'Freies Landvolk'
Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung (Nr. 1/1978 - 7/1980)
Zeitung für die freie Landvolkbewegung (Nr. 8/1980 - 17/1983)
Zeitung der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk (Nr. 18/1983 - 23/1984)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen


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Der "Aufbau des Sozialismus auf dem Lande" und die revolutionäre Arbeit unter den Klein- und Mittelbauern war neben der Organisierung der Kämpfe der Arbeiterklasse und der Aufforderung, sich in der Kommunistischen Partei als ihrer Vorhut zu organisieren, seit Lenin ein wichtiger Gradmesser für ihre führende Rolle. Zu Beginn der 1970er Jahre war es vor allem die KPD/ML, die die "Bauernfrage" sozusagen wiederentdeckte. Später kamen andere Gruppen hinzu, wie etwa der frühe KAB/ML mit einer Bauernbroschüre, die KPD oder der KBW, der 1978 die Broschüre "Landvolkbewegung 1928" veröffentlichte.

Prämisse der Agitation der maoistischen Gruppen unter den Bauern war stets die Annahme, dass die "armen Bauern an die Seite der Arbeiterklasse gehören", dass es notwendig sei, sie für die Sache der Revolution zu gewinnen … Arbeiter und Bauern, eine Kampffront!" (Roter Morgen, Nr. 18/1974, S. 8).

Im "Roten Morgen" erschienen seit Anfang der 1970er Jahre eine Reihe von Artikeln, die sich mit der "staatlichen Ausplünderung" der Bauern durch Regierung, Monopole und Agrarkapitalisten beschäftigten. Vor der Gründung der "Revolutionären Landvolk-Bewegung" (RLB) etwa: "Mittel- und Kleinbauern diskutieren Kampfmaßnahmen!" (Roter Morgen 18/1974), "Jetzt will Bonn die Bauern schröpfen!" (Roter Morgen Nr. 4/1977), "EG-Agrarpreise: Weiterer Schritt zur Ruinierung der Kleinbauern!" (Roter Morgen 18/1977), "Wem nützen die Landgenossenschaften?" (Roter Morgen 25/1977), "Auf dem Rücken der werktätigen Bauern. Die EWG und der bürgerliche Staat plündern die werktätigen Bauern im Interesse der kapitalistischen Monopole und Banken aus. Sie sind Feinde der werktätigen Bauern" (Roter Morgen 26/1977), "Wirtschaftsjahr 1976/77: Einkommen der Bauern stark gesunken!" (Roter Morgen 51-52/1978). Möglicherweise bereiteten sie auch eine Reihe von Artikeln in der Zeitung "Freies Landvolk" vor; denn es fällt auf, dass sich etwa die Agitation gegen den "Grünen Plan", "Landgenossenschaften", den "Deutschen Bauernverband", "Agrarkapitalisten und Großbauern", "Flurbereinigung und Milchpfennig" oder die "Modernisierung der Landwirtschaft" aus dem "Roten Morgen" dort vielfältig wiederfindet.

Laut "Roter Morgen" 39/1977 verbreiteten bereits vor der Gründung der RLB Parteimitglieder Flugblätter anlässlich des "Reforger-Manövers" und der Zerstörung von Feldern und Wiesen in Unlingen und Ochsenhausen (Roter Morgen 39/1977) unter den Bauern. Das erste "Extrablatt" der Zeitung der Revolutionären Landvolkbewegung, "Freies Landvolk", das noch vor dem Erscheinen der ersten regulären Ausgabe der Zeitung im Oktober 1978 erschien, berichtete von einem Vorfall im Dorf Ermershausen in Unterfranken. Schlagzeile: "Die Gebietsreform wird von der Polizei niedergeknüppelt: 400 Polizisten überfallen ein Dorf in Unterfranken" (vgl. Mai 1978).

In dem Bildband "Zehn Jahre KPD/ML" von 1979 wurde dazu erklärt: "Erstmals verteilt die RLB im Mai 1978 unter den Küstenfischern in Norddeutschland das Flugblatt: 'Die richtige Antwort heißt Blockade!' Anlässlich der Auseinandersetzungen in Ermershausen, erscheint - als Extrablatt - die erste Ausgabe des 'Freien Landvolks', der Zeitung der Revolutionären Landvolkbewegung … Auf dem Land wird im September/Oktober der Programmentwurf der Revolutionären Landvolkbewegung verteilt. Die Revolutionäre Landvolkbewegung wendet sich an die kleinen und mittleren Bauern, an die Winzer, Gärtner und Fischer, an die Landarbeiter, die Landjugend und die Landfrauen sowie die Arbeiter auf dem Land. Sie stellt sich die Aufgabe, sie in einer ländlichen Kampforganisation gegen Großagrarier und Agrarkapitalisten, gegen das Bauernlegen des Bonner Staates und der EG, gegen die ständige Verschlechterung der Lebensbedingungen auf dem Land zusammenzuschließen." (ZK der KPD/ML (Hg.): Zehn Jahre KPD/ML, Dortmund 1979, S. 285).

Der "Rote Morgen" meinte in seiner Ausgabe 27/1978 im Artikel "Für eine revolutionäre Landvolkbewegung?" zum "Extrablatt", dass "diese Kämpfe sich objektiv gegen den Kapitalismus richten" würden. Es gelte, "sie zu organisieren und das ganze Landvolk unter einem revolutionären Programm zusammenzuschließen". Auch im "Kampf gegen das Bauernlegen durch das Kapital, den Bonner Staat und die EG wird vielen Bauern auch klar, dass sie eine revolutionäre Opposition zu den Großbauern, den Großgrundbesitzern und Agrarkapitalisten à la Heeremann bilden müssen, damit der Bauernverband auch tatsächlich die Interessen der großen Masse der Kleinbauern vertritt und nicht die Minderheit des großen Geldes. Auch diese Aufgabe will die Revolutionäre Landvolkbewegung anpacken" (ebd.)

In der ersten Nummer der Zeitung erklärte die Redaktion, dass "Freies Landvolk" eine Zeitung sei, die "von der Revolutionären Landvolkbewegung (RLB) herausgegeben" werde. "In einzelnen Regionen der Bundesrepublik hat die Revolutionäre Landvolkbewegung schon ihre Arbeit aufgenommen und ist bei einzelnen Aktionen … in Erscheinung getreten." Die Zeitung solle "zum weiteren Aufbau der Revolutionären Landvolkbewegung beitragen, indem sie Ziele und Programm der RLB breiter auf dem Lande bekannt" mache. Damit "unsere Zeitung wirklich lebendig den Kampf der werktätigen Bauern, Winzer und Fischer, den Kampf der Arbeiter auf dem Lande, den Kampf der Landfrauen und Landjugend, den Kampf der Landbevölkerung überhaupt gegen die Feinde wiedergibt, brauchen wir die Unterstützung möglichst vieler von Euch" (Freies Landvolk, 1/1978, S. 2).

Mit der Nummer 8 vom Juli 1980 änderte die Zeitung ihren Untertitel in: "Zeitung für die freie Landvolkbewegung". Zur Umbenennung gab es seit der Ausgabe 2 vom Januar 1979 eine Debatte über das Wort "revolutionär". Dort hatte das "Freie Landvolk" noch erklärt, dass alleine schon durch den Namen "die Kampfform klar" werde. Die RLB hätte sich so genannt, weil "wir zur Revolte gegen diesen Staat und die kapitalistische Profitgier aufrufen, … wir also revolutionär kämpfen … Wenn aber das Wort 'revolutionär' ganz andere Vorstellungen bei der Landvolkbevölkerung weckt, als wir beabsichtigt haben, dann kann man sicherlich auch ein anderes finden" (FL, Nr. 2/1979, S. 23).

In der Nummer 8 wurde dann bekannt gegeben, dass diese Debatte nun auch "praktische Auswirkungen" habe. "Zum einen wurde im Kopf unserer Zeitung die 'Revolutionäre Landvolk-Bewegung' durch die 'freie Landvolkbewegung' ersetzt. Zum zweiten wurde 'für die' in den Kopf zusätzlich eingefügt." Dahinter würde sich auch ein "verändertes Konzept" der Zeitung "verstecken". Das Wort 'revolutionär' könne aber zu einem Problem werden, da viele Leser "aus verständlichen Gründen ein wenig auf Distanz (gehen), wissen sie doch nicht, was sich hinter einer Revolutionären Landvolk-Bewegung" verberge. Jedoch handle man in der Praxis "im Grunde revolutionär, wenn sie sich im Kampf gegen die Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft und gegen den weiteren Ausverkauf des Landes über die Grenzen der staatlichen Legalität hinweg bewegen". Zudem würde sich "Freies Landvolk" nicht nur als "reines Mitteilungsblättchen (verstehen), sondern es ergreift Partei für die gerechte Sache des Landvolkes". "Was nun die Gruppen der Revolutionären Landvolk-Bewegung angelangt, da gibt es schon die eine oder andere Überlegung, auch in diesen Fällen den Namen zu ändern …" (FL, 8/1980, S. 16).

Ab der Nummer 15 vom April 1982 wurde die Zeitung von der "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk" herausgegeben. Der bisherige Untertitel "Zeitung für die freie Landvolkbewegung" entfiel. Die Arbeitsgemeinschaft war am 13./14.3.1982 auf einer Versammlung in Kaufungen (bei Kassel) gegründet worden. Vorausgegangen war die "Verabschiedung eines Programms und einer Satzung". Gewählt wurden ein Vorstand und Kassenprüfer, die mit den "Geschäften der Arbeitsgemeinschaft beauftragt" wurden. In den Vorstand der AG wurde u. a. der Verleger der Zeitung, Gerd Coldewey, gewählt. Mit der Gründungsversammlung, so meinte man, sei "ein wichtiger Grundstein für den Aufbau einer freien Landvolkbewegung in der Bundesrepublik geschaffen" worden. Auf der Versammlung wurde auch die Satzung der AG verabschiedet (FL, 15/1982, S. 8ff.)

Im Herbst 1979 stellte die RLB in einer Sondernummer des "Freien Landvolks" den Entwurf ihres Programms zur Diskussion. Auf Treffen der Bewohner des ländlichen Raumes in vielen Regionen der BRD, auf der die Situation des Landvolks analysiert worden sei, sei man übereingekommen, "den Kampf gegen die ständig sich verschlechternden Lebensbedingungen auf dem Land aufzunehmen und dazu den Aufbau einer ländlichen Kampforganisation zu unterstützen, den Aufbau der Revolutionären Landvolk-Bewegung". Grundlage des Aufbaus sollte der vorliegende Programmentwurf sein (vgl. FL, Sondernummer zum Programmentwurf, S. 2).

Mit dem Programm sollte auch über "die Kampfform" der RLB Klarheit geschaffen werden. So hieß es im Entwurf: "Das Kapital und seine Handlanger verstehen nur eine Sprache, die mutigen Kampfaktionen des organisieren Landvolks. Deshalb muss unsere neue Organisation ein Kampfverband sein, der nicht in erster Linie Mitgliedsbücher verteilt, sondern jedem einen Kampfplatz gibt, der bereit ist zu kämpfen. Eine solche Organisation will die Revolutionäre Landvolk-Bewegung (RLB) sein … Ihr Bauern, Winzer, Gärtner und Fischer, ihr Arbeiter und Kleingewerbetreibenden des Landes, ihr Landfrauen und Landjugend, euer Platz ist in der Revolutionären Landvolk-Bewegung! Ändert Eure trostlose Lage und kämpft gemeinsam in der RLB für eine bessere Zukunft, für ein Deutschland der Arbeiter, Bauern und anderen Werktätigen und ihrer Familien!" (ebd., S. 9 u.12).

In den Nummern 13/1981 und 14/1982 wurde zum Besuch von Versammlungen aufgerufen, um die "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk" zu konstituieren, um somit "zügig mit dem Aufbau der freien Landvolkbewegung" beginnen und um die "Programmentwürfe" beraten zu können. Mit einem guten, fest verabschiedeten Programm und der Gründung einer Rumpforganisation könnte der Kampf gezielter aufgenommen werden für die Verteidigung des ländlichen Raumes, für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft" (FL, 13/1981, S. 3, FL, 14/1982, S. 2).

In der Nummer 15 vom April 1982 wurde dann die Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk" (am 13./14.3. in Kaufungen bei Kassel) bekannt gegeben. Man gab sich neben dem Programm auch eine Satzung, die neben der Präambel den "Zweck der Arbeitsgemeinschaft" wie folgt zum Ausdruck brachte: "Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist es, mit Hilfe der von ihr herausgegebenen Zeitung 'Freies Landvolk' den Aufbau einer freien Landvolkbewegung in der Bundesrepublik zu fördern… Die Arbeitsgemeinschaft strebt die Zusammenarbeit mit allen ländlichen Gruppen und Organisationen an, die unter ähnlichen Zielsetzungen arbeiten. Die Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk ist eine überparteiliche Aufbauorganisation.". Zentraler Sitz des Verbandes war laut Satzung: Stadland in Niedersachsen, wo der Verein ins Vereinsregister eingetragen wurde. Regionale Kontaktadressen gab es für Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern. Landesverbände existierten anscheinend keine; in der Satzung hieß es aber: "Wenn es für die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk sinnvoll ist, können Landesverbände gegründet werden. Über die Gründung entscheidet die die Mitgliederversammlung." (vgl. FL, 15/1982, S. 8ff.).

"Freies Landvolk" stellte sich "in die stolze Tradition des Landvolks" und ging dabei bis auf die Bauernkriege, die "Bundschuhbewegung" und die Kämpfe der Bauern in der Zeit von 1928-1930 zurück. Mit den Parolen "Lieber tot, als ein Sklave zu sein" und "Bauernland in Bauernhand" schloss sie sich m. E. auch der Programmatik der KPD der Weimarer Zeit und der frühen SED in der SBZ an, wobei deren Forderung nach "Beschlagnahme der Ländereien der Gutsbesitzer und der Kirche und ihre Aufteilung auf die Bauern und Landarbeiter" sowie die nach einer "Bodenreform" sich auch in Programmpunkten der RLB widerspiegeln: "Der Boden darf keine Handelsware und kein Spekulationsobjekt sein. Die Erträge dem, der den Boden bebaut … Keinerlei Pachtzahlungen an die Großgrundbesitzer und die Kirche." (vgl. Entwurf des Programms der RLB). Allerdings blieb die Forderung nach "Zwangsenteignung" der Großgrundbesitzer außen vor, es sei denn, man würde die Forderung nach einer "Zerbrechung der Zinsknechtschaft" und die "Zurücknahme der Gebietsreform" als eine solche interpretieren.

Organisieren sollten sich die Arbeiter auf dem Lande, die in den Fabriken arbeiteten, "in der RGO". "Revolutionäre Gewerkschaftsopposition" (RGO) und RLB "müssten in vielen Fragen eng zusammenarbeiten und gemeinsam kämpfen". Besondere Bedeutung kam der Landjugend und den Landfrauen zu: "Die Landjugend muss gemeinsam mit den Eltern den Kampf aufnehmen, gegen die Verödung und Verflachung auf dem Land, gegen die Jugendarbeitslosigkeit und allgemein zur Verbesserung ihrer Zukunft. In den Landjugendgruppen muss die Arbeiter auf diese Ziele ausgerichtet werden. Deshalb ist die Schaffung einer revolutionären Opposition im Landjugendverband notwendig … Die Landfrauen schließlich müssen gegen ihre… Unterdrückung und für ihre Befreiung kämpfen. Die Ursache dafür liegt im Kapitalismus und deshalb kann es nicht heißen: Kampf dem Mann. Vielmehr müssen die Frauen mit den Männern gemeinsam gegen das Kapital antreten. Die Revolutionäre Frauenbewegung zu organisieren, ist auch für uns Landfrauen eine wichtige Aufgabe. Aber auch im Landfrauenverband müssen wir in diesem Sinne arbeiten um die Befreiung der Frau voranzutreiben" (vgl. Programmentwurf).

Eine dieser Landjugendgruppen war die "Westfälisch-Lippische Landjugend" (WLL), die mit ihren "agrarpolitischen Arbeitskreisen" bekannt geworden war. Inwieweit es hier zu einer engeren Zusammenarbeit kam, ist mir leider nicht bekannt. Das "Freie Landvolk" stellte sich in Teilen auf deren Position und erklärte zu ihren "12 Grundsätzen", dass diese ein "sehr positiver Beitrag zur Diskussion" seien, "wie wir die bäuerliche Landwirtschaft vor dem Ruin retten" könnten. "Beim Vergleich mit den entsprechenden Passagen unseres Programmentwurfs können wir eine sehr große Übereinstimmung feststellen und es wäre gut, käme es auf dieser Grundlage zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen der WLL und uns" (FL, 12/1981, S. 6). Die WLL war auch auf dem "Kreislandjugendtag in Gütersloh" am 14. Januar 1979 anwesend. Dort sprach man sich gegen den "weiteren Abbau der demokratischen Rechte" aus, gegen den Radikalenerlass, die Terroristenhysterie und die Einschüchterung der Bevölkerung" (FL, 3/1979, S. 24).

Auch die Wintertagung der WLL am 13. Dezember 1981 in Körbecke wurde begrüßt, da sie sich gegen den "Rüstungswahnsinn" aussprach, die "beabsichtigte Stationierung von Mittelstreckenraketen, Marschflugkörpern und Neutronenbomben in Westeuropa" ablehnte und sich für eine "sofortige Abrüstung in Ost und West" einsetzte (FL, 14/1982, S. 14).

In der Nummer 14/1982 wurde gegen das "Bauernblatt" und seinen Träger, den "Arbeitskreis junger Landwirte", agitiert. Vor allem die Thesen aus dem Jahr 1975 wurden kritisiert. Im Wesentlichen ging es dabei um die Arbeit im "Deutschen Bauernverband". Der AK würde mehr und mehr den "Aufbau von eigenständigen Verbänden propagieren", während die RLB (bzw. FLB) sich "für die Arbeit im DBV" ausspreche und sich schon hofierend dem DBV anbiedere: "Der Deutsche Bauernverband" müsse "die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft vertreten" (FL, 20/1983, S. 4). Einen "Konkurrenzverband zum DBV" lehnte das "Freie Landvolk" ab - anders als bei der RGO wurde sogar die Auffassung vertreten, dass es nur im DBV gelingen könnte, die "Mehrheit der Bauern" zu gewinnen (vgl. FL, 20/1983, S. 9).

An der ideologischen Front wurde gegen die DKP agitiert. Mit ihrem Aufruf "Schluss mit neuen Opfern für Bonn und Brüssel" mache sich die DKP "zum Anwalt des Agrarkapitals", zudem betreibe sie einen "Kniefall vor Heeremann", indem sie "zum DBV und seinen Führungsorganen keine Stellung" beziehe, "obwohl gerade die DBV-Führung entscheidend an der Ruinierung von uns Bauern mitwirkt" (FL, 13/1981, S. 12).

Auch der "Arbeitskreis junger Landwirte" könne in seinen Publikationen nicht erklären, wie denn der "Ruinierungsprozess der bäuerlichen Landwirtschaft" zu stoppen sei. Er sei schon längst ins "Treibwasser des ökologischen Landbaus" geraten. Das "Bauernblatt" wurde in diesem Zusammenhang dazu aufgefordert, "gemeinsam die agrarpolitische Opposition zu stärken" und am "Kampf zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft" teilzunehmen (FL, 14/1982, S, 6f.).

In der Nummer 16 vom Juli 1982 beklagte das FL sich darüber, dass der Vorschlag "für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft" an Parteien, Verbände und örtliche Interessengruppen, bisher auf wenig Resonanz gestoßen sei. Auch im DBV scheine das Anliegen abschlägig behandelt zu werden (vgl. FL, 16/1982, S. 3). Aus der Nummer 17/1982 geht hervor, dass sich nur der "Badische Landwirtschaftliche Hauptverband" und der "Bayerische Bauernverband" zum Vorschlag geäußert hätten (vgl. FL, 17/1982, S. 5).

Insgesamt positionierte sich die Zeitung "Freies Landvolk" zum DBV bereits sehr früh: "Wir sind der Meinung, dass der Kampf um den DBV nur in dem Maße fortschreiten wird, wie es uns gelingt, den nationalen Aufbau der Revolutionären Landvolk-Bewegung voranzutreiben … Der DBV kann und muss zur Kampforganisation der bäuerlichen Landwirtschaft gemacht werden" (FL, 6/1980, S. 7). Der Bauernverband wurde zudem stets dazu aufgefordert, "wirksame Kampfmaßnahmen" gegen die Verschlechterung der Lebenslage der Bauern einzuleiten (FL, 9/1980, S. 2). Auch später wurde der DBV wiederholt darin kritisiert, dass er keine Maßnahmen gegen die "Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft" einleiten würde (vgl. etwa FL 16/1982).

Im Mai 1983 erschien im "Freien Landvolk" der "Aufruf an alle bäuerlichen Interessensgemeinschaften". Sie wurden aufgefordert, an einer Versammlung teilzunehmen, auf der es um die Fragen gehen sollte: "Was können wir gemeinsam unternehmen, um kurzfristig die Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft zu verhinden?… Mit welchen Forderungen müssen wir antreten, wie mobilisieren wir gemeinsam die Bauern zu diesem gerechten Kampf, was können wir innerhalb und außerhalb des Bauernverbandes unternehmen? " Die "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk" sei bereit, inhaltlich und organisatorisch näher zusammenzurücken. Die Bereitschaft "zur Einheit im Kampf" gehe soweit, "dass wir bei Schaffung eines Dachverbandes mit kompromissfähigem Programm zur Auflösung unserer Organisation bereit sind." (vgl. FL, 20/1983, S.11)

Resonanz auf den Aufruf erfolgte in der Nummer 22/1983, in der die Stellungnahmen von Mitgliedern der "Arbeitsgemeinschaft Bauernblatt", des "Bäuerlichen Arbeitskreises Limburg", der "Bundschuh-Genossenschaft" und auch eine Stellungnahme der "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk" abgedruckt wurden. Daraus sollte sich ein erster Eindruck ergeben, wie andere Gruppen sich die Einheit der Aggraropposition vorstellten. Ein gemeinsames Treffen der Gruppen war für Ende November/Anfang Dezember 1983 vorgesehen (vgl. FL, 22/1983, S. 4ff.).

Einen Austausch von "Kampferfahrungen" wollte man mit der dänischen "Front der Landbevölkerung" (Landbofronten) erreichen. Der Aufbau der Gruppe wurde begrüßt. Sie erfülle "auch die kämpferische Landbevölkerung in der BRD mit großem Stolz" (vgl. FL, 14/1982, S. 10).

Ab der Nummer 1/1978 vom Oktober begann im "Freien Landvolk" die Serie: "Die Feinde des Landes." Dazu hieß es: "In dieser Serie wollen wir bestimmte Personen, Institutionen, Konzerne und Organe aufs Korn nehmen, die sich besonders markant als Feinde des Landvolks entpuppen. Sie stehen stellvertretend für alle Feinde des Landes" (FL, 3/1979, S. 14). Mit der neuen "Seite der Landfrau" (ab Nr. 3/1979) wollte man eine neue Initiative begründen. Dem schloss sich wohl "Die Seite der Landjugend" an, auf der regelmäßig über die Landjugend und ihre Aktivitäten berichten werden sollte, so in der Nr. 13/1981. Danach trafen sich im Oktober 1981 in Trier zum Thema "Ihr da oben. Wir hier unten. Jugend und Demokratie" ca. "tausend Landjugendliche" aus "verschiedenen Ortsgruppen des Landesjugendverbandes im Bauern- und Winzerverband Rheinland Pfalz", um über "Vorstellungen von Demokratie und der herrschenden Realität der parlamentarischen Demokratie, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung" zu debattieren (FL, 13/1981, S. 14).

In der Nummer 6/1980 begann eine dreiteilige Serie über Franz-Josef Strauß. Dazu ging die Zeitung von der These aus: "Wer Strauß wählt, der wählt Reaktion, Faschismus und Krieg." Dies sei zwar "ein provozierender Satz", der "aber leider wahr" sei. Auch wurde regelmäßig in "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung" über die Aktionen und Aktivitäten der Bauern seit dem 16. Jahrhundert unterrichtet (etwa der Kampf gegen die Kirche und die Feudalherren oder über den Kampf der Bauern gegen die ruinöse Agrarpolitik der Weimarer Regierung 1928).

Vermutlich erschien die Zeitung "Freies Landvolk" bis zum Januar 1984 (Nr. 23). Mitte April gab der "Verlag Freies Landvolk" (Stadland) mit einem Brief "An alle Abonnenten" bekannt, dass die Zeitung "Freies Landvolk" ab sofort ihr Erscheinen einstelle. Als ursächlich dafür wurden "Kostengründe" angegeben. Weiter hieß es: "Auf längere Sicht gesehen wäre es ohnehin von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk zur Einstellung ihrer Zeitung gekommen, denn bei einer stärkeren Vereinheitlichung der agrarpolitischen Opposition wäre es ein Gebot der Solidarität gewesen, die Konkurrenz verschiedener bäuerlicher Zeitung aufzuheben. Seit einiger Zeit stehen wir mit der Arbeitsgemeinschaft Bauernblatt in Kontakt und in den Gesprächen konnte eine große Einheit erzielt werden. Es gab aber auch Differenzen, besonders um die Fragen, welche Inhalte schwerpunktmäßig in eine Zeitung der Agraropposition gehören und welcher Stellenwert ein ökologischer Landbau für uns hat" (Verlag Freies Landvolk: Brief an alle Abonnenten der Zeitung 'Freies Landvolk', Stadland, 15.4.1984).

Man habe, so hieß es weiter, mit der "Arbeitsgemeinschaft Bauernblatt … in … Gesprächen eine große Einheit erzielt". Ungeachtet bestehender Differenzen, sei das "Bauernblatt die einzige Zeitung der agrarpolitischen Opposition, die regelmäßig erscheint und wichtige Informationen, Hintergründe und Diskussionen vermittelt." Schließlich rief der Verlag alle Leser dazu auf, "Abonnenten vom 'Bauernblatt' zu werden" (ebd.). Ob die Debatte um einen zu gründenden Dachverband der agrarpolitischen Opposition später fortgeführt wurde, muss hier offen bleiben.

Von der Zeitung "Freies Landvolk" erschienen von Oktober 1978 bis Januar 1984 augenscheinlich 23 Nummern sowie eine Reihe von Extrablättern. Die Erscheinungsweise war in der Regel vierteljährlich; ab Januar 1983 sollte sie in kürzeren Abständen erscheinen (ca. 6 Ausgaben im Jahr). Die ersten Nummern erschienen in Nordenham und Stadland; ab der Nr. 4 wurde eigens für die Zeitung ein Verlag mit Sitz in Stadland (Nds.) gegründet.

Die Originale der Ausgaben der Zeitung liegen zum Teil im "Archiv für alternatives Schrifttum (afas)" in Duisburg. Wir danken Herrn Jürgen Bacia für die freundliche Unterstützung und bitten um weitere Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Mai 1978:
Im Mai erscheint ein vierseitiges Extrablatt der Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, "Freies Landvolk", mit der Schlagzeile: "Die Gebietsreform wird von der Polizei durchgeknüppelt: 400 Polizisten überfallen ein Dorf in Unterfranken". Es berichtet vom "Polizeiüberfall" am 19. Mai im unterfränkischen Ermershausen und richtet sich gegen die "Gebietsreform", für den "Erhalt des Lebensniveaus", gegen die "Eingemeindung".

In dem Bildband "Zehn Jahre KPD/ML" heißt es dazu zusammenfassend: "Am 19. Mai überfallen in einer Blitzaktion im Morgengrauen 400 Polizeibeamte die Gemeinde Ermershausen in der Nähe von Coburg. Die Bewohner von Ermershausen hatten sich gegen die Eingemeindung in den Ort Maroldsweisach gewehrt, den Bürgermeister, der aus ihrem Rathaus die Gemeindepapiere abholen wollte, mit 100 Männern, Frauen und Kindern vertrieben. Polizeigewalt soll jetzt ihren Widerstand brechen und die Eingemeindung durchsetzen. Als Antwort auf den Polizeieinsatz blockieren die Ermershausener die Zufahrtstraßen und hängen am Rathaus ein Transparent auf: 'Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten.' Noch eine ganze Zeitlang wehren sie sich mit passivem Widerstand und Boykottmaßnahmen gegen die verhasste Eingemeindung. Anlässlich der Auseinandersetzungen in Ermershausen erscheint - als Extrablatt - die erste Ausgabe des 'Freien Landvolks', der Zeitung der Revolutionären Landvolkbewegung."

Im Extrablatt heißt es unter der Überschrift "In eigener Sache" dazu, dass der Überfall der Redaktion so wichtig erschienen sei, dass sie dieses Extrablatt des "Freien Landvolks" herausgegeben habe, obwohl die erste reguläre Nummer der Zeitung erst für Oktober geplant sei. Weiter wird darauf verwiesen, dass die RLB "in einzelnen Regionen der Bundesrepublik" mit ihrer Arbeit erst beginne. Die Zeitung solle zum weiteren Aufbau der Organisation beitragen (vgl. S. 4).

Kontaktadressen der RLB gibt es in Kiel, Nordenham und Nürnberg.
Quellen: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 1, Extrablatt (400 Polizisten überfallen ein Dorf in Unterfranken), Nordenham, Mai 1978; ZK der KPD/ML (Hrsg.): Zehn Jahre KPD/ML, Dortmund 1979, S. 285.

September 1978:
Es erscheint ein vierseitiges Extrablatt der Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, "Freies Landvolk", mit der Schlagzeile: "Schluss mit dem Manöverterror!". Es richtet sich gegen die Herbstmanöver der Bundeswehr.

Das Extra enthält auch einen "Aufruf an die Soldaten!" enthalten", der zur Befehlsverweigerung aufruft: "Versucht, wo ihr könnt, dass diese Befehle nicht ausgeführt werden …" In einem weiteren Aufruf "An die Soldaten der ausländischen Truppen!" heißt es: "Geht nach Hause, wir brauchen Euch nicht! Deutschland will frei und kein versklavtes Land sein!".
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 1, Extrablatt (Schluss mit dem Manöverterror!), Brodersdorf, September 1978.

September 1978:
Es erscheint ein zweiseitiges Flugblatt der Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, "Freies Landvolk", mit der Schlagzeile: "Kampf dem Manöverterror". Es richtet sich gegen das Manöver "Blaue Donau" (17. bis 21. September) im Nördlinger Ries. Die Bauern werden aufgefordert, sich in der "Revolutionären Landvolk-Bewegung" zu organisieren.
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, 1. Jg., Flugblatt (Kampf dem Manöverterror), Nürnberg (September 1978).

Oktober 1978:
Die erste Nummer der Zeitung "Freies Landvolk" mit dem Untertitel "Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung" erscheint mit 20 Seiten im Format DIN A4. Herausgegeben wird sie von der "Revolutionären Landvolk-Bewegung" (RLB). Die Zeitung soll zuerst vierteljährlich erscheinen und weitgehend kostenlos verteilt werden. Ein Abo kostet jedoch 4 DM. Als Anschrift von Redaktion und Vertrieb wird eine Bäuerin in Nordenham (Kreis Wesermarsch) angegeben.

Im Editorial heißt es, dass die RLB in "einzelnen Regionen der Bundesrepublik" bereits "ihre Arbeit aufgenommen" und "bei einzelnen Aktionen" in Erscheinung getreten sei. Die Zeitung solle "zum weiteren Aufbau der Revolutionären Landvolkbewegung beitragen, indem sie Ziele und Programm der RLB breiter auf dem Lande bekannt macht". Aufgerufen wird zur Unterstützung der Zeitung durch Leserbriefe, Berichte und Korrespondenzen.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Weg mit dem Milchpfennig", über den Milchmarkt
- "Die Gebietsreform wird von der Polizei durchgeknüppelt", über einen Überfall in Unterfranken
- "Herbstmanöver 78. Krieg im Frieden", über das Herbstmanöver
- "Emmlichheim: Gehirnspülmittel für Bürokraten", über eine Demonstration vom Bauern Ende 1977 im Landkreis Nordhorn
- "Interview: Bauern im Widerstand gegen die Flurbereinigung", über ein Interview mit Bauer Kruse
- "DBV-Präsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwick", über ein Großgrundbesitzer
- "Schweinepreise wie vor 24 Jahren, der Verbraucher aber merkt nichts davon", über Schweinepreise und den Zwischenhandel
- "Zweierlei Maß", über die unterschiedliche Behandlung beim Kauf von Ländereien
- "Die Steuerschraube soll die bäuerliche Landwirtschaft erdrosseln", über Steuerfahnder bei Bauern
- "Ölpest in der Nordsee fordert immer mehr Opfer", über die Ölverschmutzung an der Nordseeküste
- "Natürlich: Arbeiter und Bauern haben die Schuld", über die Zinkelektrolyse der Preussag in Nordenham
- "Ostseefischer kämpfen gegen ihre Ruinierung", über die Blockade von Kuttern der Kieler Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals
- "Stillgelegt und ausrangiert", über die Stilllegung des Zweigwerk Schwei der Schreibmaschinenfabrik 'Olympia' mit dem Hauptsitz in Wilhelmshaven
- "Schulbusse. Dem Rindvieh wird mehr Platz zugestanden", über Schulbusse und Schulanfahrten
- "Bauer, wer hat ein Herz für Dich?", über eine Kurzgeschichte

Eingeladen wird zu folgenden Veranstaltungen der RLB:
Neuenbrok (23. November 1978 im "Ochsen"), Schwei (28. November im Gasthof "Zum Bahnhof), Südbollenhagen (29. November 1978 in der Gaststätte "Südbollenhagen").
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 1, Nr. 1, Nordenham (Nds.), Oktober 1978.

Oktober 1978:
Zur Landwirtschaftsausstellung in Tarmstedt erscheint (vermutlich im Oktober) ein zweiseitiges Extrablatt der Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, "Freies Landvolk", mit der Schlagzeile: "Das Bauernlegen geht weiter!" U. a. richtet es sich gegen die Brüsseler und Bonner Preispolitik und ruft dazu auf, gegen "die Feinde der werktätigen Bauern den Kampf aufzunehmen".
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 1, Extrablatt zur Landwirtschaftsausstellung in Tarmstedt, Nordenham (Oktober 1978).

Oktober 1978:
Im Herbst 1978 erscheint eine Sondernummer der Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, "Freies Landvolk", mit dem Entwurf des "Programms der Revolutionären Landvolk-Bewegung".

Zum Programmentwurf heißt es eingangs: "Vor einiger Zeit trafen aus vielen Regionen der Bundesrepublik Bewohner des ländlichen Raumes zusammen, um auf mehreren Konferenzen die Situation des Landvolks zu analysieren.

Man kam überein, den Kampf gegen die ständig sich weiter verschlechternden Lebensbedingungen auf dem Land aufzunehmen und dazu den Aufbau einer ländlichen Kampforganisation zu unterstützen, den Aufbau der Revolutionären Landvolk-Bewegung (RLB).

Grundlage des Aufbaus der RLB soll dieser vorliegende Programmentwurf sein, der auf diesen Konferenzen in seinen Grundzügen diskutiert und nun der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Zugleich ergeht damit der Aufruf an jeden einzelnen Bewohner des Landes, diesen Entwurf zu lesen und durch seinen Beitrag, durch seine Kritik und Anregung verbessern zu helfen. Zu diesem Zweck wird auch die RLB an vielen Orten Veranstaltungen durchführen, auf denen eine Aussprache über diesen Programmentwurf der RLB erfolgen soll. Dazu ist jeder herzlich eingeladen. Aber auch für schriftliche Stellungnahmen sind wir sehr dankbar."

Mit dem Programm soll auch über "die Kampfform" der RLB Klarheit geschaffen werden. So heißt es: "Das Kapital und seine Handlanger verstehen nur eine Sprache, die mutigen Kampfaktionen des organisieren Landvolks. Deshalb muss unsere neue Organisation ein Kampfverband sein, der nicht in erster Linie Mitgliedsbücher verteilt, sondern jedem einen Kampfplatz gibt, der bereit ist zu kämpfen. Eine solche Organisation will die Revolutionäre Landvolk Bewegung (RLB) sein … Ihr Bauern, Winzer, Gärtner und Fischer, ihr Arbeiter und Kleingewerbetreibenden des Landes, ihr Landfrauen und Landjugend, euer Platz ist in der Revolutionären Landvolk-Bewegung! Ändert Eure trostlose Lage und kämpft gemeinsam in der RLB für eine bessere Zukunft, für ein Deutschland der Arbeiter, Bauern und anderen Werktätigen und ihrer Familien. Hinein die Revolutionäre Landvolk-Bewegung!"

Forderungen sind u. a:
- "Zurücknahme der Gebietsreformen, Volksabstimmungen in den einzelnen früheren Gemeinden darüber!"
- "Keine Schließung von Krankenhäusern auf dem Land! Staatliche Maßnahmen zur Ansiedlung von Landärzten und Apotheken!"
- "Subvention der Energieträger für das Land!"
- "Kein Bau von Kernkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen!"
- "Verbot aller faschistischen Organisationen! Gegen Reaktion und Faschismus!"
- "Deutschland dem deutschen Volk! Besatzertruppen raus aus ganz Deutschland! Austritt aus der NATO und dem Warschauer Pakt!"
- "Sofortiger Austritt aus der EG"
- "Der Boden darf keine Handelsware und kein Spekulationsobjekt sein! Die Erträge dem, der den Boden bebaut!"
- "Keinerlei Pachtzahlungen an die Großgrundbesitzer und die Kirchen!"
- "Verbot der untertariflichen Entlohnung!"
- "Subventionierung der Energieträger für das Land!"
- "Für selbstverwaltete Jugendzentren"
- "Einrichtung von Dorfgemeinschaftshäusern mit angegliederten Sozialstationen!"
- "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!"
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 1, Sondernummer (Programm der RLB), Nordenham (Nds.), (Herbst 1978)

Januar 1979:
Von der RLB erscheint die Nr. 2 der Zeitung "Freies Landvolk". Die Redaktion beklagt sich über die schleppende schriftliche Beteiligung der Landbevölkerung und auch der einzelnen RLB-Gruppen und -Initiativen an der Zeitung. Besondere Sorgenkinder der Zeitung seien die Landfrauen und die Landjugend. In den Bereichen habe man außer allgemeinen Artikeln nichts zu bieten.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Schneesturm in Norddeutschland. Für die Katastrophe sorgte der Staat", über den Schneesturm in Norddeutschland
- "Leserbriefe", u. a. über den Milchpfennig,
- "Der Boden den landarmen Bauern", über die Entwicklung auf dem Bodenmarkt
- "Kampf dem Landräuber", über einen holländischen Großbauer
- "Zwölf Jahre Kampf für ihr Land", über ein Gerichtsurteil
- "Monatseinkommen: 550 DM", über landarme Kleinbauern
- "Truppenübungsplätze: Kanonen statt Butter", über neue Übungsplätze
- "Atommüllplatz Gorleben. Die Atomanlagen entziehen uns Bauern die Existenzgrundlage", über Gorleben
- "Einer für alle, alle für einen? Deine Genossenschaft, der größte Räuber", über das Genossenschaftswesen und das Genossenschaftsgesetz
- "Bauerneinkommen weiterhin rückläufig", über das Einkommen der Bauern
- "Erst Schulden, dann Zwangsversteigerung, jetzt Räumungsbefehl", über einen Bauern aus Mißmaaßen bei Stolpe
- "Die sauberen Milchpreise", über die Ruinierung der werktätigen Bauern
- "Über 10 Wochen schon halten sie ihr Werk besetzt!", über die Besetzung der Beker-Chemie in Brake
- "Der Schuldenfresser", über eine Kurzgeschichte
- "Die Seite der Landjugend", über Aktivitäten der Landjugendgruppe
- "Killer in Uniform", über den Tod eines Bauern
- "Das Preisrätsel"
- "Zur Diskussion gestellt: Das Wort 'revolutionär'", im Namen RLB
-"Aus der Arbeit der RLB"

Erklärt wird u. a., dass die RLB sich ein Programm gegeben hat, dass u. a. besagt, dass "die Landbevölkerung nur im eigenständigen Kampf den Ausverkauf des Landes stoppen" könne und dass man "zur Revolte gegen diesen Staat und kapitalistische Profitgier" aufrufen wolle.
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 2, Nr. 2, Nordenham (Nds.), Januar 1979.

April 1979:
Von der RLB erscheint die Nr. 3 der Zeitung "Freies Landvolk". Nun erstmals mit einem regulären Impressum. In der nächsten Ausgabe (Nr. 4) soll es dann heißen, dass die Nr. 3 zwar "redaktionell rechtzeitig zum 1. April fertiggestellt war", aber noch sechs Wochen bei der Druckerei gelegen habe, bevor sie verteilt werden konnte.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Atommüllplatz Gorleben: Ein ganzer Landkreis soll vernichtet werden", über Gorleben, eine Treckerdemonstration in Hannover
- "Die EG ist nicht unsere Sache", über die Europawahl und einen Boykottaufruf
- "Außer Spesen nichts gewesen", über den "Wasserkopf" der "Brüsseler Eurokraten"
- "Widerstand gegen einen sinnlosen Autobahnbau", über den Bau der Autobahn Nordenham-Gießen (A 5)
- "Die geplante A 5 - Das große Umweltverbrechen an unserer Heimat", über eine Diskussionsveranstaltung der RLB in Harmenhausen über die A 5
- "So verhielt sich bis jetzt der Bauernverband", über den Ortslandvolkverband Hekeln
- "Mit dem Bundschuh gegen den Mercedes-Stern", über die Bundschuhfahne aus dem 16. Jahrhundert und den Widerstand gegen eine Daimler-Teststrecke
- "Französische Bauern im Kampf", über eine Blockade an der Landesgrenze
- "Wie sich der Preisverfall bei den Schweinen auswirkt", über die Schweinepreise
- "Das Bauernlegen geht unvermindert weiter", über den Agrarbericht der Bundesregierung für 1979
- "Hohe Wasserschäden", über Schäden an Häusern durch Wasserhochstand
- "12,5% durchgesetzt", über die Tarifrunde 78/79
- "Es stand im Freien Landvolk", u. a. über die Schneekatastrophe
- "Serie: Die Feinde des Landes", über "Feinde des Landvolks"
- "Der blutige Weg der BASF", über den BASF Konzern
- "Erneut Umweltskandal in Hessen: Der Merck-Konzern vergiftet Mensch und Tier", über Gifte und Verseuchung
- "Unzumutbare Zumutbarkeit", über Arbeitslosigkeit und Arbeitslosengeld
- "Zweite Runde bei der Gebietsreform", über die Aufhebung der Gebietsreform von 1977 durch den niedersächsischen Staatsgerichtshof
- "Ehre, wem Ehre gebührt", über Orden und Auszeichnungen
- "Flurbereinigung und Gebietsreform fördern die Ruinierung des Landes", über die Flurbereinigung und die Gebietsreform in Nordbayern
- "Kreisbewusstsein", über Unternehmensberatungsgesellschaften
- "Verschlechterungen der Verkehrsverbindungen auf dem Land: Allen voran geht der Staat", über die Stilllegung eines langen Streckennetzes durch die Deutsche Bundesbahn
- "Wann bricht der nächste Kanal?", über den Kanalbruch bei Nürnberg-Katzwang
- "Die Seite der Landfrau", über Duogynon/Cumorit
- "Die Seite der Landjugend", über einen Kreislandjugendtag in Gütersloh
- "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung", über die Bauernzeitung: "Das Landvolk" und die Bauernbewegung der Nazi-Zeit

Mit dieser Ausgabe werden die Seiten:
- "Die Seite der Landfrau"
- "Die Seite der Landjugend eingeführt

Bekannt gegeben wird, dass sich wohl eine "Westfälisch-Lippische Landjugend" (WLL) konstituiert habe, die sich "durch eine rege und vor allem fortschrittliche Aktivität" auszeichne. Daneben solle es weitere "Gruppen der WLL" geben. Am 14. Januar solle in Burgholzhausen einen Kreislandjugendtag in Gütersloh stattgefunden haben, der sich u. a. mit den Bürgerrechten beschäftige. Dazu meint man: "Insgesamt sprach sich der Kreislandjugendtag 1979 des Kreises Gütersloh gegen den weiteren Abbau der demokratischen Rechte aus. Gegen den Radikalenerlass, die Terroristenhysterie und die Einschüchterung der Bevölkerung."
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 2, Nr. 3, Nordenham (Nds.), April 1979.

Juli 1979:
Von der RLB erscheint die Nr. 4 der Zeitung "Freies Landvolk". Für die Zeitung, so heißt es, wurde eigens ein Verlag gegründet. Ansässig ist er in Stadland (Kreis Wesermarsch in Nds.).

Artikel der Ausgabe sind:
- "Unverschämte Preistreiberei beim Öl", über die Preise auf dem Ölmarkt
- "Es stand im Freien Landvolk", u. a. über "Bundschuh gegen Mercedes-Stern
- "Leserbriefe"
- "Unverschämte Preistreiberei beim Mineralöl", über die Preise für die Mineralölprodukte
- "Verzicht auf Butter der Gesundheit zuliebe? Unilever zuliebe!", über den Unilever Konzern
- "Profitgier, Korruption. Deshalb haben wir kein Wasser mehr", übenden Raub "am lebenswichtigen Grundwasser der Region" durch die "hessischen Behörden"
- "Nach vier Jahren noch keine Entschädigung. Das grenzt an Enteignung", über Entschädigungszahlen für einen Bauern
- "Dieser Betrüger gehört hinter Gitter", über eine Anklage vor dem Amtsgericht in Hameln
- "Hirtenbrief vom Präsidium des Deutschen Bauernverbandes", über den Wahlaufruf zur Europawahl des Präsidiums des DBV
- "Serie: Die Führung vom DGB tut dem Kapital nicht weh!", über den DGB
- "500 Forstarbeiter streiken", über einen Streik in Neuhof-Rommerz
- "Minimale Lohnabschlüsse für Land- und Gartenarbeiter", über bundesweite Lohnerhöhungen für Land- und Gartenarbeiter
- "Beker-Chemie bleibt besetzt", über die Besetzung der Beker-Chemie in Brake
- "Noch immer ganze Dörfer ohne Elektrizität", über Dörfer in Bayern, die noch ohne direkte Energieversorgung sind
- "Stoppt die Ruinierung der Küstenfischer", über die Küstenfischerei und die Ruinierung der Fischer
- "Bauernfilme: Heute: Die Farbe des Himmels", über einen Film von 1977
- "Keine Verjährung von Nazi-Verbrechen! Kurort für Kriegsverbrecher", über Nazi-Verbrecher und faschistische Massenmörder
- "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung: 'De Bur ist free …'", über den Kampfaufruf der 'Stedinger Bauern"' (1207-1234)
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 2, Nr. 4, Stadland (Nds.), Juli 1979.

September 1979:
Ende August oder Anfang September erscheint ein Extrablatt der "Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung", "Freies Landvolk", mit der Schlagzeile: "Herbstmanöver: Krieg im Frieden". Es beschäftigt sich mit dem Manöver "Harte Faust" (14. bis 23. September) und seinen Folgen. Unter der Zwischenüberschrift "Kampf dem Manöverterror!" werden die Bauern aufgefordert, sich "zusammenschließen", um dem "Manöverterror" zu begegnen. "Gemeinsam sind auch wir Bauern stark!"
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 2, Extrablatt (Herbstmanöver: Krieg im Frieden), Stadland (Nds.), (August/September 1979).

Oktober 1979:
Von der RLB erscheint die Nr. 5 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Staatlich angeordnete Flurbereinigungen bedrohen die Existenz vieler kleiner Höfe: Leistet Widerstand!", über den Widerstand der Bauern und Winzer "gegen die staatlich verordneten Flurbereinigung"
- "Steuerschraube wird weiter angezogen", über Steuergeschenke und die Mehrwertsteuererhöhung
- "Hohe Schäden bei Herbstmanöver", über Flurschäden
- "Leserbrief", über Ertl
- "Bauerntag 1979. Eine Zumutung für jeden Bauern", über den Bauerntag 1979 am 7. Juli in Münster
- "Heereman ist für mehr Autobahnen", über den DGV-Präsidenten
- "Wasser ja - Zwang nein!", über die Gemeinde Tolk und die Wasserversorgung
- "Der Herr Graf vertreibt die Bauern", über den Grafen von Kielmannsegg in Schleswig-Holstein
- "Streik der Küstenfischer", über einen Streik vom 3.-6. August
- "Seveso kommt näher", über die "Vergiftung im südhessischen Ried" durch den "Chemiekonzern Merck"
- "Tiefbohrungen bei Gorleben begonnen. Polizei und Bundesgrenzschutz terrorisieren die Landbevölkerung", über die Bohrungen im September und den Widerstand der Landbevölkerung
- "Energiekrise - Milliardenträchtiger Bluff der internationalen Monopole", über Preistreiberei und die Macht der multinationalen Ölgesellschaften
- "Serie: Die Feinde des Landes: Die Ölmultis", über die Ölkonzerne
- "Mehrere tausend Hektar Bauernland sind bedroht! Todesflughafen München II darf gebaut werden", über einen "Planfeststellungsbeschluss, über den Bau des Flughafens München II
- "Terror aus der Luft", über Militärmaschinen im Tiefflug
- "Sippenhaftung nach Dorfpleite", über die Zahlungsunfähigkeit des Dorfs Haselbach
- "Proteste der Eltern führten zum Erfolg", über den Exorzisten Ernst Alt
- "Die Glosse: Der heimliche ländliche Wohlstand", über die landwirtschaftlichen Haushaltungen
- "Verurteilung wegen Wahlbetrugs. So gewinnt die CSU die Wahlen", über Hintergründe der Fälschung der Kommunalwahlen durch die CSU am 5. März 1979
- "Die Seite der Landfrau: Solche Sozialstationen wollen wir nicht", über den Aufbau von Sozialstationen
- "Aufruf", über eine Kampagne für das Verbot der Aussperrung
- "Staatlich geförderte Gauner", über die "Savinco Möbel GmbH
- "Die Seite der Landjugend", über das Verbot einer Jugendbroschüre, Gesinnungsschnüffelei (Maulkorb)
- "Soll die Bundeswehr Krieg um das Öl führen? Die 'neue' Art der Verteidigung", über die Verweigerung des Dienstes mit der Waffe und das Kieler Kreiswehrersatzamt
- "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung: Der Bauer stund auf im Lande", über den Aufstand der Bauern gegen den Klerus und die Feudalherren um 1524

Im Artikel "Energiekrise - Milliardenträchtiger Bluff der internationalen Monopole" fordert die RLB eine "Wende in der Energiepolitik". U. a.: "Die Energieversorgung der Bundesrepublik muss auf der Basis von Kohle gesichert werden. Entflechtung der Energiekonzerne in diesem Bereich."
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 2, Nr. 5, Stadland (Nds.), Oktober 1979.

1980:
Von der "Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung", "Freies Landvolk" erscheint ein Extrablatt mit der Schlagzeile: "Kampfmaßnahmen einleiten!" Die Parole der RLB dazu: "Stoppt die Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft!"

Artikel des Extrablatts sind:
- "Hände weg vom Milchpreis", über die Milchproduktion
- "So vertuscht man Bauernlegen", über Arbeitskräfte in der Landwirtschaft
- "Ein Wort an die Verbraucher", über die Schuldigen, die die bäuerliche Landwirtschaft ruinieren
- "Die hohen Löhne der Arbeiter", über BASF, die Bayer-AG und Heeremann
- "Zwei Sorten von Bauern", über Klein- und Großbauern
- "Ein unheilvolle Entwicklung auf dem Bodenmarkt", über das Steigen der Boden- und Pachtpreise
- "Staatliche Plünderer", über die Flurbereinigung
- "Treten Sie zurück, Herr Freiherr von Heeremann!", über den Posten eines Landwirtschaftministers
- "Auszug aus dem Programmentwurf der Revolutionären Landvolk-Bewegung (RLB), über Forderungen der RLB
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 3, Extrablatt (Kampfmaßnahmen einleiten!), Stadland (Nds.) (1980)

Januar 1980:
Von der RLB erscheint die Nr. 6 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "DVB-Führung kündigt Kundgebungen und Demonstrationen an: Heraus! Wehren wir uns!", über die Lage in der bäuerlichen Landwirtschaft und das Wirtschaftsjahr 1978/79, den Aufruf zu Aktionen und Demonstrationen im Frühjahr
- "Bauernvertreibung in Bokelah: Das Land in die Hände der Bauern", über den Hof Bokelah
- "Die Magermilch und ihre Bürokraten", über das Magermilchpulver
- "So vertuscht man das Bauernlegen", über Arbeitskräfte in der Landwirtschaft
- "Vertreibt die Bauernleger aus dem Bauernverband", über den DBV und den Aufbau der RLB
- "Agrarfabriken", über die Brathähnchenproduktion, die Lohmann-Gruppe aus Cuxhaven, Schweine- und Rinderproduktion
- "Stoppt Strauß", über Strauß (Beginn einer dreiteiligen Serie)
- "Volksfront gegründet", über die Gründung der Volksfront am 6. Oktober 1979
- "Leserbriefe. Uns wird der Boden geraubt", über die Flurbereinigung
- "Festhalten am unheimlichen Plan", über den Widerstand der Bauern in der Wesermarsch
- "Übelstes Bauernlegen durch Raiffeisenbanken. Wer hat die Kühe verkauft?", über den Verkauf von Kühen durch eine Raiffeisenbank an einen Großviehhändler
- "Serie: Die Feinde des Landes", über Dr. Oetker
- "Tötet Nestle auch Kinder?", über die Studie einer schweizerischen Arbeitsgruppe
- "Ein Dorf soll Industriegelände werden ", über Dreihausen
- "Vertröstet…", über die Gründung einer Interessengemeinschaft
- "Napalm-Brandbomben in der Meldorfer Bucht", über Napalm-Brandbomben
- "Herbstkontrolle - Schikane gegen Winzer", über den Absatz der Weinbauern
- "Die Kampffront der Bauern in Gorleben steht", über Gorleben und durchgeführte Blockaden
- "Große Umsatzeinbußen bei den Küstenfischern", über die Fangergebnisse der Krabbenfischer
- "Das Zuckerbrot", über die Daimler AG und den Widerstand der Bauern
- "Die Serie der Landjugend: Das Ei", über Käfighühnerhaltung und das Frühstücksei
- "Der Tag, an dem 100.000 Jugendliche verschwanden", über einen Bericht der Bundesanstalt für Arbeit
- "Neu K-Gruppe entdeckt", über die Katholisch Studierende Jugend
- "Heinrichsohn, NS-Mörder und Bürgermeister von Bürgstadt. Ist diese Gemeinde verrückt?", über den NS-Schergen Heinrichsohn
- "Die Post will auf dem Rücken der Landbevölkerung rationalisieren", über Dienstleistungen der DBP an der Landbevölkerung
- "Das 'Ding' in Stotel", über ein Hochhaus
- "Informationsreise durch die Sozialistische Volksrepublik Albanien", über eine kommende Reise der Deutsch-Albanischen Freundschaftsgesellschaft und dem Verlag Freies-Landvolk
- "Auf den Spuren der revolutionäre Landvolkbewegung: Auf, Bauer, wehre Dich", über die Notgemeinschaften im Deutschen Bauernverband 1963

Aufgefordert wird dazu die "Revolutionäre Landvolk-Bewegung aufbauen".
Zum "Deutschen Bauernverband" vertritt man die Auffassung:
"Wir sind der Meinung, dass der Kampf um den DBV nur in dem Maße fortschreiten wird, wie es uns gelingt, den nationalen Aufbau der Revolutionären Landvolk-Bewegung voranzutreiben… Der DBV kann und muss zur Kampforganisation der bäuerlichen Landwirtschaft gemacht werden."
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 3, Nr. 6, Stadland (Nds.), Januar 1980.

April 1980:
Von der RLB erscheint die Nr. 7 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Der Worte vom BBV-Präsidenten genug. Wir wollen Taten sehen", über eine Kundgebung des DBV in Essen
- "Einkommen weiterhin rückläufig", über den diesjährigen Bonner Agrarbericht
- "Kurz nachgefragt: das Land in die Hände der Bauern!", über die Bauernvertreibung in Bokelah bei Bremervörde
- "Vertreibt die Bauernleger aus dem Bauernverband", über den Kampf der RLB im DBV
- "Wer hat die Kühe verkauft?", über "ein übles Bauernlegen durch die Raiffeisenbanken in Wiefelstede und Seefeld"
- "Ist diese Gemeinde verrückt?", über einen NS-Prozess gegen den CSU-Bürgermeister von Bürgstadt
- "Leserbriefe", über Heereman
- "Kommt nach dem Milchpfennig nun ein ganzer Milchgroschen?", über die Überproduktion bei der Milch und den Milchpreis
- "Wohin geht eigentlich der Milchpfennig?", über Milliardenbeträge der EG
- "Die Milchpanscher sitzen in Bonn und Brüssel", über Überschüsse an Milch und die Butterberge
- "Schärfere Auslese durch neue Milchgüterverordnung", über die neue Milchgüterverordnung
- "Molkerei betrügt kleine Bauern", über die Molkerei Strückhausen
- "Wir Bauern finanzieren die Lügenkampagne gegen die Butter", über die Margarine-Industrie, Lügenkampagnen gegen die Butter und Unilever
- "Wird die bäuerliche Landwirtschaft auch bald aus der Rinderproduktion verdrängt?", über die Rinderproduktion und die Milcherzeugung in Bauernhände
- "Kampf dem Landräuber", über den Kampf der Bauern in der Krummhörn gegen den Agrarkapitalisten Luyk
- "Demonstration gegen Flurbereinigung", über eine Demo in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh)
- "Nein zum Getreideboykott", über einen Getreidestopp durch US-Präsident Carter
- "Wir hegen und pflegen. Sie erlegen!", über Jagdpachtungen und Jagdnutzung
- "Verkehrte Angelegenheit", über einen Staatssekretär
- "Betrügereien auf fast allen Schlachthöfen", über raffinierte Tricks von Viehhändler und Schlachtbetriebe, die "die Bauern betrügen"
- "Obstbauern in schwerer Krise", über Obstanbaugebiete am Niederrhein
- "Streckenstilllegungen werden auf die Dauer teurer", über den Passauer Hauptbahnhof
- "Dorf im Telefonbuch vergessen", über das Dorf Rengershausen in Nordhessen
- "Ermershausen kämpft weiter", über eine Gebietsreform
- "Schüsse beenden Streit um Baugenehmigung", über den Streit um eine Baugenehmigung
- "Immer neue Proteste", über die "landfeindliche Gebietsreform für die ehemalige Gemeinde Spaden in Niedersachsen"
- "Der Bildschirm bleibt dunkel", über den verminderten Empfang von Fernsehprogrammen
- "Serie: Die Feinde des Landes. Die grün-roten Maschinen auf Platz 1", über KHD, die Fahr-AG und die Produktion von Landmaschinen
- "Auslandsnachrichten: Guatemala ermordet seine Bauern", über die Angriffe des Militärs gegen Bauern
- "Stoppt Strauß! (Teil 2), über Franz-Josef Strauß
- "Bauernkongress der CDU. Unverbindliche Formeln und alte Politik", über den Oldenburger Bauernkongress der CDU am 21. und 22. Februar
- "Volksfront… gewinnt an Stärke", über eine Veranstaltung, Ende Januar
- "Lockere Pistolen", über die Schussverletzung eines Bauern
- "Leserbriefe", u. a. über den Bundestagsabgeordneten K. H. Lagershausen (CDU)
- "Gift vom Amts wegen in den Main", über die "Verseuchung und Vergiftung unserer Umwelt"
- "Salz aus der DDR", über das 'weiße Gold', Salz in der Werra und der Weser
- "Die Deutsche Bucht darf nicht zur Mülldeponie werden!", über die Schadstoffbelastung in der Deutschen Bucht
- "Die Serie der Landjugend: Neujahrsgrüße aus Düsseldorf", über den "personellen Kahlschlag im Gewerkschaftsapparat"
- "Rettet Olympia vor Carters Wahn!", über den Boykott der olympischen Spiele in Moskau
- "Hoffmann-Bande verboten", über die faschistische 'Wehrsportgruppe Hoffmann'
- "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung: Der Knechtsand ist frei", über die 'Schutz- und Forschungsgemeinschaft Knechtsand e. V.'

Reklame wird gemacht für die Schriften der "Volksfront": "Stoppt Strauß! Gegen Reaktion, Faschismus und Krieg. Programm zur Bundestagswahl" und: "Grundsätze, Satzung, Schiedsordnung".
Q: Freies Landvolk - Zeitung der Revolutionären Landvolk-Bewegung, Jg. 3, Nr. 7, Stadland (Nds.), April 1980.

Juli 1980:
Es erscheint die Nr. 8 der Zeitung "Freies Landvolk". Im Untertitel heißt es nun: "Zeitung für die freie Landvolkbewegung". Die Namensänderung, hinter der sich ein verändertes Konzept der Zeitung, verstecke, begründet die Redaktion im Editorial "Liebe Leser".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Preistreiber in Aktion", über die Erhöhung der Preise für 'N-Dünger' durch die Chemiekonzerne
- "Preiserhöhungen um 5 Prozent. Dieser Kompromiss ist mehr als Beschiss", über Preiserhöhungen für landwirtschaftliche Produkte
- "Frühjahrsreden von Heeremann: es war nur Schaumschlägerei", über eine Essener Kundgebung
- "Ertl ist gegen Fettsteuer", über den Bundesinnenminister und die EG-Fettsteuer
- "Strauß nominiert Heeremann als Landwirtschaftsminister. Also doch!", über die möglich Nominierung des DBV-Präsidenten
- "Kein Zwangsanschluss an das Fernwassernetz", über das Fernwassernetz
- "Steuerschraube angezogen", über den Kompromiss bei der Einkommenssteuerreform für die Landwirtschaft
- "Kurz nachgefragt: Gift von Amts wegen in den Main", über umweltfeindliche Praktiken des Chemiekonzerns Hoechst AG
- "Alles über den Milchmarkt. Südmilch belehrt uns eines Besseren", über Probleme auf dem Milchmarkt
- "Protestkundgebung gegen Bauernruinierung", über eine Protestkundgebung von Bauern in Mellrichstadt/Kulmbach/Husum
- "Boden - und Pachtpreise weiter in Bewegung", über die Entwicklung auf dem boden- und Pachtmarkt
- "Landsiedlungsgesellschaften: Bodenräuber mit dem Schein der Gemeinnützigkeit", über die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG)
- "Der 'Bayrische Weg' ist am Ende", über den weg der Bayern in der Agrarpolitik
- "Pachtnovelle ist kein Gesetz zur Neuordnung des landwirtschaftlichen Pachtrechts", über einen Gesetzentwurf
- "Bonn betreibt weiteren Ausverkauf des Bodens", über ein neues Grunderwerbssteuerpflichtgesetz
- "Gegen ADAC-Autorennstrecke", über eine Rennstrecke bei Schlachtholm
- "Daimler-Benz und die NATO", über den Kampf der Bauern in Schwabhausen gegen die geplante Teststrecke von Daimler
- "Bauernvertreibung in Bokelah", über die Bauernfamilie Lührs und ihren Hof
- "Wo ist der Ausweg?", über die These: "Bauernland in Bauernhand"
- "Serie: Die Feinde des Landes: Es lohnt sich noch immer, ein Feudaler zu sein!", über die Guttenbergs
- "Grundbesitz über 5000 Hektar", über eine Liste mit Namen
- "Auslandsnachrichten. Französische Bauern in Bewegung", über die Aktionen von französischen Bauern
- "Unverschämte Preistreiberei der Chemiekonzerne", über die Preise für N-Dünger und die Ruhr-Stickstoff
- "Bauern kämpfen gegen neue Eierfabrik", über die Pohlmann-KG und ihre Super-Eierfabrik
- "Beker-Chemie macht's möglich: 40 Millionen-Werk geschenkt bekommen", über eine Schenkung
- "Gewerkschafter treten für Bauern ein", über die Auseinandersetzungen in der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft (GGLF)
- "Keine Abfälle in die Nordsee. Fischer erwägen Schiffsblockade", über eine mögliche Blockade der norddeutschen Kutter- und Küstenfischer
- "Die Lüneburger Heide soll keine Wüste werden!", über die Folgen des "Wasserraubs im hessischen Ried"
- "Weinbauern als Bürokraten", über die Brüsseler EG-Kommission
- "Bonn ist für einen Weinpfennig", über die "Einführung einer Mitverantwortungsabgabe für Wein"
- "Gebietsreform hat die Demokratie abgebaut", über die kommenden Wahlen in Baden-Württemberg und die Durchführung der Gebietsreformen
- "Protest gegen Muh-Verbot", über eine Beschränkung von Weidezeiten und ein "Muh-Verbot"
- "Silage darf Nachbarn nicht belästigen", über üble Gerüche und ein Gerichtsurteil
- "Stoppt Strauß! (Teil 3)", über Franz-Josef Strauß
- "Meine Meinung: Ich bin mit den Grünen nicht grün", über die grüne Partei
- "56. DLG-Ausstellung", über einen Stand des "Freien Landvolk" in Hannover
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 3, Nr. 8, Stadland (Nds.), Juli 1980.

November 1980:
Für die freie Landvolkbewegung erscheint die Nr. 9 der Zeitung "Freies Landvolk". Die erste Auflage des Programmentwurfs der RLB, so heißt es im Editorial, sei inzwischen völlig vergriffen (annähernd 20.000 Exemplare). Vor einer Neuauflage solle der Entwurf "überarbeitet und entscheidend verändert", vor allem stark gekürzt, werden.

Artikel der Ausgabe sind:
- "Alarmierende Lage der bäuerlichen Landwirtschaft. Heißes Winterhalbjahr?", über die Verschlechterung der Lage der Bauer und mögliche, kommende Aktionen dagegen
- "EG-Landwirtschaftshaushalt muss vom Ballast befreit werden", über den Haushalt der EG
- "Nach den Wahlen… kommt das Zahlen", über die BTW 1980
- "Milchgüterverordnung verabschiedet", über die Verabschiedung der neuen Milchgüterverordnung
- "EG-Milchmarkt: Es liegt was in der Luft", über die EG und die Milchanlieferung
- "Weitere Preistreiberei bei Stickstoffdünger?", über das neue Düngerjahr
- "Leserbriefe", u. a. über die BTW
- "Ärger mit dem 'Muh-Verbot', über eine Geldstrafe im "Muh-Urteil"
- "Protest gegen Autobahn", über ein Protestschild
- "Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher: Da dreht sich der Magen um", über Handelsspannen und Erzeugerpreise
- "Interessensverband gegen Flurbereinigung", über Flurbereinigungspläne der Bayrischen Staatsregierung
- "DLG Ausstellung in Hannover. Depression des Landmaschinenhandels", über die DLG-Ausstellung und den Trend zu größeren Maschinen
- "Eierfabriken bekamen Investitionszulagen", über gewerbliche Eierfabriken und Agrarkapitalisten
- "Mist vor dem DGB-Haus", über einen Haufen Mist vor dem DGB-Haus in Detmold
- "Ernte muss vernichtet werden", über die Verseuchung einer Ernte durch Klärschlamm
- "Östrogen im Kalbfleisch. Vergiften wir die Verbraucher?", über einen "unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Massentierhaltung und der Anwendung von illegalen Tierarzneien"
- "Vergiftungs-GmbH . Co. KG", über eine Geldstrafe "wegen der Anwendung von Östrogen in der Kälbermast"
- "Genormte Presseballen für Heu und Stroh. Kein Platz für die kleinen und mittleren Bauern", über eine Generalversammlung des 'Bundes der Deutschen Rauhfutter-Fourage- und Torfhändler e. V."
- "Amtsschimmel auf den Hund gekommen", über einen Landwirtschaftsminister
- "Notgemeinschaft Purgarol", über das Unkrautmittel Purgarol
- "Truppen zerstören Wälder", über die Britische Rheinarmee in Soltau
- "Grünes Licht für Teststrecke", über eine Eilentscheidung des Regierungspräsidenten Stuttgart zur geplanten Daimler Strecke
- "Aufschlussreiche Kartoffelpost", über eine Nettetaler Kartoffelpost
- "Die Landwirtschaft in der DDR", über den "hoffnungsvollen Anfang" und einer "völligen Versklavung der Bauern"
- "30 Jahre DDR, 20 Jahre Landflucht", über eine DDR- Ausgabe des "Roten Morgen"
- "NATO-Manöver hinterließen große Schäden", über drei große Manöver im September und Flurschäden
- "Bauern wehren sich gegen die Ausweitung von Truppenübungsplätzen", über den Ulmer Standort-Übungsplatz
- "Küstenfischer kämpfen gegen ihre Ruinierung", über eine Protestkundgebung der Krabbenfischer
- "Greenpeace blockiert Säuretanker. Die Nordsee darf nicht zur Müllkippe werden´", über eine Aktion von Greenpeace
- "Keine neuen Schießübungen in der Meldorfer Bucht!", über die 'AG Hamburger Jugendverbände für Natur- und Umweltschutz'
- "Die Bauernoper erschreckte den Bürgermeister", über eine Aufführung des Tübinger Landestheaters
- "Landtagsabgeordneter erlebt medizinische Versorgung des Landes aus erster Hand", über einen CDU-Landtagsabgeordneten in Niedersachsen
- "Bauern zwangsweise an das Wassernetz angeschlossen", über einen Anschluss an das Leitungsgesetz für den Hof eines Bauern
- "Flughafenerweiterung muss verhindert werden", über den möglichen Bau eines Großflughafens am Erdinger Moor
- "München. Die Saat der Gewalt geht auf", über den Anschlag auf dem Münchener Oktoberfest
- "Bremen: Geheimdienste= Krawallmacher", über die NATO-Vereidigung im Bremer Weserstadion
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 3, Nr. 9, Stadland (Nds.), November 1980.

April 1981:
Für die freie Landvolkbewegung erscheint die Nr. 11 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Forderungen nach Einleitung von wirksamen Kampfmaßnahmen werden immer lauter: Verbandsführung unterläuft die Forderungen der Bauern", über die Aktionen von Bäuerinnen und Bauern gegen die Eingriffe in die bäuerliche Landwirtschaft, so am 14. Februar
- "Bericht von den Protestaktionen", über Aktion von Bäuerinnen und Bauern in Verden, Bielefeld, Rodenkirchen (Wesermarsch), München und Rotenburg (Wümme)
- "Bonner Agrarbericht 1981. Weiterhin düster Aussichten", über den Bericht der Bundesregierung vom 15. Februar
- "Rückgang der Einkommen in der EG", über das Einkommen der Bauern
- "Weitere Preistreiberei der Chemiekonzerne", über die Erhöhung bei Stickstoffdüngern
- "100. 000 Bauern sollen aufgeben", über die "schlechte Einkommenslage in der bäuerlichen Landwirtschaft"
- "Verfahren gegen Ertl wegen des Verdachts der Bestechlichkeit", über ein Ermittlungsverfahren gegen den Geschäftsführer von Tetra Pak
- "Schuss ins Bein hatte für Polizeibeamten kein Nachspiel", über die Verletzung eines alkoholisierten Autofahrers (siehe: FL 7/1980)
- "Höhere Erzeugerpreise retten die bäuerliche Landwirtschaft nicht", über die Forderung nach "Erhöhung der Erzeugerpreise"
- "Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft. Einige erschreckende Zahlen", u. a. über die "Bestandsgrößen" von Schweinen
- "Die Überlegenheit der Großproduktion und ihrer Schattenseiten", über den Einsatz der modernen Technik auf den Land
- "Bauern fordern DBV zur härteren Gangart auf", über eine Aufforderung von Bauern die "Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft" zu stoppen
- "Die DLG ist nur für die Großen", über die "Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft"
- "Den Winzern wurde das Land geraubt", über die Sorgen der Winzer
- "Bleihütte vergiftet. Bauern zahlen", über "Auflagen zur Begrenzung von Schwermetallen im Grünfutter"
- "Zwei Molkerei-Riesen auf Freiersfüßen", über den Zusammenschluss der "Booterbloom-Milchwerke" und der "Molkerei-Genossenschaft Edewecht"
- "Abschlachtprämien förderten das Bauernlegen", über die Bestandsgröße von Milchkühen
- "Die Bauern sind bis zur Weißglut empört", über die Wintermanöver der US-Armee in der Fränkischen Schweiz
- "Atomare Gefahr im Frieden", über einen Raketentransport
- "Todbringende Freunde", über die Stationierung von Raketen mit atomaren Sprengköpfen in der BRD
- "Energieverschwendung bringt Profit", über die Kernenergie
- "Massendemonstration am Bauplatz", über Demonstrationen am Bauplatz (Brokdorf)
- "In Wagenhoff geht die Angst um", über Krebskranke
- "Mainhausen wehrt sich gegen Mülldeponie", über eine Sondermülldeponie
- "Elbfischer blockieren Hafen", über Aktionen der Elbfischer Mitte Februar
- "Großbanken und Konzerne: Würger ganzer Regionen", über Profite von Großbanken und Konzerne
- "Späte Rechnungen", über Anliegergebühren für eine Gemeinde
- "Bürger demonstrieren für den Erhalt der Bahnstation", über die Schließung der Bahnstation Winderatt (Sörup, Schleswig Holstein)
- "Die Kreuz-Jagd", über eine Briefwahl
- "Baden-Württemberg schröpft die Eltern", über Zuschüsse für die Schulbusbeförderung für Kinder
- "Seite der Landjugend", über Massenverhaftungen im Nürnberger Jugendzentrum
- "Fernsehfilm: Drei Bauern unter einen Hut", über einen Film und die Reaktionen im "Bauernblatt"
- "Zensur", über ein Flugblattverteilverbot
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 4, Nr. 11, Stadland (Nds.), April 1981.

Juli 1981:
Für die freie Landvolkbewegung erscheint die Nr. 12 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Im Kampf um die Gebietsreform und ihre schädlichen Auswirkungen: Neue Initiativen entwickeln!", über Gebietsreformen in den Bundesländern
- "Schäden in Höhe von 100 Millionen", über Hochwasserschäden
- "EG-Agrarpreisbeschlüsse: Ein Hohn", über die Erhöhung der Agrarpreise in der EG
- "Mehr Großbauern in Schleswig-Holstein", über die Betriebe in Schleswig-Holstein
- "Preistreiberei bei Düngemittel", über die Erhöhung der Preise bei den Stickstoffdüngermittel
- "Spekulanten Tür und Tor öffnen", über Spekulanten beim Bauland
- "Leserbriefe", u. a. über Funktionäre
- "Nicht zu Ende gedacht", über einen Artikel im "Freien Landvolk"
- "Kurz nachgefragt", über die medizinische Versorgung auf dem Land
- "Milch in Flaschen", über Mehrwegbehältnisse und Einwegpackungen
- "Flughafen München II gestoppt", über München II
- "Verfahren gegen Ertl eingestellt", überlas Ermittlungsverfahren gegen Bundeslandwirtschaftsminister Ertl
- "Gallus im Kreuzfeuer", über den Haushaltsplan der Regierung für 1981
- "Leerstehende Häuser sind wie brachliegende Äcker", u. a. über Hausbesetzungen und Demonstrationen
- "Wundersamer Strom", über elektrischen Strom in der Landwirtschaft
- "Schweinehälften ungestempelt", über Versandschlachtbetriebe in Südoldenburg
- "Griff in die Agrargeschichte beim Niedersächsischen Landvolkverband: Eine Verherrlichung des Faschismus", über das Mitteilungsblatt: "Das Landvolk"
- "4.000 Gärtner demonstrieren", über die Proteste in Bonn-Roisdorf
- "Wir wollen weiterhin Bauern bleiben", über die agrarpolitischen Arbeitskreise der Westfälischen-Lippischen Landjugend (WLL)
- "Tausende von Bauern protestieren", über eine Demo in Raisdorf bei Kiel
- "Zwölf Grundsätze der agrarpolitischen Arbeitskreise der Westfälischen-Lippischen Landjugend (WLL)
- "Serie: Die Feindes des Landes: Das Geschäft mit dem Hunger", über Entwicklungshilfe, Entwicklungsländer und den internationalen Getreidehandel
- "Wie weiter im Kampf gegen die Gebietsreform", über den Widerstand gegen die Gebietsreform
- "Kritische Worte ohne Folgen", über den Bundespräsident Carstens
- "Demokratie-Demontage", über den Verwaltungsablauf in einem Cuxhavener Landkreis
- "Schule in Elternselbsthilfe", übe eine Eschenstruther Grundschule
- "Luftterror vor Gericht", über militärische Flugzeuge
- "Oh Gott", über ein Gedicht von H. Heine
- "Fahrzeiterhöhung um 200 Prozent (Fahrpreiserhöhung um 74 Prozent), über die Streichung von Zugverbindungen, Monatskarten und Pendler
- "30.000 forderten die Rettung der Elbe", über eine Demo am 16. Mai
- "40 km bis zum Zahnarzt", über die Fahrt von Patienten in Altkreis Wesermünde zum Zahnarzt
- "Hüttendorf dem Erdboden gleichgemacht", über den Damm bei Kelkheim-Hornau
- "Demonstrationen gegen das Atomlager", über atomare Wiederaufbereitungsanlagen in Hessen
- "Auf den Spuren der freien Landvolkbewegung. Wir sind Eure Untertanen nicht", über Unruhen von 1765
- "International", u. a. über Widerstand gegen den Milchpfennig in der EG, Landwirtschaft in der DDR und der Zulassung der Bauerngewerkschaft in Polen
- "Bauerndemonstrationen fanden weltweit Beachtung", über die Kundgebungen und Demonstrationen der Bauern vom Frühjahr
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 4, Nr. 12, Stadland (Nds.), Juli 1981.

Oktober 1981:
Für die freie Landvolkbewegung erscheint die Nr. 13 der Zeitung "Freies Landvolk". Die Redaktionskonferenz habe beschlossen, für den März 1982 eine Konferenz für die freie Landvolkbewegung einzuberufen, auf der der Programmentwurf verabschiedet und eine Rumpforganisation geschaffen werden solle. Mithilfe dieser wolle man die Vereinheitlichung der Bewegung vorantreiben (vgl. S. 3).

Artikel der Ausgabe sind:
- "Weg mit dem Nachrüstungsbeschluss! Raketen sind Magneten!", über den Nachrüstungsbeschluss
- "Nicht stillhalten, sondern kämpfen!", über die Lage in der bäuerlichen Landwirtschaft
- "die Opposition im DBV wächst", über den Deutschen Bauernverband und seine Basis
- "Handel kündigt höhere Fleischpreise an", über die Erzeugerpreise
- "Kurz nachgefragt: In Lengerich geht wieder die Angst um", über das münsterländische Lengerich und die ansässigen Zementwerke
- "WAA wird nicht in Wethen gebaut", über den Rückzug der hessischen Landesregierung in Sachen Wiederaufbereitungsanlage
- "Bullenhasch-Prozess eingestellt", über ein Strafverfahren
- "Konferenz für die freie Landvolkbewegung wird im März 1982 einberufen", über die Einberufung einer Konferenz im nächsten März
- "Werden wir Bauern zu Tierquälern?", über Bauern, die als "Giftspritzer und Tierquäler abqualifiziert werden"
- "Erste Reaktion des DBV", über eine Stellungnahme des Vize des DBV, der Vorwürfe von "Tierquälerei" zurückweist
- "Raketen sind Magneten. Weg mit dem Nachrüstungsbeschluss", über die Forderung: "Weg mit dem Nachrüstungsbeschluss!"
- "Friedensdemonstration am 10. Oktober in Bonn", über den Aufruf zur Demo und Kundgebung
- "Manöverterror im Zeichen der Sparsamkeit", über ein Manöver der Bundeswehr vom 7.-21.9.
- "Bauern lehnen zweiten Block im Kernkraftwerk ab", über den möglichen Bau eines zweiten Blocks in Neckarwestheim
- "Die EG-Kasse zahlt", über die Herstellung von Apfelmus
- "Trinkgeld für Betrug", über den Bußgeldbescheid für einen Großschlächter
- "Nachbarschaftshilfe ist keine 'Schwarzarbeit'", über eine Gesetzesinitiative der CDU/CSU
- "International: Französische Bauern und Winzer auf der Barrikade", über billige Früchte und Wahlversprechen der französischen Regierung
- "Schweiz verbietet Käfighaltung", über ein Verbot der Käfig- und Batteriehaltung
- "Gülletransporte per Schiff", über Güllemengen
- "Ölunfall auf der Elbe. Haarscharf an der Katastrophe vorbei", über einen Ölunfall
- "Multimillionär hält Dorf als Strafkolonie", über Wehlen in der Lüneburger Heide
- "Ein Kanal kommt selten allein", über den Elbeseitenkanal und den Rhein-Main-Donau Kanal
- "Agarvorschläge der DKP. Alte Ladenhüter in neuer Verpackung", über Materialien der DKP zur "Ruinierung der Bauern in der Bundesrepublik"
- "Gemeinnützliche Einrichtung", über "gemeinnützige Einrichtungen" auf "unsere Kosten für die Konzerne"
- "Politischer Vordenker", über den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Glut (CDU)
- "Bundesregierung kürzt Sozialausgaben für Bauern", über die Konsolidierung des Bundeshaushaltes und die Kürzung von Sozialausgaben
- "Geschäftsbericht der Unilever: Superprofite mit Lebensmitteln", über die Teuerungsrate und die Gewinne der Nahrungsmittelkonzerne
- "Seite der Landjugend: Landjugendtag des BDL in Trier: Ihr dort oben, wir hier unten", über die Tagung mit dem Thema: "Ihr da oben, wir hier unten. Jugend und Demokratie"
- "Liebe Leser", über die derzeitige Bonner Politik und den Verfassungsschutzbericht für 1981, in dem das "Freie Landvolk" erwähnt wird
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 4, Nr. 13, Stadland (Nds.), Oktober 1981.

Januar 1982:
Für die freie Landvolkbewegung erscheint die Nr. 14 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Einkommen real um 15% gesunken. Dramatische Entwicklung", über das Einkommen der deutschen Bauern
- "Demonstration gegen Flurbereinigung", über die Flurbereinigung
- "Kommt zur Versammlung in Kassel", über die Verabschiedung des Programms der RLB und der Gründung des AK "Freies Landvolk"
- "DLG-Ausstellung in München: Standverbot für Freies Landvolk", über die DLG und ein faktisches Standortverbot auf der Messe
- "Verfilzung", über die Daimler-Benz Strecke und einen Befangenheitsantrag
- "500. 000 Tonnen Obst und Gemüse vernichtet", über die Vernichtung einer Erntesaison
- "Manöverschäden in Höhe von 100 Millionen Mark", über die NATO-Übung "Scharfe Klinge"
- "Einzelbetriebliches Förderungsprogramm ist nur für wenig Bauern erreichbar", über die bäuerliche Landwirtschaft und die Konzentration von Agrarfabriken
- "Sommerzeit verlängert Arbeitszeit", über die Verlängerung des Arbeitstages durch die Zeitumstellung
- "Geschlossene Deklaration bei Futtermitteln. Betrug wird Tür und Tor geöffnet", über die Zumischung von Sand und Wasser ins Mischfutter und die Futtermittelverordnung
- "Bauerndemonstration gegen Bleihütte", über eine Demonstration gegen die 'Preussag-Bleihütte' am 2. November
- "Warum lehnt die Arbeitsgemeinschaft 'Bauernblatt' eine Zusammenarbeit ab? Gemeinsam die agrarpolitische Opposition stärken", über das "Bauernblatt" und den "Arbeitskreis junger Landwirte", über eine Kritik am "Bauernblatt"
- "Landarbeiter müssen Industrielöhne bekommen", über die Erhöhung von Löhnen für die Bauern und Landarbeiter
- "Serie: Die Feinde des Landes. Unilever - Margarine schmiert gut", über den Unilever Konzern und ihre Margarinesorten
- "Die Bank schlägt zu, die Bauern gucken in die Röhre", über zwei Firmen in Crailsheim
- "Landbofronten gegründet", über die Gründung einer Gruppe von Bauern und Landarbeitern in Dänemark
- "Kampf gegen Truppenübungsplatz", über den Truppenübungsplatz in Rothenthurm (Schweiz)
- "Reaktionäre Angriffe auf die Gesamtschule zurückschlagen", über die Gesamtschulen
- "Die Behörden sind auf dem rechten Auge blind", über neonazistische Umtriebe im Landkreis Uelzen und anderswo
- "Ein hoffentlich rechtzeitiger Reinfall", über den Einsturz eines Teils des Chemiewerks Stulln (Oberpfalz)
- "Stromanschluss liegt in weiter Ferne", über eine Familie ohne Anbindung ans Stromnetz
- "Die Feuerwehr im Betrieb", über den Einsatz der Feuerwehr auf den Höfen
- "Hessische Landesregierung läuft Amok", über die hessische Landesregierung
- "Seite der Landjugend: Wir wollen Frieden" über die Wintertagung der WLL am 13. Dezember in Körbecke
- "Frieden ist machbar, trotz Raketen als Nachbarn", über einen Bericht aus Oberhausen
- "Wir haben genug geKRIEGT", über eine Theateraufführung

Im Artikel "Warum lehnt die Arbeitsgemeinschaft 'Bauernblatt' eine Zusammenarbeit ab? Gemeinsam die agrarpolitische Opposition stärken" wird Kritik am "Bauernblatt" und dem "Arbeitskreis junger Landwirte" geübt. Dieser würde den "Aufbau von eigenständigen Verbänden" favorisieren und ins Fahrwasser des "ökologischen Landbaus" geraten. So würde der "Ruinierungsprozess der bäuerlichen Landwirtschaft" kaum zu stoppen sein. Der Weg zur Einheit könne nur darin bestehen, die "die agrarpolitische Opposition zu stärken".
Q: Freies Landvolk - Zeitung für die freie Landvolkbewegung, Jg. 5, Nr. 14, Stadland (Nds.), Januar 1982.

April 1982:
Die Nr. 15 der Zeitung "Freies Landvolk" erscheint. Herausgegeben wird sie nun von der "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk", die auf einer Versammlung am 13. und 14. März in Kaufungen in der Nähe von Kassel gegründet wurde (vgl. S. 8f. u. 16).

Artikel der Ausgabe sind:
- "Trotz hoher Verluste leitet der DBV keine Kampfmaßnahmen ein: das Agrarkapital ist gegen die bäuerliche Landwirtschaft", über Inaktivitäten des Deutschen Bauernverbandes, der keine Kampfmaßnahmen durchführen will
- "Resolution an den Vorstand des Niedersächsischen Landvolkverbandes", über die Resolution von Teilnehmern einer Versammlung am 16.2. und deren Forderung "unverzüglich wirksame Kampfmaßnahmen zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft einzuleiten"
- "Leserbriefe: Bauern klagen an", über Briefe an die Redaktion, u. a. mit dem Inhalt: "Vertritt der Bauernverband mich noch?"
- "Gemeinsam für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft eintreten. Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk", über den Bonner Agrarbericht für das Jahr 1980/81 und die Forderungen des Freien Landvolkes mit der Parole: "Stoppt die Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft"
- "Herr Staatssekretär gibt sich offen", über einen Staatssekretär im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium
- "Grönland will die EG verlassen", übe eine Volksabstimmung in Grönland
- "Die allerallerletzte Meldung. Ertl soll DLG-Präsident werden", über Ertl und die DLG
- "Protest gegen Truppenübungsplatz", übe eine Demo vor dem Regierungspräsidium in Tübingen
- "Demonstration gegen AKW Neckarwestheim", über eine Demo "gegen den Ausbau des Kernkraftwerkes Neckarwestheim"
- "Erfolgreicher Protest", über Proteste gegen einen Gefechtsübungsplatz
- "Einkommen der Bauern und Fischer 'stiegen' langsam", über das Einkommen von Bauern und Fischern
- "Mehr Pachtflächen - Höhere Pachtpreise", über das Pachtland und die Erhöhung der Pachtpreise
- "Narrenfreiheit?", übe die missliche Situation in der Landwirtschaft
- "Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk gegründet", über die Gründung der AG am 13./14. 3.
- "Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk", über den neuen Vorstand
- "Auszug aus dem Programm", über die Programmatik der Freien Landvolkbewegung
- "Alter Kesselwagen macht Atomkraftwerken Konkurrenz", über eine Biogasanlage in NS
- "Zuviel Nitrat im Grundwasser", über Nitratgehalte im Grundwasser
- "Der lange Arm der Kirche", über Kirchendokumente und den Bauern Johann Gump aus Herbertshofen
- "Atomkrieg im Sandkasten", über "Sandkastenpläne der Militärs"
- "Elbfischer blockieren Chemiewerk", über eine Blockade von Elbfischern vor der Dow Chemical in Stade
- "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", über die Bonner Umverteilung zugunsten der Reichen, Korruptheit von Politikern, die Neue Heimat und Vorteilsgewährung beim Steuererlass
- "International: 100. 000 Bauern in Paris", über eine Demo in Frankreich
- "Maul- und Klauenseuche in der DDR und Dänemark", über Seuchengefahren
- "Seite der Landjugend: Lernen von der SED", über Kriegsdienstverweigerung und die NVA
- "Liebe Leser", über einen Bericht der Redaktion: 'Freies Landvolk'"
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 5, Nr. 15, Stadland (Nds.), April 1982.

Juli 1982:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 16 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Zeitbombe tickt im Wald", über das Sterben der Wälder
- "So sahen die 'Kampfmaßnahmen' des DBV aus", über die Situation im DBV, der keine Kampfmaßnahmen gegen den Einkommensverlust in der bäuerlichen Landwirtschaft einleitet
- "Keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge", über die Erhöhung der Beiträge im Bauernverband
- "Französische, belgische und deutsche Bauern demonstrieren gemeinsam", über Proteste an den Grenzübergängen nach Luxemburg
- "Was ist aus unserem Vorschlag geworden?", über den Vorschlag der AG "Freies Landvolk" "für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft"
- "Leserbriefe", über Saat und Ernte
- "Mammutschweinestall im Westerwald", über die Errichtung eines Schweinestallkomplexes im Westerwald
- "Ökologischer Beratungsring erhalt keine Förderung", über das Land Niedersachsen, das die Unterstützung für einen "ökologischen Beratungsring" ablehnt
- "Bauern verteidigen ihr Land vor dem Mercedes-Stern", über eine Demo in Stuttgart
- "So hätten sie es gerne", über landwirtschaftliche Blätter aus dem Bonner Landwirtschaftsministerium
- "150 Bauern blockieren dänische Fleischimporte", über eine Blockade dänischer Fleischtransporter
- "Jährlich 20.000 Betriebe weniger", über den Rückgang der landwirtschaftlichen Betriebe
- "Noch'n Posten", über die Generalversammlung des Weltbauernverbandes (IFAP) in London
- "Wie man in Bonn den Agrarbericht frisiert! Wie man ein 'förderungswürdiger' Betrieb werden konnte! Die Schubladenbuchführung macht es möglich", über Trendmeldungen zur Einkommenssituation in der Landwirtschaft
- "EG Preisbeschlüsse stoppen Einkommensrückgang nicht", über, die Erhöhung der Preise für die Marktordnungsprodukte de EG
- "Skandal in der Sozialversicherung hält an", über die Belastungen der landwirtschaftlichen Kleinbetriebe mit Sozialbeiträgen
- "Investitionsbeihilfen: Der Staat fördert die Millionäre", über die Vernichtung von Arbeitsplätzen und sog. "Investitionsbeihilfen"
- "Erheblicher Anstieg der Verschuldung", über eine Agrarkredittagung des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes in Bonn
- "Fleißige Landfrauen", über die Arbeitsleistungen der Landfrauen
- "Finanzamt will Teilzeitbeschäftigung melken", über das zweite Haushaltsstrukturgesetz
- "Mr. President, wir leben in keiner Bananenrepublik!", über US-Präsident Reagan
- "Serie: Die Feinde des Landes: Kartellpreise stoßen die Bayer AG gesund", über die IG Farben und die Bayer AG
- "Stickstoffdünger im Preis vollständig überhöht", über Kalkammonsalpeter
- "Saurer Regen vergiftet Wälder. Die Zeitbombe im Wald", über die Zerstörung der Wälder
- "Wo der Amtsschimmel laut wiehert", über Brandbekämpfungsvereinbarungen
- "Hätte nicht ein Streifenwagen genügt?", über Camper in einem Wald und den Einsatz der Polizei
- "Küstenschutz nur zur Landgewinnung?", über Eindeichungen
- "Serie der Landjugend: Mit Frau und Maus zum Bund?", über die Wehrdienstzeitverlängerung
- "Bild Lügt, Stern betrügt: Der Bluff mit den Lehrstellen", über die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen
- "International: Südfranzösische Winzer demonstrieren", über eine Großkundgebung in Montpellier
- "International: Unzureichende Fleischversorgung in der DDR", über den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in der DDR
- "International: Neuer Bauernverband in Frankreich gegründet", über die Gründung der FNSEA
- "Die Hälfte aller dänischen Vollerwerbsbauern steht vor dem Ruin", über Agrarkredite und die dänische Regierung
- "Liebe Leser, über den Aufruf Mitglied der AG "Freies Landvolk" zu werden
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 5, Nr. 16, Stadland (Nds.), Juli 1982.

Oktober 1982:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 17 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Kalter Regierungswechsel in Bonn im Sinne des Kapitals. Es soll ein schärferer Wind wehen!", über die Regierungskrise
- "Ertl bleibt Minister", über Landwirtschaftsminister Ertl in der neuen Koalition (CDU/CSU/FDP)
- "Manöverterror brachte Schäden in Millionenhöhe", über Manöverschäden
- "Freies Landvolk erscheint öfters", über die Herausgabe der Zeitung
- "Leserbriefe", über Schweizer Bauern
- "Mammutschweinestall im Westerwald", über eine Agrarfabrik mit Schweinemastplätzen
- "Weiter mitwachsen oder weichen", über den Strukturwandel in der Landwirtschaft
- "Stärkere Verschuldung der Landwirtschaft", über Kredite der Land- und Fortwirtschaft
- "Viehhändler bekam sechs Monate", über die Verurteilung eines Viehhändlers
- "Finanzamt melkt nicht mehr", über das zweite Haushaltsstrukturgesetz
- "Drei Ochsenhalter machen Profit, die anderen Bauern bekommen nur den Schiet", über die Preussag Bleihütte
- "Was ist aus unserem Vorschlag geworden?", über den Vorschlag des "Freien Landvolks" "für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft"
- "Ein Schritt in die richtige Richtung", über Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik vom hessischen Landesminister Karl Schneider
- "Landsiedlungsgesellschaft erhält neue Gewinnquelle", über die niedersächsische Landsiedlungsgesellschaft
- "Neues Pachtgesetz in Aussicht", über die Entwürfe für ein neues Pachtgesetz
- "Serie: Die Feinde des Landes: Die 'Schöpfungsgeschichte' des Schokoladenkönigs", über die Stollwerk AG
- "Milliarden für Schnellen Brüter", über Kalkar
- "Wo es noch etwas zu holen gibt", über den Bundeshaushalt und die Streichung der Sozialausgaben und AEG Kanis
- "Investitionsbeihilfen als Selbstbedienungsladen", über Investitionszulagen
- "Fußmärsche von sechs Kilometern bis zur Schule: Schulkinder werden in das Unglück getrieben!", über Schulbusverbindungen, die dem Rotstift zum Opfer fallen
- "Widerstand gegen Atomfabrik", über Proteste gegen die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen
- "Totgeburten durch Sondermülldeponie", über die Alt- und Sondermülldeponie in Münchehagen
- "Ein Urteil gegen den Zwangsanschluss", über eine Klage des Wasserversorgungsverbandes Wesermünde- Mitte
- "Wird die Heide zur Wüste?", über die Nordheide
- "Demonstration für den ungehinderten Zutritt zum Baggersee", über einen Protest gegen den Verkauf des Wanhödener Baggersees in Nordholz
- "Chemische Kampfstoffe in der BRD", über die Giftgaslagerung
- "Geschönte Teuerungsrate", über die Preissteigerungsrate im Juli
- "Geringer Anstieg bei Lohnstückkosten", über Lohn- und Lohnstückkosten
- "Auf den Spuren der revolutionären Landvolkbewegung: Zuchthaus für deutsche Freiheit!", über die Bauernbewegung der 1920er Jahre
- "Liebe Leser", über die FDP, CDU/CSU und Lambsdorff
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 5, Nr. 17, Stadland (Nds.), Oktober 1982.

Januar 1983:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 18 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "DBV-Präsident Heeremann will Bundestagsabgeordneter und Minister werden. Heeremann muss zurücktreten", über den Präsidenten des DBV, Heeremann
- "Bauerneinkommen weiterhin rückläufig", über die Einkommen der Landwirtschaft, den Einkommensschwund in der bäuerlichen Landwirtschaft
- "Bonner Rotstift wütet bei den Sozialleistungen", über die Kürzungen im Sozialleistungsbereich
- "Gute Zeiten für Bodenspekulanten", über die Grunderwerbssteuer
- "Staatliche Kredithaie", über Bundesdarlehen
- "Kritik an Heeremann", über Ortsobmänner des Kreisbauernverbandes Reutlingen
- "Wird der Milchpreis gesenkt?", über die Herabsetzung des Interventionspreises für Milch
- "NRW streicht Schulmilchförderung", über die Streichung der Schulmilchförderung
- "Längere Vorbereitungszeit für Milch-Güteverordnung", über die Verordnung vom 1. Januar 1983
- "Für einen Liter Milch fünf Mark", über die WLL und ihre Recherchen für den Milchrichtpreis
- "DBV-Präsident Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck: Im Dienste des Agrarkapitalismus gegen die bäuerliche Landwirtschaft", über Heeremann
- "Präsident oder/und Minister?", über die Nominierung von Heeremann zur Bundestagswahl in seinem Wahlkreis
- "Der andere Kandidat", über Ignaz Kiechle
- "Gegen Parteien- und Ämterverfilzung", über die 'Ehrenämter' von Heeremann
- "Rekordernte - Sinnlose Ernte", über das Obstanbaugebiet im 'Alten Land'
- "Weitere Schweinefabrik geplant", über ein Kälbermastunternehmen
- "Bauern heizen Ministerpräsident Albrecht ein", über eine Demo gegen die geplante Atomanlage in Dragahn (Lüchow-Dannenberg)
- "Geheimer Wahlgang auf stille Örtchen", über Abstimmungslokale
- "Acht Jahre Kampf gegen Zwangsanschluss", über den Zugang zum öffentlichen Wasserleitungsnetz
- "1a Eselskoteletts und Kängurusteaks", über die Kantine von VW
- "Pershing-Unfall: US-Armee hantiert leichtfertig mit Atomraketen", über einen Unfall mit einem Schlepper für Atomraketen im Landkreis Karlsruhe
- "Rede des Abgeordneten Karl-Heinz Hansen im Bundestag: Weil es Kapitalinteressen gibt, wird diese Regierung gestürzt", über den Sturz von Kanzler Schmidt und die Rede von Hansen
- "Schulgeld um 600 Prozent erhöht", über die Erhöhung des Schulgeldes für die neue Fachschule für Landwirtschaft in Heilbronn
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 6, Nr. 18, Stadland (Nds.), Januar 1983.

März 1983:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 19 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Bauernsterben, Arbeitslosigkeit, schlechte Infrastruktur. Der ländliche Raum blutet aus", über die Ruinierung der bäuerlichen Landwirtschaft
- "DBV-Thesen vom Wachsen- oder Weichen", über eine Präsidiumssitzung des DBV
- "Nur 29 Prozent des Schadens ersetzt", über Entschädigungszahlungen
- "Gewerkschaft will Landarbeitern höhere Löhne sichern", über die Anpassung der Landarbeiterlöhne
- "Niedersächsischer Landvolkverband wurde heftig kritisiert", über den NLV, der sich gegen die WAA in Lüchow-Dannenberg ausspricht
- "Wieder auf der Tagesordnung: Zwangsversteigerung", über die Zwangsversteigerung von Bauernhöfen
- "Die größten Weinpanscher bleiben straffrei", über Weinkellereien
- "Dobler warnt vor der Aufsplitterung des landwirtschaftlichen Berufsstandes. Einheit ist eine schöne Sache, aber zu welchem Preis?", über den Präsidenten des Bauernverbandes Württemberg-Baden
- "Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Landvolkverbandes: Die Inkonsequenz treibt ihre Blüten", über die MV des Niedersächsischen Landvolkverbandes
- "Jeden Tag gehen 175 Hektar Bauernland verloren", über die landwirtschaftlich genutzte Fläche in der BRD
- "Landwirtschaftskammern erhöhen ihre Beiträge", über den Kammerbeitrag
- "Hoffnung der Bauern?", über Heeremans Aussichten auf das Ministerium im Bundeswirtschaftsministerium
- "So eine Überraschung", über die CDU in Osterholz-Scharmbeck
- "Die Geschichte des Getreidehändlers Kurt A. Becher", über den Getreidehändler Becher
- "International", u. a. über die Maul- und Klauenseuche in Dänemark
- "Wendemanöver auf Kosten des Waldes", über den sauren Regen
- "Braune Gespenster in Dornhausen", über faschistische Organisationen in der BRD
- "Weitere Zunahme der Ölpest in der Nordsee", über die Verschmutzung der Nordsee mit Rohöl
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 6, Nr. 19, Stadland (Nds.), März 1983.

Mai 1983:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 20 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Bis 1990 über 200.000 Vollerwerbsbetriebe weniger? Stoppt den Strukturwandel!", über die Ruinierung der Bauern und die Agrarpolitiker in Bonn
- "Bauerntag in Freiburg", über die Tagung des DBV am 1. Juli in Freiburg
- "Kungelei zugunsten von Parteifreunden", über ein Moorschutzprogramm, Entschädigungen und den Landwirtschaftsminister in Niedersachsen
- "Kiechle wurde Landwirtschaftsminister. Alter Wein in neue Schläuche", über den CSU-Politiker Kiechle
- "Leserbriefe", u. a. über die Agrarpolitik
- "Ausländerfeindlichkeit in der Landpresse", über das "Württembergische Wochenblatt für Landwirtschaft"
- "Der Deutsche Bauernverband muss die Interessen der bäuerlichen Landwirtschaft vertreten", über den DBV und seine Politik
- "Die ruhmlose Geschichte des DBV", über seine Gründungsgeschichte
- "Ein Bauer, der denkt, ist keiner mehr", über Konzeptionen von Landjugendarbeit
- "1963: Bäuerliche Notgemeinschaft", über eine Losung der Bäuerlichen Notgemeinschaft von 1963
- "Mit der Satzung hat das Agrarkapital seine Macht abgesichert", über die Satzung des DBV und Auszüge daraus
- "Der schwere Weg? Der Kampf um die Führung im DBV", über den Strukturwandel im DBV
- "Der richtige Weg? Konkurrenzverband zum DBV", über die Arbeit im DVB
- "Ist das der richtige Weg?", über den Brief eines Bauern zum DBV
- "Tausend Schüler demonstrieren", über eine Demo von Schülern in Dorum
- "International", u. a. über Bauern in Italien und Frankreich
- "Samtgemeinderat von Dannenberg lehnt WAA ab", über die Wiederaufbereitungsanlage für Kernbrennstoffe
- "Eindeichung gestoppt", über die Eindeichung der Nordstrander Bucht vor der Küste Frieslands
- "DBV für weiteren Strukturwandel", über den Präsidenten der Pfälzischen Bauern- und Winzerschaft
- "Aufruf an alle bäuerlichen Interessensgemeinschaften", über einen Aufruf "an zwölf verschiedene bäuerliche Gruppen"
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 6, Nr. 20, Stadland (Nds.), Mai 1983.

August 1983:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 21 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Dramatische Lage am Milchmarkt-Kontingentierung und verschärfter Milchpfennig drohen: Sollen nun die kleineren Betriebe in Brüssel die Zeche zahlen?", über die Brüsseler Agrarpolitiker und die nationale Kontingentierung der Milcherzeugung
- "Kundgebung auf dem Deutschen Bauerntag. Propagandaveranstaltung von Regierung und CDU", über die Kundgebung in der Stadthalle Freiburg
- "Heeremann unter leichtem Beschuss", über eine MV anlässlich des Bauerntages
- "Neues vom 'allgemeinen' Agrarkredit", über eine Wende in der Agrarpolitik
- "Vorschlag unserer Arbeitsgemeinschaft stieß auf Interesse", über den Vorschlag der AG '"Freies Landvolk" (siehe Nr. 20/1983)
- "Rettet den Wald jetzt", über eine Demonstration in Stuttgart
- "Dramatische Lage am Milchmarkt", über die Zuspitzung der Lage
- "Professor Dr. Seemann: Garantiepreise für Bauern, statt Interventionspreise für Verarbeiter", über eine Analyse von Seemann
- "Vorschläge zur Reform am Milchmarkt. Quotenregelung, gestaffelter Milchpreis, direkte Einkommenshilfe", über Forderungen für den Milchmarkt
- "War es eine Wende?", über die EG und die landwirtschaftlichen Einkommen in der BRD
- "Bauern vereiteln Flurbereinigung", über Informationsveranstaltungen zur Flurbereinigung
- Konzentration bei der Schweinehaltung hält an", über die Schweinehaltung in der BRD
- "Vergangenheit neu belebt", über die Mitgliederzeitschrift des Katholischen Deutschen Frauenbundes
- "Pachtpreise steigen weiter", über die Preise für landwirtschaftlich genutzte Flächen

Im Artikel "Vorschlag unserer Arbeitsgemeinschaft stieß auf Interesse" (S. 3) wird darauf verwiesen, dass "jede interessierte Gruppe der agrarpolitischen Opposition" ihre Vorstellungen "bis zum 1. September schriftlich formulieren" könne, "wie ein anzustrebender Dachverband aussehen sollte, welche Ziele und Forderungen er haben sollte, um einen vernünftigen Kompromiss unter den beteiligten Gruppen zu erreichen und möglichst zügig wirksame Aktionen zum Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft zu betreiben". Dazu sollen die Vorstellungen "unter den einzelnen Gruppen ausgetauscht" werden, um so ein "Meinungsbild zu erstellen". Auf einem gemeinsamen Treffen, Ende November 1983, wolle man dann "zu greifbaren Ergebnissen" kommen. Die Haltung der "Arbeitsgemeinschaft Bauernblatt" wird besonders kritisiert, da ihre "Verweigerungshaltung" wenig nützlich sei.
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 6, Nr. 21, Stadland (Nds.), August 1983.

November 1983:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 22 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Bergbauernhilfe auszahlen", über die Lage der klein- und mittelbäuerlichen Landwirtschaft
- "Weg mit den Milchquoten - Für den gestaffelten Milchpreis", übereinen Reformvorschlag für die Beseitigung der Überschüsse auf dem Milchmarkt
- "Rotwild für die Prominenz", über den niedersächsischen Landwirtschaftsminister Glup
- "Fremdkapitaleinsatz erneut gestiegen", über die Verschuldung der landwirtschaftlichen Nutzfläche
- "Agrarfabrik für 270.000 Hühner", über den gewerblichen Bau für Agrarprodukte
- "Initiative Bauern gegen die Nachrüstung", über eine Initiative von Bauern gegen die Nachrüstung
- "Parole an Scheune erzeugt Unlust", über Parolen gegen Gorleben
- "Gemeinsam für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft", über die agrarpolitische Opposition (AG Bauernblatt, AG Freies Landvolk, Bäuerliche AK Limburg, Bundschuh-Genossenschaft)
- "Bauern um Nordenham kommen nicht zur Ruhe", über die Bleihütte
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 6, Nr. 22, Stadland (Nds.), November 1983.

Januar 1984:
Von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk erscheint die Nr. 23 der Zeitung "Freies Landvolk".

Artikel der Ausgabe sind:
- "Rosarote Wochen bei der Bahn. Dunkle Zukunft für das Land", über die Sanierung der Bundesbahn
- "Die bäuerliche Landwirtschaft trägt die Hauptlast der sozialen Sicherungen", über die "sozialen Sicherungen in der Landwirtschaft"
- "Sozialistisches Teufelswerk", über den Bundesernährungsminister Kiechle
- "Einkommen steig um 30% und fällt um 30%", über das Wirtschaftshalbjahr 1982/83
- "Ferkelfabrik in Vechta", über Junghennen- Aufzuchtställe in Vechta
- "Nur 10% für die Winzer", über Verträge der Winzer mit der Erzeugergemeinschaft
- "Waren das noch Zeiten", über Grundbesitz und Grundbesitzer
- "Milchquoten führen zur Ruinierung der kleinen und mittleren Betriebe", über den EG-Gipfel in Athen
- "Sollen Milchquoten handelbar sein?", über den Bundesrat, der die für die Einführung von Milchquoten aussprach
- "Aktion im Bundestag gegen Milchkontigentierung", über eine Sitzung im Bundestag vom 12.10. zur Situation auf dem Milchmarkt
- "Die Quotenregelung und die Verbandspresse", über die Quotenregelung für Milcherzeuger
- "Landjugend ist gegen Quotenregelung", über eine Stellungnahme der Westfälisch-Lippischen Landjugend gegen die Quotenregelung
- "NATO-Tiefflieger terrorisieren die Bevölkerung in der Pfalz", über Düsenjäger im Tiefflug bei Westlich (Rheinland Pfalz)
- "Es geht auch anders", über Aktionen von Bauern gegen britische Truppen in Lippinghausen
- "Fuhre Mist vor amerikanische Kaserne gekippt", über einen "stinkenden Protest gegen die Stationierung von neuen Atomraketen"
- "Panzer pflügten rücksichtslos durch Rüben und Grünkohl", über ein Manöver vom 14.10-7.11.
- "Risikoreiche Schulbusfahrten", über einen Unfall eines Tanklastwagen mit einem Schulbus im Landkreis Cham in Bayern
- "Südzucker soll Domänen räumen", über die Verpachtung von landwirtschaftlichen Domänen und Hofgütern an juristische Personen
- "Liebe Leser", über Kiechle und andere
Q: Freies Landvolk, hrsg. v. d. Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk, Jg. 7, Nr. 23, Stadland (Nds.), Januar 1984.

15.04.1984:
Vom "Verlag Freies Landvolk" erscheint ein 2-seitiger Brief an alle Abonnenten mit der Mitteilung, dass die Zeitung "Freis Landvolk" ab sofort ihr Erscheinen einstelle. "Ursächlich für diese schnelle Maßnahme sind Kostengründe."

Weiter heißt es: "Auf längere Sicht gesehen wäre es ohnehin von der Arbeitsgemeinschaft Freies Landvolk zur Einstellung ihrer Zeitung gekommen, denn bei einer stärkeren Vereinheitlichung der agrarpolitischen Opposition wäre es ein Gebot der Solidarität gewesen, die Konkurrenz verschiedener bäuerlicher Zeitung aufzuheben." Als Alternative biete sich das "Bauernblatt" an, das man "im wesentlichen für sehr positiv" halte. Es sei nun "die einzige Zeitung der agrarpolitischen Opposition, die regelmäßig erscheint und wichtige Informationen, Hintergründe und Diskussionen vermittelt". Alle Leser werden aufgerufen, Abonnenten des "Bauernblatts" zu werden.
Q: Verlag Freies Landvolk: Brief an alle Abonnenten der Zeitung "Freies Landvolk", Stadland, 15. April 1984.

Letzte Änderung: 05.09.2016