'Informationen zur Abrüstung'
'Außerparlamentarische Opposition - Informationen für Demokratie und Abrüstung'

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 11.7.2016


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Die hier dokumentierten Zeitschriften erschienen von 1963 bis 1969. Die "Informationen zur Abrüstung", verlegt und herausgegeben von der "Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner" aus Offenbach, erschien von 1963 (Nr. 1) bis 1967 (Nr. 53). Ihre Fortsetzung stellte die Zeitschrift "Außerparlamentarische Opposition - Informationen für Demokratie und Abrüstung", herausgegeben von der "Kampagne für Demokratie und Abrüstung", dar, die von 1968 (Nr. 54) bis 1969 (Nr. 71) erschien.

Leider lagen uns nur wenige Ausgaben der Zeitschriften aus den Jahren 1967 und 1968 vor. Wir bitten um Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

30.01.1967:
Ende Januar erscheint die Nr. 42 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a., dass man sich darauf einrichten müsse, mit der Großen Koalition "voraussichtlich recht lange" zu leben. Die Regierungserklärung Kiesingers hätte "in ihrem außenpolitischen Teil nicht viel Klarheit geschaffen". "Die wirkliche Neuorientierung der Bundesregierung wird sich aber vor allem auch an ihrer Haltung gegenüber der DDR erweisen. Es fragt sich, ob nicht gerade jetzt, wo diplomatische Beziehungen mit Staaten des Ostblocks aufgenommen werden sollen, die Klärung der Beziehungen zwischen BRD und DDR zu einem wichtigen, vielleicht sogar dem entscheidenden Kriterium der tatsächlichen Entspannungsbereitschaft Bonns wird … Den vagen Aussagen der Regierung muss der Spiegel ihres tatsächlichen Verhaltens für das ganze Volk sichtbar vorgehalten werden."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Kriterien für die Politik der großen Koalition", über die Regierungserklärung Kiesingers, die neuen Männer in Bonn und "Kriterien für die Bereitschaft Bonns" zur "wirklichen Neuorientierung" und über die Aufforderung, den Rüstungsetat zu kürzen
- "Stellungnahme zur Politik der neuen Koalition. Nuklearpolitik unter Kiesinger/Brandt", über einen Beitrag von Arno Klönne, Ausschnitte aus: "Blätter für Deutsche und Internationale Politik)
- "Gründe für den Ostermarsch 67", über den kommenden Ostermarsch und die "Unterzeichner des Aufrufs" (u. a. Wolfgang Abendroth, Franz Josef Degenhardt, Bernt Engelmann, Erich Kästner, Susanne Leonhard, Martin Niemöller, Reimut Reiche
- "Die Geiseln von Wuppertal", über eine Kaserne in Wuppertal
- "Mit der Politik Entspannung erst machen", über "Auszüge aus einem Interview mit dem Pressereferenten der Kampagne, Dr. Arno Klönne"
- "Europäische Sicherheit", über Auszüge von Kommentaren zur Regierungserklärung von Kiesinger, zur Atlantikpolitik, Atompolitik aus dem deutschen Blätterwald
- "Rüstung, Abrüstung", u. a. über den "Weltraum-Sperrvertrag"
- "Ist Deutschland teilbar?", über einen Vortrag von Justizminister Bernhard Leverenz aus Kiel
- "Alternativen zur Vorwärtsstrategie", über einen Auszug aus einem "Spiegel"-Artikel
- "Karl Wienand, MdB/SPD", über Vergeltungswaffen
- "Auftakt-Kundgebungen zum Ostermarsch 67", über die Auftaktveranstaltungen in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt/M., Düsseldorf und Gelsenkirchen und die dem Ostermarsch vorausgehenden "Arbeitskreise"
- "Der letzte Akt des New Yorker Luftschutzes", über einen Artikel von Paul L. Montgomery aus "New York Times"
- "In der BRD: Konjunktur durch Luftschutz?", über "Stahlbeton-Bunker für jedermann?"

Vorgestellt wird Literatur: "Der Griff nach der Zukunft" (Bd. 1), "Wege ins neue Jahrtausend" (Bd. 2), "Deutschland ohne Konzeption?" (Band 3) - alle 2 Bände herausgegeben von Robert Jungk und Hans-Josef Mundt, Desch-Verlag, München 1964.
Quelle: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 42, Offenbach, Ende Januar 1967.

15.02.1967:
Als "Sonderausgabe" erscheint Mitte Februar, die Nr. 43 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Ein Reisebericht von Egon Lutz: Krieg in Vietnam", über den Konflikt in Südostasien und eine beginnende "Hilfsaktion für Vietnam"
- "Zur Vorgeschichte des Vietnamkrieges", über die Entwicklung des heutigen Vietnamkonflikts
- "Appell für Frieden in Vietnam", über einen "dringenden Appell" der "Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner (U. a. wird dazu erklärt: "Unser dringender Appell" richtet sich auch an die Bundesregierung, dass sie "dem Krieg Amerikas in Vietnam jede moralische Unterstützung versagt", dass die Forderungen "zur sofortigen Beendigung des Vietnamkrieges überall in unserem Land erhoben werden und die Diskussion darüber nicht mehr verstummt".)
- "Das vietnamesische Volk braucht Frieden und Hilfe", über die "wirklichen Ursachen des Vietnamkrieges", die "Friedensoffensiven", die "amerikanische Vietnampolitik" und die Geldsammlung der Kampagne.

Aufgerufen wird dazu, die Zeitschrift "Informationen zur Abrüstung" zu abonnieren. Berichtet wird (ohne Datum) von Vietnam-Demonstrationen in New York und Frankfurt/M.

Verantwortlich zeichnet Andreas Buro (Dachau), Vertrieb und Bestellungen: Klaus Vack (Offenbach). Der Zentrale Ausschuss der Kampagne hat seinen Sitz ebenfalls in Offenbach, Regionalausschüsse (RA) gibt es in Berlin-West, RA Nord (Lübeck), RA Bremen (Bremen), RA Niedersachsen (Braunschweig), RA Ostwestfalen/Lippe (Bielefeld), RA West (Dortmund), RA Hessen/Rheinland (Offenbach), RA Baden/Pfalz/Saar (Ziegelhausen), RA Württemberg/Bodensee (Fellbach), RA Bayern-Süd (Augsburg), RA Bayern Nord (Nürnberg).
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 43 (Sonderausgabe), Offenbach, Mitte Februar 1967.

März 1967:
Anfang März erscheint die Nr. 44 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a., dass die "Kampagne für Abrüstung in der Bundesrepublik ein Teil einer internationalen Bewegung" sei. Zu Ostern 67 demonstrierten "nicht nur in der Bundesrepublik Bürger für Entspannung und Abrüstung, gegen Krieg und Rüstungswahn … Die spezifische Aufgabe der Kampagne in der Bundesrepublik resultiert aus den spezifischen Schwierigkeiten, denen sich die Politik der Friedenssicherung in unserem Land gegenübersieht … Unter diesen Umständen für ein politisches Konzept tätig zu werden, wie es die Kampagne für Abrüstung vertritt, ist eine undankbare Sache… Was in der deutschen Geschichte im großen Anlauf nicht gelang, muss nun Stück um Stück nachgeholt werden. Tag für Tag müssen die kleinen Könige geköpft werden. Das ist eine Aufgabe, die nicht mit diesem oder jenem Patentrezept, sondern nur in beharrlicher Anstrengung des politischen Kalküls und des alltäglichen politischen Handelns gelöst werden kann. Ostermarsch 67 - das ist kein politisch wundergläubiger Gefühlsausbruch, sondern ist ein notwendiger und wichtiger Zug einer hartnäckigen politischen Strategie."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Ostermarsch. Für Abrüstung und Demokratie. Für Frieden in Vietnam", über die "Kampagne für Abrüstung in der Bundesrepublik" und die "spezifischen Ausgaben der Kampagne in der Bundesrepublik"
- "Auftaktveranstaltung für den Ostermarsch. 10.000 nahmen teil", über Kundgebungen u. a. in Hamburg, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Frankfurt/M.
- "Vier Fragen an die Parteien im Bundestag", über Aufforderungen des Zentralen Ausschuss der Kampagne an die Fraktionsvorstände der im Bundestag vertretenen Parteien (1. Frage: "Warum wirken im Zuge der Entspannungspolitik die politischen Repräsentanten der Bundesrepublik nicht im Sinne etwa de Gaulles oder des Vatikans bei den verbündeten USA auf die Beendigung des Vietnamkrieges hin?"
- "Großkundgebung als Ostermarsch-Auftakt", über einen Artikel aus der "NRZ"
- "Ostermarsch 67", über den "Aufruf zum Ostermarsch 67"
- "Informationsfreiheit abgebaut", über die Räumung eines Informationsstandes der Kampagne in Frankfurt/M.
- "Auktion für Abrüstung", über eine Auktion zugunsten der Kampagne zur Finanzierung ihrer Arbeit
- "Wie gehabt", über einen Artikel aus der "FAZ"
- "Stimmen zum Ostermarsch", über einen Artikel des Oberkirchenrates Kloppenburg
- "Prof. Dr. Dr. Ossip K. Flechtheim", über Entspannung und Normalisierung und die Unterzeichner des "Aufrufs zum Ostermarsch"
- "Kampagne, keine Partei. Teil der außerparlamentarischen Opposition", über Auszüge aus einem "Interview des IW-Dienstes mit Klaus Vack"
- "Klaus Gamber, Renate Rimeck, Eduard Hapke, Wolfgang Schnell, Rolf Ulrich, Phillipp Pless, über die "Kampagne für Demokratie und Abrüstung"
- "Weitere Unterzeichner des Aufrufs zum Ostermarsch 1967", über weitere Unterzeichner, u. a. Ulrike Meinhoff, Max Born, Ursula Noack, Franz Rauhut
- "Atomwaffensperrvertrag. Ein neues Versailles?", über Scheinargumente, "mit denen zur Zeit in der Bundesrepublik gegen den Atomwaffensperrvertrag polemisiert wird"
- "Front gegen den Sperrvertrag. Warum will Bonn keinen Sperrvertrag?", über Bonner "Instrumente der Massendemagogie"
- "So arbeitet die Internationale Atom-Energie-Organisation in Wien", über die Wiener IAEO
- "F. J. Strauß: Entwurf für Europa", über das Buch von Strauß: "Entwurf für Europa"
- "Atomenergie für den Frieden", über den Atomwaffensperrvertrag
- "Oberstes Gebot: Schweigen", über Kontrollinspektoren der IAEO
- "Sicherheit vor Missbrauch", über den Generaldirektor der IAEO
- "Bonn erneut isoliert", über Kiesinger, die Amerikaner, Genf und Stockholm
- "Kriegsandrohung", über einen Artikel aus der "Welt"
- "Ein Sieg der Rechten" über einen Artikel aus der "New York Harald Tribune- Washington Post"
- "Rüstungsetat", über Artikel aus der "Welt" und dem "Metall-Pressedienst"
- "Weltraum frei von Kernwaffen: Atomwaffenfreie Zone Lateinamerika", über "Stellungnahme der Kampagne", "Der Weltraum bleibt frei von Waffen"(Artikel aus der "SZ"), "Regionale Rüstungsbeschränkung", über Artikel aus der mittel- und südamerikanischen Presse
- "Kein Geld gegen den Hunger…, aber Geld für den Krieg", über den Bevölkerungszuwachs, die Mangelkrankheiten und die Kosten für den Vietnamkrieg
- "Krieg in Vietnam", über Artikel zu Vietnam aus der bundesdeutschen Presse
- "Meinung US- Vietnam Politik", über "Ergebnisse von Umfragen in 6 Ländern"

Literaturhinweise: Robert Jungk/Hans-Josef Mundt (Hg.): "Modelle für eine neue Welt", Bd. 4 (Unsere Welt 1985) und: Hans Frederik: "NPD - Gefahr von rechts?". Berichtet wird von "Märschen und Aktionen, Ostern 67", u. a. aus: Schleswig Holstein und Hamburg, Bremerhaven, Niedersachsen, Duisburg, Essen, Dortmund, Bielefeld, Hanau, Frankfurt/M., Erlangen, Fürth und Nürnberg.
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 44, Offenbach, Anfang März 1967.

April 1967:
Es erscheint die Doppelnummer 45/46, April/Mai, der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es zur "Politik der Kampagne für die Zeit nach Ostern": "Friedenssicherung in der Welt und in Europa, Schutz demokratischer und sozialer Rechte in der Bundesrepublik, darum geht es … Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fordert jeden Bürger auf, dem Frieden in der Welt zu dienen. Die Kampagne für Abrüstung zieht hieraus die Konsequenz, sie zeigt, wie Friedenspolitik in unserem Land aussehen muss. Für diese Politik tritt die Kampagne ein und ruft alle Bürger, gleichgültig welcher Weltanschauung und Partei auf, nicht nur im Wort, sondern auch in der Tat eine Brücke zwischen Ost und West wird."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Schluss mit der Bombardierung Nordvietnams" und einen "Zentralen Aufruf der Kampagne" zur "Friedenssicherung in der Welt und in Europa"
- "Presseerklärung der Kampagne Ostern 1967", u. a. über die Forderung "von den Großmächten Zusagen für atomare Abrüstung" zu verlangen. Dazu erklärt sich auch der Pressereferent der Kampagne Arno Klönne
- "Europäische Sicherheit. Atomwaffensperrvertrag", über Artikel aus dem bundesdeutschen Blätterwald
- "Aufschlussreiche Klarstellung: Kein genereller Verzicht auf Atomwaffen", über einen Artikel aus "Die Welt"
- "Ein Göttinger zum Atomwaffensperrvertrag", über einen Artikel aus der "Deutschen Volkszeitung"
- "Für europäische Friedensordnung", über die "Europa Union", Kommentare von Schmidt (SPD), Schollwer (FDP)
- "Krieg in Vietnam. Die Kriegsverbrecher beim Namen nennen", über die Bombardierung Vietnams durch die USA und Kommentare u. a. von Sartre
- "Zwei Briefe über Krieg und Frieden", über "Johnson an Ho Tschi Minh"
- Artikel aus "ap" und "SZ" zu Vietnam
- "Kampagne an Humphrey", über eine Schreiben von Buro an Humphrey
- "Forum: Bürgerlicher Pazifismus und Friede", "Rüstungsstaat oder Sozialstaat", über die IZA und Texte zum Thema: Frieden und Friedenssicherung
- "Friedensforschung - Friedensdienst", über die Gründung de "Pädagogischen Sektion für Friedensforschung"
- "Wettlauf um die 'Anti-Rakete'", über den Rüstungswettlauf
- "Nachrichten"., u. a. über Artikel zum Militarismus der USA, Raketenabwehrsystem mit Auszügen aus "Frankfurter Rundschau", "upi" und "Frankfurter Rundschau"
- "Notstand - Notstandsgesetze", über die "neuen Bonner Notstandspläne"
- "Stellungnahme des Kuratoriums 'Notstand der Demokratie'", über eine Stellungnahme zum Entwurf "für ein verfassungsänderndes Notstandsgesetz" (10. März 67 beschlossen)
- "Der Modellfall", über Wolfgang Ebert in "Die Zeit"

Aufgerufen wird zur "Woche der Wissenschaft 1967" im Rahmen der Ruhrfestspiele in Recklinghausen vom 3.-7.7.
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 45/46, Offenbach, April/Mai 1967.

Juni 1967:
Es erscheint die Nr. 47 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a. zur "umfassenden Notstandsordnung": "Hat man alles unternommen, um unser Land davon zu überzeugen, dass von unserem Land keine Bedrohung ausgeht? In Wahrheit muss freilich eine vervollständigte Notstandsordnung die größte Wirkung auf unsere innenpolitischen, auf unsere innergesellschaftlichen Verhältnisse haben … Die Möglichkeit, auf Notstandsrecht zurückzugreifen, lässt den Obrigkeitsstaat wiederkehren, sie entwertet das Parlament, sie unterhöhlt die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit … Die Bonner Koalition und deren Politik hat die Kräfteverhältnisse in unserem Land geklärt." Die Parteien würden auf einen "Notstandstaat" hinsteuern. "Die Bewegung gegen die Notstandspläne erhält unter diesen Umständen konstitutionellen Rang. Sie bezeugt, dass es Demokratie nicht ohne das Volk geben kann."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Gibt es gute Notstandsgesetze?", über die Erarbeitung der Parteien "an einer umfassenden Notstandsordnung"
- "Aufgabe bleibt: Notstandsgesetze verhindern!", über die Verabschiedung zweier Notstandsgesetze durch das Bundeskabinett am 10. März
- "Ein 'Athen' in Bonn durch Notstandsverfassung?", über den Regierungsentwurf der Bundestagsfraktionen zur Notstandsverfassung
- "Erklärung der Kampagne zur Notstandsgesetzgebung", über "ein verfassungsänderndes Notstandsgesetz und ein Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post- und Postgeheimnisses"
- "Das will man aus dem Grundgesetz machen", über Grundgesetzänderungen
- "Pugwash- Konferenz über Ausweitung des Teststopp Abkommens", über die "Pugwash-Konferenz in London
- "Der lautlose Tod: Bakteriologische Waffen", über die "militärischen Mikroben"
- "Nachbetrachtung zum Ostermarsch 1967", über den diesjährigen Ostermarsch
- "FDP zur Verteidigungspolitik", über den Vorsitzenden der FDP - Faktion im Bundestag, Kühlmann- Stumm und seine Ausführungen zur Verteidigungspolitik
- "Der Papst über den Fortschritt der Völker", über die Enzyklika "Popolorum Progressio"
- "Deutsche Physiker lehnen Atomwaffenherstellung erneut ab", über die Unterzeichner der "Göttinger Erklärung" (12. April 1967)
- "Protest-Schreiben an US-Präsident Johnson", über einen Brief der Kampagne an Johnson
- "Krieg in Vietnam", "Ein Brief aus Süd-Vietnam", "Nhat Hanh ist mein Bruder", über den Krieg in Vietnam, Briefe von amerikanischen Studenten und den Besuch eines buddhistischen Mönchs in Saigon
- "Eskalation oder: Wahnsinn methodisch", über den "Clausewitz des Atomzeitalters", Herman Kahn
- "Kampagne stellt die diplomatischen Beziehungen zum griechischen Militärregime in Frage", "Erklärung zum Militärputsch in Griechenland", über den "Militärputsch in Griechenland
- "Griechenland zwischen Diktatur und Demokratie", über Griechenland, die manipulierten Parlamentswahlen und die Diktatur der Militärs und die "Erklärung zum Militärputsch"
- "Europäische Sicherheit: Atomwaffensperrvertrag", über Auszüge aus bundesrepublikanischen Zeitungen zum Sperrvertrag
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 47, Offenbach, Juni 1967.

August 1967:
Es erscheint die Doppelnummer 48/49 (Juli/August) der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a., dass die Nahost-Krise gezeigt habe, "dass eine Politik der Stärke, also militärische Vernichtungsdrohung und Präventivkrieg keine dauerhafte Lösung schaffen. Sie verstärken Spannungen und halten die Völker davon ab, ihre eigentlichen Probleme zu lösen, Probleme, die vorwiegend in der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung und einer wirksamen internationalen Zusammenarbeit liegen". "Für Mitteleuropa muss aus dem Krieg in Nahost die Schlussfolgerung gezogen werden, dass nicht Verstärkung der Rüstung, wie es Verteidigungsminister Schröder jetzt fordert, sondern nur ein intensives Bemühen um Entspannung und Verständigung innerhalb Europas und innerhalb Deutschlands die Probleme zwischen den europäischen Völkern lösen kann."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Zum Nahost-Konflikt. Erklärung der Kampagne am 25.6.67", über die3 Nahost-Krise
- "Erklärung der Kampagne am Tage des Kriegsausbruchs", "Stellungnahmen zur Erklärung der Kampagne", Überlegungen zum Nahost- Konflikt der Kampagne" über die Erklärungen des ZA zum Nahost- Krieg am 24./25. Juni (Heydorn, Kloppenburg)
- "Französischer Ausschuss der Christlichen Friedenskonferenz (Prag)", zum Nahost- Konflikt
- "Wolfgang Abendroth", über den Konflikt zwischen Israel und der arabischen Bevölkerung
- "Gefährliche Lehren aus dem Nahost- Krieg", über Auszüge aus dem "Bayern-Kurier", "Die Welt", "Welt am Sonntag"
- "Arno Klönne", über Krise und Krieg im Nahen Osten
- "Stellungnahme de Gaulles zum Nahost-Konflikt'", über eine Erklärung des französischen Staatspräsidenten
- "Der Zusammenbruch des Status Quo im Nahen Osten", über die Spannungsherde im Nahen Osten und Orient
- "Die Protestanten lernen wieder zu protestieren", über den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover
- "China hat die Wasserstoffbombe", über die Wasserstoffbombe
- "Krieg in Vietnam", über die amerikanische Vietnampolitik
- "Aus dem Pressedienst der Kampagne", u. a. Auszüge aus dem "Berliner Extradienst"
- "Versuch einer Auskunft", über eine Anfrage zu § 3 des Hessischen Pressegesetzes
- "Notstand: Notstandsgesetze. Kampagne zur 1. Lesung der neuen Entwürfe", über Briefe an die Bundestagsabgeordneten der Kampagne
- "Kommentar der Kampagne zur ersten Beratung des Bundestages am 29. Juni 1967 über den Koalitionsentwurf", über Stellungnahmen, Diskussionen und Demonstrationen oppositioneller Gruppen zur Lesung des 1. Entwurfs
- "Kampagne zu den Ereignissen in Berlin", über den Tod von Benno Ohnesorg und die Forderung der Kampagne nach der "Beseitigung der marktbeherrschenden Positionen des Springer- Konzerns"

Geworben wird im Artikel: "Lese-Hinweise" für die Schrift von Martin Luther-King: "Über Vietnam hinaus" und Ernesto Cardinal: "Zerschneidet den Stacheldraht" sowie Schriften aus dem Peter-Hammer-Verlag, u. a. "Der Frieden ist unter uns". Von der IG Metall wird die Broschüre "Notstandsentwurf 67" veröffentlicht, und Hans Henle veröffentlicht: "Der Neue Nahe Osten". Aufgerufen wird zum "Internationalen Jugendlager". Es soll vom 20.-28.8. in Bayern-Süd stattfinden.
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner, Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 48/49, Offenbach, Juli/August 1967.

30.09.1967:
Ende September erscheint die Nr. 50 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a., dass die "Freiheit der Information und der Meinungsäußerung … eine entscheidende Voraussetzung der Demokratie" sei. "Die tatsächliche Entwicklung der Presse in der Bundesrepublik, insbesondere die publizistische Machtstellung des Springer-Konzerns haben diese verfassungsmäßige Freiheit weitgehend zur Farce, zur bloßen juristischen Fiktion gemacht … Zur Zeit ist der Springer Konzern dabei, sich auch auf dem Gebiet der 'Soraya-Blätter' den größten Marktanteil zu sichern und in den Markt der Frauenzeitschriften einzudringen. Die absolute Führungsposition, die Springer damit einnimmt, verschafft ihm weitere Einflussmöglichkeiten… Die politischen Folgen dieses Zustandes liegen auf der Hand: Wirtschaftliche Macht lässt sich gerade auf publizistischem Gebiet unschwer in politische Herrschaft umsetzen… Die freiheitliche Grundordnung setzt freie Information und Meinungsbildung voraus. Diese wiederherzustellen ist Ziel der Forderung: Enteignet Springer!"

Artikel der Ausgabe sind:
- "Enteignet Springer!", über die Parole "Enteignet Springer!"
- "Billiger geht es wohl nicht!", über einen Beitrag der "Welt" zur Kampagne
- "Der 'Spiegel' von 4.9.67 berichtet", über die Dokumentation: 2Die These von der Enteignung des Axel-Springer Verlages- Ihr Ursprung und ihre Vorbereitung"
- "Atomwaffensperrvertrag", über den Entwurf
- "Entspannung in Europa", über "Willy Brandt zur Europäischen Friedensordnung"
- "Rüstungspolitik", über neue Rüstungsprojekte
- "Erziehung zum Frieden", über Auszüge aus der "Allgemeinen Deutschen Lehrerzeitung"
- "Forum: Pax Christi. Internationale Katholische Friedensbewegung", über Texte zum Thema: Frieden und Friedenssicherung
- "Zilliacus lebte für den Frieden", über Konni Zilliacus, den Labour-Abgeordneten
- "Krieg in Vietnam", über die derzeitige politische Situation in Vietnam und die "Weltkonferenz über Vietnam" vom 6.-9.7. 1967 und die Teilnehmerliste sowie Auszüge zu Vietnam aus dem bundesrepublikanischen Blätterwald (u. a. "Westfälische Rundschau", "Süddeutsche Zeitung")
- "Notstandsgesetze", über die Entwürfe, ein Hearing im Oktober und Beschlüsse
- "Der Rhodos des Notstands", über die "Macht der großen Koalition"
- "Vietnam", Berichte und Kommentare aus bundesrepublikanischen Zeitungen (u. a. "Westfälische Rundschau", "Süddeutsche Zeitung")
- "Notstand: Notstandsgesetze", über bundesrepublikanische Zeitungen zum Thema (u. a. "Frankfurter Rundschau")

Aufgerufen wird zur "Weltkonferenz über Vietnam". Sie soll vom 6.-9. 7. in Stockholm stattfinden. Vorbereitungskomitees sind u. a.: "Die Internationale der Kriegsdienstgegner", "Christliche Friedenskonferenz". Delegierte einer AK waren u. a.: "Internationale Studentenunion", "Pax Christi International", "Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit" (WILPF).
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 50, Offenbach, Ende September 1967.

15.10.1967:
Mitte Oktober erscheint die Nr. 51 der Zeitschrift "Informationen zur Abrüstung" als "Springer-Sonder-Nummer". Einleitend heißt es u. a.: "Hier läuft, millionenfach unter die Leute gebracht, eine Propagandawelle, die geradezu einen Musterfall für jene Methoden darstellt, die Springers Gegner an Springer kritisieren. Hier wird legitime politische Opposition, die die Prinzipien unserer Verfassung ernst nimmt, als verfassungsfeindlich diffamiert und das praktiziert, was unser Strafgesetzbuch 'Volksverhetzung' nennt … Die Pressefreiheit, einst in langwierigen Kämpfen dem feudalen Staat abgezwungen, soll demnach durch gegenseitige Kontrolle, durch Vielfalt und steten Wandel gesichert sein."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Warum Springer enteignen?", über die Parole "Springer enteignen?"
- "Politik der Springer-Presse von ihr selbst dargelegt", über einen Artikel von H. G. von Studnitz in "'Welt am Sonntag"
- "Grundgesetz Art 14 und 15", über Eigentum, Erbrecht und Vergesellschaftung
- "Springer", über "Werbemillionen", "Springer Zeitungen", "Fahnenträger zum Verlegerfernsehen", Mauerbauer", "Politik für den Kalten Krieg", "Springer Politik an einem Beispiel demonstriert", "Springer- Ein Faschist?", "Enteignen- Ehe die Demokratie scheitert", "Enteignung Springers gefordert"
- "Keine Zeile für Springer", über eine Entschließung der Gruppe 47",
- "Strafgesetzbuch § 130", über "Angriffe auf die Menschenwürde"
- "10 Thesen zum Thema Pressekonzentration", über Thesen zur publizistischen Macht von Springer (GG, Art 15, 18, 26)
- "Springers Machtmissbrauch könnte verhindert werden", über Vorschläge zur Entflechtung des Springer-Konzerns
- "Militärpolitik der Bundesregierung", über eine "Erklärung der Kampagne für Abrüstung"
- "Notstand: Notstandsgesetze", über bundesrepublikanische Zeitungen zum Thema (u. a. "Süddeutsche Rundschau)
- "Krieg in Vietnam", über Berichte und Kommentare aus bundesrepublikanischen Zeitungen (u. a. "Die Zeit", "Frankfurter Rundschau", "New York Times") zum Thema
- "An die jungen Amerikaner, an das amerikanische Volk, an alle Menschen guten Willens", über "Zustimmungserklärungen" amerikanischer Intellektueller

Geworben wird für "Literatur zum Thema: Pressekonzentration, Springer-Konzern", u. a.: J. Habermas: "Strukturwandel der Öffentlichkeit", F. Kübler: "Wirtschaftsordnung und Meinungsfreiheit", W. Wegner: "Konzentration im Pressewesen". Berichtet wird noch von einer "Anti-Springer-Demonstration" in Hamburg.
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 51, (Springer-Sonder-Nummer), Offenbach, Mitte Oktober 1967.

November 1967:
Es erscheint die Nr. 52 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a.: "An den Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik läuft zur Zeit eine Unterschriftenaktion gegen die Notstandsgesetzgebung. Der Allgemeine Studentenausschuss der Frankfurter Universität hat ein 'Manifest der Hochschulen gegen 'Notstandsgesetze' herausgegeben … Außenpolitisch bedeutet die vorgesehene Verbreitung auf einen 'Zustand der äußeren 'Gefahr', der von den herrschenden politischen Kräften jederzeit beliebig behauptet werden kann, eine Störung der Bestrebungen zur Festigung und zum Ausbau der internationalen Beziehungen in Europa. Die Notstandsgesetze sind kein Schutz vor Kriegsgefahr. Sie blockieren Friedenssicherung …" Zum Militärputsch in Griechenland wird erklärt: "Auch jene Putschisten versuchten, ihrem Gewaltstreich durch Berufung auf Notstandsartikel den Anschein der Legalität zu wecken. Die Notstandspläne der Bundesregierung sind darauf angelegt, in Krisensituationen den Weg der Gewalt zu weisen …"

Artikel der Ausgabe sind:
- "Die neuen Notstands-Gesetzentwürfe", über Kurzinformationen zu Verabschiedung der fünf Gesetzentwürfe zur Notstandsgesetzgebung durch die Bundesregierung am 20. 10.
- "Neue Kampagne gegen die Notstandsgesetze", über Berichte und Kommentare zum Thema aus dem bundesrepublikanischen Blätterwald (u. a. "Süddeutsche Zeitung", "UPI", "FdK Pressedienst"
- "Auszüge aus Ernst Blochs Rede zur Verleihung des Friedenspreises 1967" und Rede auf der Schlusskundgebung "Notstand der Demokratie" am 30.10.66 in Frankfurt/M.
- "Demokratie und Abrüstung", über die "Zielsetzung für den Ostermarsch 68"
- "UNO-Experten: Atomwaffen sinnlos", über eine UN-Vollversammlung
- "Zur Springer-Aktion der Kampagne", über die Parole der "Enteignung Springers"
- "Forum" über einen Artikel von Krockow: "Über gesellschaftliche Voraussetzungen des Friedens"
- "Ein Bischof weigerte sich, ein Polaris-U-Boot zu segnen", über einen englischen Theologen
- "Krieg in Vietnam", über Berichte und Kommentare aus bundesrepublikanischen Zeitungen (u. a. "Frankfurter Rundschau", "Süddeutsche Zeitung", "Sozialistische Korrespondenz"
- "Martin Luther King", über eine Ansprache in der "Riverside Church" in New York
- "Evangelische Christen zum Krieg in Vietnam", über eine Konferenz evangelischer Studentenpfarrer in der BRD und West-Berlin vom 11.-15.9.
- "Amerikanische katholische Bischöfe fordern Frieden in Vietnam", über die Forderung nach "Einstellung des Bombardements und Aufnahme der Friedensverhandlungen"
- "Damit sich hier etwas ändert!", über eine Rede von Gollwitzer am 21.10.67 bei einer Vietnam-Demo in West-Berlin

Geworben wird für Literatur zu den Notstandsgesetzen, u. a.: Karl Bechert: "Notstandsgesetzgebung", Theo Schiller: "Die politische Austrocknung der Länder", DGB Bundesvorstand (Hrsg.): "Entschließung des Bundesausschusses des DGB!". Berichtet wird noch über die Vietnam-Demo am 21.10. in West-Berlin mit Gollwitzer und Rudi Dutschke.
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 52, Offenbach, November 1967.

01.12.1967:
Anfang Dezember erscheint die Nr. 53 der Zeitschrift: "Informationen zur Abrüstung". Einleitend heißt es u. a.: "Es sind nicht mehr die nur die Berliner Studenten, die demonstrieren, und es sich nicht mehr nur Studenten, die aufbegehren. Durch unser Land geht eine Welle von Lohnbewegungen und Arbeitskämpfen, trotz aller Versuche der Großen Koalition Lohnbewegungen durch schillernde Schlagworte ('Konzertierte Aktion') an der Entfaltung zu hindern …" Dies alles sei "ein falsches politisches Gesamtkonzept, das sich innenpolitisch, außenpolitisch und wirtschaftspolitisch äußert und das dem Herrschaftsinteresse einer politisch-militärisch-ökonomischen Machtelite entspringt, seine Konsequenz am schärfsten in der Rüstungspolitik und ihrem innenpolitischen Pendant, den Notstandsplänen, zeigt". Hier würden sich "neue Chancen für die außerparlamentarische Opposition" ergeben.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Neue Chancen der außerparlamentarischen Opposition", über neue Wege und Chancen der APO, Parole dazu: "Brecht dem Schütz die Gräten!"
- "Gewerkschaften machen vom Widerstandsrecht Gebrauch", über Auszüge einer Rede Otto Brenners im Deutschen Bundestag am 16.11.
- "Europäische Sicherheit", über Berichte und Kommentare aus: "Das ganze Deutschland", "dpa", "Der Stern" zum Thema
- "Kein Friede in Nahost", über Berichte und Kommentare u. a. zu: "Ägypten stellt zwei Bedingungen", Nahost-Erklärung von drei KP-Führern" ("Upi", "dpa")
- "Krieg in Vietnam", über Berichte und Kommentare aus bundesrepublikanischen Zeitungen (u. a. "Upi", ap")
- "Christliches Ja zur Revolution", über eine Sendung des Süddeutschen Rundfunks (Pater Giulio Girardi, Rom)
- "Eine sichere Welt", über einen Bericht von der XVII Pugwash-Konfrenz in Ronneby (Schweden) vom 3.-6.9.
- "Biologische Kriegsführung", über Prof. H. Meyrowitz (Frankreich) auf der 17. Pugwash-Konferenz (Arbeitspapier)
- "Hungerbombe", über die Ernährung der Weltbevölkerung
- "Rüstung, Abrüstung", u. a. über Kernwaffen und Militärische Raumflüge
- "Seminar in Marienbad", über einen Artikel von G. Schmid

Geworben wird u. a. für Gert Schäfer/Carl Nedelmann (Hrsg.): "Der CDU-Staat", Uwe Nehrlich: "Krieg und Frieden im industriellen Zeitalter" und: "Deutschlandpläne - Dokumente und Materialien zur deutschen Frage (Hrsg.: Kurt Hirsch).
Q: Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner: Informationen zur Abrüstung, Jg. 5, Nr. 53, Offenbach, Anfang Dezember 1967.

30.01.1968:
Ende Januar erscheint die Nr. 54 der Zeitschrift: "Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung." Mit dieser Ausgabe ändert sich nicht nur der Titel der Zeitschrift, sondern auch der Herausgeber. Die Zeitung wird nun von der "Kampagne für Demokratie und Abrüstung" (vormals: "Kampagne für Abrüstung - Ostermarsch der Atomwaffengegner") herausgegeben. Zur Umbenennung gibt es keinerlei Hinweise.

Einleitend heißt es, dass der APO "neue Aufgaben und neue Möglichkeiten zugewachsen sind". Es sei notwendig, eine "gründliche Diskussion über politische Zielsetzungen und Strategie dieser Opposition" zu führen. Dazu habe die Kampagne zu einer Konferenz nach Essen (13./14.1.) eingeladen. "An der Konferenz nahmen u. a. Vertreter der Jungdemokraten, des SHB, des SDS, der Humanistischen Studentenunion, der Republikanischen Clubs, der Notstandskuratorien und christlichen Friedensorganisationen sowie Gewerkschaftsfunktionäre und Redakteure oppositioneller Zeitschriften teil." Im Anschluss an die Konferenz sei der "Aufruf zum Ostermarsch 68" beschlossen worden.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Krise der Demokratie in der BRD", über einen Beitrag von W. Gottschalch
- "Aufruf zum Ostermarsch 68", über den Aufruf der Kampagne und die Forderungen: "Für sozialen Frieden - Gegen den Rüstungsstaat", "Für Demokratie - Gegen Notstandsgesetze", "Für Sicherheit in Europa - Für Abrüstung in allen Ländern", "Gegen den Krieg der USA in Vietnam - Gegen Völkermord"
- "Chancen der außerparlamentarischen Opposition. Diskussionsbeiträge", u. a. von Arno Klönne, Carl L. Guggomos (BED), G. Verheugen (Deutsche Jungdemokraten), K. D. Wolff (Bundesvorsitzender des SDS), Klaus Meschkat (Vorsitzender des RC, West-Berlin),Hinrich Oetjen (Bundesjugendsekretär der IG Chemie)
- "Stellungnahmen zur außerparlamentarischen Opposition", über Beiträge von Karl Hermann, Ekkehart Krippendorf, Harmut Häussermann, Wolfgang Streeck

Aufgerufen wird zum "Sternmarsch auf Bonn" (noch ohne Datum).
Q: Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Hrsg.): Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung, Jg. 6, Nr. 54, Offenbach, Ende Januar 1968.

28.02.1968:
Ende Februar erscheint die Nr. 55 der Zeitschrift: "Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung". Einleitend wird erklärt, dass zurzeit ein "großangelegtes Manöver zur Irreführung der öffentlichen Meinung" laufen würde. In der Presse würde die Wortwahl lauten: "Terror und Aufruhr herrscht in der Bundesrepublik." Der Staat müsse gegen "rote Banditen" und "linke Partisanen" "hart durchgreifen und den Terror mit staatlicher Gewalt brechen". "Die Große Koalition und die ihr nahestehende Presse sieht offenbar die Stunde gekommen für den Großangriff nicht nur auf den Protest der Schüler und Studenten, sondern auf die außerparlamentarischen demokratische Opposition überhaupt." Zu Steinwürfen auf Berliner Springer-Filialen wird anmerkt, dass die "Urheber jener Steinwürfe" unbekannt seien. Die Sprecher der APO hätten sich "von ihnen distanziert". Die Methode des Staates indes sei bekannt, "wie auch die sozialistische Bewegung" sich in ihrer Geschichte "immer solchen Agenten der Provokation ausgesetzt" sahen, "als deren Auftraggeber sich später in der Regel die Polizeibehörden oder Agenten des Obrigkeitsstaates herausstellten". Zum "Terror der Studenten in der "Springer-Presse" und im "Bayern-Kurier" ist angemerkt: "In dieser Situation kann die außerparlamentarische Opposition den gegebenen Bestand an demokratischen Regelungen erhalten und die Voraussetzungen für eine weitere Demokratisierung herstellen, wenn sie sich vor der Flucht in isolierenden Scheinradikalismus ebenso wie der Fixierung auf die bloße (studentische) Generationsrevolte hütet und statt dessen zielstrebig das Gesamtpotenzial an Demokraten zur politischen Aktion führt."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Staatsgewalt und Protest", über einen Beitrag von Helmut Schauer zur "Bundestagssitzung über 'Unruhe' unter der Jugend und den Studenten"
- "Arbeiterfunktionäre erklären Solidarität mit Studenten und Schülern", über eine Solidaritätsadresse zum Ostermarsch 68 von Betriebsräten, BR-Vorsitzenden, Gewerkschaftssekretär und Bevollmächtigte (Dortmund, 9.2.)
- "Die Zeichen standen auf Sturm", über einen Beitrag von Guggomos zu Aktionen und Demos in West-Berlin am 17. und 18.2.
- "Bekanntmachung", über einen Text der Kampagne
- "Krieg in Vietnam", u. a. über einen Beitrag von Sartre: "Dieser Krieg ist Völkermord"
- "Parteien", u. a. über Beiträge zum "Aktionsprogramm" der CDU, den "Sozialdemokratischen Perspektiven im Übergang zu den siebziger Jahren, "Anmerkungen zum SPD-Programm"
- "NATO-Flugplatz Nörvenich", über den Flugplatz
- "Zur Militärpolitik der BRD", über einen Beiträge von Klaus Ehrler
- "Immer mehr Geld für die Rüstung", über die "Gesamtausgaben in der Welt" (160 Milliarden)
- "Eine französische Studie über europäische Friedensordnung", über eine Studie des "Europa-Archiv"
- "Zum Atomwaffen-Sperrvertrag", über einen Beitrag von Arno Klönne
- "Aus der Opposition", u. a. über Aktionen am 30.1.68 der "Aktion Januar 68" in München, das "Sozialistische Zentrum" in Offenbach, die Auftaktkundgebung der Kampagne in Mannheim, Aktionen gegen Springer, den Aufruf der Gewerkschaftsjugend zum Sternmarsch auf Bonn und über Demonstrationstage zum 4.12.67 in den USA
Q: Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Hrsg.): Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung, Jg. 6, Nr. 55, Offenbach, Ende Februar 1968.

01.04.1968:
Anfang April erscheint die Nr. 56 der Zeitschrift: "Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung". Einleitend heißt es zum "Ostermarsch 68", dass "drei Nuklear-Mächte gemeinsam die Sicherheit der Kernwaffen nicht besitzenden Mächte gegen Atomwaffenangriffe garantieren." "In dieser Situation will die Regierung der Bundesrepublik Notstandsgesetze verabschieden, die totalitär-perfektionistischen Charakter haben, die durch die außenpolitische Situation in keiner Weise zu rechtfertigen sind, die bei unseren Nachbarn den Eindruck machen müssen, als bereite sich unser Staat auf einen Krieg vor … Wer die Demokratie in der Bundesrepublik am Leben erhalten und ausbauen will, der wird sich zugleich für eine fortschrittliche Außenpolitik einsetzen, für die Anerkennung der Nachkriegsgrenzen in Europa, für die Auflösung der NATO und Warschauer Pakt zugunsten eines gesamteuropäischen Sicherheitssystems, für das Prinzip des Atomwaffensperrvertrages, gegen Mitbesitz an Atomwaffen, gegen die Unterstützung der griechischen Militärdiktatur, gegen den Krieg der USA in Vietnam." Dieses "Gesamtprogramm" vertrete der Ostermarsch 68.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Der unaufhaltsame Aufstieg des Kurt Georg Kiesinger", über einen Beitrag aus "Neutralität. Kritische Schweizer Zeitschrift für Politik und Kultur"
- "Spekulationen mit dem Bundespräsidentenamt", über Bundespräsident Lübke
- "Alarmplan der NATO", über einen Beitrag des "Berliner Extra Dienst"
- "Schröder über Rüstung und Wirtschaft", über ein Referat des Bundesverteidigungsministers Schröder am 12.3.1968 in Düsseldorf
- "Parteien, Studenten, Kirchen, über einen Beitrag zum SPD-Parteitag von Karl Wienken, Berichte aus dem bundesdeutschen Blätterwald zum VDS ("ap"), "SDS-Konferenz" (29.-31.3 in Frankfurt/M.)
- "Friedensaufgaben der Deutschen", über eine evangelische Denkschrift und über die "Denkschrift des Bensberger Kreises"
- "Krieg in Vietnam", über einen Beitrag von Tran Van Dinh
- "Bundesjugendring zum Krieg der USA in Vietnam", über eine Erklärung vom 21.2.68
- "Zur Diskussion gestellt", über einen Beitrag von Herbert Stubenrauch zum Thema: "Direkte Aktion - Einübung von Terrormethoden?"
- "Partisanen contra Establishment - aber wie?", über einen Beitrag von Andreas Buro
- "Vietnam und die deutsche Moral", über einen Beitrag von Helmut Schauer
- "Aus der Kampagne", über Vorgänge beim SPD-Parteitag, "Presserklärung" der Kampagne, "Stellungnahme zu den Vorgängen in Polen", und über den 11. Mai. Sternmarsch auf Bonn gegen die Notstandsgesetze

Berichtet wird über "Aktionen der Kampagne für Demokratie und Abrüstung", aus Schleswig-Holstein und Hamburg: 13. April (Glücksburg), 14. April (Lübeck), 15. April (Hamburg), Bremen-Bremerhaven: 13. April (Bremerhaven), 15. April (Bremen), Niedersachsen: 13. April (Braunschweig), 14. April (Hannover), 15. April (Hannover), Nordrhein-Westfalen: 13. April (Bielefeld), 14. April (Gelsenkirchen, Wattenscheid, Bochum), 15. April (Dortmund), Hessen/Rheinland: 14. April (Kassel und Mainz, Frankfurt/M.), 14. April (Hanau), 15. April (Offenbach und Frankfurt/M.), Baden/Pfalz/Saar: 13. April (Neunkirchen, Saarbrücken), Pfalz/Nord- und Mittelbaden: 13. April (Ludwigshafen, Heidelberg), 14. April (u. a. Pforzheim, Ludwigsburg, 15. April (Frankfurt/M., Kornwestheim, Stuttgart), Württemberg/Bodensee: 13. April (in größeren Städten), 14. April (Ludwigsburg), 15. April (Stuttgart-Zuffenhausen), Südbayern: 13. April (München, Augsburg, Passau, Kempten, Regenburg, Ingolstadt), 14. April (ohne genaue Angabe), 15. April (München-Süd), Nordbayern: 13. April (Fürth, Erlangen, Nürnberg), 14. April (Nürnberg), West-Berlin: 14. April (Stadtteilaktionen , u. a. Hasenheide, Wittenbergplatz). Geworben wird für die "Arbeits- und Propagandamaterialien" der Kampagne zum Ostermarsch, Vietnam, Notstandsgesetze und Springer-Presse. Geworben wird für die eigene Zeitschrift.
Q: Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Hrsg.): Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung, Jg. 6, Nr. 56, Offenbach, Anfang April 1968.

30.04.1968:
Ende April erscheint die Doppelnummer 57/58 der Zeitschrift: "Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung". Einleitend wird erklärt, dass seit "10 Jahren der Protest der außerparlamentarischen Opposition, der Gewerkschaften, Professoren, Kirchenvertreter und Studenten die Annahme von Notstandsgesetzen verhindert" habe. Jetzt würde Gefahr drohen; denn "die Regierung der Großen Koalition will die Notstandsgesetze noch im Frühsommer im Bundestag durchdrücken". "Gegen den massiven Versuch, bis Juni dieses Jahres die Notstandsgesetze durchzupeitschen, kann nur noch massiver Druck wirksam werden." Aufgerufen wird von der Kampagne zum "Sternmarsch auf Bonn" am 11. Mai 1968. Wichtige Parole: "Treibt Bonn den Notstand aus!"

Artikel der Ausgabe sind:
- "Establishment und Opposition", über einen Beitrag von Gerd Hirschauer
- "Martin Luther King und Rudi Dutschke", über einen Beitrag von Heinz Kloppenburg
- "Ostermärsche 68 - Alternative zur Bonner Politik", über den Mordanschlag auf Dutschke, Erklärung der Kampagne zum Attentat auf Dutschke, Aufforderungen an den DGB, Telegramm an Willy Brandt
- "Bonn und die modifizierte NATO-Strategie", über einen Beitrag von Hanns-Jochen Hauß
- "Gefahr im Verzug", über eine Rede von Werner Hofmann (Direktor des Soziologischen Instituts der Uni Marburg) auf der Abschlusskundgebung der Kampagne in Frankfurt/M. (15.4.68)
- "Notstandsgesetze", über "Notstandsartikel", "Notstand 68", "Argumentation der Regierung - Täuschungsmanöver"
- "Bei uns droht nur der Staatsstreich", über einen Beitrag von Gösta von Uexküll
- "Bonn und die Vorbehaltsrechte der Alliierten", über einen "Offenen Brief" von Helmut Ridder an die "Mitglieder des Rechtsausschusses und des Innenausschusses des Deutschen Bundestages"
- "Otto Brenner am 16. November 1967 beim 2. Notstandshearing", über die Entwürfe der Bundesregierung zur Notstandsgesetzgebung
- "Süß und ehrenvoll …", über einen Beitrag von ernst Kempen
- "Notstandspapier der oppositionellen SPD-Abgeordneten- Ausreichender Schutz der Grundrechte?", über einen Beitrag von Inge Hornischer
- "Appell an die Delegierten des SPD-Parteitages", über einen Beitrag des "Kuratoriums Notstand der Demokratie"
- "Beschluss des Verbandes Deutscher Studentenschaften", über den VDS zur 2. Lesung der Notstandsgesetze
- "erweiterter Katastrophenschutz und Selbstschutz aus kritischer Sicht", über einen Beitrag von Karsten Kullmann
- "Neue Notstandsvorlage enttäuscht alle Hoffnungen", über einen Beitrag von Jürgen Seifert
- "Autoritäre Vollmacht für die herrschende Schicht", über einen Beitrag von Arno Klönne"
- "Offener Brief", über einen Brief an den Vorsitzenden des DGB L. Rosenberg und die Vorsitzenden der 16 Einzelgewerkschaften (unterschrieben u. a. von Wolfgang Abendroth und Werner Hofmann)
- "Ostermärsche 68 - Sternmarsch auf Bonn, 11.5.68 gegen Notstandsgesetze", über den Aufruf der Kampagne von Klaus Vack

Aufgerufen wird zum Sternmarsch auf Bonn am 11.5. 68. Unterzeichner des Aufrufs sind u. a. W. Abendroth, H. Ridder, W. Hofmann, H. Düker.
Q: Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Hrsg.): Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung, Jg. 6, Nr. 57/58, Offenbach, Ende April 1968.

Juni 1968:
Es erscheint die Nr. 59 der Zeitschrift: "Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung". Einleitend wird erklärt, dass mit der "Annahme der Notstandsgesetze die Mehrheit des Deutschen Bundestages die eigenen politischen Rechte an die Exekutive abgetreten" habe "und zugleich den Bürgern Grundrechte entzogen" hat. "Die außerparlamentarische Opposition" führe ihre "Auseinandersetzungen um die Demokratie in der Bundesrepublik nach der Annahme der Notstandsgesetze unter neuen, erschwerten Bedingungen … Die Notstandsgesetze sind für die politische Herrschaftsschicht in der BRD ein Instrument unter anderen, um im gegebenen Moment ihre bedrohte Macht zu erhalten … Ziel der außerparlamentarischen Opposition ist es weiterhin, diese Mehrheit (die demokratische Opposition, d. Verf.) für sich zu gewinnen und ihr durch politische Aktionen die eigene Kraft bewusst zu machen … Die Opposition wird den Kampf um noch bestehende politische Freiheitsrechte ausweiten zum Kampf um eine neue, demokratische Verfassung der Bundesrepublik."

Artikel der Ausgabe sind:
- "Notstandsgesetze nach der 3. Lesung", über einen Beitrag von Heinrich Werner
- "Notstandsgesetze widersprechen dem SPD-Parteitag", über einen Beitrag von Klaus Vack, der erklärte dass diese Beschlüsse dem "Nürnberger Parteitag der SPD" widersprechen würden
- "Nein- Stimmen bei der Schlussabstimmung", über Nein- Stimmen bei der Abstimmung im Bundestag (von 48 Abgeordneten der FDP, stimmten 46 gegen die Notstandsverfassung)
- "Sternmarsch auf Bonn'", über einen Bericht vom Sternmarsch am 11. Mai und über Berichte aus dem BED, der "Frankfurter Rundschau", dem "DGB Nachrichtendienst"
- "Die Scheinrevolte und ihre Kinder", über einen Beitrag von Jürgen Habermas
- "Aus der Opposition", über Beiträge vom "Bundeskongress der Jungsozialisten", von Meschkat "zur Strategie der APO in Berlin"
- "Potential des Neofaschismus", über einen Beitrag von Eckart Spot ("Überlegungen und Materialien")
- "Strauß: Im schwarzen Afrika auf den Spuren der Schwarzen Reichswehr?", über einen Beitrag von Gösta von Uexküll
- "Zur Lage in Westberlin", über die derzeitige politische Situation
- "Ist die Bundesrepublik noch zu retten", über einen Beitrag von Sebastian Haffner im "Stern"
- "Die deutsche Wirklichkeit sehen", über den Chefredakteur der Kirchenzeitung
- "Meinungen zur Deutschlandpolitik", u. a. über die Anerkennung der Oder-Neiße Linie
- "Europäische Sicherheit", über Beiträge zum Thema aus "Süddeutsche Zeitung", "dpa"
- "Notstand am Beispiel Griechenland", über einen Beitrag von Friedhelm Baukloh

Geworben wird für das Buch von Arno Klönne und Bernd Jansen: "Imperium Springer. Macht und Manipulation".
Q: Kampagne für Demokratie und Abrüstung (Hrsg.): Außerparlamentarische Opposition. Informationen für Demokratie und Abrüstung, Jg. 6, Nr. 59, Offenbach, Juni 1968.

Letzte Änderung: 17.02.2017