Braunschweig: 'Kommunistische Studentenzeitung'
Organ des Kommunistischen Studentenbundes Braunschweig (KSB)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 13.12.2020

Es können hier nur einige Ausgaben der 'Kommunistischen Studentenzeitung' des Kommunistischen Studentenbundes Braunschweig (KSB) des Kommunistische Bund Westdeutschland (KBW), die die 'Rote Hochschul Zeitung' fortführte, vorgestellt werden. Wir bitten um Ergänzungen.

Wir danken Dr. Bernd Rother und der Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn für die Unterstützung.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

28.10.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 27.10.1975, 3.11.1975) Nr. 1 heraus mit dem Leitartikel "Den Zusammenschluss der Studentenmassen gegen den bürg. Staat herstellen!" zu den VDS-Aktionstagen

Weitere Artikel sind:
- "Umbenennung", da die Zeitung nicht an der Institution Hochschule klebe und auch die Politik für die Beschäftigten nicht bearbeite;
- "Fb Physik: 29 Studenten 13 Plätze";
- "Fb Politik: Stelle gestrichen";
- "Fb Psychologie: Studenten rauskomplimentiert";
- "FHS: Von 1000 bekamen 50 einen Studienplatz" an der FH für Sozialarbeit und Sozialpädagogik;
- "Studenten gegen Umdruckkosten" von der Zelle Germanistik;
- "FHS: Bezahlung von Studienmaterial durch Studenten verhindert!";
- "Fb Chemie: Graduiertenförderung gestrichen" zur Grafög;
- "'Meine Mutter muss arbeiten, damit ich studieren kann'" zum BAFöG;
- "Bafög-Streichung in der E-Technik";
- "Wie die Jusos den Zusammenschluss betreiben" vermutlich vom Fachbereich Psychologie;
- "Demonstration gegen die Fahrpreiserhöhung 1. Nov." mit dem Aufruf zur KBW-Veranstaltung am 30.10.1075 und einer Glosse zur Unterschriftensammlung des KSV für eine außerordentliche VV, die der AStA auf den 4.11.1975 verschob. Angekündigt wird: "Mittwoch und Donnerstag, Mensa: Rotes Signal mit Liedern zu den Fahrpreiserhöhungen";
Quelle: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 1, Braunschweig 28.10.1975

03.11.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 28.10.1975, 10.11.1975) Nr. 2 als Extra zum § 218 in einer Auflage von 1000 Stück heraus mit dem Leitartikel " Weder SPD/FDP- noch CDU-Entwurf: Der Kampf gegen den §218 muss weitergeführt werden!" mit einem eigenen Vorspann und einem Text aus der 'KVZ' Nr. 43.

Weitere Artikel sind:
- "Warum ich für Streichung des §218 bin";
- "DKP-Studenten: Nichts geht mehr" zum §218 bzw. zum 'Kommunist' der DKP-Hochschulgruppe Braunschweig;
- "Ich war gezwungen, abzutreiben";
- "Politik-Professor Lompe: 'Die Unterschriftensammlung ist eine Aufforderung zum Verfassungsbruch'" zum Volksentscheid;
- "PH-Dekanin Bäuerle für staatliche Bevormundung!".

Aufgerufen wird zur Veranstaltung des Komitees am 4.11.975 und zur Kundgebung am 7.11.1975, zur Unterschriftensammlung und Mitarbeit im Komitee Braunschweig "Volksentscheid gegen den §218!", angekündigt wird eine Demonstration.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 2, Braunschweig 3.11.1975

10.11.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.11.1975, 26.11.1975) heraus mit der Schlagzeile "Weg mit den Fahrpreiserhöhungen" mit dem Aufruf zur Demonstration am 15.11.1975 ab Kohlmarkt.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Weg mit den Fahrpreiserhöhungen, Braunschweig 10.11.1975

26.11.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 10.11.1975, 3.12.1975) heraus mit dem Leitartikel "Die Lage der Studenten macht einheitliche Kampfaktionen notwendig!" mit einem Resolutionsvorschlag für die VVs der TU, FHS und SHfbK.

Dokumentiert werden "Beschlüße zu Urabstimmungen und Streiks" von PH, TU und FHS.

Ein Artikel stellt fest: "Die Reaktion fürchtet den Zusammenschluß der Studenten".

Aufgerufen wird zur Veranstaltung "Die Hochschulen werden für die Jugend der besitzlosen Klassen dichtgemacht" um 19.30 Uhr.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Lage der Studenten macht einheitliche Kampfaktionen notwendig!, Braunschweig 26.11.1975

03.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 26.11.1975, 8.12.1975) heraus mit der Schlagzeile "Gericht soll Studenten Streik untersagen: Ja - zum aktiven Streik" zur von der VV am 28.11.1975 beschlossenen Urabstimmung über einen Streik im Rahmen der VDS-Aktionstage.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Gericht soll Studenten Streik untersagen: Ja - zum aktiven Streik, Braunschweig 3.12.1975

08.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.12.1975, 10.12.1975) als Extra "Für die Einstellung aller Lehrer! Einheitsschule unter Kontrolle des Volkes!" heraus mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 10.12.1975 um 19.30 Uhr sowie zu Demonstration und Kundgebung "Gegen die schlechten Verhältnisse im Schulwesen" am 10.12.1975 um 15.30 Uhr ab Altstadtmarkt.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Für die Einstellung aller Lehrer!, Braunschweig 8.12.1975

10.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 8.12.1975, 11.12.1975) heraus mit der Schlagzeile "Aktiver Streik in allen Veranstaltungen nötig!" mit einem Artikel aus der 'Braunschweiger Zeitung' vom 10.12.1975, Berichten aus den Fachbereichen Politik, Politik, Chemie, Bauing, Mathephysik, Germanistik, Informatik und Pharmazie, und dem Aufruf zur heutigen GEW-Demonstration.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Aktiver Streik in allen Veranstaltungen nötig!, Braunschweig 10.12.1975

11.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 10.12.1975, 11.12.1975) als Extra "Die Streikfront steht und wird stärker!" heraus mit Berichten aus Politik, Psychologie, Geschichte, Anglistik, Chemie, Germanistik, Bauingwesen, Mathe / Physik, von PH und SHfbK.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Die Streikfront steht und wird stärker!, Braunschweig 11.12.1975

11.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 11.12.1975, 15.12.1975) als Extra "Zusammenschluß gegen die Reaktion ist notwendig!" heraus zum Hochschulrahmengesetz (HRG) und zum § 130a mit dem Aufruf zur § 130a-Kundgebeung des KBW am 13.12.1975 auf dem Kohlmarkt.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Zusammenschluß gegen die Reaktion ist notwendig!, Braunschweig 11.12.1975

15.12.1975:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 11.12.1975, 12.1.1976) als Extra "Aktiver Streik durchgesetzt - eine Schlappe für den Staat, ein Schritt voran für den Zusammenschluß der Studenten" heraus mit den Abschnitten:
- "Gegen wen wendet sich die Bewegung an den Hochschulen?";
- "Die AKTIVE Bestreikung und Verhinderung der Lehrveranstaltungen war die einzige Möglichkeit, unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen!" wo berichtet wird, dass der MSB-AStA an der FHS nicht einmal eine VV einberief, sondern Planungstage propagierte;
- "Der Streik war ein Erfolg für den Zusammenschluß der Studentenmassen gegen den Staat! Ein dauerhafter Zusammenschluß ist nötig!" zur von 15 Studenten gegründeten Fachbereichsgruppe Chemie, was auch in Mathe / Physik geplant sei.

Ein Kasten "Freie politische Betätigung - Monopol für Juso / MSB?" berichtet von der niedersächsischen Studentendemonstration am 12.1.2.1976 in Hannover, wo der zentrale KBW-Lautsprecherwagen von je einem Juso- und MSB-Lautsprecherwagen eingerahmt wurde.

Der Artikel "Chile: Dezember 75 - Die Militärdiktatur verschärft die Repression gegen den Widerstand des Volkes" lädt ein zum Chilekomitee Braunschweig.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Aktiver Streik durchgesetzt, Braunschweig 15.12.1975

12.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 15.12.1975, 19.1.1976) in einer Auflage von 1000 Stück heraus mit dem Leitartikel "Den Kampf um Rechte gegen den Staat führen" mit dem Aufruf, die Kandidaten der Fachbereichsgruppen zu wählen.

Enthalten ist das "Aktionsprogramm des KSB zu den Wahlen", auf dessen Grundlage auch Stellung genommen wird "Zu den Kollegialorganen".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Den Kampf um Rechte gegen den Staat führen, Braunschweig 12.1.1976

19.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.1.1976, 19.1.1976) als Extra "Pierick zu feige zu Stellungnahme!" heraus mit dem Aufruf zur Kundgebung "Weg mit dem Ordnungsgeld!" am 20.1.1976 um 12 Uhr, Forum.

Dokumentiert wird der Artikel der 'Braunschweigischen Zeitung', "BdWi fordert Rektor auf, die Klage zurückzuziehen".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Pierick zu feige zu Stellungnahme!, Braunschweig 19.1.1976

19.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.1.1976, 20.1.1976) vermutlich in dieser Woche heraus mit dem Leitartikel "Mensapreise - Untersuchung des Mensaessens in Braunschweig ergab: 21,3% Nahrungsversorgung zu wenig" zu den Forderungen des Studentischen Rats (SR) vom 12.1.1976 und der VV vom 14.1.1976 nach Erhöhung der Nahrungsmenge und Rücknahme der Mensapreiserhöhung mit einem Kasten "Neue Milchmädchenrechnung?" zu den Schweinefleischpreisen.

Weitere Artikel sind:
- "Juso als einzige für Mensapreiserhöhung!";
- "Chemie: Fachbereichsgruppe gegründet" Anfang des Jahres;
- "Chemie: Tutoren sollen entlassen werden";
- "Politik: Scheinverweigerung verhindert!";
- "Germanistik: Prof. Stenzel mit Anwesenheitsliste abgeblitzt";
- "§218: Die Tube und der Paragraf 218: Die Frage zur Lage - Diesmal: KSB - Dafür oder dagegen?" zum Organ des RCDS;
- "Cyankali - der §218 muss weg!" zu den Aufführungen im Staatstheater am 23., 26. und 29.1.1976, aus der 'KVZ-Ortsbeilage';
- "Der Lohnkampf im öffentlichen Dienst verdient unsere Unterstützung" zur ÖDTR;
- "Architektur: Entwurfslehrstühle beginnen Säuberungswelle";
- "FHS: Bespitzelung durch den Verfassungsschutz auch im Praktikum" an der Fachhochschule für Sozialwesen Braunschweig / Wolfenbüttel bzw. in der JVA Wolfenbüttel;
- "Das Volk wird sich seine unverzichtbaren Rechte niemals nehmen lassen!" zur 13. Strafrechtsänderung (SRÄ - vgl. 16.1.1976);
- "'Dürfen Neurotiker studieren?'" zu den psychologischen Tests der ZVS.

Aufgerufen wird zur Filmveranstaltung "Der Sieg des kambodschanischen Volkes" am 10.2.11976 im Haus der Jugend - Neustadtmühle.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Mensapreise, Braunschweig o. J. (1976)

20.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.1.1976, 21.1.1976) als Extra "Wahlen zu den stud. Vertretungsorganen: Worauf kommt es an?" heraus mit der Aufforderung, die "Listen der Aktionseinheit im Kampf für die Rechte und Forderungen der Studenten" zu unterstützen, auf denen der KSB gemeinsam mit der Institutsgruppe Chemie und Studenten aus den ähnlichen Ansätzen in anderen Fachbereichen kandidiert.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Wahlen zu den stud. Vertretungsorganen: Worauf kommt es an?, Braunschweig "20.1.1975"

21.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 20.1.1976, 28.1.1976) als Extra "Piericks Stellungnahme ist eindeutig! Weitere Kampfmaßnahmen müssen geplant werden!" heraus zur Androhung von Ordnungsgeldern durch den Rektor, wogegen 1500 Unterschriften gesammelt wurden und gestern 200 an der Kundgebung teilnahmen.

Vorgeschlagen wird eine Demonstration am 28.1.1976, wobei für die Forderung danach an den AStA eine Musterresolution für Lehrveranstaltungen und Fachschaftsräte enthalten ist.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Piericks Stellungnahme ist eindeutig!, Braunschweig 21.1.1976

28.01.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 21.1.1976, 2.2.1976) als Extra "Alle zur Rektoratsbelagerung - Aktiver Mensaboykott!" heraus mit dem Aufruf für den 29.1.1976, 11.30 Uhr Forum, wofür mit einem Zug durch die Lehrveranstaltungen mobilisiert werden soll.

Der AStA habe für den 29.1.19176 eine Notverpflegung organisiert.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Alle zur Rektoratsbelagerung, Braunschweig 28.1.1976

04.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 28.1.1976, 8.2.1976) vermutlich Mitte dieser Woche heraus mit dem "Vorschlag für das Aktionsprogramm des Asta im nächsten Semester" zur AStA-Wahl am 9.2.1976.

Erläutert wird: "Warum dieses Programm?".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Vorschlag für das Aktionsprogramm des Asta im nächsten Semester, Braunschweig o. J. (1976)

08.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 4.2.1976, 9.2.1976) vermutlich heute heraus mit der Schlagzeile "Wahlen zum Studentischen Rat", deren Auszählung gestern Abend stattfand. RCDS, AKU und die nicht mehr kandidierende Luchs-Chemie büßten 2 Sitze ein, während der KSV mit 39 Stimmen seinen Sitz behielt, die Jusos 160 Stimmen verloren, aber für ihre 268 Stimmen ihre 6 Sitze behielten, der MSB incl. HAM und Liste GO 320 statt vorher 187 Stimmen erhielt und 7 statt vorher 2 Sitze, und statt 10 nur noch 5 Unorganisierte gewählt wurden. Von den Listen der Fachbereichsgruppen, die mit 355 Stimmen 6 Sitze erhielten, gingen 313 Stimmen und 5 Sitze an den KSB, der in Geschichte und Mathe/Physik je einen Sitz verlor und in Anglistik nicht kandidierte.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Wahlen zum Studentischen Rat, Braunschweig o. J. (1976)

09.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 8.2.1976, 9.2.1976) in einer Auflage von 500 Stück heraus mit der Schlagzeile "Gegen Loschke kann man sich nur mit Druck durchsetzen!" zur Mensapreiserhöhung und dem von der VV beschlossenen Boykott. Eingetreten wird dafür, Ketten zu bilden. Abgelehnt wird die Forderungen von Jusos und MSB nach Preisstop.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Gegen Loschke kann man sich nur mit Druck durchsetzen!, Braunschweig 9.2.1976

09.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 9.2.1976, 12.2.1976) in einer Auflage von 500 Stück heraus mit der Schlagzeile "Loschke will 9000 DM! Aber: Der Kampf gegen die Mensapreiserhöhung läßt sich nicht aufhalten!" zur Schadensersatzforderung. Eingetreten wird für einen längeren Boykott im Sommersemester.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Loschke will 9000 DM!, Braunschweig 9.2.1976

12.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 9.2.1976, 12.2.1976) heraus mit dem Leitartikel "ASTA-Wahlen an der TU", die am 9.2.1976 im Studentischen Rat (SR) erfolgten, wobei ein Juso / MSB / Unorganisierten-AStA 23 Stimmen erhielt.

Weitere Artikel sind:
- "Die Position der Studenten ist gestärkt - Wie geht's weiter?";
- "Institutsgruppe Politik gegründet";
- "Chemie: Das Tutorenprogramm muss der Verfügung der Studenten unterstellt werden" mit einer "Richtigstellung";
- "Abteilungssitzung E-Technik gesprengt" am 2.2.1976;
- "PH: Wie ein Prof Dekan werden will - Eine Sumpfblüte täuscht vor, die Nelke zu sein!" aus der Zelle Politik / PH;
- "Architektur: Studienverschärfung zurückgewiesen";
- "Germanistik: Neue Studienverschärfung geplant!" von der Zelle Germanistik;
- "Politik: Aufnahmeprüfung für Seminar";
- "Fachschaftsgruppe Psychologie gebildet" Ende Januar;
- "Diplomanden gegen Konkurrenz", aus der Zelle Psychologie;
- "PH: Dekan gegen Kambodscha-Basar" am 10.2.1976;
- "Bundeswehrpsychologin im Seminar" an der TU am 9.2.1976;
- "PH: Wochenendseminar" im Fachbereich Politik;
- "Mensapreise";
- "Schützt die Verfassung vorm Verfassungsschutz?" zur 'MIPH' Nr. 3 vom 26.1.1976;
- "KSV: Weg in die Arme der Reaktion angetreten" und nur noch am Kampf gegen den MSB interessiert;
- "Zusammenschluß gegen die Reaktion ist notwendig! Weg mit dem §130 (88a)";
- "Eine starke Demonstration gegen den §218 vorbereiten" mit der Darstellung der "Aktivitäten des Hochschulkomitees";
- "Seht Euch diese Typen genau an" zu Henze und Pierick bzw. den Ordnungsgeldern.
Q: Kommunistische Studentenzeitung ASTA-Wahlen an der TU, Braunschweig 12.2.1976

12.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.2.1976, 23.2.1976) heraus mit der Schlagzeile "Loschke versucht, Boden gutzumachen - um die Erhöhung durchzubekommen!" zu den Mensapreisen bzw. dem Mensaboykott am 29.1.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Loschke versucht, Boden gutzumachen - um die Erhöhung durchzubekommen!, Braunschweig 12.2.1976

16.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.2.1976, 23.2.1976) vermutlich in dieser Woche in einer Auflage von 250 Stück heraus mit der Schlagzeile "Landesregierung und Loschke ziehen für Preiserhöhungen ins Feld: Sie werden die Schlacht gegen die Mensapreise verlieren!" zur Satzungsänderung der Landesregierung für die Studentenwerke mit der Forderung nach einem einwöchigen Mensaboykott ab 1.4.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Sie werden die Schlacht gegen die Mensapreise verlieren!, Braunschweig o. J. (1976)

23.02.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.2.1976, 15.3.1976) vermutlich in dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Rektorat erwirkt Zahlungsbefehl gegen KSB-Genossen: Die Wahrheit ist gebührenpflichtig!" zum Zahlungsbefehl über 120 DM vom 20.2.1976 wegen Benutzung von Hörsälen am 26.11.1975 und 9.12.1975.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Wahrheit ist gebührenpflichtig!, Braunschweig o. J. (1976)

15.03.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 23.2.1976, 25.3.1976) als Extra "Keine Verteilung der sechs Architekturstudenten! Kommt zum Prozess" heraus mit dem Aufruf zum Prozeß vom 16.-18.3.1976 und 23.-25.3.1976 im Landgericht.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Keine Verteilung der sechs Architekturstudenten!, Braunschweig 15.3.1976

25.03.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 15.3.1976, 8.4.1976) als Extra "Abgeurteilt werden soll die selbständige Bewegung der Studenten! Heute ab 11 Uhr Gerichtsverhandlung und Urteilsspruch des Gerichts im Landgericht Münzstr., Zimmer 134" heraus zum Prozeß gegen sechs Architekturstudenten.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Abgeurteilt werden soll die selbständige Bewegung der Studenten!, Braunschweig 25.3.1976

08.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 25.3.1976, 12.4.1976) heraus mit der Schlagzeile "VDS-MV: Die Studentenbewegung soll auf's Bügelbrett!" zur am 3.4.1976 beendeten VDS-MV in Köln. Ein Kasten dokumentiert: "Die wichtigsten Beschlüsse der Mitgliederversammlung der VDS".
Q: Kommunistische Studentenzeitung VDS-MV: Die Studentenbewegung soll auf's Bügelbrett!, Braunschweig 8.4.1976

12.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 8.4.1976, 14.4.1976) als Extra "Der 'verantwortungsvolle' Vorschlag des Landtagsabgeordneten Prof. Pöls zur Lehrernichteinstellung: 'Meine Herren, sie haben jetzt noch Zeit ihr Studienfach zu wechseln!'" heraus zum Fachbereich Geschichte mit der Forderung nach Einstellung aller Lehrer.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra 'Meine Herren, sie haben jetzt noch Zeit ihr Studienfach zu wechseln!', Braunschweig 12.4.1976

14.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.4.1976, 21.4.1976) in einer Auflage von 500 Stück heraus mit der Schlagzeile "Der Mensaboykott muß vorbereitet werden" zur Resolution des Studentischen Rats (SR) vom 12.4.1976. Kritisiert werden die Jusos.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Der Mensaboykott muß vorbereitet werden, Braunschweig 14.4.1976

21.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 14.4.1976, 21.4.1976) heraus mit dem Leitartikel "Für erfolgreichen Mensaboykott ist die Verhinderung der Essensausgabe notwendig!" zur Erhöhung der Mensapreise.

Weitere Artikel sind:
- "keine 1,80 an der SHfBK!" zu den Preiserhöhungen in der dortigen Cafeteria bzw. Nebenmensa;
- "Frankreich: Studenten besetzen Hochschulen" aus der 'KVZ';
- "Fachbereiche: Widerstand gegen Studien- und Prüfungsverschärfungen" mit Berichten aus Politik, Chemie, E-Technik, Germanistik, Chemie und von der PH;
- "Psychologie: Widerstand gegen Prüfungsverschärfungen" von der Zelle Psychologie;
- zwei Berichte der Zelle Mathe / Physik zur Fachbereichsgruppe und den Anfängerpraktika;
- "Geschichte: was von den Wahlversprechen der bürgerlichen Parteien zu halten ist" zu Prof. Pöls;
- "Wie man den Lehrermangel wegrechnet";
- "Waldlauf statt Klassenkampf" zu einem Biologieseminar an der PH;
- "Pädagogik: Lehrbetrieb vor dem Zusammenbruch";
- "Aus dem Bericht einer Lehrerin: Erfahrungen aus der Hauptschule" aus der 'KVZ';
- ein Bericht zur Westsahara mit dem Aufruf zur Spendensammlung;
- "Die Jusos in den VDS: Hemmschuh für die Studentenbewegung" zur VDS-MV (vgl. 31.3.1976);
- "Politische Entlassung zurückgeschlagen - Generalmajor Garken fürchtet die Öffentlichkeit" zum Panzerschützen Bredenkamp aus der 1./PzBtl 21;
- "ÖTV-Tarifrunde beendet: Gegen Lohnabbau, kapitalistische Rationalisierung, politische Entrechtung" zur ÖDTR;
- "Die Sowjetunion - eine imperialistische Macht" zur Zeitung der DKP-Hochschulgruppe 'Der Kommunist' vom März 1976.

Aufgerufen wird zur Veranstaltung "Die 'freiheitlich-demokratische' Grundordnung: Grundstein von Imperialismus und Reaktion" zur FdGO am 27.4.1976 in der TU.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Für erfolgreichen Mensaboykott ist die Verhinderung der Essensausgabe notwendig!, Braunschweig 21.4.1976

21.04.1976:
Der Kommunistische Studentenbund (KSB) Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 21.4.1976, 26.4.1976) vermutlich Anfang dieser Woche in einer Auflage von 500 Stück heraus mit dem Leitartikel "KB-Nord: 'Einmalige Angelegenheit' auch in Braunschweig" zu der Afrika-Veranstaltung des KB in Hamburg und den Afrika-Veranstaltungen in Braunschweig am 23.4.1976 vom KB mit ZANU und ELF Eritrea sowie am 29.4.1976 vom AStA zusammen mit der griechischen, türkischen und arabischen Studentenvereinigung mit einem Vertreter der MPLA Angola. Der KSB ruft auf zu seiner Afrika-Veranstaltung am 5.5.1976.

Enthalten ist auch der Artikel "Der KB-Nord ruft zur Verteidigung der sozialimperialistischen Einmischung auf" zu Angola.
Q: Kommunistische Studentenzeitung KB-Nord: 'Einmalige Angelegenheit' auch in Braunschweig, Braunschweig o. J. (1976)

26.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 21.4.1976, 27.4.1976) in einer Auflage von 500 Stück heraus mit der Schlagzeile "Pierick droht mit Schadensersatz: Die Essenausgabe muß trotzdem verhindert werden" zum Mensaboykott.

Berichtet wird, daß sich die auf der KNS die Juso-ASten weigerten, den Mensaboykott zu unterstützen. Ein Kasten schildert die "Verschärfung der Arbeitshetze in der Mensa".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Essenausgabe muß trotzdem verhindert werden, Braunschweig 26.4.1976

27.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 26.4.1976, 28.4.1976) vermutlich heute heraus mit der Schlagzeile "Anträge zur Vollversammlung" zu den Mensapreiserhöhungen, den VDS-Aktionstagen und für eine Demonstration "Einstellung der Fahrpreisprozesse!".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Anträge zur Vollversammlung, Braunschweig o. J. (1976)

28.04.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 27.4.1976, 3.5.1976) heraus mit der Schlagzeile "Die Kämpfe der Völker im südlichen Afrika schreiten voran - der Asta verteidigt die sozialimperialistische Einmischung!" zur Solidaritätsveranstaltung mit der MPLA Angola am 29.4.1976.

Angekündigt wird eine KSB-Veranstaltung "Die Kämpfe der Völker im südlichen Afrika schreiten voran - der MSB verteidigt die sozialimperialistische Einmischung!" am 5.5.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Kämpfe der Völker im südlichen Afrika schreiten voran, Braunschweig 28.4.1976

03.05.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 28.4.1976, 4.5.1976) heraus mit der Schlagzeile "Veranstaltung des KSB: Die Kämpfe der Völker im südlichen Afrika schreiten voran - der MSB verteidigt die sozialimperialistische Einmischung!" am 5.5.1976 mit einem Referat des Sekretärs der KBW Ortsgruppe. Entlarvt werden soll die "konterrevolutionäre Propaganda des MSB-Spartakus, die auch von den Jusos und dem KB-Nord unterstützt wird".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Kämpfe der Völker im südlichen Afrika schreiten voran, Braunschweig 3.5.1976

04.05.1976:
Die PH-Zellen des KSB Braunschweig des KBW geben die 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.5.1976, 19.5.1976) heraus mit der Schlagzeile "Gegen den Erlaß - Eintägiger Warnstreik!" zum Erlaß des KuMi vom 4.2.976 zur genauen Beachtung der Prüfungsordnung (PO). Gefordert wird ein "Einspruchsrecht der Studentenvertreter bei jeder Änderung der Studien- und Prüfungsbedingungen!"

Aufgerufen wird zur VV in der Aula um 12.30 Uhr.
Q: Kommunistische Studentenzeitung - PH-Zellen Gegen den Erlaß - Eintägiger Warnstreik!, Braunschweig 4.5.1976

19.05.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 4.5.1976, 19.5.1976) Nr. 2 heraus mit dem Leitartikel "Unbefristeter Streik an der PH" seit dem 18.5.1976, nachdem bereits vom 12. bis 14.5.1976 ein Warnstreik stattfand.

Weitere Artikel sind:
- "Technische Hochschule Darmstadt: Für eine Woche wurde der Lehrbetrieb bestreikt" aus der 'KVZ';
- "FS-Raum-Technik 'zurückerobert'" aus der E-Technik;
- "Germanistik: Erfolg gegen Anwesenheitslisten";
- "Chemie: Einführung von PC-Klausuren verhindert";
- "PH: Kampf gegen Lernmittelgebühren";
- "PH: Psychologen rechtfertigen Prüfungsverschärfungen";
- ein Bildbericht vom Besuch des Ministers für Bildung und Wissenschaft, Rohde, in Göttingen;
- "Chemie: Einspruchsrecht gegen Blaschelles Schikane gefordert";
- "Psychologie: Aktionen gegen die Prüfungsverschärfungen in Psychologie";
- "Die Reaktionäre rüsten zum Kampf" zum BFdW und zur RCDS-Hochschulgruppe Braunschweig;
- "Weg mit dem Verfassungsschutzgesetz";
- "Die bisherige Praxis der Bespitzelung" zur Forderung des Fachschaftsrats Geschichte an MdL Prof. Pöls, sich vom Verfassungsschutzgesetz zu distanzieren;
- "Mensapreise: Die Essensausgabe muß verhindert werden" mit dem Vorschlag einen der Aktionstage in der Mensa durchzuführen.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 2, Braunschweig 19.5.1976

19.05.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.5.1976, 20.5.1976) als Extra heraus mit dem Leitartikel "Donnerstag 14 Uhr TU-VV" mit der Forderung "Die VDS-Demonstration muss Forderungen gegen den Staat erheben und bundesweiten Streik androhen!" mit einer bereits vom FSR Geschichte verabschiedeten Resolution.

Weitere Artikel sind:
- "Sofortige Einstellung von R. Hiepe und F. Meyer!", die die DKP unterstützten;
- "Rektorat prozessiert gegen 2 Studenten" wegen Nichtbezahlung von Raummieten für KSB-Veranstaltungen;
- "Weg mit dem Verfassungsschutzgesetz".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Donnerstag 14 Uhr TU-VV, Braunschweig 19.5.1976

20.05.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.5.1976, 3.6.1976) heraus , die am 25.5.1976 in der TU stattfinden soll.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Veranstaltung: Weg mit dem KPD-Verbot!, Braunschweig 20.5.1976

03.06.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 20.5.1976, 18.6.1976) als Extra "SPD für Berufsverbote, Regelstudienzeit und politische Bespitzelung - Unser Zusammenschluß gegen den Staat ist nötig!" heraus zum Auftritt von Kühbacher, Bundestagskandidat der SPD, auf der gestrigen TU-VV.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra SPD für Berufsverbote, Braunschweig 3.6.1976

18.06.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.6.11976, Sept. 1976) als Extra "Auf der VDS-Demonstration Forderungen gegen den Staat erheben!" heraus zur Demonstration am 22.6.1976 in Bonn, für die es Karten beim AStA und beim KSB gibt.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Auf der VDS-Demonstration Forderungen gegen den Staat erheben!, Braunschweig 18.6.1976

September 1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 18.6.11976, 16.9.1976) vermutlich im September heraus mit der Schlagzeile "Die Jusos: Eifrige Verfechter von Privateigentum und Berufsverboten!" zur Beklebung von Juso-Plakaten für eine Wahlveranstaltung "Contra rechts" mit Aufklebern mit Aussagen von Jusos.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Jusos: Eifrige Verfechter von Privateigentum und Berufsverboten!, Braunschweig o. J. (1976)

16.09.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. Sept. 1976, 21.9.1976) heraus mit der Schlagzeile "'Die allgemeine Tendenz der kapitalistischen Produktion geht dahin, den Lohnstandard nicht zu heben, sondern zu senken' (Karl Marx)" und einem Schaubild "Lohnentwicklung der Industrie von 1970 bis 1976".
Q: Kommunistische Studentenzeitung 'Die allgemeine Tendenz…', Braunschweig 16.9.1976

21.09.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 16.9.1976, 28.9.1976) in einer Auflage von 500 Stück heraus mit dem Leitartikel "Beschluß der Landesregierung: Studentenwerke sollen verschärft kontrolliert werden". Berichtet wird über die Entlassung von 7 Mensafrauen.

Der Artikel "Die Bourgeoisie will die Schlinge enger ziehen" befaßt sich mit dem BAFöG.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Beschluß der Landesregierung: Studentenwerke sollen verschärft kontrolliert werden, Braunschweig 21.9.1976

28.09.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 21.9.1976, 1.10.1976) als Extra "Weg mit den Prozessen gegen die Gegner der Fahrpreiserhöhungen!" heraus zu den bisherigen drei Prozessen mit Strafen von insgesamt 1400 DM und dem nächsten Prozeß am 30.9.1976. Protestresolutionen wurden verabschiedet vom FSR Psychologie und der Fachbereichsgruppe Politik.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Weg mit den Prozessen gegen die Gegner der Fahrpreiserhöhungen!, Braunschweig 28.9.1976

01.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 28.9.1976, 11.10.1976) vermutlich Ende dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Das Volk von Zimbabwe muß die Macht haben! Juso und MSB fördern imperialistisches Manöver!" zur Ablehnung einer Zimbabwe-Veranstaltung des FSR Politik durch den Juso Rother und durch Hardt "(MSB-nah)".

Aufgerufen wird zum Solidaritätsfest am 3.10.1976 im Lindenhof.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Juso und MSB fördern imperialistisches Manöver!, Braunschweig o. J. (1976)

11.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 1.10.1976, 14.10.1976) in einer Auflage von 1000 Stück heraus mit der Schlagzeile "Der Regierung jetzt das Bafög aufkündigen!" zur SPD-Wahlveranstaltung vor kurzem mit Helmut Schmidt.

Abgedruckt wird der Kommentar "Hartung, Knickrehm und Ickert" zur VDS-Erklärung vom 28.4.1976 in der 'VDS-Press' Nr. 5/1976, aus der 'KVZ' Nr. 40.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Der Regierung jetzt das Bafög aufkündigen!, Braunschweig 11.10.1976

14.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 11.10.1976, 18.10.1976) heraus mit der Schlagzeile "100,- DM mehr für alle Bafögempfänger, 1500.- DM Freibetrag durchsetzen!" zum BAFöG mit einem Schaubild "Die Wirkung der Erhöhung des Elternfreibetrages".

Der Artikel "Wundertier der Bourgeoisie" zu Helmut Schmidt bezieht sich auf den Leitartikel des 'Handelsblatt' (HB) zu den Bundestagswahlen (BTW).
Q: Kommunistische Studentenzeitung 100,- DM mehr für alle Bafögempfänger, Braunschweig 14.10.1976

18.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 14.10.1976, 18.10.1976) heraus mit der Schlagzeile "Mensapreiserhöhungen sollen morgen durchgesetzt werden!" mit dem Aufruf zur Kundgebung am 19.10.1976 um 7.45 Uhr im Bohlweg 83.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Mensapreiserhöhungen sollen morgen durchgesetzt werden!, Braunschweig 18.10.1976

18.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 18.10.1976, 19.10.1976) vermutlich Anfang dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Offene Schulung des KSB", die am 21.10.1976 um 20 Uhr zum Thema "Ursachen der imperialistischen Bildungsreform" stattfinden soll.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Offene Schulung des KSB, Braunschweig o. J. (1976)

19.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 18.10.1976, 19.10.1976) Nr. 1 heraus mit dem Leitartikel "Die Lage der Studenten erfordert den Kampf - 100 DM mehr BAFÖG, 1500 DM Elternfreibetrag rückwirkend ab 1. Oktober!" mit Meldungen und Erlebnisberichten wie "Kind soll Miete zahlen".

Weitere Artikel sind:
- "Kongreß der Kommunistischen Studentenverbände" am 9./10.10.1976;
- "Ausbildungsförderungspolitik der herrschenden Kapitalistenklasse";
- "'Mittelfristige Darlehen' - ein weiteres Mittel zur Unterdrückung";
- "Die Aktionseinheit gegen die Fahrpreisprozesse herstellen", von denen nur Mitglieder des KBW und KSB betroffen sind mit dem Kasten "Braunschweig: Fachschaftsrat gegen Fahrpreisprozesse" zur Resolution des Fachschaftsrats Mathe / Physik.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 1, Braunschweig 19.10.1976

19.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.10.1976, 21.10.1976) vermutlich heute heraus mit der Schlagzeile "Mensapreiserhöhungen werden nicht hingenommen!" zur Sitzung des Vorstands des Studentenwerks im Bohlweg.

Dargestellt wird "Das Netz der sozialen Sicherheit". Ein Kasten berichtet von der Verlegung der Sitzung auf nächste Woche, nachdem gestern in der Mensa Protest angekündigt wurde.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Mensapreiserhöhungen werden nicht hingenommen!, Braunschweig o. J. (1976)

21.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 19.10.1976, 25.10.1976) als Extra "Veränderung der Verwaltungsvorschrift: Regelstudienzeit soll durch Bafögentzug durchgesetzt werden!" heraus mit Kritik am MSB Spartakus und am Juso-Flugblatt vom 19.10.1976.

Ein Kasten "Die Mensapreiserhöhung verhindern!" berichtet von der Verschiebung der Vorstandssitzung des Studentenwerks auf den 25.10.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Veränderung der Verwaltungsvorschrift, Braunschweig 21.10.1976

25.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 21.10.1976, 29.10.1976) heraus mit der Schlagzeile "Mensapreiserhöhungen beschlossen - Ab heute: Mensaboykott!" mit dem Aufruf zum Treffen um 13.30 Uhr in der Mensa und zur TU-VV am 27.10.1976 um 14.30 Uhr.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Ab heute: Mensaboykott!, Braunschweig 25.10.1976

29.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 25.10.1976, 30.10.1976) vermutlich heute heraus mit der Schlagzeile "Wenn wir uns zusammenschliessen, können wir uns durchsetzen!" Die Erhöhung nehmen wir nicht hin - Wir fordern besseres Essen!" zu den Mensapreisen und zum Mensaboykott.

Kritisiert wird ein Artikel der 'FR' vom 18.10.1976 über die Mensa der Postfachhochschule Dieburg.

Berichtet wird von der Besetzung des Bauplatzes des AKW Brokdorf durch die Polizei und der Solidarität aus Wyhl.

Der Artikel "Bourgeoisabsichten" aus der 'KVZ' berichtet von der Drucktarifrunde (DTR).
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Erhöhung nehmen wir nicht hin - Wir fordern besseres Essen!, Braunschweig o. J. (1976)

30.10.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 29.10.1976, 1.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Die Manöver von Loschke fruchten nichts: Der Boykott steht!" zum Mensaboykott.

Zum BAFöG, wozu eine a.o. VDS-MV noch vor Weihnachten gefordert wird, haben bereits der FSR Geschichte, die Institutsgruppe Politik, der FSR Bio (PH) und die Basisgruppen an der PH Resolutionen verabschiedet und den Kampf aufgenommen.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Der Boykott steht!, Braunschweig 30.10.1976

01.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 30.10.1976, 1.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Trotz einstweiliger Verfügung: den Boykott weiterführen!" zum Mensaboykott.

Unter der Überschrift "Das Studentenwerk ist vollständig im Griff der Landesregierung!" wird das Protokoll der Vorstandssitzung vom 25.10.1976 veröffentlicht.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Trotz einstweiliger Verfügung: den Boykott weiterführen!, Braunschweig 1.11.1976

01.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 1.11.1976, 3.11.1976) vermutlich Anfang dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Weg mit den Mensapreiserhöhungen".

Dokumentiert wird das Flugblatt "Mensapreiserhöhungen werden nicht hingenommen!" vom 19.10.1976.

Berichtet wird über den "1. Tag Mensaboykott" am 26.10.1976 und die Demonstration am 28.10.1976, angegriffen werden "Boykottbrecher".
Q: Kommunistische Studentenzeitung Weg mit den Mensapreiserhöhungen, Braunschweig o. J. (1976)

03.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 1.11.1976, 5.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Den Boykott fortsetzen!" zum Mensaboykott mit einer Resolution für die VV, die den AStA auffordert eine Demonstration am 5.11.1976 zum FreiBiZe zu organisieren, wo der Studentenwerksvorstand erneut die Mensapreiserhöhung will.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Den Boykott fortsetzen!, Braunschweig 3.11.1976

05.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.11.1976, 10.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Jetzt soll die Polizei die Erhöhung durchsetzen!" mit dem Aufruf zur Demonstration um 8.30 Uhr ab AStA zur Zivilschutzanlage in der Eimsbütteler Str. 2, wo der Studentenwerksvorstand tagt.

Angegriffen wird der MSB/SHB-AStA, der für heute keine Notmensa organisierte.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Jetzt soll die Polizei die Erhöhung durchsetzen!, Braunschweig 5.11.1976

10.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 5.11.1976, 11.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Der Boykott wird fortgesetzt!" zum Mensaboykott, für dessen Abbruch der MSB auf der TU-VV mehr oder weniger offen eingetreten sei. Dafür sei dem MSB/SHB auf der VV und im Studentischen Rat "eine Absage erteilt worden".

Dokumentiert wird ein Auszug aus 'Der Kommunist' vom Anfang der Woche (vgl. 8.11.1976).
Q: Kommunistische Studentenzeitung Der Boykott wird fortgesetzt!, Braunschweig 10.11.1976

11.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 10.11.1976, 12.11.1976) heraus mit der Schlagzeile "Auf Loschkes Schreibtisch lag der Zettel mit den Anweisungen: Die durchtriebenen Pläne der Landesregierung werden das Gegenteil bewirken!" zum gestrigen Besuch einiger Studenten in Loschkes Büro. Der MSB-/SHB-AStA falle der Bewegung in den Rücken, die DKP sei am Wochenende in 'Der Kommunist' für einen Abbruch des Boykotts am Dienstag eingetreten.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die durchtriebenen Pläne der Landesregierung werden das Gegenteil bewirken!, Braunschweig 11.11.1976

12.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 11.11.1976, 15.11.1976) als Extra "Unterstützt die Demonstration für die Einstellung aller Fahrpreisprozesse!" heraus mit dem Aufruf zum 24.11.1976 um 17 Uhr ab Kohlmarkt.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Unterstützt die Demonstration für die Einstellung aller Fahrpreisprozesse!, Braunschweig 12.11.1976

15.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 12.11.1976, 22.11.1976) Nr. 2 heraus mit dem Leitartikel "Bafög: Den Kampf organisieren! A. o. VDS-MV noch im Dezember nötig!" zu einem ganzseitigen Artikel in der 'FAZ'.

Weitere Artikel sind:
- "'Braunschweig ist nicht Brokdorf'?" zur Demonstration am 13.11.1976 und zum Mensaboykott;
- "Bafög verweigert!" an der PH im Fach Diplompädagogik;
- "Gegen den bürgerlichen Staat müssen sich die Studentenmassen organisieren!" zu den Fachbereichsgruppen, die der SHB in einem Flugblatt am 12.11.1976 als "kämpfende Einheiten" des KSB bezeichnete;
- "ASTEN sind Kampforgane - Sonst muß man sie dazu machen!" mit Berichten von SHfbK, FHS, PH und TU;
- "Öffentlicher Dienst - Lambergs Plan in der Tarifrunde: Dienstaufsicht schmieren, die unteren Lohngruppen ins Elend drücken" zur ÖDTR an der TU;
- "Albrecht - Folterknecht" zu dessen Buch;
- "Brokdorf - Stacheldraht und Tränengas nützen der Bourgeoisie nichts" mit dem Aufruf zur Veranstaltung um 19 Uhr. Berichtet wird: "Uni-VV unterstützt Kampf gegen das geplante Kernkraftwerk Brokdorf";
- "Aggressionsforschung: Psychologen und Verhaltensforscher sind angetreten, um die Ursachen der kriege zu verschleiern!";
- ein Bericht aus der 'KVZ' über die Zimbabwe-Spendensammlung in Braunschweig, Göttingen und Hannover;
- "Raumvergabeordnung: Die Kostenpflicht muß fallen";
- "Asta-Veranstaltung: Berufsverbote" am 2.11.1976 mit ca. 80 Menschen;
- "FHS: Raumverbot zurückgeschlagen";
- "Weg mit den Teilzeitverträgen für Lehrer - Mit den Lehrern eine Kampffront gegen die Landesregierung aufbauen!";
- "Verschärfter Druck durch Zensuren" im Fachbereich Psychologie;
- "Politik: Nächstenliebe zum Ausbeuter" zu MdL und Prof. Pöls (CDU) bzw. zur Soziallehrer des katholischen Bischofs Ketteler;
- "Fahrpreisprozess: Klassische Beweisführung" mit dem Aufruf zur Demonstration am 24.11.1976.

Eingeladen wird zur Offenen Schulung "Der bürgerliche Staat: Maschinerie der Unterdrückung und Bereicherung!" am 17.11.1976. Aufgerufen wird zur Veranstaltung "Der Regierung das BAFöG aufkündigen!" am 18.11.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 2, Braunschweig 15.11.1976

22.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 15.11.1976, 23.11.1976) in einer Auflage von 600 Stück heraus mit dem Leitartikel "Zum Angriff auf Baustelle Brokdorf: Die Einheit festigt sich im langandauernden Kampf" zum AKW.

Weitere Artikel sind:
- "Das Kernenergieprogramm der Bundesregierung - Wiederaufbereitungsanlagen für den Profit" zu den WAAs;
- "Die Wiederaufbereitungsanlage" mit dem Aufruf zur Unterschriftensammlung.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Zum Angriff auf Baustelle Brokdorf: Die Einheit festigt sich im langandauernden Kampf, Braunschweig 22.11.1976

23.11.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 22.11.1976, 6.12.1976) heraus mit der Schlagzeile "'Bundesausbildungsförderungsgesetz': Dieser 'Gnadenakt' des Staates bedeutet Lohnpfändung und Unterdrückung!" zum BAFöG bzw. den letzten BAFöG-Bescheiden.
Q: Kommunistische Studentenzeitung 'Bundesausbildungsförderungsgesetz', Braunschweig 23.11.1976

06.12.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 23.11.1976, 8.12.1976) als Extra heraus mit der Schlagzeile "Weg mit den Gefängnisurteilen gegen H. Fromme und K. Glinski - Einstellung aller Fahrpreisprozesse - Keine Fahrpreis- und Gebührenerhöhungen".

Aufgerufen wird zu Aktionseinheitsverhandlungen am 9.12.1976.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Weg mit den Gefängnisurteilen gegen H. Fromme und K. Glinski, Braunschweig 6.12.1976

08.12.1976:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 6.12.1976, 6.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "Die Landesregierung muß zahlen - Die Entscheidung fällt im Kampf" zum Mensaboykott, dessen 7. Woche Wirkung zeige. Gefordert wird die Öffnung der Mensa, wofür die VV am 9.12.1976 entsprechende Maßnahmen beschließen soll.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Entscheidung fällt im Kampf, Braunschweig 8.12.1976

06.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 8.12.1976, 10.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "In den Wahlen vorankommen zu bundesweiten Kampfaktionen" zur VV der Basisgruppen am 7.1.1977 auf der über ein Wahlprogramm diskutiert werden soll.
Q: Kommunistische Studentenzeitung In den Wahlen vorankommen zu bundesweiten Kampfaktionen, Braunschweig 6.1.1977

10.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 6.1.1977, 11.1.1977) vermutlich Anfang dieser Woche heraus mit der schlagzeile "Loschke droht mit Entlassungen: Landesregierung will rechtlose Lage des Personals gegen die Studenten wenden" zur Stellungnahme in der 'Braunschweigischen Zeitung' (BZ) vom 7.1.1977.

Geworben wird für die Studentenwerksbroschüre des KSB.

Aufgerufen wird zum Prozeß am 11.1.1977.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Loschke droht mit Entlassungen, Braunschweig o. J. (1977)

11.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 10.1.1977, 13.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "Zweierlei Beratung" zum gestrigen Vorschlag des FSR Mathe / Physik den Mensaboykott unbefristet weiterzuführen, was auch die Basisgruppe PH unterstützt. Aufgerufen wird zur TU-VV um 14.30 Uhr.

Enthalten sind je eine Resolution zum Mensaboykott und zum NHG sowie der Artikel "Bekämpft die Propagandalügen der Imperialisten! Unterstützt den bewaffneten Kampf der Völker Afrikas!" aus der 'KVZ' mit Berichten aus Braunschweig, Hannover und Norden zu Zimbabwe mit einem Bild aus Südafrika.

Die Zelle Politik polemisiert gegen die Juso-Hochschulgruppe TU.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Zweierlei Beratung, Braunschweig "11.1.1976"

13.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 11.1.1977, 14.1.1977) heraus mit dem Leitartikel "Ohne Boykott wird nichts gehen!" zu den Mensapreiserhöhungen und dem gestern eingestellten Boykott.

Eingegangen wird auch auf das BAFöG, wozu der Artikel "Streik ist die richtige und notwendige Antwort - 'BAFöG-Orientierungsdaten' der Bundesregierung" aus der 'KVZ' erscheint.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Ohne Boykott wird nichts gehen!, Braunschweig 13.1.1977

14.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 13.1.1977, 18.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "Fortsetzung des Boykotts nötig!" zum Mensaboykott bzw. gestrigen zur Unterschriftensammlung für eine a. o. VV am 19.1.1977, auf der dieser beschlossen werden soll.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Fortsetzung des Boykotts nötig!, Braunschweig 14.1.1977

18.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 14.1.1977, 20.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "Dem Regierungsangebot mit Kampf antworten!" zum BAFöG mit der Forderung nach einer a. o. VDS-MV.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Dem Regierungsangebot mit Kampf antworten!, Braunschweig 18.1.1977

20.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 18.1.1977, 25.1.1977) vermutlich heute heraus mit dem Leitartikel "VV weist Spaltungsmanöver zurück" zur nicht beschlußfähigen TU-VV am 19.1.1977 bzw. zu den Mensapreiserhöhungen. Dem selben Thema widmet sich auch der Artikel "Die Fronten klären sich" zu MSB und SHB.
Q: Kommunistische Studentenzeitung VV weist Spaltungsmanöver zurück, Braunschweig o. J. (1977)

25.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 20.1.1977, 27.1.1977) Nr. 3 heraus mit dem Leitartikel "Gegen die Absichten der Regierung muss der einheitliche Streik gesetzt werden" zum BAFöG mit dem Aufruf zur Demonstration am 26.1.1977 in Hannover.

Weitere Artikel sind:
- "Studentenratswahlen an der TU: Klassenversöhnung kommt teuer" zu den SRW vom 25.-28.1.1977;
- "Mensaboykott: Auf der VV am Donnerstag muss die Weiterführung beschlossen werden!";
- "Der Mensaboykott muß fortgesetzt werden!";
- "Kampfmaßnahmen einleiten - Streik vorbereiten!" zum BAFöG aus der Zelle Politik / PH;
- "Erhöhung der Wohnheimmieten geplant";
- "Die Unterdrückung in Prüfungen wird bekämpft" in Pädagogik und Politik an der PH, wogegen auch der FSR Mathe / Physik TU eine Resolution verabschiedete;
- "Zimbabwe: 'Das Volk ist sein eigener Befreier'" mit dem Bericht "Stand der Sammlung für den Fotokopier";
- "Carter: Militärische Intervention nicht ausgeschlossen" aus der 'KVZ';
- "Demonstration am 15.2. zur Ratssitzung" gegen die Fahrpreisprozesse und die Fahrpreis- und Gebührenerhöhungen;
- "Niedersächsisches Hochschulgesetz" zum NHG.

Aufgerufen wird zu AKW-Veranstaltungen in Braunschweig (vgl. 25.1.1977) und Gifhorn (vgl. 31.1.1977).
Q: Kommunistische Studentenzeitung Nr. 3, Braunschweig 25.1.1977

27.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 25.1.1977, 31.1.1977) heraus mit der Schlagzeile "12 000 Studenten demonstrierten gestern in Hannover!"

Q: Kommunistische Studentenzeitung 12 000 Studenten demonstrierten gestern in Hannover!, Braunschweig 27.1.1977

31.01.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 27.1.1977, 1.2.1977) als Extra "Mensapersonal, Angestellte und Studenten müssen sich gegen die Absichten der Landesregierung zusammenschließen!" heraus zum Brief der Landesregierung vom 30.12.1976, der die Einstellung der Lohnzahlungen ankündigt und der Personalversammlung der Mensa am 28.1.1977.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Extra Mensapersonal, Angestellte und Studenten müssen sich gegen die Absichten der Landesregierung zusammenschließen!, Braunschweig 31.1.1977

01.02.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 31.1.1977, 3.2.1977) vermutlich heute heraus mit der Schlagzeile "Es muß neu beraten werden, wie wir uns durchsetzen können im Kampf gegen die Preiserhöhungen: Aussetzung des Mensaboykotts bis Semesteranfang - Wenn die Regierung nicht zahlt - Streik!" mit einem Leserbrief von 42 Studenten von PH und TU an die 'Braunschweigische Zeitung' (BZ).
Q: Kommunistische Studentenzeitung Wenn die Regierung nicht zahlt - Streik!, Braunschweig o. J. (1977)

03.02.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 1.2.1977, 7.2.1977) heraus mit der Schlagzeile "Die Regierung beschließt: 10 DM mehr Bafög und 20 DM mehr Darlehen - Streik ist die richtige Antwort!" zur gestrigen BAFöG-Novelle.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Streik ist die richtige Antwort!, Braunschweig 3.2.1977

07.02.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 3.2.1977, 9.2.1977) vermutlich Anfang dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Die Kräfte sammeln für einen Streik im nächsten Semester!" zur TU-VV am 4.2.1977 mit einer "Resolution zum punkt Mensaboykott". Berichtet wird, dass MSB / SHB und Juso die Vertreter im Studentenwerksvorstand vom AStA und nicht vom Studentischen Rat bestimmen lassen wollen, wodurch Peter Rosenbaum (KSB) abgesetzt werden könnte. Kritisiert wird 'MIPh' Nr. 3/1977.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Die Kräfte sammeln für einen Streik im nächsten Semester!, Braunschweig o. J. (1977)

09.02.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 7.2.1977, 11.2.1977) vermutlich Mitte dieser Woche heraus mit der Schlagzeile "Donnerstag: TU-VV 13.30 Uhr Audimax - Mensaboykott muss fortgesetzt werden!" mit einer Tabelle aus dem Wirtschaftsplan 1976 des Studentenwerks sowie Resolutionen zum Mensaboykott und zum BAFöG.

Berichtet wird über Strafanzeigen gegen mehrere KSB-Mitglieder.
Q: Kommunistische Studentenzeitung Donnerstag: TU-VV, Braunschweig o. J. (1977)

11.02.1977:
Der KSB Braunschweig des KBW gibt seine 'Kommunistische Studentenzeitung' (vgl. 9.2.1977) vermutlich Ende dieser Woche heraus mit dem Leitartikel "ASTA-Wahlen", die am Montag stattfinden sollen.

Weitere Artikel sind:
- "Das BAFöG-Angebot der Bundesregierung";
- "Der TU-Kanzler in Angst und Schrecken: Rechenzentrum verrammelt";
- "Bafög-Resolution" des FSR Mathe / Physik TU vom 3.2.1977.
Q: Kommunistische Studentenzeitung ASTA-Wahlen Braunschweig o. J. (1977)

Letzte Änderung: 13.12.2020