KBW-Ortsaufbaugruppe Kiel und Sympathisantengruppen Elmshorn, Flensburg, Heide, Itzehoe, Neumünster, Norderstedt, Pinneberg, Plön, Preetz und Quickborn / Ellerau: Die Ausbildung der Arbeiterjugend darf keine Privatangelegenheit der Kapitalisten sein! Gegen Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit (1975) [Fragment]

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 19.5.2018


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Die hier dokumentierte Broschüre der Gruppen des Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) in Schleswig-Holstein gegen die Jugendarbeitslosigkeit wurde zu den Landtagswahlen 1975 erstellt, während der der KBW vermutlich erstmals seine Gruppen in Schleswig-Holstein enger koordinierte und eine gemeinsame Publizistik in Form von Broschüren wie der vorliegenden entwickelte.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

März 1975:
Die Ortsaufbaugruppe Kiel des KBW und seine Sympathisantengruppen in Elmshorn, Flensburg, Heide, Itzehoe, Neumünster, Norderstedt, Pinneberg, Plön, Preetz und Quickborn / Ellerau veröffentlichen vermutlich im März die Broschüre "Die Ausbildung der Arbeiterjugend darf keine Privatangelegenheit der Kapitalisten sein! Gegen Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit" zu den Landtagswahlen mit den Abschnitten:
- "Vorbemerkung zu dieser Broschüre" bei der es sich auf den folgenden Abschnitt um die vom KBW Hamburg (vgl. 10.2.1975) erstellte Broschüre handelt;
- "Das Ausmaß der Lehrstellenverknappung und Jugendarbeitslosigkeit";
- "Die Auswirkungen auf die Lage der Jugendlichen";
- "Als Arbeitsloser nicht anerkannt, von der Sozialhilfe abgelehnt";
- "Die Arbeitslosigkeit für die Jugendlichen bringt den Kapitalisten Vorteile";
- "Am Beispiel Strüver" (IGM-Bereich);
- "Ass sticht zehn, und Du mußt gehen" von einem Lehrling bei Dyckhoff (HBV-Bereich);
- "Die Auswirkungen der Krise treffen die gesamte Arbeiterklasse";
- "Wie die Kapitalisten die Arbeitslosigkeit für ihren Profit nutzen";
- "Rationalisierung bei VW: Wo heute noch 29 Kollegen gearbeitet haben, braucht man nachher nur noch 3";
- "Gegen die Folgen der Krise muß die Arbeiterklasse geschlossen kämpfen";
- "Arbeitsämter in Arbeiterhand!";
- "Die Herstellung der Gewerkschaftseinheit auf dem Boden des Klassenkampfes ist notwendig";
- "Jugendliche ohne Lehrstelle bekommen überhaupt keine Ausbildung";
- "Gegenwärtig ist die Berufsausbildung Privatangelegenheit der Kapitalisten";
- "Zum Beispiel: der Stufenplan";
- dokumentiert wird der "Stufenplan für die gewerbliche Ausbildung Metall";
- "Lehrlinge sind für die Kapitalisten besonders billige Objekte der Ausbeutung";
- "Wie Lehrlinge ausgebeutet werden", von einem Radio- und Fernsehtechniker;
- "Anarchie in der Lehrlingsausbildung";
- "Die Situation an den Berufsschulen";
- "Das Recht auf Ausbildung muß gegenüber dem bürgerlichen Staat durchgesetzt werden!";
- "Die Gründe für Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenverknappung";
- "Ist es richtig, das recht auf Arbeit zu fordern?"; sowie
- "Streit der bürgerlichen Parteien um die Berufsbildungsreform" von einem Mitglied des KAJB Köln, aus der 'KVZ'.

Berichtet wird von der Demonstration am 19.2.1975 in Hamburg.
Quelle: KBW-OAG Kiel und SyGs Elmshorn, Flensburg, Heide, Itzehoe, Neumünster, Norderstedt, Pinneberg, Plön, Preetz und Quickborn / Ellerau: Die Ausbildung der Arbeiterjugend darf keine Privatangelegenheit der Kapitalisten sein! Gegen Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit, Kiel O. J. (1975)

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Letzte Änderung: 19.05.2018