Japan und die Sowjetunion

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 20.01.2010

In den von uns für diese, wie immer unvollständige, Darstellung ausgewerteten Quellen wird die Beziehung Japans zur Sowjetunion zunächst einerseits hinsichtlich der Bedrohung der Volksrepublik China durch Japan bzw. vor allem durch die Sowjetunion beleuchtet (vgl. 22.8.1970, Nov. 1971, 28.11.1971, 6.3.1972, 22.5.1972), andererseits finden sich auch immer wieder Erwähnungen über die Öffnung der Sowjetunion für das japanische Kapital (vgl. 10.10.1970, 9.12.1970, 1.2.1971, 24.3.1971, 23.2.1972), wobei diese Japan offenbar Vorzugspreise bietet (vgl. 1.5.1973).

Zum Ende dieser Darstellung ist Japan dann aber aus Sicht einiger Organisationen, wie etwa der KPD, aufgrund der Dreiweltentheorie nicht mehr der gierige Verbündete der Supermächte, sondern vielmehr deren Opfer, ringt, der sog. Zweiten Welt angehörig, mit den beiden Supermächten, vor allem der Sowjetunion, um die eigene Befreiung (vgl. 25.11.1975, 2.12.1975, 12.1.1976, 13.1.1976, 25.5.1977).

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

22.08.1970:
Die Nr.26 des 'KND' (vgl. 19.8.1970, 26.8.1970) der KPD/ML-ZB und des KJVD erscheint. In einem Artikel "SU-Revisionisten versuchen die VR China einzukreisen" wird über den Vorschlag des 1. stellvertretenden Ministerpräsidenten der SU Masurov für ein kollektives Sicherheitssystem in Asien berichtet, den dieser in Nordkorea gemacht hatte, nachdem im Mai bereits Japan gegenüber ähnliches geäußert worden war. "Damals hat ein russischer Japan-Experte in Tokio vorgefühlt. Er hatte darauf hingewiesen, dass es in Asien viele Nationen gebe, die 'Kriegen gegenüber eine resignierte und gleichgültige Haltung einnehmen' und dass die VR China 'aufgrund ihres abenteuerlichen Kurses … wahrscheinlich solche militärischen Auseinandersetzungen unterstützen würde'. Er schlug vor, dass die SU und Japan in gemeinsame Aktionen treten sollten , um die Lage in Asien zu entspannen. Der Preis für die Mitarbeit Japans an der Einkreisung der VR China sollen die sibirischen Bodenschätze sein, die Japan für seine expandierende Industrie dringend benötigt. Weiterhin wurde Japan versprochen, dass es beim Aufbau der sibirischen Wirtschaft bedeutende Lieferungen tätigen dürfe."
Quelle: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.26,Bochum 22.8.1970

10.10.1970:
Die Nr.40 des 'KND' der KPD/ML-ZB und des KJVD (vgl. 7.10.1970, 14.10.1970) erscheint. In "Schmutzige Geschäfte - Pompidou in Moskau" heißt es u.a.:"
Den Sowjetrevisionisten kann es gar nicht schnell genug gehen, sich bei den imperialistischen Staaten des Westens einzuschmeicheln. Mit England, Japan, der BRD und Frankreich gleichzeitig führen sie große Verhandlungen, bei denen sie die Sowjetunion immer stärker von der kapitalistischen Wirtschaft und ihren Krisen abhängig machen."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.40,Bochum 10.10.1970

09.12.1970:
Die KPD/ML-ZB berichtet:"
SU-AUFTRÄGE AN JAPAN

Um die Geschäfte, die sich mit der Öffnung der osteuropäischen, vor allem der russischen Märkte für die Imperialisten anbieten, sind heftige Kämpfe entbrannt.

Am 9.12. wurde in Moskau bekannt, daß die westdeutschen Kapitalisten neben mehreren mittleren auch zwei Großaufträge von insgesamt 265 Mio DM an die japanischen Monopole verloren haben. Für diese Aufträge waren von der sowjetischen Führung schon feste Zusagen im Rahmen des Erdgas-Röhren-Geschäfts gemacht worden.

Es handelt sich um eine Äthylenanlage im Wert von 185 Mio DM, die von der Linde AG, Krefeld, geliefert werden sollte. Der andere Großauftrag ging der Westberliner Firma Borsig AG verloren (80 Mio DM).

Das Handelsblatt schreibt dazu: 'Westdeutsche Kaufleute in Moskau sind besorgt über die jüngste Entwicklung im deutsch-sowjetischen Handel. Fast alle klagen, daß die DM-Aufwertung in Verbindung mit den gestiegenen Lohn- und Materialkosten die Konkurrenzfähigkeit der westdeutschen Industrie auf dem sowjetischen Markt mehr und mehr zu schwächen beginnt.'"
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.59,Bochum 16.12.1970,S.10

01.02.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet vermutlich aus dieser Woche (vgl. 25.1.1971):"
BRD-KAPITALISTENDELEGATION IN MOSKAU

Wichtigstes Ziel des sowjetischen Wirtschaftsplanes ist die Erschließung der sowjetischen Bodenschätze - über die Ausbeutung der Bodenschätze hat die SU-Führung schon mit den französischen, englischen (britischen,d.Vf.) und japanischen Kapitalisten verhandelt, jetzt also auch mit der BRD."
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.10,Bochum 6.2.1971

24.03.1971:
Die KPD/ML-ZB berichtet:"
SOZIALIMPERIALISTEN UND JAPANISCHE IMPERIALISTEN VERSTÄRKEN IHRE ZUSAMMENARBEIT

Am 24.3. veröffentlichten die albanischen Genossen über RADIO TIRANA einen Bericht, der die Zusammenarbeit der Sowjetrevisionisten mit dem japanischen Imperialismus entlarvt. Darin heißt es:
'Japanische Informationsquellen berichten, daß JAPAN JETZT DIE ERSTE STELLE UNTER DEN KAPITALISTISCHEN LÄNDERN IM HANDELSVERKEHR MIT DER SOWJETUNION EINNIMMT.

Außerdem schenken sowohl die Sowjetunion als auch Japan den verschiedenen anderen Formen der möglichste engen wirtschaftlichen Zusammenarbeit ihr besonderes Augenmerk; darunter auch dem ABKOMMEN, DAS IM LAUFENDEN JAHR ABGESCHLOSSEN WERDEN SOLL, WONACH DIE JAPANISCHEN AMTLICHEN- UND GESCHÄFTSKREISE MITHELFEN WERDEN BEI DER ERSCHLIESSUNG DER SOWJETISCHEN FERNOSTHÄFEN.

Im Zusammenhang damit wird unterstrichen, daß gegenwärtig auch die Gespräche über einen Nutzungsplan für die sibirischen Kupfer-, Erdöl- und Gasvorkommen im Gange sind, an welchen die verschiedenen japanischen Monopole großes Interesse haben.

Bei den sowjetisch-japanischen Beziehungen kommt immer mehr auch die Zusammenarbeit auf dem politischen und militärischen Gebiet zum Vorschein., was natürlich ein Bestandteil der feindlich gesinnten Absichten der Sowjetrevisionisten gegenüber der Volksrepublik China und den anderen Ländern Ost- und Südostasiens ist.

Davon zeugt bestens die Tatsache, daß die sowjetische Regierung zu einer Zeit, wo der amerikanische Imperialismus bemüht ist, die nationale Befreiungsbewegung der südostasiatischen Länder im Blute zu ersticken und wo er zusammen mit den japanischen Militaristen Pläne und Komplotte gegen die Freiheit und die Unabhängigkeit der Völker des asiatischen Kontinents schmiedet, nicht zufällig EINE JAPANISCHE MILITÄRDELEGATION UNTER DER LEITUNG DES STELLVERTRETENDEN 'VERTEIDIGUNGSMINISTERS' JAPANS ZU EINEM BESUCH IN DIE SOWJETUNION EINLUD.

Darüberhinaus kamen die Sowjetrevisionisten aber auch dem Wunsch dieses Missionars der japanischen Militaristen nach, daß die japanische Militärdelegation während ihres Aufenthaltes in der SU DIE VERSCHIEDENEN SOWJETISCHEN EINHEITEN UND MILITÄRANLAGEN LÄNGS DER SOWJETISCH-CHINESISCHEN GRENZE, DEN SEESTÜTZPUNKT HAI SCHEN WEI UND DAS WELTRAUMFORSCHUNGSZENTRUM IN BAIKONUR IN KASACHSTAN BESICHTIGEN DÜRFE.'

Diese Haltung der sowjetischen Revisionisten, so berichten die albanischen Genossen weiter, überraschte selbst die offiziellen japanischen Stellen. Japanische Nachrichtenagenturen bezeichneten diese Freundlichkeit der Sozialimperialisten gegenüber Japan als 'den Anfang einer neuen Entwicklung für die Fragen der Außenpolitik und Verteidigung zwischen Japan und der Sowjetunion.' (Zitat nach japanischen Quellen)"
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.26,Bochum 3.4.1971,S.10

November 1971:
Die Nr.9 des 'Parteiarbeiter' - Funktionärsorgan der KPD/ML-ZB (vgl. Okt. 1971, Dez. 1971) erscheint. In den "Instruktionen für die Parteiagitprop zum 30. Jahrestag der Partei der Arbeit Albaniens" erklärt das ZB auch:"
2. Die Propaganda für den Sozialismus und hierbei für die Volksrepublik Albanien ist noch aus einem anderen Grunde von höchster Wichtigkeit: Die Kriegsvorbereitungen der sowjetischen Sozialimperialisten gegen die VR China wachsen. Sie haben Pakte mit dem US-Imperialismus geschlossen, die das Ziel haben, den Rücken für den Aufmarsch gegen die VR China frei zu haben, sie haben Pakte mit den indischen Reaktionären und den japanischen Imperialisten geschlossen, um direkte Verbündete in Asien gegen die VR China zu haben … Die VR Albanien ist der engste Verbündete der VR China. Die sowjetischen Revisionisten haben seit langem eine feindliche Haltung auch gegen die VR Albanien."
Q: Der Parteiarbeiter Nr.9,Bochum Nov. 1971

28.12.1971:
Laut 'Welt' soll der sowjetische Ministerpräsident Kossygin "mit großer Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr zu einem offiziellen Besuch nach Japan kommen". Die KPD/ML-ZB sieht diesen Besuch als "Einkreisungspolitik der Sozialimperialisten gegen die VR China" an. Außerdem sei dieser Schritt "zur Verstärkung der Kollaboration mit den japanischen Militaristen" gedacht.
Q: Kommunistischer Nachrichtendienst Nr.1,Bochum 5.1.1972

23.02.1972:
Im Bundestag findet heute und morgen die 1.Lesung zur Ratifizierung der Ostverträge mit Polen und der SU, d.h. des Warschauer und Moskauer Vertrages statt.

Die KPD (vgl. 10.3.1972) berichtet:"
MOSKAUER VERTRAG
INSTRUMENT DER SOZIALIMPERIALISTEN UND BRD-MONOPOLE

Bislang schließen die Sowjetrevisionisten nur Verträge auf Zeit ab, das heißt, auch im Fall der arbeitsteiligen Zusammenarbeit mit kapitalistischen Firmen bleibt der Betrieb formal Staatseigentum. Wenn aber, wie bei den großen sibirischen Erschließungsprojekten ein japanisch-revisionistisches Management herrscht, wenn auf lange Sicht die Produktion ins Ausland geht und die Kapitalisten kettenförmig ihren Einfluß auf mehr und mehr Betriebe der neu entstehenden Industrien ausdehnen, wird der Rechtstitel 'sozialistisches Eigentum' völlig illusorisch."
Rote Fahne Nr.38,Dortmund 10.3.1972,S.1 und 4

06.03.1972:
Vermutlich heute erscheint eine 'Rote Westfalenwalze' (vgl. 3.3.1972, 9.3.1972), die nur durch die Jugendbetriebsgruppe (JBG) Hoesch Westfalenhütte des KJVD (laut Kopf) oder auch der JBG Phoenix (wofür es Hinweise im Text gibt) herausgegeben wird. Um Nixons Chinabesuch (vgl. 24.2.1972) geht es im zweiten Artikel:"
ROTE WESTFALENWALZE KOMMENTIERT: NIXONS FAHRT NACH PEKING

Kollegen!
Alle Zeitungen standen in der vorletzten Woche voll von Nixons Pekingreise. Die bürgerliche Presse überschlug sich in Mutmaßungen. 'CHINA ÖFFNET SICH NACH DEM WESTEN' 'CHINA NEUE SUPERMACHT' und ähnliches konnte man lesen.

Die Führer der Sowjetunion (SU,d.Vf.), die sich mit Abkommen Indien und Japan hektisch bemühten einen militärischen Ring um China zu legen, hetzten von einer neuen 'Achse Peking-Washington'.

Doch weder will die VR China jetzt mit bei den beiden Supermächten USA und UdSSR mitmischen, noch ist ihre Politik etwas Anderes, etwas Neues. - Im Gegenteil seit jeher bemüht sich China zu allen Staaten friedliche Beziehungen einzugehen."
Q: Die Rote Westfalenwalze Betriebsratswahlen 1972,Dortmund o.J. (März 1972)

22.05.1972:
Die KPD (vgl. 24.5.1972) berichtet aus der SU:"
ES GIBT KEINE SICHERHEIT IN EUROPA, SOLANGE ES KEINE SICHERHEIT IN DER WELT VOR IMPERIALISTISCHEN AGGRESSIONEN GIBT!
NIXON IN MOSKAU

Am 22.Mai ist USA-Präsident Nixon in Moskau eingetroffen."
Am 31.5.1972 berichtet die KPD:"
Die Unterstützung der indischen Expansionisten, die Kollaboration mit dem japanischen Imperialismus, die Unterstützung der Sirik Matak-Clique, die Unterstützung des faschistischen Regimes in Indonesien, die Annäherung an Tschiang Kai Tschek, die Grenzprovokationen gegen die VR China 1969 beweisen: die Sozialimperialisten versuchen den südostasiatischen Markt unter ihre Kontrolle zu bringen."
Q: Rote Fahne Nr.44, 45 und 46,Dortmund 24.5.1972, 31.5.1972 und 7.6.1972,S.1 und 8, S.1 und 3 bzw. S.3

01.05.1973:
Von den ML Aachen, ML Bochum und ML Duisburg wird die Broschüre "Was will Breschnew in Bonn? Kampf dem imperialistischen Komplott Bonn - Moskau" herausgegeben, enthalten ist auch der folgende Artikel:"
DIE SOWJETUNION HEUTE - EINE IMPERIALISTISCHE MACHT

In den Beziehungen zu den anderen revisionistischen Ländern setzen die Sowjetrevisionisten häufig für die Waren, die sie diesen Ländern liefern, viel höhere Preise fest als die auf dem kapitalistischen Weltmarkt. So verkauft die Sowjetunion den anderen osteuropäischen Ländern ihr Erdöl, ihr Eisen, ihre Steinkohle und ihre anderen Erze zu einem 90 bis 200% höheren Preis als den kapitalistischen Ländern. Durch solch eine Preispolitik konnten die Sowjetrevisionisten in den Jahren 1966-70 3,5 Milliarden Gewinne verbuchen. So verkaufen sie z. B. ihr Erdöl an Italien um 1,35 Dollar je Fass und an Japan um 1,26 . Von den osteuropäischen Ländern verlangen sie aber 2, 6 Dollar. Für jede Tonne Erdöl müssen z. B. die CSSR 6, 2 Rubel, die DDR 4, 2, Ungarn 6, 1 und Polen 5, 4 Rubel mehr bezahlen als die BRD."
Q: ML Aachen, ML Bochum, ML Duisburg:Was will Breschnew in Bonn? Kampf dem imperialistischen Komplott Bonn-Moskau, Bochum 1973

25.11.1975:
Die KPD gibt ihren 'Roten Fahne Pressedienst' (RFPD) Nr.3 (vgl. 18.11.1975, 2.12.1975) heraus. Eingegangen wird auch auf die Angriffe der SU auf Japan.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.3,Köln 25.11.1975

02.12.1975:
Die KPD gibt ihren 'Roten Fahne Pressedienst' (RFPD) Nr.4 (vgl. 25.11.1975, 9.12.1975) heraus. Auslandsmeldungen behandeln u.a. Japan sowie die Angriffe der SU gegen Japan.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.4,Köln 2.12.1975

12.01.1976:
Vermutlich in dieser Woche besucht, laut KPD, Gromyko (SU) Japan.
Q: Rote Fahne Nr.3,Köln 21.1.1976

13.01.1976:
Die KPD gibt ihren 'Roten Fahne Pressedienst' (RFPD) Nr.2 (vgl. 6.1.1976, 20.1.1976) heraus, Auslandsmeldungen behandeln auch die Beziehungen zwischen der SU und Japan.
Q: Rote Fahne Pressedienst Nr.2,Köln 13.1.1976

25.05.1977:
Laut KB hielt die KPD Ende Mai in Westberlin eine Konferenz "zum Thema 'Die Sowjetunion heute - eine imperialistische Supermacht' ab.
Eingeladen hatte die von der KPD herausgegebene Zeitschrift 'Befreiung' … Unter den illustren Gästen waren u.a. T. Brunila von der Organisation Marxistisch-Leninistische Gruppen Finnlands, C. Ricardo (von der halbfaschistischen portugiesischen PCP/ML), Y. Dageli (bekannter türkischer Vaterlandsverteidiger) und der Schwede Nils Holmberg (Mitglied oder Sympathisant der vaterländischen SKP).
Weitere Gäste waren R. Biel (Großbritannien), E. Brund und J. Hersch (Dänemark), Dr. F. Girling (GB), R. Hensman (Sri Lanka/GB), St. Lindgren (Schweden), J. Maubert (Frankreich), P. Meyns (BRD), Nishino und Sakuma aus Japan, Prof. Sharma aus Indien".
Q: Arbeiterkampf Nr.107,Hamburg 27.6.1977,S.59

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