'Rotfront' (1973-1980)
Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten, österreichische Sektion der IV. Internationale

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 21.6.2020

Die Nr. 1 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten" erschien in Österreich im März 1973, später mit dem Zusatz: "Österreichische Sektion der IV. Internationale". Im Artikel "Ergebnisse" wird die Herausgabe der Zeitung und der Aufbau der Organisation mit der "Epoche der Entwicklung des Kapitalismus, in der wir uns befinden", mit den "Klassenkämpfen der letzten Jahre", mit der "reformistischen Sozialdemokratie" und den "bürokratischen kommunistischen Parteien" begründet. Zudem habe der "Faschismus in Österreich gründliche Arbeit geleistet".

Er habe, so hieß es dort, die Voraussetzungen geschaffen "für die Rekonstruktion des Kapitalismus auf dem Rücken der Arbeiter und für die Implantierung der bürgerlichen SPÖ. (…) Wir sind in eine neue Phase der österreichischen Entwicklung eingetreten. (…) Dies ist die Situation, der sich die junge kommunistische Bewegung gegenübersieht. Ihre Weiterentwicklung und organisatorische Konsolidisierung ist ebenso schwierig als auch dringlich. (…) Auch der Aufbau einer kommunistischen Avantgardeorganisation, die das organisierte politische Bewusstsein durch die konjunkturellen Schwankungen der Kapitalbewegung hindurch zu bewahren hat, isolierte Kämpfe und zersplitterten Widerstand zusammenfassen und diesen Kämpfen eine revolutionäre Perspektive weisen muss, basiert in Österreich auf spezifischen Bedingungen, ist einer spezifischen Dynamik unterworfen. (…)

Die in den 60er Jahren sich durchsetzende Krisentendenz war überall begleitet von einer ideologischen Erschütterung der bürgerlichen Gesellschaft. Breite Schichten studierender und arbeitender Jugend machten einen Prozess tiefgreifender Radikalisierung durch. Die österreichische Gesellschaft blieb von diesen weltweiten Entwicklungen fast unberührt: die österreichische Studentenbewegung-weit davon entfernt eine Massenbewegung zu sein-war ein schwacher Abglanz, wohl auch Import der Jugendradikalisierung der BRD, Frankreichs und Italiens: die Sklerose des Kulturbetriebs und der Bildungsinstitutionen war kaum angefochten, geschweige denn erschüttert.

Die schwache Studentenbewegung in Österreich macht dies deutlich. Die Entwicklung der jungen kommunistischen Bewegung konnte in Österreich nicht rekurrieren auf eine breite Studenten-, Schüler- und Lehrlingsbewegung. Nichtsdestoweniger konnten sich beschränkte Kerne einer Avantgarde herausbilden, die einen ähnlichen Differenzierungsprozess durchlaufen haben, wie die Avantgarden mit Massenbasis in anderen Ländern. Diese Entwicklung ist vorläufig abgeschlossen, die endgültige politische und organisatorische Ablösung von den traditionellen Arbeiterparteien (…) und revolutionär-marxistische Positionen gewinnen immer mehr an Boden. Die systematische Arbeit an der Verankerung der Organisationen im Proletariat und an der Verbindung zu den aktuellen Arbeiterkämpfen hat begonnen: die Intervention und organisatorische Verbreiterung in anderen Bereichen wie Universität, Schulen usw. ist schon erfolgreich in Angriff genommen worden.

Der Aufbau einer schlagkräftigen Avantgardeorganisation der Arbeiterbewegung ist Bedingung dafür, dass die bevorstehenden Kämpfe zwischen Kapital und Arbeit nicht im Keim erstickt werden, sondern die Entwicklung eines klassenbewussten, kämpferischen Proletariats vorantreiben. Die Gruppe Revolutionäre Marxisten ist ein Bildungsmoment in diesem Prozess!" (vgl. Rotfront, Nr. 1/1973, S. 1ff.)

Mit der Ausgabe 7/8 vom Juli/August 1980 erschien die "Rotfront" auf Beschluss der "Nationalen Leitung der GRM vom 3. Mai 1980" letztmalig. Sie wurde durch "Die Linke", Untertitel: "Zeitung, herausgegeben von der Gruppe Revolutionärer Marxisten (österreichische Sektion der IV. Internationale)", ersetzt. Unter dieser Herausgeberschaft erschien sie bis 1985. Die Null-Nummer von "Die Linke" erschien am 10. September 1980. Zur Begründung gab es die allgemeinen Hinweise auf die "linke Politik" und die Presse der "linken Gruppen, die im Niedergang begriffen" sei. Eine neue Zeitung, die überdies 14-tägig erscheinen solle, solle die entstandene Lücke auffüllen. "Die Zeitung, die wir planen, wird weiter Zentralorgan der GRM sein und damit eine klare politische Linie vertreten." Ab 1985 wurde sie von der "Sozialistischen Alternative (SOAL)" übernommen (vgl. "Rotfront", Nr. 6/1980, S. 2, ZDB-Eintrag: Die Linke/hrsg. von der Sozialistischen Alternative (SOAL)).

Eine erste Bewährungsprobe für die GRM dürfte der 1. Mai 1973 in Wien gewesen sein. Berichtet wurde davon in der "Rotfront" 3/1973. Danach habe sich die "GRM mit "einer intensiven Kampagne" auf den 1. Mai vorbereitet. Verteilt wurde eine "Sondernummer von Rotfront" und die Zeitung wurde "zum ersten Mal verkauft". "Am Vormittag des 1. Mai wurde in der ganzen inneren Stadt in kleinen Gruppen agitiert. (…) Auch in Linz, Salzburg und Innsbruck kam es zu massiven 'Rotfront'-Verkauf bei den Mai-Veranstaltungen der KPÖ und SPÖ". Es sei zum "ersten Mal zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen GRM und MLS" gekommen" (vgl. Rotfront, Nr. 3/1973, S. 8).

Zum 1. Mai 1978 erschien in der "Rotfront" der Artikel "1. Mai - Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse!", der eine Reihe von Losungen in Anlehnung an die GIM-Agitation in der BRD enthielt, u. a.: "Für den Kampf um die 35-Stunden-Woche!", "Gegen die Unterdrückung der Frau in Beruf und Gesellschaft!", "Gegen Kapitalismus und Reaktion-Für Rätedemokratie und Sozialismus!" Aufgerufen wurde zusammen mit FÖJ-BfS, SOAK und AUF zum 1. Mai in Wien mit einem sich anschließenden "Politfest" der GIM (vgl. Rotfront, Nr. 4/1978, S. 2). Zum 1. Mai 1980 beteiligten sich an der Demo etwa auch die Wiener Frauengruppe, das "Komitee Selbstbestimmung der Frau", das "Lateinamerika-Komitee" und andere (vgl. Rotfront, Nr. 5/1980, S. 1f.).

Für die GRM dürfte vor allem die Debatte um eine "revolutionäre Strategie in Österreich" von Bedeutung gewesen sein. Erstmals richtete sie daher einen "Offenen Brief" an SOAK, VSStÖ und VSM, der in der "Rotfront" 1/1978 veröffentlicht wurde (vgl. Rotfront, Nr. 1/1978, S. 4). Die Debatte wurde fortgesetzt (vgl. Rotfront, Nr. 2/1978, S. 4). Laut Ausgabe 3/1978 sei ein "Diskussionsbulletin für revolutionäre Politik in Vorbereitung". GRM, SOAK und VSStÖ wollten "verbindliche Ergebnisse" erzielen, wobei Texte zur politischen und wirtschaftlichen Situation in Österreich veröffentlicht werden sollen (vgl. Rotfront, Nr. 3/1978, S. 4).

Das "Bulletin Nr. 1" erschien dann Anfang Mai. Herausgeber waren: Sozialistische Aktion, GRM, VSStÖ. Eine Nr. 2 erschien im Juni. Auch die SOAK sollte nach der "Rotfront" bald an der Debatte teilnehmen (vgl. Rotfront, Nr. 5/1978, S. 12). Über eine mögliche Fusion der GRM mit einem Teil der "linken VSStÖ Wien" berichtete die "Rotfront" 6/1978 (vgl. Rotfront, Nr. 6/1978, S. 10). Die 3. Nationale Delegiertenkonferenz der GRM vom 23.-25.7. in Wien beschloß dann die Fusion mit dem VSStÖ Wien (vgl. Rotfront, Nr. 7/1978, S. 6f.).

Berichtet wurde auch über den österreichischen KBÖ und die Zeitung "Klassenkampf", wobei der KB wegen seiner "kritiklosen Unterordnung unter die Interessen und die Politik des bürokratischen Regimes in der VR China" abgekanzelt wurde (vgl. Rotfront, Nr. 7/1978, S. 13). Berichtet wurde noch über die IKL und ihre Zeitung "Permanente Revolution" (vgl. Rotfront, Nr. 9/1978, S. 4). Zu den Nationalratswahlen 1979, zu denen der KBÖ die Absicht geäußert hatte, zu kandidieren, veröffentlichte die "Rotfront" eine "Unterstützungserklärung" (vgl. Rotfront, Nr. 4/1979, S. 2). Zur "Krise des KBÖ" und zur "Krise des Maoismus" veröffentlichte die Zeitung einen längeren Beitrag (vgl. Rotfront, Nr. 9/1979, S. 9). Zur Spaltung des KBÖ bezog die Zeitung in der Ausgabe 4/1980 Stellung und erklärte sich auch zum Niedergang der westdeutschen KPD (vgl. Artikel: "Zerfall der ML-Bewegung"). Zum "Bankrott des Maoismus in Österreich" erschien noch ein weiterer Artikel in der "Hochschulbeilage" zur "Rotfront (vgl. Rotfront, Nr. 4/1980, S. 4 und 11 und "Beilage" zu 5/1980).

Ab dem Mai 1973 rief die die GRM zu einem "Einführungsarbeitskreis zu grundlegenden Problemstellungen des Marxismus" auf. Vermutlich ergänzte sie die Schulungsreihe, die sie ab dem 16.3. ins Leben gerufen hatte und die neben den Allgemeingrundlagen auch spezifischere Themen behandelte, etwa Trotzkis "Ergebnisse und Perspektiven". Diese Form der Schulungen wurden auch über die kommenden Jahre mit unterschiedlichen Themen beibehalten, wobei die einzelnen Gruppen dazu noch spezifischere Kurse anboten (vgl. Rotfront, Nr. 3/1973, S. 8 und 16, Rotfront, Nr. 4/1979 (Hochschulbeilage), Rotfront, Nr. 3/1980 (Hochschulbeilage)).

Mit der Januar-Ausgabe 1978 wurde die "Rotfront" um eine "Hochschulbeilage" (Rotfront-Hochschulblätter) ergänzt, später "Rote Hochschulblätter", die laut Österreichischer Nationalbibliothek von Januar 1978 bis März 1980 unregelmäßig als Beilage und teilweise zeitversetzt in den regulären Ausgaben der Zeitung aufgenommen wurde und die sich u. a. mit verschiedenen linken Gruppen an den österreichischen Universitäten (etwa: Linz, Graz, Innsbruck, Wien) auseinandersetzte. So etwa mit dem KSV, dem Kommunistischen Studentenverband der KPÖ (vgl. Rotfront, Nr. 1/1978, Hochschulbeilage).

Ein wichtiges Agitationsfeld war die "Arena-Besetzung" ab dem Mai 1976. Im Mittelpunkt standen die Aktivitäten für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum. Die wichtigsten Forderungen waren: "Der Schlachthof St. Marx darf nicht abgerissen werden!", "Das gesamte Gelände muss als Kulturzentrum das ganze Jahr offen sein!", "Selbstverwaltung!", "Die Gemeinde Wien soll zur Unterstützung die Aktivitäten der Betriebskosten bezahlen!" (vgl. Rotfront, Nr. 8/1976, S. 8, Nr. 8-9/1977, S. 6). Über das Jugendzentrum "Kursalon Mödling" wurde in der "Rotfront" 5/1978 berichtet. Es drohe ein "Arena-Schicksal". Das selbstverwaltete Jugendzentrum solle geschlossen werden. Aufgerufen wurde zu Aktionen am 23./24.4. (vgl. Rotfront, Nr. 5/1978, S. 4).

Zur "Arena" gabt es noch ein Interview mit einigen Besetzern. Es hieß, dass in einer kommenden "Arena-Stadtzeitung" noch einmal eine Dokumentation erscheinen" solle (vgl. Rotfront, Nr. 7/1978, S. 8). Die Diskussion über Selbstverwaltung von leerstehenden Objekten war indes noch nicht beendet. So berichtete die "Rotfront" von der Besetzung der "Phorushalle" in Wien, die Jugendliche zu einem "selbstverwalteten Jugendzentrum" umfunktionieren wollten. Gegen dieses Ansinnen wurde die Wiener Polizei eingesetzt (vgl. Rotfront, Nr. 11/1979, S. 1 und 12).

Mit dem Aufkommen der Anti-AKW-Bewegung in den europäischen Ländern zur Mitte der 1970er Jahre gab es auch in Österreich eine breite Protestbewegung, die sich u. a. am AKW "Zwentendorf" in Niederösterreich festzurrte. Aber es wurde auch allgemeiner gegen Atomkraftwerke (etwa in Malville) und die Atomindustrie protestiert (vgl. Rotfront, Nr. 8/9 1977, S. 1f., S. 13, Nr. 1/1978, S. 1, Nr. 2/1978, S. 1, 10f.).

Die Schärfe der Agitation gegen Zwentendorf sollte sich mit der Zeit zuspitzen, wobei auch ein Gerichtsurteil des Verwaltungsgerichtshofes nicht unbedeutend war (vgl. Rotfront, Nr. 3/1978, S. 3). Aufgerufen wurde zu einem "nationalen Großaktionstag gegen die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf" am 9.4. in Wien. Die Parolen glichen der westdeutschen Anti-AKW-Bewegung: "Kein AKW in Österreich - Volksabstimmung!", "Keine Inbetriebnahme des AKW-Zwentendorf!", "Internationale Solidarität gegen Atomlobby!" (vgl. Rotfront, Nr. 3/1978, S. 2, Nr. 4/1978, S. 1 und 4f.). Es schloss sich eine Diskussion über die AKW-Lobby und die AKW-Technologie an (S. 10f.).

Mit dem Artikel "Gerät die Anti-AKW-Bewegung in die Sackgasse" knüpfte man an eine militante Debatte an, die sich an dem Aufruf der "Maoisten" ("Direkte Aktionen beim Parlament" und "Durchbrechen der Bannmeile vor dem Parlament") entzündete. Die Anti-AKW-Bewegung wurde aufgefordert, sich "klar und deutlich" zu positionieren. Nicht zuletzt verwies die "Rotfront" auf ein militantes Vorgehen des Ordnungsdienstes während der Demo am 9.4. (vgl. Rotfront, Nr. 5/1978, S. 10).

Über ein mögliches neues AKW in St. Pantaleon berichtete die Zeitung auf einer Pressekonferenz der "Initiative österreichischer Atomkraftwerksgegner" Anfang April. Bis Ende 1979 sollten "knapp über 700 Millionen Schilling dafür aufgewendet werden" (vgl. Rotfront, Nr. 5/1878, S. 1). "Pantaleon" war u. a. der Aufhänger für weitere Aktionen der AKW-Gegner in Österreich zur Parlamentsdebatte über Zwentendorf vom 13.-15.6., wobei alle AKW-Gegner in Österreich dazu aufgerufen wurden, sich an Aktionen zu beteiligen. Zum 25.6. waren weitere Aktionen geplant (Rotfront, Nr. 6/1978, S.1). Die Zeitung berichtete darüber, dass nun für den 5.11. die "Volksabstimmung: Nein zum AKW Zwentendorf!" geplant sei (Rotfront, Nr. 7/1978, S. 1 und 14).

Weitere Artikel gegen AKW und Atomgeschäfte waren etwa: "Atomkraftwerke - Atomgeschäft: Nein Danke!" (vgl. Rotfront, Nr. 8/1978, S. 1), "Die AKW-Gegner in der SPÖ formieren sich" (ebd., S. 11), "Nach dem Sieg der Atomlobby - Den Riss verbreitern" und "Wie soll es weitergehen mit der AKW-Bewegung" (vgl. Rotfront, Nr. 11/1978). Es wurde die Frage nach der "politischen Substanz" der AKW-Bewegung aufgeworfen und die Organisationen der Bewegung (IÖAG, ARG, GÖK und WOGA) wurden dazu aufgerufen, die bürgerlichen Strömungen in der AKW-Bewegung zu bekämpfen. Die Orientierung müsse sein, "eine Verbindung zur Arbeiterklasse herzustellen" (ebd. S. 16).

Nach der Volksabstimmung gegen Zwentendorf am 5.11.1978, in der sich fast 51 % gegen die Inbetriebnahme ausgesprochen hatten, war die Debatte noch längst nicht beendet. Die "Initiative der österreichischen AKW-Gegner" (IÖAG) plante für den 19.1.1979 eine Demo "für den sofortigen Abtransport der Brennstäbe, für die Abwrackung von Zwentendorf und gegen AKWs an den österreichischen Grenzen". Die "Rotfront" berichtete darüber, dass die GRM gegen die Demo sei und nicht dafür mobilisiert habe. Angegeben wurde : "Der Grund, warum sich die GRM nicht an der Demo am 19.1. beteiligt und auch dafür nicht mobilisiert, liegt in einer anderen Einschätzung der Situation und Aufgaben der Anti-AKW-Bewegung, als sie die Mehrheit des durch den maoistischen KB beeinflußten GOK vertritt. Hauptaufgabe der Anti-AKW-Bewegung nach dem 5. November ist es, auf die veränderte Situation zu reagieren. (…) Die Demonstration am 19.1. gibt auf diese Frage keine Antwort. Man unternimmt keinen Versuch, die Situation nach dem 5. November zu analysieren, sondern macht so weiter, als hätte es inzwischen keine Volksabstimmung gegeben" (vgl. Rotfront, Nr. 1/2 1979, S. 4). Das "Volksabstimmungs-Nein", das rückgängig gemacht werden müsse, schlug der ÖGB-Präsident Benya am 11.8. vor, wogegen sich die "Rotfront" deutlich distanzierte und forderte: "Zwentendorf abwracken!" (Rotfront, Nr. 9/1979, S. 2).

Die Kritik der "Rotfront" an den jüngsten Forderungen der Anti-AKW Bewegung und ihrem politischen Kurs, der in Richtung "Grüner Listen nach westdeutschem Vorbild" ausgerichtet sei, würde einer "gesamtgesellschaftlichen Perspektive widersprechen". Man beschränke sich weiter auf "gewisse Umweltforderungen ohne auf die tatsächlichen Ursachen zu verweisen und insbesondere ohne auf die Probleme, die sich der arbeitenden Bevölkerung in anderen Bereichen stellen, irgendwie einzugehen".

Ins Visier geriet dabei der KBÖ, der sich in der IÖAG breit gemacht hätte. Dagegen wurde die Gründung der "Sozialistischen Ökologie", bestehend aus "linken antistalinistischen Kräften", begrüßt (vgl. Rotfront, Nr. 2/1979, S. 4). Zum Jahrestag der Volksabstimmung gegen Zwentendorf wollten die Gruppen der IÖAG am 5.11.1979 Veranstaltungen und Kundgebungen durchführen. Die "Rotfront" erinnerte daran, dass man einen Großteil der Arbeiterbewegung, die gegen Zwentendorf gestimmt hatte, in der Propaganda für die "Abwrackung des Reaktors und gegen die Abwälzung der Zwentendorf-Kosten auf die Stromtarife für Haushalte und Kleinverbraucher" "nicht unterschätzen" solle (Rotfront, Nr. 10/1979, S. 3).

Die politischen Gegner aus dem bürgerlichen Lager, die "Verlierer der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf, die Parteien SPÖ, ÖVP, FPÖ sowie der ÖGB und die Industriellenvereinigung", planten ein "Volksbegehren", getragen von einer Vereinigung "zur friedlichen Nutzung der Kernenergie". Um dem Nachdruck zu verleihen, konstituierte sich am 10.12.1979 die "Unabhängige Bürgerinitiative zur Aufhebung des Atomsperrgesetzes". Dagegen agitierte die "Rotfront" mit den Parolen: "Weg mit dem Reaktor!", "Raus mit dem Uran!" (vgl. Rotfront, Nr. 1/2 1980, S. 5).

Neue Aktualität bekam Zwentendorf durch "Gutachten", die in Auftrag gegeben wurden und die den Standort Zwentendorf als "Atommülllager" nutzen wollte. Die "Rotfront" titelte: "Die gesamte Linke muss wachsam sein. Die Forderung nach Abtransport der Brennstäbe und Abwrackung von Zwentendorf" müsse beibehalten werden. "Nur so kann es gelingen, auch langfristig das Ergebnis der Volksabstimmung zu verteidigen". Ein neuer Anlauf für ein "Pro-Zwentendorf Volksbegehren" sollte im Frühjahr 1981 gestartet werden. Die "Rotfront" rief dazu auf, "eine neue Bewegung gegen Zwentendorf zu entfachen". Auf einer Gesamtösterreichischen AKW-Konferenz am 21.6. wollte man das weitere Vorgehen beratschlagen (vgl. Rotfront, Nr. 4/1980, S. 1ff., Nr. 6/1980, S. 1ff., Nr. 7/8 1980, S. 1).

Berichte gab es regelmäßig aus der BRD, etwa über die KPD und die Besetzung des Bonner Rathauses (vgl. Rotfront, Nr.3/1975, S. 10), über Klaus Croissant (Rotfront, Nr. 8/1976, S. 8), über Waltraud Book, den Hungerstreik der RAF-Häftlinge (vgl. Rotfront, Nr. 8/9 1977, S. 6 und 12), über Irmgard Möller ( vgl. Rotfront, Nr. 2/1978, S. 14) über das "Russell-Tribunal" (vgl. Rotfront, Nr. 8/9 1977, S. 6, Nr. 1/1978, S. 11, Nr. 2/1978, S. 14, Nr. 3/1978, S. 12, Nr. 5/1978, S. 13).

Weitere Berichte waren etwa: "BRD: Klassenkampf im Aufwind?" (Rotfront, Nr. 2/1978, S. 6), über Streiks (vgl. Nr. 3/1978, S. 1, Nr. 4/1978, S. 11), über die Betriebsratswahlen 1978 und oppositionelle Listen (vgl. Rotfront, Nr. 6/1978, S. 7). Über Brunsbüttel, das von der "Rotfront" als "Schwesterkraftwerk von Zwentendorf" bezeichnet wurde, wurde im Juli berichtet (vgl. Rotfront, Nr. 7/1978, S. 15).

Auch über die "Bunte Liste" in Hamburg wurde berichtet, über die CISNU und den KBW (vgl. Rotfront, Nr. 7/1978, S. 17), über die Druckindustrie in der BRD und die Verkürzung der Arbeitszeit" (vgl. Rotfront, Nr. 9/1979, S. 6.). Mit einem Artikel zu den Berufsverboten in der BRD und dem Fall Sigrist beschäftigte sich die "Rotfront" Nr. 11/178 (vgl. S.10) und rief in Erinnerung, dass gegen den KB und seiner Zeitung "Arbeiterkampf" ein Strafverfahren eingeleitet worden war (vgl. Rotfront, Nr. 11/1978, S. 11). Über den westdeutschen Stahlarbeiterstreik für die 35-Stunden-Woche und gegen Aussperrung berichtete ein längeree Artikel in "Rotfront", Nr. 1/2 1979, S. 8. Auch der Bundestagswahlkampf in 1980 in der BRD und die mögliche Nominierung von Strauß wurde ins Visier genommen, wobei die westdeutsche GIM und "Was tun?" Pate standen (vgl. Rotfront, Nr. 10, S. 12).

Zur Gründung der GRÜNEN als Partei (12./13.1.1980) erschien ein kritischer Artikel, der die "bürgerlichen Ökologievorstellungen" kritisierte und u. a. erklärte, dass die "Unterstützung der 'Grünen' (…) ein offenes Eingeständnis des Verzichts auf die Vertretung sozialistischer Inhalte ist und damit der eigenen politischen Ohnmacht" (vgl. Rotfront, Nr. 1/2 1989, S. 6). Last but not least erscheint noch in der letzten Ausgabe der "Rotfront" ein Artikel über Gorleben und die Besetzung der Bohrlochs 1004 (vgl. Rotfront, Nr. 7/ 1980, S. 9).

Insgesamt unterschied sich die "Rotfront" in ihren Berichterstattungen nicht von anderen österreichischen linken Gruppen. Angedeutet werden kann hier nur, dass die Agitation gegen Zwentendorf einen wichtigen Stellenwert einnahm. An dem "Nein" zu Zwentendorf und für "Volksabstimmung" dürften die österreichischen AKW-Gegner, im Gegensatz zu den BRD-Aktivisten, kräftig mitgewirkt haben. Da ein Teil dieser Gruppen in den verschiedenen sozialistischen, kommunistischen und trotzkistischen Organisationen mitwirkten, scheint dies von besonderer Bedeutung zu sein.

Auffällig war auch, dass zum Jahresende 1980 die Zeitung "Die Linke", die die "Rotfront" ablöste, u. a. mit der Begründung herausgegeben wurde, dass die linke Presse im "Niedergang begriffen" sei und man vorstellig auf eine breite Beteiligung anderer linker Gruppen insistierte, was man in dieser Form nur von der "Gemeinsamen Beilage", eines Teils linker BRD-Gruppen (BWK, FAU/R, KPD und NHT), die vom 20. April 1984 bis vermutlich 1991 erschien, kannte.

Zuvor gab es die Debatte um die "revolutionäre Strategie in Österreich", an der sich später ein nicht unbedeutender Teil der linken Bewegung in Österreich beteiligte. Ausdruck davon war das "Diskussionsbulletin", das mir leider nicht vorlag und in dem laut "Rotfront" "über grundlegende Fragen revolutionärer Strategie und Programmatik sowie deren konkrete Bedeutung für die Entwicklung revolutionärer Politik in Österreich" debattiert wurde. An dem Diskussionsprozess nahmen neben der GRM auch die SOAK und VSStÖ teil.

Was man von der "Rotfront" nicht erwarten konnte, das waren theoretische Ausarbeitungen etwa im Stile der "INPREKORR". Dafür gab es das TO: "Kommunistische Hefte", das ab 1973 erschien. Die "Rotfront" setzte sich mitunter regelmäßig mit anderen linken österreichischen Gruppen auseinander, etwa mit dem KBÖ, mit dem sie einige harte Gefechte führte und stetig den stalinistischen Kurs anprangerte, was wiederum für trotzkistische Gruppen die Regel war. Wichtig waren noch regelmäßige Berichte aus der linken politischen Landschaft der BRD. Hier griff sie öfter auf die westdeutsche Schwestergruppe GIM und die "Was tun?" zurück sowie auf die "Internationale".

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

März 1973:
Es erscheint die Nr. 1 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ergebnisse"
- "Lohn-Preis.-Pakt: Generalangriff auf den Lebensstandard der Arbeiter!"
- "UOG-Worum geht es wirklich?"
- Warum die SP-Regierung den Paragraph 144 liberalisiert"
- "ABA, EBAN in Wien. Österreichische Sozialdemokratie deckt Verbrechen des Zionismus"
- "Schwarzer September. Eine Sackgasse für den palästinensischen Widerstand"
- "Bruch zwischen VSM und SPÖ"
- "Vietnam: Der Kampf geht weiter!"
- "Zum Nationalkomitee Vietnam-Hilfe"
- "Linkseinheit in Frankreich"
- "Griechenland"
- "Ernest Mandel: Nach der internationalen Rezession"

Zum Paragraphen 144 wird u. a. gefordert: "Ersatzlose Streichung des § 144!", "Freie und kostenlose Abtreibung!" "Gratisabgabe der Pille und Einrichtung kostenloser Kindergärten und Tagesschulheime!", "Nur die Befreiung der Arbeiterklasse als ganze macht auch die Befreiung der Frau möglich!"

Berichtet wird u. a. vom "Schwarzen September" und ihrer Aktion in Khartum, die als "isolierte Aktion" bezeichnet wird. Nur der "Aufbau einer einheitlichen revolutionären Partei für ganzen arabischen Orient" könnte den "palästinensischen Widerstand aus seiner jetzigen Sackgasse führen". Berichtet wird weiter von der "Vietnam-Hilfe", an der sich auch in Österreich sozialdemokratische Jugendorganisationen "aktiv an der Vorbereitung massiver Solidaritätsdemonstrationen beteiligten". Kreisky wird unterdessen stark kritisiert, da er sich mäßigend auf Proteste gegenüber Nixon ausgesprochen haben soll. Die GRM werde "die Solidaritätsbewegung stärken".

Geworben wird für die "Buchhandlung Brigitte Herrmann" (Wien), für die "INPREKORR", für die "Kommunistischen Hefte. Theoretisches Organ der GRM". Aufgerufen wird zum "Teach-In" am 29.3. Thema: "Zur Lage und Entwicklung des österreichischen Kapitalismus". Die GRM ruft zur Schulung auf. Ab dem 16.3. jeden Freitag. Einführungskurs: "Zur Organisationsfrage".
Quelle: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 1. Jg., Nr. 1, Wien, März 1973.

Mai 1973:
Es erscheint die Nr. 3 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Scheingefecht. Streit um neues Arbeitsverfassungsgesetz"
- "Kapitalisten kontra Regierung"
- "Kollektivverträge"
- "Angriffe auf SP"
- "Revolution in Irland?"
- "1. Mai in Wien"
- "Griechenlanddemonstration"
- "Kambodscha. Die Marionetten sind umzingelt"
- "Spanien: Auf zum Generalstreik"
- "BRD: Hetzjagd gegen Linke"
- "Peking im Anerkennungstaumel"
- "Libanon: Lehren aus dem Massaker"

Berichtet wird u. a. über den 1. Mai in Wien, wo es "eine unabhängige Kampfdemonstration" gab, zu der verschiedene Gruppen der Linken aufgerufen hatten. Berichtet wird weiter über eine "Griechenland-Demonstration" am 20.4. in Wien, "zu der mehrere Organisationen, darunter auch die GRM aufgerufen hatten".

Kritisiert wird dass sich KSV und die KJÖ nicht "an der Aktionseinheit beteiligten".
Teilnehmer ca. "500 Menschen". Aufgerufen wird zum "Teach-in" am 18.5. Thema: "Sozialdemokratie". Die GRM ruft zum "Einführungsarbeitskreis". auf. Hier sollen Arbeitsgruppen zu "grundlegenden Problemstellungen des Marxismus" Referate erarbeiten. Aus der BRD wird über die KPD, den SDS-Heidelberg und die Besetzung des Bonner Rathauses berichtet, wobei das "Sektierertum der KPD" kritisiert wird bei gleichzeitiger Solidarisierung mit "einsetzenden Repressionen gegen sie". Kritisiert wird noch die "Anerkennungspolitik" Pekings. So in der spanischen Frage oder bei Äthiopien und Selassie, Griechenland und Papadopulos, den sie als "entschlossenen Kämpfer fürdie nationale Unabhängigkeit und den Aufbau ihres Landes" bezeichnen.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 1. Jg., Nr. 3, Wien, Mai 1973.

Februar 1974:
Es erscheint die Nr. 11 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "12 Februar 1934-12. Februar 1974"
- "Trotzki über Lenin"
- "Großbritannien: Die Arbeiter weichen nicht vor der Offensive der Tories"
- "ÖH-Wahlen: Erfolg für die Linke, Erfolg für die Revolutionäre"
- "12. Februar 1934: Österreichs Arbeiter greifen zu den Waffen"
- "22. Parteitag der KPÖ. Irrwege des Reformismus"
- "Erklärung der CISNU"
- "Antillen"
- "Spanien"
- "Beirut"
- "Chile",
- "Bolivien"
- "Die Energiekrise"
- "Der Kronen-Kurier. Das Monopol de Lüge"
- "Arbeiterkämpfe. Streik im ORF, Streikerfolg bei Hanzel"

Berichtet wird u. a. über die Fahrpreiserhöhungen bei den SVB in Salzburg. U. a. startete die GRM eine Flugblattaktion. Es wurde ein Aktionskomitee gegründet und eine Kundgebung beschlossen. Berichtet wird weiter von der KPÖ und ihrem 22. Parteitag vom 18.-20.1.1974 in Wien. Auf den Antillen wurde eine Sektion der IV. Internationale gegründet. Berichtet wird weiter über die Erhöhung des Strompreises und über einen Streikerfolg in der Bautischlerei "Hanzel". Aufgerufen wird dazu die "Rotfront" zu abonnieren. Geworben wird für die Broschüre: "Von der sozialen Ungleichheit zur klassenlosen Gesellschaft"
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 2. Jg., Nr. 11, Wien, Februar 1974.

Juni 1974:
Laut "Rotfront" Nr. 7/8 1980 erscheint im Juni die Nr. 14 der "Rotfront".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 7/8, Wien, Juli/August 1980, S. 16.

Januar 1975:
Laut "Rotfront" Nr. 7/8 1980 erscheint im Januar/Februar die Nr.1/2 der "Rotfront".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 7/8, Wien, Juli/August 1980, S. 16.

August 1976:
Es erscheint die Nr. 8 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Den Konjunkturaufschwung nutzen: Den innerbetrieblichen Kampf beginnen!"
- "Solidarität mit den polnischen Arbeitern!"
- "Polizeieinsatz gegen Jugendinitiative!"
- "Slowenien: Erklärung des politischen Büros der GRM"
- "Pottendorf: Das Fiasko des Komitees 'Zur Rettung der Spinnerei"
- "§ 282 StGB angewendet!"
- "KVV: Textilarbeiter haben viel aufzuholen"
- "Frauen in der Textilindustrie"
- "Sozialer Stillstand oder Arbeitsplatzverlust-Die einzige Alternative?"
- "Verkehrspolitik am Beispiel Wien: U-Bahn: Ausweg aus der Verkehrsmisere?"
- "Überstunden und neue Belastungen"
- "Und das in Rumänien! Chilenische Flüchtlinge mussten für die Junta arbeiten"
- "Italien: KPI hilft der DC über die Runden!"
- "Polen: Mit roten Fahnen und die Internationale singend"
- "Prozesse wie zu Stalins Zeiten!"
- "Braun wie Staberl"
- "IRAK: Drei Kurden zum Tode verurteilt!"
- "Makaberes aus der BRD"
- "Syrische Truppen raus aus Libanon. Resolution des Vereinigten Sekretariats der IV. Internationale"
- "Arena. Mehr als ein Experiment"

Berichtet wird u. a. über einen Polizeieinsatz "gegen Jugendinitiative" am 23.7. in Salzburg. Später wurde das leerstehende Stallgebäude des Petersbrunnenhofes geräumt. Parolen waren u. a.: "Wir brauchen ein offenes Haus in Selbstverwaltung!", "Wir organisieren unsere Angelegenheiten selber!", "Wir sind von keiner Partei oder Organisation abhängig!" Die Jugendlichen würden sich für ein "selbstverwaltetes Jugendzentrum" einsetzen und gegen die "konsumierte Kultur" auftreten. Im Juni organisierte die GIM eine Protestkundgebung aus Anlass des "Bekanntwerden der Urteile im Prozess gegen die Arbeiter aus Radon". Berichtet wird weiter über die "Pottdorfer Spinnerei", über Initiativen und das "Komitee zur Rettung der Pottdorfer Spinnerei", das sich nur auf "Unterschriftensammlungen" konzentrierte. Das Komitee, in dem auch die KPÖ vertreten ist, wird als "Alibikomitee" bezeichnet. Mit ihm ließen sich nicht "Fabrikstillegungen verhindern". Berichtet wird noch über die "Österreichischen Bolschewiki-Leninisten" (ÖBL), die wegen einer Stellungnahme zum OPEC-Überfall nach § 282 StGB in Wien verurteilt wurden. Aus der BRD wird über Berufsverbote berichtet.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 4. Jg., Nr. 8, Wien, August 1976.

September 1977:
Es erscheint für September die Nr. 8/9 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten. Österreichische Sektion der IV. Internationale".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Slowenien: Widerstand gegen die Minderheitenpolitik"
- "Malville Frankreich: Die Atomindustrie geht über Leichen"
- "Großbritannien: Polizeiterror gegen Streik"
- "Spitaldefizit: Auf wessen Kosten wird saniert?"
- "Anti-AKW: Nationale Demonstration am 26.10. in Wien"
- "Wolf Biermann in Wien"
- "SPÖ: Auf dem Weg zum neuen Parteiprogramm"
- "Gemeinderatswahlen Innsbruck/Salzburg"
- "Berufsausbildungsreform: Aktion 75 mündet in eine magere Gesetzesnovelle"
- "Wien: ist das die Arena?"
- "Nazi-Schmierereien in Wien"
- "Russell-Tribunal über politische Repression in BRD. Österreichisches Unterstützungskomitee gebildet"
- "Waltraud Book im Hungerstreik"
- "Bank und sonstige Räuber"
- "40 Jahre Trotzkistenprozesse in Wien"
- "Nachrichten aus der IV. Internationale"
- "Zum Tod von Ernst Bloch, dem Philosophen des militanten Optimismus"
- "Kurden"
- "Interview mit Sabin Arana, einem führenden Genossen der LCR-LKI in Euskadi"
- "VR China: Besserungswilliger Machthaber auf dem kapitalistischen Weg"
- "BRD: Hungerstreik der politischen Gefangenen"
- "Äthiopien: Vom Kaiserreich zum Militärregime"
- "Großbritannien: Grunwick: Polizeiterror gegen Streik"
- "DDR: Marxismus als Spionage"
- "Fall Kappler: An ihren Tränen könnt ihr sie erkennen"
- "Wien: GRM-Spendenkampagne: 50.000 für ein neues Lokal!"

Berichtet wird u. a. über Malville, wo am 31.7. ca. "60.000 gegen den Schnellen Brüter" (Super Phenix) demonstrierten, über eine nationale Anti-AKW Demo in Wien, über Biermann, der am 3.9. in Wien auftrat, über Wahlen in Salzburg, wo der KBÖ sich auf "abstrakte Propaganda über die Notwendigkeit des Sozialismus" beschränkte, über die "Arena", über das BRD-Russell-Tribunal, der Spaltung der Unterstützungsbewegung und der Konstituierung eines österreichischen Unterstützungskomitees aus FÖJ/BfS, IKL und GRM, wobei die GRM die gegenwärtigen Positionen, etwa Unterstützung der RAF nicht teilt. Berichtet wird weiter über Waltraud Book, die in der BRD zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde und sich in Wien ab dem 20.7. im Hungerstreik befindet. Zum Tode von Ernst Bloch erscheint ein Artikel, der sich u. a. mit seinem Werk "Das Prinzip Hoffnung" beschäftigt. Aufgerufen wird zum Abo der "Rotfront" und zu Spenden für ein "neues Lokal".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 5. Jg., Nr. 8/9, Wien, September 1977.

Januar 1978:
Es erscheint die Nr. 1 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "1978: Frostigeren Zeiten entgegen!"
- "Geheimtransport von Brennstäben für Zwentendorf. Nacht und Nebel sind unsere Hebel!
- "Hinter der Wahlfarce…"
- "Weil er demonstrierte: Türkischer Arbeiter abgeschoben!"
- "Bundesheer: Mit Tränengas und Staatsanwalt gegen Soldatenvertreter"
- "Zwischenbilanz der Lohnrunde: Reallohnabbau"
- "Neujahrsnägel"
- "KPÖ: Ein Parteitag in den Farben rot-weiß-rot"
- "Volkstimme beklagt importierten Weihnachtsmann"
- "Für eine Debatte über revolutionäre Strategie in Österreich"
- "Offener Brief der GRM an SOAK, VSStÖ und VSM"
- "GRAZ: Gemeinderatswahlen"
- "Es blieb bei Streikdrohung: Fette Gewinne für Versicherungen"
- "Textilabschluss: Lohnraub sichert keine Arbeitsplätze"
- "Steiermark: Nachlese zum Streik der Handelsangestellten"
- "Linz: Kein Weihnachtsfriede beim Groß-Handesmarkt METRO"
- "Druckindustrie: neue Technologie bedroht Arbeitsplätze"
- "Massenkündigungen bei Grazer Baufirma"
- "Vor 60 Jahren: Jännerstreik 1918: Die Antwort der Arbeiter auf den Krieg"
- "Eine neue Regierung gesucht-Für dieselbe Politik"
- "Portugal 3 Jahre danach (2): Gratwanderung der KP"
- "Antifaschist wegen § 282 vor Gericht"
- "3 Naziüberfälle in 2 Monaten"
- "Bundesrepublik: Wildes Gezeter gegen Russell-Tribunal"
- "Feuerwehrstreik in Großbritannien: Ein ungewohnter Großeinsatz"
- "SED-Opposition oder Provokation?"
- "Pinochets Referendum: Eine Idee von Thomas Chorherr?"
- "Die chilenische Militärdiktatur verhaftet 6 Personen. Sie sollen der IV. Internationale angehören"
- "Italien: KPI als 'Feuerlöscher' in die Regierung"
- "Sizilien: Historischer Kompromiss mit der Mafia?"
- "Westsahara: Schach dem französischen Imperialismus!"
- "Französische Einsätze in Afrika und Übersee"
- "Naher Osten: Neokoloniale Befriedung mit Hindernissen"
- "Diskussionsbeitrag zum Sadat-Besuch"
- "Vietnam-Kambodscha: Warum dieser Krieg?"
- "Spendensammlung für ein Wiener Vereinslokal"

Hochschulbeilage zur Rotfront (Januar 1978)
Artikel sind:
- "Keinen Maulkorb für die Linke! Gegen jedes Disziplinarrecht!"
- "Gewerkschaftliche Orientierung: Der KSV bleibt beim Reformismus"
- "VSStÖ-Graz gegen Leninismus der GRM"
- "Nochmals Linke und Frauen"
- "Aktionstag gegen Pädagogikum in Salzburg"
- "Innsbruck: Nachlese zum Streik an der Sozialakademie"
- "SP-Gemeindebonzen verschaukeln Heimbewohner"
- "Enthaltungen"

Berichtet wird u. a. über Zwentendorf, wo am 10.1. ein geheimer Transport von Uranbrennstäben in das AKW beginnen soll, über den 23. Parteitag der KPÖ, über einen "Offenen Brief der GRM an SOAK, VSStÖ und VSM" für einen "öffentlichen Diskussionsprozess um eine revolutionäre Strategie in Österreich". Weiter wird berichtet über das BRD-Russelltribunal. Danach wurde am 28.10.1977 in Bonn "das III. Internationale Russell-Tribunal vorgestellt". Die erste öffentliche Sitzung ist für Ostern 1978 geplant. Berichtet wird noch vom Sadat-Besuch in Israel. In der Hochschulbeilage wird über den KSV berichtet, "ein Ableger der KPÖ", weiter über den "Verband Sozialistischer Studenten Österreichs" (VSStÖ), der sich in den "Grazer Roten Zettel" mit der GRM auseinandersetzt. Aufgerufen wird zu einem "Nationalen Aktionstag gegen die Anlieferung der Uranbrennstäbe" für das AKW Zwentendorf am 19.1. in Wien und zu Spenden für die GRM. Geworben wird für die "Rotfront".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 1, Wien, Januar 1978.

Februar 1978:
Es erscheint die Nr. 2 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "AKW Zwentendorf: Scheingefechte zwischen SPÖ und ÖVP. Atomare Eintracht hinter den Kulissen"
- "WM Land Argentinien: Mit Panzern in die Fabriken"
- "Vor den Wahlen in Frankreich"
- "Gemeinderatswahlen in Graz: Die Folgen der FP-Aufwertung"
- "Salzburger Sicherheitsenquete: Ex SS-Mann will gesetzesstörende Lehrer feuern"
- "Streik an der Pädagogischen Akademie in Graz"
- "Arbeitslosigkeit-Statistik und Wirklichkeit"
- "Österreichische Wirtschaft 78: SP-Krisenmanagement in der Krise"
- "Diskussionsinitiative läuft"
- "Sozialistische Aktion. Zeitung für revolutionären Sozialismus"
- "Erster Diskussionstreff in Wien"
- "GRM zur Frage der Ausweitung der Diskussion"
- "Nach skandalösem Prozess: Nazischläger freigesprochen. Antifaschist im Gerichtsgang bedroht"
- "Solidaritätsaktion für Erol Sever"
- "Ein anderer Prozess, derselbe Faschist"
- "Bischöfliches Lob für einen Neonazi"
- "BRD: Klassenkampf ,im Aufwind?"
- "Konkurs: Betriebsräte sollen zahlen"
- "Vereinigte Edelstahlwerke: Mit 2.000 Entlassungen oder Lohnabbau aus der Stahlkrise?"
- "Journalistengewerkschaft: Erfolg für linke Liste"
- "Metallarbeiter: Kein Hinausschieben der Lohnverhandlungen"
- "SPÖ: Ein Programmentwurf so rechts nach dem Geschmack der Führung"
- "Für eine Volksabstimmung gegen AKW! Bilanz und Perspektiven der Anti -AKW-Bewegung"
- "Demonstrationen in ganz Österreich"
- "Kein Atomkraftwerk in der CSSR!"
- "Überraschung auf der IÖAG Konferenz"
- "Interview mit der Theatercooperation zur Schaubude: Herakles, ein Held der einfachen Warenproduktion?"
- "Soares, wo sind die Grenzen des Falls?"
- "Portugal 3 Jahre danach (3)-Extreme Linke: Es könnte besser sein"
- "Die einzelnen Organisationen der Linken"
- "Wahlen in Frankreich: Revolutionäre Kandidatur im ersten Wahlgang"
- "Interview mit Alain Krivine (LCR)"
- "Neokoloniale Manöver um Zimbabwe"
- "Irmgard Möller: Ich habe keinen Selbstmord gemacht"
- "Geheimdokument enthüllt: Verfassungsschutz konspiriert gegen Russell-Tribunal"
- "Erster Prozess gegen linken Anwalt"
- "Wird der Zivildienst zum Arbeitsdienst?"
- "Linke Osteuropakonferenz in Brüssel: Kein Sozialismus ohne demokratische Freiheiten"
- "Berufsverbot für Petr Uhl-Polnische Arbeiter antworten Petr Uhl"
- "Woher kommt diese krasse Ungleichheit in unseren Ländern?"
- "Argentinien: Die politische Entwicklung vor und nach dem Putsch"

Berichtet wird über das AKW Zwentendorf und die Auseinandersetzungen zwischen SPÖ und ÖVP und das geplante Atommüllzwischenlager in Alberndorf, über die Bilanz und Perspektiven der Anti-AKW-Bewegung, über die Demo vom 19.1. in mehreren österreichischen Städten gegen die "Brennstäbelieferungen und gegen die Inbetriebnahme von Zwentendorf", über die Diskussionsinitiative der GRM und den "Offenen Brief". Der Vorschlag "ist allgemein auf ein positives Echo gestoßen". In Innsbruck habe es bereits Anfang Februar "eine erste öffentliche Diskussion zwischen VSStÖ und GRM über die Organisationsfrage gegeben". In Salzburg habe der VSM sich "grundsätzlich interessiert gezeigt". Am 21.1. haben sich Vertreter von SOAK, VSStÖ und GRM zusammengefunden. Auch die "Sozialistische Aktion", die Zeitung der SOAK begrüßt die Diskussionsinitiative. An einem erstes Treffen in Wien am 25.1. haben sich ca. 40 Aktivisten beteiligt. An der Debatte nahmen teil: GRM, SOAK, VSStÖ. Berichtet wird noch aus der BRD und dem Streik der Hafenarbeiter, der Stahlkrise, Tarifverhandlungen und Rationalisierungen. Aus der BRD wird noch von Irmgard Möller berichtet, über das Russell Tribunal und über den Anwalt Kurt Groenewold, der RAF-Gefangene verteidigt. Ein erster Prozess gegen ihn begann am 18.1. Aufgerufen wird zu Spenden für ein "Wiener Vereinslokal der GRM". Kontakte zur GRM können aufgenommen werden in Salzburg, Innsbruck, Kapfenberg/Brunck, Graz, Linz und Wien.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 2, Wien, Februar 1978.

März 1978:
Es erscheint die Nr. 3 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nach Graz: Kommt 1979 ÖVP-FPÖ-Koalition auf Bundesebene?"
- "Nicht nur in Italien und England. Auch in Deutschland breite Streiks"
- "Höchstgerichtsentscheidung bereitet der AKW-Lobby Schwierigkeiten"
- "Götz-Porträt mit braunen Zügen"
- "Gerichtsurteil gegen Pühringer bestätigt"
- "Nationaler Großaktionstag gegen die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf"
- "Staberl lässt eigene Zitatensammlung beschlagnahmen"
- "Parolen auf der Fahrbahn kommen teurer"
- "Worauf es ankommt"
- "Diskussionsbulletin für revolutionäre Politik in Vorbereitung"
- "Nationale Delegiertenkonferenz der GRM in Vorbereitung"
- "FÖJ und IKL zur Diskussionsinitiative"
- "Zweite Wiener U-Bahn Eröffnung: Der öffentliche Verkehr wird in den Untergrund gedrängt"
- "Slowenische Kulturtage"
- "US-Bergarbeiterstreik"
- "Beispielhafte Drucker"
- "Judenburg: Schließung des Stahlwerks geplant"
- "Interview mit VEW-Betriebsrat: Wir geben den Kampf nicht auf"
- "Der 8. März ist kein sozialistischer Muttertag"
- "Die autonome Frauenbewegung: Ein neuer Anfang"
- "Eine Erklärung der IV. Internationale: Die Frauenbewegung, ein Vorbild für die gesamte Arbeiterklasse"
- "Diskussionsbeitrag zur Scheidungsreform: Keine Scheidung auf den Rücken der
Frauen"
- "ÖGB: Zehn Lügen für die AKW-Lobby"
- "Zur Diskussion gestellt: AKW-Technologie im Sozialismus?"
- "LCR im französischen Wahlkampf"
- "RML (Revolutionäre Marxistische Liga)-Erfolg bei Wahlen in Schweizer Kanton"
- "DGB-Vorsitzender contra Russell-Tribunal"
- "Großbritanniens Konservative setzen auf Rassismus"
- "Dänische Regierung will Christiania räumen"
- "Somalia-Äthiopien: Ein Krieg zwischen Ost und West?"
- "Michael Siegert über den März 1938: Sie kamen ganz schön freiwillig ins III. Reich. Die Mitschuld der österreichischen Bourgeoisie am Anschluss"
- "Keine Fußballspiele neben den KZ's! Eine Erklärung des Politischen Büros der GRM"
- "WM Boykott-Aufruf von 12 sozialistischen Jugendorganisationen"
- "2.000 Chilenen verhaftet: 400 an Pinochet ausgeliefert"

Berichtet wird u. a., über das AKW Zwentendorf, über Streiks in der BRD, über die Herausgabe eines "Diskussionsbulletins für revolutionäre Politik" mit der Beteiligung von GRM, Sozialistische Aktion und dem Verband Sozialistischer Studenten in Wien. Es soll dazu dienen "einen organisierten und kontinuierlichen Diskussionsprozess über grundlegende Fragen revolutionärer Strategie und Programmatik sowie deren konkrete Bedeutung für die Entwicklung revolutionärer Politik in Österreich einzuleiten". Die tragenden Kräfte des Diskussionsprozesses sollen sein: GRM, SOAK und VSStÖ. Man wolle endlich damit beginnen, "verbindliche Ergebnisse für die Praxis erzielen (…) Im ersten Diskussionsbulletin werden Texte zur Situation in Österreich und einer entsprechenden revolutionären Orientierung abgedruckt, im darauffolgenden soll der Schwerpunkt die Frage der Notwendigkeit der revolutionären Organisation und deren Aufbau im Rahmen einer Internationale sein". Zudem sei eine NDK der GRM in Vorbereitung. Inhalte der Konferenz sollen mit dem "Diskussionsbulletin" korrespondieren. Berichtet wird noch über die autonome Frauenbewegung und die Zeitschrift "AUF. Eine Frauenzeitschrift", die vierteljährlich erscheinen soll. Dazu wird ein Statement der IV. Internationale zur Frauenbewegung veröffentlicht.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 3, Wien, März 1978.

April 1978:
Es erscheint die Nr. 4 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Kreisky sagt: Parlamentsbeschluss. Wir verlangen Volksabstimmung!"
-"Israelischer Überfall auf den Südlibanon. 250.000 Menschen geflüchtet!"
- "Metall-Chemie-Industrieangestellte: Unternehmer und ÖGBV-Führung peilen Reallohnabbau an"
- "1. Mai Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse"
- "Wien: Demonstration zum 1. Mai"
- "SPÖ-Olah: Wiedereintritt eines Politgangsters?"
- "Gesamtschule: Eine technokratische Reform findet nicht statt"
- "Zwei Gewerkschaftskonferenzen gegen AKWs?"
- "Nochmals zur Forderung nach einer Volksabstimmung über AKWs"
- "Interview mit Heinz Brandt über die Anti-AKW-Bewegung in der BRD und die Aufgaben der Linken: Eine beginnende Volksbewegung"
- "Unabhängige Liste bei Gewerkschaftswahlen bei der Gemeinde Wien: Das ist aktive Gewerkschaftspolitik"
- "Eine österreichische Lösung: Stillhalteabkommen in der Zeitungsbranche"
- "Magerer KV-Abschluss bei Druck und Papier"
- "Metall-Chemie-Industrieangestellte: Unternehmer und ÖGB-Führung peilen Reallohnabbau an"
- "Psychiatrie in Österreich schwer behindert"
- "Arbeitsgruppe Demokratische Psychiatrie"
- "Wien Wohnpark Alt-Erlaa: Saftige Mietzinserhöhungen"
- "Das Bundesheer verächtlich gemacht"
- "Erfolgreiche antifaschistische Aktion in Linz"
- "Diskussionsbulletin erschienen"
- "Internationaler Großaktionstag gegen die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf"
- "Nach 109 Tagen Streik in den US-Minen: Ein ,halber Erfolg für die Kapitalisten"
- "Metallstreik in der BRD: Eine laxe Führung"
- "BRD Druckindustrie: Ein mieser Abschluss"
- "50.000 in Almelo"
- "Wahlen in Frankreich: Warum diese Niederlage?"
- "Was täte Andreotti ohne KPI… und rote Brigaden?"
- "Darüber schweigen die österreichischen Medien: Wieder 2 Genossen von Faschisten ermordet"
- "Nach Bauern- und Studentendemonstrationen in Griechenland: Wüste Antiterror-Gesetze beschlossen!"
- "Keine österreichischen Soldaten in den Libanon!"
- "Für eine sozialistische Demokratie: Auszüge aus dem 'Manifest' einer Gruppe polnischer Kommunisten"
- "Polnische Behörden versuchen Einreise eines Widerstandskämpfers zu verhindern"
- "Nach angeblicher Gefängnismeuterei: 60 Tote!" Vor Ausrottung der politischen Gefangenen?"
- "Fußball-Weltmeisterschaft-Eine politische Schlacht! Die Junta bereitet sich vor!"

Rotfront - Hochschulblätter Gruppe Revolutionärer Marxisten (April 1978)
Artikel sind;
- "Antimonopolistische Demokratie-Ein Weg zum Sozialismus?"
- "Linke im Beruf-Linke Berufspraxis"
- "Sympathisanten"
- "Die aufstrebende Arbeiterbewegung und ihr Verhältnis zur Frauenfrage"
- "Alexandra Kollontai: Portrait meiner revolutionären Feministin"

Aufgerufen wird zum 1. Mai und zum "Politfest der GRM". Zur Wiener 1. Mai-Demonstration rufen u. a. auf: GRM, FÖJ-BfS, SOAK, AUF. Berichtet wird u. a. über Zwentendorf und die Debatte um die Volksabstimmung", über die Gründung der "Initiative Gewerkschaftler gegen AKWs!", über ein Interview mit Heinz Brandt über die AKW-Bewegung. Die "Initiative österreichischer Atomkraftwerksgegner" ruft zu einer Großaktion gegen AKWs auf. Die zentrale Demo soll am 9.4. stattfinden. Berichtet wird weiter darüber, dass "das von der SOAK, dem linken VSStÖ-Wien und der GRM gemeinsam herausgegebene 'Diskussionsbulletin für revolutionäre Politik" erschienen ist. Es umfasst fast "100 Seiten". Eine "antifaschistische Aktion" gegen die Gründung eines ANR-Ablegers fand in Linz statt. U. a. mit: VSStÖ, KB, KP und GRM. Berichtet wird noch über Streiks in der BRD-Metallindustrie und vom Abschluss eines Tarifs in der Druckindustrie. Die "Hochschulblätter" beschäftigen sich primär mit der KSV-Strategie der "antimonopolistischen Demokratie". Geworben wird für "AUF-Eine Frauenzeitschrift".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 4, Wien, April 1978.

Mai 1978:
Es erscheint die Nr. 5 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "KV-Verhandlungen hinter verschlossenen Türen-ÖGB-Spitze zu jedem Kompromiss bereit"
- "Schon 700 Millionen Schilling in das nächste Atomkraftwerk investiert!"
- "Iran: Wankt der Pfauenthron?"
- "Prozesswelle gegen Slowenen: Zuckerbrot und Peitsche!
- "4 Monate wegen § 282-Ein Skandal"
- "Der Völkermarkter Kultursaal bleibt deutsch"
- "Salzburg: Staatsanwalt Hanke-Ein Mann sieht rot!"
- "Der Verbandstag der Sozialistischen Jugend: Eine Reihe von Anknüpfungspunkten"
- "Diskussion um die Gesamtschule: Ohne Verzögerung und bundesweit! Eine einheitliche Erziehung bis 14!"
- "Jugendzentrum Kursalon Mödling-Arena-Schicksal"
- "Gewerkschaftswahlen bei den Gemeindebedientesten in Geschäftsgruppen II und IV: Trotz SP-Wahlschwindel: Linke Listen behaupten sich"
- "Streik der Reifenwickler bei Semperit"
- "Der Streik bei Semperit/Traiskirchen könnte ein Beispiel werden"
- "Nach Unterschriftensammlung für mehr Lohn: 3 Entlassungen bei Philips"
- "Konferenz der Privatangestelltenjugend"
- "Frankreich vor 10 Jahren"
- "Gerät die Anti-AKW-Bewegung in die Sackgasse?"
- "Schlägereien am Rande der Anti-AKW-Demonstration: Ordnerdienst als Politpolizei?"
- "Zum geplanten Frauenhaus in Wien: Täglich und tausendfach: Gewalt gegen Frauen"
- "Frauenfest einmal anders"
- "Zum neuesten Stand der Diskussionsinitiatve"
- "Diskussion in der GRM: Wo soll man in Österreich ansetzen?"
- "Zur Situation der Menschenrechte in der BRD: III. Internationales Russell-Tribunal"
- "Interview mit einem Genossen der LCR: Nach dem Parteitag der spanischen KP"
- "Die Unruhen im Iran halten an: Wankt der Pfauenthron?"
- "Islamischer Marxismus?"
- "Für eine sozialistische Demokratie. Auszüge aus dem 'Manifest' einer Gruppe polnischer Kommunisten"
- "Verschwunden, gefoltert, ausgewiesen. Interview mit einer Argentinierin"

Berichtet wird u. a. von einer Pressekonferenz der österreichischen Anti-AKW-Gegner Anfang April, wo die Frage nach einem zweiten AKW in St. Pantaleon aufgeworfen wurde. Bis Ende 1978 sollen "knapp 700 Millionen Schilling für diese AKW aufgewendet werden", weiter über die Demo in Wien am 9.4. "gegen die Inbetriebnahme und Errichtung von Atomkraftwerken in Österreich", über den Verbandstag der Sozialistischen Jugend. Hier würde es eine Reihe von Anknüpfungspunkten zur GRM geben. Berichtet wird noch von dem Schicksal des "Jugendzentrums Kursalon Mödling" und einer Demo am 14.4. "gegen Schließung ihres selbstverwalteten Jugendzentrums", das seit November 1977 existiert. Hier werden Parallelen zur "ARENA" gezogen. Aufgerufen wird zu einer Solidaritätsveranstaltung am 23.4. Berichtet wird noch vom Streik bei Semperit, über 1968 in Frankreich und vom "III. Internationale Russell-Tribunal" in der BRD. Gefragt wird auch: "Gerät die Anti-AKW-Bewegung in die Sackgasse?" "Zum neuesten Stand der Diskussionsinitiative" erscheint ein längerer Bericht.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 5, Wien, Mai 1978.

Juni 1978:
Es erscheint die Nr. 6 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Gegen den Parlamentsbeschluss: Keine Inbetriebnahme von Zwentendorf. Bundesweite Aktion am Tag der Parlamentsdebatte"
- "Abschlüsse bei Chemie und Metall"
- "Argentinien: Während der WM droht 10.000 Gefangenen die 'Endlösung"
- "Peru: Streikführer nach Argentinien abgeschoben!"
- "Was suchen die Franzosen in Zaire?"
- "Kreiskys Kampf mit dem 'Bürgerblock': Magische Beschwörung statt Klassenkampf"
- "Wehrdienstverweigerer in Haft"
- "Prozess gegen IKL: Freispruch"
- "Androschs Grundsatz zur Lohnsteuerreform: So wenig und so spät wie möglich"
- "Klärung der Standpunkte bei IÖAG-Treffen in Salzburg: Welche Schritte zu welchem Zeitpunkt"
- "Atommüll nun doch in den Iran!"
- "Als Antwort auf die wachsende Arbeitslosigkeit: 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich"
- "Semperit/Traiskirchen: Streikergebnis: Nur ein halber Erfolg"
- "Semperitarbeiter kämpfen gegen internationalen Reifengiganten: Bei Semperit hat Michelin das Sagen"
- "Schuhfabrik Rehberg Krems: Ehrlich währt am Längsten und seine Arbeiter müssen stempeln gehn"
- "Betriebsratswahlen in der BRD: Quittung für die Gewerkschaftsbürokratie"
- "Neues SP-Programm: Einmal links, einmal rechts"
- "Bundesfrauenkonferenz der SPÖ im Zeichen der Partnerschaft"
- "Erklärung der linken VSStÖ Wien: Fusion mit der GRM angestrebt"
- "Neues Diskussionsbulletin erschienen"
- "Spendensammlung für Verteidiger- und Gerichtskosten"
- "Erstmals heftige Opposition gegen die Parteiführung: Schattenboxen in der KPF"
- "Solidarität mit Rudolf Bahro"
- "KPO: Päpstlicher Papst… doch die Belohnung blieb aus"
- "Nenning und der italienische Staat"
- "Neutronenbombe: Den Atomkrieg führbar machen"
- "Klärung der Standpunkte bei IÖAG-Treffen in Salzburg: Welche Schritte zu welchem Zeitpunkt?"
- "Ernest Mandel: Je größer die Nahrungsmittelproduktion desto schlimmer die Hungersnot"
- "KPÖ Zentralorgan Volksstimme: Videla, ein Demokrat!"

Rotfront - Hochschulblätter-Gruppe Revolutionäre Marxisten (Nr. 3/4 1978)
Artikel sind:
- "10 Jahre Studentenbewegung-10 Jahre Mai 1968"
- "Kampagne gegen das Pädagogikum"
- "ÖSU: Schikanen als Politik"
- "Die verkehrte Welt der Maoisten: Moro von Breschnew entführt"
- "China: Bürokraten für AKWs"
- "Internationales Studentenheim Wien: Neue Tricks der Gemeinde Wien?"
- "Frauenbewegung und Klassenkampf"

Berichtet wird u. a. über den bundesweiten Aktionstag gegen das AKW Zwentendorf
am 13./14./15.6. An diesen Tagen soll der "Atombericht" im Parlament diskutiert werden. Weitere Aktionen sind für den 25.6 geplant: Raum Zwentendorf und um St. Panteleon. Weiter wird berichtet über einen Prozess gegen den presserechtlich Verantwortlichen der IKL (Zeitung: "Permanente Revolution"), der mit einem Freispruch endete, weiter über Semperit und Michelin, über die Betriebsratswahlen in der BRD und linke oppositionelle Listen, über die VSStÖ Wien, die eine Fusion mit der GRM anstrebt. In den "Hochschulblättern" erscheint ein Artikel zu "10 Jahre Studentenbewegung". Aufgerufen wird zu einer Argentinien-Solidaritätsveranstaltung am 31.5. in Wien.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 6, Wien, Juni 1978.

Juli 1978:
Es erscheint für Juli/August die Nr. 7 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Gegen die Demagogie von ÖVP und FPÖ: 5.11.: Nein zum AKW Zwentendorf"
- "Freiheit für Rudolf Bahro"
- "Vorgeschichte, Verlauf und Ende des Prager Frühlings"
- "Ein Jahr Volksgruppengesetz: Ein Gesetz für die Minderheiten"
- "Abgekürztes Verfahren gegen Antifaschisten: Das Urteil kam per Post"
- "Wehrdienstverweigerer verurteilt"
- "Hanke schlägt wieder zu"
- "Stillhalte-Politik gilt nur für Arbeiter: Fuhrunternehmer können sich alles erlauben"
- "GRM-Kampagne zu den Wiener Gemeinderatswahlen"
- "Textilfusion Ost: Weitere Arbeitsplätze bedroht"
- "Jugendarbeitslosigkeit konkret: Entlassungen bei EBG-Linz"
- "Schuhfabrik Högl Taufkirchen/Pram: Ein Musterbetrieb?"
- "Psychisches Krankenhaus der Stadt Wien: Kandidat einer linken Liste gekündigt"
- "Arbeitslosenverdünnungsmathematik und Stellenwertung: Wem nützt die Arbeitsmarktverwaltung wirklich?"
- "Spendensammlung für Verteidiger- und Gerichtskosten"
- "3. Nationale Delegiertenkonferenz der GRM"
- "Fusion mit Wiener VSStÖ (Bund)"
- "Arena 76: Zwei Jahre danach"
- "Nach Zahlungsboykott durch Studenten: Radikalenerlass in WIST-Heimen"
- "Vor 10 Jahren in Prag: Mit Panzer gegen Sozialismus"
- "Vorgeschichte, Verlauf und Ende des Prager Frühlings"
- "Ludvik Kavin: Der Weg vom Prager Frühling zur Charta 77"
- "Kommunistischer Bund: Immer wirrer, immer irrer"
- "Die Anti-AKW-Bewegung nach Kreiskys Schachzug"
- "KPÖ in Zwentendorf: Rapider Gedächtnisschwund"
- "BRD: Schwerer Unfall im Schwesterkernkraftwerk von Zwentendorf"
- "Irland: KZ's und Folter durch britische Besatzer"
- "Umschwung in der irischen Linken"
- "Wahlen in Peru: Trotzdem 15% für revolutionäre Liste!"
- "Die Kandidatur der 'Bunten Liste' in Hamburg: Zuviel Wahlarithmetik, zuwenig Inhalt"
- "BRD: Polizeistaat aktiv"
- "Delikt: Internationale Solidarität"
- "Kubanische Truppen in Äthiopien"
- "Kritik des Eurokommunismus-Ein neues Buch von Ernest Mandel"
- "Massenaktion gegen Sanrizuka-Flughafen"
- "Italien: Volksabstimmung über Parteienfinanzierung und neues Polizeigesetz: Schwache Mehrheit für Mehrheitsparteien"
- "Spanien: Genosse der LKI erschossen"

Berichtet wird u. a. über Zwentendorf. Am 5.11. "soll über Atomkraftwerke und die Inbetriebnahme des AKW-Zwentendorf abgestimmt werden. Fast 51% der Bevölkerung stimmten gegen die Inbetriebnahme, über Rudolf Bahro, den Prager Frühling, über die GRM-Kampagne zu den Wiener Gemeinderatswahlen, weiter über die 3. Delegiertenkonferenz der GRM, über die Fusion der GRM mit einem Teil der Wiener VSStÖ (Bund), über die "Arena"-Zwei Jahre danach, über den österreichischen KB, über das AKW Brunsbüttel und die "Bunte Liste" in Hamburg, sowie Aktion der Polizei in Lübeck gegen einen Stand des KBW.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 7 Wien, Juli/August 1978.

September 1978:
Es erscheint die Nr. 9 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Atomkraftwerke-Atomgeschäft: nein Danke!
- "Massenkämpfe gegen den Schah: Der Damm ist gebrochen!"!
- "20 Genossen in Brasilien verhaftet, 2 droht die Auslieferung nach Argentinien"
- "Kontroverse um 33. ASVG-Novelle: Die große Angst der Ärztekammer"
- "Rehabilitationszentrum Hochegg; Mangelnde Autoritätszugehörigkeit: 5 Sportlehrer entlassen"
- "Antiimperialistische Solidarität Neutralitätsverletzung?"
- "Das Steuer- und Privilegienparadies der Politiker"
- "Prozess wegen § 282: IKL nun doch verurteilt"
- "Hungerstreik von Gratt, Keplinger und Boock"
- "21.9.: Prozess gegen einen Antifaschisten"
- "Erklärung der GRM zu den Wiener Gemeinderatswahlen"
- "Nach Enthüllung über Bodenspekulations-Skandale: Gemeinde Wien flüchtet nach vorn"
- "Am Beispiel der Druckindustrie in der BRD: Neue Technologien vernichten immer mehr Arbeitsplätze… deshalb generelle Verkürzung der Arbeitszeit"
- "Zellstofffabrik Rechberg: Stillstand soll Millionensubventionen erzwingen"
- "Glanzsstoff St. Pölten: Abbau hunderter Arbeitsplätze"
- "Iran: Der Damm ist gebrochen"
- "Chile: 5 Jahre danach: Ein Gespräch mit Genossen der PSR"
- "Vereinigte Stahlwerke: Vor Betriebsratswahl"
- "Generalstreik der holländischen Beamten"
- "Die AKW-Gegner in der SPÖ formieren sich"
- "Krieg zwischen palästinensischen Gruppen: Worum geht es?"
- "Hugo Blanco nach Peru zurückgekehrt: Das Parlament als Tribüne der Massenbewegung"
- "Solidarität mit der CSSR-Opposition: Kundgebung zum Jahrestag der Invasion"
- "Die seltsamen Geschäfte zwischen Zaire und einer BRD-Firma: Mobutu verschachert einen ganzen Landstrich"
- "Nur Samstag Nacht-Eine Scheinwelt wird vermarktet"
- "Volkklub Atlantis-Live: Ein wichtiges Doppelalbum"
- "Heftige Auseinandersetzungen zwischen KPF, KPS und KPI: Bricht der Eurokommunismus auseinander?"

Berichtet wird u. a. über das AKW Zwentendorf, die Atomlobby und das Atomgeschäft, über eine "Rotfront-Sondernummer" zu den Wiener Gemeinderatswahlen", über die Druckindustrie in der BRD und die Verkürzung der Arbeitszeit, über einen Streik der Berliner Bauarbeiter, über den Eurokommunismus und die Auseinandersetzungen zwischen KPI, KPF und KPS, über die VR China.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr. 9, Wien, September 1978.

November 1978:
Es erscheint die Nr. 11 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nach dem Sieg über die Atomlobby: Den Riss verbreitern"
- "Schah, wie lange noch?"
- "Wie weiter in der AKW-Bewegung?
- "SP-Regierung liefert Panzer an das argentinische Militär"
- "Ein unpolitisches Urteil"
- "Linke Zeitung beleidigt Parlament"
- "Wien: Nächtliche Polizeihatz auf AKW-Gegner"
- "Trotz Behinderung: Erfolgreiches Auftreten der sozialistischen AKW-Gegner"
- "9. Gewerkschaftstag der Privatangestellten: Das neue Aktionsprogramm: Mitbestimmung als Orientierung?
- "300 Kündigungen bei Steyr: Eine verhüllte Kapitulation des Betriebsrats"
- "Betriebsratswahlen bei der Vöest: SP-Politik nutzt der rechten Fraktion"
- "AK-Wahlrechtsreform: Kosmetik statt Alternative"
- "Metallarbeitergewerkschaft: 1934 Schwamm drüber"
- "40 Jahre nach der Reichskristallnacht: Nazi-Schmierereien auf Wiener Synagoge"
- "60 Jahre erste Republik: Die verhinderte Rätemacht"
- "Argentinien nach der WM"
- "Die Berufsverbote müssen fallen: Eine Erklärung der GIM zu den jüngsten Wortmeldungen der SPD"
- "Der unglaubliche Fall des Professors Sigrist"
- "Prozessflut gegen den KB"
- "Gemeinderatswahlen in Griechenland: Kräfteausgleich zwischen Regierung und Opposition"
- "Internationaler Kongress und über Rudolf Bahro"
- "Interview mit Sabatas Sohn Vaclav"
- "Kampagne für Charat-Sprecher Jaroslaw Sabata"
- "Sowjet-Gewerkschaftler im Irrenhaus"
- "Die ganz gewöhnliche Gewalt in der Ehe"
- "Ford weiter im Streik"
- "Schah, wie lange noch?"
- "Die Armee: Eine US-Kreatur"
- "SP-Nationalbankpräsident Kienzl enthüllt: Hinter den AKW-Gegner steht Gaddafi!"
- "Wie soll es weitergehen mit der Anti-AKW-Bewegung? Ein Diskussionsvorschlag"

Berichtet wird u. a. über Zwentendorf und die Atomlobby, über einen nächtlichen Polizeieinsatz gegen AKW-Gegner, über die Berufsverbote und die SPD-Regierung in der BRD, über Professor Sigrist, weiter über den Kommunistischen Bund und der Zeitung "Arbeiterkampf", weiter über Rudolf Bahro, über den Schah und Ford.

Im Artikel: "Wie soll es weitergehen mit der Anti-AKW-Bewegung?", wird u. a. vorgeschlagen "gegen die Politik aller Großparteien in der AKW-Frage Stellung zu nehmen, die Unabhängigkeit der Bewegung zu betonen und sich gegen jeglichen Parteizwang bei der Volksabstimmung auszusprechen" und sich "für eine antikapitalistische Orientierung" stark zu machen. Forderungen dazu sind u. a.: "Gegen die Zerstörung der Umwelt im Namen des Profits!", Gegen die kapitalistische Energiepolitik!", "Nein zur kapitalistischen Energiepolitik. Für einen alternativen Plan auf der Grundlage des Verzichts auf Atomkraftwerke, des planmäßigen Einsatzes der konventionellen Energieträger (…) der systematischen Forschung und Entwicklung alternativer Energiequellen!", "Eine klassenkämpferische Wende!"
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 6. Jg., Nr.11, Wien, November 1978.

Januar 1979:
Es erscheint für Januar/Februar die Nr. 1 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Hand aufs Herz. Gegen Entlassungen muss gekämpft werden"
- "Iran: Sämtliche Manöver des Schah gescheitert"
- "Parlamentswahlen: Warum Vorverlegung?"
- "Türkei: Faschistische Massaker"
- "Androsch voll rehabilitiert-Privilegienabbau Marke SPÖ"
- "Graz: Sozialpolitik a la Götz"
- "Was steckt hinter der Energiesparkampagne?"
- "Demonstration der IÖAG am 19.1. und warum sich die GRM nicht daran beteiligt"
- "Welch ein Fest"
- "Der Richter und sein Schläger"
- "Der neue Papst auf alten Gleisen: Kreuzzug gegen die Rechte der Frauen"
- "SP regiert-Bankkapital profitiert"
- "Vöslauer Kammgarnfabrik: Musterbeispiel in Konkurs"
- "VEW: 1979 wird's noch schlimmer"
- "Journalisten KV: Vertrauliches Rundschreiben der Herausgeber 1977. Gewerkschafter für blöd verkauft"
- "Stahlarbeiterstreik in der BRD: Fauler Kompromiss nach 6 Wochen Streik"
- "60. Todestag von Rosa Luxemburg: Ich war, ich bin, ich werde sein!"
- "Deutsche Erstveröffentlichung: Dokument der Charta 77 über Lage der Zigeuner in der CSSR"
- "Pavel Kohouts neuer Roman: Die Henkerin: Einblick in das Räderwerk der Repression"
- "Ernest Mandel über: Die Hintergründe des Dollarsturzes und das europäische Währungssystem"
- "Verfassungsreferendum in Spanien: Pyrrhussieg für Francos Erben"
- "Schweiz: Abfuhr für die Sonderpolizei"
- "RML: Ein Sieg der Einheit"
- "Der Beitrag der Anti-AKW-Bewegung"
- "VR China: Mao ade!"
- "Was wird aus Indochina?"
- "Türkei: Faschistisches Massaker und Kriegsrecht!"
- "Kampagne der 4. Internationale zu den Europawahlen"

Berichtet wird u.a. über Entlassungen bei den Vereinigten Edelstahlwerken, über die österreichischen Parlamentswahlen, über die Demo der IÖAG (Initiative der österreichischen AKW Gegner), die am 19.1. "für den sofortigen Abtransport der Brennstäbe, für die Abwrackung von Zwentendorf und gegen AKWs an den österreichischen Grenzen" stattfinden soll. Die GRM sei mit der WOGA und GÖK gegen eine Demo aufgetreten und wird sich nicht daran beteiligen. Dazu heißt es u. a.: "Der Grund, warum sich die GRM nicht an der Demo am 19.1. beteiligt und auch dafür nicht mobilisiert, liegt in einer anderen Einschätzung der Situation und Aufgaben der Anti-AKW-Bewegung, als sie die Mehrheit des durch den maoistischen KB beeinflußten GOK vertritt. Hauptaufgabe der Anti-AKW-Bewegung nach dem 5. November ist es, auf die veränderte Situation zu reagieren. (…) Die Demonstration am 19.1. gibt auf diese Frage keine Antwort. Man unternimmt keinen Versuch, die Situation nach dem 5. November zu analysieren, sondern macht so weiter, als hätte es inzwischen keine Volksabstimmung gegeben: die Maoisten versuchen noch immer, auf der Linie der reinen 'Verhinderung von Zwentendorf' weiterzuarbeiten: weg mit den Brennstäben, Abwrackforderungen". Berichtet wird weiter über den BRD Stahlarbeiterstreik für die 35-Stunden Woche und gegen Aussperrung mit Großaktionen am 12.12.1978, über Rosa Luxemburg. Ernest Mandel referiert über die "Hintergründe des Dollarsturzes und das europäische Währungssystem". Zu den Europawahlen legt die "Rotfront" ein 10-Punkte Programm der GIM vor.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr.1/2, Wien, Januar/Februar 1979.

März 1979:
Es erscheint die Nr. 3 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Krieg in Südostasien: Die bitteren Früchte des Stalinismus"
- "Iran: Linke gegen Khomeini"
- "Politische Urteile im Prozess gegen Gratt, Keplinger und Pitsch"
- "25. März: Landtagswahlen in Salzburg: Wahlkampf der Banalitäten"
- "Erklärung der GIM zu den Nationalratswahlen"
- "Schweiz: Knappe Niederlage der AKW-Gegner bei Volksabstimmung. Andere Fronten als in Österreich"
- "Sozialistische Ökologie"
- "Arbeitslose Setzer und Medienmonopole: Kein Platz für zahme Setzer!"
- "Entlassungen bei VEW: Der SP-Betriebsrat entledigt sich seiner Kritiker"
- "KV-Abschluss bei den Geldinstituten"
- "Im Mittelpunkt des diesjährigen 8. März: Frauenemanzipation und Mutterschaft"
- "Internationaler Aktionstag am 31. März: Für das Selbstbestimmungsrecht der Frau!"
- "Früher SS-Arzt, heute Universitätsprofessor: Harrer-Eine Karriere"
- "Bringt Gesetz gleichen Lohn für gleiche Arbeit?"
- "Antisemitismus, Faschismus & Kapitalismus"
- "Holocaust-BRD: Verjährung von Naziverbrechen ab 1980?"
- "Wie konnte es soweit kommen? Ursprung und Werdegang der Konflikte in Indochina (1)"
- "Krieg in Südostasien: Die bitteren Früchte des Stalinismus"
- "Massenstreik in Großbritannien: Callaghans Ende?"
- "Interview mit einem Streikführer"
- "Unterdrückte Geschichte im Theater: Des Kaisers treue Jakobiner"
- "Berliner Jungarbeiterthriller in Wiener Kinos"
- "Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!"
- "Iran: Linke gegen Khomeini"

Berichte wird u. a. über die Nationalratswahlen, über die Urteile gegen Gratt, Keplinger und Pitsch, die an der Palmer-Entführung beteiligt gewesen sein sollen, über die AKW-Bewegung in der Schweiz und die Schweizer Atomschutzinitiative, die bei der Volksabstimmung knapp scheiterten, über die Gründung der "Sozialistischen Ökologie" und die Anti-AKW Bewegung "im Dilemma", weiter über die Frauenemanzipation und eine Demo zum 8. März. Ein "Internationaler Aktionstag", für "das Selbstbestimmungsrecht der Frau", soll am31.3. stattfinden. Berichtet wird noch über den Film "Holocaust". Aufgerufen wird zu einer Veranstaltung mit Mandel am 9.3. im Hörsaal I der Wiener Uni. Thema: "Krieg in Indochina".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 3, Wien, März 1979.

April 1979:
Es erscheint die Nr. 4 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "SP-Wahlprogramm: Lähmender geht's nimmer"
- "Die Wut der französischen Metaller"
- "Zwentendorf: Verfassungsklage gegen Volksabstimmungsergebnis?"
- "Wahlkampf 79: Nur keine Wellen"
- "Lokalwahlen: Abfuhr für die ÖVP"
- "Keine kritische Wahlunterstützung für die KPÖ"
- "GRM: Die Kandidatur des KB ermöglichen"
- "SP-Militärpolitik: Freie Bahn für Spannocchi"
- "Die Sorgen des KB"
- "Ausstellung der Bergbauernvereinigung in Wien: Bauern, wie sie nicht im Buche stehen"
- "Aus der inneren Diskussion der GRM zu den Nationalratswahlen"
- "Extra schad ums Extrablatt"
- "Überraschung am Frauentag der Salzburger SP"
- "8. März in Wien: Demonstration und Fest"
- "Iran: Normalisierungspolitik stößt auf Widerstand"
- "Sozialistische Arbeiterpartei gegründet"
- "Wer die Bauern angreift, greift die Revolution an"
- "Wiener Frauen besuchten den iranischen Botschafter: Niemand hat etwas gegen Frauen!"
- "Pax Americana in Nahost?"
- "Wie konnte es soweit kommen? Die Entwicklung der Regime in Indochina (2)"
- "Veranstaltung über Indochina mit Ernest Mandel: Schießt auf die Imperialisten…"
- "Berufsschule Mureck: Lehrling blutig geschlagen. Protestierender Lehrer entlassen"
- "Ostermarsch der Anti-AKW Bewegung"
- "IÖAG: Keine Wahlempfehlung"
- "Auch US-Gewerkschafter gegen AKW"
- "Vorarlberg: Notorischer Neonazi freigesprochen"
- "Sieg der Bürgerlichen bei spanischen Parlamentswahlen: PSOE: Kollaboration mit Regierung lohnt nicht"
- "Alternative Liste Berlin: Wahlerfolg"
- "Gorleben: Sitzstreiker festgenommen"
- "Die Wut der französischen Metaller"

"Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten" (März 1979)
Artikel sind:
- "Einfach irre: Die Plattform des KSV"
- "Neue Schikanen für Ausländer"
- "Salzburg: Atomgegner an der Uni unerwünscht"
- "Linker Sex und rechter Unsinn"
- "KP und KB zum Iran: Zwei Seiten der gleichen falschen Münze"
- "Eine notwendige Selbstkritik"
- "Basar für palästinensische Flüchtlinge"
- "Ausländer: Das Wissenschaftsministerium schlägt zu"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten" (Nr. 2/1979)
Artikel sind:
- "STRV-Wahlen: Für sozialistische Kandidaturen"
- "ANR: Warten auf Verbot genügt nicht"
- "Schulungen der GRM Salzburg"
- "Studentenwahlen in Griechenland"
- "Wien: ÖH-Wahlkandidaturen der GRM"
- "Für eine programmatische Kandidatur an der Gruwi-Fakultät"
- "KSV & VSStÖ: Was links und recht ist, bestimmen wir!"
- "Emanzipation im Iran"
- "Emanzipation in der revolutionären Bewegung (Teil 2)"

Berichtet wird u. a. über den Ostermarsch der Anti-AKW Bewegung. Die IÖAG gibt zu den kommenden Nationalratswahlen "keine Wahlempfehlung" ab. Aufgerufen wird in den "Hochschulblättern" vom Februar zu einer "Holocaust-Diskussionsveranstaltung", am 6.3., die sich anlässlich "der Ausstrahlung der Fernsehserie 'Holocaust' (…) mit den Hintergründen der 'Endlösung' der Judenfrage durch die Nazis auseinandersetzt". Laut "Hochschulblätter" wird zu einem Teach-in mit Ernest Mandel für den 9.3. aufgerufen. Eine Veranstaltung der GIM soll danach am 29.3. stattfinden: Thema: Iran: Eine neue Phase der Revolution". Ein "Basar für palästinensische Flüchtlinge" soll täglich vom 12.-17.3. stattfinden.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 4, Wien, April 1979.

September 1979:
Es erscheint die Nr. 9 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "ÖGB-Kongress: Sozialpartnerschaftsshow der Bürokratie"
- "CSSR: Monsterprozesse Charta 77"
- "Iran: Weißer Terror"
- "Zwentendorf abwracken!"
- "Wien: Antifaschist wegen § 282 vor Gericht"
- "Waldviertel: Prozess gegen Unternehmerwillkür"
- "Kärnten: Hetzkampagne gegen H. Linthaler"
- "Tirol: Wallnöfer nicht gefordert"
- "Oberösterreich: Wahlkampf im Comic-Stil"
- "Schärdling: Demokratische Initiative kandidiert"
- "Gespräch mit Hans Margulies, Gewerkschaftliche Einheit"
- "Dornbirner Messe: Vorkapitalistische Zustände"
- "Arbeitszeitverkürzung: Aber wie?"
- "Semperit: Protest gegen erzwungene Gratisarbeit"
- "Metall-KV: Ungenügendes Ergebnis"
- "Die zehn schwarzen Tage der iranischen Revolution"
- "Terrorurteile gegen 14 Revolutionäre Marxisten"
- "Großbritannien: Kein Grund zum Feiern"
- "CSSR: Die Charta 77 ist nicht unterzukriegen!"
- "Nordirland: 10 Jahre britische Militärherrschaft"
- "Peru: Anklage gegen Hugo Blanco fallengelassen"
- "Bundespräsidentenwahl: Ohne Kandidaten der Arbeiterbewegung?"
- "Salzburg: Kriminalisierung von Armut"
- "Zur Entwicklung des KB (III): Die Krise des Maoismus"
- "Mietrechtsentwurf: Interessen des Hausherrn unangetastet"
- "Flüchtlingstragödie in Indochina: Die Rache des Imperialismus"
- "Zur Vietnam-Debatte in der 'Arbeiter-Zeitung"
- "Nina was there!"
- "Nicaragua: Eine Herausforderung für den Imperialismus"
- "Bericht aus einem Flüchtlingslager in Honduras"

Berichtet wird u. a. über Zwentendorf und über eine mögliche Verfassungsklage und Revidierung des "Volksabstimmungs-Nein, die der ÖGB-Präsident Benya fordert. Dagegen wird gesetzt: "Zwentendorf abwracken!" Berichtet wird weiter vom KBÖ, der sich in einer Spaltungsphase befindet". In der Zwischenzeit würde es "in fast allen Bunddeshauptstädten Österreichs mehr Ausgetretene als Aktive KBler und maoistische Gruppen geben, die entweder Albanien oder die 'Viererbande' unterstützen und greifen den KB wegen Revisionismus und Bürokratismus an". Dazu veröffentlicht die "Rotfront" einen längeren Artikel und folgert: "Solange der KB die stalinistische Grundvoraussetzung seiner Politik nicht hinterfragt, wird er keinen Weg aus der Sackgasse finden". Berichtet wird noch von Nina Hagen, die beim "Club 2" am 9.8. vorstellig war.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 9, Wien, September 1979.

Oktober 1979:
Es erscheint die Nr. 10 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Energiesparmonat: Der große Nepp"
- "Strauß beißt auf Granit"
- "Kärnten und Vorarlberg: Chauvinistisches Getümmel"
- "CSSR: Dokument aus dem Gefängnis"
- "Zu Besuch bei Norbert Burger"
- "Rezension: Rechtsextremismus in Österreich"
- "Abonniert INPREKORR!"
- "Regierungsklausur: Weitersparen"
- "Kärnten: Nackte Fakten gegen Mythos"
- "Vorarlberg: Schwache Arbeiterbewegung"
- "Koroska Enotna/ListeKärntner Einheitsliste. Auszüge aus dem Grundsatzpapier"
- "Pro Vorarlberg: Ein reaktionärer Vorstoß"
- "9. ÖGB-Kongress: Sozialpartnerschaft deckt Kritik zu"
- "Kongress der Gewerkschaftsjugend: Turbulent wie lange nicht"
- "Leo Trotzki: 1879-1940-1979"
- "KP-Vorarlberg auf eurokommunistischem Kurs?"
- "Gespräch mit Reinhard Farkas (KPÖ-Vorarlberg)"
- "GRM an KPÖ in Causa Charta 77"
- "Salzburg: ES-SS Polizeidirektor kein Kindermädchen"
- "1979: Jahr des Kindes"
- "Schweden: Wahlsieg der Sozialdemokratie verspielt"
- "Rotterdam: Streik um Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung"
- "Kurden im Irak: Geringe Unterstützung könnte helfen"
- "Kubakrise: US-Truppe raus aus Guantanamo!"
- "Die Bezwinger des Monte Verita"
- "ORF: Gatterers Erfolg gegen Bacher"
- "Kein Faschismus, aber Klassenpolarisierung"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 5/1979)
Artikel sind:
- "ZA: Mitte-Links Koalition in Sicht?"
- "Interview: Die GruWi-Fak in Wien"
- "Professorterror an de NaWi"
- "Rote Liste macht weiter"
- "Michael Löwy: Herbert Marcuse 1898-1979"

Berichtet wird über Zwentendorf und Veranstaltungen sowie Kundgebungen der Gruppen der IÖAG (Initiative österreichischer AKW-Gegner) zum Jahrestag der Volksabstimmung am 5.11., über 100 Jahre Leo Trotzki, über einen Brief der GRM an die KPÖ zur "Charta 77", über die Kurden im Irak, über den BRD-Bundestagswahlkampf 1980 und Strauß. Dazu wird ein Beitrag aus "Was Tun" veröffentlicht.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 10, Wien, Oktober 1979.

November 1979:
Es erscheint die Nr. 11 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "CSSR-Repression und Widerstand"
- "Phorushalle: Polizei gegen Wiener Jugend"
- "Ein Jahr Wiener Frauenhaus"
- "Hans Linthaler wegen § 282 verurteilt"
- "Vorarlberg: Türkische Faschisten aktiv"
- "Budget: Einsparungen, die nicht weh tun"
- "Bundesheermanöver: Apokalypse Now in Niederösterreich"
- "Frauentage in Innsbruck: 22.-25. November"
- "Burgenland: Assimilierungspolitik gegenüber Kroaten"
- "WIFO-Studie: Wenig Sozialstatt in Österreich"
- "Warnstreiks gegen Rationalisierungen"
- "Vorarlberg: Streiks bei Kunert-Rankwell"
- "Judenburg: VEW: Streiks gegen Entlassungsdrohung"
- "IÖAG zu Strompreiserhöhungen"
- "Wien: Tramway noch teurer!"
- "Der Winter kommt früh in Prag"
- "Die Prager Genossen freikämpfen!"
- "Solidarität in Österreich"
- "Rudolf Bahro: Kulturrevolution in Ost und West"
- "SP-Bundesparteitag: Wo steht die SPÖ?"
- "Blick in eine SP-Bezirksorganisation"
- "Steiermark: Personalgerangel in der SPÖ"
- "Zimbabwe: Neokolonialistischer Lösungsversuch"
- "Italien: 61 FIAT-Arbeiter entlassen!"
- "Renaissance Otto Bauers?"
- "Apokalypse Now: Des Bösen fröhliche Urständ"
- "Polizei prügelt Wiener Jugend"
- "Phorushalle: Knüppelpolitik"
- "Die Blechtrommel"
- "Literaturzeitschrift: VERKL"

Rotfront-Extra - Nicaragua-Dossier"
- "Neuen Klasssenkämpfen entgegen"
- "Auseinandersetzungen in der IV. Internationale"
- "Zu Brigade Simon Bolivar"
- "Aus El Socialista"
- "Eine Antwort an Thomas Borge: Ultralinke und Konterrevolutionäre in den gleichen Topf?"
- "Solidarität mit der Revolution in Nicaragua!"
- "Das Land der '12 Familien' vor dem Bürgerkrieg"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 6/1979)
Artikel sind:
- "Sozialkampf unter der Lupe"
- "Interview: Die Wiener SoWi-Fak"
- "Salzburg: Der KSV kämpft … aber allein"
- "Mensaboykott in Wien"
- "Diskussionsbeitrag: Technik und Demonstration"
- "Buchrezension: Wenn ein Student in den Betrieb geht"
- "Filmladen lädt ein"
- "Tod dem Faschismus!"!

Berichtet wird u. a. über den Graphiler Linthaler, der am 9.10. vor dem Grazer Oberlandgericht zu 2 Monaten verurteilt wurde. Hintergrund: "Eine Tiroler Schützenscheibe mit dem deutschen Industriellenboß Schleyer", über Frauentage in Innsbruck vom 22.11.-25.11., über die IÖAG, die sich zu der Erhöhung der Strompreise auslässt, über eine Solidaritätsaktion der GRM vor der CSSR-Botschaft in Wien, wo ,u. a. "Freispruch für die Angeklagten der Charta 77" gefordert wird. Berichtet wird noch vom Coppola-Film: "Apokalypse Now" und von einem Bahro-Interview am 25.10. in Frankfurt/M. und über die Literaturzeitschrift: "VERKeLEIEN".

Berichtet wird noch von einer Besetzung der "Phorushalle" am 20.10 , die von Jugendlichen zu einem "selbstverwalteten Jugendzentrum" umfunktioniert werden soll. Dagegen wird die Wiener Polizei eingesetzt. Und über "Frauentager in Innsbruck" vom 22.-15.11. Aufgerufen wird zu Veranstaltungen der GRM, so am 17.11. und 18.11. (Themen: "Die Theorie der permanenten Revolution"), 18.11. (Trotzki und Gramsci) u
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 11, Wien, November 1979.

Dezember 1979:
Es erscheint die Nr. 12 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "USA: Hände weg vom Iran!"
- "Säuberungen in der KPÖ"
- "Wien: Frauen gegen 'Ärzte für das Lebern'"
- "Medienrecht: Gewerkschaftlich begraben"
- "Bundespräsidentenwahlen: Burgers erster Anlauf"
- "Wien: 800 Polizisten schützen 40 Nazis"
- "Salzburg: NPD-Spektakel im Müllnerbräu verhindert"
- "Kandidatur Burgers verhindern!"
- "Linz: Antifaschisten demonstrieren"
- "Wien: Tariferhöhungen und Verkehrsmisere"
- "BH-Manöver: Das große Schlamassel"
- "Innsbruck: Treffen österreichischer Frauengruppen"
- "Salzburg: Frauenhaus zur Erhaltung der Ehe"
- "SP-Parteitag-Wenig Lichtblicke!"
- "Worum geht der Schulkrieg? (I)"
- "Trotzki-Diskussionsveranstaltung"
- "Der 11. Weltkongress der Internationale"
- "Biron: Sitzstreik gegen Sowjet-Wanzen"
- "Solidarisch mit den Vorarlberger Genossen. Auszüge aus einem internen Oppositionspapier"
- "Splitter vom Farkas-Ausschluss"
- "Kreditanstalt: Für Pleite zahlen die Arbeiter"
- "Sanierung bei Hübner-Vamag"
- "Vorarlberg: Gastarbeiter in Österreich rechtlos!"
- "Solidarität mit den türkischen Arbeitern in Vorarlberg"
- "ÖGB Vorarlberg will bei Löhnen nachziehen"
- "Vorarlberg: Benya stellt sich vor Textilkapitalisten"
- "Krisendrohungen gegen den Iran!"
- "Hände weg vom Iran! Den Schah ausliefern!"
- "Brasilien: Gewerkschaftler bauen Arbeiterpartei auf"
- "Israel: Am Rande des Abgrunds?"
- "Spanischer Staat: Autonomie für Euskadi?"
- "Ungarn: Unruhe durch Preisexplosion"
- "Rot-ich-weiß-Rot: Gott schütze Österreich vor den Mächten des Verfalls"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 7/1979)
Artikel sind:
- "Wer lenkt wen?"
- "Stoppt die Burger-Kandidatur!"
- "9 Thesen zum Sozialkampf"
- "Frauen-Ein Diskussionsbeitrag"
- "KSV: Schlampige Monopolpolemik"

Aufgerufen wird zu Schulungen der GRM Wien: "Einführung in den revolutionären Marxismus" (jeden Donnerstag), zum "Diskussionskreis" und "Sympathisantentreff", zum "Schulungszyklus in Salzburg. Berichtet wird über die Krise der KPÖ, über den 11. WK der IV. Internationale, über eine Demo von Antifaschisten am 9.11., über eine Frauendemo am 12.11. "gegen die "Fristenlösung", weiter über die Salzburger "Initiative: Frauenhaus: Frauen helfen Frauen", über ein Treffen der österreichischen Frauengruppen vom 22.11.-25.11., über Diskussionsveranstaltungen über Trotzki in Wien, Salzburg und Linz.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 7. Jg., Nr. 12, Wien, Dezember 1979.

Januar 1980:
Es erscheint für Januar/Februar die Nr. 1/2 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Eumig, Austria-Email-Hübner-Vamag: Mit blauen Briefen ins Neue Jahr"
- "Innsbruck: Leere Versprechen"
- "Sowjettruppen in Afghanistan: Vorwand für Carter"
- "80er Jahre: Schärferer Wind"
- "Abschied von Rudi Dutschke"
- "Ernest Mandel: Einführung in den Marxismus"
- "Alternativer Sender in Graz: ORF-Monopol durchbrechen?"
- "5 Jahre Fristenlösung"
- "FPÖ: Dritte Kraft bald ohne Saft"
- "Frauenenquete im Bundeskanzleramt"
- "AKW-Betreiber: Volksbegehren geplant"
- "Linz: Proteste gegen Fahrpreiserhöhungen"
- "Eine falsche Forderung: KfZ-Pauschale streichen"
- "Rotfront-Leserservice: Rechtslage beim Schwarzfahren"
- "Baden: Alternative Liste zu Gemeinderatswahlen"
- "BRD: Grüne gründen Partei"
- "Genügt ein Dreipunkteprogramm?"
- "Lebensverhältnisse der Arbeiter in Salzburg"
- "ÖGJ deckt auf: Gegen Watschen-Meister und Lohnpreller"
- "Semperit: Unliebsame Betriebsräte versetzt"
- "Wie man Betrieb und Belegschaft fertig macht"
- "VEW-Judenburg: Gespräch mit drei Betriebsräten"
- "Kündigungen bei Eumig: Arbeitslos in die 80er Jahre"
- "Entlassungswelle begegnen!"
- "Preisfreigabe für Super-Benzin"
- "Personalvertreterwahl: Bei Lehrern linker Achtungserfolg"
- "Nicaragua: 1980 wird entscheidendes Jahr"
- "NATO im Aufrüstungstaumel"
- "Neue Horrorwaffen"
- "Iran: Khomeini und die Massenbewegung"
- "Trotz 55% für portugiesische Arbeiterparteien: Knapper Wahlsieg der Rechten"
- "VR-China: Statt Mauer der Demokratie: Gefängnismauer für Demokratie"
- "China: Trotzkist nach 27 Jahren freigelassen"
- "Adolf Holl: Der letzter Christ"
- "Einsame Klasse: Szenen einer linken Ehe"
- "Filmwoche im Wiener Action-Kino 21.-27.1.: Fremder deutscher Film"
- "Der Schweizermacher"
- "Moskauer Olympiade: Kampagne für demokratische Rechte geplant"
- "Aufruf der Sozialistischen Europakomitees zu den Olympischen Spielen 1980: Für die Menschenrechte in Ost und West"
- "Afghanistan: Stabilisierung durch Breschnews Soldaten"
- "Der imperialistischen Offensive entgegentreten: Die Politik des Kreml ablehnen"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 1/1980)
Artikel sind:
- "Zum Tod von Rudi Dutschke. Was bleibt vom Mai 1968?"
- "Ist die ZA rassistisch?"
- "Gegen die reaktionäre Offensive"
- "Offener Brief an die linken Fraktionen im ZA"
- "Dutschkes Lenin-Kritik"
- "Für die völlige Freigabe der Abtreibung"
- "Salzburg: Die Vertreibung der Psychoanalyse"

Berichtet wird u. a. über Afghanistan, über den Tod von Rudi Dutschke, über Zwentendorf und die "Verlierer der Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des AKW Zwentendorf, die Parteien SPÖ, ÖVP, FPÖ sowie ÖGB und Industriellenvereinigung", die jetzt ein "Volksbegehren planen", über Fahrpreisproteste in Linz, über die GRÜNEN in der BRD, die sich am 12./13.1. zur Partei konstituierten, über Nicaragua, die NATO, Khomeini, über eine Filmwoche in Wien vom 21.-27.1. Aufgerufen wird zu Veranstaltungen der GIM in Wien und Salzburg. Geworben wird für die INPREKORR und Ernest Mandel: "Einführung in den Marxismus".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 1/2, Wien, Januar/Februar 1980.

März 1980:
Es erscheint die Nr. 3 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wohin führt Caters Kurs?
- "Für das Recht auf Abtreibung!"
- "Krise in der Stahlindustrie"
- "ORF-Monopol: Neue Freiheit oder mehr Kommerz?"
- "Rechtsextreme lassen beschlagnahmen und beschlagnahmen…"
- "Die freie Welt mobilisiert"
- "Samthandschuhe für Rechtsextremisten"
- "Bundespräsidentenwahl: KPÖ ohne eigenen Kandidaten"
- "Salzburg: Vier Burger-Auftritte im Land"
- "Graz: Repression gegen die Öfrei-ler"
- "Gesamtschule und Schulkampf"
- "Das Wiener Rathaus lässt das Volk befragen"
- "Widerstand am Flötzersteig"
- "AKW-Befürworter gelegt: Dr. Rupprecht, dein unbekanntes Wesen"!"
- "Schweden: Volksabstimmung über AKW"
- "Film: China-Syndrom: Die Atomlobby im Bild"
- "USA: Ende des Vietnam-Schocks?"
- "Aus einer Resolution des Vereinigten Sekretariats der IV. Internationale: Rote Armee in Afghanistan"
- "Moskau: Olympiade boykottieren"
- "5 Jahre Vereinigte Edelstahl-Werke: Schrumpfen und Schröpfen"
- "Konsum Österreich: Der Betriebsrat schlägt zu"
- "ÖGJ: Missstände im Gastgewerbe"
- "ÖGJ-Linz: Dritte Bezirkskonferenz der Gewerkschaftsjugend"
- "Graz: Caritas kündigt kritische Sozialhelfer"
- "Peru: Kandidatur Hugo Blancos"
- "Revolutionäre Explosion in El Salvador"
- "Großbritannien: Stahlarbeiter setzen Thatcher zu"
- "8. März 1980: Für die Durchführung der Fristenlösung. Für das Recht auf Abtreibung!"
- "Film: Die Ehe der Maria Braun"
- "Sowjetunion: Erste feministische Zeitschrift"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 2/1980)
Artikel sind:
- "Völkerkunde Wien: Praktische Erfahrungen mit demokratischer Universität"
- "RFS Kämpft für Afghanistan"
- "Ist die Sowjetunion imperialistisch?"
- "Griechenland: Aufschwung der Studentenbewegung"
- "Internationalismus & Studentenbewegung"
- "Eurokommunismus in Österreich"
- "Verschärfungen an der Romanistik"
- "Attentat in Frankfurt/M."
- "Abgeschobene Komödianten: Die Regierung wählt das Volk ab"
- "Film, Lauf Hase, lauf"

Berichtet wird u. a. über den 8. März 1980 und die Schwerpunktdemo "Abtreibung", über die "Informationen zur Volksbefragung", über den Film: "Das China Syndrom", über den Krieg in Afghanistan, über die Edelstahl-Werke, über El-Salvador. Am 8.3. soll in Wien eine Demo zur Abtreibung stattfinden, ebenfalls in Graz und Salzburg, wozu aufgerufen wird. Eine Veranstaltung der GRM zum Afghanistankrieg soll in Wien am 11.3., in Salzburg am 12.3. und in Linz am 7.3. stattfinden.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 3, Wien, März 1980.

April 1980:
Es erscheint die Nr. 4 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Gerangel um Zwentendorf: Comeback der Atomlobby?"
- "Frauen bei Eumig: Bestenfalls Leidende!"
- "Nicaragua: Lesen und schreiben für die Revolution"
- "5. Nationale Delegiertenkonferenz der GRM: Orientierung auf die organisierte Arbeiterbewegung und Wende"
- "Grußbotschaft des Vereinigten Sekretariats der Vierten Internationale: Internationalismus ist unsere Stärke"
- "Erste Wiener Volksbefragung: Verunglückte Premiere"
- "70.000 Anti-AKW Grüße nach Schweden"
- "Rechnungshof: Präsident mit braunen Flecken"
- "Maoisten gespalten: KB am Ende?"
- "8. März 1980 in Wien: Hexensabbat am Stephansplatz"
- "Ärzte mobilisieren gegen Fristgenlösung"
- "Skandalurteil im Prozess Groß contra Vogt"
- "Strafrechtsreform nach Kniesek"
- "Die Jobkiller kommen"
- "Groß Siegharts (NÖ): Kasernendrill in Rüstungsbetrieb"
- "Nicaragua: Schließung von El Pueblo"
- "Regierungsdelegation aus Nicaragua in Wien"
- "Zimbabwe: Keine Lösung durch Wahlsieg Mugabes"
- "Sowjetische Militärpolitik: Immer im Hintertreffen"
- "SP-Theorieproduktion: Weder 'rot' noch Markierung"
- "Nationalitätenproblem der 48er Revolution"
- "Dario Fo in Österreich: Ein Volkstheater mit rebellischer Tendenz"
- "Tito und die jugoslawische Revolution"
- "Hersch Mendel: Erinnerungen eines jüdischen Revolutionärs: Ein exemplarisches revolutionäres Leben"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 3/1980)
Artikel sind:
- "Machgen wir den Rechten die Uni heiß!"
- "Nazis, Physiker und das Profitinteresse"
- "KPÖ: Entspannt und rüstig abrüsten"
- "Gemma MGW schaun"
- "Zerfall der ML-Bewegung"

Berichtet wird u. a. über die "Atomlobby", die jetzt Gutachten über die Atommülllagerung in Zwentendorf plant, über die 5. NDK der GRM mit dem Schwerpunkt: "Orientierung auf die Arbeiterbewegung", den KBÖ, der sich gespalten hat. Am 5. März habe sich ein "Gegen-KB" unter der Führung des 1. Wiener Sekretärs konstituiert. Dazu heißt es in der "Rotfront": "Die Perspektive der Lindner-Gruppe erscheint relativ klar: sie wird die österreichische Linke um eine dritte maoistische Mini-Sekte (Marxistisch-Leninistische Partei Österreichs) und VRA (Vereinigung Revolutionärer Arbeiter) bereichern". Kritik wird auch an den "stalinistischen Grundlagen" des KBÖ geübt. In den "Hochschulblättern" erscheint der Artikel: "Zerfall der ML-Bewegung", der sich mit dem Niedergang der westdeutschen KPD und dem österreichischen KBÖ beschäftigt. Aufgerufen wird noch zu Schulungen in Salzburg.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 4, Wien, April 1980.

Mai 1980:
Es erscheint die Nr. 5 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Der Niedergang des Roten Wien-Hinter dem AKH Skandal"
- "1. Mai 1980: Weltweit für Arbeitsplätze und genug Lohn, gegen kapitalistische Ausbeutung und stalinistische Unterdrückung"
- "El Salvador: Explosion steht bevor"
- "Innsbruck: Folter im Gefangenenhaus"
- "Bundespräsidentenwahlen: Weiß gewählt!
- "Antifa in rot-weiß-rot"
- "Für Recht auf Abtreibung auf die Straße"
- "Komitee Selbstbestimmung der Frau"
- "Löhne in Österreich"
- "Schließung bei Eumig: Aus für Deutsch-Altenburg"
- "Betriebsschließung bei Kraus-Maffei"
- "ÖGB Bürokratie aktiv für Zwentendorf"
- "Die Jobkiller kommen"
- "ÖGJ deckt auf: Am 31. Mai auf die Straße"
- "SJ-Obmann: Josef Cab: Dialog mit Linken und Ökologen"
- "Minderheitenfrage: Neuer Anlauf mit Operationskalender"
- "GRM-Delegation in Südkärnten"
- "Linzer Fabrikarbeiterinnen: Wir sind der letzte Dreck"
- "Volvo in Göteborg: Erfolg der Gewerkschaftsopposition"
- "Naher Osten: Pax Americana gescheitert"
- "Carters Kreuzzug gegen den Iran"
- "Stahlstreik in Großbritannien: Ausverkauft, aber nicht geschlagen"
- "Schweden: Punktesieg der Atomlobby"
- "Was die Atom-Fans verschweigen"
- "Tiefseefisch bei den Komödianten"
- "Film: Kramer gegen Kramer"
- "Universität Harvard (USA): Trotzki-Archiv offen"
- "Jean-Paul Sartre 1905-1980"
- "Unten durch am Wiener Schauspielhaus"
- "Kuba-Flüchtlinge: Kleingeld für Carter"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 4/1980)
Artikel sind:
- "Dekan an der NaWi-Fakultät angezeigt"
- "Salzburg: Die Vertreibung der Psychoanalyse (Teil 2)"
- "Zerfall der ML-Bewegung. Zum Bankrott des Maoismus in Österreich".

Berichtet wird u. a. über den 1. Mai 1980. Aufgerufen wird zur 1. Mai-Demo in Wien, Salzburg und Linz. In Wien will die GRM zusammen mit GE, FÖJ-BfS und mit dem Frauenzentrum demonstrieren, in Salzburg will die GRM mit der Frauengruppe Courage, GE, dem Lateinamerikakomitee, der Uni-Frauengruppe und VSStÖ demonstrieren. Am 30.4. soll noch zusätzlich in Linz eine Maiveranstaltung stattfinden. Berichtet wird noch von 2 Demonstrationen in Wien am 19.4. für die "Fristenlösung" und "Abtreibungsmöglichkeiten in ganz Österreich". Berichtet wird weiter vom im April/Mai gegründeten "Komitee Selbstbestimmung der Frau", die sich auch eine "Plattform" gab. Die Junggewerkschafter (ÖGJ) planen für den 31.5. eine bundesweite Demonstration.
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 5, Wien, Mai 1980.

Juni 1980:
Es erscheint die Nr. 6 der "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zwentendorf: Das Nein muss bleiben!"
- "Gewerkschaftsjugend auf der Straße"
- "General Multi räumt ab"
- "Südkorea: Ein Domino wackelt"
- "Burgers 3, 2 Prozent"
- "Neue Zeitung der GRM ab Herbst 14tägig"
- "AKW-Lobby wieder aktiv. Fast ein Betriebsterror"
- "Voest-Linz: AKW-Opposition"
- "Merino-Werk Feldbach: Rein und raus…"
- "1. Mai 1980"
- "Leykam-Gratkorn: Bald Stilllegung?"
- "Dallinger in Linz: Kämpferisch um Mitbestimmung"
- "HWZ Vösendorf: Streik erfolgreich"
- "Gastgewerbe in Tirol: Aufbruch in Tirol"
- "Komitee Selbstbestimmung der Frau: Kampagne für das Recht auf Abtreibung"
- "Zweite österreichische Frauenenquete"
- "Innsbrucker Gefangenenhaus: Polizeischläger vor Gericht"
- "Polizei Wien: Polizeiknüppel sitzt locker"
- "Vorarlberg: Türkische Faschisten aktiv"
- "Ö-Frei/Wien: Zweiter Anlauf"
- "Bundeskonferenz der Gewerkschaftlichen Einheit (GE)"
- "Brasilien: Nach dem großen Streik"
- "Peru: Wahlsieg der Rechten"
- "Nicaragua: Wachsende Polarisierung"
- "Schweden nach dem Streik: Erste Runde offen"
- "Iranischer Klerus sucht Konsens mit dem Westen"
- "Atomunfall La Hague: Verschwiegen und vertuscht"
- "Freiheit für Liu Quing!"
- "Anti-USA-Demo in Wien"
- "Mordversuch gegen panamesischen Sozialisten"
- "CSSR: VONS-Mitglieder ein Jahr in Haft"
- "Interview mit Helio Deinbuek"
- "Lena Raius: Falsche Töne"
- "Rezension am Beispiel Austromarxismus"
- "Sowjetunion: Keime neuer Ostpolitik"
- "Politische Spiele"

Rote Hochschulblätter - Gruppe Revolutionärer Marxisten (Nr. 5/1980)
Artikel sind:
- "Studentenkämpfe in Frankreich-Grazer Genosse schwer verletzt"
- "Solidarität mit Johann Schörger"
- "Passives Wahlrecht für Ausländer!"
- "Interview mit Bernd Rabehl … Da bin ich nach Lateinamerika abgehauen"
- "Sozialkampf-Nachtrag"
- "Auf, auf zum fröhlichen streiken"
- "Kinder, die wir wollen-Darum: Für das Recht auf Abtreibung!"

Berichtet wird u. a. über die neue Zeitung "die Linke", die ab Herbst 1980 erscheinen soll. Begründung dafür ist u. a. der Hinweis über "linke Politik" im Allgemeinen und die Presse der linken Gruppen, die "im Niedergang begriffen ist". "Mit der Herausgabe einer neuen Zeitung und einem kürzeren Erscheinungsrhythmus, wollen wir dazu beitragen, diese Lücke zu füllen. Die Zeitung, die wir planen, wird weiter Zentralorgan der GRM sein und damit eine klare politische Linie vertreten". Berichtet wird weiter über die entstandene Debatte um die neue Zeitung. Zur Wahl standen: "Sozialistische Politik", Sozialistischer Kampf" und "die Linke". Berichtet wird weiter über Zwentendorf und ein "Pro-Zwentendorf Volksbegehren", das ab Frühjahr 1981 starten soll. Die Linke ist aufgefordert, eine "neue Bewegung" zu entfachen. Das "Komitee: Selbstbestimmung der Frau", plant für die nächste Zeit weitere Aktivitäten, so eine Diskussion zum Thema: Abtreibung am 13.6. in Wien. Am 10.5. wurde in Österreich die 2. Österreichische Frauen-Enquete durchgeführt. Ein Seminar zur Frauenbewegung soll am 21./22.6. im Wiener Jugendzentrum stattfinden. Aufgerufen wird zu einer Fahrraddemo am 14.6. für "Verkehrsberuhigung!", für "Radwege und Grünstraßennetz!"
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 6, Wien, Juni 1980.

Juli 1980:
Letztmalig erscheint mit der Nr. 7/8 für Juli/August die "Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Südafrika: Soweto lebt"
- "Linzer Konferenz der AKW-Gegner"
- "Sanierung bei Eumig. Der Kredit der Firma ist die Geduld der Belegschaft"
- "Tausend Jahre Steyr: Wessen Geschichte, wessen Stadt"
- "Pro Vorarlberg: Los von Österreich?"
- "Jura Soyfer-Collage; Verdrängte Jahre"
- "Rezension: Israel-Palästina"
- "Rauschgift: Kriminelle Gesetze"
- "Quellensteuerdiskussion: Um Schwarzgeld und um Androschs Kopf"
- "Zum Tod von Kis-Lucas: Mehr Blut für Cobra…"
- "Gewerkschaftstag der Textilarbeiter: Dazuverdienerinnen"
- "ÖGJ deckt auf"
- "GLB-Unterschriftenaktion beendet"
- "SJ-Borschüre: 35 Stunden sind genug"
- "Sozialisten gegen AKW
- "KPÖ: Neue Positionen zur Atomenergie?"
- "Aus einem Geheimpapier des E-Werke-Verbandes: Emotionelle Kampagne im Herbst"
- "Gorleben: Bohrungen im Polizeistaat"
- "Atomkraftwerk Zwentendorf: Zerlegt und einbalsamiert"
- "Johann Schögler (Paris): Verletzt und ausgewiesen?"
- "Borregaard Hallein: Umweltverschmutzung sichert keine Arbeitsplätze"
- "Wien: Verfahren gegen türkische Arbeiter vertagt"
- "Guatemala: Schlüssel für Zentralamerika"
- "Wien: Pressekonferenz der FDR (El Salvador)"
- "Konterrevolution in Nicaragua"
- "Sprecher der Chara 77 verhaftet"
- "Südafrikanisches Massaker unter Namibia-Flüchtlinge"
- "Ägyptischer Genosse ermordet"
- "Antonio Gramscis lebendiger Marxismus"
- "Wahlen in Italien: Regierung punktet auf Kosten der KPI"
- "Arbeiterdissident Borisov in Wien: Ein unheilbarer Irrer?"
- "Großer Widerhall für Gegenstimmen"
- "Afghanistan: Kein Spaziergang für den Kreml"
- "Majakowskis Werk lebt weiter"
- "Trotzki über Majakowski"
- "Es lebe "die Linke!"
- "Rotfront ade!"

Berichtet wird von Soweto, über die Linzer Konferenz der AKW Gegner, die am 21.6. stattgefunden hatte und die sich auf "Einladung der Gesamtösterreichischen AKW-Gegner der Anti-AKW-Gruppen" mit dem weiteren Vorgehen gegen Zwentendorf beschäftigte, über ein Treffen von AKW-Gegnern am 27.6., die eine Unterschriftenkampagne "gegen die Änderung des Atomsperrgesetzes" führen wollen, weiter wird über dier "Gruppe Sozialistische Ökologie" berichtet, über die Demo in Gorleben am 4.6. an der Bohrstelle 1004, über Antonio Gramsci, Majakowski, über die Einstellung der "Rotfront" und die neue Zeitung "die Linke".
Q: Rotfront - Monatszeitung der Gruppe Revolutionäre Marxisten (Österreichische Sektion der IV. Internationale), 8. Jg., Nr. 7/8, Wien, Juni/August 1980.

Letzte Änderung: 30.06.2020