Stählerne Faust: Geheimpolitik mit der Richtbelegschaft, Dortmund, o. J. (Juni 1978)

Juni 1978:
Vermutlich im Juni gibt die KPD/ML für die Hoesch-Betriebe in Dortmund ihre "Stählerne Faust" mit der Schlagzeile "Geheimpolitik mit der Richtbelegschaft" heraus.
Inhalt:
- Keine Senkung der Richtbelegschaft
- 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich
- Betriebsratswahl 1978: Hoch gespielt und verloren
- Was haben sie nicht alles unternommen
- Ein Herz und eine Seele
- Übernahme aller Ausgebildeten in ihren erlernten Berufen
- Ein Toter klagt an
- Antreiberei bei Inspektionsschlossern

Informiert wird u. a. über die "Betriebsratswahlen 1978" und über die RGO. Dazu heißt es: "Die Unternehmer erkennen sehr genau, welche Gefahr die RGO für sie bedeutet. Sie haben Angst, dass wir Arbeiter für unsere Interessen kämpfen statt betteln, dass wir uns gegen die verschärfte Ausbeutung zur Wehr setzen, statt uns zu ducken und dass in der RGO eine Kraft entsteht, die diesen konsequenten Kampf für die Interessen der Arbeiterklasse organisiert". (S. 2) Geworben wird für die "RGO-Nachrichten".
Q: Stählerne Faust: Geheimpolitik mit der Richtbelegschaft, Dortmund, o. J. (Juni 1978).

Dortmund_Hoesch_KPDML_Staehlerne_Faust_19780600_001

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