschule für Sozialarbeit und Sozialökonomie (GFSS) gab es 307 Verwarnungen und 99 Relegationsdrohungen.

Weitere Berichte beschäftigen sich mit Libanon und Vietnam.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.8/9,Bremen 20.4.1973

17.05.1973:
Der KSB Bremen gibt die Nr.10 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 20.4.1973, 13.6.1973) heraus, in der man sich mit den Fahrpreiserhöhungen und dem laufenden Streik (vgl. 14.5.1973) gegen die Staatliche Prüfungsordnung (StPO), dem 1.Mai, dem Breschnewbesuch in Bonn und den Verbotsanträgen gegen KPD und KPD/ML-ZK befaßt.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.10,Bremen 17.5.1973

13.06.1973:
Der KSB Bremen gibt die Nr.11 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 17.5.1973, 11.7.1973) heraus, in der aus Bremen vom Kampf um die Prüfungsordnung (vgl. 14.5.1973, 1.6.1973, 14.6.1973) berichtet wird, man sich mit dem SVI befaßt (vgl. 25.5.1973), mit der Gründung des KBW (vgl. 8.6.1973) und der Herausbildung von dessen Studentenorganisationen in Karlsruhe (vgl. 29.4.1973) und Berlin, wo die Kommunistische Hochschulgruppe (KHG) Westberlin u.a. aus den ML Hochschulgruppen Politologie (MLH Pol) und Kybernetik-Elektrotechnik (MLH Kybel) sowie der Sozialistischen Arbeitsgruppe PH (SAGPH) entstanden sei.
Auch in Baden-Württemberg wird gegen das Hochschulgesetz gekämpft (vgl. 6.5.1973.
An der Uni Bremen waren AStA-Wahlen, zum ersten Male mit der integrierten PH. Hierbei ergab sich im Studentenrat (SR) folgendes Bild:

Gruppe Stimmen Proz. Sitze Sti. ehem. PH Sti. Uni 72 Sitze Uni 72
KSB 394 29,3 7 33 273 6
KSO 64 4,7 1 1 81 2
SHB/SF 117 8,7 2 18 213 5
MSB Sp. 248 18,4 5 52 216 (+U-Boote) 4
SHB 523 38,9 10 225 304 8
Daraus ergebe sich, daß der AStA nicht mehr vom KSB gestellt werde. Verloren aber hätten MSB Spartakus und SHB vor allem in der Mathematik und den Naturwissenschaften.

An der Hochschule für Technik (HfT) erhielt die Gruppe demokratischer Studenten, bei der es sich um Jusos der SPD und Undefinierbare handele, 230 Stimmen, KSB/Rote Liste 102 Stimmen und 32 enthielten sich. Man befaßt sich mit dem Nahen Osten, speziell mit Dhofar, sowie den Hochschulen für Technik (HfT) in Bremen und Bremerhaven und fragt "Wissenschaft in wessen Dienst?"
Q: Unter dem Roten Banner Nr.11,Bremen 13.6.1973

11.07.1973:
Der KSB Bremen des KBW gibt die Nr.12/13 seiner 'Unter dem Roten Banner' (13.6.1973, 24.10.1973) heraus, in der er sich mit der Ausbildungsreform (Leitartikel: "Der Kampf gegen die monopolkapitalistische Ausbildungsreform trägt Massencharakter.") der Hochschulreform, den Philippinen, Agitation und Propaganda in den Lehrveranstaltungen, den Streiks bei Vulkan Bremen und John Deere Mannheim sowie Nordhorn-Range befaßt. Man geht auf die Hochschulen für Technik (HfT) und für Nautik (HfN) ein und stellt fest, daß nachdem 3 Schüler von der Gesamtschule für Sozialarbeit und Sozialökonomie (GfSS) geschmissen wurden, gegen diese nun auch Relegationen an der Uni erfolgten. Die Zelle Dienstleistungsbereich (DLB) Uni des KBW berichtet von den Wahlergebnissen der Demokratischen Liste, die mit ihren 35 Mitgliedern gegen die ÖTV kandidierte und dabei zum Konvent 136 Stimmen gegenüber 296 für die ÖTV erhielt, an den Studienbereichen 163 zu 248 und in den Fachsektionen 143
zu 235.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.12/13,Bremen 11.7.1973

24.10.1973:
Der KSB Bremen des KBW gibt die Nr.14/15 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 13.6.1973, 30.11.1973) heraus, in der er sich mit dem HRG und dem Beamtenrechtsrahmengesetz, Chile, Guinea-Bissau, dem 10. Parteitag der KP Chinas, dem Rausschmiß dreier Schüler an der Gesamtschule für Sozialarbeit und Sozialökonomie (GfSS), der Hochschule für ebensolches (HfSS) und Referendaren in der GEW Bremerhaven befaßt.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.14/15,Bremen 24.10.1973

30.11.1973:
Der KSB Bremen gibt die Nr.16 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 24.10.1973, 30.1.1974) heraus, in der er sich mit Ölkrise und Staatlicher Prüfungsordnung, Hochschulreform, Griechenland, Israel, Chile und Schweden sowie den Wahlen an der Hochschule für Technik (vgl. 1.11.1973) befaßt. Der NC wird u.a. von den eigenen Zellen Hochschule für Sozialarbeit und Sozialökonomie (HfSS) und Hochschule für Gestaltung (HfG) illustriert.
Q: Unter dem Roten Banner Nr.16,Bremen 30.11.1973

30.01.1974:
Der KSB Bremen des KBW gibt die Nr.17 seiner 'Unter dem Roten Banner' (vgl. 30.11.1973) heraus, in der eigene Zelle an der Hochschule für Technik zu Wort kommt, man von der bundesweiten Bafög-Demonstration in Bonn (vgl. 24.1.1974) berichtet und zur Bremer Ölkrisendemonstration aufruft (vgl. 8.2.1974).
Q: Unter dem Roten Banner Nr.17,Bremen 30.1.1974

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