"Ergebnisse & Perspektiven"
Theoretisches Organ des Spartacusbundes (ab 1974) /
Theoretisches Organ von Spartacusbund (BRD) und Internationale Kommunistische Liga (Österreich) (ab 1978)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 3.8.2019


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"Ergebnisse und Perspektiven" war zunächst das "Theoretische Organ des Spartacusbundes", herausgegeben vom Zentralkomitee. Ab der Ausgabe 5/1978 wurde das TO vom "Spartacusbund (BRD)" und der "Internationalen Kommunistischen Liga (Österreich)" gemeinsam herausgegeben. Der Leitfaden des Organs ging auf Leo Trotzkis Schrift von 1905 zurück.

Im Vorwort der Nr. 1 (1974) hieß es: "Mit der Herausgabe dieser ersten Nummer seines theoretischen Organs veröffentlicht der SPARTACUSBUND die wesentlichen programmatischen Dokumente, die der Fusion von BL und KO zum SPARTACUSBUND zugrundeliegen. Die Dokumente verschaffen einen Überblick über die Ausgangspunkte und vorläufigen Resultate des Fusionsprozesses und markieren damit die gemeinsamen programmatischen Fortschritte, die in der Fusionsdiskussion zwischen BL und KO vom Herbst 73 an erzielt wurden, und die in der Gründung des SPARTACUSBUNDES am 2./3. Februar 1974 ihren organisatorischen Ausdruck gefunden haben.

Das Tribut-Papier ist eine überarbeitete Fassung des Dokuments, auf dessen Grundlage die Strawe (Fraktion für die strategische Wendung, nach der Auflösung der K.10: KO Spartacus) den fraktionellen Kampf für eine strategische Neuorientierung in der alten KJO erfolgreich geführt hatte. In ihm wird prinzipiell mit den programmatischen Irrwegen der KJO aufgeräumt, die der KJO mehr und mehr den Zugang zur realen Entwicklung der Klassenkämpfe in der BRD versperrt hatten. Dabei kommen die wesentlichen Angelpunkte der fraktionellen Auseinandersetzungen in der alten KJO im Frühjahr und Sommer 73 zum Vorschein: Abrechnung mit Mandelschen Neokapitalismus-Theorien und der damit verbundenen ideologischen Konstruktion über die vermeintlich strategische Rolle der Arbeiterjugend im Prozess der Entwicklung der Klassenkämpfe in der BRD und des Aufbaus der Partei.

Im Tribut-Papier werden dagegen auf der methodischen Ebene die Aufgaben der Kommunisten in der Epoche des niedergehenden Kapitalismus (Imperialismus) korrekt entwickelt, was seinen Ausdruck findet in der Charakterisierung der Epoche des Imperialismus und damit verbunden in der Stellung der Kommunisten zum Übergangsprogramm der IV. Internationale von 1938. In diesen Auseinandersetzungen konnte die Strawe auf Positionen zurückgreifen, die schon 1971 von Spartacus-BL entwickelt worden waren. In der Grundsatzerklärung von Spartacus-BL sind die programmatischen Grundlagen dieser Organisation festgelegt, die aus der Spaltung der KJO im Winter 1971 hervorgegangen war. In der Grundsatzerklärung sind die wesentlichen programmatischen Fortschritte dokumentiert, die Spartacus-BL durch seinen Bruch mit der KJO erzielt hatte.

Sie ist stark vom Charakter der damaligen fraktionellen Auseinandersetzungen geprägt, in denen es dem späteren Spartacus/BL vor allem darauf ankam, der unterschwelligen Neokapitalismus-Theorie der KJO die Imperialismusanalyse Lenins und Trotzkis entgegenzuhalten. Dies schlug sich in der Grundsatzerklärung in der Form nieder, dass ein Großteil der Grundsatzerklärung von einer allgemeinen Analyse des Imperialismus beansprucht wird, die Notwendigkeit der Entwicklung eines konkreten Kampfprogramms als ein System von Teil- und Übergangslosungen in den Hintergrund gerückt wurde.

Die Fusionsdiskussion zwischen Spartacus-BL und KO Spartacus ging über den Rahmen der Grundsatzerklärung hinaus. Mittelpunkt dieser Diskussion war die Rolle des kommunistischen Programms und die Methode und vor allem die konkreten Ansatzpunkte eines aktuellen Kampfprogramms der Kommunisten in der BRD. Für die Entwicklung eines Systems von Teil- und Übergangsforderungen, das an der Methode des Übergangsprogramms von 1938 ansetzt und konkretisiert und aktualisiert wird durch den heutigen Stand der Klassenauseinandersetzungen, wurden wichtige Ansätze entwickelt, die es in der neuen Organisation weiter zu entfalten gilt. Dies und eine Reihe anderer wichtiger Fragen, die ebenfalls Bestandteile der Fusionsdiskussion waren, wurden in der Resolution zu den programmatischen Grundlagen festgehalten.

Die Resolution zu den programmatischen Grundlagen, die gleichzeitig eine Kritik an einzelnen Teilen und am Gesamtkonzept der Grundsatzerklärung darstellt, wurde zusammen mit der Grundsatzerklärung auf der Gründungskonferenz des SPARTACUSBUNDS als vorläufige programmatische Grundlage verabschiedet. Sie dient als Anleitung für die Erstellung der zukünftigen Plattform des SPARTACUSBUNDES, die auf der 3. ordentlichen Bundeskonferenz zur Abstimmung stehen wird.

Die vorliegenden Dokumente geben Aufschluss darüber, dass beide Organisationen den Fusionsprozess bewußt nach den bolschewistischen Prinzipien des Parteiaufbaus und mit dem Verständnis des revolutionären Programms organisiert haben, die auch die neue gemeinsame Organisation zu ihren elementaren Grundlagen zählt. (…) Nur auf der Grundlage völliger programmatischer Klarheit kann die bolschewistische Organisation ihren Aufgaben gerecht werden, den Kampf der Arbeiterklasse gegen die vielfältige Unterdrückung durch die Bourgeoisie und ihren Staat, gegen den Verrat von Sozialdemokratie und Stalinismus zu führen in der Perspektive der proletarischen Revolution. Die Voraussetzung für die Fusion zum SPARTACUSBUND war deshalb Klarheit und Einigkeit beider ehemaligen Organisationen in den entscheidenden programmatischen Fragen". (S. 5ff.)

Im Herbst 1973 fanden dann Fusionsdiskussionen zwischen der "Kommunistischen Organisation Spartacus" (KO) und "Spartacus Bolschewiki-Leninsten" (BL) statt, die dann am 2./3. Februar 1974 in Essen ihren organisatorischen Ausdruck in der Gründung des SPARTACUSBUNDES fanden. Dazu wurde in der Ausgabe 1/1974 die "Resolution zu den programmatischen Grundlagen der Fusion von KO-Spartacus und Spartacus/BL" veröffentlicht. (ebd., S. 7)

Die Ausgabe 5/1978 wurde bereits von "Spartacusbund (BRD)" und der österreichischen "Internationalen Kommunistischen Liga" herausgegeben. Die gemeinsame Herausgabe ging auf die Fusion von IKL und Spartacusbund zurück, wozu es in der Erklärung beider Gruppen aus dem Dezember 1977 hießt: "Der Spartacusbund und die IKL haben aufgrund der schon vorhandenen weitgehenden programmatischen Übereinstimmung beschlossen, die Fusion beider Organisationen anzustreben (…) Die angestrebte Fusion zwischen Spartacusbund und IKL wird von uns verstanden als ein Schritt zum Aufbau einer internationalen bolschewistischen Tendenz mit dem Ziel des Wiederaufbaus der Vierten Internationale.

Voraussetzung für die Fusion ist, dass die beiden Organisationen auf prinzipieller Ebene über wesentliche programmatische Punkte Einigkeit erzielen. Es wird daher beschlossen, programmatische Thesen zu den folgenden Problemen zu erarbeiten:

1. Imperialismus
2. Volksfront-Arbeiterregierung
3. Sozialdemokratie-Stalinismus (Reformismus)
4. Methodik und wesentliche Inhalte des Übergangsprogramms
5. Neokoloniale Revolution und nationale Befreiungsbewegungen
6. Deformierte Arbeiterstaaten
7. Krise der Vierten Internationale.

Die IKL und der Spartacusbund gehen davon aus, dass die hier angestrebte Klärung wichtiger Prinzipien des Bolschewismus auch Grundlage einer aufzubauenden internationalen, demokratisch-zentralistischen Tendenz sein müssen, die auf dieser programmatischen Basis zentralisiert in den internationalen Klassenkampf eingreifen kann und muss, um damit die umfassende Rekonstruktion des revolutionären Programms auf einer qualitativ höheren Stufe in Angriff zu nehmen. (…) Die Fusion schließt also von vornherein unsere Bemühungen ein, mit anderen revolutionären Organisationen in eine verbindliche Diskussion mit der genannten Zielrichtung zu kommen." (Nr. 5/1978, S. 3f.)

Die uns vorliegenden Ausgaben umfassen den Zeitraum 1974-1979. Wir bitten um Ergänzungen

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Juni 1974:
Es erscheint die Nr. 1 des Theoretischen Organs des Spartacusbundes "Ergebnisse & Perspektiven". Die Ausgabe enthält u. a. die "Resolution zu den programmatischen Grundlagen der Fusion von KO Spartacus und Spartacus/BL", die "Grundsatzerklärung" und ein "Aktionsprogramm".

Inhalt der Ausgabe:
"Vorwort

Resolution zu den programmatischen Grundlagen der Fusion von KO Spartacus und Spartacus/BL
Vorwort
I. Charakter der zukünftigen Plattform des SPARTACUSBUNDES
II. Übergangslosungen. Die Brücken im Kampf um die Macht
III. Die Charakterisierung des Imperialismus in der Grundsatzerklärung von Spartacus/BL
IV. Die Darstellung der 'Unmöglichkeit des Reformismus in der imperialistischen Epoche' in der Grundsatzerklärung
V. Vereinigte Arbeiterstaaten Europas und Revolutionäre Wiedervereinigung
VI. Perspektiven der Diskussion

Grundsatzerklärung
1. Vorbemerkung
2. Lohnarbeit und Kapital
3. Fesseln der kapitalistischen Produktionsweise
4. Monopole und Imperialismus
5. Die Niedergangsepoche des Kapitalismus
6. Die Aktualität der Revolution
7. Die Antwort der Arbeiterklasse auf die strukturellen Tendenzen
des Imperialismus
8. Die Rolle von Sozialdemokratie und Stalinismus unter den Bedingungen des sterbenden Kapitalismus
9. Rekonstruktionsperiode
10. Die Rolle der proletarischen Führung in der BRD
11. Die Notwendigkeit der revolutionären Partei auf Weltebene, der IV. Internationale und die Rolle von Spartacus/BL

Ein Tribut, den uns die Revolution abverlangt
1. Einleitung
1.1. Kompaß
1.2. Revolutionäre Realisten
1.3. Die Entwicklung des Fraktionskampfes
1.4. Zum Tribut-Papier selbst
2.1. Die Neokapitalismus-Überbauversion der KJO von 1969
2.2 Überbaukrise und Jugendrevolte
2.3. Proletarische Jugend und antiautoritäre Rebellion
2.4. Die besondere Situation der deutschen Arbeiterbewegung
3.1. Die "materialistische" Version der KJO
3.2. Politischer und ökonomischer Kampf
3.3. Politische Kämpfe heute
3.4. Auf der Suche nach einem bestimmten Sektor der Arbeiterklasse
3.5. Das fatalistische Weltbild der deutschen Arbeiterklasse
3.6. Der Übergang zur Arbeit in der "Gesamtklasse
3.7. … und alles zusammen?
4.0 Der strategische Wunschzettel der KJO

Anhang: Das Aktionsprogramm von Spartacus/BL
1. Vorbemerkung
2. Kampf um die Erhaltung des Lebensstandards
3. Kampf der kapitalistischen Rationalisierung
4. Kampf dem Angriff auf die politische Rechte
5. Für die Unabhängigkeit der Gewerkschaften vom bürgerlichen Staat
6. Stärkt die Gewerkschaftsbasis gegen die Bürokratie
7. Kampf um die revolutionäre Führung".

Geworben wird für Leo Trotzki: "Die Internationale Revolution und die Kommunistische Internationale (Die Komintern nach Lenin)", ders. "Spanische Lehren", ders.: "Verratene Revolution", ders. "Lehren des Oktober", für "Spartacus. Zentralorgan des Spartacusbundes". Außerdem wird für "Politische Literatur" geworben, die in Essen bestellt werden kann, u. a.: "Die Jugendinternationale", IKD-Autorenkollektiv: Die Grundlagen der bolschewistischen Parteitheorie".
Q: Zentralkomitee des Spartacusbundes: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ des Spartacusbundes, Jg. 1, Nr. 1, Essen, Juni 1974.

November 1974:
Es erscheint die Nr. 2 des Theoretischen Organs des Spartacusbundes "Ergebnisse & Perspektiven".
In der "Vorbemerkung" heißt es: "Der hier abgedruckte Artikel stellt eine redaktionell überarbeitete Fassung der von der 3. Bundeskonferenz des SPARTACUSBUNDES am 29./30. Juni 1974 in Dortmund verabschiedeten Resolution zu den 'Grundlinien der Politik des Spartacusbundes in der nächsten Periode' dar. Der ursprüngliche Text ist aufgrund von Wiederholungen, Einbau von Änderungsanträgen, Abkürzungen, ungenauen Formulierungen, die sich im Verlauf der Diskussion um die Resolution niederschlugen, für viele interessierte Kollegen und Genossen schwer zu lesen und teilweise unverständlich. Hinzukommt, dass die 'Grundlinien' nicht im Hinblick auf die Auseinandersetzung mit anderen Organisationen geschrieben wurden, sondern dass sie das Selbstverständnis des Spartacusbundes über die Aufgaben der Kommunisten in der nächsten Zeit, insbesondere des Spartacusbundes selber, enthalten. Wenn wir das Dokument hier dennoch in leicht überarbeiteter Fassung vorlegen, so deshalb, weil wir der Organisation nahestehenden Genossen den Zugang zu unserer Diskussion ermöglichen wollen und weil wir glauben, daß die Resolution trotz ihres Charakters die Auseinandersetzung mit anderen Organisationen anregen kann. Es wird im Rahmen dieses Theoretischen Organs möglich sein, einzelne Probleme, gerade solche, die in der Diskussion wichtig werden, wieder aufzugreifen und intensiver zu bearbeiten und darzulegen".

Inhalt der Ausgabe:
"Grundlinien der Politik des Spartacusbundes in der nächsten Periode
1. Vorbemerkung, Vorwort
2. Die Konstellation der Klassenkämpfe mit dem Ende der Rekonstruktionsperiode
3. Die Klassenkampfsituation im Frühjahr 1974 auf dem Hintergrund derSeptemberstreiks
3.1. Die Entwicklung der Konjunktur
3.2. Die besonderen Erfahrungen der Auguststreiks 1973 gegenüber den Septemberstreiks 1969
3.3. Das veränderte Verhältnis der Arbeiter zur SPD
3.4. Das Verhältnis der Bourgeoisie zur SPD
3.5. Die politische Bedeutung von Ökonomisten, Syndikalisten und DKP auf dem Hintergrund der Auguststreiks
4. Taktische Konsequenzen
4.1. Die allgemeinen Aufgaben, vor denen die westdeutsche Arbeiterklasse steht
4.2. Der Stand der Linken in der BRD: Notwendigkeit der Umgruppierung
4.3. Unsere Aufgaben im Umgruppierungsprozess
4.3.6. Wahltaktik
Anmerkungen

Die Einschätzung der europäischen Sozialdemokratie durch die GIM
Anmerkungen

Die SPD. Die bürgerliche Partei, welche sich auf die Arbeiter stützt
Einleitung
Die bürgerliche Definition
Der Revisionismus der Pablisten
Die marxistische Einschätzung der Sozialdemokratie
Der Healyistische Opportunismus der Spartacist League/ USA
Anmerkungen

Offener Brief des Spartacusbunds an die Sozialistische Arbeitergruppe (SAG)
Einleitung
Politische Betriebsarbeit, gute Marxismusschulung als Beigabe zum Klodeckelkonflikt?
Überregionale Organisierung der SAG-Weg zum Parteiaufbau?
Zur Frage der Bündnispolitik
Anmerkungen

Zur Charakterisierung der Herrschaftsform in Chile
Vorwort
Leserbrief
Antwort auf den Leserbrief

Dokumentarischer Anhang zur Klärung der Begriffe
1. Demokratie und Faschismus
II. Bonapartismus
III. Bonapartismus und Faschismus
IV. Wann hat der Faschismus Erfolg?
V. Drei Beispiele: Die deutsche, italienische, französische Entwicklung
VI. Biographische Angaben: Die Bonapartisten
VII. Literaturnachweise".

Geworben wird für Leo Trotzki: "Die Internationale Revolution und die Kommunistische Internationale (die Komintern nach Lenin)", ders.: "Verratene Revolution", des.: "Lehren des Oktober, für "Chilenische Lehren. Broschüre mit Dokumenten der linken Bewegung in Chile", für "Spartacus. Zentralorgan des Spartacusbundes", "Ergebnisse und Perspektiven" (Nr. 1).
Q: Zentralkomitee des Spartacusbundes: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ des Spartacusbundes, Jg.1, Nr. 2, Essen, November 1974.

Mai 1975:
Es erscheint die Nr. 3 des Theoretischen Organs des Spartacusbundes "Ergebnisse & Perspektiven", u. a. mit "Thesen zur Arbeitslosigkeit", "Thesen zur Volksfront und Arbeiterregierung und zur "Internationalen Konferenz von Lutte Ouvriere".

Im "Vorwort" zu den "Thesen zur Arbeitslosigkeit", heißt es u. a.: "Mit dem Abdruck der Thesen zur Arbeitslosigkeit" legt der SPARTACUSBUND ein Dokument vor, das den Delegierten der Bundeskonferenz vom 23./24. Februar 1975 vorlag und in überarbeiteter Form auf der ZK-Sitzung vom 8./9. März 1975 endgültig verabschiedet wurde. Diese Thesen zur Arbeitslosigkeit sind kein zusammenhängendes Dokument unserer Vorstellungen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Es ist entstanden in der Kritik unserer alten Veröffentlichungen zu den Vorschlägen des SPARTACUSBUNDES gegen die Arbeitslosigkeit. Die Schwerpunkte in den Thesen sind daher zu verstehen als Reaktion auf Verzerrungen und Verkürzungen unserer Politik gegen die Arbeitslosigkeit. Sie sind so ein Versuch, die bisherigen grundsätzlichen, aber auch taktischen Versäumnisse des SPARTACUSBUNDES politisch zuzuspitzen".

Inhalt der Ausgabe:
"Thesen zur Arbeitslosigkeit
Vorwort
Thesen I-VII
Anmerkungen

Auseinandersetzung Spartacusbund - Lutte Ouvriere

Der Wahlkampf von Lutte Ouvriere
Warum die Kandidatur von Arlette Laguiller?
Die Freiheit ist unteilbar
Unser Programm: Der Arbeiter- und Bauernstaat
Die Referenzen von Mitterand
Fernsehansprache vom 27.4.74
Anmerkungen

Flugblatt des Spartacusbundes an die Teilnehmer des Lutte Ouvriere-Festes

Lutte Ouvriere: Eröffnet das Beispiel der kommunistischen Minister in Portugal. Perspektiven für die westlichen kommunistischen Parteien?
Die Gründe für die Verfemung der kommunistischen Parteien
… und die Gründe für die heutige Aufweichung dieser Verfemung
Nachbemerkung

Unsere Einschätzung der Sozialdemokratie und unsere Taktik ihr gegenüber

Thesen zu Volksfront und Arbeiterregierung

Lutte Ouvriere: Die fünfte von Lutte Ouvriere organisierte internationale Konferenz
Die Revolutionäre und die Präsidentschaftswahlen vom Mai 1974 in Frankreich
Lotta Communista und die Teilnahme der Revolutionäre an Wahlen
International Socialism (GB) und die britischen Wahlen vom März 1974
Die Entwicklung der Haltung der Bourgeoisie gegenüber den
stalinistischen Parteien
Die Umweltschutz-Bewegung und die Revolutionäre
Die Aktivität der Gruppen
Fazit
Anmerkungen

Zur internationalen Konferenz von Lutte Ouvriere
Redaktionelle Vorbemerkung
Der Rahmen der Konferenz
Die drei Tendenzen der Konferenz
Die Wahlkampagne von Lutte Ouvriere
Volksfront und Arbeiterregierung
Das magische Dreieck
Die Allianz Lutte Ouvriere-IS/GB
Die internationalen Konferenzen von Lutte Ouvriere, eine Sackgasse
Anmerkungen

Der Kampf für den Trotzkismus in Ceylon
Vorwort
Die 1942er Spaltung
Vereinigung
Allgemeines Programm des Trotzkismus
Die Rolle Bandaranaikes
Nationale oder liberale Bourgeoisie
Der Generalstreik von 1953. Der Versuch eines Aufstands
Die Dynamik der ceylonesischen Revolution
Die Politik des Internationalen Sekretariats
Die 1953er Spaltung
Bereit zur Kooperation
Opposition
Linke Einheitsfront
Revolutionäre Tendenz
Arbeiter- und Bauernregierung
Die Koalitionsregierung
LSSP (R)
Karalasingham-Gruppe
Die Tampoe-Gruppe
Die Tampoe-Gruppe seit 1969
Die Healy-Gruppe
Die Healy-Gruppe seit der Spaltung
Der Kampf für den Trotzkismus heute
Die gegenwärtige Situation
Anmerkungen

Literatur-Bestellliste"

Geworben wird für "Chilenische Lehren. Broschüre mit Dokumenten der linken Bewegung in Chile", für die Spartacus-Flugschrift Nr. 1: "Solschenizyn-Büttel der Reaktion", für die Spartacus-Flugschrift Nr. 2: "Marxismus und individueller Terror", für Leo Trotzki: "Schriften zum Programm. Der Todeskampf des Kapitalismus und die Aufgaben der IV. Internationale/Übergangsprogramm", ders.: Verratene Revolution", für "Ergebnisse und Perspektiven", für Olle & Wolter
Q: Zentralkomitee des Spartacusbundes: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ des Spartacusbundes, Jg. 2, Nr. 3, Essen, Mai 1975.

Mai 1976:
Es erscheint eine "Sonderausgabe von Ergebnisse & Perspektiven", Nr. 2-3.

Einleitend heißt es: "Mit dieser Ausgabe erscheint die 'Sonderausgabe Nr. 2/3' unseres theoretischen Organs 'Ergebnisse & Perspektiven'. Wie die Nr. 1 (und die noch folgenden Ausgaben) soll sie dazu dienen, Materialien für eine kritische Bilanz des gegenwärtigen Zustands der trotzkistischen Weltbewegung zu liefern. Die Herausgabe dieser Sonderausgaben ist Teil der vom Spartacusbund-auch mit anderen Organisationen geführten Diskussion über den Aufbau einer internationalen Tendenz zum Wiederaufbau der Vierten Internationale, deren erster Schritt die Erklärung des Kommunistischen Kollektivs, Spartacus, Spartacusbunds und der Frazione Marxista Rivoluzionaria-"Eine notwendige internationale Initiative" (vom 7.3.76, abgedruckt in Spartacus 27) war.

Warum unsere internationale Orientierung im Wiederaufbau der Vierten Internationale und nicht etwa im Anschluss an eine der existierenden 'Vierten Internationalen' besteht, ist in dieser Erklärung an deren Politik in Portugal seit dem 25. April 1974 dargestellt worden. In dieser Ausgabe sollen die historischen Ursachen für deren Versagen dargestellt werden. Denn alle Tendenzen, die für sich beanspruchen, heute die Vierte Internationale oder zumindest ihren Kern darzustellen, haben ihren Ursprung in den Tendenzen, die sich nach dem Ende des 2. Weltkriegs in der Vierten Internationale zu den Problemen der Bewältigung der Nachkriegssituation herausbildeten.

Diese Ausgabe enthält zwei Teile. Im ersten- einem Referat von der Sommerschulung 1975 des Spartacusbundes-wird aufgezeigt, wie die Nichtbewältigung der programmatischen Probleme, die sich durch die Entwicklung im und nach dem zweiten Weltkrieg neu stellten, zur Spaltung von 1953 und damit zum organisatorischen Zerfall führten. Im zweiten Teil sind Dokumente abgedruckt, die die programmatischen Positionen der verschiedenen Tendenzen und die daraus resultierende Praxis darstellen."

Inhalt der Ausgabe:
"Teil I
Spartacusbund: Erwartungen und Ergebnisse

Teil II
Resolution der Internationalen Vorkonferenz von 1946: Der neue imperialistische Friede und der Aufbau der Parteien der Vierten Internationale
Änderungsanträge der britischen Sektion, der RCP, zu dieser Resolution
Offener Brief an den Kongress, das Zentralkomitee und die Mitglieder der KP Jugoslawiens
Brief über Jugoslawien an das IEK der Vierten Internationale von der RCP
Resolution des 3. Weltkongresses (1951) über Jugoslawien
Pierre Frank: Die Entwicklung von Ost-Europa
Resolution des 3. Weltkongresses: Der Klassencharakter von Ost-Europa
Michel Pablo: Wohin gehen wir?
Favre-Bleibtreu: Wohin geht Pablo?
Der Offene Brief der Socialist Workers Party von 1953
James P. Cannon: Internationalismus und die SWP (Auszüge)
Der Kampf der französischen Trotzkisten gegen das pablistische Liquidatorentum".

Geworben wird für "Ergebnisse & Perspektiven" (Nr. 3), für Leo Trotzki: "Verratene Revolution", für Literatur, die in Essen bestellt werden kann.
Q: Zentralkomitee des Spartacusbundes: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ des Spartacusbundes, Sonderausgabe 2-3, Essen, Mai 1976.

August 1978:
Es erscheint Nr. 5 des "Theoretischen Organs" von Spartacusbund (BRD) und Internationale Kommunistische Liga (Österreich) "Ergebnisse & Perspektiven". Die Ausgabe behandelt u. a. die Fusion von "Internationale Kommunistische Liga (Österreich)" und "Spartacusbund (BRD)". Eine gemeinsame Erklärung ist vom Dezember 1977. Danach haben sie beschlossen, "die Fusion beider Organisationen anzustreben".

Inhalt der Ausgabe:
- "Fusion Spartacusbund/IKL"
- "Niedergangsepoche des Kapitalismus und Akkumulation des Kapitals"
- "Resolution zur Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit"
- "Repression in Westdeutschland. Von 1945-1978"

Geworben wird für Leo Trotzki: "Schriften zum imperialistischen Krieg".
Q: Spartacusbund/IKL: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich), Nr. 5, Frankfurt/M., August 1978.

Oktober 1978:
Es erscheint die Nr. 6 des gemeinsamen "Theoretischen Organs von: Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich)": "Ergebnisse & Perspektiven".

Inhalt der Ausgabe:
- "Chile: 5 Jahre Konterrevolution"
- "Gespräche mit chilenischen Sozialisten"
-"Die chilenische Revolution im Lichte der bolschewistischen Kriterien"
- "Dokumente: M. Pablo: Über die Losung der Arbeiter- und Bauernregierung"
- "Bemerkungen zur österreichischen Anti-AKW-Bewegung"

Geworben wird für "Ergebnisse & Perspektiven" und Leo Trotzki: "Schriften zum imperialistischen Krieg".
Q: Spartacusbund/IKL: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich), Nr. 6, Frankfurt/M., Oktober 1978.

November 1978:
Es erscheint die Nr. 7 des gemeinsamen "Theoretischen Organs von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich)": "Ergebnisse & Perspektiven".

Inhalt der Ausgabe:
- "Dokumente: L. Trotzki: Die IV. Internationale und die UdSSR"
- "Bahros 'Alternative'"
- "1976: Arbeiterkämpfe in Polen"
- "CSSR: 10 Jahre danach … Zu den Grundlagen des 'Prager Frühlings' 1. Teil"

Geworben wird für Leo Trotzki: "Verratene Revolution", für "Ergebnisse & Perspektiven".
Q: Spartacusbund/IKL: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich), Nr. 7, Frankfurt/M., November 1978.

Mai 1979:
Laut "Spartacus Nr. 20/1980 erscheint die Nr. 8 des gemeinsamen "Theoretischen Organs von "Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich)": "Ergebnisse & Perspektiven" mit den Artikeln:
- "Resolution zum Krieg in Indochina"
- "Resolution der 2. Konferenz der IKL"
- "Zur Diktatur des Proletariats"
- "Kritik am Standpunkt des Vereinigten Sekretariats der IV. Internationale"
- "Die Revolution in Kronstadt und die Manchnobewegung"
- "Leo Trotzki: Das Gezeter um Kronstadt. Der Terrorismus"
- "Smilga: Der Aufbau der Armee"
Q: Spartacus. Zentralorgan des Spartacusbundes, Nr. 20/1980, S. 20.

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Juni 1979:
Es erscheint die Nr. 9 des gemeinsamen "Theoretischen Organs von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich)": "Ergebnisse & Perspektiven".
Inhalt der Ausgabe:
"Faschismus - eine historisch-materialistische Analyse
Vorwort
1. Die Entwicklung des Faschismus in Deutschland. Faschismustheorien
2. Antifaschistischer Kampf: Einheitsfront, Linksradikalismus und Kapitulation
3. Der Faschismusbegriff von KB und RAF
4. Faschismus in kolonialen und halbkolonialen Ländern

Kritik an Theorie und Praxis der 'internationalen Spartacist Tendenz'

Nachtrag zur iST-Kritik: Diskussionsbeitrag der I-CL (England)

CSSR: 10 Jahre danach … Zu den Grundlagen des 'Prager Frühlings'. 2. Teil".

Geworben wird für "Schriften zum Programm", für Felix Morrow: "Revolution & Konterrevolution in Spanien", für "Ungarn 1956: Stalinismus oder Sozialismus", für Leo Trotzki: "Schriften zum imperialistischen Krieg" und für "Ergebnisse & Perspektiven".
Q: Spartacusbund/IKL: Ergebnisse und Perspektiven. Theoretisches Organ von Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich), Nr. 9, Juni 1979.

Juli 1980:
Laut "Spartacus Nr. 62/1980 erscheint die Nr. 10 des gemeinsamen "Theoretischen Organs von "Spartacusbund (BRD)/Internationale Kommunistische Liga (Österreich)": "Ergebnisse und Perspektiven" mit den Artikeln:
- "Revolution und Konterrevolution in Mittelamerika"
- "Die sowjetische Intervention in Afghanistan"
- "Thesen zum Klassencharakter des Reformismus"
- "Methode und Inhalt des Übergangsprogramms"
Q: Spartacus. Zentralorgan des Spartacusbundes, Nr. 62/1980, S. 7.

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Letzte Änderung: 17.09.2019