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Die Sozialistische Arbeiterpolitik (SAP)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 22.3.2009

Nach der Spaltung des Internationalen Komitees, dessen bundesdeutsche Vertretung die Internationale Arbeiterkorrespondenz (IAK) darstellte, in die Flügel um Healy, dem in der Bundesrepublik der Bund Sozialistischer Arbeiter (BSA) verbunden ist, und in den Flügel um Lambert, dessen bundesdeutsche Anhänger weiterhin IAK heißen, vollzieht sich ein Wandel der Aktivitäten der IAK. Diese spielen sich nun meist innerhalb der SPD ab bzw. treten die IAK-Anhänger als Sozialdemokraten auf.

Die Zeitschrift der IAK, die 'Internationale Arbeiterkorrespondenz', erscheint zwar noch zweimal (vgl. Nov. 1971, Jan. 1973), ab 1971 aber wird nun die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP) - Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung herausgegeben, die uns erst ab Anfang 1973 vorlag (vgl. Jan. 1973, März 1973). Die IAK betreibt in den folgenden Zeit Entrismus in der SPD und trägt auch das Initiativkomitee zur Freilassung der politischen Gefangenen in Osteuropa wesentlich mit (vgl. 17.6.1972, 18.10.1972, Dez. 1972), das auch von der SAP propagiert wird (vgl. Jan. 1973).

Mit den ehemaligen Freunden vom BSA ist die IAK offenbar verfeindet (vgl. 30.3.1973, 31.3.1973). Die frühere Jugendorganisation Junge Garde (JG) wird offenbar bald aufgegeben zugunsten der Arbeit innerhalb der Jungsozialisten der SPD. Die IAK bzw. SAP arbeitet nun, meistens unter dem Namen der Jungsozialisten oder der SPD auftretend, sowohl an bzw. in Betrieben wie bei Opel Bochum (vgl. 27.8.1973) und im Frankfurter ÖTV-Bereich, dehnt sich aber offenbar auch erfolgreich in ganz Südhessen (vgl. Sept. 1974, Dez. 1974) und nach Baden-Württemberg aus, wobei nicht zuletzt die Schülerarbeit der Jungsozialisten durch die IAK forciert worden zu sein scheint (vgl. 24.2.1975). Daneben aber werden auch Lehrlingsarbeitskreise der Jusos gegründet und vor allem die Juso-Hochschulgruppen zeitweilig als geeigneter Organisationsrahmen gewählt (vgl. Okt. 1975, Feb. 1976).

Die Einstellung der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (vgl. 6.6.1976) bedeutet keineswegs das Ende der Existenz der IAK, ist diese doch in der Solidarität mit Wolf Biermann initiativ (vgl. 2.2.1974, 18.10.1976) tätig und wird auch von der trotzkistischen Konkurrenz zum vorläufigen Schluss dieser, wie immer äußerst unvollständigen Darstellung, noch weiterhin erwähnt (vgl. Okt. 1977).

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

November 1971:
Anfang November erscheint die auf Nov./Dez. 1971 datierte 'Internationale Arbeiterkorrespondenz' (IAK) Nr.38/39 (vgl. 3.7.1971, Jan. 1973) mit einem Umfang von 78 Seiten DIN A 4.

Enthalten sind die Artikel:
- Editorial;
- Die Todeskrise der kapitalistischen Gesellschaft und die Notwendigkeit des Kampfes für die Arbeiterregierung - Erklärung der Nationalen Leitung der Gruppe Internationale Arbeiterkorrespondenz (Trotzkisten);
- Die bolivianische Revolution und der Kampf der POR für eine Arbeiter- und Bauernregierung auf der Grundlage des Übergangsprogramms Trotzkis, für den Wiederaufbau der IV. Internationale;
- Die Lehren der bolivianischen Revolution - Interview mit Guillermo Lora;
- Gemeinsame Erklärung der Organisation Communiste Internationaliste (OCI), der Revolutionären Arbeiterpartei Boliviens (POR) und des Organisationskomitees der Kommunisten (Trotzkisten) der osteuropäischen Länder (ebenfalls zu Bolivien);
- Gemeinsamer Aufruf der Nationalen Leitung der Gruppe IAK (Trotzkisten) und der Nationalen Leitung der 'JUNGEN GARDE - für die revolutionäre Internationale der Jugend' zur Versammlung für die Arbeiterregierung (7. November 1971, Bochum);
- Flugblatt zur Versammlung für die Arbeiterregierung: 'Die ganze Regierungsmacht den Sozialisten';
- Die politische Revolution in Ostdeutschland reift heran;
sowie eine Erklärung zur Abspaltung einer Minderheit von der IAK, aus der der Bund Sozialistischer Arbeiter entsteht (BSA - vgl. 10.9.1971).
Quelle: Internationale Arbeiterkorrespondenz Nr.38/39,Frankfurt Nov./Dez. 1971

07.11.1971:
Für diesen Tag ruft die IAK (vgl. Nov. 1971) zum Besuch ihrer 'Versammlung für die Arbeiterregierung' in Bochum auf. Auch die Junge Garde (JG) mobilisiert (vgl. Nov. 1971).
Quellen: Internationale Arbeiter Korrespondenz Nr.38/39,Eschborn Nov./Dez. 1971;
Junge Garde Nr.10,Bochum Nov./Dez. 1971

01.04.1972:
Es beginnt die viertägige 2.Vorkonferenz des Internationalen Komitees der Vierten Internationale, an der, neben der entschuldigten bolivianischen POR u.a. folgende Gruppen teilnehmen: LSHR Ungarn, die westdeutsche IAK, Avantgarde Israel, Marxistische Afrikanische Gruppe, Organisationskomitee der Kommunisten - Trotzkisten Osteuropas (Walka Klass Polen, Proletarska Vangarda Jugoslawien, Proletar CSSR), Octubro Brasilien, Politica Obrera Argentinien, OMR Chile, OT Trotzkistische Organisation Spanien, trotzkistische italienische Zelle, Gruppe portugiesischer trotzkistischer Genossen, League for a Workers Republic Irland, Labor Action Committee Kanada sowie Genossen aus Peru und Venezuela. Die tonangebende Gruppe allerdings, die französische OCI, wird zumindest in der 'IAK' einfach vergessen.
Quelle: Internationale Arbeiter Korrespondenz Nr.40/41,Eschborn Jan. 1973

17.06.1972:
In Frankfurt führt das Initiativkomitee zur Freilassung der politischen Gefangenen in Osteuropa, laut Junge Garde (JG – vgl. Juli 1972), eine von 180 Menschen besuchte Veranstaltung durch. Bei der Mobilisierung habe die Junge Garde, neben IAK und 'Sozialistischer Arbeiterpolitik' (SAP), einen entscheidenden Anteil gehabt.
Quelle: Junge Garde Nr.13,Bochum Juli/Aug. 1972

01.07.1972:
Die zweite Vorkonferenz des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IK - vgl. Juni 1970), die bis zum 4.7.1972 dauert, beginnt heute laut und mit IAK.
Die POR Bolivien fehlt entschuldigt, anwesend sind LSHR Ungarn, IAK, Avantgarde aus Israel, die Marxistische Afrikanische Gruppe, das Organisationskomitee der Kommunistischen–Trotzkisten Osteuropas (Walka Klass Polen, Proletarska Vangarda Jugoslawien, Proletarska CSSR), Octubro Brasilien, Politica Obrera Argentinien, Genossen aus Peru und Venezuela, OMR Chile, die Trotzkistische Organisation (OT) Spaniens, die trotzkistische italienische Zelle, die Gruppe portugiesischer trotzkistischer Genossen, die League for a Workers Republic Irland und das Labor Action Commitee (LAC) Canada.
Quelle: Internationale Arbeiterkorrespondenz Nr.40/41,Frankfurt 1973

18.10.1972:
Das von der lambertistischen IAK beeinflußte Initiativkomitee für die Befreiung der politischen Gefangenen in Osteuropa führt in Frankfurt eine Veranstaltung 'Perspektiven des Sozialismus heute' durch.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.15/16,Bochum Jan. 1973

25.10.1972:
Die Nr.66 der 'Roten Fahne' der KPD (vgl. 18.10.1972, 31.10.1972) erscheint. Vor Opel Bochum auch trat die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP), laut KPD, ein trotzkistischer Juso-Flügel, für die Wahl der SPD ein.
Quelle: Rote Fahne Nr.66,Dortmund 25.10.1972

Dezember 1972:
Die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. Jan. 1973) berichtet vermutlich aus dem Dezember, daß der SPD-Distrikt Tonndorf-Hohenhorst die Zielsetzung des Initiativkomitees für die Befreiung der politischen Gefangenen in Osteuropa unterstütze.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr. 15/16,Bochum Jan. 1973

Januar 1973:
Es erscheint die 'Internationale Arbeiterkorrespondenz' (IAK) Nr.40/41 (vgl. Nov. 1971) unter Verantwortung von Volker Prasuhn.

Berichtet wird von der Herausbildung der IAK (vgl. 1965) und den Konferenzen des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IK - vgl. Juni 1970, 1.7.1972).
Quelle: Internationale Arbeiterkorrespondenz Nr.40/41,Frankfurt 1973

Januar 1973:
Es erscheint die Nr. 15/16 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. März 1973) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung – unter Verantwortung von Horst Klienke und Carla Boulboulle in Bochum. Da dieses Organ von der Namensnennung seiner AutorInnen lebt, nennen wir diese soweit erfasst.

Vom Initiativkomitee für die Befreiung der politischen Gefangenen in Osteuropa, welches über Carla Boulboulle erreichbar ist, werden u.a. dessen Mitglieder Heinz Brandt (IGM), Ossip K. Flechtheim, Professor Dr. J. Pokstefl aus Heidelberg, B. Stricker von der IAK und Volker Prasuhn von der Jungen Garde (JG) benannt.

Rolf Stier berichtet von Klöckner Bremen, der Stahlindustrie Hagen und von Hoesch Dortmund, u.a. von der Westfalenhütte.

Aus Hamburg wird berichtet aus dem SPD-Distrikt Tonndorf-Hohenhorst (vgl. Dez. 1972).

Aus Hessen wird berichtet vom ÖTV-Bezirk, aus Frankfurt, u.a. vom DGB, aus dem Zentralen Vertrauensleuteausschuß (ZVA) der ÖTV Frankfurt und dem ÖTV KV, aus dem SPD-OV Nordend und von der Veranstaltung der Initiativkomitees für die Befreiung der politischen Gefangenen in Osteuropa (vgl. 18.10.1972). Autor ist u.a. Fred Gebhardt aus dem SPD-UB-Vorstand, erwähnt werden auch der Betriebsrat Gerhard Schelbert, der ÖTV-Vertrauensmann Klaus Hoffmann und der wissenschaftliche Assistent Dietrich Hoß.

Aus NRW wird berichtet aus dem SPD OV Hiltrup, aus dem Juso UB Ruhr Mitte und dem Juso UB Bochum, wobei u.a. Michael Jansen von den Jusos Bochum als Autor auftritt.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.15/16,Bochum Jan. 1973

14.01.1973:
Die Ortsgruppe Rheinhausen der KJO Spartacus verfaßt einen Generalbericht für die Zentrale Leitung. Die IAK/JG in Homberg und im Kreis Rheinhausen sei eventuell schon eingegangen.
Quelle: KJO Spartacus:Generalbericht der Rheinhausen OG,Rheinhausen 14.1.1973

22.01.1973:
Die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. März 1973) berichtet, dass heute in Hannover die Müllwerker streiken.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.17/18,Bochum März 1973

März 1973:
Es erscheint die Nr. 17/18 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. Jan. 1973, Juni 1973) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung.

Aus Hessen wird berichtet aus dem GEW Bezirk Frankfurt, Manfred Lang berichtet vom SPD UB Frankfurt und aus dem IGM-Bereich von VDO Frankfurt. Aus dem ÖTV-Bereich Frankfurt wird berichtet vom ÖTV KV, der HA Gemeinde, dem ZVA und der DPG.

Aus Niedersachsen wird berichtet von den Müllwerkern in Hannover (vgl. 22.1.1973).

Aus NRW wird berichtet aus dem SPD Stadtverband Münster, vom Juso UB Niederrhein, von Opel Bochum, durch Rolf Stier von Hoesch Dortmund, über bayer Leverkusen, Bayer Krefeld Uerdingen, Bayer Monheim und Bayer Dormagen. Aus dem Juso KV Bochum wird berichtet über die IGM-Ortsverwaltung Bochum, Opel Bochum, Krupp Bochum und die Stahlwerke Bochum (SWB).
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.17/18,Bochum März 1973

26.03.1973:
In Frankfurt treten, laut KABD, 20 Jusos der SPD zur DKP über. Laut 'SAP' tritt Anfang des Jahres eine Fraktion der Jusos um Rainer Eckert zur DKP über.
Quellen: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.45,Bochum März/Apr. 1976;
Rote Fahne Nr.4,Tübingen Apr. 1973

30.03.1973:
Die IAK und die Junge Garde (JG) führen in Frankfurt eine Veranstaltung 'Volksfront oder Klasseneinheitsfront' durch, die, nach eigenen Angaben, zusammen mit der Veranstaltung in Bochum am 1.4.1973 von über 200 Personen besucht worden ist. Der BSA habe die IAK und ihre französische Leitorganisation OCI als feindliche Gruppen bezeichnet und sei daraufhin von der Veranstaltung ausgeschlossen worden.
Quelle: Junge Garde Nr.17,Bochum Apr./Mai 1973

31.03.1973:
Auf einer, vermutlich in Frankfurt stattfindenden, Sitzung des Initiativkomitees zur Freilassung der politischen Gefangenen in Osteuropa wird dem BSA, laut IAK, der Zutritt verwehrt, da er es sich am Vortage in Frankfurt mit der IAK verdorben hat, die zwar offiziell nicht über dieses Komitee herrscht, aber inoffiziell vielleicht doch das Sagen hat.
Quelle: Junge Garde Nr.17,Bochum Apr./Mai 1973

01.04.1973:
In Bochum führen IAK und Junge Garde eine Veranstaltung zum selben Thema wie am 30.3.1973 in Frankfurt (siehe dort) durch.
Quelle: Junge Garde Nr.17,Bochum April/Mai 1973

Juni 1973:
Es erscheint die Nr. 20 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. März 1973, Okt. 1973) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung.

Aus Hessen wird eingegangen auf Darmstadt, Frankfurt und Kassel sowie berichtet über einen Brief der Juso-AG Gervinus Darmstadt, die in der bürgerlichen Presse als von der Jungen Garde (JG) kontrolliert bezeichnet wurde. Dabei finden sowohl der DGB Darmstadt als auch der Juso UB Darmstadt Erwähnung. Aus Frankfurt wird berichtet aus dem SPD UB Frankfurt über die Jusos, die AfA und den DGB KV.

Aus NRW wird eingegangen auf Oberhausen sowie auf Bochum, u.a. auf Opel Bochum und den Juso KV Bochum.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.20,Bochum Juni 1973

27.08.1973:
Bei Opel Bochum endet der Streik vom 22.8.1973, laut ML Bochum und KAJB Mannheim/Heidelberg/Wiesloch mit dem Ergebnis der Zahlung einer Teuerungszulage (TZL) von 280 DM. Vertrauensleutekörper, Betriebsrat und Geschäftsleitung einigen sich, laut PG Ruhrgebietsanalyse, auf die Zahlung einer Teuerungszulage von einmalig 280 DM. Weitere Aktionen, den Streik auf Grund der niedrigen Zahlung weiterzuführen, scheitern.
Laut RFO Saarland beteiligen sich aber auch bis zum Schluß noch viele an den Aktionen, trotz des Angebots vom 24.8.1973.

Laut ML Bochum kommt es auf Belegschaftsversammlungen bei Opel-Bochum zu Unmutsäußerungen eines Teils der Belegschaft:"
Auf jeder Belegschaftsversammlung brachten die Kollegen ihren Unmut zum Ausdruck und stimmten der Kritik am Betriebsrat von Seiten der 'Gruppe oppositioneller Gewerkschafter in der IG Metall' (GOG) zu, die im Betrieb der entscheidende Sprecher für die Tagesinteressen der Belegschaft ist."

Zu den Streikaktionen selbst wird ausgeführt:"
Teilweise tummelten sich über 10 Flugblattverteiler der verschiedenen Organisationen allein vor dem Tor. ... Darunter marxistisch-leninistische Organisationen (vor allem die beiden einzigen von Anfang an bolschewistischen Parteien der Arbeiterklasse KPD-Rote Fahne, KPD/ML-Roter Morgen), dann die revisionistische DKP, Spontaneisten wie 'Wir wollen alles', ja selbst trotzkistische Grüppchen wie die SAP (Sozialistische Arbeiterpolitik)."
Quellen: Kommunistische Jugendzeitung Nr.8,Mannheim Sept. 1973;
ML Bochum:Bericht über den Streik bei Opel,Bochum 1973;
PG Ruhrgebietsanalyse Bochum:Opel streikt.,Bochum 1973,S.11

Oktober 1973:
Es erscheint die Nr. 23 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. Juni 1973, 28.1.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung.

Aus Hessen wird berichtet vom ÖTV Landesbezirk, aus den Juso UBs Darmstadt und Frankfurt sowie aus Frankfurt aus dem SPD OV Bockenheim I, von der Frankfurter Stadtverwaltung und der HA Gemeinde der ÖTV, dem ÖTV KJA und dem Ausbildungsamt, sowie von DPG und ÖTV und mit Hilfe der 'Frankfurter Rundschau' (FR) aus dem SPD-Afa-Bezirk Kassel.

Aus Niedersachsen wird mit Hilfe der 'WAZ' berichtet aus dem SPD OV Wunstorf (250 Mitglieder) sowie von der ÖTV in Hannover und Wolfsburg.

Aus NRW wird berichtet von Opel Bochum, Ford Köln, der ÖTV in Oberhausen und Dortmund, dem GEW OV Bochum und aus dem Juso KV Bochum.

Aus Schleswig-Holstein wird berichtet mit Hilfe der 'Frankfurter Rundschau' (FR) aus dem SPD-Landesverband.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.23,Bochum Okt. 1973

25.11.1973:
In Frankfurt besuchen nach eigenen Angaben (vgl. 28.1.1974) 50 Personen die Leserversammlung der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP).
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.25,Bochum Jan./Feb. 1974

Januar 1974:
Vermutlich im Januar erscheint ein Flugblatt der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung mit der Schlagzeile "Organisierung des Kampfes für 15%" zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst (ÖDTR), in dem 15% bzw. mindestens 185 DM gefordert und eingegangen wird auf Opel Bochum, die ÖTV in Wiesbaden und in Frankfurt, u.a. auf die VLKs der Städtischen Bühnen und des Schlacht- und Viehhofes sowie das Amt für technische Anlagen, das Friedhofs- und Bestattungsamt, das Ausbildungsamt, das Stadtreinigungsamt, das Dezernat Planung und Bau und den ÖTV KJA.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.26,Bochum Feb./März 1974

28.01.1974:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die Nr. 25 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. Okt. 1973, 25.2.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Jan./Feb 1974.

Manfred Lang berichtet von Klöckner Bremen, Hoesch Dortmund und Mannesmann Duisburg-Huckingen.

Aus Baden-Württemberg berichtet Wilfried Bär aus der SPD Sindelfingen und M. H. St über die Jusos Böblingen (vgl. 15.12.1973) sowie SPD- und Juso UB Böblingen, den DGB KV und den GEW KV.

Aus Hessen wird berichtet aus Frankfurt durch Dieter M. von der eigenen Leserversammlung (vgl. 25.11.1973).

Aus NRW wird berichtet aus Bochum von der 'Sozialistischen Schülerzeitung' (SSZ - vgl. 14.11.1973), die seit Ende letzten Jahres erscheine.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.25,Bochum Jan./Feb. 1974

02.02.1974:
In Bochum findet, laut der 'Sozialistischen Schülerzeitung' (SSZ – vgl. 28.1.1974) der IAK, ein Biermann Liederabend im Städtischen Jugendheim in der Humboldtstr. 40 statt.
Quelle: Sozialistische Schülerzeitung Nr.3,Bochum Feb. 1974

25.02.1974:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die Nr. 26 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 28.1.1974, 25.3.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Feb./März.

Berichtet wird vom eigenen Flugblatt zur Tarifrunde im Öffentlichen Dienst (ÖDTR – vgl. Jan. 1974).

Aus Hessen wird berichtet aus Frankfurt über die CSSR-Veranstaltung (vgl. 11.2.1974), vom ZVA der ÖTV, von den Lehrlingen im ÖTV-Bereich bei den städtischen Lehrlingsausbildungswerkstätten (LAW) und den Verwaltungslehrlingen im Ausbildungsamt sowie aus dem DPG-Bereich von den Lehrlingen im FMA 2.

Aus NRW wird berichtet aus Bochum von der SPD-BG (Arso) Opel Bochum sowie über die Jusos an der Abteilung 3 der RUB, die Juso-AG Bochum-Stiepel, den SPD Stadtbezirk Bochum-West, den SPD KV Bochum und den DGB KV Bochum.

Aus Schleswig-Holstein wird berichtet über die Juso AG Bad Bramstedt.

Die Jusos an der RUB berichten über die Universitäten in Giessen, Osnabrück, Heidelberg und Frankfurt.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.26,Bochum Feb./März 1974

25.03.1974:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die Nr. 27 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 25.2.1974, Sept. 1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für März/April.

Aus Bayern wird berichtet über die AfA Nürnberg der SPD, aus Hamburg berichtet Gerhard Mühlhof, aus Hessen wird berichtet durch Manfred M. aus Frankfurt, aus NRW wird berichtet von Opel Bochum sowie über den AK Betriebsarbeit des Juso UB Moers.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.27,Bochum März/Apr. 1974

September 1974:
Die Nr. 31 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 25.3.1974, 28.10.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung – für Sept. 1974 erscheint erstmals im DIN A3 Format.

Aus Berlin wird, u.a. durch Horst Uebelgünn, berichtet über den GEW LV Berlin.

Aus Hessen wird berichtet über die Juso AG Darmstadt-Bessungen, den SPD-AfA UB Frankfurt, ÖTV KV und DGB KV Frankfurt, den GEW Landesverband Hessen, den GEW Bezirk Frankfurt und die GEW MV Frankfurt.

Aus NRW wird berichtet aus der IGM Oberhausen.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.31,Bochum Sept. 1974

September 1974:
Vermutlich im September erscheinen die 'Politischen Briefe' Nr.7 für September und Oktober (vgl. Juli 1974, Okt. 1974). Aus dem SJD Bezirk Hessen-Süd wird von Alwin Bruch berichtet, daß die eigene Tendenz im Vergleich mit der Stamokap-Fraktion und der (ebenfalls trotzkistischen bzw. lambertistischen,d.Vf.), 'Sozialistischen Arbeiterpolitik', quantitativ keinen großen Einfluß habe.
Quelle: Politische Briefe Nr.7,Berlin Sept./Okt. 1974

28.10.1974:
Die Nr. 32 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. Sept. 1974, 25.11.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Okt./Nov. 1974 erscheint vermutlich in dieser Woche.

Aus Berlin berichtet Horst Uebelgünn über die GEW Berlin.

Aus Hessen wird berichtet aus Wiesbaden über die von den Jusos Wiesbaden aufgebaute Unabhängige sozialistische Schülerorganisation sowie über eine Erklärung von Lehrern für die SPD-Alleinregierung, deren Unterstützerkreis über R. Haase kontaktiert werden kann und unterzeichnet ist von: Heinrich Becker GEW/AJLE Vorstand Frankfurt; Doris Diamant, Vorsitzende der GEW-Sektion ausländische Lehrer; Volker Dingeldey, Vorsitzender GEW Bezirk Frankfurt; Hermann Döring, GEW-Vorstand Westberlin; Klaus Freund, GEW-Schulgruppe Oberursel und Kreistagsabgeordneter; Gottfried Gahn, Bundesvorstand der ASL und Fachleiter für Politik; Rainer Georg, GEW-Pressereferent Frankfurt; Rainer Hasse, GEW Vorstand Frankfurt und AJLE Vorstand Hessen; Gerhard Heck, GEW Vorstand Fachgruppe Gymnasien Frankfurt, Wilfried Jungbluth GEW / AJLE Vorstand Frankfurt und Herbert Langlotz GEW Vorstand Frankfurt.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.32,Bochum Okt./Nov. 1974

25.11.1974:
Die Nr. 33 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 28.10.1974, 16.12.1974) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Nov./Dez. 1974 erscheint vermutlich in dieser Woche.

Aus Hessen wird berichtet aus den Wahlbezirken Eschwege, wozu neben dem Landkreis Eschwege auch der Südosten des Landkreises Kassels gehört, dem Bezirk Giessen, wozu auch Wetzlar-Nord und Giessen-Land-West zählt sowie aus dem Bezirk Offenbach wozu auch Offenbach Land-Ost gehört.
S. Peck berichtet von der AfA Südhessen. Berichtet wird von der ÖTV bei der Stadt Offenbach und aus Frankfurt von den Jusos am Ausbildungsamt (vgl. 15.10.1974), von der FHS für Wirtschaft und Verwaltung Frankfurt sowie aus der ÖTV über den Bezirk Hessen und aus dem KV Frankfurt über den KJA, den Kreisfrauenausschuß, die Hauptabteilung Gemeinden und deren ZVA.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.23,Bochum Okt. 1973

Dezember 1974:
Vermutlich im Dezember 1974 erscheinen die 'Politischen Briefe' Nr.10/11 für Dez. 1974 und Jan. 1975 (vgl. Nov. 1974, Feb. 1975).

Aus Baden-Württemberg wird eingegangen auf die SAP-Fraktion der IAK.

Aus dem Juso UB Frankfurt wird kundgetan, daß es dort drei 'anerkannte' Tendenzen gebe, nämlich Bundesvorstand, Stamokap und die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP, lambertistisch-trotzkistischer Freundeskreis der IAK,d.Vf.). Die SAP habe einen beträchtlichen Einfluß in der Betriebs- und Gewerkschaftsprojektgruppe, in der Schülerprojektgruppe und in der Jusos-Hochschulgruppe. Aus der Hochschulgruppe aber sei die SAP hinausgedrängt worden durch deren Auflösung.

Aus der Juso-Hochschulgruppe Bochum der SPD sei die SAP-Fraktion der IAK auch herausgedrängt worden.
Quelle: Politische Briefe Nr.10/11,Berlin Dez. 1974/Jan. 1975

16.12.1974:
Die Nr. 34 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 25.11.1974, 27.1.1975) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Dez./Jan. erscheint vermutlich in dieser Woche.

Aus Hamburg wird berichtet von Steinway (GHK-Bereich – vgl. 30.10.1974).

Aus Hessen wird berichtet aus Südhessen über ASL, ASF und Jusos, über den Schulleiter des Abendgymnasiums Neu-Isenburg, den Juso AK für Arbeitnehmerfragen Heusenstamm und Volvo Dietzenbach (IGM-Bereich) und über Wissenschaftler an der Uni Marburg. Aus Darmstadt wird berichtet über die Juso AG Eberstadt, über den SPD OV Gervinus und die dortige Juso AG, über den SPD UB, die AfA, über Schüler und den AStA der TH und von Röhm (CPK-Bereich).
Aus Frankfurt wird berichtet über die GEW an der Ernst Reuter Schule (ERS) I in Frankfurt-Nordweststadt und die SPD Ortvereine Bockenheim I und II sowie den Juso UB Frankfurt. H. J. Pyftel berichtet über die Jugendvertretung der Feuerwehr Frankfurt, die SPD- und Juso-Betriebsgruppe der Verwaltungsauszubildenden sowie ÖTV KV und ÖTV KJA Frankfurt und ÖTV BJA Hessen.

Aus NRW wird berichtet von F+G Köln (IGM-Bereich) sowie von einem Juso-AK Lehrlinge und seiner Aktivität im DGB KJA Münster/Warendorf, aus Oberhausen über die IGM-Ortsverwaltung und die Gutehoffnungshütte (GHH).
Rainer Gehl berichtet aus Bochum über den SPD-OV Querenburg und die Juso-Hochschulgruppe (HSG) an der RUB Bochum.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.34,Bochum Dez. 1974/Jan. 1975

27.01.1975:
Die Nr. 35 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 16.12.1974, 24.2.1975) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Jan./Feb. erscheint vermutlich in dieser Woche.

Aus Baden-Württemberg wird berichtet über die Jusos, vom DruPa Landesbezirk, aus Stuttgart von der DruPa, u.a. über die geschlossenen Betriebe DVA, Herget, Stähle + Friedel und Uniondruckerei. Eingegangen wird auch auf den Juso KV Böblingen sowie auf den Juso KV Calw und dessen AG Althengstedt.

Aus Bayern wird berichtet aus München von der DruPa.

Aus Hamburg wird berichtet von der DruPa.

Aus Hessen wird berichtet vom Juso-Bezirk Hessen-Süd sowie aus dem SPD- und Jusos UB Bergstraße über die Schülerarbeit der Projektgruppe (PG) Schüler der Jusos Bensheim, von Siemens und Zieringer (3K-Möbel – GHK-Bereich) Bensheim, vom Alten Kurfürstlichen Gymnasium (AKG) Bensheim, von der Berufsschule Bensheim, vom Politischen Arbeitskreis der Jusos an der Geschwister Scholl Schule Bensheim, von der PG Schüler der Juso AG Lorsch, aus Heppenheim und von der Gesamtschule Lampertheim.

Aus Niedersachsen wird berichtet von der DJU im DruPa-Bezirk Hannover, aus Hannover von der DruPa, u.a. über Madsack (Haz und NHP), aber auch von der DDVG.

Aus NRW wird berichtet von der DruPa, u.a. aus Dortmund, von den 'Aachener Nachrichten' und der 'Aachener Volkszeitung', von der NRZ Aachen, von der NRZ Köln und Opladen und dem Druckhaus Deutz. Aus Bochum wird berichtet von der IGM-Verwaltungsstelle sowie von Opel Werk 1 und 2 sowie über den Schülerarbeitskreis der Jusos Bochum. Von den Jusos an der RUB (Vorsitzende Silvia Diekmann) wird berichtet über deren Organ 'Offensiv – Sozialistische Studentenzeitung'.
. Berichtet wird auch von den DEW Krefeld und den TEW Witten (vgl. 8.1.1975). Aus dem Juso-Bezirk Westliches Westfalen wird berichtet über Lünen.

Aus Rheinland-Pfalz wird berichtet aus Speyer von VFW und Salamander.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.35,Bochum Jan./Feb. 1975

Februar 1975:
Die 'Politischen Briefe' Nr.12 (vgl. Dez. 1974, Apr. 1975) erscheinen. Im Juso UB Frankfurt sei die 'Sozialistische Arbeiterpolitik' (SAP der IAK) in Eschersheim tätig.
Quelle: Politische Briefe Nr.12,Frankfurt Feb. 1975

24.02.1975:
Die Nr. 36 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 27.1.1975, Apr. 1975) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Feb./März 1975 erscheint vermutlich in dieser Woche.

Aus Baden-Württemberg wird berichtet über den Juso KV Stuttgart und aus dem SPD-UB Stuttgart über Daimler-Benz.

Aus Hessen wird berichtet aus der GEW, aus Bensheim vom Alten Kurfürstlichen Gymnasium (AKG), der Sozialistischen Schülerzeitung und dem Kreisschülerrat (KSR) Bergstraße, aus Darmstadt berichtet die Juso AG Ebermannstadt über den Juso UB Darmstadt und den DGB KJA. Berichtet wird auch vom Lehrlingsarbeitskreis der Jusos Darmstadt (vgl. 27.1.1975), der an den Berufsschulen, den Hauptschulen, allen Realschulen, am Krankenhaus und im DGB KJA aktiv sei. Berichtet wird aus Darmstadt auch von der Lichtenbergschule (vgl. 24.1.1975) und vom Juso UB sowie aus Frankfurt von der Juso-Hochschulgruppe und aus Oberursel. Aus dem Juso UB Dieburg wird berichtet über die IG BSE sowie von der Projektgruppe Schüler der Juso AG Dieburg und vom Goethe Gymnasium Dieburg. Aus Neu Isenburg wird berichtet vom Politischen Arbeitskreis am dortigen Abendgymnasium, den Lehrern dort sowie an den Abendgymnasien Darmstadt und Frankfurt sowie von der GEW Ortsgruppe Neu Isenburg und der Lichtenbergschule Darmstadt.

Aus Niedersachsen wird berichtet aus Hannover aus dem DruPa-Bereich von HAZ/NHP und über die stillgelegte HDVG der NHP mit 300 Beschäftigten.

Aus NRW wird berichtet aus dem GEW Landesverband, von AEG Kanis, Demag Kalletal, aus der Metallindustrie in Köln Ehrenfeld, aus Oberhausen von GHH Sterkrade und Babcock sowie aus dem DruPa-Bereich über die WAZ und die Westfälische Rundschau. Der Juso KV Bochum und die ARSO verteilten ein Flugblatt bei Opel Bochum. Eingegangen wird auch auf die Juso AG Bochum-Altstadt sowie aus dem Juso KV Bochum auf den Internationalen Arbeitskreis, der sich u.a. mit Lateinamerika, Portugal und Spanien befasst. Aus dem Lehrlingsarbeitskreis der Juso-AG Recklinghausen Ost / Hillen wird berichtet über Arbeitslose und die DGB-Jugend. Erwähnung findet auch das Nationale Lateinamerikakomitee der Jusos Bonn.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.36,Bochum Feb./März 1975

April 1975:
Die Nr. 37 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 24.2.1975, Apr. 1975) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Feb./März 1975 erscheint.

Aus Baden-Württemberg wird berichtet aus Emmendingen und vom Kampf gegen das AKW Wyhl (vgl. 22.2.1975, 24.2.1975).

Aus NRW wird berichtet aus Münster vom SPD-Ortsverein Mauritz/Hafen, von Demag Kalletal und vom Zylindergußwerk Detmold (vgl. Feb. 1975) und der IGM Detmold, von Mannesmann Duisburg und aus Mülheim.

Aus Schleswig-Holstein wird berichtet über die Jusos.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.37,Bochum Apr. 1975

29.09.1975:
Die Nr. 40 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 28.7.1975, 27.10.1975) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Sept./Okt. 1975 erscheint vermutlich in dieser Woche. Aus Schleswig-Holstein wird berichtet von Juso und AfA bei Springer Ahrensburg.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.405,Bochum Sept./Okt. 1975

Oktober 1975:
Die Nr.41 der lambertistischen 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' berichtet aus Bochum über das Auftrittsverbot für die, von ihr beeinflußten, 'Jusos an der Ruhruniversität Bochum' durch die höheren Gremien. Die Gruppe habe den Status einer Projektgruppe der Jusos eingebüßt.
Im Rahmen der Bekämpfung dieser Juso-Gruppe sei jetzt dort auch der SHB aufgetaucht.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.41,Bochum Okt./Nov. 1975

26.01.1976:
Die Nr. 43 der 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (SAP – vgl. 15.12.1975, 23.2.1976) – Organ für Arbeiterpolitik in der SPD. Für SPD-Alleinregierung für Jan./Feb. 1976 erscheint vermutlich in dieser Woche.
Aus Hessen wird berichtet vom Schuldorf Bergstraße.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.43,Bochum Jan./Feb. 1976

Februar 1976:
Die Nr.44 der lambertistischen 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (vgl. Jan. 1976, Apr. 1976) berichtet u.a. von einer Portugal/Spanien-Veranstaltung, die in Dortmund von dem Juso Arbeitskreis Design (Initiative für eine Juso-HSG) durchgeführt worden sei. Diese habe 120 Teilnehmer gehabt.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.44,Bochum Feb./März 1976

April 1976:
Die Nr.45 der lambertistischen 'Sozialistischen Arbeiterpolitik' (vgl. Feb. 1976) berichtet u.a. aus Hessen vom Übertritt von Jusos der SPD zur DKP (vgl. 26.3.1973).
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik Nr.45,Bochum März/Apr. 1976

06.06.1976:
Es wird eine "Erklärung der Redaktion und der Herausgeber der 'SAP' zur Einstellung der Zeitung 'Sozialistische Arbeiterpolitik (SAP)' veröffentlicht, in der diese, lambertistisch beeinflußten, Trotzkisten versichern auch weiterhin in der SPD zu bleiben.
Quelle: Sozialistische Arbeiterpolitik-Herausgeber und Redaktion:Erklärung der Redaktion und der Herausgeber der "SAP" zur Einstellung der Zeitung "Sozialistische Arbeiterpolitik (SAP)",o.O. 6.6.1976

18.10.1976:
Vermutlich in dieser Woche wird, laut KPD, das Komitee für Wolf Biermann (DDR), u.a. durch die IAK gegründet. Die KPD meint, es habe sich vor den Karren der DKP spannen lassen:"
Genau dies tun jene 'Russell' oder 'Aktionskomitees gegen Berufsverbote' (BV - gemeint ist vermutlich das AK/FU Berlin,d.Vf.), die von Trotzkisten verschiedener Schattierungen aufgebaut wurden und - ... - nicht etwa die Sowjetunion (SU,d.Vf.), sondern die BRD zur Hegemonialmacht in Europa erklären."
Der KB z.B. halte gar die DKP für links. Nun hätten Jusos und linke SPDler das aufgebaut. der Aufruf wurde von mindestens 5 000 Menschen unterschrieben. Positiv findet die KPD, daß sich das Komitee gegen politische Unterdrückung in 'BRD' und DDR wende, daß es die SED angreife und sich für Meinungsfreiheit und Freizügigkeit in ganz Deutschland einsetze. Negativ sei die Darstellung der politischen Unterdrückung in der DDR ohne Berücksichtigung der Rolle der SU, das Auftreten allein gegen SED und CDU, nicht aber gegen SU und SPD und das Fehlen der Äußerungen über Biermann ("Steht er nicht den Trotzkisten nahe?") selbst, "den wir nicht als Sozialisten, sondern als Zutreiber für die SED begreifen."

Deshalb habe die KPD den Aufruf nicht unterschrieben, aber: "Schon jetzt unterstützen wir die in diesem Komitee vorhandenen positiven Elemente."
Quelle: Rote Fahne Nr.43,Köln 27.10.1976,S.6

Oktober 1977:
Vermutlich im Oktober wird vom Spartacusbund (SpB) ein Aufruf an die Westdeutsche Linke zur gegenseitigen Unterstützung erlassen, der u.a. gerichtet wird an KB, Gruppe Arbeiterdemokratie (GAD), GIM, Sozialistisches Büro (SBü), KBW, KPD, KPD/ML, KABD, BSA, IAK, Arbeiterpolitik, Arbeiterstimme, Fraktion Marxist Revolutionnaire (FMR), IG (vermutlich Institutsgruppen) Bremen und Giessen und die Gruppe Neue Rheinische Zeitung (NRZ).
Quelle: Spartacus Nr.39,Berlin Nov. 1977

Letzte Änderung: 28.08.2015

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