Klöckner Osnabrück und Georgsmarienhütte

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 4.12.2020

Bei den Septemberstreiks 1969, jener Welle illegaler Streikaktionen, sind die beiden Klöcknerwerke im Osnabrücker Land, besonders dasjenige in Osnabrück, ganz vorne mit dabei (vgl. 5.9.1969, 6.9.1969, 7.9.1969, 8.9.1969, 9.9.1969, 10.9.1969, 11.9.1969, 12.9.1969, 13.9.1969), zeitgleich mit der Klöcknerhütte in Bremen, von der dann auch die Tarifergebnisse übernommen werden (vgl. 14.9.1969, 15.9.1969, 17.9.1969).

So werden die Klöcknerwerke im Raum Osnabrück auch bundesweit in der linken Presse erwähnt (vgl. 11.9.1969, 12.9.1969, 18.9.1969, 19.9.1969, 6.11.1969).

Bei der Lohnrunde 1970 werden wiederum die Forderungen aus Bremen bezogen (vgl. 21.10.1970), die Mitbestimmung (vgl. 26.10.1970) sowie die Verwaltung (vgl. 22.3.1971) aber zugleich mit der des Werks Hasper Hütte in Hagen abgespeckt, was zu örtlichen Protesten und weiteren Berichten der bundesdeutschen Linkspresse führt.

Von den örtlichen Werkswohnungen wird durch die Zelle der KPD bei Klöckner VDI Düsseldorf berichtet (vgl. 22.11.1971).

Vor Ort in Osnabrück meldet sich nun der Kommunistische Bund Osnabrück (KBO) mit seinem 'Metallarbeiter' zu Wort (vgl. 8.11.1972), berichtet natürlich auch an seine Bremer Freunde (vgl. 1.3.1972).

Die Spartacisten befassen sich wiederholt mit den Klöcknerwerken (vgl. Aug. 1972, Sept. 1972, Feb. 1978), was aber vermutlich allgemeinen Erwägungen eher als einer betrieblichen Verankerung geschuldet ist. Diese weisen vermutlich neben der SPD (vgl. 23.8.1972), wohl eher die DKP (vgl. Sept. 1972, Dez. 1972, Jan. 1973) sowie in gewissem Maße auch der aus dem KBO mit hervorgegangene KBW auf, der aber seinen Einfluß vermutlich vor allem unter den Jugendlichen ausübte.

Allerdings wurde Opposition in der IG Metall Osnabrück, zu der auch das Sozialistische Zentrum rechnet, damals wohl nur ungern gesehen (vgl. 1.5.1977, Juli 1977).

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

05.09.1969:
Bei Klöckner Georgsmarienhütte (5 bis 6 000 Beschäftigte) streiken heute, laut IMSF, 3 000 Beschäftigte. Im Betriebsrat ist die DKP mit einem Mitglied vertreten. Die ständigen Drohungen der Direktion, das Werk zu schließen, führen dazu, daß in Georgsmarienhütte nur ein Kurzstreik geführt und nicht, wie im benachbarten Osnabrück, länger gestreikt wird. Laut IMSF hatte 'sich die Streikwelle auch auf die Hütte ausgedehnt', ohne genauer zu sagen wie. Es wurde eine Betriebsversammlung einberufen, die etwa vier Stunden dauerte. Dort wurde beschlossen die Entwicklung in Bremen abzuwarten und erst zu streiken, wenn die Forderungen in Bremen nicht erfüllt würden. Eine Übernahme der Bremer Ergebnisse war von der Direktion in 'vertretbaren Relationen' zugesichert worden (vgl. 7.9.1969).
Quelle: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

05.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück (ca. 4 200 Beschäftigte) beginnen, laut IMSF, etwa 3 200 Stahlarbeiter einen neuntägigen Streik. In dem Werk gibt es eine SPD-Betriebsgruppe von nur 10 Mitgliedern, trotzdem aber stehe der Großteil der Beschäftigten unter SPD-Einfluß. Im Betriebsrat sitzen auch zwei CDUler, die DKP hat nur wenige Mitglieder. Der Streik beginnt mit Nachrichten über den Streik bei Klöckner Bremen. Den Anfang macht das Siemens-Martin Stahlwerk. Hier hat, laut IMSF, ein Werkstudent (Ingenieurstudent) gearbeitet, dessen Auftreten auf Versammlungen eine Rolle gespielt habe, dessen überspitzte Argumentation aber in der Folge nur wenig Anklang fand. Gegen 18 Uhr versammeln sich die Arbeiter im Innenhof und stellen die gleichen Forderungen wir die Bremer Kollegen (70 Pf.). Dies wird auch vom Betriebsrat übernommen. Verhandlungen finden heute noch nicht statt (vgl. 6.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

06.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück wird, laut IMSF, der Streik morgens mit einer Demonstration durch das Werk zum Verwaltungsgebäude fortgesetzt. Einbezogen sind alle Abteilungen und auch der Großteil der Angestellten. Gefordert wird eine gleiche Regelung wie in Bremen. Der Streik wird auch morgen fortgesetzt (vgl. 8.9.1969). Es finden erste Gespräche zwischen Betriebsrat und Werksleitung statt. Der erste Bevollmächtigte der IGM Verwaltungsstelle, Hans Lenz, erklärt, nach Presseberichten, daß er zur Wiederaufnahme der Arbeit aufgerufen habe. Während Lenz und auch der zweite Bevollmächtigte Bulthaupt sich vom Streik distanzieren, unterstützt der dritte Bevollmächtigte, SPD-Senator Ernst Weber, die Streikenden. Auch die Firmen müßten jetzt Bereitwilligkeit zeigen. Immerhin hätten die Arbeiter vor dem letzten Tarifabschluß im Mai 1968 faktisch 3 Jahre und 5 Monate keine Lohnerhöhungen erhalten.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

07.09.1969:
Bei Klöckner Georgsmarienhütte streiken heute, laut IMSF, die 156 Kollegen einer Schicht, nachdem nach dem Streik am 5.9.1969 gestern wieder gearbeitet worden war. Der Streik wird gegen 22 Uhr abgebrochen, am Montag wird wieder voll gearbeitet (vgl. 9.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

08.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück findet heute, laut IMSF, eine Belegschaftsversammlung für die Arbeiter statt, auf der Betriebsräte und Gewerkschaftsfunktionäre zum Streikabbruch aufrufen, sich aber nicht durchsetzen können. Direktion und Teile der Gewerkschaftsfunktionäre beginnen mit der Hetze wegen des Bremer Mischers. Der Streik wird aber fortgesetzt (vgl. 9.9.1969). Der Betriebsrat greift die derzeit gültige Bremer Forderung von 30 Pf. Und Bezahlung der Streikzeit auf, die Direktion aber lehnt dies ab und erklärt, daß erst nach Arbeitsaufnahme verhandelt werden könne. Die Angestellten der Hauptverwaltung der Werke Osnabrück und Georgsmarienhütte, die sich beim Werk Osnabrück befindet, beschließen auf ihrer eigenen Versammlung die Wiederaufnahme der Arbeit.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

09.09.1969:
Bei Klöckner Georgsmarienhütte findet heute, laut IMSF, eine Belegschaftsversammlung statt. Es wird beschlossen, den Streik (vgl. 5.9.1969, 7.9.1969) nicht fortzusetzen und nur wieder aufzunehmen, wenn die Bremer Forderungen nicht erfüllt werden. Zersetzend wirkt besonders die Hetze wegen der angeblichen Zerstörung des Bremer Mischers.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

09.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück macht, laut IMSF, die Direktion erstmals ein Angebot von 50 DM Vorschußzahlung, betont aber daß nur verhandelt werden könne, wenn wieder gearbeitet werde. Es wird aber weiter gestreikt (vgl. 10.9.1969). Ebenfalls heute demonstrieren 250 Kollegen zum Gewerkschaftshaus, wo mit IGM-Vertretern diskutiert wird, die zum Teil ebenfalls in den Chor von der Zerstörung des Bremer Mischers einstimmen. Heute stattfindende Agitationsversuche studentischer Kreise werden von den Arbeitern abgelehnt. Als einziges Material politischer Gruppen während des ganzen Streiks wird heute ein Flugblatt der DKP im Aktionszentrum ADF verteilt, was bei dem 'gewerkschaftlichen Kern der Belegschaft' eine gute Aufnahme fand und die Aufmerksamkeit der Lokalpresse erregte. Unter dem Titel "Streik ist gerecht" wird zur geschlossenen und einheitlichen Fortführung des Streiks aufgerufen, denn gerade jetzt bei den Tarifverhandlungen komme es darauf an die Gewerkschaften stark zu machen. Deshalb solle auch noch so berechtigter Unmut über betriebliche Vertretungen und Gewerkschaften nicht in den Vordergrund gestellt werden.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

10.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück ist heute, laut IMSF, der kritische Punkt des Streiks erreicht, da sich die Hetzkampagne wegen des Bremer Mischers auszuwirken beginnt. In der Presse wird behauptet, daß 17 Betriebsräte von Klöckner Bremen DKP-Mitglieder seien. Eigene Informationen aus Bremen liegen nicht vor. Auf einer Betriebsversammlung beschließen die 1 200 versammelten Kollegen eine geheime Abstimmung über die Fortführung des Streiks. Für eine geheime Abstimmung hat auch der Werkstudent plädiert, wofür ihn das IMSF kritisiert, da eine geheime Abstimmung nur die Kampfkraft habe schwächen können. Am Nachmittag kehrt eine Delegation aus Bremen zurück und entlarvt die Verleumdungen bezüglich des Mischers, was die Abstimmung beeinflußt haben dürfte. An dieser beteiligen sich 1 899 der 3 200 Arbeiter, wobei 1 203 (66%) für die Fortführung des Streiks stimmen. Nun erhebt auch der Betriebsrat erstmals eigene Forderungen, nämlich nach 20 Pf. betrieblicher Zulage. Die Direktion erklärt, daß darüber erst nach Streikende verhandelt werde, die Streikzeit nicht bezahlt werde und auch die Krankenversicherung ruhe. Noch heute findet auch eine Sitzung der IGM mit dem Betriebsrat und dem Vertrauensleutekörper statt. Der Streik wird auch in den nächsten Tagen fortgesetzt (vgl. 11.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

11.09.1969:
In München verteilen die ABG der APO München Nord, Ost, Süd, West und Neuhausen, nach eigenen Angaben, heute und morgen vor 19 Betrieben folgendes Flugblatt Nr.5 (vgl. 2.9.1969, 17.9.1969):"
Dienstag voriger Woche: Hoesch-WestfalenhÜtte in Dortmund - Mittwoch: Hoesch-Werke Union und Phoenix - Donnerstag: Rheinstahl-Hüttenwerke in Mülheim und Mannesmann (MM in Duisburg,d.Vf.) in Huckingen - Freitag: Klöckner in Bremen und Osnabrück".
Q: Agitation Nr. 2, München o.J. (1969), S. 22 bzw. o. Numerierung

11.09.1969:
Der Betriebsrat von Klöckner Osnabrück wendet sich heute, laut IMSF, direkt an die Konzernzentrale in Duisburg und schlägt dieser Verhandlungen auf der Grundlage der Bremer Forderungen und Ergebnisse vor. Der Streik wird derweil fortgeführt (vgl. 13.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

12.09.1969:
In der 'RPK' Nr.30 (vgl. 5.9.1969, 17.9.1969) erscheint der Artikel "Streik in Westdeutschland". Der Artikel ist verfaßt von einer Basisgruppe Bochum der Berliner Ruhrkampagne:"
Für Klöckner in Bremen und Osnabrück spielen regionale Lohndifferenzen für die dort besonders hart geführten Auseinandersetzungen ebenfalls eine Rolle. Aufgrund der günstigen Arbeitsmarktstruktur sind dort die Löhne hinter den Löhnen der Stahlarbeiter im Ruhrgebiet zurückgeblieben. Die streikenden Arbeiter in Bremen und Osnabrück wollen über den Streik einen gewaltsamen regionalen Lohnausgleich herbeizwingen."
Q: Rote Pressekorrespondenz Nr. 30, Berlin 12.9.1969

13.09.1969:
Im Tarifbereich der Stahlindustrie Osnabrück beginnen mittags, laut IMSF, die Tarifverhandlungen (vgl. 14.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

13.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück beenden, laut IMSF, die etwa 3 200 Streikenden ihren neuntägigen Streik (vgl. 5.9.1969). Mittags beteiligen sich 2 000 an einer Betriebsversammlung, die, nach Bekanntwerden der Bremer Ergebnisse, die Wiederaufnahme der Arbeit in der Mittagsschicht beschließt. Die Direktion sichert deren Übernahme 'in entsprechenden Relationen' zu, Verhandlungen darüber beginnen am 15.9.1969. Der Arbeitsdirektor erklärt, daß die Streikzeit nicht bezahlt werden würde. Der erste Bevollmächtigte der IGM, Lenz, erklärt, daß es keine politischen sondern lediglich ökonomische Hintergründe des diszipliniert durchgeführten Streiks gegeben habe. Das Direktorium des Werkes behauptet dagegen, daß die DKP versuche sich vor den Wagen des Streiks zu spannen.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

14.09.1969:
Heute werden, laut IMSF, die Tarifverhandlungen für die Stahlindustrie Osnabrück (vgl. 13.9.1969) mit dem selben Ergebnis wie in Bremen (vgl. 13.9.1969) abgeschlossen.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

15.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück beginnen, laut IMSF, die Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Direktion über die Form der Übernahme der Bremer Ergebnisse (vgl. 13.9.1969, 17.9.1969).
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

17.09.1969:
Bei Klöckner Osnabrück werden heute, laut IMSF, die Verhandlungen über die Übernahme des Bremer Ergebnisses abgeschlossen (vgl. 15.9.1969). Ausgehandelt wird dabei eine Zulage von 14,5 Pf. und eine Vorschußzahlung von 200 DM.
Q: IMSF: Die Septemberstreiks 1969, Frankfurt Nov. 1969

18.09.1969:
Die DKP bringt die Nr. 25 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 11.9.1969, 25.9.1969). U.a. wird berichtet von den Klöcknerwerken in Osnabrück und Georgsmarienhütte.
Q: Unsere Zeit Nr. 25, Essen 18.9.1969

19.09.1969:
Es erscheint der 'Expreß International' (EXI) Nr. 81 (vgl. 5.9.1969, 3.10.1969) mit folgendem Leitartikel:"
STREIKS - STREIKS

Die Stahlarbeiter an Rhein und Ruhr, im Saarland und in der Oberpfalz, in Osnabrück und in Bremen griffen zur Selbsthilfe."
Q: Express International Nr. 81, Frankfurt 19.9.1969

06.11.1969:
Die DKP bringt die Nr.32 ihrer 'Unsere Zeit' (UZ) heraus (vgl. 30.10.1969, 13.11.1969) und berichtet u.a. von Klöckner Osnabrück.
Q: Unsere Zeit Nr. 32, Essen 6.11.1969

21.10.1970:
Die Nr. 43 des 'KND' (vgl. 17.10.1970, 24.10.1970) der KPD/ML-ZB erscheint mit der Schlagzeile "Kampf der Zusammenarbeit von rechten Gewerkschaftsführern und SPD!", die sich wieder einmal auf die Metalltarifrunde (MTR) bezieht. Hier habe die IG Metall in Bremen einem Schiedsspruch von ca. 12% Lohnerhöhung zugestimmt (gefordert wurde zuvor 15%) und auch für Klöckner Bremen eine nur zehnprozentige Lohnerhöhung akzeptiert, obwohl als Forderung 18% aufgestellt worden waren. Dasselbe gelte auch für Klöckner Osnabrück.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 43, Bochum 21.10.1970

26.10.1970:
Die DKP berichtet von Klöckner Hagen-Haspe:"
MITBESTIMMUNG

In der Juni-Ausgabe 'Hasper Gold' hieß es 'Mitbestimmung in Gefahr'. In der Vertrauensmännersitzung am 26.10. wurde mitgeteilt, daß der Arbeitsdirektor Feiler von Haspe zum Vorstand nach Duisburg und der Arbeitsdirektor Sporbeck von Osnabrück zum Vorstand nach Bremen geht. Für die Hasper Hütte sieht es so aus, daß der Stellvertreter, Herr Rappert, als Werkleiter eingesetzt wird. Damit werden die Arbeitsdirektoren in Haspe und Osnabrück abgeschafft. Das ist ein Rückgang der Mitbestimmungsrechte in den Betrieben.

Wir fragen uns: Wo bleibt die Stellungnahme des Betriebsrates und der Gewerkschaft?"
Q: Hasper Gold Stellungnahme der DKP zur Lohnbewegung der Metaller, Hagen o.J. (1970), S. 3

22.03.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche:"
Der Aufsichtsrat der Klöckner Werke AG hat auch Rationalisierungsmaßnahmen im Verwaltungsbereich angekündigt. Die Verwaltung der Hütte Bremen, der Georgsmarienhütte und der Hütte Haspe (Hagen) soll zusammengefaßt werden. Das wird für viele Angestellte Entlassung bedeuten. Die Geschäftsleitung teilte bereits mit, daß 'nicht jeder von ihnen geeignet ist in die Verwaltung des Stahldirektoriums im AG-Weserhaus umgesetzt zu werden.'"
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 25, Bochum 31.3.1971, S. 6f

September 1971:
Die 'Arbeiterstimme' des SALZ Bremerhaven Nr. 13 (vgl. Aug. 1971, Okt. 1971) erscheint und berichtet über Kurzarbeit und Entlassungen u. a. von Klöckner Osnabrück.
Q: Arbeiterstimme Nr. 13, Bremerhaven Sept. 1971, S. 4

01.09.1971:
Die KPD/ML-ZB gibt ihren 'KND' Nr. 66 (vgl. 28.8.1971, 4.9.1971) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr. 66, Bochum 1.9.1971

24.09.1971:
In der Nr. 26 der 'Roten Fahne' der KPD (vgl. 10.9.1971, 8.10.1971) wird u.a. berichtet von Klöckner Osnabrück.
Q: Rote Fahne Nr. 26, Berlin 24.9.1971

Oktober 1971:
Die 'Kommunistische Arbeiter Zeitung' erscheint mit der Nr. 16 (vgl. Sept. 1971, Nov. 1971). Berichte behandeln u.a. Klöckner Osnabrück.
Q: Kommunistische Arbeiter Zeitung Nr. 16, München Okt. 1971, S. 8

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Oktober 1971:
Vermutlich im Oktober erscheint die Nr. 8 der 'Berliner Arbeiter Zeitung' (vgl. Juli 1971, 1.5.1973) der Sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (SDA). Aus der BRD erscheinen Betriebsnachrichten u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Berliner Arbeiter Zeitung Nr. 8, Berlin o.J. (1971), S. 4

02.10.1971:
Die KPD/ML-ZB gibt ihren 'KND' Nr.75 (vgl. 29.9.1971, 6.10.1971) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.75,Bochum 2.10.1971

09.10.1971:
Die KPD/ML-ZB gibt ihren 'KND' Nr.77 (vgl. 6.10.1971, 13.10.1971) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.77,Bochum 9.10.1971

22.10.1971:
Auf der Georgsmarienhütte von Klöckner bei Osnabrück demonstrieren, laut KB, 4 000 gegen 450 geplante Entlassungen.

Die RKJ der GIM berichtet, es "wehten auf dem Gasometer der Klöckner-Werke in Georgsmarienhütte (Osnabrück) schwarze Fahnen auf Halbmast. Rund 4 000 Arbeiter hatten ihre Arbeitsplätze verlassen und waren - mit Transparenten demonstrierend - vor das Werkskasino marschiert."

Laut KPD bei Klöckner VDI Düsseldorf (vgl. 25.10.1971) demonstrieren über 4 000.
Q: Metallkampf Nr. 5, Eutin 22.11.1971; Was Tun Nr. 1, Mannheim 1972, S. 6;Kommunistische Arbeiter Zeitung Sdr.ausgabe, Flensburg 22.11.1971;Kommunistische Arbeiterpresse Klöckner Nr. 2, Düsseldorf Okt. 1971, S. 3

08.11.1971:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich in dieser Woche sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 1 (vgl. 22.11.1971) heraus mit dem Leitartikel "Droht eine Krise?" und dem Artikel "Und unsere Forderungen?" zur Metalltarifrunde (MTR).
Q: Metallarbeiter Nr. 1, Osnabrück o. J. (1971)

15.11.1971:
Der KJVD der KPD/ML-ZB bringt die Nr.7 seines 'Jungen Bolschewik' (vgl. 15.10.1971, 3.4.1972) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Osnabrück.
Q: Der junge Bolschewik Nr.7,Bochum 15.11.1971

22.11.1971:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich in dieser Woche sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 2 (vgl. 8.11.1971, 29.11.1971) heraus mit dem Leitartikel "Streik in Nordbaden-Nordwürttemberg".

Weitere Artikel sind:
- "Unternehmer lehnen Schlichtung in Nordrhein-Westfalen ab";
- "Vertrauenskörperversammlung bei Klöckner-OS am 16. November".
Q: Metallarbeiter Nr. 2, Osnabrück o. J. (1971)

22.11.1971:
In Düsseldorf erscheint eine Ausgabe der 'Kommunistischen Arbeiterpresse' der KPD für Klöckner (Vereinigte Drahtindustrie - vgl. 25.10.1971, 10.1.1972) vermutlich in dieser Woche. Berichtet wird auch von "Kurzarbeit und Entlassungen in der Georgsmarienhütte".
Q: Kommunistische Arbeiterpresse Klöckner Weg mit der Schlichtung! Sofortige Urabstimmung! Streik!, Düsseldorf o. J., S. 4

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29.11.1971:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich in dieser Woche sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 3 (vgl. 22.11.1971, 17.12.1971) heraus mit dem Leitartikel "Alle Räder stehen still wenn der Arbeiter es will".

Weitere Artikel sind:
- "Was treibt die IGM-Führung?";
- "Und Osnabrück?";
- ein Bericht zur Vertrauenskörperversammlung bei Klöckner am 16.11.1971, mit der man sich bereits in der Nr. 2, die aus drucktechnischen Gründen nur bei Klöckner verteilt werden konnte, befasst hatte.
Q: Metallarbeiter Nr. 3, Osnabrück o. J. (1971)

Dezember 1971:
Vermutlich im Dezember wird vermutlich innerhalb der KPD/ML-ZK in Dortmund oder bereits in der Bolschewistische Linie (BL) der ehemaligen KPD/ML RM das folgende Papier verfaßt:"
KRISENZEICHEN: ENTLASSUNGEN UND BANKROTTE

'Die Carl-Zeiss-Stiftung kann nicht länger zusehen, daß die 'kranken' Betriebe (gemeint Voigtländer, Zeiss-Ikon in Stuttgart) die 'gesunden' Betriebe (gemeint Prontor-Werke Kiel, Optische Werke Wetzlar) belasten.' D.h. die 3 000 Arbeiter und Angestellten der Kameraproduktion in Stuttgart und Braunschweig werfen nicht mehr genug Profit ab und dürfen sich daher nach einem neuen Arbeitsplatz umsehen. Die Neuerrichtung der Zeiss-Ikon auf Taiwan ist eben profitträchtiger.

Auf ähnliche Weise suchen die Klöckner-Kapitalisten die Hasper Hütte in Hagen (4 500 Beschäftigte) und die Georgsmarienhütte bei Hannover (bei Osnabrück,d.Vf.) loszuwerden. Für die letztere wurden Anfang Oktober beim Landesarbeitsamt Hannover 450 Entlassungen angemeldet."
Q: N.N.: Ohne Titel(Krisenzeichen: Entlassungen und Bankrotte…,o.O. o.J. (1971)

Dezember 1971:
Die KPD (vgl. 14.1.1972) berichtet vermutlich aus dem Dezember von Klöckner Düsseldorf:"
WERKSWOHNUNGEN

In Fragen der Wohnungspolitik arbeiten die Monopolkapitalisten eng mit dem Großgrundbesitz und der SPD zusammen. Im Falle von Werkswohnungen sind die dafür zuständigen Wohnungsbaugesellschaften in fast allen Fällen zu 100% in der Hand der Kapitalisten. So ist der Klöckner-Konzern an der Klöckner-Georgsmarienwerke-Wohnbau GmbH, Osnabrück, an der Siedlungsgesellschaft Glückauf mbH Castrop-Rauxel, an der Wohnungsbaugesellschaft mbH Troisdorf und an der Siedlungs- und Wohnungsbau GmbH Unna-Königsborn, Castrop-Rauxel, jeweils zu 100% beteiligt."
Q: Rote Fahne Nr. 34, Berlin 14.1.1972, S. 6

17.12.1971:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich Ende dieser Woche sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 4 (vgl. 29.11.1971, 21.12.1971) heraus mit der Schlagzeile "Fahrpreiserhöhung = Lohnraub in der Stadt".
Q: Metallarbeiter Nr. 4, Osnabrück o. J. (1971)

21.12.1971:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich heute sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 5 (vgl. 17.12.1971, Juni 1972) heraus mit dem Leitartikel "Metaller einig: 7,5% sind nicht 7,5%!" zur Demonstration in Stuttgart am 8.12.1971.

Weitere Artikel sind:
- "Aus den Betrieben: Klöckner";
- "Heute Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhungen".
Q: Metallarbeiter Nr. 5, Osnabrück o. J. (1971)

Januar 1972:
Vermutlich im Januar gibt Spartacus Bolschewiki/Leninisten (BL) mit der Nr. 25 für Dez. 1971 und Jan. 1972 erstmals seinen eigenen 'Spartacus' (vgl. Nov. 1971, Feb. 1972) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Osnabrück (IGM-Bereich).
Q: Spartacus Nr. 25,Bonn Dez. 1971 / Jan. 1972, S. 26

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Januar 1972:
Der Kommunistische Bund Osnabrück (KBO) gibt die Nr. 1 des ersten Jahrganges seiner 'Roten Fahne' (RF - vgl. Feb. 1972) als Zentralorgan heraus. Von Klöckner Georgsmarienhütte wird in "Kampf dem Krisenprogramm der Stahlbosse. Zu den Entlassungen bei Klöckner-GM-Hütte" berichtet aus dem Stahlwerk 1, vom E-Ofen und der Walzenstr. 5. Berichtet wird auch in "Den Kampf gegen das Krisenprogramm der Stahlbosse aufnehmen" von Klöckner Bremen sowie aus NRW von Klöckner Hasper Hütte in Hagen und von Klöckner Draht Düsseldorf.
Q: Rote Fahne Nr. 1, Osnabrück Jan. 1972, S. 1ff

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01.03.1972:
Der KB Bremen gibt Anfang des Monats die Nr. 2 seiner 'Wahrheit' (vgl. 1.2.1972, 3.4.1972) heraus. Erwähnt wird auch Klöckner Georgsmarienhütte, wo gegen die geplante Stillegung demonstriert wurde.
Q: Wahrheit Nr. 2, Bremen März 1972, S. 4

April 1972:
Der Kommunistische Bund Osnabrück (KBO) gibt vermutlich im April die Nr. 3/4 des ersten Jahrganges seiner 'Roten Fahne' (RF - vgl. Feb. 1972, Mai 1972) als Zentralorgan heraus. Der eigene 'Metallarbeiter' Nr. 8 berichtet "Wie die Klöckner-Bosse ihre Profite sichern". Der Artikel "Betriebsratswahlen" zu den BRW enthält den Abschnitt "Klöckner - politisches Gerangel auf der IGM-Liste über den Köpfen der Kollegen".
Q: Rote Fahne Nr. 3/4, Osnabrück 1972, S. 3

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Juni 1972:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich im Juni sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 11 (vgl. 21.12.1971, 29.9.1972) heraus mit dem Leitartikel "Bombenanschläge" zur RAF, wobei auch auf Petra Schelm eingegangen wird.

Weitere Artikel sind:
- "Kommunistenhatz" zu den Bomben bei Springer in Hamburg;
- "Arbeiterkorrespondenz eines Kollegen von Karmann: Lohnabbau auf Schleichwegen";
- "Wie stehen die Kommunisten zur Frage der Gewalt?";
- "Wahl der Jugendvertreter - Die Probleme der jungen Kollegen gehen alle Kollegen an!" zu den JVW mit Berichten über die Jugendversammlungen bei Karmann und Klöckner.
Q: Metallarbeiter Nr. 11, Osnabrück o. J. (1972)

Juli 1972:
In Berlin erscheint die Nr. 23 des 'Klassenkampf' als Zeitung der Proletarischen Linken (PL - vgl. Juni 1972, Aug. 1972) Berichtet wird u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Klassenkampf Nr. 23, Berlin Juli 1972, S. 2

August 1972:
Spartacus Bolschewiki/Leninisten gibt seinen 'Spartacus' Nr.29 (vgl. Juli 1972, Sept. 1972) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Osnabrück.
Q: Spartacus Nr. 29, Mainz Aug. 1972, S. 10

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23.08.1972:
In Georgsmarienhütte demonstrieren, laut 'SBK', rund 2 000 Arbeiter von Klöckner gegen das Treffen zwischen Barzel und dem Klöckner Vorstand, wovon auch die Werke in Bremen, Osnabrück und Duisburg betroffen seien. Auch die KG (NRF) Mannheim/Heidelberg, der KSB Göttingen (vgl. 14.12.1972) und die KPD zählen 2 000 Demonstranten.

Die ABG Bayern (vgl. 20.9.1973) vermelden einen Streik, mit dem vermutlich die heutige Aktion gemeint ist.

Innerhalb von Spartacus Bolschewiki-Leninisten (SBL -vgl. Nov. 1972) wird berichtet:"
OSNABRÜCK: Etwa 2000 Kollegen der Georgsmarienhütte bei Osnabrück demonstrierten im August dieses Jahres gegen die Pläne des Klöckner-Konzerns. Durch die Errichtung eines Elektroofens in Osnabrück fürchten die Kollegen Entlassungen in Georgsmarienhütte. Sie forderten Informationen über geplante Stillegungen und Entlassungen. Erst in den letzten eineinhalb Jahren verloren dort 1400 Kollegen ihren Arbeitsplatz. Der Vorstandsvorsitzende von Klöckner versicherte den demonstrierenden Kollegen, es sei kein Abbau der Belegschaft vorgesehen. Jedoch hat der Fall Hagen gezeigt, daß auf die Worte der Bosse kein Verlaß ist. Nicht nur Betriebe mit ungünstigem Standort werden dichtgemacht, wie zum Beispiel in Hagen. Auch betriebe mit veralteten Produktionsanlagen sind von Stillegung bedroht, wenn sie nicht mehr profitabel genug sind.
UNEINGESCHRÄNKTE INFORMATION ÜBER ALLE STILLEGUNGEN; RATIONALISIERUNGEN; VERLEGUNGEN UND ETNLASSUNGEN!"
Q: Arbeiter-Zeitung Nr. 8, Mannheim/Heidelberg Okt.1972; Göttinger Betriebszeitung Nr. 35, Göttingen 12.10.1972, S. 6;Kommunistische Arbeiterpresse - Ausgabe KWU Nr. 16, Berlin 26.9.1972, S. 5;Rote Fahne Nr. 59, Dortmund 6.9.1972;Roter Kurs Nr. 37, Göttingen 14.12.1972, S. 2;Roter Widerdruck Nr. 9, Regensburg Sept. 1972, S. 2;Sozialistische Betriebskorrespondenz Nr. 5, Offenbach 1.10.1972;Spartacus-BL: Zur Situation in der Stahlindustrie, O. O. o. J., S. 2

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September 1972:
Spartacus Bolschewiki/Leninisten gibt seinen 'Spartacus' Nr. 30 (vgl. Aug. 1972, Jan. 1973) heraus. Berichtet wird u.a.: "Die Belegschaft der Klöckner-Georgsmarienhütte (Osnabrück) wurde in den letzten Jahren von 5000 auf 3900 verringert. Trotzdem wurde der Stahlausstoß von monatlich 57 000 t auf 75 000 t erhöht.".
Q: Spartacus Nr. 30, Mainz Sept. 1972, S. 1

September 1972:
Bei Klöckner Osnabrück gibt die DKP eine Ausgabe von 'Das heiße Eisen' (vgl. Dez. 1972) heraus, in der sie sich u.a. mit den Kommunalwahlen (KW - vgl. 22.10.1972) befaßt.
Q: Das heiße Eisen, Osnabrück Sept. 1972

20.09.1972:
In der Nr. 60 der 'Roten Fahne' der KPD (vgl. 13.9.1972, 27.9.1972) wird u.a. berichtet von der Metalltarifrunde, in deren Zusammenhang eingegangen wird auf Klöckner Hagen, Bremen und Osnabrück.
Q: Rote Fahne Nr. 61, Dortmund 20.9.1972, S. 5

29.09.1972:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich Ende dieser Woche sein Informationsblatt für die Metallbetriebe 'Metallarbeiter' Nr. 12 (vgl. Juni 1972, 13.11.1972) heraus mit dem Leitartikel "Kein Stillhalten vor den Wahlen" zu den Bundestagswahlen (BTW) bzw. zu Klöckner.

Weitere Artikel sind:
- Arbeiterkorrespondenz: Bullenhitze in der Lehrwerkstatt" bei Klöckner;
- "Verbotsantrag der CDU gegen den KB Bremen" (KBB) mit dem Aufruf des KBO vom 26.9.1972;
- "Wer macht den Metallarbeiter?";
- "Eine dicke Schweinerei" zu Klöckner Hagen-Haspe.
Q: Metallarbeiter Nr. 12, Osnabrück o. J. (1972)

November 1972:
Der KB gibt die Nr. 23 seines 'Arbeiterkampfes' (AK - vgl. Okt. 1972, Dez. 1972) heraus und berichtet u.a. von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Arbeiterkampf Nr. 23, Hamburg Nov. 1972, S. 1

November 1972:
Spartacus Bolschewiki/Leninisten gibt eine Sondernummer Stahlbereich seines 'Spartacus' (vgl. Nov. 1972, Dez. 1972) heraus mit dem Leitartikel "Entlassung für Stahlarbeiter - Unternehmerprofit ruiniert die Stahlindustrie" mit einem Bild aus Hagen (vgl. 4.10.1972) mit Berichten auch aus Georgsmarienhütte.
Q: Spartacus Sondernummer Stahlbereich, Mainz Nov. 1972, S. 4

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November 1972:
Der KB/Gruppe Eutin gibt die Nr. 12 seines 'Metallkampf' (vgl. Juni 1972, März 1973) für die ostholsteinischen Metallkollegen für November heraus. Berichtet wird u.a. von der Metalltarifrunde (MTR) 1972/73 und den bisherigen kurzen Warnstreiks u.a. bei Klöckner Osnabrück.
Q: Metallkampf Nr. 12, Eutin Nov. 1972

13.11.1972:
Der KB Osnabrück gibt vermutlich in dieser Woche seine Betriebszeitung für Karmann, Klöckner, Kabelmetal 'Metallarbeiter' Nr. 13 (vgl. 29.9.1972, 24.11.1972) heraus mit dem Leitartikel "Erklärung zu den Bundestagswahlen" (BTW) mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 17.11.1972 sowie den Artikeln "Wir brauchen mehr Lohn - Metalltarifrunde '72" zur MTR und "Kampf dem Verbotsantrag gegen den Kommunistischen Bund Bremen" (KBB).
Q: Metallarbeiter Nr. 13, Osnabrück o. J. (1972)

17.11.1972:
In Osnabrück wurde aufgerufen zur gemeinsamen Veranstaltung von KB, KAJB und KOB zu den Bundestagswahlen (BTW) um 19 Uhr im Schloß, Musiksaal, bei der für eine Ungültigmachung der Stimmzettel durch die Forderung "Weg mit dem KPD-Verbot!" aufgerufen wird. Die DKP schreibt dazu:"
Über diese Veranstaltung berichtete nun der KB in seinem 'Metallarbeiter' die DKP sei 'kleinlaut zurückgewichen'.

Doch jeder dort Anwesende wird bestätigen können, die DKP-Genossen, die diese Veranstaltung besuchten, waren alles andere als kleinlaut und zurückgewichen sind sie schon garnicht.

Im Gegenteil! Sie initiierten die Diskussion, deckten das Selbsttor des KB auf und setzten dem ihre Vorstellungen und Forderungen gegenüber, für die eine kommunistische Partei zu kämpfen hat. Ein Beispiel: Die DKP forderte einen Preisstopp, um den immer stärkeren Lohnabbau nebst einer aktiven Lohnpolitik entgegentreten zu können. Der KB lehnte diese Forderung ab. Das schüre nur die Illusionen in der arbeitenden Bevölkerung. Von der DKP darauf hingewiesen, welche Bedeutung ein Preisstopp für die Verbesserung der Lage der Arbeiterklasse haben kann, war man sich nicht mehr sicher. Aus der prinzipiellen Ablehnung wurde eine zweifelnde Haltung und schließlich drehte und wandte man sich nur noch herum ohne eine Antwort zu geben. Weiter reichte die Weisheit der 'Bundeskommunisten' nicht.

Anderen Fragen nach einem Programm, nach Forderungen wurde ebenfalls ausgewichen. So etwa bei der der Frage der Mitbestimmung, die die DKP fordert. Das verleite ebenfalls nur zu Illusionen und sei deshalb abzulehnen. So auch bei Fragen nach den bildungspolitischen Vorstellungen, nach gesundheitspolitischen Vorstellungen, nach einem Miet- und Bodenrecht usw.. Die fehlende Programmatik des Bundes wurde durch 'revolutionäre' Kalauer zu überdecken versucht.

Die 'marxistischen' Helden wurden kleinlaut.

Die DKP konnte durch ihr Auftreten und ihre Argumentation, durch ihre klaren Vorstellungen zu allen gesellschaftlichen Fragen neue Sympathisanten gewinnen."
Q: Das heiße Eisen, Osnabrück Dez. 1972; Rotes Sprachrohr Nr. 2, Osnabrück Nov. 1972, S. 1 und 6

24.11.1972:
Der KB Osnabrück gibt seine Betriebszeitung für Karmann, Klöckner, Kabelmetal 'Metallarbeiter' Nr. 14 (vgl. 13.11.1972, 6.12.1972) heraus mit dem Leitartikel "Tarifkampf führen!" zur Metalltarifrunde (MTR).

Weitere Artikel sind:
- "Was ist los in den Betrieben?" mit Berichten von Karmann und Klöckner;
- "Was macht die Gewerkschaftsführung?";
- "Gegen die spalterische DKP-Führungspolitik!";
- ein Bericht über den Streik für 65% Weihnachtsgeld für alle bei Dierks & Söhne;
- eine Meldung zur Tarifrunde bei Klöckner;
- "Kommunistischer Arbeiterjugend Osnabrück zu den Tarifverhandlungen Extra" des KAJB zur heutigen IGM-Jugendversammlung.
Q: Metallarbeiter Nr. 14, Osnabrück o. J. (1972)

Dezember 1972:
Die Zelle Klöckner des KB Bremen gibt erstmals ihren 'Zunderbrecher' (vgl. 24.1.1973) heraus. Dieser befaßt sich u.a. mit dem Werk in Georgsmarienhütte.
Q: Der Zunderbrecher Nr. 1, Bremen Dez. 1972 , S. 2

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Dezember 1972:
Der DKP Kreisvorstand Osnabrück-Bramsche gibt eine 4-seitige Ausgabe von 'Das heiße Eisen' - Betriebszeitung für die Kollegen der Klöckner AG Osnabrück (vgl. Sept. 1972, Jan. 1973) heraus, mit dem Leitartikel "Kampfbereit" zur Stahltarifrunde, u.a. auch zur Urabstimmung im Ruhrgebiet in NRW. In der Rubrik "Zum Nachdenken" erscheint "Das Milliardending", die Einführung der weißen Kreise. Dies heiße nun Jagd frei auf die Mieter. Bekanntgegeben wird das Lehrlingsstreikrecht und auch nachgewiesen: "Die Unternehmer können zahlen!". Auf der letzten Seite steht der Artikel "Die Logik hinkt - Die Reaktion grinst" über ein "politisches Selbsttor des KB Osnabrück":"
Es gibt in Osnabrück einen Kommunistischen Bund. Seine Mitglieder halten sich für Kommunisten. In ihrer Zeitung fühlten sie sich gemüßigt zu schreiben: 'Oft wird der 'Metallarbeiter' im Betrieb als DKP-Zeitung angesehen und verstanden. Das ist jedoch falsch!'

Angesehen? Im ersten Moment? … Möglich! So verstanden? … Sicher nicht!

Denn während die Deutsche Kommunistische Partei im Bundestagswahlkampf klar und konsequent gegen die Hauptpartei des Großkapitals, die CSU/CDU auftrat, ihren Wahlkampf unter der Parole "Keine Stimme für die CSU/CDU" führte und dabei in allen Wahlkreisen eigene Kandidaten aufstellte, fand der Kommunistische Bund Osnabrück in diesem Wahlkampf, der wohl der politischste seit Bestehen der BRD war und der vor allem eine klare Entscheidung verlangte, lediglich die wahrhaft große 'revolutionäre' Alternative: den Wählern zu empfehlen, die Stimmzettel ungültig zu machen.

Eine solche Logik kann nicht im Interesse der arbeitenden Bevölkerung liegen. Da reiben sich Strauß und Barzel die Hände. Da grinst die Reaktion!

Zu allem Überfluß propagierte man diese politische Selbstkasteiung auch noch auf einer extra angesetzten 'Wahlveranstaltung'." Es folgt ein Bericht von der Veranstaltung (vgl. 17.11.1972), von der die DKP behauptet gesiegt und neue Sympathisanten gewonnen zu haben, während der KB Osnabrück den eigenen Sieg vermeldete.

Weiter heißt dann "Zum Schluß:
Die DKP nimmt jede politische Gruppierung ernst. Sie mißt sie allerdings mit dem Maßstab der Interessen der Arbeiterklasse. Der Kommunistische Bund Osnabrück setzt seine Maßstäbe selber. Sein Verhalten bei der Bundestagswahl war falsch. Ein grober politischer Fehler. Eben ein Selbsttor!

Und das nutzt nun einmal nur dem Gegner. Deshalb: wer es ehrlich meint mit dem, was der Name dieser Gruppierung ausdrückt, der muß nun Einsicht folgen lassen und die falsche Linie korrigieren oder aber auch organisatorische Konsequenzen ziehen.

Sonst … grinst die Reaktion."
Q: Das heiße Eisen, Osnabrück Dez. 1972

Dezember 1972:
Die Betriebszelle Klöckner des KB Osnabrück gibt vermutlich im Dezember ein Extra "Unsere Forderungen müssen auf den Tisch" ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 8.1.1973), das uns nur beschädigt vorliegt, heraus zur Betriebsversammlung am selben Tag bzw. zur Stahltarifrunde (STR), zur Hitzezulage und der innerbetrieblichen Lohnregulierung.
Q: Metallarbeiter Extra Unsere Forderungen müssen auf den Tisch, Osnabrück o. J. (1972) [Fragment]

Januar 1973:
Bei Klöckner Osnabrück gibt die DKP eine Ausgabe von 'Das heiße Eisen' (vgl. Dez. 1972) heraus, welches die letzte uns derzeit vorliegende ist.
Q: Das heiße Eisen, Osnabrück Jan. 1973

12.09.1973:
Vermutlich in dieser Woche erscheint die 'Wir wollen alles' (WWA - vgl. 27.7.1973, 15.10.1973) Nr. 7/8 für August/September. Aus Niedersachsen wird berichtet von Mannesmann Osnabrück (?), womit evtl. Klöckner gemeint ist.
Q: Wir wollen alles Nr. 7/8, Gaiganz Aug./Sept. 1973, S. 4

12.09.1973:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 19 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 13.7.1973, 10.10.1973) heraus mit dem Leitartikel "Jetzt Lohnerhöhung durchsetzen!" zur Teuerungszulage (TZL).

Weitere Artikel sind:
- "Was ist bei Klöckner los?" zu den Bauarbeiten;
- "Fahrpreiserhöhungen" der Stadtwerke;
- "Streik bei Ford" in Köln.

Angekündigt wird der Verkauf der 'KVZ' zum Schichtwechsel am Mittag.
Q: Metallarbeiter Nr. 19, Osnabrück 12.9.1973

14.09.1973:
Die KBW-Ortsleitung Osnabrück berichtet u.a. über heute:"
ORDNUNGSAMT WILL KVZ-VERKAUF VERHINDERN

OSNABRÜCK: GEWERBEORDNUNG ALS MITTEL EINER POLITISCHEN BEHINDERUNG BENUTZT

Zwei Tage nachdem die zweite Ausgabe der KVZ (vgl. 12.9.1973, d. Vf.) erschienen war, flatterte uns ein zwei Seiten langer Schrieb des Ordnungsamtes ins Haus, wo man uns nicht nur ein weiteres Mal bezichtigte, unerlaubt das Flugblatt 'Metallarbeiter' (unsere Betriebszeitung bei Klöckner) verteilt zu haben, sondern auch ohne Genehmigung Werbung zu machen und einem Gewerbe nachzugehen."
Q: Kommunistische Volkszeitung Nr. 5, Mannheim 24.10.1973, S. 7

26.09.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 3 verkauft die OG Osnabrück des KBW 500 Exemplare. Im örtlichen 'Mitgliederbrief' Nr.2 (vgl. 1.10.1973) heißt es dazu u.a.:"
Folgende Tendenzen. Der Betriebsverkauf ist bei Karmann (IGM-Bereich,d.Vf.) seit Nummer 1 rückläufig, bei Klöckner rapider Anstieg von Nummer 1 auf 2, leichter Abfall zu Nummer 3. …
Die schlechten Verkaufsergebnisse vor allem vor Betrieben liegen wohl weniger an mangelndem Informationsbedürfnis der Kollegen als an unserem mangelhaften Verkaufssystem. Fast nie wird vor allen Schichten verkauft, oft fällt ein Verkaufstermin aus. Vor der GMH (Klöckner Georgsmarienhütte, d.Vf.) verkaufen wir überhaupt noch nicht."
Q: KBW-OG Osnabrück: Mitgliederbrief Nr. 2, Osnabrück 1.10.1973, S. 4; KBW-OG Osnabrück-OL: Verkaufsbericht KVZ 3, Osnabrück 6.10.1973

10.10.1973:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 20 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 12.9.1973, 19.12.1973) heraus mit dem Leitartikel "70 DM - bis Ende des Jahres weiterzahlen!" zur Teuerungszulage (TZL).

Weitere Artikel sind:
- "Neuer Lohnrahmentarifvertrag" (LRTV);
- "Tarifkampfinformation" zur Metalltarifrunde (MTR);
- "Beitragserhöhung der Betriebskrankenkasse!" zur BKK;
- "Arbeitsniederlegung in der Kleindreherei" am 20.9.1973;
- "Sonntagszulage wird gestrichen";
- "Solidarität mit den chilenischen Arbeitern und Bauern!".

Angekündigt wird der Verkauf der 'KVZ' zum Schichtwechsel am Mittag.
Q: Metallarbeiter Nr. 20, Osnabrück 10.10.1973

10.10.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 4 verkauft die OG Osnabrück des KBW bei Klöckner 12 Exemplare.
Q: KBW-OG Osnabrück: Mitgliederbrief Nr. 3, Osnabrück 15*10.1973, S. 6

10.10.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 4 verkauft die OG Osnabrück des KBW insgesamt bis zum 15.10.1973, 17 Uhr 45 352 Exemplare, davon 50 in Betrieben des CPK- und IGM-Bereiches. Im Verkaufsbericht heißt es u.a.:"
Der Betriebsverkauf ist rückläufig. Das hängt zum einen damit zusammen, daß der Betriebsverkauf sehr schlecht organisiert war (Klöckner), da wo er technisch geklappt hat (Kabel) ist er gestiegen. Zum anderen sinkt der Neuigkeitswert der Zeitung. Wir werden also um einen festen Platz bei den Kollegen kämpfen müssen. Dazu muß der Betriebsverkauf qualitativ und quantitativ verbessert werden. Zum einen muß vor mehr Betrieben der Verkauf aufgenommen werden, vor allem Klöckner GMH (Georgsmarienhütte, d. Vf.), dann einige Osnabrücker Mittelbetriebe. Die Betriebszeitungen müssen in ihren Artikeln auf die KVZ eingehen, sie zitieren und Auszüge bringen, sowie jeweils auf die Zeitung hinweisen. Zudem kann ein Verkäufer, der morgens vorm Tor mit einer noch müderen und schlafferen Haltung erscheint als die Kollegen, sicher sein, daß er nicht viel Zeitungen los wird. Also: Umhänger basteln, Stellschilder mitnehmen, Zeitung und Schlagzeilen ausrufen."
Q: KBW-OG Osnabrück :Mitgliederbrief Nr. 3, Osnabrück 15.10.1973,S.6f

07.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 6 verkauft die OG Osnabrück des KBW bei Klöckner Georgsmarienhütte, wo erstmals verkauft wird, 12 Exemplare.
Q: KBW-OG Osnabrück-OL: Verkaufsmeldung Osnabrück KVZ Nr. 6, Osnabrück 19.11.1973

07.11.1973:
Von der heutigen 'KVZ' Nr. 6 verkauft die OG Osnabrück des KBW bei Klöckner 11 Exemplare.
Q: KBW-OG Osnabrück-OL: Verkaufsmeldung Osnabrück KVZ Nr. 6, Osnabrück 19.11.1973

26.11.1973:
Der KBW berichtet aus Osnabrück über "Entlassungen bei Klöckner" bzw. von der heutigen Betriebsversammlung.
Q: Kommunistische Volkszeitung Nr. 9, Mannheim 19.12.1973, S. 6

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19.12.1973:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 23 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 10.10.1973, 25.1.1974) heraus mit dem Leitartikel "Diesmal ging es um mehr als um 27 DM" zur Betriebsversammlung.

Weitere Artikel sind:
- "Der Tarifabschluß";
- "'Wir sitzen alle in einem Boot?'";
- "Stahlgiesserei: Kampf um bessere Arbeitsbedingungen";
- "Osnabrücker Polizei knüppelte Demonstranten nieder" am 8.12.1973;
- "Öl aus Persien?" mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 20.12.1973;
- "Hütte Bremen: Betriebsrat gefeuert" zu Röpke.

Angekündigt wird der Verkauf der 'KVZ' am 20.12.1973.
Q: Metallarbeiter Nr. 23, Osnabrück 19.12.1973

25.01.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 24 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 19.12.1973, 30.1.1974) heraus mit dem Leitartikel "Trotz Krise - Keine Stabilitätspakete" mit dem Aufruf zur Kundgebung am 26.1.1974.

Weitere Artikel sind:
- "Essen teuerer" zur Kantine;
- "Steigende Ölpreise";
- "OWG: Heizkostenpauschale höher";
- "Niedersachsen: Weg mit dem neuen Schulgesetz" zum NSG, aus der 'KVZ';
- die 'Informationen für Klöckner-Lehrlinge und Jungarbeiter' des KAJB mit dem Artikel "'Gesetzeslücke'?" zu den Entlassungen und Nichtübernahmen von Jugendvertretern.
Q: Metallarbeiter Nr. 24, Osnabrück 25.1.1974

30.01.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt ihren 'Metallarbeiter' (vgl. 25.1.1974, 19.3.1974) als Extra "Weitere Entlassungen" heraus mit den Forderungen:"
Keine Entlassungen! Keine Umbesetzungen!
Offenlegung aller Rationalisierungspläne!
Sofortige Budenversammlungen!".
Q: Metallarbeiter Extra Weitere Entlassungen, Osnabrück 30.1.1974

19.03.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 26 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 30.1.1974, 9.4.1974) heraus mit dem Leitartikel "Produktion steigt bei Klöckner auf Kosten unserer Knochen".

Weitere Artikel sind:
- "Manteltarifvertrag - mehr Aufmerksamkeit schenken" zum MTV;
- ein Leserbrief aus der Großdreherei nebst Antwort der Betriebszelle;
- "Die Solidarität mit dem kambodschanischen Volk verstärken!" mit dem Aufruf zur Solidaritätsveranstaltung am 22.3.1974;
- "Hamburger Wahl oder 'Hier ist niemand rechenschaftspflichtig!'" zur Bürgerschaftswahl (BüW - vgl. 3.3.1974);
- "Information für Klöckner-Lehrlinge: Jugendarbeitsschutzgesetz" zum JuArSchG.
Q: Metallarbeiter Nr. 26, Osnabrück 19.3.1974

09.04.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt erneut eine Nr. 26 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 19.3.1974, 26.4.1974) heraus mit dem Leitartikel "Willy Brandt in Osnabrück".

Weitere Artikel sind:
- "Vom Stahlboom profitiert" aus der 'NOZ';
- "DGB-Kreisvorstand: 1. Mai auch dieses Jahr wieder im Saal - Entscheidung gegen Mai-Ausschuss";
- "Ehemaliger Willy-Wähler" aus der 'KVZ';
- "Der Streik und die Lehren im Unterwesergebiet" zur Metalltarifrunde (MTR).
Q: Metallarbeiter Nr. 26, Osnabrück 9.4.1974

26.04.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 28 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 9.4.1974, 21.5.1974) heraus mit dem Leitartikel "Heraus zum 1. Mai! Demonstration zum 1. Mai 12 Uhr ab Neumarkt" mit dem Aufruf auch zur Mai-Kundgebung des DGB im Saal und zur KBW-Veranstaltung am 29.4.1974.

Weitere Artikel sind:
- "Vertrauensleutearbeit";
- "Angestellte des DGB: Streik!" aus der 'KVZ';
- "1. Mai - Kampftag der internationalen Arbeiterklasse - Aufruf des Zentralen Komitees des Kommunistischen Bundes Westdeutschland";
- "Arbeitsunfälle steigen".
Q: Metallarbeiter Nr. 28, Osnabrück 26.4.1974

15.05.1974:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 10 eine Ortsbeilage (vgl. 1.5.1974, 10.7.1974) heraus mit dem Artikel "Betriebsunfälle häufen sich - Ein Bericht der Klöckner-Betriebszelle des KBW".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 10, Osnabrück 1974, S. 1f

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21.05.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt ihren 'Metallarbeiter' (vgl. 26.4.1974, 29.5.1974) als Extra "Heute Einweihung des E-Ofen V - Wem dient der Fortschritt" heraus mit der Forderung nach mindestens 50 Pfennig Lohnerhöhung für die erhöhte Arbeitsleistung und die schlechten Arbeitsbedingungen.
Q: Metallarbeiter Extra Heute Einweihung des E-Ofen V - Wem dient der Fortschritt, Osnabrück 21.5.1974

29.05.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 29 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 21.5.1974, 7.9.1974) heraus, deren Seiten 3, 4, 11 und 12 uns nur teilweise vorliegen, mit dem Leitartikel "Erst Entlassungen - jetzt Überstunden".

Weitere Artikel sind:
- "Niedersachsenwahl '74: Keine Wahl auf dem Stimmzettel!" mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 30.5.1974 zu den Landtagswahlen (LTW);
- "So sieht die 'DKP' die Maidemonstration in Osnabr." zur Maidemonstration des KBW, die etwa zur Hälfte aus Ausländern, meist Portugiesen, bestand;
- "1. Mai in Osnabrück";
- "Einweihungsfeier der Klöckner-Herren" am 21.5.1974;
- "25 Jahre Grundgesetz - Verfassung gegen das Volk";
- "Solidarität mit dem Volk von Oman";
- "Portugal: Das Volk entwickelt seine Demokratie" aus der 'KVZ'.
Q: Metallarbeiter Nr. 29, Osnabrück 29.5.1974 [Fragment]

07.09.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 30 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 29.5.1974, 11.9.1974) heraus mit dem Leitartikel "1 DM in der Stunde mehr".

Weitere Artikel sind:
- "Jugendversammlung bei Klöckner Os" am 26.6.1974;
- "Niedersachsen: Solang die bürgerlichen Parteien gewinnen, verliert das Volk!" zu den Landtagswahlen (LTW);
- "Steuerreform: Von den Versprechen bleibt nur Betrug" aus der 'KVZ' (vgl. 12.6.1974);
- "Stahlgießerei" zum Kolonnenakkord;
- "Überstunden in der Dreherei";
- "Fahrpreiserhöhung: Das Mass ist voll!" zu den Stadtwerken;
- "Die Ausschlüsse bekämpfen" zu den UVB bzw. dem Verfahren gegen Jörg Detjen aus der IG Druck Osnabrück, aus der 'KVZ';
- "70 Mann sollen raus?";
- "Unterdrückung und Widerstand in Chile" aus der 'KVZ'.

Angekündigt wird der Verkauf der 'KVZ' am 11.9.1974.
Q: Metallarbeiter Nr. 30, Osnabrück 7.9.1974

11.09.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 31 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 7.9.1974, 9.12.1974) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Tarifrunde - Jetzt Forderungen aufstellen".

Weitere Artikel sind:
- "Was halten wir von der Steuerreform?";
- "Für Volksmacht und Sozialismus - Nieder mit der Militärdiktatur in Chile" aus der 'KVZ' mit dem "Aufruf der Chilenen in der BRD" sowie zur Demonstration am 14.9.1974 in Frankfurt und am 11.9.1974 in Osnabrück;
- "Freispruch für KVZ-Verkäufer";
- "Was ist los in Zypern?".

Geworben wird für Das Politische Buch in der Redlinger Str. 5.
Q: Metallarbeiter Nr. 31, Osnabrück 11.9.1974

18.09.1974:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 19 eine Ortsbeilage (vgl. 21.8.1974, 2.10.1974) heraus mit dem Artikel "Streik bei Klöckner" im Weichenbau in Osnabrück.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 19, Osnabrück 1974, S. 1

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09.12.1974:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 33 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 11.9.1974, 15.1.1975) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Belegschaftsversammlung: Die Arbeiter kommen nicht zu Wort".

Weitere Artikel sind:
- "Kantinenpreise";
- "Beitragserhöhung der Krankenkasse" zur BKK;
- "'Humanisierung der Arbeitswelt'";
- "Versammlung und Demonstration: 800 demonstrierten gegen die Sanierung" am 26.11.1974;
- "Bürgerversammlung: OB Weber isoliert - alle gegen die Pläne des Rates" am 25.11.1974;
- "IG-Metall-Beitragserhöhung";
- "Über Isolationshaft" zur RAF.
Q: Metallarbeiter Nr. 33, Osnabrück 9.12.1974

15.01.1975:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 34 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 9.12.1974, 11.2.1975) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Betriebsratswahlen '75" zu den BRW.

Weitere Artikel sind:
- "Unsere letzte Lohntüte…" zur Besteuerung des Weihnachtsgelds;
- "Deutsche und ausländische Arbeiter eine Kampffront!" zum Kindergeld mit dem Aufruf zur Demonstration am 1.2.1975;
- "Tonnenprämie im Martinwerk";
- "Wie wirkt die Steuerreform?";
- "Erhöhung der Kantinenpreise";
- "Weitere Häuser sollen abgerissen werden…" zur Sanierung mit der Einladung zur Podiumsdiskussion am 17.1.1975.
Q: Metallarbeiter Nr. 34, Osnabrück 15.1.1975

11.02.1975:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 35 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 15.1.1975, 9.4.1975) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Aufgaben des neuen Betriebsrates festlegen!" zu den Betriebsratswahlen (BRW) am 12./13.3.1975.

Weitere Artikel sind:
- "Die Kandidatenaufstellung";
- "Veranstaltung: Freiheit für alle politischen Gefangenen in Chile" am 12.2.1975;
- "Es ist doch verwunderlich…" zu den Kantinenpreisen;
- "Prämien an den Sägen im RWW" zum Reifen-Räder-Walzwerk;
- "Für gleiches Kindergeld - Demonstration in Os." am 1.2.1975 mit 250 Menschen;
- "Einheitsliste - Einheit der Arbeiter" zu den BRW;
- "Mordanschlag auf Betriebsrat Heinz Scholz, Bremer Vulkan" aus der 'KVZ', wozu die Liga gegen den Imperialismus (LgdI) am 6.2.195 abends ein Flugblatt bei Klöckner verteilte;
- "Die Lage der politischen Gefangenen in Chile" aus der 'KVZ'.
Q: Metallarbeiter Nr. 35, Osnabrück 11.2.1975

13.02.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 6 eine Ortsbeilage (vgl. 6.2.1975, 27.2.1975) heraus mit dem Artikel "Kantinenpreise!" aus dem 'Metallarbeiter' der Zelle Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 6, Osnabrück 1975, S. 2

Osnabrueck_KVZ075


26.03.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 12 eine Ortsbeilage (vgl. 27.2.1975, 3.4.1975) heraus mit einem Bericht von den Betriebsratswahlen bei Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 12, Osnabrück 1975, S. 6

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09.04.1975:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 36 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 11.2.1975, 23.4.1975) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Überstunden trotz allgemeiner Stahlflaute".

Weitere Artikel sind:
- "Kurzarbeit in der Stahlindustrie" in Hagen-Haspe, Georgsmarienhütte und Bremen;
- "Ergebnis der Betriebsratswahlen: Die Klöckner-Arbeiter haben ihren Betriebsrat gewählt" zu den BRW, bei denen sich keine wesentliche Veränderung ergeben habe;
- "Falsches Eingreifen der Betriebszelle Klöckner zu der BR-Wahl";
- "Aktivitäten zum 1. Mai einleiten";
- "Gr. Dreherei: Überstunden";
- "§ 218 Das Volk selbst soll entscheiden!";
- "Stadtsanierung: Der Kampf geht weiter";
- "Proteste über die Bezahlung zu Feiertagen";
- "Veranstaltung des DGB: Zur Jugendarbeitslosigkeit" am 4.4.1975;
- "Der erfolgreiche Kampf der Völker Indochinas und die Berichterstattung der NOZ".
Q: Metallarbeiter Nr. 36, Osnabrück 9.4.1975

10.04.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 eine Ortsbeilage (vgl. 3.4.1975, 17.4.1975) heraus mit dem Artikel "Klöckner: Überstunden in Massen - Kurzarbeit steht an".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 14, Osnabrück 1975, S. 1 und 8

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Osnabrueck_KVZ109


23.04.1975:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 37 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 9.4.1975, 8.9.1975) in einer Auflage von 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Einheit der Arbeiterklasse gegenüber der Kapitalistenklasse auf der Straße demonstrieren" zum 1. Mai.

Weitere Artikel sind:
- "Zwangsurlaub im Stahlwerk";
- "Heraus zum 1. Mai '75" mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 24.4.1975 und zu den Aktionen am 1. Mai;
- "Für eine bessere Berufsausbildung" zum Berufsbildungsgesetz (BBiG);
- ein Aufruf zur Demonstration gegen Jugendarbeitslosigkeit am 25.4.1975;
- "Stadtsanierung - Wohnraumzerstörung und Mietwucher";
- "Die Völker von Vietnam und Kambodscha erringen den Sieg!" mit zwei Artikel aus der 'KVZ' zu Vietnam.
Q: Metallarbeiter Nr. 37, Osnabrück 23.4.1975

30.04.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 eine Ortsbeilage (vgl. 24.4.1975, 22.5.1975) heraus mit dem Artikel "Zwangsurlaub im Stahlwerk" bei Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 17, Osnabrück 1975, S. 2

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14.05.1975:
Der KBW (vgl. 29.5.1975) berichtet vom BBiG:"
Forderung nach Einheitsschule

Osnabrück. Die Jugendvertretung von Klöckner Osnabrück stellte alternativ zu den Forderungen des DGB zum Berufsbildungsgesetz die Forderung nach der Einheitsschule auf. Diesen Antrag der Jugendvertretung verabschiedete mit überwiegender Mehrheit auch die Jugendversammlung der IG Metall am 14.5.1975."
Q: Kommunistische Volkszeitung Nr. 21, Mannheim 29.5.1975, S. 11

29.05.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 21 eine Ortsbeilage (vgl. 22.5.1975, 5.6.1975) heraus mit dem Artikel "IGM-Jugendversammlung" am 14.5.1975 mit ca. 20 Teilnehmern u.a. von Klöckner. Der IGM OJA beantragte die Forderung nach ersatzloser Streichung des §218.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 21, Osnabrück 1975, S. 12

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09.07.1975:
Bei Karmann Osnabrück gibt die Zelle des KBW ihre Betriebszeitung 'Der Bohrer' (vgl. 18.6.1975, 16.9.1975) Nr. 10 heraus mit dem Artikel "Klöckner: Arbeitsniederlegung der Kranführer".
Q: Der Bohrer Nr. 10, Osnabrück 9.7.1975, S. 6

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10.07.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 27 eine Ortsbeilage (vgl. 26.6.1975, 17.7.1975) heraus mit dem Leitartikel "Kurzarbeit bei Klöckner Gmhütte - Werden Entlassungen vorbereitet?".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 27, Osnabrück 1975, S. 1 und 7

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14.08.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 32 eine Ortsbeilage (vgl. 7.8.1975, 21.8.1975) heraus mit dem Leitartikel "Klöckner plant Kurzarbeit - Betriebsrat lehnt ab" im Werk Osnabrück.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 32, Osnabrück 1975, S. 1 und 3f

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28.08.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 34 eine Ortsbeilage (vgl. 21.8.1975, 4.9.1975) heraus mit dem Leitartikel "Jetzt doch Kurzarbeit bei Klöckner" im Werk Osnabrück, von der Klöcknerzelle.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 34, Osnabrück 1975, S. 1f

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08.09.1975:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt ihren 'Metallarbeiter' (vgl. 23.4.1975, 17.11.1975) als Extra "Klöckner-Hütte Bremen: 12 Prozent - mindestens 140 DM gefordert" in einer Auflage von 900 Stück heraus zur Stahltarifrunde (STR).
Q: Metallarbeiter Extra Klöckner-Hütte Bremen: 12 Prozent - mindestens 140 DM gefordert, Osnabrück 8.9.1975

November 1975:
Bei Klöckner Osnabrück gibt der KBW vermutlich im November das Flugblatt "Zur Belegschaftsversammlung. Die Krise soll auf dem Rücken der Arbeiter ausgetragen werden" zur Betriebsversammlung am nächsten Tag in einer Auflage von 350 Stück heraus.
Q: KBW: Zur Belegschaftsversammlung. Die Krise soll auf dem Rücken der Arbeiter ausgetragen werden, Osnabrück o. J. (1975)

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06.11.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 44 eine Ortsbeilage (vgl. 30.10.1975, 13.11.1975) heraus mit dem Leitartikel "Tödlicher Unfall bei Klöckner".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 44, Osnabrück 1975, S. 1f

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17.11.1975:
Die Betriebszelle Klöckner Osnabrück des KBW gibt ein Extra "Stahltarifrunde '75. Der Tarifabschluss in der Stahlindustrie nutzt den Kapitalisten, nicht den Arbeitern" ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 8.9.1975, Feb. 1976) zur Stahltarifrunde (STR) heraus.

Eingeladen wird zur Veranstaltung am 27.11.1975.
Q: Metallarbeiter Extra Stahltarifrunde '75. Der Tarifabschluss in der Stahlindustrie nutzt den Kapitalisten, nicht den Arbeitern, Osnabrück 17.11.1975

20.11.1975:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 46 eine Ortsbeilage (vgl. 13.11.1975, 11.12.1975) heraus mit dem Artikel "Klöckner - Grossdreherei und Radsatzbau: Neues System der Profitauspressung… …für ein paar Pfennige noch schneller?" zum neuen Prämiensystem, nach dem 'Metallarbeiter'.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 46, Osnabrück 1975, S. 5f

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Februar 1976:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt ihren 'Metallarbeiter' (vgl. 17.11.1975, 21.4.1976) vermutlich im Februar als Extra "Kollegen stimmten für Urlaub!" heraus zur Kurzarbeit im April.
Q: Metallarbeiter Extra Kollegen stimmten für Urlaub!, Osnabrück o. J. (1976)

04.03.1976:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 9 eine Ortsbeilage (vgl. 26.2.1976, 18.3.1976) heraus mit einem Bericht von der Jugendversammlung bei Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 9, Osnabrück 1976, S. 4

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08.04.1976:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 eine Ortsbeilage (vgl. 18.3.1976, 15.4.1976) heraus mit dem Artikel "Klöckner-Werke werden zusammengelegt" von der Betriebszelle.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 14, Osnabrück 1976, S. 5f

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21.04.1976:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 43 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. Feb. 1976, 28.4.1976) heraus mit dem Leitartikel "Zusammenschluss der Werke: Klöckner-Kapitalisten wollen ihre Konkurrenzfähigkeit auf unserem Rücken steigern!" zum Zusammenschluß von Osnabrück und Georgsmarienhütte.

Weitere Artikel sind:
- "Prämiensystem in Grossdreherei und Radsatzbau: Produktion soll gesteigert werden - Arbeitskraft wird zerschlissen!";
- "Im Kampf gegen das rhodesische Siedlerregime: Das Volk von Zimbabwe braucht materielle Unterstützung";
- "Was ist denn das, das Kapital?" aus der 'KVZ'.
Q: Metallarbeiter Nr. 43, Osnabrück 21.4.1976

28.04.1976:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt die Nr. 44 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 21.4.1976, 6.12.1976) heraus mit dem Leitartikel "1. Mai - Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse: heraus zum 1. Mai!" und dem Artikel "Stahlwerk: Mit der Kurzarbeit pressen die Kapitalisten die Arbeiter noch mehr aus!".

Beigeheftet ist das Flugblatt des KBW: "Stadtrat: Stimmt das oder stimmt das nicht?" zu den Fahrpreiserhöhungen.
Q: Metallarbeiter Nr. 44, Osnabrück 28.4.1976; KBW: Stadtrat: Stimmt das oder stimmt das nicht?, Osnabrück o. J. (1976)

29.04.1976:
Der KBW Osnabrück gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 17 eine Ortsbeilage (vgl. 15.4.1976, 6.5.1976) heraus mit dem Artikel "Klöckner - Stahlwerk: Mit der Kurzarbeit pressen die Kapitalisten die Arbeiter noch mehr aus!", nach dem 'Metallarbeiter'.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Ortsbeilage Osnabrück Nr. 17, Osnabrück 1976, S. 4f

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25.08.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr. 34 (vgl. 18.8.1976, 1.9.1976) heraus. Von der Stahltarifrunde (STR der IGM) wird berichtet von Klöckner Georgsmarienhütte und Osnabrück.
Q: Rote Fahne Nr. 34, Köln 25.8.1976, S. 4

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08.09.1976:
Die KPD gibt ihre 'Rote Fahne' (RF) Nr. 36 (vgl. 1.9.1976, 15.9.1976) heraus und berichtet u.a. von den Septemberstreiks 1969 bei Klöckner Osnabrück.
Q: Rote Fahne Nr. 36, Köln 8.9.1976, S. 5

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09.09.1976:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 36 eine Bezirksbeilage (vgl. 30.8.1976, 13.9.1976) heraus mit dem Artikel "Vertrauensleutekörperversammlung bei Klöckner - Stahltarifrunde: Oberbürgermeister Weber will Kapitulation - den Kampf der Arbeiter wird er nicht verhindern".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 36, Osnabrück 1976, S. 1 und 3

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16.09.1976:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 37 eine Bezirksbeilage (vgl. 13.9.1976, 23.9.1976) heraus mit dem Artikel "Klöckner Osnabrück - GM-Hütte: Listungszulage für Angestellte - Mittel zur Spaltung und zum Lohnabbau".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 37, Osnabrück 1976, S. 2

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23.09.1976:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 38 eine Bezirksbeilage (vgl. 16.9.1976, 30.9.1976) heraus mit dem Artikel "Klöckner: Für den Höchstprofit soll weiter rationalisiert werden".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 38, Osnabrück 1976, S. 2

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14.10.1976:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 41 eine Bezirksbeilage (vgl. 30.9.1976, 15.11.1976) heraus mit dem Leitartikel "Den Großangriff der Kapitalisten zurückweisen - die Auseinandersetzungen im Tarifkampf zusammenfassen!" zur Stahltarifrunde (STR) aus der Zelle Klöckner und dem Artikel "Klöckner-Jugendversammlung" aus der Zelle Klöckner. Aufgerufen wird zur "Veranstaltung des KBW zu den Kämpfen der Stahlarbeiter" am 25.10.1976, die von der Zelle Klöckner durchgeführt wird.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 41, Osnabrück 1976, S. 1f

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06.12.1976:
Die Betriebszelle Klöckner Osnabrück - Georgsmarienhütte des KBW gibt die Nr. 49 ihres 'Metallarbeiter' (vgl. 28.4.1976, 9.12.1976) heraus mit dem Leitartikel "Das Angebot der Kapitalisten ist eine Kampfansage" zur Stahltarifrunde (STR).

Weitere Artikel sind:
- "Die Einheit wird im Kampf hergestellt" zum Ausschluß des Jugendvertreters Hellmich aus dem Betriebsrat;
- "Klöckner Osnabrück: Die Dreherlehrlinge erzwingen die Absetzung von Strafarbeiten" aus der 'KVZ';
- "Die Entlassungen zwingen die Kollegen zu Mehrarbeit";
- "Die Arbeiter diskutieren den Streik" zur STR;
- "Whyl - Brokdorf - Atommülldeponie: Energieprogramm des Finanzkapitals - Die Arbeiter und Bauern können den Bau verhindern" zur WAA in Wippingen, Kreis Aschendorf;
- "Zimbabwe: das Volk verstärkt den bewaffneten Kampf";
- "Die Justiz ist ein Instrument der herrschenden Klasse - die Arbeiterklasse muss sie zu Fall bringen".
Q: Metallarbeiter Nr. 49, Osnabrück 6.12.1976

09.12.1976:
Die Betriebszelle Klöckner des KBW Osnabrück gibt ihren 'Metallarbeiter' (vgl. 6.12.1976, 6.7.1977) als Extra "Die Stahlarbeiter lehnen das Ergebnis ab" heraus zur Stahltarifrunde (STR) mit dem Bericht "Klöckner-Arbeiter ziehe zum Gewerkschaftshaus und fordern: Urabstimmung" zum 7.12.1976 von der Betriebszelle Klöckner Bremen.
Q: Metallarbeiter Extra Die Stahlarbeiter lehnen das Ergebnis ab, Osnabrück 9.12.1976

23.12.1976:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 51 eine Bezirksbeilage (vgl. 16.12.1976, 13.1.1977) heraus mit dem Artikel "Die Klöckner-Kapitalisten wollen die Ausbeutung verschärfen" zum Blockstillstand bzw. dem Zwangsurlaub in Georgsmarienhütte vom 20.12. bis zum 3.1.1977, aus der Betriebszelle Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 51/52, Osnabrück 23.12.1976, S. 1

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05.01.1977:
Bei der DLH Hamburg gibt der KBW 'Das Triebwerk' Nr. 2 (vgl. 8.12.1976, 9.2.1977) heraus mit dem Artikel "Die Stahlarbeiter lehnen den Abschluß ab" zur Stahltarifrunde (STR) bei Klöckner Osnabrück, aus der 'KVZ'.
Q: Das Triebwerk Nr. 2, Hamburg 5.1.1977, S. 3

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20.01.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 3 eine Bezirksbeilage (vgl. 13.1.1977, 27.1.1977) heraus mit dem Artikel "Tödlicher Arbeitsunfall bei Klöckner: Die Profitproduktion geht über Leichen" im Werk Georgsmarienhütte, aus der Betriebszelle.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 3, Osnabrück 20.1.1977, S. 3

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27.01.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 4 eine Bezirksbeilage (vgl. 20.1.1977, 3.2.1977) heraus mit den Artikeln:
- "Die Klöckner-Jugend ist sich einig, ihre Forderungen gegen die Kapitalisten durchzusetzen" von der Zelle Klöckner;
- "Klöckner: Wieder tödlicher Arbeitsunfall";
- "Erst Blockstillstand - jetzt Sonderschichten" zum Zwangsurlaub bei Klöckner Georgsmarienhütte, wozu der KBW am 20.12.1976 ein Flugblatt verteilte;
- "…und Kurzarbeit" bei Klöckner Osnabrück.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 4, Osnabrück 27.1.1977, S. 3

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03.02.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 5 eine Bezirksbeilage (vgl. 27.1.1977, 10.2.1977) heraus mit dem Artikel "Verschärfte Ausbeutung treibt vermehrt Arbeitsunfälle hervor" aus der Betriebszelle Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 5, Osnabrück 3.2.1977, S. 3

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10.02.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 6 eine Bezirksbeilage (vgl. 3.2.1977, 17.2.1977) heraus mit dem Artikel "Klöckner GM-Hütte: 'Unfall mit Todesfolge'" aus der Betriebszelle Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 6, Osnabrück 10.2.1977, S. 2

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17.02.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 7 eine Bezirksbeilage (vgl. 10.2.1977, 24.2.1977) heraus mit dem Artikel "Klöckner: Gehörtests: Mittel zur Aussonderung und Kostenersparnis für die Kapitalisten" zum Werk Georgsmarienhütte, aus der Betriebszelle.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 7, Osnabrück 17.2.1977, S. 3

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03.03.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 9 eine Bezirksbeilage (vgl. 24.2.1977, 10.3.1977) heraus mit dem Artikel "Die Arbeiterjugend bekämpft das imperialistische Kernenergieprogramm" zur Veranstaltung der Jugendvertretung Klöckner mit der AKW-BI im Ostbunker mit 25 Jugendlichen von Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 9, Osnabrück 3.3.1977, S. 4

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10.03.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 10 eine Bezirksbeilage (vgl. 3.3.1977, 17.3.1977) heraus mit einer Resolution gegen das AKW Brokdorf von 19 Arbeitern und Angestellten von Klöckner Georgsmarienhütte.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 10, Osnabrück 10.3.1977, S. 1

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17.03.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 11 eine Bezirksbeilage (vgl. 10.3.1977, 24.3.1977) heraus mit dem Artikel "Klöckner-Osnabrück: Kurzarbeit".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 11, Osnabrück 17.3.1977, S. 3

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24.03.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 12 eine Bezirksbeilage (vgl. 17.3.1977, 31.3.1977) heraus mit einem Schaubild zu den Lehrlingslöhnen bei Klöckner und im Einzelhandel.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 12, Osnabrück 24.3.1977, S. 2

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31.03.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur heutigen 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 13 eine Bezirksbeilage (vgl. 24.3.1977, 7.4.1977) heraus mit dem Artikel "Klöckner: Weg mit den Beurteilungsbögen! Weg mit dem Notensystem!" zu den Elektrikerauszubildenden des 2. Lehrjahrs, aus der Zelle Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 13, Osnabrück 1.4.1977, S. 2

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04.04.1977:
Bei Karmann Osnabrück gibt die Zelle des KBW ihre Betriebszeitung 'Der Bohrer' (vgl. 2.12.1976, 18.4.1977) Nr. 4 vermutlich in dieser Woche heraus mit dem Artikel "Brief von 19 Arbeitern und Angestellten bei Klöckner GMhütte" gegen AKW
.
Q: Der Bohrer Nr. 4, Osnabrück o. J. (1977), S. 8

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07.04.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 14 eine Bezirksbeilage (vgl. 31.3.1977, 14.4.1977) heraus mit einem Bericht vom Streik der Elektrikerlehrlinge bei Klöckner.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 14, Osnabrück 7.4.1977, S. 2

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21.04.1977:
Der KBW Bezirk Osnabrück-Emsland gibt zur 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ) Nr. 16 eine Bezirksbeilage (vgl. 14.4.1977, 28.4.1977) heraus mit dem Leitartikel "Klöckner - Osnabrück: Gegen Kurzarbeit - Für vollen Lohnausgleich!" aus der Zelle Klöckner und einer Resolution der Klöckner-Jugendvertrauensleute zum 1. Mai.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Bezirksbeilage Osnabrück-Emsland Nr. 16, Osnabrück 21.4.1977, S. 1f

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01.05.1977:
1. Mai Demonstration in Osnabrück.
Laut KB führte der "KBW … eine AE-Demo mit 150 Leuten durch, bei der einige Anhänger der örtlichen BI samt ihren Fahnen und Transparenten aus dem Zug geprügelt wurden. Eine Mai-Aktionseinheit aus Internationalismus-Gruppen (Chile und Afrika), dem Frauenzentrum, der BI, SZ (SB (Sozialistisches Zentrum bzw. Sozialistisches Büro, d. Vf.)), Basisgruppe ESG, CISNU (Iran, d. Vf.) und KB führte eine erfolgreiche Veranstaltung mit 600 Teilnehmern durch." Von der Osnabrücker Maivorbereitung berichtete der KB am 18.4.1977 so: Es habe sich "in Osnabrück eine breite Aktionseinheit zusammengefunden, die ein gemeinsames Mai-Fest am 30.4. veranstalten will. Als Veranstalter wird der AStA der Fachhochschule auftreten, wo das Mai-Fest und parallel dazu auch ein Kinderfest, stattfinden wird." Bürgerinitiative gegen Atomkraftwerke (AKW), Sozialistisches Zentrum (SZ des SBü), KB, Frauenzentrum, ESG, Judos der FDP, Studenten Basisgruppen und Chile-Solidaritätsgruppe unterstützen das Mai-Fest:"
Diskutiert wurde in der Aktionseinheit auch die Frage der Beteiligung an einer 1. Mai-Demonstration, zu der von KBW und UJZ aufgerufen wird. Die Initiativen der AE lehnten es in den bisherigen Gesprächen ab, sich mit eigenem Block an dieser Demonstration zu beteiligen, da sie mit KBW-Demonstrationen und seiner Politik bislang die denkbar schlechtesten Erfahrungen gemacht haben." Laut SAG wird eine Maidemonstration vom KBW, der Initiative für ein unabhängiges Jugendzentrum (IfeUJZ) und der Gewerkschaftergruppe im Sozialistischen Zentrum (SZ) des SBü durchgeführt. In einem Block von 30 Personen beteiligen sich u.a. auch die HBV Jugendgruppe, der HBV OJA, Mitglieder der Jugendvertretungen Kabelmetall und Klöckner, der DruPa und der ÖTV (vgl. Juli 1977).
Q: Sozialistische Arbeiterzeitung Nr. 27, Frankfurt 20.7.1977; Arbeiterkampf Nr. 103 und 104, Hamburg 18.4.1977 bzw. 16.5.1977, S. 6 bzw. S. 9

Juli 1977:
In der IGM Osnabrück werden, laut SAG, vermutlich im Juli 4 Ausschlußverfahren aufgrund der Unvereinbarkeitsbeschlüsse (UVB) gegen Mitglieder der Jugendvertretungen (JV) Kabelmetall und Klöckner wegen Teilnahme an der Maidemonstration durchgeführt.
Q: Sozialistische Arbeiterzeitung Nr. 27 ,Frankfurt 20.7.1977

06.07.1977:
Die Betriebszelle Klöckner Osnabrück / Georgsmarienhütte des KBW gibt die Nr. 58 ihres 'Stahlwerker' (vgl. 9.12.1976, 4.8.1977) heraus mit dem Leitartikel "Nichts spricht dafür, daß wir die Entlassungen hinnehmen".

Weitere Artikel sind:
- "Kantinenpreise erhöht";
- "Kurzarbeit in GMH: Mittel zur Vorbereitung von Entlassungen";
- "Die Manöver mit dem Sozialplan: 'Härten vermeiden…' - Spaltung - Lohndrückerei - Erfahrungen wegrationalisieren - Arbeitshetze steigern";
- "Wie die Bourgeoisie ihre Kriegskassen auffüllen will" aus der 'KVZ';
- "Klöcknerhütte: Betriebsversammlung fordert Siebenstundentag bei vollem Lohnausgleich" aus Bremen, aus der 'KVZ';
- "Verschärfte Kontrolle an den Werkstoren";
- "Hetze und Spaltung" zur 'Quelle' des DGB;
- "IGM-Vertreterversammlung Osnabrück: Bezahlung der Versicherungsbeiträge durch die Kapitalisten erkämpfen";
- "Urlaubszeit" aus der 'KVZ';
- "'An eine Reise ist nicht zu denken…'";
- "500 Entlassungen auf der Klöckner-Hütte Bremen geplant" aus der 'KVZ';
- "Sofortige Freilassung von Hellmuth Kaiser! Für uneingeschränktes Demonstrations- und Rederecht!" aus der 'KVZ'.
Q: Stahlwerker Nr. 58, Osnabrück 6.7.1977

20.07.1977:
Die SAG gibt ihre 'Sozialistische Arbeiterzeitung' Nr. 27 (vgl. 6.7.1977, 17.8.1977) heraus. Aus Osnabrück wird berichtet über die Jugendvertretung (JV) Klöckner, die Gewerkschaftergruppe im Sozialistischen Zentrum (SZ) des SB und die Ausschlüsse und Verwarnungen (vgl. Juli 1977) in DruPa, HBV, IGM und ÖTV wegen der Maidemonstration.
Q: Sozialistische Arbeiterzeitung Nr. 27, Frankfurt 20.7.1977

04.08.1977:
Die Betriebszelle Klöckner Osnabrück / Georgsmarienhütte des KBW gibt die Nr. 59 ihres 'Stahlwerker' (vgl. 6.7.1977) heraus mit dem Leitartikel "Kampf gegen die Entlassungen und um ausreichenden Lohn auf den Normalarbeitstag: Die Einheit herzustellen ist möglich".

Weitere Artikel sind:
- "Aufholjagd" aus der 'KVZ';
- "'Alle reden vom Sparen…'" zur Arbeitssicherheit;
- "'200 DM sind das Mindeste' - Gespräch mit einem Kranführer im Stahlwerk";
- "Den Kleinkrieg zusammenfassen";
- "'Ihre Eile ist verdächtig'" zur 'Metall' der IGM;
- "Argumente von der anderen Seite";
- "Parole: Entlassungspläne geheimhalten!";
- "Kämpfe der europäische Arbeiterklasse" zu England, aus der 'KVZ.

Eingeladen wird zur Veranstaltung "Die Wehrdienstnovelle dient der Militarisierung des Öffentlichen Dienstes" am 7.8.1977.
Q: Stahlwerker Nr. 59, Osnabrück 4.8.1977

September 1977:
Bei Karmann Osnabrück gibt die Zelle des KBW ihre Betriebszeitung 'Der Bohrer' (vgl. 7.7.1977) Nr. 12 vermutlich im September heraus mit dem Artikel "Gegen die Aktionen der Jungen Nationaldemokraten! Politischer Angriff auf die Absichten der Kapitalistenklasse" zu den JN der NPD mit Resolutionen der Jugendvertretung Klöckner, der ÖTV-Kreisabteilung Sozialarbeit und des Ausschuß arbeitsloser Lehrer der GEW.
Q: Der Bohrer Nr. 12, Osnabrück o. J. (1977), S. 12

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10.10.1977:
Das Soldaten- und Reservistenkomitee (SRK) Hamburg-Unterelbe des KBW gibt seine 'Volksmiliz' Nr. 17 (vgl. 10.9.1977, 23.10.1977) heraus mit dem Artikel "220,- durchsetzen erfordert Kampf" zu Klöckner Osnabrück und Georgsmarienhütte.
Q: Volksmiliz Nr. 17, Hamburg 10.10.1977, S. 5

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Februar 1978:
Der Spartacusbund (SpB) gibt sein 'Spartacus' Nr. 41/42 (vgl. Nov. 1977, März 1978) heraus. Aus Niedersachsen wird berichtet von Klöckner Georgsmarienhütte über 500 Entlassungen.
Q: Spartacus Nr. 41/42, Frankfurt Feb. 1978, S. 8

28.05.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 4.12.1978, 11.6.1979) heraus mit den Artikeln "Osnabrück, 16.5.79. Geschlossen haben am Dienstag, den 15.5.79, die Arbeiter der Stahlgießerei Klöckner Osnabrück über eine Stunde nach der Frühstückspause die Arbeit niedergelegt" und "Osnabrück, 16.5.79. Die Planzahl für die Elektrostahlproduktion im Stahlwerk Klöckner Osnabrück ist für Mai 79 mit über 21000 Tonnen vorgesehen".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte 'Gutes Investitionsklima' für die ARBED?, Saarbrücken 28.5.1979, S. 2

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11.06.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 28.5.1979, 25.6.1979) heraus mit dem Artikel "Berechnung für bezahlte Ausfalltage, Urlaubstage und Kranktage nicht nach Tarifvertrag" bei Klöckner Osnabrück, Georgsmarienhütte und Hagen-Haspe.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte Nach dem Lohnraubabschluß versucht die ARBED nachzusetzen, Saarbrücken 11.6.1979, S. 2

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25.06.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 11.6.1979, 9.7.1979) heraus mit dem Artikel "Osnabrück, 11.6.79. Folgendes Schreiben haben die Klöckner-Kapitalisten rausgeschickt" zu Sparmaßnahmen in Osnabrück, Georgsmarienhütte und Hagen-Haspe.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte Das Neunkircher Eisenwerk vermeldet Hochkonjunktur, Saarbrücken 25.6.1979, S. 2

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23.07.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 9.7.1979, 6.8.1979) heraus mit dem Artikel "Osnabrück, 16.7.79. Der Betriebsrat Klöckner Osnabrück hat mit dem Werksvorstand vereinbart, daß im Monat Oktober für alle Arbeiter eine Pauschale von 25 DM für 2 Stunden zusätzlich gezahlt wird" für die Umstellung auf gleichmäßigen Monatslohn.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte Ein Abschlag auf 170 DM / 8% Lohnerhöhung ist notwendig, Saarbrücken 23.7.1979, S. 3

Saar_Stahl_KVZ010


28.07.1979:
Der KBW berichtet:"
Der Werkzeugbau Klöckner Osnabrück fährt am 28.7.79 in Früh- und Spätschicht geschlossen eine Überschicht. Begründet wird die Zusatzschicht mit dem Urlaub. Es muß mit den Aufträgen aufgeholt werden. Die Arbeiter sind nicht gefragt worden, ob sie wollen."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte SRB - Geschäftsbericht '78 vermerkt 'erste Früchte' des ARBED-Programms, Saarbrücken 6.8.1979, S. 3

06.08.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen, Homburg und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 23.7.1979, 13.8.1979) heraus mit dem Artikel "Osnabrück, 27.7.79. Zum 1. August 79 wird das Stahlwerk Klöckner Osnabrück organisatorisch dem Werk Georgsmarienhütte zugeordnet".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte SRB - Geschäftsbericht '78 vermerkt 'erste Früchte' des ARBED-Programms, Saarbrücken 6.8.1979, S. 2

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13.08.1979:
Die Zellen Saarlouis, Neunkirchen und Burbach des KBW geben die 'Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte' (vgl. 6.8.1979, 27.8.1979) heraus mit dem Artikel "Osnabrück, 2.9.79. Die Betriebsleitung des Stahlwerkes Klöckner Osnabrück hat mit dem Betriebsrat vereinbart, daß die Freischichten laut MTV wie folgt aufgenommen werden".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Neunkircher Eisenwerk, Stahlwerke Röchling-Burbach, Dillinger Hütte Unterstützt die Kämpfe der französischen Stahlarbeiter, Saarbrücken 13.8.1979, S. 2

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08.04.1980:
Die Zelle Dudweiler des KBW gibt in Saarbrücken und Neunkirchen die 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaften der Stahlwerke Röchling-Burbach und Neunkircher Eisenwerk' (vgl. 24.3.1980, 23.4.1980) heraus mit dem Artikel "Osnabrück, 23.3.80. Die 6,8%-Tariflohnerhöhung für die beiden Klöckner-Werke Osnabrück und Georgsmarienhütte werden nur auf den Tariflohn gezahlt".
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaften der Stahlwerke Röchling-Burbach und Neunkircher Eisenwerk Verbot von Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit ist in der Stahlindustrie entscheidend, Saarbrücken 8.4.1980, S. 2f

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19.05.1980:
Die Zelle Dudweiler des KBW gibt in Saarbrücken und Neunkirchen die 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaften der Stahlwerke Röchling-Burbach und Neunkircher Eisenwerk' (vgl. 5.5.1980, 28.7.1980) heraus mit den Artikeln "Tariflohnerhöhung effektiv absichern - Verhandlungen über anrechenbare Tariflohnerhöhung" bei Klöckner Osnabrück und Georgsmarienhütte und "Osnabrück, 5.5.80. Die Tarifkommission der IG Metall für Klöckner Osnabrück und Georgsmarienhütte fordert die Stahlkapitalisten auf, jetzt über die Forderung nach Vorweganhebung zu verhandeln".
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaften der Stahlwerke Röchling-Burbach und Neunkircher Eisenwerk Stahlkapitalisten erwarten gute Konjunktur: nur die Löhne sind noch zu hoch, Saarbrücken 19.5.1980, S. 2f

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Letzte Änderung: 05.12.2020