'Rote Garde'
Tribüne der revolutionären Jugend (Wien, 1969-1972)
Die Zeitschrift der revolutionären Jugend (Wien, 1972-1974)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen


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Die "Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend" war das Jugendorgan der "Vereinigung Revolutionärer Arbeiter Österreichs (Marxisten-Leninisten)". Die Zeitung löste den "Funken" (vgl. Dietmar Kesten: Funke. Monatsschrift junger revolutionäre Marxisten (Wien)) ab. Womöglich kam es in der Frage einer eigenen Jugendorganisation innerhalb der VRA im Frühjahr 1969 zu Differenzen, die seit der Gründung der MLPÖ schwelten und sich im Organ "Funken" zu manifestieren schienen.

In der Nr. 1 der Zeitung "Rote Garde - Tribüne der revolutionäre Jugend", die den "Funken" ablöste und nun von der VRA herausgegeben wurde, wurde auf diese Auseinandersetzungen eingegangen: "Gemäß eines einstimmig gefassten Beschlusses, sollte das Impressum unserer Jugendzeitung 'Funke' insofern geändert werden, dass als Eigentümer der Zeitung unserer 'Vereinigung Revolutionärer Arbeiter Österreichs (ML)' aufscheinen sollte. Diesen mit seiner Stimme gefassten Beschluss durchzuführen, verhinderte Walter Janosch, der seinerzeit vom 'Funke'-Redaktionskollektiv als Impressumsträger eingesetzt wurde - indem er die notwendigen pressegesetzlichen Schritte verweigerte. Die Leitung unserer Organisation hat sich daher entschlossen, um das regelmäßige Erscheinen unserer Jugendzeitung zu garantieren, diese unter dem Namen 'Rote Garde' herauszugeben" (Rote Garde, 1/1969, S. 2). Auch wurde der Untertitel in "Tribüne der revolutionären Jugend" geändert.

Eine erste Ausgabe der "Roten Garde", die die VRA (vgl. Dietmar Kesten: Vereinigung Revolutionärer Arbeiter Österreichs (M-L) 1968 - 1981, Zeitungen: Der Kommunist, Für die Volksmacht, Rote Garde) als "unsere Jugendzeitung" bezeichnete, erschien im Mai 1969. Im Dezember 1974 gab die VRA bekannt, dass auf "Beschluss der gesamtösterreichischen Vertrauensmännerkonferenz der VRAÖ (ML) die Zeitschrift 'Rote Garde' mit Jahresende 1974 eingestellt" werde. Stattdessen solle das ZO "in verstärktem Umfang (alle 3 Wochen, 17 mal im Jahr) erscheinen" (Für die Volksmacht, 93/1974, S. 2). Eine eigene Jugendgruppe der VRA, die nicht identisch mit einem eigenen Jugendverband war, dürfte sich Ende 1969 konstituiert haben (vgl. Der Kommunist, 35/1970, S. 2f.). Die Zeitung sollte "allen revolutionären Jugendlichen, die mit uns zusammenarbeiten wollen" offen stehen (vgl. Rote Garde, 1/1969, S. 2.).

Bekannt gegeben wurde in der Nr. 3/1969, dass es nun auch ein "Mitteilungsblatt" gebe, das sich "Rote Garde intern" nenne und "in unregelmäßigen Abständen" erscheinen werde. Bestimmt sei es für alle Aktivsten. Die "Rote Garde" wolle zudem "eine Zeitung neuen Typs sein", die "auf dem Boden des Marxismus-Leninismus, der Maotsetungideen" stehe (ebd.).

Aus der Nr. 4/1969 lassen sich die Differenzen um die Zeitung "Rote Garde" erhellen. Dort wurde u. a. erklärt, dass der "Gründung der VRAÖ(ML) vom 22. Juni 1968" "der Zusammenschluss der vordem formell gegenseitig unabhängigen Redaktionen von 'Kommunist' und 'Funke' vorausging. Der konstituierende Kongress der VRAÖ(ML) anerkannte 'Der Kommunist' als Zentralorgan, während sich der 'Funke', wie schon früher, erneut hauptsächlich den überaus wichtigen Problemen der revolutionären Jugend … widmen sollte". Die "Gewichtsverteilung" sah so aus: "Der Kommunist, Zentralorgan der VRAÖ(ML), Funke, Organ der VRAÖ(ML) für die besondere Jugendproblematik". Der Streit um die Eigentumsrechte an der Zeitung "Funke" (Herausgeber, Eigentümer und Verleger, Walter Jarosch) werde mit der Umbenennung in "Rote Garde" beendet. Damit sei es gelungen, "sich konsequent gegen Jarosch, den Streikbrecher der organisatorischen Einheit, durchzusetzen" (vgl. Rote Garde, 4/1969, S. 12f.).

Mit der Ausgabe 22-23/1971 führte die Zeitung die Rubrik "Aus den Betrieben" ein. Im Juli 1971 wurde die Gründung eines "Revolutionären Lehrlingskomitees (RKL)" bekannt, dass womöglich von der Jugendgruppe der VRA ins Leben gerufen worden war. Ziel des Komitees sei es, "die Organisierung der Arbeiterjugend zur aktiven Teilnahme am Kampf zur Verteidigung ihrer Interessen und zum Sturz der herrschenden Kapitalistenklasse" zu bewegen (Rote Garde, 24/1971, S. 2).

Die "Rote Garde" sollte "die Jugendzeitung der Vereinigung Revolutionärer Arbeiter" sein. Ihre Hauptaufgaben sollten sein: "die politische Arbeit im Betrieb und außerdem die Propaganda mit unserer Zeitung". Als wichtiges Instrument der Agitation, um "den Kontakt mit den Lehrlingen enger zu gestalten", dienten "Flugblattaktionen vor den Wiener Berufsschulen" (Rote Garde, 35/1973, S. 8, Rote Garde, 40/1973, S. 7). Zur VRA hieß es, sie solle zur "Schaffung einer neuen Klassenpartei der österreichischen Arbeiter" beitragen (ebd.).

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

1969:
Vermutlich 1969 erscheint das "1. Flugblatt" von "Rote Garde" mit dem Titel: "Lehrling, Du wirst betrogen!"
Aufgerufen wird dazu:
"Wir müssen uns organisieren, uns über unsere Lage im Klaren werden und vereint den Kampf aufnehmen".
Quelle: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, 1. Flugblatt: Lehrling, Du wirst betrogen!, Wien, o. J. (1969).

1969:
Vermutlich 1969 erscheint ein 2-seitige Sondernummer (Werbenummer) der Zeitung "Rote Garde" mit der Schlagzeile: "An die rebellierenden Schüler und Studenten!". Aufgerufen wird u. a. dazu, "dass sich die rebellierenden Kräfte sammeln". Eingeladen wird zu Diskussionsrunden im Lokal Schönborngasse (Wien).
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend. Sondernummer: An die rebellierenden Schüler und Studenten!, Wien, o. J. (1969).

Mai 1969:
Die Nr. 1 der Zeitung "Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend" erscheint in Wien. Eigentümer der Zeitung ist die "Vereinigung Revolutionärer Arbeiter Österreichs (Marxisten-Leninisten)". Herausgeber und Verleger ist Alfred Jocha, für den Druck und Inhalt verantwortlich ist Herbert Treitl (beide Wien).
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Revolution und Jugend"
- "An die Leser"
- "Das Schulsystem ist faul"
- "Traumberufe"
- "Hohe Hochzeit"
- "Im Blickpunkt: Polizeiterror in Heidelberg"
- "Kampf um Palästina. Die Schulmädchen von Gaza"
- "Wir sind so frei"
- "Die große Chance"
- "Kein Pardon?"
- "Klassenjustiz"
- "Damit alles beim Alten bleibt"
- "Polizeiuniversität"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 1, Wien, Mai 1969.

Juni 1969:
Die Nr. 2 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Wohin die Prinzipienlosigkeit führt".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Die Wahlpleite"
- "An die Leser"
- "Aus der Praxis"
- "Nieder mit den neuen Zaren"
- "Olah - Söldling der Reaktion"
- "Bankrott"
- "Subventionierte Zinsgeier"
- "Leserbriefe"
- "Schmierereien auf Hochschulwänden"
- "Wie sich die Bilder gleichen"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 2, Wien, Juni 1969.

Juli 1969:
Die Nr. 3 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Doppelte Buchführung".
Inhalt der Ausgabe ist:
"Ohne Klassenkampf kein Erfolg an den Hochschulen"
- "An die Leser"
- "Krieg und Sozialismus"
- "Im Blickpunkt. Preistreiber zur Kapitulation gezwungen"
- "Gewehre gegen das Volk"
- "Die Aufklärer sind über uns"
- "Ausbeutung und Dressur"
- "Ein siegreicher Feldherr"
- "4. Mai 1919"
- "Secret"
- "Dem Tüchtigen gehört die Welt"
- "Internationales Mosaik"
- "Stützen der Gesellschaft"

Bekannt gegeben wird, dass die "Rote Garde" über ein "Mitteilungsblatt" verfügt, das sich "Rote Garde intern" nennt und "in unregelmäßigen Abständen" erscheinen wird. Bestimmt sei es für "alle Aktivsten". Die "Rote Garde" wolle zudem "eine Zeitung neuen Typs sein", die "auf dem Boden des Marxismus-Leninismus, der Maotsetungideen" stehe.
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 3, Wien, Juli 1969.

September 1969:
Die Nr. 4 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Ho, Ho, Ho Chi Minh!".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Was kommt auf uns zu?"
- "An die Leser"
- "Aus der Praxis"
- "Ein alter Hut"
- "Die Prüfung als Repression"
- "Im Blickpunkt: Gis rebellieren"
- "Leser diskutieren"
- "Lehrmeister"
- "Aus dem Hinterhalt"
- "Musterstaat"
- "Die Marxisten-Leninisten zum Streikbruch der organisatorischen Einheit"

Im Artikel "Die Marxisten-Leninisten zum Streikbruch der organisatorischen Einheit" wird auf die Auseinandersetzungen in der MLÖ/MLPÖ eingegangen, die von der VRA "revisionistischer Machenschaften" beschuldigt werden. Die erklärte Aufgabe der VRAÖ(ML) sei es, "als Vorläufer für die unumgänglich notwendige neue proletarisch-revolutionäre Partei" voranzugehen. Der "Gründung der VRAÖ(ML) vom 22. Juni 1968 ging "der Zusammenschluss der vordem formell gegenseitig unabhängigen Redaktionen von 'Kommunist' und 'Funke' voraus. Der konstituierende Kongress der VRAÖ(ML) anerkannte 'Der Kommunist' als Zentralorgan, während sich der 'Funke', wie schon früher, erneut hauptsächlich den überaus wichtigen Problemen der revolutionären Jugend … widmen sollte." Die "Gewichtsverteilung" sah so aus: "Der Kommunist, Zentralorgan der VRAÖ(ML), Funke, Organ der VRAÖ(ML) für die besondere Jugendproblematik.

Abgesetzt habe man sich nun vom bisherigen Macher des "Funken", Jarosch, durch die Umbenennung der Zeitung in "Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend". Die "Rote Garde" unterstehe nun der "gesamtorganisatorischen Leitung".
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 4, Wien, September 1969.

Januar 1970:
Die Nr. 7 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Volksmacht gegen die Parteien. Boykottiert die Schwindelwahlen".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Justizterror"
- "An die Leser"
- "Mit vereinten Kräften kämpfen"
- "Der unbekannte Nixon"
- "Der neue Nixon"
- "Boykottiert die Schul-Kronenzeitung"
- "Atomkriegtreiber raus!"
- "Die Rolle der Kunst bei der Vergewaltigung der Massen"
- "Dafür kämpfen"

Aufgerufen wird zu einer "Aktivistenbesprechung" am 14.2. zum Thema "Wahlboykott". Die VRA habe jetzt eine "kampffähige Jugendgruppe".
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 7, Wien, Januar 1970.

Februar 1970:
Die Nr. 8 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Gegen Imperialismus und Militarismus".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Bürgerlicher Pazifismus gegen revolutionären Kampf"
- "An die Leser"
- "Nieder mit dem neuen Wiener Kongress"
- "Schul- 'Ordnung' über alles"
- "Praxis"
- "Bürgerlicher Pazifismus gegen revolutionären Kampf"
- "Pseudorevolutionäre Tendenzen"
- "Schweden - Sozialistischer Wohlfahrtsstatt?"
- "Das ist ihre Abrüstung"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 8, Wien, Februar 1970.

Februar 1971:
Die Nr. 19 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die palästinensische Revolution wird siegen!".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "China heute"
- "Israel - Stützpunkt des Imperialismus"
- "Der Klassenfeind als Richter"
- "Zu Polen"
- "Fiktion"
- "Krise ohne Ende"
- "Auf revolutionärem Kurs?
- "Einiges zur Pop-Kultur"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 19, Wien, Januar/Februar 1971.

März 1971:
Die Nr. 20 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Betrüger!".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Neue Niederlage der Aggressoren"
- "Einigkeit"
- "Wie sich die Gewerkschaftsbonzen die Jugend wünschen"
- "Die Unschuldigen"
- "Nieder mit dem US-Imperialismus"
- "Israel - Stützpunkt des Imperialismus"
- "Notizen"

Berichtet wird über einen "Tafelmarsch und Verteilung von Flugblättern im 10. Bezirk" von Wien gegen den "US-Imperialismus" am 21.2. Aufgerufen wird für den 19.2. zu einer "Diskussionsveranstaltung" zum "100. Jahrestag der Pariser Kommune".
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 20, Wien, Februar/März 1971.

April 1971:
Die Nr. 21 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit einem Zitat von Karl Marx zur Pariser Kommune auf der Titelseite.
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Wer die Wahl(pflicht) hat, hat die Qual"
- "Zum 100. Jahrestag der Pariser Kommune"
- "Israel - Stützpunkt des Imperialismus!"
- "Schwindelwahlen in Indien"
- "Aufruf der Black Panther Partei"

Aufgerufen wird, von der "Roten Garde" organisiert, zum "Arbeitskreis Marxistisch-Leninistische Grundschulung" und zur "1. Mai Kundgebung der Vereinigung Revolutionärer Arbeiter (Marxisten-Leninisten)" in Wien. Parolen sind:
- "Für die Volksmacht!"
- "Gegen die Kapitalsdiktatur!"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 21, Wien, April 1971.

Juni 1971:
Die Doppelnummer 22/23 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die meisten Krankheiten des arbeitenden Menschen haben ihre direkte Ursache in den kapitalistischen Produktionsverhältnissen".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Bericht vom 1. Mai"
- "Ihr Patient - Ihr bestes Kapital"
- "Das Krankenhaus ist keine Insel"
- "Die Wahrheit über Pakistan"
- "September 1968 - Ein Wendepunkt"
- "Ping-Pong-Hysterie"
- "Kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen"
- "Entlarvte Hetzkampagne"
- "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft"
- "Genossen bei Genossen"
- "An die Leser"
- "Aus den Betrieben"
- "Notizen"

Berichtet wird u. a. über den 1. Mai, zu dem "ca. 300 Genossen und Freunde" zur Abschlusskundgebung der "VRA" in Wien kamen. Parolen zum Artikel: "Bericht vom 1. Mai" sind:
- "Für die sozialistische Revolution in Österreich!
- "Alle Macht dem Volk!"

Mit dieser Ausgabe führt die Zeitung die Rubrik "Aus den Betrieben" ein. Reklame wird für zwei Broschüren der VRA ("Am Beispiel der Bawag, die sozialökonomische Basis der SPÖ-Politik" und "Das palästinensische Volk und die anderen arabischen Völker werden siegen") gemacht.
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 22/23, Wien, Mai/Juni 1971.

Juli 1971:
Die Nr. 24 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Beschlagnahmt auf Antrag der BAWAG".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Revolutionäres Lehrlingskomitee gegründet"
- "Die Angst vor der Wahrheit"
- "Kapitalismus führt zum Faschismus"
- "Der Faschismus ist kein Zufall"
- "Schulung"
- "Klarheit im Kampf"
- "Zwei Linien"
- "Lütgendorf spricht, was Kreisky meint!"
- "Lügendörfer"
- "… und nur Kurzsichtige können die fraktionellen Streitigkeiten und das strenge Auseinanderhalten von Schattierungen für unzeitgemäß oder überflüssig halten - Lenin"
- "1934: Bundesheer schießt auf Arbeiter"

Berichtet wird über die Gründung eines "Revolutionären Lehrlingskomitees (RKL)". Ziel des Komitees sei es, "die Organisierung der Arbeiterjugend zur aktiven Teilnahme am Kampf zur Verteidigung ihrer Interessen und zum Sturz der herrschenden Kapitalistenklasse" zu bewegen. Aufgerufen wird zur Teilnahme an Schulungskursen der Jugendgruppe zum Thema: "50 Jahre Kommunistische Partei Chinas".
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 24, Wien, Juli 1971.

August 1971:
Die Nr. 25 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Lehrling, Du wirst betrogen!".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Die einzige Entscheidung - Wahlboykott"
- "Leser schreiben"
- "Genossen, Freunde, Leser"
- "Die Betrugsreform"
- "In die Falle gegangen"
- "Klassenjustiz"
- "Sportfanatismus und seine Bedeutung"
- "5 ehemalige Nazis sind zu wenig"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 25, Wien, August 1971.

Oktober 1971:
Die Nr. 26 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Boykottiert die Schwindelwahlen!".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Wozu?"
- "Antifaschist Lütgendorf"
- "Weltweiter Polizeiterror"
- "Für Recht & Ordnung"
- "Schlag nach im Gesetzbuch"
- "Ein Erfolg"
- "Arbeitgeber - Arbeitnehmer"
- "Wohnungswucher"
- "Arbeiterkontrolle"
- "Kritik-Diskussion"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 26, Wien, Oktober 1971.

November 1971:
Die Nr. 27 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Karikatur: "Kapital - Twen Shop" auf der Titelseite.
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Sieg der Völker aller Länder, schwere Niederlage des USA-Imperialismus. Erklärung der Regierung der Volksrepublik China. 29. Oktober 1971"
- "Twen-Shop. Manipulation und Geschäft"
- "Die klaren Verhältnisse"
- "Man amüsiert sich"
- "Zum Wahlboykott
- "Die Ahnungslosen"
- "Das sozialistische China auf dem Vormarsch"
- "Der Jubel kam zu früh"
- "Ein alter Perser und zwei neue Zaren"
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 27, Wien, November 1971.

Februar 1972:
Die Nr. 28 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Wieder eine Sprosse auf der Leitung zum Erfolg: Kreiskys Bundesheerreform".
Inhalt der Ausgabe ist:
- "Revolution ist keine Mode"
- "Bundesheer-Reform"
- "Mitbestimmung. Ein faules Ei"
- "Voreiliger Jubel"
- "So, jetzt Hammer Euch"
- "Der Aasgeier wartet - Diesmal in Thailand"
- "Das sozialistische China auf dem Vormarsch"

Bekannt gegeben wird, dass eine "Sondernummer" der "Roten Garde" unter dem Titel "Zur Lage der Lehrlinge in Österreich" erschienen ist. Bestellungen der "Peking Rundschau" und "China im Bild" seien an die VRA zu richten.
Q: Rote Garde - Tribüne der revolutionären Jugend, Nr. 28, Wien, Februar 1972.

März 1972:
Die Nr. 29 der Zeitung "Rote Garde" erscheint in neuer Aufmachung mit der Schlagzeile: "Reiner Geist in reinem Körper? oder: Die Olympier geht baden". Der Untertitel "Tribüne der revolutionären Jugend" fehlt jetzt.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Reiner Sportsgeist?"
- "Pech hat er - Kein Schwechater!"
- "Feuer frei!"
- "Tod den US-Imperialisten - Die Völker Indochinas werden siegen"
- "Was versteht Nixon unter Vietnamisierung?"
- "Dein Mörder, das unbekannte Wesen"
- "Neues aus der Welt der Polizei: Menschlichkeit mit kleinen Fehlern"
- "Leserbriefe"
- "Mit Schirm, Charme und Kanone"
Q: Rote Garde, Nr. 29, Wien, März 1972.

Mai 1972:
Die Nr. 30 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Solidarität mit dem kämpfen Vietnam. Die Völker Indochinas werden siegen". Im Impressum hei0t es jetzt: "Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend".
Artikel der Ausgabe sind:
- "1. Mai - Kampftag de Arbeiterklasse"
- "Die gleiche Sprache"
- "Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften"
- "Nur tote Zeugen schweigen"
- "Die Frauen auf dem Datjing-Ölfeld nehmen an der Produktion teil"
- "Was sagt Felix Slavik, der Mann vom Wiener Rathaus? Ein Ja zur Ausbeutung"
- "Bonzen und andere Lügner"
- "Vorsicht, bissig"

Berichtet wird über den 1. Mai und eine gemeinsame "revolutionäre Kundgebung" mit der "VRA".
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 30, Wien, Mai 1972.

Juni 1972:
Die Nr. 31 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Als Friedensengel empfehlen sich: Nixon & Breschnew".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Lehren von Salzburg"
- "Ein Leserbrief zum Thema: Salzburg"
- "Ein Leserbrief aus Gottes (Nixons) eigenem Land"
- "Nach dem Raubkrieg gegen Pakistan: Wahlsieg für Indira Ghandi"
- "Kampf dem Bundesheer? Zwei Schülerdemonstrationen in Wien, am 27. April"
- "Die Lütgendorfs von Morgen"
- "Die Prügelstrafe - Einst und jetzt"

Berichtet wird über die Gründung einer "Mittelschülerorganisation" (MIOG) in Salzburg und von zwei Demonstrationen am 27. April.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 31, Wien, Juni 1972.

Juli 1972:
Die Nr. 32 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Freiheitskampf in Südvietnam".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Der Freiheitskampf in Südvietnam"
- "Kommunique des Rates der Provisorischen Revolutions-Regierung der Republik Südvietnam vom 8. Juni 1972"
- "Leserbrief: Mörder als Gendarm"
- "Verstärkter Freiheitskampf in Asien und Afrika"
- "Südafrika: Demonstrationen gegen die Rassendiskriminierung"
- "Streik in England, Frankreich und Österreich"
- "Unschuldig? Das sagt jeder!"
- "Die Pseudo-Revolutionäre sind unterwegs"
- "Leserbrief"
- "Um nicht zu verhungern zu müssen, erfand der große Magier den Politiksteuer-Zaubertrick"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 32, Wien, Juli 1972.

September 1972:
Die Nr. 33 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Sieger im olympischen Massaker: Die deutsche Polizei!.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die chinesische Armee im Dienst des Volkes"
- "Das olympische Massaker. Ein Ereignis mit Tradition"
- "Scharfschützen vollstrecken das Todesurteil"
- "Alle vier Jahre wieder: Das olympische Geschäft"
- "Höherer Lebensstandard und steigende Spareinlagen im sozialistischen Albanien"
- "Ein Land der Arbeiterklasse"
- "Die jungen Lords"
- "Die Inder spenden Blut. Wie lange noch?"
- "Die chinesischen Soldaten arbeiten für das Volk- Und die Österreichischen?"
- "Mozambique"
- "Japan"
- "Kambodscha"
- "Lebt die Polizei am Mond?"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 33, Wien, September 1972.

November 1972:
Die Nr. 34 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Urgermanen auf Kriegspfad".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Von Feinden umgeben"
- "Wenn Ärzte streiken"
- "Die chinesisch-japanische Verständigung"
- "Wollen die Supermächte den Frieden?"
- "Eine makabere Komödie: Die Rassisten reden von Rassismus"
- "Durch Jugend-Kommune zum Sozialismus?"
- "Ein Leserbrief"
- "Olympischer Friede"
- "Urgermanen auf dem Kriegspfad"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 34, Wien, November 1972.

Januar 1973:
Die Nr. 35 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die Völker Indochinas werden siegen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ein Erfolg der Antifaschisten an der Uni"
- "Das Märchen von der gediegenen Ausbildung"
- "Lehrlingsausbildung"
- "Rekordernte in Nordvietnam"
- "Albanische Textilindustrie"
- "Das Betteldorf blüht auf"
- "Doppelte Ausbeutung"
- "Rote Garde in eigener Sache"
- "Unter falscher Flagge. Scheinlinke Phrasendrescher sabotieren die Einheitsfront"
- "Leserbriefe"
- "Multinational im Kleinformat"
- "Safari-Probleme"
- "Sogar der Onkel Fritz ist vergrämt"
- "Weihnachtsengel im Parlament"

Aufgerufen wird dazu, die Zeitung "Rote Garde" zu unterstützen. Berichtet wird über eine Vietnam-Demonstration am 17.11.1972. Teilnehmer war u. a. auch ein "Roter Schülerbund".
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 35, Wien, Januar 1973.

März 1973:
Die Nr. 36 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die Erfolgsgeneration plant für die Zukunft".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Englische Arbeiter wehren sich"
- "Was nicht in der 'Volksstimme' steht"
- "Abtrünnige im Rückspiegel"
- "Wenn zwei sich streiten"
- "… und ein Leserbrief zum selben Thema"
- "Es geht abwärts mit den US-Lakaien in Laos"
- "Der Volkskrieg siegt"
- "Katholische Arbeiterjugend gegen US-Thieu"
- "Ein Leserbrief zum Thema: Terror"
- "Manifest der Kommunistischen Partei"
- "Wie der Wurm an der Angel"

Reklame wird für die deutschsprachige Sendung von "Radio Peking" gemacht.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 36, Wien, März 1973.

April 1973:
Die Nr. 37 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Keinen Schilling für das Thieu-Regime!".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Streiks in Phnom Penh"
- "Träumen die Arbeiter?"
- "Von der Muse geküsst"
- "Teufel, Teufel"
- "Fortschrittliches Albanien"
- "Gefängnis für Ausländer"
- "Auch für kinderreiche Familien: 'Sozialer' Wohnbau"
- "Wie lange noch?"
- "Revisionistisches"
- "Palästina: israelischer Terror"
- "Leserbriefe zum Thema: Terror"
- "Heimarbeit"
- "Nochmals: Die Lehren von Salzburg"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 37, Wien, April 1973.

Mai 1973:
Die Nr. 38 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Das beste Pferd der Industriellenvereinigung".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Rote Khmer auf dem Vormarsch"
- "Ein 'sozialistischer' Betrieb"
- "Guinea-Bissau"
- "Südkorea: Sklavenexport"
- "Für Arbeiter verboten"
- "Leim hält nicht ewig"
- "Partisanen in Palästina"
- "Notwehr-Experten"
- "Sogar das Statut ist revisionistisch"
- "Das Fiasko mit dem FIAT"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 38, Wien, Mai 1973.

Juni 1973:
Die Nr. 39 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Kreiskys Demokraten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Treu gedient"
- "Haben die Revisionisten 'linke' Theorien?"
- "Kreiskys Demokraten"
- "Chinas Ärzte"
- "Zur Diskussion: Träumen die Arbeiter?"
- "Unsere Literatur"
- "Mörder unterwegs"
- "Russisches Eisen für Israel"
- "Thieu will weitermorden"
- "Kuriere haben kurze Beine"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 39, Wien, Juni 1973.

August 1973:
Die Nr. 40 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit einem Hakenkreuz und Nixon-karikaturen auf der Titelseite.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Volkskrieg in Thailand"
- "Leserbrief"
- "Der Aufbau des Sozialismus in China: Chinas ältestes Ölfeld"
- "Chinas Atombombe"
- "Rote Garde in eigener Sache"
- "Der Streik bei Böhler"
- "Sozialistische Verhältnisse"
- "Mozambique: Kolonialterror"
- "Ein wahres Wort"
- "Pop und Phrasen"
- "Uruguay"
- "Ein Leserbrief"
- "Der Revisor"

In der Rubrik " Rote Garde in eigener Sache" wird erklärt, dass die "Rote Garde" "die Jugendzeitung der Vereinigung Revolutionärer Arbeiter" sei. Die VRA wolle zur "Schaffung einer neuen Klassenpartei der österreichischen Arbeiter" beitragen. Die Kräfte müssten jetzt gebündelt werden. Hauptaufgaben seien "die politische Arbeit im Betrieb und außerdem die Propaganda mit unserer Zeitung".
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 40, Wien, August 1973.

September 1973:
Die Nr. 41 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Karikatur "Mama, wir spielen Gemeinderatswahl!" auf der Titelseite.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Das Parlament - Eine Karikatur der Demokratie"
- "Albanien"
- "Antisemitismus"
- "Norodom Sihanouk nimmt kein Blatt vor den Mund. Interviews einmal anders"
- "Zur Diskussion: Träumen die Arbeiter?"
- "… und ein Leserbrief zum Thema Revisionismus"
- "Die Breschnew Doktrin"
- "Der Überfall auf die Tschechoslowakei"
- "Eine tragende Rolle"
- "Auch in Israel: Durststrecke für die Arbeiter"
- "Kollektive Sicherheit oder Einkreisungspolitik?
- "Wer spielt mit? Das Wertvermehrungsspiel"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 41, Wien, September 1973.

November 1973:
Die Nr. 42 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit einer Karikatur auf der Titelseite.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Funzel der KPÖ brennt in die falsche Richtung. Was der Bourgeoisie nützt"
- "Geschäft mit der Todesangst"
- "In der Badewanne lernt man schwimmen"
- "Ein Leserbrief"
- "Die Gastarbeiterfrage - Eine Klassenfrage"
- "Guinea Bissau erklärt sich unabhängig"
- "Hungersnot in Indien"
- "Das Kolonialreich der russischen Zaren"

Reklame wird für die Schulungsreihe der VRA: "Über die bürokratischen Kapitalisten" gemacht.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 42, Wien, November 1973.

Dezember 1973:
Die Nr. 43 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die 'Wohlstandsgesellschaft' hat Schiffbruch erlitten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Kanonen und Soldaten. Die andere Supermacht liefert"
- "Schuld sind die Araber und die Hamsterer"
- "Die neuen Zaren plündern Indiens Wirtschaft"
- "Umsturz in Thailand"
- "Die üblichen Enttäuschungen"
- "Sport und Geld"
- "Der große Bruder"
- "Rassenjustiz in Südafrika"
- "Steuermilliarden fürs Militär in Israel"
- "Amerikanische Waffen halten Lon Nol über Wasser. Wie lange noch?"
- "Polizeigewalt gegen Kinder"

Reklame wird für die Zeitung der VRA: "Für die Volksmacht" gemacht.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 43, Wien, Dezember 1973.

Februar 1974:
Die Nr. 44 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Vor dem Abgrund".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ungleiche Partner. Den Schlüssel zur Rüstungsindustrie Indiens hält Breschnew in Händen"
- "Der starke Mann"
- "Die anderen hatten Gewehre"
- "Bemerkenswertes aus Albanien"
- "Ein Erfolg der marxistisch-leninistischen Studenten"
- "Unabhängige Zeitungen und TV sehen schwarz: Vor dem Abgrund"
- "Nur keine Revolutionen - Es genügen Resolutionen. Eure KPÖ"
- "Der Kampf um die Hsischa (Paracel-)Inseln"
- "Jetzt wird's übersinnlich"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 44, Wien, Februar 1974.

März 1974:
Die Nr. 45 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Die 'grüne Revolution'".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Meinungsfreiheit in China"
- "Polzeiterror in Bangla Desh …"
- "Und in Indien"
- "Horror im Betrieb"
- "Die Sowjetunion heute"
- "Leise rieselt der Kalk. Oder: Netter Trampel gesucht"
- "Noch jemand anderer Meinung?"
- "Der Schwindel mit der Demokratie"
- "Kambodschas Volk ist auf dem Weg zum Sieg"
- "Volksstimme. Eine kulturelle Leuchte"
- "Grüne oder rote Revolution?"
- "Wenn ein 'Fachmann' von der Arbeit träumt"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 45, Wien, März 1974.

Mai 1974:
Die Nr. 46 der Zeitung "Rote Garde" erscheint.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Viel Jubel um nichts"
- "Kriminell müsste man sein"
- "Lärm ist gesund. Die Diagnose des Dr. Hillmann"
- "Sein Name ist Hase"
- "Der Kissinger wird's schon richten"
- "Ein Gespenst geht um in der Redaktion"
- "Indien: Militär gegen Streikende"
- "Zweimal chinesischer Film in Österreich"
- "Nachwuchs von vorgestern"

Hingewiesen wird auf zwei chinesische Filme, die in Wien liefen: "Die Minenschlacht", der anlässlich der Vienale am 18.3. gezeigt wurde. Und "Feuerrote Jahre", der auf einer Veranstaltung der MLS gezeigt wurde.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 46, Wien, Mai 1974.

Juni 1974:
Die Nr. 47 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "So sah er China".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Antisemitismus"
- "Ein Richter als Bundespräsident"
- "30 Jahre freies Albanien"
- "Da schweigt der österreichische Blätterwald. Lon Nol am Rückzug"
- "Der kleine Unterschied zwischen Wunschtraum und Propaganda"
- "DRV: Produktionspläne übererfüllt"
- "Wie die Frauen die Gleichberechtigung erragen"
- "Kameltreiber raus!"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 47, Wien, Juni 1974.

August 1974:
Die Nr. 48 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit einer Karikatur und der Unterzeile "Gewisse Lehrkräfte reden gern von Demokratie. Aber in der Praxis züchten sie dann doch lieber lauter kleine Nazis heran" auf der Titelseite.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Terror in der Schule"
- "Lädierte Sicherheit"
- "Arbeiter und Bauern studieren den Marxismus-Leninismus"
- "Kinder in Südkorea"
- "Für die Volksmacht"
- "Thieu will weiter morden"
- "Was wird aus Bangla Des?"
- "Pater Hamburger, der Meisterdetektiv"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 48, Wien, August 1974.

Oktober 1974:
Die Nr. 49 der Zeitung "Rote Garde" erscheint.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Südvietnam: Die Jugend übernimmt die Führung"
- "Der Lehrling - Ein billiger Hilfsarbeiter"
- "Reaktionäre Urlaute im Gymnasium"
- "Ein Leserbrief"
- "Die Stunde der Wahrheit"
- "Das neue russische Arbeitsgesetz: Ein Fußtritt für den Arbeiter"
- "Das alte Lied vom Einzelfall"
- "Es geht abwärts"

Reklame wird für eine Ausstellung über Volkschina in Innsbruck, die vom 13. - 20. Oktober geöffnet sei, gemacht.
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 49, Wien, Oktober 1974.

November 1974:
Die Nr. 50 der Zeitung "Rote Garde" erscheint mit der Schlagzeile: "Berge von Waffen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Autofabrik mit Zuchthausatmosphäre. Moderne Ausbeutung bei Volvo"
- "Schüler und Herrenmenschen"
- "Die KPÖ will sich am Feuer der rebellierenden Arbeiter nur ihr eigenes Süppchen kochen"
- "Leserbrief"
- "Das Geschäft seines Lebens"
- "Klein-Amerika an der Moskwa. Breschnew holt Dollars und westliche Manager ins Land"
- "Die Uhr läuft ab"
- "Krieg auf Bestellung"
- "Hilfe für die Dritte Welt. Aber die russischen Wirtschaftsexperten helfen dabei nur sich selbst"
- "Expansion statt Brot"
- "Belohnung für den Verräter"
- "Endlich wieder Ruhe und Ordnung"
Q: Rote Garde - Die Zeitschrift der revolutionären Jugend, Nr. 50, Wien, November 1974.

Letzte Änderung: 11.04.2017