Stählerne Faust: Schluss mit der Salamitaktik, Dortmund, Juli 1980

Juli 1980:
Die KPD/ML gibt für die Hoesch-Betriebe in Dortmund ihre "Stählerne Faust" mit der Schlagzeile "Schluss mit der Salamitaktik! Endlich den Widerstand organisieren!" heraus.
Inhalt:
- Endlich den Widerstand organisieren!
- RGO Betriebsrat H. Siemon vor dem Arbeitsgericht
- Konferenz 'Eisen- und Stahl' der IG Metall: Keine Rede vom Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung
- Hoesch kassiert die Millionen. Wir werden betrogen
- Mannesmann Vertrauensleute fordern
- Nachschlag bei Löhnen "kein Tabu"
- Alle wählen Helmut Schmidt. Wir nicht!
- KPD/ML heißt jetzt KPD

Informiert wird u. a. über ein RGO Mitglied, das vor dem Arbeitsgericht steht: "Es wird über eine einstweilige Verfügung von Hartmut S. auf Betreten des Betriebes verhandelt". (S. 1) Die Verhandlung soll am 18.7. stattfinden. Informiert wird noch über die Umbenennung der KPD/ML in KPD. Neben der Deutung der Geschichte der Parteigründung ist durch die Auflösung der KPD (ehemals KPD/AO) nun der Name "KPD" frei geworden. Daher: "Jahrelang habe die kleinbürgerliche Studentenorganisation der West-Berliner Führer Horlemann und Semler den Namen KPD missbraucht und ihr Unwesen getrieben, sodass für die KPD/ML, um eine Namensverwechselung zu vermeiden, die Umbenennung in KPD nicht sinnvoll war. Diese sogenannte KPD der West-Berliner Studentenführer hat sich inzwischen aufgelöst und in alle Winde verstreut". (S. 6)
Geworben wird für den "Roten Morgen".
Q: Stählerne Faust": Schluss mit der Salamitaktik, Dortmund, Juli 1980.

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