Gruppe Internationale Marxisten (GIM): 'Organisationsinformationsbrief' (OIB)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 5.12.2016


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Der 'Organisationsinformationsbrief' (OIB) der GIM, von dem wir hier bisher nur die Jahre 1973 und 1974 dokumentieren, lag uns nur unvollständig vor. Wir bitten um Ergänzungen.

Der OIB führte den 'GIM-RKJ Rundbrief Sonderreihe Vor-Konferenz-Periode 1972' nach der Vereinigung der beiden Organisationen fort.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

18.01.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 2 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 5.2.1973) zum Thema "Tarifbewegung IG Metall 1972/73" zur Metalltarifrunde (MTR) mit den Beiträgen:
- "Vorüberlegungen zur Intervention in der Metalltarifrunde" aus Speyer vom 24.11.1972;
- "Protokoll Nat. Arbeitstagung Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 2./3.12.72 in MA (1. Tag)" in Mannheim mit ca. 45 Anwesenden, auf der auch von der Intervention in die MTR 1971 in Esslingen und Stuttgart berichtet wurde;
- ein Bericht von der "VL-Vollversammlung Westfalen-Hütte, Dortmund, 15. Dezember 1972";
- "Thesenpapier zur Bilanz der IGM-Tarifrunde, zur Perspektive der Lohnkämpfe und zu unseren Aufgaben";
- das Extrablatt zur Metalltarifrunde und zur Bundestagswahl "Tarifpolitik in der Sackgasse" des 'Speyerer Betriebsreport' vom 16.11.1972;
- die 'Was tun in der Gewerkschaft' zur Metalltarifrunde (MTR) Sonderdruck vom 22.12.1972, Nr. 2 und 3;
- die 'Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie in Reutlingen' mit dem Titel "Was bedeuten 11% Lohn- und Gehaltserhöhung?" (vgl. 29.11.1972);
- das 'Was tun im Betrieb' Extrablatt für Lehrlinge Nr. 1 aus Hamburg;
- die 'Was im Betrieb' aus Köln unter der Schlagzeile "Zur IG-Metall-Tarifrunde";
- die 'Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie im Raum Mannheim - Heidelberg - Speyer' vom 28.11.1972;
- die Düsseldorfer 'Was tun im Betrieb' mit der Schlagzeile "Tarifpolitik in der Sackgasse: Jetzt handeln!" (vgl. Dez. 1972);
- die 'Was tun im Betrieb' aus Lüneburg unter der Schlagzeile "Zur IGM Tarifbewegung"; sowie
- die 'Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie Nordwürttemberg / Nordbaden' mit der Schlagzeile "Die IG Metall ist ganz schön auf dem Teppich geblieben" (vgl. 15.1.1973).
Quellen: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 2, O. O. 18.1.1973; Speyerer Betriebsreport Extrablatt zur Metalltarifrunde und zur Bundestagswahl Tarifpolitik in der Sackgasse, Speyer 16.11.1972;Was tun in der Gewerkschaft Sonderdruck Materialien zur IGM-Tarifbewegung, Nr. 2 und 3, Mannheim bzw. Frankfurt 22.12.1972, 18.12.19972 bzw. 15.1.1973;Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie im Raum Mannheim - Heidelberg - Speyer Aus den Betrieben kommt die 11 %-Forderung nicht, denn: Jeder weiß, daß das nicht reicht!, Mannheim 28.11.1972;Was tun im Betrieb Tarifpolitik in der Sackgasse: Jetzt handeln!, Düsseldorf o. J. (1972;Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie in Reutlingen Was bedeuten 11% Lohn- und Gehaltserhöhung?, Kusterdingen o. J. (1972);Was tun im Betrieb Extrablatt für Lehrlinge Nr. 1, Hamburg o. J. (1972);Was tun im Betrieb Zur IG-Metall-Tarifrunde, Köln o. J. (1972);Was tun im Betrieb Zur IGM Tarifbewegung, Lüneburg o. J. (1972);Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie Nordwürttemberg / Nordbaden Die IG Metall ist ganz schön auf dem Teppich geblieben, Frankfurt o. J. (1972)

05.02.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 4 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 18.1.1973, 29.4.1973) zum Thema "Vorlagen zur Indochina-Arbeitstagung 10./11. Februar 1973" mit den Beiträgen "Ergänzung zum ZK-Protokoll: TOP 6: Indochina", in der sich Mintoff dafür ausspricht, die Plattform des ISK politischer zu machen sowie eine "Vorlage zur Indochinaarbeit" aus Tübingen, die sich für eine stärkere politische Intervention der GIM und nicht des ISK ausspricht.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 4, O. O. 5.2.1973

30.03.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 6 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 5.2.1973, 29.4.1973) mit den Beiträgen:
- "Protokoll ZK-Sitzung 24./25. März Berlin", die sich u.a. mit der Chemietarifrunde (CTR), dem 1. Mai und Indochina bzw. der Demonstration in Mailand am 12.5.1973, der GIM-Gruppe Berlin, der 'Internationale', dem ISP-Verlag sowie Bremen und Hamburg befasste;
- "Anlage: ZK-Beschluß zur Indochina- und ISK-Arbeit";
- "ZK-Beschlußvorlage: Für eine bedingte Unterstützung der LZ - Zeitung für Lehrlinge und Jungarbeiter - durch die GIM";
- "Bericht über die bisher geleistete Arbeit des Lüneburger Stützpunktes", der zunächst bei der Bundeswehr agitierte, dann aber durch einen Spartacus B/L gespalten wurde, bei dem man alle vier Soldaten verlor, so das snur zwei Arbeiter und ein Schüler nachblieben, die mit dem aus der ehemaligen KPD/ML-Schülergruppe entstandenen Sozialistischen Schülerbund (SSB) u.a. gegen den Wehrkundeerlaß (WKE) und auch zu Vietnam zusammenarbeitete, dabei dem KSV und der Liga gegenüberstehend. Zwei Flugblätter seien im Metallbereich erschienen, in der Innenstadt betreibe man wöchentlich einen Stand;
- "Thesenpapier von PeKu und WoM (Grundlage der Neuwahl der örtlichen Leitung in Hamburg)" leicht gekürzt, vorgelegt auf der örtlichen MV am 13.2.1973, wobei es um die Gruppe geht, die die RAF-Kampagne trug. Vorgeschlagen wird die Bildung je einer Chemie-, Druck- und Metallzelle sowie der Zusammenlegung von Schüler- und Studentenbereich zu einem Ausbildungsbereich; sowie
- "Zur Einleitung einer Diskussion über die Sozialdemokratie (eigene Übersetzung aus dem Französ.)".

Beigeheftet sind:
- eine Einladung zu einer Tagung des IMSF zu "Klassenstruktur und Klassenbewusstsein" am 19./20.5.1973;
- 'Der Bergmann' Nr. 12 aus Alsdorf vom 23.1.1973;
- die 'Was tun im Betrieb - Für die Beschäftigten der Metallindustrie im Raum Mannheim - Heidelberg - Speyer - Neustadt' vom 13.2.1973 unter der Schlagzeile "Der Streik bei Hoesch war erst der Anfang: Den Kampf um betriebliche Lohnerhöhungen zum allgemeinen Kampf gegen den 8,5 % Abschluss machen" zum Streik in Dortmund bzw. zur Metalltarifrunde (MTR);
- der 'Speyerer Betriebsreport'. "Der 'kleine Mann' bekommt den Tritt!" vom 23.2.1973;
- die 'Was tun im Betrieb - Köln' mit dem Titel "Solidarität mit den kämpfenden Kollegen bei Ford-Antwerpen" zur Betriebsversammlung bei Ford Köln (vgl. März 1973);
- eine weitere 'Was tun im Betrieb - Köln' mit dem Titel "Kampf gegen Massenentlassung" zum Land- und Seekabelwerk in Nippes (vgl. Feb. 1973);
- eine 'Was tun in der Schule - Speyer' mit dem Titel "Am Beispiel des Speyer-Kolleg: Kampf der politischen Unterdrückung!" (vgl. 12.2.1973); sowie
- das 'Was tun' Flugblatt "Zur Demo gegen NC und Bildungsmisere" der Frankfurter Schülerzelle der GIM (vgl. 26.1.1973) zur Demonstration vom 29.1.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 6, O. O. 30.3.1973; IMSF: Einladung, Frankfurt o. J. (1973);Der Bergmann Nr. 12, Alsdorf 23.1.1973;Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der Metallindustrie im Raum Mannheim - Heidelberg - Speyer - Neustadt Der Streik bei Hoesch war erst der Anfang: Den Kampf um betriebliche Lohnerhöhungen zum allgemeinen Kampf gegen den 8,5 % Abschluss machen, Speyer 13.2.1973;Speyerer Betriebsreport Der 'kleine Mann' bekommt den Tritt!, Speyer 23.2.1973;Was tun im Betrieb Solidarität mit den kämpfenden Kollegen bei Ford-Antwerpen, Köln o. J. (1973);Was tun im Betrieb Kampf gegen Massenentlassung, Köln o. J. (1973);Was tun in der Schule Am Beispiel des Speyer-Kolleg: Kampf der politischen Unterdrückung!, Speyer o. J. (1973);GIM-Schülerzelle: Was tun Zur Demo gegen NC und Bildungsmisere, Frankfurt o. J. (1973)

29.04.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 9 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 30.3.1973, 4.5.1973) mit den Beiträgen:
- "Finanzbericht zur Organisations-Finanzkampagne";
- "Winnie / Walter: Brief an die Genossen der GIM zur Finanzmisere und deren Hintergründe";
- "Kaderschule" vom 15. bis 21.7.1973;
- "Brief des PB zum Unvereinbarkeitsbeschluß der IG Metall zur RGO" zum UVB (vgl. 16.4.1973) an die Leitungen der ARPO, ARSTI, IKD, SAG, Spartacus BL und KJO Spartacus; sowie
- "Zur Verbotsdrohung gegen die KPD", in der Zur Bildung von Aktionseinheiten aufgefordert wird.

Laut "Organisations-Finanz-Kampagne (Nachtragsliste 1)" vom 27.4.1973 sollen die Gruppen und Stützpunkte folgende Summen aufbringen:
Aachen 780,00 DM
Alsdorf 250,00 DM
Berlin 2350,00 DM
Bochum 150,00 DM
Braunschweig 800,00 DM
Bremen 100,00 DM
Dietzenbach 450,00 DM
Dortmund 150,00 DM
Düsseldorf 750,00 DM
Esslingen 650,00 DM
Frankfurt 800,00 DM, wobei 930 DM aufgebracht wurden;
Freiburg 300,00 DM
Göttingen 563,37 DM
Hagen 100,00 DM
Hamburg 2150,00 DM
Heidelberg 750,00 DM
Köln 1000,00 DM
Leverkusen 100,00 DM
Lüneburg 70,00 DM
Ludwigshafen 550,00 DM
Mainz 50,00 DM, wobei 150 DM aufgebracht wurden;
Mannheim 1350,00 DM
Neustadt 200,00 DM
Reutlingen 350,00 DM
Saarbrücken 150,00 DM
Speyer 450,00 DM
Stuttgart 250,00 DM
Tübingen 1800,00 DM
Wolfsburg 150,00 DM
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 9, O. O. 29.4.1973

04.05.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 10 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 29.4.1973, 12.6.1973) mit den Beiträgen:
- "Brief der ÖL HH an das PB" vom 29.4.1973 zu den Verfolgungsmaßnahmen gegen die KPD im Gefolge des Thieu-Besuchs;
- "Interne Erklärung des Politischen Büros der GIM zur Bonnr Rathausbesetzung anläßlich des Thieu-Besuchs" vom 3.5.73;
- "Kritik und Solidarität. Die GUIM und die KPD-Illegalisierungs-Bedrohung (Winnie)" im Gefolge des Thieu-Besuchs;
- "Kaderschule in Wien" vom 29.4.1973;
- "Versuch eines zusammenfassenden Berichtes (Winnie)"; sowie

Enthalten ist auch folgender "Verteiler", bei dem ZK für das Zentralkomitee steht und Gr für Gruppen, KK evtl. für Koordinationskomitee:

Aachen 5 - 1 KK, 4 Gr
Berlin 10 - 4 ZK, 1 KK, 5 Gr
Bitburg 1
Bochum 2
Braunschweig 3
Bremen 1
Dietzenbach 2
Dortmund 2 - 1 ZK, 1 Gr
Düsseldorf 3
Esslingen 2
Frankfurt 9 - 6 ZK, 3 Gr
Freiburg 1
Göttingen 3 - 1 ZK, 2 Gr
Hagen 2 - 1 ZK, 1 Gr
Hamburg 9 - 4 ZK, 5 Gr
Hannover 1
Heidelberg 7 - 3 ZK, 1 KK, 3 Gr
Köln 5 - 1 ZK, 1 KK, 3 Gr
Leverkusen 1
Ludwigshafen 2
Lüneburg 1
Mainz 1
Mannheim 6 - 2 ZK, 1 KK, 3 Gr
Neustadt 1
Reutlingen 1
Saarbrücken 1
Speyer 3 - 1 ZK, 2 Gr
Stuttgart 3 - 1 ZK, 2 Gr
Tübingen 3
Wolfsburg 1

Beigeheftet sind:
- das Flugblatt der Uni-Zelle der GIM Frankfurt: "Für eine klassenkämpferische Maidemonstration!";
- die Frankfurter 'Was tun im Betrieb zur Chemietarifrunde für die Beschäftigten bei DEGUSSA und CASSELLA' unter der Schlagzeile "9,9% mehr Lohn - das wär ein Hohn!";
- die Frankfurter 'Was tun im Betrieb zur Chemietarifrunde für die Beschäftigten bei DEGUSSA und CASSELLA' unter der Schlagzeile "8% - Eine Provokation!"; sowie
- 'Der Bergmann' Nr. 14 aus Alsdorf.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 10, O. O. 4.5.1973; GIM-Uni-Zelle: Für eine klassenkämpferische Maidemonstration!, Frankfurt o. J. (1973);Was tun im Betrieb zur Chemietarifrunde für die Beschäftigten bei DEGUSSA und CASSELLA 9,9% mehr Lohn - das wär ein Hohn!, Frankfurt o. J. (1973);Was tun im Betrieb zur Chemietarifrunde für die Beschäftigten bei DEGUSSA und CASSELLA 8% - Eine Provokation!, Frankfurt o. J. (1973);Der Bergmann Nr. 14, Alsdorf 26.4.1973

12.06.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 13 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 4.5.1973, 16.6.1973), von dem uns die Seiten 6, 34 und 36 nicht vorlagen, mit den Beiträgen:
- "Bericht der Mannheimer Gruppe zu den bisher gelaufenen Aktivitäten in Sachen 'KPD'" vom 6.6.1973;
- ein Bericht der Gruppe Düsseldorf vom 1.6.1973 zur Illegalisierung der KPD;
- "Aktivitäten der GIM und anderer Gruppen in Tübingen zur Illegalisierung der KPD";
- "GIM-OL Köln. Betr.: Aktionseinheit gegen die Demonstrationsverbote und die Repression gegen die 'KPD' in Köln" vom 6.6.1973;
- "Bericht zur Leverkusener Aktionseinheit gegen die Repression gegen die 'KPD'";
- "Mario, Winnie, Walter (Berlin): Zu den Vorgängen um die Wiederbelebung der Aktionsgemeinschaft gegen die Verfolgung der KPD / Aktionseinheit gegen die drohende Illegalisierung der Linken", vorgelegt auf der MV am 31.5.1973;
- die Mannheimer 'Was tun' Sondernummer unter der Schlagzeile "Angriff auf die KPD! Ein neuer Schlag gegen die gesamte Linke" vom 16.5.1973
- das Flugblatt "KHG verweigert Solidarität gegen staatliche Repression!" der GIM Mannheim (vgl. 28.5.1973);
- das Flugblatt "Einheitsfront der Linken gegen die Illegalisierung der KPD!" der GIM Tübingen (vgl. 9.5.1973);
- das Flugblatt "Kampf der Illegalisierung der KPD!" der GIM Tübingen (vgl. 26.5.1973);
- das Flugblatt "Trotz Lippenbekenntnisse - keine Einheit" der GIM Tübingen (vgl. 16.5.1973)
- das Flugblatt "Kampf der politischen Unterdrückung" aus Mainz (vgl. 26.5.1973)
- das Flugblatt "Anti-Repressions-Einheit Info 1" aus Düsseldorf (vgl. 25.5.1973);
- das Flugblatt "Gegen die Illegalisierung kommunistischer und soz. Organisationen!!" der GIM Düsseldorf (vgl. 16.5.1973);
- das Flugblatt "Aktionseinheit gegen Polizeiterror!" der GIM Düsseldorf (vgl. 21.5.1973);
- das Flugblatt "Wir lassen uns nicht spalten!" vom Komitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot Köln (vgl. 4.6.1973);
- das Flugblatt "Gemeinsam gegen Unterdrückung und Verbotshetze!" einer Aktionseinheit in Saarbrücken;
- das Flugblatt "Gemeinsam kämpfen!" der GIM Braunschweig;
- ein Rundbrief vom 22.5.1973 zu den Verbotsdrohungen gegen KPD und KPD/ML mit der nicht beigefügten "Erklärung des ZK der GIM vom 20. Mai 1973 zum Illegalisierungsversuch gegen die 'KPD'";
- ein Brief des Politischen Büros (PB) der GIM vom 1.6.1973 an KPD, KPD/ML-ZK, KB, KABD, KG (NRF) Mannheim-Heidelberg, KHG (NRF), KB Bremen, KB Frankfurt / Offenbach (gemeint ist wohl die KG), KB Braunschweig, KG Hamburg, SSG, ABG München, MLH Westberlin, SHB, SHB/SF, SAG, KJO Spartacus, Spartacus-BL, Gruppe Arbeiterpolitik, Gruppe Arbeiterstimme, Sozialistisches Büro, PF (GWK), Revolutionärer Kampf (RK), Arbeitersache München (ASM), Arbeiterkampf Köln und Rote Hilfe (RH) mit dem Aufruf zur Aktionseinheit gegen die Verbotsdrohungen;
- ein Brief des Politischen Büros (PB) der GIM vom 12.6.1973 an ABG München, Gruppe Arbeiterpolitik, Gruppe Arbeiterstimme, Arbeiterkampf Köln, Arbeitersache München (ASM), AK-Fraktion AStA München, Initiativkomitee Arbeiterhilfe (IKAH) Hamburg, "BWK-Organisationen" (womit der KBW gemeint ist), "GMS-Hamburg", KABD, KB, KG Hamburg, KG Köln, KHG (NRF), KJO Spartacus, KPD/ML-ZK, MLHs, Proletarische Front, Revolutionärer Kampf (RK), Rote Hilfe, SAG, Sozialistisches Büro, Spartacus-BL, SHB, SHB/SF, KSB-Tübingen, SSB und SSG Hamburg mit dem Aufruf zur Teilnahme an der Aktionseinheit gegen die Verbotsdrohungen und der bundesweiten Demonstration am 16.6.1973;
- ein Flugblatt der Frankfurter Initiativgruppe Hände weg von der KPD (vgl. 8.6.1973)
- eine "Einladung an alle fortschrittlichen und sozialistischen Organisationen zu einer Aktionseinheit HÄNDE WEG VON DER KPD" vom Sekretariat der Komitees Hände weg von der KPD vom 3.6.1973, mit seiner Erklärung und dem Aufruf zur Veranstaltung am 13.6.1973 in Köln und zur Demonstration am 16.6.1973 in Karlsruhe;
- ein Schreiben des Komitees Hände weg von der KPD vom 10.6.1973 an die GIM, dass diese über die Verschiebung der Demonstration auf den 23.6.1973 informiert;
- der Artikel "Zu den Verfolgungsmassnahmen gegen die Gruppe Rote Fahne (KPD). Die Gegenoffensive entfalten heißt die Massenkämpfe entfalten.", eine Stellungnahme der KG (NRF) vom 22.5.1973, aus der 'Kommunistischen Hochschulzeitung' (KHZ) vom 25.5.1973;
- die "Stellungnahme der Zentralen Leitung der KGK zu dem Demonstrationsverbot gegenüber der 'KPD'" aus der Kölner 'Hochschulfront' Nr. 10 vom 4.6.1973;
- "Provokateure im Dienst der Bourgeoisie" aus dem 'Roten Pfeil' der KSG/ML des KABD; sowie
- "Es geht um die ganze Linke" aus der 'Aachener Studentenzeitung' (ASZ) vom 29.5.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 13, O. O. 12.6.1973; Was tun Sondernummer Angriff auf die KPD! Ein neuer Schlag gegen die gesamte Linke, Mannheim 16.5.1973;GIM: KHG verweigert Solidarität gegen staatliche Repression!, Mannheim o. J. (1973);GIM: Einheitsfront der Linken gegen die Illegalisierung der KPD!, O. O. (Tübingen) o. J. (1973);GIM: Kampf der Illegalisierung der KPD!, O. O. (Tübingen) o. J. (1973);GIM: Trotz Lippenbekenntnisse - keine Einheit, Tübingen 1973;GIM u.a.: Kampf der politischen Unterdrückung, Mainz o. J. (1973);Anti-Repressions-Einheit Info 1, Düsseldorf o. J. (1973);GIM: Gegen die Illegalisierung kommunistischer und soz. Organisationen!!, Düsseldorf o. J. (1973);GIM: Aktionseinheit gegen Polizeiterror!, Düsseldorf o. J. (1973);Komitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot: Wir lassen uns nicht spalten!, Köln o. J. (1973);SPAK u. a.: Gemeinsam gegen Unterdrückung und Verbotshetze!, O. O. (Saarbrücken) o. J. (1973);GIM: Gemeinsam kämpfen!, Braunschweig o. J. (1973);Initiativgruppe Hände weg von der KPD!, O. O. (Frankfurt) o. J. (1973);Komitee Hände weg von der KPD: Grossveranstaltung, Köln o. J. (1973)

16.06.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 14 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 12.6.1973, 2.7.1973) mit den Beiträgen:
- "Protokoll ZK-Sitzung vom 19./20. Mai in Frankfurt", in dem auch berichtet wird von der Indochina-Demonstration in Mailand (vgl. 12.5.1973) und der § 18 Demonstration am 2.6.1973;
- "Protokoll der Litko-Sitzung vom 15.4.73";
- "Gespräch mit der SOVA am 22.5.73 in Frankfurt";
- "Gespräch mit dem Politladen Erlangen vom 24.5.73";
- "Zur Frage der Finanzierung des theoretischen Organs 'Die Internationale' und dem alten Konto der 'Permanenten Revolution'" vom 25.5.1973;
- "Kurzer Bericht über den Stand der Arbeit der Frauenkommission" vom 11.6.1973, in dem separate GIM-Frauengruppen abgelehnt werden;
- "An die Genossen der deutschsprachigen Sektionen" zur gemeinsamen Herausgabe von 'Die Internationale', vom 9.6.1973; sowie
- "Ziemlich genaue Kalkulation nach Vorklärung mit Composer und Computer" für 'Die Internationale'.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 14, O. O. 16.6.1973

16.06.1973:
In der GIM beginnt das ZK eine zweitägige Sitzung. Im Protokoll heißt es zu den Stützpunkten und Gruppen u.a."
a) Weingarten / Konstanz
Heinrich gibt Bericht von Besuch mit Winnie in Weingarten. Die Gruppe besteht aus Lehrern und Studenten, die schon seit längerer Zeit zusammen arbeiten und mit Winnie persönlich und politisch in Kontakt stehen. Die Genossen machen einen sehr guten und ernsthaften Eindruck. Darüberhinaus ist in Konstanz ein weiterer Genosse, der früher einmal von der GIM-Gruppe B rekrutiert wurde, dann allerdings während mehreren Auslandsaufenthalten den Kontakt zur Organisation verlor und ihn jetzt auf alle Fälle wieder herstellen will. Sowohl die Weingärtner als auch der Konstanzer Genosse möchten in die GIM aufgenommen werden. Das ZK stimmt einstimmig für die Aufnahme der Genossen aus Weingarten und Konstanz als getrennte Stützpunkte, die miteinander zusammenarbeiten.

Darüberhinaus plädiert das ZK an die Genossen des PK und der Region Süd, Wege und Mittel zu finden, um die Genossen enger zu betreuen, da sie ziemlich abgeschnitten von anderen Gruppen sind.

b) Sympathisierende Gruppen in Ochtrup / Münsterland, Osnabrück

Ochtrup: Die mangelnde Kommunikation zwischen dem PB und der BL Ruhr führte zur Nichtrekrutierung der Gruppe (…). Die Gruppe Ochtrup arbeitet bereits seit einiger Zeit wie eine GIM-Ortsgruppe und erfüllt damit einen erheblichen Teil der Mitgliedschaftskriterien. Die BL-Ruhr wird vom ZK beauftragt, die Frage der Aufnahme der Gruppe prioritär zu klären. …

Münsterland: In Münster gibt es einen Sympathisanten, der dort eine Gruppe über einen Sympi-Treff aufbauen will. Die BL-Ruhr soll dies in Zusammenarbeit mit dem PB koordinieren.

Osnabrück: Ehemalige KB-Sympis sind mit W. … in Kontakt getreten und haben dann Korrespondenz mit dem PB aufgenommen. Sie wollen als Kandidaten aufgenommen werden.

Antrag: In der nächsten Zeit soll ein Sympi-Treff aller Genossen im Münsterland und Osnabrück organisiert werden: Einstimmig angenommen.

c) Kiel
…: In Kiel besteht ein Kontakt, der über Manifest (Buchladen in Hamburg, d. Vf.) hergestellt wurde. In Kiel werden regelmäßig was tun und Flugblätter verteilt. Der Genosse aus Kiel ist allerdings noch nicht sehr gefestigt.

d) Kassel
Es besteht ein Kontakt zu einer rumänischen Genossin über Petra. Sie versucht, sie in ihren Arbeitszusammenhang zu integrieren. Eine weitere Integration in die Organisation soll über die Gruppe GÖ erreicht werden.

e) Bruchsal
… Zwei Genossen aus SP/HD arbeiten zusammen mit fünf weiteren Genossen aus einem Bruchsaler Betrieb (Arbeitskreis junger Lehrlinge). Die Arbeit erstreckte sich bisher auf Schulung über Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit. Die Genossen beantragen die Anerkennung als Stützpunkt Bruchsal, sowie politische und finanzielle Unterstützung.
Der Antrag auf Anerkennung als StüPu wird einstimmig angenommen. Der zweite Teil des Antrags wird an das PB überwiesen.

f) Lüneburg
Der Genosse aus LG beantragt Aufnahme als Mitglied in die Organisation. Einstimmig angenommen."

Zum Punkt Kommissionen heißt es u.a."
a) Göttingen
…: Der Zustand der Gruppe war nicht allzu rosig. Sie beantragten die Aufgabe der Arbeit in der Öffentlichkeit.
Nach einer Diskussion mit der PB-Kommission erklärte sich die Gruppe bereit, eine Kampagne systematisch durchzuführen, um daran ihre Arbeitsfähigkeit zu testen und ihre Homogenität herzustellen. Diese Kampagne soll in eine national stattfindende Kampagne eingebettet werden. Dazu wurde eine örtliche Leitung gebildet und die Gruppe strukturiert. Als Kampagne wählten sich die GÖ-Genossen die Teuerungskampagne."

b) Ludwigshafen
…: Eine Diskussion mit den Genossen kam wegen eines extremen ingroup-Verhaltens nur schwer zustande. Die Gruppe will in Zukunft im Rahmen der Schülerarbeit in Zusammenarbeit mit den MA-Genossen arbeiten (Rahmenrichtlinien in Rhld-Pfalz).
Im Laufe der gemeinsamen Sitzung der Gruppe mit der PB-Kommission wurde eine gemeinsame Leitung gebildet und wöchentliche Plena installiert. Die finanziellen Rückstände der Gruppe an die Organisation sind mittlerweile ausgeglichen. Im Zuge des Kommissions-Besuchs sind zwei Genossen aus der Gruppe ausgetreten. Das vordinglichste Ziel für die Gruppe ist der Aufbau eines stabilen Kerns von Genossen."

Zu den Irland Teach-ins heißt es, sie seien in Frankfurt von 150, in Dortmund von 100, in Köln von 80, in Aachen von 150 in Alsdorf von 30, in Wolfsburg von 20, in Braunschweig von 60, in Bremen von 50 und in Hamburg von 150 Menschen besucht worden.

Berichtet wird auch von der § 218-Dewmonstration in Bonn am 2.6.1973. Diskutiert werden auch die Kaderschulung, die Teuerungskampagne, die Zeitschrift 'Die Internationale', den Indochina-Kongreß, der von der zweiten Juli-Woche auf den Oktober verschoben wird, den ISP-Verlag und das Aktionsprogramm.

Zum Antimilitarismus heißt es u.a.:"
Die Hamburger Antimilitarismusarbeit wird auf zwei Ebenen betrieben, zum einen innerhalb der Bundeswehr, zum anderen von außen. Für die Arbeit innerhalb der Bundeswehr sind die Arbeitsansätze schwierig, weil es dabei große Differenzen in der Einschätzung des Charakters dieser Arbeit gibt. In HH hätte man jedoch einen gen., der nach Karews Ansicht die bisher wohl beste Arbeit dort leistet (im Vergleich zu früheren Versuchen)."

Berichtet wird von der Kampagne gegen die KPD-Verfolgung, gegen die es in Berlin Widerstand gibt, da die KPD von dortigen Leitungsmitgliedern als konterrevolutionäre, von Spitzeln zersetzte Organisation betrachtet werde.

Zur Demonstration gegen die Verfolgung der KPD in Karlsruhe am 23.6.1973 wird auch berichtet:"
HH: Das national bestimmte Soll wird nicht erreicht werden können, weil die Gruppe mit ihren Aktivitäten nach außen seit dem Frühjahr erst wieder zu kurz in der HHer Linken involviert sei. Es würde aber mehr als ein Bus zusammenkommen.
BS: Wegen hoher Fahrtkosten und schlechter Fahrtmöglichkeiten, nur ein Bus stände zur Verfügung, könnten nur 20-30 Genossen mobilisiert werden. Angesichts der Braunschweiger Lage (Beteiligung im AStA) wird diese Mobilisierung kritisiert und BS aufgefordert, mehr und ernsthafter zu mobilisieren.
WOB: Es werden 10-15 Genossen kommen.
GÖ: Außer der GIM werden sich vielleicht ein bis zwei örtliche Gruppen an der Demo beteiligen. Durch die GIM selbst werden 10 - 20 Genossen mobilisiert werden können.
BO: Es wird ein eigenes Teach-in gemacht. In Do liegt die Initiative allein bei der GIM, selbst die KPD hat hier noch nichts gemacht. Es wird aus DO ein Bus kommen zusammen mit den Münsteraner Sympathisanten. Ochtrup wird mit eigenen Fahrgelegenheiten kommen. Mit Bo/Hagen muß die Lage noch abgeklärt werden.
Köln: Die Mobilisierung hat sehr früh begonnen. Allerdings hat sich die Basis des dort schon seit längerer Zeit gebildeten Komitees wieder verschmälert. Die GIM wird, neben dem dort ansässigen Komitee 'Hände weg von der KPD' die Mobilisierung so ziemlich alleine tragen.
Aachen und D'dorf muß am Abend erfahren werden durch PB-Genossen, die dort hinfahren.
Rhein-Main: Die Mobilisierung sieht relativ gut aus. Das veranschlagte Soll wird sicherlich überschritten werden (zusammen wohl mindestens 100 Beteiligte).
Südwestbereich: Die Zahl von 150 Teilnehmern scheint realistisch zu sein. Bei Heidelberg ist es ungewiß. Aufgrund der Abstimmungserfolge in Instituten und Seminaren der GIM gegenüber der NRF können es 30 aber auch über 100 Beteiligte sein.
Übe den Südbereich liegen keine genaueren Zahlen vor."
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 16, O. O. 2.7.1973, S. 1ff

02.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 16 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 16.6.1973, 9.7.1973) mit den Beiträgen:
- "Protokoll der ZK-Sitzung vom 16./17. Juni 1973";
- einem Angebot einer Druckmaschine;
- dem Finanzbericht vom 18.6.1973;
- eine Übersicht über die durch die Gruppen und Stützpunkte gezahlten Beiträge; sowie
- eine Erklärung zur Organisierung der Weltkongress-Diskussion aus Frankfurt vom 2.7.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 16, O. O. 2.7.1973

09.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 18 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 2.7.1973, 13.7.1973) unter dem Titel "'Solidarität mit der KPD' - Materialsammlung (2)" mit dem "Organisationsbericht zur KPD-Aktion" vom 8.7.1973, in dem es u.a. heißt:"
Örtliche Zusammenarbeit

Diese entsprach dem in unserem Rundschreiben vom 10.6., S. 3 Punkt 8 entwickelten Schema: enge Kooperation und sogar Eintritt in das Hände-weg-Komitee, wo wir aufgrund des örtl. Kräfteverhältnisses entscheidenden Einfluß darauf nehmen können (z. B. Tübingen); bilaterale Zusammenarbeit, wo wir in eigenen Komitees sind (z.B. Köln, Düsseldorf, Aachen, wobei anzumerken ist, daß bei dieser Variante die Zusammenarbeit seitens des Komitees 'Hände weg' in einigen Fällen sehr schlecht war); Ausnutzen unserer Zugehörigkeit zum nationalen Aktionsbündnis, wo wir quantitativ sehr schwach sind (München, Bremen); nur beschränkte praktische Koordination mit dem Hände-weg-Komitee, wo wir selbständig wesentlich wirksamer arbeiten können (Hamburg, Südwest).

Das Spektrum der Zusammenarbeit reichte von Nahezu-Sabotage (Verweigerung von Plakaten und von Transport-Koordination in Köln; Passivität von Komitee und KSV bei der Vorbereitung bis hin zur Propagierung eines falschen Demonstrationsorts - Stuttgart statt Karlsruhe - und Verschlampen der Busbestellung in Frankfurt) bis hin zu enger Zusammenarbeit praktisch auf unserer politischen Linie (Tübingen, Trier, zeitweise sogar in Heidelberg).
… Die Gesamtauflage unserer in der Kampagne verbreiteten Flugblätter liegt zwischen 120.000 und 150.000. … Dort, wo die GIM eigene Vorbereitungs- oder Mobilisierungsveranstaltungen durchführte, war die Resonanz stärker und der Effekt positiver als ursprünglich angenommen (z.B. Freiburg, Berlin). … Berichte, deren Erstellung von der Leitung bindend vorgeschrieben worden waren, wurden nur von einer Minderheit der Gruppen erstellt … . Ein Sonderfall war Berlin, wo nicht die Leitung, sondern die 'Opposition' die Berichte schrieb. Besonders bedauerlich war das Fehlen von Berichten von einigen Orten, wo ein Bericht besonders wichtig gewesen wäre, weil er der Gesamtorganisation wichtige Hinweise vermittelt hätte. Hier ist in erster Linie Heidelberg zu nennen, wegen der Wichtigkeit der (recht erfolgreichen) Auseinandersetzung mit der NRF. … das sehr gute Flugblatt 'NRF verweigert Solidarität' wurde der Organisation nur dadurch zugänglich, daß es von Mannheim nachgedruckt (und von hier an die Zentrale geschickt) wurde.

Mobilisierung der Gruppen

Hamburg: Hamburg führte die beste Vorbereitungsarbeit und beste Mobilisierung von allen Gruppen durch. Vielleicht hat die kürzliche Krise der Hamburger Gruppe dabei als Anstoß gewirkt, der anderen Gruppen, bei denen alles seinen scheinbar geregelten Gang geht, noch fehlt. Die örtl. Ltg, v, HH hat sich dabei als politisch verantwortlich und organisatorisch effizient gezeigt. Auf jede Anforderung der Zentrale wurde sofort reagiert, alle Anleitungen prompt umgesetzt, alle Mobilisierungschancen wahrgenommen, eine rigide Kontrolle über die Teilnahme der eigenen Mitglieder und Sympathisanten durchgeführt. Als in einigen anderen Gruppen die Leitung sich erstmals mit der Aktion befaßte, wurden in HH schon die Fahrkarten für Karlsruhe verkauft. Dies wirkte sich positiv aus in der Zahl der in Hamburg für Karlsruhe mobilisierten und in der Disziplin und dem strukturierten Auftreten der Hamburger Teilnehmer auf der Demo selbst.

Bremen, Hannover, München, Trier, Weingarten haben aus dieser Kampagne viel mehr gemacht, als man so kleinen und neuen Stützpunkten hätte zutrauen können. In einigen Fällen war es für sie der Schritt zur Aufnahme einer spürbaren eigenen politischen Aktivität am Ort. Nebenbei zeigt sich daran, daß von einer sehr stark von oben nach unten strukturierten Aktion die kleinen Gruppen und Stützpunkte relativ viel stärker profitieren und sich besser darauf einstellen, als die großen und 'traditionellen' Gruppen, die sich daran gewöhnt haben, stärker in ihrem eigenen Rhythmus und mit eigenem Material zu arbeiten als dem der nationalen Organisation."

Berlin ist ein Fall für sich, worüber sich gesondert Material findet. Das Ausbleiben eines zahlenmäßig nennenswerten Berliner Kontingents war natürlich ein großes Loch in der angestrebten Teilnehmerzahl.

Braunschweig / Wolfsburg hat wie wir es übersehen seine Aufgaben im Rahmen der Kampagne erfüllt, wenn auch die Zahl der Teilnehmer unter unseren Erwartungen geblieben ist und wir keinen Bericht bekommen haben.

Göttingen hat 4x so viel mobilisiert wie wir es erwarteten und doppelt so viel wie sie selbst erwarteten. Vielleicht ein ähnlicher Zusammenhang zur kürzlichen Krise der Gruppe wie bei HH (die Kampagne als Anlaß nehmen, sich einen Ruck zu geben). Es scheint, daß dieser Erfolg auch positive Auswirkungen auf eine Neukonsolidierung dieser Gruppe hat.

Dortmund hat - zum ersten Mal - sehr massiv und erfolgreich mobilisiert, dabei auch die Möglichkeiten des AStA richtig ausgeschöpft (schließlich ist AStA-Arbeit für uns kein Selbstzweck), eine eigene Vorbereitungsveranstaltung durchgeführt", einen eigenen Bus gechartert und sogar vollgekriegt. Daneben hat DO auch eine regional zentralisierende Funktion erfüllt, einschließlich der Sympathisantenkontakte in Münster und Umgebung. Dagegen haben wir von Bochum und Hagen nicht allzu viel gesehen und gehört und auch keine Berichte bekommen.

Düsseldorf, Köln, Aachen und Leverkusen schienen besonders unter dem in NRW bereits eingesetzten Ferienbeginn gelitten zu haben. Sie haben alle etwas weniger mobilisiert als von uns erwartet.

Köln hat von diesen Gruppen quantitativ am meisten gemacht; jedoch war die Arbeit dort so stark auf das 'Komitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot' ausgerichtet, wohinter die eigenständige Arbeit sehr zurückstand, daß der Zusammenbruch dieses Komitees die Arbeit stark zurückgeworfen hat und das für Karlsruhe erzielte Ergebnis nicht dem gesamten quantitativen Aufwand entsprach.

Aachen hat ziemlich breit mobilisiert, zu kritisieren wäre allerdings die recht verspätete Ankunft in Karlsruhe. Bei AC ist folgendes anzumerken: 1.) Es gab in der Gruppe eine starke Minderheitsposition, die die nationale Linie für Beteiligung an Karlsruhe für falsch hält; 2.) Vor der Verschiebung des Demo-Termins vom 16. auf den 23. erklärte AC es für ausgeschlossen, für Karlsruhe zu mobilisieren; 3.) Es gab in der Mobilisierungsphase zwischen dem 13.6. und 23.6. keine Kommunikation zwischen AC und der Leitung; die Flugblätterzahl wurde von der Leitung selbst festgelegt und in Aachen vor die verschlossene Wohnungstür gepackt. Daß die AC-Gruppe aktiv ist, erfuhren wir von der KPD auf der Kölner Sitzung am 16.6.

Leverkusen war sehr aktiv in der Antirepressionsarbeit, aber die meiste Aktivität ging wohl für die Aktionseinheitsquerelen mit NRFlern und Lambertisten drauf.

Bitburg hat wie eigentlich immer sein ziemlich festes Potential voll für Karlsruhe mobilisiert. Die Zahl deckte sich ziemlich mit unseren Erwartungen.

Saarbrücken, obwohl eigentlich beurlaubt, hat mit zentralem Material, eigenen Flugblättern, eigenem Aktionskomitee mit Ausländerorganisationen usw. sehr offensiv mobilisiert und z.B. den dort hegemonialen KABD gezwungen, sich mit Flugblättern öffentlich mit unserer Linie auseinanderzusetzen. Wenn wir uns nicht getäuscht haben, brachte SB ungefähr einen halben Bus voll auf die Beine. Ein zusammenfassender Bericht über die Aktion wäre für die Organisation von Interesse.

Mainz war in einem breiten Aktionsbündnis aktiv, das aber nicht insgesamt für die Mobilisierung für Karls. gewonnen werden konnte. Deshalb blieb die Teilnehmerzahl unter den Erwartungen.

In Frankfurt ist mit den kleinen Schlampigkeiten, die die Stadt liebenswert machen, die Mobilisierung normal gelaufen. Am negativsten war, daß kein Bus besorgt worden war - die GIM hatte sich dabei auf den KSV verlassen, der einen zugesagt, aber keinen bestellt hatte, auch sonst für Karlsr. nicht sonderlich aktiv war. Die Teilnahme von Frankfurt ging über den engeren Dunstkreis der GIM nicht hinaus. Dietzenbach hat nicht direkt mobilisiert, aber die Genossen haben teilgenommen.

Der Südwesten hat insgesamt die Mobilisierungserwartungen erfüllt, aber auch nicht übertroffen. Die eigene Organisation und ihr 'Dunstkreis' war jedenfalls vollzählig mobilisiert.
Das Manko bei Heidelberg ist, daß es keinerlei Bericht gibt und wir nur nach Augenschein sagen können, daß die, die wir kennen und noch einige mehr da waren, aber wir wissen weder wieviel noch ob es gelungen ist, neue Leute, z. B. NRF-Anhänger für Karlsruhe zu mobilisieren.
In Mannheim wurde der größte Teil der Teilnehmer aus dem Südwesten mobilisiert und auch die umfangreichste Agitation mit Plakaten, Flugblättern usw gemacht. Auch die umfangreichen technischen Aufgaben, die MA übernommen hatte, vor allem Herstellung von Transparenten, wurden vorbildlich erfüllt. Interessant war, daß fast alle früheren Mitglieder, die die RKJ-MA wieder verloren hatte, dabei waren.

Speyer und Neustadt scheinen sich vorwiegend selber mobilisiert zu haben, von Ludwigshafen haben wir ziemlich wenig gesehen; Berichte fehlen von allen dreien.

Freiburg hatte bei der Mobilisierung gewisse Anlaufschwierigkeiten. Die Post scheint irgendwo hängengeblieben zu sein. Jedoch in der Schlußphase hat FR sehr intensiv mobilisiert, wobei besonders das erfolgreiche Teach-in zu erwähnen ist, und die Teilnehmerzahl auf der Demo war eher größer als erwartet.

Dagegen war neben Berlin der RB Süd eigentlich die zweite Enttäuschung in Karlsruhe. Es ist klar, daß der RB, in dem eine Demo stattfindet, einen Großteil der Teilnehmer mobilisieren muß, wenn die Sache erfolgreich sein soll. Das war leider nicht der Fall.

In Stuttgart wurde nach Meinung der Leitungsgenossen, die versuchten, sich einen Überblick zu verschaffen, nicht konsequent mobilisiert, zu spät damit angefangen, und nur wenig Teilnehmer zur Demonstration gebracht. Dem steht die Aussage von Stuttgarter Genossen gegenüber, sie hätten so gut und intensiv wie eh und je mobilisiert, aber mit wenig Erfolg. Ein Bericht aus Stuttgart liegt nicht vor.

Esslingen war ein Totalausfall und hat nicht einmal die eigenen Mitglieder mobilisiert; wie wir gehört haben, sind sie dafür zu einer gewerkschaftlichen Demonstration nach Stuttgart gefahren. Dies kann im Rahmen einer nationalen Kampagne nicht einfach von einer Gruppe entschieden werden. ES hätte sich dann an die Leitung wenden müssen mit der Frage, ob nicht aus spezifischen örtlichen Gründen ihre Teilnahme in Stuttgart wichtiger wäre. ES hat praktisch keinen einzigen der Beschlüsse der nat. Org. im Rahmen dieser Kampagne durchgeführt und die bindende Verpflichtung zur Teilnahme in Karlsruhe ignoriert.
Ebenso wie im Fall Berlin, wo das ZK bereits die Kontrollkommission beauftragt hat, muß auch die nat. Kontrollkommission im Fall ES untersuchen, wieweit hier Bruch der Organisationsdisziplin und der Einheit der Aktion nach auß0en vorliegt.

Von Reutlingen wissen wir nichts, außer daß wir einige Genossen in Karlsruhe gesehen haben. Wenn mobilisiert wurde, dann minimal. Bericht liegt nicht vor.

Von Tübingen kam zwar die größte Teilnehmerzahl des RB, aber gemessen an der Stärke der Gruppe, ihrem Einfluß an der Uni, wo sie ja angeblich kurz vor der politischen Hegemonie steht, und am Einfluß auf das dortige 'Hände weg'-Komitee viel zu wenige. TÜ hat seinen Bericht sehr früh, lange vor Karlsruhe, erstellt. Die Gruppe sollte einen zweiten ergänzenden Bericht erstellen, um unseren Eindruck, daß unzureichend für Karlsruhe mobilisiert wurde, zu widerlegen, wenn dieser falsch ist.

Demonstration

Der GIM-Block umfaßte zwischen 550 und 600 Teilnehmer (Ziel war 1000 gewesen). Wegen der Geschlossenheit des Blocks, den großen Transparenten usw. wirkte er jedoch größer.
Die KPD-Blocks umfaßten um 2500 allerhöchstens 3000 Teilnehmer."

Weitere Beiträge sind:
- "Zum nachstehenden Flugblatt der (ehemaligen) Berliner Leitungstendenz (erste und 'zweite' Version)";
- das Berliner Flugblatt "Gegen das Verbot der KPD. Aufruf zum Teach-in des Komitees 'Hände weg von der KPD'" am 14.6.1973, in zwei Versionen;
- "Brief der Berliner Leitung an das Politische Büro";
- ein Rundbrief des PB mit der am 19.6.1973 einstimmig verabschiedeten "Stellungnahme des PB zum 'Brief der Berliner Leitung an das Politische Büro'";
- "Darstellung der Vorgänge um die Durchführung der nationalen Beschlüsse durch die westberliner örtliche Leitung in Sachen Verteidigung der Linken / Aktionseinheit zur Verteidigung der KPD";
- "MV der Westberliner GIM-Gruppe vom 20. Juni 1973. Bericht und Einschätzung"
- der Bericht der GIM Köln vom 4.7.1973 "Spaltung bzw. vorläufige Auflösung des 'Aktionskomitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot Köln'";
- das Flugblatt "Wie sieht die Unterdrückung in Köln aus?" des Aktionskomitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot;
- der Bericht der Gruppe Trier vom 25.6.1973 über die Kampagne, in der die Rote Hilfe (RH) untätig blieb, die Kommunistische Arbeitsgemeinschaft (KAG) der KPD die GIM-Plattform am 13.6.1973 annahm, die SSG keinen einheitlichen Standpunkt hatte, aber am 20.6.1973 gemeinsam mit der GIM und der KAG ein Teach-In durchführte;
- die "Diskussionsplattform Gegen die Illegalisierung von sozialistischen und kommunistischen Organisationen! Solidarität mit der KPD!" der GIM Trier;
- das Flugblatt "Gegen die Illegalisierung von sozialistischen und kommunistischen Organisationen! Solidarität mit der KPD!" der GIM Trier;
- einen Brief von Spartacus (BL) vom 24.6.1973, in dem die Nichtteilnahme an der Kampagne und der Demonstration erklärt wird; sowie
- "Kampf dem staatlichen Terror gegen kommunistische Organisationen!" aus der 'MSZ' München Nr. 4 vom 25.5.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 18, O. O. 9.7.1973; Aktionskomitee gegen Illegalisierung und Demonstrationsverbot: Wie sieht die Unterdrückung in Köln aus?, Köln o. J. (1973);N. N. (GIM): Gegen die Illegalisierung von sozialistischen und kommunistischen Organisationen! Solidarität mit der KPD!, O. O. (Trier) o. J. (1973);GIM: Gegen die Illegalisierung von sozialistischen und kommunistischen Organisationen! Solidarität mit der KPD!, Trier o. J. (1973)

13.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 19 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 9.7.1973, 18.7.1973) mit den Beiträgen:

Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 19, O. O. 13.7.1973

18.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 20 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 13.7.1973, 18.7.1973) unter dem Titel "Materialien zur Solidarität mit der Ligue Communiste (2. Teil)" zum Verbot der LC in Frankreich mit den Beiträgen:
- "Aufruf der IV. Internationale zur Verteidigung der Ligue Communiste" vom 10.7.1973;
- "Die Wende in der französischen Linken" vom 11.7.1973;
- "Informationen zum LC-Verbot (juristische Seite der Affäre)";
- "Bericht über die Solidaritätsveranstaltung der GIM-Gruppe HH anläßlich der Auflösung der Ligue" in Hamburg gemeinsam mit der Basisgruppe Internationalismus in der Romanistik, die aus dem SSB kommt;
- "Ligue Communiste verboten!" eine Resolution des AStA Uni Freiburg vom 10.7.1973;
- "Solidaritätsresolution mit der Ligue Communiste" vom Vietnam Teach-in am 29.6.1973 in Freiburg;
- Presseausschnitte zur Ligue aus 'FAZ' und der 'KVZ' des KBW sowie über eine Wohnungsräumung in Frankfurt;
- der Aufruf des BSA und des SJB an GIM, IKD, KJO Spartacus, Spartacus BL, IAK und Junge Garde zur zentralen Demonstration gegen das Verbot der LC am 21.7.1973 in Düsseldorf
- das Flugblatt von BSA und SJB: "Aufhebung des Verbots der Ligue Communiste! Sofortige Freilassung von Alain Krivine!" zur zentralen Demonstration am 21.7.1973 in Düsseldorf;
- das Flugblatt des Komitee 'Hände weg von der KPD' München: "Internationale Solidarität mit der Ligue Communiste" (vgl. 13.7.1973); sowie
- das GIM-Flugblatt: "Was ist los in Frankreich?" von der Demonstration in Bad Godesberg.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 20, O. O. 18.7.1973; BSA / SJB: Aufhebung des Verbots der Ligue Communiste! Sofortige Freilassung von Alain Krivine!, Essen o. J. (1973);Komitee Hände weg von der KPD: Internationale Solidarität mit der Ligue Communiste, München o. J. (1973);GIM: was ist los in Frankreich?, Frankfurt o. J. (1973)

18.07.1973:
In der GIM erscheint angeblich heute die Nr. 21 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 18.7.1973, 19.7.1973) unter dem Titel "'Solidarität mit der KPD' - Materialsammlung (3)" mit den Beiträgen:
- ein Offener Brief der GIM Göttingen vom 14.6.1973 an IK/KHB, KAJB, KB, KSB, KSV-Sympathisanten, SHB/SF, SLS, KAG und KHG mit Einladung zu einer Aktionseinheitssitzung am 18.6.1973 für die Demonstration am 23.6.1973;
- das Flugblatt "Aktionseinheit zur Verteidigung der KPD (RF) gegen die Angriffe des Staatsapparates" von GIM, IK/KHB, KSV-Sympathisanten und SLS Göttingen, mit dem Aufruf zum Teach-In am 21.6.1973 und der Demonstration am 23.6.1973;
- die "Erklärung zur Demonstration am 23.6. in Karlsruhe" aus 'Gemeinsamer Kampf' der KHG Nr. 10 vom 20.6.1973;
- der Artikel "Verteidigt die Organisationsfreiheit der Kommunisten. Solidarität mit der Gruppe Rote Fahne" aus 'Rote Tribüne' Nr. 12 des IK/KHB Göttingen vom 27.6.1973;
- "Bericht des Lbg. Gim-Stützp. zu Aktivitäten gegen die Illegalisierung der KPD/RF" in Lüneburg, wobei man dem isolierten KSV aus der Klemme geholfen habe;
- "Gruppenbericht Düsseldorf" vom 12.7.1973, der auch von drei Anzeigen bzw. Vorladungen wegen der Demonstration vom 18.5.1973 in Dortmund berichtet;
- "Der Staat bläst zum verschärften Angriff auf die Linke! Materialien zur politischen Unterdrückung (2)", ein Artikel aus der 'Düsseldorfer Studentenzeitung' (DSZ) des AStA der Universität;
- "Offener Brief an die KSG/ML" von der GIM Saarbrücken vom 20.6.1973;
- das Flugblatt "Keine Gemeinsamkeiten mit Provokateuren Semler und Horlemann!" von der KSG Saarbrücken vom 25.6.1973, in dem auf den Offenen Brief der GIM eingegangen wird;
- das Flugblatt "Die Gemeinsamkeiten von KSG/ML, KPD, GIM, usw" der GIM Saarbrücken vom 2.7.1973, das auf das KSG-Flugblatt vom 25.6.1973 antwortet;
- ein Brief der Arbeitsgruppe Sozialistisches Büro an die GIM vom 6.7.1973, zu den Gründen der Nichtteilnahme in Karlsruhe;
- ein Antwortbrief der GIM an das Sozialistische Büro vom 23.7.1973;
- "Zur Weiterarbeit der GIM gegen die staatliche Repression" von Karl vom 6.7.1973;
- "Der Kampf gegen die staatliche Repression" von Sonja; sowie
- "Alternative zu dem Papier von Karl zum Kampf gegen die staatliche Repression" von Nico vom 21.7.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 21, O. O. 18.7.1973

19.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 22 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 18.7.1973, 21.7.1973) mit den Beiträgen:
- "Nationales Flugblatt zur Teuerung" mit der Angabe, wie viele Exemplare an die einzelnen Orte ausgeliefert werden;
- ein Bericht des Stützpunkt Bremen über die Vorfälle an der Uni Tübingen bzw. Michael Latz, vom 15.7.1973, der an Hamburg, Hannover, Braunschweig und Wolfburg ging und in dem die "Solidaritätsresolution der stud Vollversammlung vom 11.7.73" aus Tübingen dokumentiert wird;
- ein Brief der GIM-Schülerzelle Hamburg vom 4.7.1973, dem deren 'Revolution' Nr. 1 beilag und der für eine nationale Schülerzeitung eintritt;
- "Schulungsplan" für Kandidaten und neue Mitglieder vom 2. bis 8.8.1973 in Frankfurt;
- "Fulltimer / Halftimer für Zentrale gesucht"; sowie
- eine Übersicht über die gezahlten Beiträge und diverse Finanzen.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 22, O. O. 19.7.1973

21.07.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 24 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 19.7.1973, 6.9.1973) zum Thema "Diskussion um die Regionalbereiche und die regionale Arbeit" mit den Beiträgen:
- "Ergebnisse der RK-Vorkonferenz vom 14.4.73" aus dem RB Rheinland;
- "Diskussionsvorlage zur Kontakt und Aufbauarbeit" aus Aachen, vom 19.5.1973;
- "Diskussionsvorlage zur regionalen Schulungsarbeit" für die RK am 26./27.5.1973, aus Düsseldorf;
- "Vorlage zu: Regionale Kampagnen" aus Köln;
- "Diskussionsvorlage zur technisch-organisatorischen Gestaltung im Regionalbereich" vom 16.6.1973, aus Düsseldorf;
- "Brief an die Gruppen / Stützpunkte des RB Rheinland für ein Treffen der ötl. Leitungen" als Antwort auf drei Diskussionsvorlagen des RB Rheinland, vom 27.6.1973;
- "Für den Aufbau einer demokratisch-zentralistischen Regionalstruktur" aus Tübingen;
- "An die Vorbereitungskommission der RK-'Rhein-Main'" der Gruppe Dietzenbach vom 31.3.1973;
- "Änderungsvorschlag der Gruppe Dietzenbach zum vorgelegten Statutenentwurf";
- "Die Position der Frankfurter Gruppe zum Aufbau eines RB Rhein-Main" vom 10.7.1973; sowie
- "Zum Entwurf der Statutenkommission" vom 13.7.1973, aus Frankfurt.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 24, O. O. 21.7.1973

31.08.1973:
Die GIM Ortsgruppe Braunschweig verfasst heute einen internen Bericht über den Streik bei Teves Gifhorn, in dem es zum KB Wolfsburg heißt, der äußere Eindruck läßt auf gute Zusammenarbeit des KB mit der gesamten Belegschaft schließen. Belegschaft zeigte sich aufgeschlossen, nahmen fast ausnahmslos Flugblätter entgegen, erkundigten sich bei den Posten des KB's nach dem jeweiligen Stand der Dinge und nach Aktionen, richteten sich nach den Weisungen des KB's".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 26, O. O. 6.9.1973, S. 1

06.09.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 26 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 21.7.1973, 5.10.1973) mit den Beiträgen:
- "Vorbemerkung zum Orginfo Nr. 26";
- die Nr. 18a der 'Metall' vom 6.9.1973;
- ein Artikel aus dem 'Handelsblatt' (HB) vom 6.9.1973;
- "Das Dilemma der IG Metall-Führung"
- ein Streikbericht der GIM Braunschweig von Teves Gifhorn (vgl. 31.8.1973) mit der 'Roten Bremse' des KB Wolfsburg;
- Presseausschnitte zum Streik bei AEG Oldenburg (vgl. 25.6.1973);
- Presseausschnitte zum Streik bei Valvo Aachen (vgl. 23.8.1973);
- ein Presseartikel zum Streik bei Balcke-Dürr Ratingen;
- ein Flugblatt der KPD-Ortsleitung Köln: "Brutaler Überfall auf die streikenden Ford-Kollegen!";
- ein Brief der Ford-Werke AG an die Mitarbeiter vom 30.8.1973;
- Presseausschnitte zum Streik bei Ford Köln;
- "Betriebsfremde und Ultralinke provozierten von draußen" aus dem 'Handelsblatt vom 22.8.1973;
- "Die DKP wird links überholt. Ultralinke Schulmeister als Hilfsarbeiter bei Opel" aus dem 'Handelsblatt' vom 25.8.1973;
- "Und was nun?" von Hans Mundorf, aus dem 'Handelsblatt' vom 28.8.1973;
- Presseausschnitte zu Lohnpolitik und Konjunkturpolitik; sowie
- "Einschätzung des Streiks bei den Valvo-Bildröhrenwerken" in Aachen, in den vor allem KPD und KPD/ML eingriffen, während die KG Aachen des AB Unterstützungsarbeit leistete, die SBPG des KABD nur beobachtete und die GIM bei Garbe-Lahmeyer und Krantz agitierte.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 26, O. O. 6.9.1973; KPD-OL: Brutaler Überfall auf die streikenden Ford-Kollegen!, Köln o. J. (1973)

05.10.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 28 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 6.9.1973, 21.10.1973) zum Thema "Materialien zum Tarifkampf in der Metallindustrie NB/NW um den Manteltarif 2" zum LRTV mit den Beiträgen:
- "Der Kampf der IG Metall in Nordwürttemberg/Nordbaden muss zum Kampf der gesamten Arbeiterklasse werden"; sowie
- "Was der Schlichter sagte, wäre schon ein Fortschritt" aus den 'IGM-Nachrichten'.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 28, O. O. 5.10.1973

21.10.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 30 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 5.10.1973, 12.11.1973) zum Thema "Materialien zum Streik um den Lohnrahmentarifvertrag 2 in NW/NB" zum LRTV mit den Beiträgen:
- "Beitrag zur Betriebsarbeit - MTV und Tarifrunde 73/74" aus Heidelberg;
- "Protokoll regionalen Betriebsgruppentreffen Mannheim am 13.10.73" mit 15 Anwesenden aus Mannheim, Tübingen und Stuttgart;
- "Vorabdruck eines WT-Artikels (Albert), am 15.10. geschrieben, wird jetzt überarbeitet;
- das 'Streikinfo' 1 der GIM-Region Süd vom 17.10.1973;
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 1.10.1973 unter der Schlagzeile "Der IG Metall-Vorstand bremst!";
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 8.10.1973 unter der Schlagzeile "Endlich Urabstimmung !! Warum die Unentschlossenheit des IGM-Vorstandes";
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 11.10.1973 unter der Schlagzeile "89 % JA bei der Urabstimmung: Schneller Streikbeginn !!";
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 15.10.1973 unter der Schlagzeile "Nicht kleckern, sondern klotzen! Alle in den Streik!";
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 17.10.1973 unter der Schlagzeile "Keinen Kompromiss unter dem Schlichterspruch!";
- die 'Was tun im Betrieb' der GIM Mannheim vom 18.10.1973 unter der Schlagzeile "Statt Stillegung - Streik!"; sowie
- die 'Was tun im Betrieb Sonderreihe zur IGM-Manteltarifbewegung' der GIM Stuttgart und Tübingen Nr. 3 vom 15.10.1973 und Nr. 4 vom 18.10.1973.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 30, O. O. 21.10.1973; GIM-RB Süd: Streikinfo Nr. 1, Mannheim 17.10.1973;Was tun im Betrieb Der IG Metall-Vorstand bremst!, Mannheim 1.10.1973;Was tun im Betrieb Endlich Urabstimmung !! Warum die Unentschlossenheit des IGM-Vorstandes, Mannheim 8.10.1973;Was tun im Betrieb 89 % JA bei der Urabstimmung: Schneller Streikbeginn !!, Mannheim 11.10.1973;Was tun im Betrieb Nicht kleckern, sondern klotzen! Alle in den Streik!, Mannheim 15.10.1973;Was tun im Betrieb Keinen Kompromiss unter dem Schlichterspruch!, Mannheim 17.10.1973;Was tun im Betrieb Statt Stillegung - Streik!, Mannheim 18.10.1973;Was tun im Betrieb Sonderreihe zur IGM-Manteltarifbewegung Nr. 3 und 4, Stuttgart / Tübingen 15.10.1973 bzw. 18.10.1973

12.11.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 29 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 21.10.1973, 14.12.1973), von dem uns die Seite 4 nicht vorlag, mit den Beiträgen:
- "Bericht über den SWP-Kongress 1973", von einem Berliner Mitglied der Internationalen Mehrheitstendenz (IMT);
- "Bericht über Schulung in Rieseberg / Königslutter v. 2. - 8. Aug. 73" für neue Mitglieder und Kandidaten;
- "Einige notwendige Rechtskenntnisse für die politische Praxis" u.a. zu Beschlagnahmungen und Durchsuchungen sowie zur Strafprozessordnung (StPO);
- der Finanzbericht des Nationalen Kassiers vom 29.10.1973; sowie
- ein Bericht über eine Diskussion am 9.11.1973 in Düsseldorf u.a. über den Regionalbereich Rheinland und das Düsseldorfer Solidaritätskomitee für die bei Mannesmann Duisburg Entlassenen, in dem auch Kollegen von Pierburg Neuß mitarbeiten, sowie über die GIM Düsseldorf. Ein Nachtrag vom 13.11.1973 berichtet von der Demonstration in Duisburg.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 29, O. O. 12.11.1973

14.12.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 32 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 12.11.1973, 15.12.1973).
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 32, O. O. 14.12.1973

15.12.1973:
In der GIM erscheint die Nr. 33 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 14.12.1973, 21.12.1973) mit dem Text "Offener Brief an das Politische Büro, das Zentralkomitee und die Kontrollkommission der GIM" vom 25.11.1973, von einem Mitglied der GIM Hagen sowie einem Mitglied der GIM Dortmund und der Regionalleitung Ruhr, in dem die totale Aktionsunfähigkeit der GIM aufgrund des Tendenzkampfes kritisiert wird, u.a. eine "Anweisung zur 'Chile-Kampagne', die nichts zur Frage der chilenischen Katastrophe zu sagen wußte als: 'Wenn die Stalinisten die Freilassung von Corvalan fordern, müssen wir die Forderung nach Freilassung des Genossen Vitale einbringen.' …
Es ist wenig glaubwürdig, wenn eine Organisation großartig zu verschiedenen Lateinamerika-Resolutionen Stellung nimmt, aber zu den Ereignissen in Chile nichts zu sagen hat und praktisch (!) keine Stellung bezieht."

Enthalten ist auch eine "Antwort auf den offenen Brief" vom 15.12.1973, der ebenfalls von einer "augenblicklichen Paralyse" spricht, die durch einen politischen Klärungsprozeß überwunden werden müsse, nicht organisatorisch.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 33, O. O. 15.12.1973

21.12.1973:
In der GIM erscheint erneut eine Nr. 33 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 15.12.1973, 13.1.1974) mit den Beiträgen:
- "Betr.: Verbotsdrohungen gegen den KSV" vom Politischen Büro, vom 21.12.1973;
- "Aufruf zur Gründung des Komitee's 'Kampf dem Verbot des KSV'! 'Für freie politische Betätigung'!" aus Frankfurt (vgl. 20.12.1973);
- das Flugblatt "Sozialmisere - 1: zum BAFöG" von GIM und SAK Saarbrücken (vgl. 13.11.1973);
- "Brief an die Aachener Genossen" vom 20.12.1973 zu deren Position im Tendenzkampf;
- ein Brief aus Freiburg vom 16.12.1973 zur Inaktivität der Zentrale; sowie
- "Brief der Gruppe Tübingen an das PB" vom 18.12.1973 zur Inaktivität der GIM.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 33b, O. O. 21.12.1973; Initiativgruppe zur Gründung des Komitees 'Kampf dem Verbot des KSV'! 'Für freie politische Betätigung'!: Aufruf zur Gründung des Komitee's 'Kampf dem Verbot des KSV'! 'Für freie politische Betätigung'!, Frankfurt o. J. (1973);GIM / SAK: Sozialmisere - 1: zum BAFöG, Saarbrücken 13.11.1973

13.01.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 34 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 21.12.1973, 1.3.1974) mit den Beiträgen:
- "Bericht über die Arbeit der geschäftsführenden Redaktion der 'Internationale' zum Stand der Finanzen. Einige Perspektiven der Weiterarbeit und Vorschläge";
- "Offener Brief an das Politische Büro" von der GIM Mannheim vom 17.12.1973, der den Dortmunder Brief kritisiert;
- ein "Brief an die Mitglieder der K.K.", was vermutlich Kontrollkommission heißt, vom 23.12.1973, der sich mit dem Dortmunder Brief befasst;
- "Tendenzkampf - Mittel zum Zweck oder Selbstzweck?" von Karew vom 4.1.1974;
- "Antwort auf Karews Stellungnahme: 'Tendenzkampf - Mittel zum Zweck oder Selbstzweck?'" vom 8.1.1974;
- "An alle!" vom Betriebsbereich der GIM Hamburg vom 27.12.1973 zum Antrag an die Kontrollkommission gegen den Lenkungsausschuß (LA) der Kompaß-Tendenz;
- "Betreff: Intercontinental Press";
- "Erklärung der Kontrollkommission der GIM zu ihrer Untersuchung gegen den LA der KOMPASS-Tendenz (GIM) (beantragt vom LA der IT / IMT (GIM))" wegen den offiziellen Gesprächen mit der KOMPASS-Tendenz der KJO Spartacus, vom 30.12.1973;
- "Einige organisationspolitische Bemerkungen" vom 12.1.1974; sowie
- "Demokratischer Zentralismus oder Tendenzföderalismus" vom 9.1.1974.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 34, O. O. 13.1.1974

01.03.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 36 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 13.1.1974, 27.3.1974) mit den Beiträgen:
- "Einstellungsverbot für Sibylle Plogstedt!" zum Berufsverbot in Berlin;
- "Betr.: Namentliche Kennzeichnung des Artikels zum § 218 in der letzten WAS TUN.";
- "An das Politische Büro der GIM", eine Austrittserklärung von Oliver (Göttingen) vom 6.12.1973;
- Brief des PB an den Stützpunkt Göttingen vom 12.1.1974 und dessen Antwort vom 5.2.1974, in der auch Kontakte zu den beiden Chile-AGs erwähnt werden;
- "Austrittserklärung aus der Gruppe Internationale Marxisten, d.S.v.I" von Walter (Hagen);
- "Bericht über europäische PB-Sitzung (Sonja)", auf der auch das Treffen der Chile-Komitees Ende April in Frankfurt angesprochen und eine Teilnahme im Prinzip beschlossen wurde, wobei für die Demonstration ein Block von 1 000 Leuten angestrebt wird;
- "Protokoll NDK vom 5.1.74; sowie
- "Protokoll ZK-Sitzung vom 2./3.2.1974", wobei nur das Protokoll vom zweiten Tag erscheint.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 36, O. O. 1.3.1974

27.03.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 37 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 1.3.1974, 8.4.1974) mit den Beiträgen:
- "Beschlussvorlage zur Vorbereitung und Durchführung des Chilekongresses" vom 24. bis 27.4.1974 in Frankfurt;
- "Zum Chilekongress";
- "Rundbrief 3 des Organisationskomitees" der Chilekomitees vom 6.3.1974; sowie
- "'Protokoll' der ZK-Sitzung v. 24.3.74".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 37, O. O. 27.3.1974

08.04.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 39 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 27.3.1974, 23.5.1974) mit den Beiträgen:
- "Vorabdruck des Aufrufs zum 1. Mai";
- "Einige wichtige Mitteilungen zur 1. Mai Intervention";
- "Die Gewerkschaften und die Inflation";
- ein Brief der GIM Köln an das PB vom 2.4.1974 zur Kürzung ihrer Erklärung zum Ausschluß von 16 Ford-Kollegen aus der IGM, mit einer vollständigen Ausgabe der Kölner 'Was tun im Betrieb zur IGM-Vertreterversammlung";
- eine Presseerklärung des PB der GIM zur Razzia bei der 'Was tun' am 4.4.1974;
- "Kurzbericht zum Treffen mit Vertretern des Spartacusbundes" (SpB) am 4.4.1974 zum 1. Mai und zum Chilekongress;
- "Stellungnahme der Lokalen Leitung der GIM-Gruppe Mannheim zu dem Rundbriefbeitrag des MA-Gen. Hermann (im RB 17)" zum Strebelwerk.

Beigeheftet sind:
- ein Flugblatt der GIM Aachen: "Die Faschisten kriechen wieder aus ihren Löchern" zum 16.3.1974;
- eine 'Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der BASF' aus Ludwigshafen vom 2.4.1974 zur Chemietarifrunde (CTR) unter der Schlagzeile "Geht die IG-Chemie den Weg der IG-Metall?";
- das Flugblatt der GIM Berlin: "1. Mai 1974: Zwei Demonstrationen - was tun? (Die SEW sorgt für eine Überraschung)", das zu einem roten Block auf der DGB-Demonstration aufruft; sowie
- das Flugblatt der GIM Berlin: "1. Mai 1974: Zwei Demonstrationen - was tun? (Die SEW ruft zu einer Spalterdemonstration auf)" mit dem Aufruf zu einer Veranstaltung am 4.4.1974.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 39, O. O. 8.4.1974; GIM: Die Faschisten kriechen wieder aus ihren Löchern, Aachen o. J. (1973);Was tun im Betrieb für die Beschäftigten der BASF Geht die IG-Chemie den Weg der IG-Metall?, Ludwigshafen 2.4.1974

GIM: 1. Mai 1974: Zwei Demonstrationen - was tun? (Die SEW sorgt für eine Überraschung), Berlin o. J. (1974); GIM: 1. Mai 1974: Zwei Demonstrationen - was tun? (Die SEW ruft zu einer Spalterdemonstration auf), Berlin o. J. (1974)

23.05.1974:
In der GIM erscheint ein 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 8.4.1974, 21.6.1974), von dem uns die Seite 25 nicht vorlag, mit den Beiträgen:
- "Zur Chile-Arbeit" zum Kongress in Frankfurt vom 23. bis 27. April und zur "Struktur der Chile-Solidaritätsarbeit in Westdeutschland", wobei über das "gro0e Echo" der GIM-Veranstaltungen in Düsseldorf und Köln berichtet wird sowie zur "Strukturierung der Chile-Arbeit der GIM", wozu es heißt, dass es in Frankfurt kein Chilekomitee gibt;
- ein Rundbrief des Chile-Komitees Kiel mit dem Protokoll des Koordinationstreffens der westdeutschen Chile-Komitees am Sonntag, den 27.4.74 in Frankfurt/Main, das im Anschluß an die Chile-Konferenz stattfand und der "Resolution der westeuropäischen Chile-Komitees";
- "Zusammenfassung des süddeutschen Koordinationstreffen der Chile-Komitees am 11. Mai 1974 in Tübingen (bei Bedarf wörtliches Protokoll in Tübingen anfordern)" wo die Komitees Esslingen, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Mainz, Nürtingen, Reutlingen, Stuttgart und Tübingen vertreten waren, wobei die GIM nur in Heidelberg, Mainz und Nürtingen nicht präsent ist;
- "'Los Huachos Quincheros'-Tournee bzw. "Gesangstournee der chilenischen Faschisten" vom 19.5.1974 bis 5.6.1974, wobei berichtet wird:"
In Frankfurt ist die Veranstaltung durch massives Auftreten der Frankfurter Linken (mehrere Hundert) gesprengt worden und die Junta-Sänger mußte sich verängstigt ins Hinterzimmer zurückziehen.";
- "ZK-Protokoll vom 20./21.4.";
- "Erklärung der F.C.R. zum Ausgang der Präsidentschaftswahlen in Frankreich" vom 19.5.1974;
- "Betrifft Kampagne zum 17. Juni" wozu die GIM Großveranstaltungen in Hamburg, Berlin oder Frankfurt durchführen will und dazu an Sozialistisches Osteuropakomitee, Spartacusbund (SpB) und Sozialistisches Büro (SBü) herangetreten sei. Berichtet wird: "Das Sozialistische Osteuropa Komitee arbeitet bisher mit dem VS zusammen; mit der GIM wurde sie bisher abgelehnt, wahrscheinlich haben wir keinen allzu vertrauenswürdigen Eindruck gemacht.";
- "Protokoll der ZK-Sitzung vom 18. und 19. Mai";
- "Finanzen";
- "Resolution (Zum Selbstverständnis des GIM-ZK) (ZK vom 18.5.74)";
- "Resolution des ZK" zu Frankreich;
- "Beschlußvorlage" zur Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit" vom 13.5.1974;
- "Der Rücktritt Brandts - ein Teil der Unternehmeroffensive?";
- "Resolution der Hamburger MV vom 14.5.74" zur Erklärung des PB zum Brandt-Rücktritt, mit 16 Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen, mit einer Antwort des PB der GIM.

Geworben wird für die Chile-Broschüre "Rettet das Leben von Luis Vitale!".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief, O. O. 23.5.1974

21.06.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 45 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 23.5.1974, 24.6.1974), von dem uns die Seite 21 nicht vorlag, mit den Beiträgen:
- "Protokoll der Sitzung des 'Zentralen Ausschusses für Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit' vom 13.6.74" mit den Anlagen "Einige Thesen zur Eröffnung einer notwendigen Diskussion" zur Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, zum IG Metall-Tag, zur Schulungsarbeit und zu den Arbeitskonferenzen;
- "Weitere Zentralisierung bei der IGM" von H. E. Richter, aus 'Express' Nr. 6;
- eine 'Bei Pierburg Was tun' - Zeitung für die Kollegen der Pierburg-Betriebe in Berlin, Nettetal und Neuss unter der Schlagzeile "Warum?" mit dem Aufruf zum Arbeitsgerichtsprozeß in Düsseldorf am 18.6.1974;
- ein Bericht über die Chile-Veranstaltung des KBW in Bremen am 8.6.1974;
- "Für klare Verhältnisse" zum Tendenzkampf in der GIM;
- "Stellungnahme der Internationalistischen Tendenz zu dem Brief der Genossen Abraham und Karew";
- "Zur Information der Mitgliedschaft der GIM (OrgInfo)" von der Mitgliederversammlung der Kompass-Tendenz am 8./9.6.1974 in Frankfurt;
- Aufkleber der GIM Braunschweig gegen die Hochschulreform bzw. für das Politische Mandat;
- "Stellungnahme an die IT-Mehrheit in PB und ZK zur Frage der Informationspolitik der Leitung" von der Mitgliederversammlung der Kompass-Tendenz am 8./9.6.1974;
- "Protokoll des Treffs der Chileverantwortlichen der GIM zur Vorbereitung des nächsten nationalen Treffs der westdeutschen Chilekomitees (16.6.1974)" vom 18.6.1974;
- "Stellungnahme der PB-Mehrheit zu dem Brief der KT 'Zur Frage der Informationspolitik der Leitung'" vom 20.6.1974;
- "Zur Konzeption des OIB";
- "Persönliche Erklärung zur Stellungnahme der PB-Mehrheit" von einem Mitglied;
- "An die Internationale Presse der IV. Internationale. betr.: Chile-Solidaritätsaktionen zur Fußball-Weltmeisterschaft" von denen aus Berlin berichtet wird,
- "Erste Bilanz der nationalen Chileaktivitäten der GIM am 14./15.6. in Berlin anläßlich des Fußballspiels BRD-Chile" vom 19.6.1974, wo der GIM-Block auf der Demonstration 900 Genossen umfaßte und auch berichtet wird, es "kamen aus Mannheim, einer Gruppe mit immerhin 24 Mitgliedern und Kandidaten 0 Mobilisierte (0,0 % der eigenen GIM-Gruppe!) nach Berlin. Überdurchschnittlich gut mobilisierte dagegen der RB West, aber auch kleinere Stützpunkte (Marburg: 16 Mobilisierte bei einem GIM-Genossen oder Bonn 15 Mobilisierte bei 4 GIM-Genossen).

Aus Anlaß der Mobilisierung für Berlin zeigte sich wieder einmal in aller Deutlichkeit, daß die GIM keine national einsetzbare Infrastruktur für die Chileaktivitäten besitzt: weder Filme, noch Diaserien, noch Redner. So gelang es dann auch von Frankfurt aus lediglich vier Veranstaltungen zu organisieren (mit schnell noch ausgeliehenen Filmen und Rednern vom Frz. Komitee): in Stuttgart (35 Teilnehmer), Freiburg (etwa 100), Frankfurt (25) und Heidelberg (wo die Veranstaltung dann doch nicht zustande kam …)";
- "Protesterklärung" vom 16.6.1974 in Berlin;
- "Umfrage zur neuen vierzehntägigen Was tun";
- "Was tun Plakat fertig!";
- "Bericht der Gruppe Tübingen 17. Juni 1974" u.a. zu Chile und dem 'Betriebsreport' der mit einer Nullnummer allein für Reutlingen erscheine solle und danach an den 'Betriebsreport' Esslingen, Fellbach und Stuttgart angeschlossen werden solle;
- "Betr.: Aufbau und Stärkung der Sektion entsprechend politischen und regionalen Schwerpunkten" wobei Ruhrgebiet, München und Münsterland Notstandsgebiete seien: "In all diesen drei Schwerpunkten arbeiten heute schon Genossen: im Ruhrgebiet ein Dutzend erfahrene, aber aufgrund vieler Schwierigkeiten frustrierte Genossen, in München zwei / drei, im Münsterland (Osnabrück, Münster usw.) ein Dutzend jüngerer und weniger erfahrene Genossen.";
- "Bestellung von 'Bandiera Rossa', Zeitung (14-tägig) der italienischen Sektion der IV. Internationale";
- "Liste von Spanisch-sprachigem Material (für Chile- und Spanien-Arbeit)"; sowie
- eine Unterschriftenliste der Kompass-Tendenz für die Durchführung einer außerordentlichen Nationalen Konferenz am 14.9.1974.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 45, O. O. 21.6.1974; Bei Pierburg Was tun Warum?, Düsseldorf o. J. (1974)

24.06.1974:
In der GIM erscheint frühestens heute eine Ausgabe des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 21.6.1974, 12.7.1974) mit den Beiträgen:
- "Zum WT-Artikel über Gewerkschaftsausschlüsse in der IG Druck & Papier HH" zu den UVB in der DruPa Hamburg;
- "GEW-Ausschlüsse" in Hamburg (vgl. 8.3.1974).
- Ausgaben des 'Speyerer Betriebsreport' vom 18. und 20.6.1974;
- "Agitationsmaterial zum WT-Artikel: VDI/Klöckner Düsseldorf Stillegung oder Kampf?" zur KPD;
- "Material zu den Vorstellungen der CDU/CSU zur staatlichen Einkommenspolitik";
- "Wichtige Kurzmeldungen";
- ein Presseausschnitt "Vetter warnt vor Kritik an Schmidt" mit einer Kritik daran;
- "Informationen für die Presse zur Lage bei Opel Bochum";
- "Lorient: Autoschlosser reparieren in die eigene Tasche" in Frankreich, aus dem 'ID';
- ein Rundbrief der Chile-Komites mit dem "Vorschlag des Kieler Komitees für den Aufruf zur September-Woche" und dessen Vorschlägen vom 12.6.1974 u.a. zur 'Chile-Zeitung', wozu es von der GIM am 20.6.1974 heißt:" Chile-Komitee KIEL: besteht aus 10 bis 12 Genossen, die fest in den Händen des KBW sind (GIM ist auch im Komitee). Auf der Sitzung dieser Woche wurde beschlossen, eine Schulung durchzuführen.". Weitere Vorschläge kommen aus Nürtingen und Berlin. Enthalten ist auch das Beschlußprotokoll der bundesweiten Tagung der Chile-Komitees vom 25./26.5.1974;
- "Portugal" ein Artikel aus der 'Bresche' vom 29.5.1974;
- "Zur Schülerarbeit der GIM" aus Marburg, mit Bericht vom bundesweiten Treffen am 16.6.1974;
- "Erklärung der Mitgliederversammlung der LTT vom 22. Juni 1974 zum Vorschlag einer außerordentlichen Nationalen Konferenz"; sowie
- "Quo vadis LTT? (Zur Erklärung' der LTT-MV vom 22.6.74)".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief, O. O. o. J. (1974); Speyerer Betriebsreport Extrablatt VFW: Durch Entlassungsdrohungen nicht einschüchtern lassen! und Extrablatt Den Widerstand gegen die Entlassungen organisieren!, Speyer 18.6.1974 bzw. 20.6.1974

12.07.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 48 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 24.6.1974, 22.7.1974) mit den Beiträgen:
- "Angenommener Beschluß des Politischen Komitees der Socialist Workers Party (SWP) vom 4. Juli 1974" in den USA zum Ausschluß der Internationalist Tendency und den dazugehörig die "Beschlüsse der Sitzung des GIM-PBs vom 9.7.74".
- "Abrechnung der Altschulden der Gruppen (Broschüren)", wonach es Gruppen bzw. Stützpunkte gibt in Aachen, Berlin, Bitburg, Bochum, Bonn, Braunschweig, Bremen, Bruchsal, Dortmund, Düsseldorf, Esslingen, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Hagen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Koblenz, Köln, Konstanz, Krefeld, Leverkusen, Ludwigshafen, Lüneburg, Mainz, Mannheim, Marburg, München, Münster, Neustadt, wo noch 20 Exemplare der 'Roten Hefte' Nr. 2 offen sind, Ochtrup, Oldenburg, Osnabrück, Saarbrücken, Speyer, Stuttgart, Trier, Tübingen, Weingarten und Wolfsburg;
- "Betrifft: Schulden der Gruppen bei der Zentrale";
- "ZK Ausschuß Antimilitarismus";
- "Einige wichtige Daten zur wirtschaftlichen Situation der westdeutschen Arbeiterklasse";
- "Ausführlicher Bericht zur LBJK-Baden-Württemberg (Kurznachricht WT 55/56)" (vgl. 15.6.1974);
- "Materialien zur Steuerreform";
- "Bremen. Bericht über unsere Komiteearbeit" im Chile-Komitee;
- "Auszüge aus einer ZK-Erklärung der KP Portugals"; sowie
- "Zusammenfassung des Protokolls von der Sitzung der Chileverantwortlichen der europäischen Sektionen der IV. Internationale am 6./7. Juli in Paris".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 48, O. O. 12.7.1974

22.07.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 49 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 12.7.1974, 5.9.1974) mit den Beiträgen:
- "Protokoll der Sitzung des Zentralen Ausschusses für Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit vom 7.6." mit den Anlagen "Schriftliche Zusammenfassung der Einführungen zum Tagesordnungspunkt zwei der Sitzung des B&G-Ausschusses" und den "Thesen zur linken Gewerkschaftertendenz";
- "Broschürenvorplanung";
- "Thesen zur Einberufung eines Arbeiterkongresses der GIM im Oktober 74";
- "Zur Durchführung der internen Arbeitskonferenz" im B&G-Bereich;
- das Flugblatt der GIM Köln: "Politische Erklärung der GIM zur Schliessung der Herstatt-Bank" (vgl. 8.7.1974);
- "Erklärung der Gruppe Tü/Reu auf Winnies Antwortschreiben vom 11.6., veröffentlicht im Orginfo Nr. 44" aus Tübingen / Reutlingen zur fraktionellen Rekrutierung in Tübingen;
- "Einige Richtigstellungen" von Abraham und Karew;
- "Erklärung der Mitgliederversammlung der Internationalistischen Tendenz (ZK-Mehrheitstendenz) zum Ausschluss der Internationalist Tendency aus der SWP" in den USA, aus Frankfurt vom 14.7.1974;
- eine einstimmig verabschiedete "Stellungnahme der Mitgliederversammlung der Kompass-Tendenz (GIM)" vom 13.7.1974;
- "Antwort der Kompass-Tendenz in der GIM auf die Anfragen des Zentralkomitees der GIM bezüglich der a.o. Nationalen Konferenz" vom Lenkungsausschuss der KT, Frankfurt 15.7.1974;
- "Material zu Zypern (Artikel von Manos Markakis von 1967)";
- "Stellungnahme der Gruppe Düsseldorf zum Antrag der Kompasstendenz auf Einberufung einer Außerordentlichen Nationalen Konferenz" was einstimmig abgelehnt wurde; sowie
- ein Übersicht über Finanzen und Beiträge.

Im Anhang zu Chile bzw. der Fußball-WM in Berlin erscheinen:
- eine Pressemitteilung des Komitees Solidarität mit Chile Berlin vom 12.6.1974;
- das Flugblatt "DDR grüßt Pinochet" der GIM Berlin vom 19.6.1974;
- Zeitungsausschnitte;
- der Bericht "Aktion… Spielfeld" vom 22.6.1974; sowie
- "Presseerklärung des Chile-Komitees zur Aktion im Stadion beim Spiel Chile-Australien".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 49, O. O. 22.7.1974; GIM Köln: Politische Erklärung der GIM zur Schliessung der Herstatt-Bank, Köln o. J. (1974)

05.09.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 50 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 22.7.1974, 1.10.1974) mit den Beiträgen:
- "Alles für den Erfolg der nationalen Chiledemo am 14. September in Franfurt am Main!" vom PB der GIM vom 4.9.1974;
- "Weitere Anweisungen zu den Chile-Aktivitäten in der kommenden Woche" mit den Abschnitten "Noch einmal zur nationalen Tagung der Chile-Komitees" und "Sonderzüge";
- ein Rundbrief des Koordinationsausschusses der Chile-Komitees vom 2.9.1974;
- "Protokoll des Koordinationsausschusses vom Mailänder Treffen am 31.8. und 1.9.;
- ein Rundschreiben des Koordinationsausschusses der Chile-Komitees vom 5.9.1974;
- "Aufruf zur Durchführung einer außerordentlichen Nationalen Konferenz der Gruppe Internationaler Marxisten (GIM)";
- "Protokoll der Sitzung der geschäftsführenden Redaktion der 'Internationale' vom 15.7.74";
- "Resolution zur Was tun Konzeption des PB" der GIM Mannheim vom 19.7.1974;
- "Kritik an 'was tun', von Gertrud (S), - insbesondere an der Siemens-Bilanzanalyse in 'was tun' Nr. 55/56, S. 5" aus Stuttgart, von der uns die erste Seite fehlt;
- "Rundschreiben von Franz zur Chile-Kampagne vom 25.8.";
- "GIM-Bericht vom Treffen des Koordinierungsausschusses der Westdeutschen Chile-Komitees mit den polit. Organisationen am 25.8. in Köln";
- "Einige Punkte zu 'Was tun', von Winnie";
- "Brief von Otto (West-Berlin) an das PB, über einige Genossen des Frankfurter KBW, den Verkauf der KVZ usf. mit einer Vorbemerkung von Winnie";
- "Brief der Freiburger Gruppe zur Position der GIM bei den Landtagswahlen in Hessen";
- "Protokoll der ZK-Sitzung vom 28.7.1974";
- "Bekanntmachung zur außerordentlichen Nationalen Konferenz" sowie
- "Telegramm des Politischen Büros der GIM zum Tod von James P. Cannon" von der SWP, USA.

Eine Aufstellung der Unterschriften für eine a.O. NK umfasst insgesamt 131 Mitglieder und 21 Kandidaten (in Klammern):
Aachen 4
Berlin 6 (1)
Bitburg 3 (1)
Bonn 5 (3)
Bremen 2
Bruchsal 2
Frankfurt 10
Göttingen 1
Hagen 4
Hamburg 16 (3)
Heidelberg 6 (1)
Köln 4 (1)
Ludwigshafen 6 (1)
Mainz 7 (3)
Mannheim 18 (1)
Neustadt 1
Speyer 10 (1)
Trier 1
Tübingen 16 (3)
Ingesamt 131 (21)
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 50, O. O. 5.9.1974

01.10.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 54 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 5.9.1974, 1.10.1974) mit den Beiträgen:
- "Zum 11. ordentlichen Gewerkschaftstag der IG Metall";
- "Entscheidende Neuregelungen der Satzung" zum IGM-Tag;
- "Die wichtigsten Entschließungen des Gewerkschaftstages" u.a. über die "Politische Verfolgung in Chile";
- die Nummern 1 bis 6 des 'Info zum Gewerkschaftstag der IGM', die herausgegeben wurden vom Arbeitskreis Gewerkschaft Hannover;
- die Liste aller Delegierten;
- "Vollständige Liste der IG Metall-Arbeitsdirektoren";
- "Initiativanträge zu den Entschließungen";
- "Konjunktur in Kurzziffern" aus der 'FR';
- "Die führenden Automobil-Unternehmen in der Bundesrepublik" aus den Bundestagsdrucksachen;
- "Welche Kampf und Organisationsform heute?" ein Interview mit Genossen des MIR Chile;
- "Faustschlag in den Nacken des Widerstands" zu Chile, von Pierre Rieben;
- "Sabotierte Einheit" aus einer Erklärung des MIR vom Mai 1974;
- "Bilanz der Chile Mobilisierung" von Henning;
- "Hennings Chile-Bilanz" von Franz;
- eine 'Was tun' der GIM Freiburg unter dem Titel "14. Sept. 74: Ein Erfolg für die Chile-Solidarität!";
- "Einige Bemerkungen zur Chile-Demonstration in Frankfurt" aus Oldenburg;
- "Chile: Die Diskussion innerhalb der Linken" aus 'La Gauche' vom 20.9.1974;
- "Mao - Pinochet - ein Kampf!" aus 'La Gauche' vom 20.9.1974;
- "MIR - Diskussion";
- "Chile: Einige Kernpunkte einer revolutionären Alternativpolitik zur reformistischen Strategie der UP am Beispiel der Frage der Doppelherrschaft (Beitrag zur 'MIR-Diskussion')" aus der 'Rouge';
- "Kritische Bilanz der Chile-Kampagne" von der GIM Tübingen;
- "Kurze organisatorische Bilanz der Chile-Demo vom 14. Sept." von Bruno;
- "Chile - ZK-Kommission", eine Einladung zu deren Sitzung am 5.10.1974;
- PB-Vorlage: Landtagswahl in Hessen: Wählt KBW oder KPD!
Landtagswahl in Bayern: Wählt KPD!" zu den LTW;
- "Gemeinsame Erklärung von Mecki, Mintoff, Urs, Ingo, Winnie" zu den LTW in Hessen und der Situation in der GIM;
- "Erklärung zur Frage der Wahlempfehlung für die kommenden Landtagswahlen von Mintoff";
- "PB-Beschlußviorlage zur Hessenwahl: Wählt links von der SPD!" von Henning;
- "Kompaß-Kompromißvorschlag zur Frage der a.o. NK"; sowie
- "Erklärung von Henning" zu den Landtagswahlen.

Die "Auswertung der Berichte der Gruppen zur Chilearbeit (10 Fragen des ZK vom 7./8. Sept.)" erwähnt Antworten und faßt diese teils kurz zusammen aus:"
Aachen / Alsdorf
Berlin
Bitburg / Trier findet das Vorgehen der Zentrale, Fragebogen zu verschicken, sehr gut. Geogr. breite Mobilisierung
Bochum
Bonn
Braunschweig
Bremen GIM polit. Führung, 600 bei Veranst., 1 100 auf Demo, 700 in Ffm, KBW sammelte Unterschriften unter Göttinger Aufruf.
Bruchsal
Bühl
Dortmund
Düsseldorf
Esslingen Trotz breiter AE klare GIM-Hegemonie. Auftrieb für die Gruppe.
Frankfurt
Freiburg Keine Informationen aus der Zentrale während der Kampagne (Anm.: umgekehrt auch nicht)
Göttingen
Hagen
Hamburg
Hannover
Heidelberg
Kassel
Kiel Koblenz
Köln KBW klammert sich an Göttinger Aufruf. 600 Leute bei Veranstaltung. 500 in Ffm
Konstanz GIM initiativ, aber während der Kampagne im Schatten des KBW
Krefeld GIM initiativ, KBW-Übermacht
Leverkusen GIM einzige mobilisierende Organisation
Lörrach
Ludwigshafen
Lüneburg
Mainz
Mannheim AE mit span. MCE und KBW. Aktivitäten in der Öffentlichkeit mehr von GIM als von KBW getragen!
Marburg trotz numerischer Schwäche eindeutige polit. Führung der GIM
München
Münster AE mit Spartacus und KBW. Gegen Revi-Komitee
Neustadt
Oldenburg AE mit KBW und Spartacus: trotzkistische Hegemonie
Ochtrup
Osnabrück
Saarbrücken
Speyer Arbeitervorhut bei Veranstaltung
Stuttgart
Tübingen
Weingarten Örtliche 200-Mann-Veranstaltung
Wolfsburg

In dieser Liste fällt sofort auf, daß die größten und wichtigsten Gruppen für die Chile-Kampagne weder Berichte geschickt noch den Fragebogen beantwortet haben. … Das betrifft vor allem Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Heidelberg, Hamburg, Braunschweig…"
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 54, O. O. 1.10.1974; Was tun 14. Sept. 74: Ein Erfolg für die Chile-Solidarität!, Freiburg o. J. (1974)

01.10.1974:
In der GIM erscheint die Sondernummer B&G (Betrieb und Gewerkschaft) 2 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 1.10.1974, 9.11.1974) mit dem Inhalt: "ausgewählte Materialien aus dem Geschäftsbericht 1971 - 73" der IG Metall", bei denen es sich handelt um:"
- IG Metall Vorstand zum 'Politischen Extremismus'" u.a. zu den UVB;
- "Übersicht über die größten Metallunternehmen und wirtschaftliche Entwicklung der Metallindustrie";
- "Bilanzen und Erfolgsrechnungen der größten Aktiengesellschaften";
- "Tarifpolitik (Ergebnisse der einzelnen Tarifbewegungen, Entwicklung Ecklöhne, Nebenforderungen usw.")";
- "Mitgliederstrukturen";
- "Ergebnisse der Betriebsratswahlen / Entwicklung" zu den BRW;
- "Ergebnisse der Vertrauensleutewahlen / Entwicklung" zu den VLW;
- "Bericht zu 'ausländische Arbeitnehmer'";
- "Bericht zur Frauenarbeit / Situation arbeitende Frauen";
- "Mitgliederstrukturen / Beitragentwicklung";
- "Ausschlussverfahren" u.a. zu den UVB";
- "Übersichten und Tabellen zu weiteren Entwicklungen:";
- - "Zur Änderung der Beschäftigtenstruktur in den Sektoren der Metallind."; sowie
- - "Zur Rentenentwicklung".
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Sondernummer B&G 2, O. O. 1.10.1974

09.11.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 59 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 1.10.1974, 23.11.1974) mit den Beiträgen:
- "Portugal-Veranstaltung" für die eine Diaserie zur Verfügung steht;
- "Protokoll (des Kerns) des ZK - Ausschuß für Antimilitarismusarbeit" vom 4.11.1974 mit einem Anhang mit dem Text "Der Stellenwert antimilitaristischer Arbeit in der revolutionären Strategie!";
- "Bilanz RB-Konto";
- "Protokoll der Polit-Büro Sitzung vom 28.und 29.10";
- "Thesen, die mit dem Spartacusbund diskutiert werden sollen";
- "Bericht vom 2. Treffen mit den nationalen Leitung des Spartacusbund Oktober 74 in Köln";
- "Rundbrief an alle Sektionen und sympathisierenden Organisationen der Vierten Internationale" zur PLO;
- ein Rundbrief der Chile-Komitees vom 3.11.1974;
- "Für die Diskussion in den Chilekomitees";
- "Argumentationshilfe für die Plattformdiskussion in den Chilekomitees"; sowie
- "Wichtige Information: Pierburg-Prozess" zu Neuß.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 59, O. O. 9.11.1974

23.11.1974:
In der GIM erscheint die Nr. 61 des 'Organisationsinformationsbrief' (OIB - vgl. 9.11.1974) mit den Beiträgen:
- "Beiträge";
- ein Brief der GIM an den Spartacusbund vom 15.11.1974 zu der Erklärung zu den Gesprächen im letzten 'Spartacus', wobei auch auf die Chile-Solidarität eingegangen wird;
- "Bericht zur Sitzung der europäischen PBs Ende Okt.";
- "Protokoll der PB-Sitzung vom 7.11.74";
- Statistiken zu Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit;
- "Koordination der Arbeit in der Automobilindustrie auf westeuropäischer Ebene" zur Sitzung vom 25 bis 27.10.1974;
- "Protokoll der Sitzung des B&G-Ausschusses vom 9.11.74";
- "Zusammenfassung der Diskussion über die zentrale B&G-Arbeitstagung vom 12./13.10. in Düsseldorf";
- "Interne Betriebs- und Gewerkschaftsarbeitskonferenz - Protokoll Metall-Arbeitskreis";
- "Bericht / Protokoll Arbeitsgruppe: Betriebsarbeit von außen und Betriebszeitungen";
- "Bericht zur ÖTV-AG auf der internen Arbeitskonferenz der GIM zur B+G-Arbeit in D";
- "Protokoll der AG Schulung der Betriebs- und Gewerkschaftstagung";
- "Protokoll der Delegiertenkonferenz der westdeutschen Chile-Komitees am 26. Okt. 1974 in Ffm";
- "Rundbrief des Koordinationsausschuss der westdeutschen Chilekomitees" vom 16.11.1974;
- "Kurzinformationen zur Chilearbeit", in der in Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart die GIM-Plattform und in Freiburg die KBW-Minimalplattform verabschiedet wurde, wozu es auch heißt: "In Frankfurt zeigte sich, dass außer den GIM-Genossen quasi alle Unorganisierten für unsere Plattform gestimmt, während der organisierte Kern der anderen Organisationen (KBW, SAG, Spartacusbund) für eine Minimalplattform stimmte." Geworben wird für die Dokumentation des Chilekomitee Konstanz, berichtet vom MIR-Film;
- das 'Chile-Info' 1 des Chile-Komitees Hamburg unter der Schlagzeile "Keinen Pfennig für die Junta!";
- "Mitteilungen" des ISP-Verlags Nr. 2 vom 12.11.1974;
- "Abrechnungsliste von INPREKORR 30 und Sondernummer Portugal / Vorkasse INPREKORR 31", in der es zu Neustadt heißt: "Schulden DM 37,--. Stützpunkt aufgelöst, wer zahlt die Schulden?";
- "Aufruf an alle Grundeinheiten der Organisation" ihre Druckkapazitäten zu berichten; sowie
- "Kritik der Kaderschulung in Belgien" vom Stützpunkt Nürnberg vom 7.11.1974 mit einer Kurzen Antwort des PB.
Q: GIM: Organisationsinformationsbrief Nr. 61, O. O. 23.11.1974

Letzte Änderung: 05.12.2016