Opel-Kollegen (Hrsg.):
"Opel Bochum 1972-1975 - Eine Belegschaft sammelt Erfahrungen" (1975)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 1.7.2018


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Von Opel-Kollegen in Bochum herausgegeben, erscheint im April 1975 eine Broschüre, die sich u. a. mit der Gruppe Oppositioneller Gewerkschafter (GOG), mit den Betriebsratswahlen 1972/75, der aktuellen Situation bei Opel (politische Entlassungen, Tarifrunden und Streiks) beschäftigt. Die Doku beleuchtet auch die Arbeit des "Solidaritätskomitees für die entlassenen Opel-Arbeiter", das sich 1973 gebildet hat.

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

April 1975:
Von Opel-Kollegen in Bochum herausgegeben, erscheint die Dokumentation: "Opel Bochum 1972-1975. Eine Belegschaft sammelt Erfahrungen". Zu bestellen ist sie beim Opel-Solidaritätskomitee Bochum.

Im Vorwort wird u. a. ausgeführt: "Die vorliegende Dokumentation wurde von Kollegen von Opel-Bochum zusammengestellt, die seit drei Jahren als Gruppe oppositioneller Gewerkschafter in der IGM konsequent für die Arbeiterinteressen einzutreten versuchen. Dabei halfen uns die Genossen des "Solidaritäts-Komitee für die entlassenen Opel-Arbeiter", welches sich nach dem Streik 1973 bildete und seitdem mit großem Einsatz die Arbeit der GOG unterstützte … Die Dokumentation zeigt: Für jede einzelne Forderung der Arbeiter sind wir angewiesen auf unseren Zusammenschluß und gemeinsamen Kampf. Und der gemeinsame Kampf für jede noch so kleine Verbesserung stärkt unsere Einheit und stellt uns immer dringender vor die Frage nach dem Ausweg aus der kapitalistischen Lohnsklaverei. Zweitens zeigt die Dokumentation: Die Opel-Belegschaft musste in den drei Jahren zahllose Auseinandersetzungen mit den Abwieglern in den eigenen Reihen führen. Sozialpartnerschaft oder Klassenkampf-welcher Weg zur Durchsetzung der Arbeiterforderungen ist richtig? Diese Frage führte uns immer wieder in offene Opposition gegen führende Funktionäre des Betriebsrates, der Vertrauenskörper-Leitung und des Ortsvorstandes bis hin zum Bundesvorstand der IG Metall. Die Sozialpartner, an der Spitze des Betriebsrates und der Gewerkschaftsbürokratie haben sich immer mehr entlarvt. Immer mehr Kollegen bei Opel haben erfahren: nur mit einer klassenkämpferischen Einheit werden wir unsere Interessen verwirklichen. Unumgänglich ist dabei der Kampf gegen die sogenannten Arbeitervertreter, die sich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung und den Frieden des Betriebes nach dem Betriebsverfassungsgesetz berufen und damit die Durchsetzung unserer gerechten Forderungen sabotieren …"

Abschnitte der Dokumentation sind:
"Vorwort
1. Kapitel: Betriebsratswahlen 1972
2. Kapitel: Kampf um konsequente Betriebsratsarbeit
3. Kapitel: Gewerkschaftsverfahren
4. Kapitel: Forderungen der Belegschaft 1972/73
5. Kapitel: Der Kampf für die Forderungen der ausländischen Kollegen
6. Kapitel: Die Entlassung von Rudi Wischnewski und die Unterschriftensammlung zur Auflösung des Betriebsrates
7. Kapitel: Streik 1973
8. Kapitel: Der Kampf gegen Opels Krisenmaßnahmen
9. Kapitel: Vertrauensleute werden aktiv - für die Forderungen der Belegschaft - gegen die Abwiegler in den eigenen Reihen
10. Kapitel: Tarifrunden und Gruppe oppositioneller Gewerkschafter in der IGM
11. Kapitel: Betriebsratswahl 1975 - kämpferische Kollegen rein - 'Sozialpartner' raus".

Geworben wird für die Broschüre "Opel streikt" des Redaktionskollektivs in der Projektgruppe Ruhrgebietsanalyse, Bochum. Im Anhang werden Dokumente zur BR-Wahl 1975 bei Daimler Benz in Stuttgart veröffentlicht, u. a. "Informationen für die Kollegen von der Hoss-Mühleisen-Liste.
Quelle: Opel-Kollegen (Hrsg.): Opel Bochum 1972-1975 - Eine Belegschaft sammelt Erfahrungen, Bochum, April 1975.

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Letzte Änderung: 01.07.2018