"Nicaragua-Nachrichten"
Hrsg. von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin (1978 - 1982)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 26.9.2018


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Die "Nicaragua-Nachrichten" wurden von den "Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin" herausgegeben. Die erste Ausgabe erschien im Mai 1978, die letzte im Dezember 1982. Zur letzten Ausgabe hieß es: "Mit diesem Heft liegt Ihnen die letzte Ausgabe der 'Nicaragua-Nachrichten' vor; rund 50 Ausgaben sind seit dem ersten Erscheinen im Mai 1978 veröffentlicht worden. Wenn am Ende des fünften Jahrgangs die 'Nachrichten' ihr Erscheinen einstellen, so nicht, weil sie überflüssig geworden wären. In unserem letzten Rundbrief vom November 1982 haben wir bereits die Nachfolgepublikation der 'Nachrichten' vorgestellt: den "Envio" des Instituto Historico Centroamericano aus Managua".

Mit der Nr. 4/1978 vom August wurden die "Nachrichten" von den "Nicaragua Solidaritätskomitees in der BRD (Berlin, Freiburg, Hamburg, Wuppertal)" herausgegeben. Ab der Ausgabe 1/1979 fielen die in Klammern gesetzten Städte wieder weg.

Die Quellen der " Nicaragua-Nachrichten" waren etwa: "Radio Cadena Nacional", "Radio Reloj", "United Press International", "Radio Managua", "Prensa Latina", "Radio Havanna", "Informationsbüro ", "La Prensa", "Informationsbüro ", "Agence France Press", "Mittelamerika Informationsdienst", La Nacion", "dpa" und verschiedenen andere Quellen. Kontaktadresse der "Nicaragua-Nachrichten" war das "Büro Nicaragua" in Wuppertal, später: "Informationsbüro Nicaragua Büro e. V.", ebenfalls Wuppertal.

Ob die "Nicaragua-Solidaritätskomitees" über das Jahr 1982 hinaus bestanden und ob sie eine neue Zeitschrift herausgegeben haben, kann ich z. Zt. nicht sagen. Die Komitees führten auch mehrere Treffen durch, auf denen die Strategie und der Informationsaustausch (etwa über die aktuelle Situation in Nicaragua) für die weitere Arbeit festgelegt wurden. Ein erstes Treffen fand im April 1978 in Göttingen statt, an dem "5 Gruppen aus West-Berlin, Freiburg, Göttingen, Hamburg und Wuppertal" teilnahmen. An späteren Treffen nahmen Vertreter aus ca. 40 Nicaragua-Gruppen aus der BRD und West-Berlin teil. Weitere Treffen fanden statt im Juli 1978, September/Oktober 1978, November 1978, Februar 1979, Oktober 1979, November 1979, Februar 1981. Ob danach noch weitere Treffen stattfanden, kann ich z. Zt. nicht klären.

Die Komitees führten auch eine Reihe von Aktionen durch: "Unterschriftensammlungen gegen Menschenrechtsverletzungen" (zusammen mit "Amnesty International"), Unterschriftenaktion zu politischen Gefangenen, Kundgebungen, Solidaritätsveranstaltungen, etwa mit dem nicaraguanischen Sänger Carlos Mejia Godoy und seiner Gruppe 'Los de Palacaguina', Spendensammlungen für den Wiederaufbau von Nicaragua, Sammlungen für die Flutkatastrophe, Spendenaufrufe für die Sandinistische Befreiungsfront, die Alphabetisierungskampagne und das sich daran anschließende Erwachsenenbildungsprogramm. Zudem fanden Hungerstreiks statt.

In den "Nachrichten" wird nur auf eine Nicaragua-Demonstration verwiesen, die am 7. Oktober 1978 in Bonn stattfand, zu der das "Büro Nicaragua" zusammen mit den Jusos und den Falken aufgerufen hatte. Ca. "350 Leute" agitierten gegen "die Aufrechterhaltung der diplomatischen Beziehungen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Somoza".

Auf dem 3. Treffen der "Nicaragua-Solidaritätskomitees in West-Berlin" im November 1978, an dem u. a. auch Ernesto Cardenal, ein Vertreter der FSLN und "17 Gruppen aus der BRD und West-Berlin" teilnahmen, wurde eine "Resolution" verabschiedet, die wohl wegbereitend für die kommende Arbeit der Komitees war. Dazu hieß es: "Wir unterstützen den Kampf des Volkes von für seine nationale Selbstbestimmung, Demokratie und Sozialismus. Wir betrachten die FSLN als legitimen Vertreter des nicaraguanischen Volkes und unterstützen den gemeinsamen Kampf ihrer drei Tendenzen. Wir verurteilen die Verhandlungen der bürgerlichen Opposition (FAO) mit dem Somoza-Regime, welche nur darauf abzielen, einen 'Somozismus ohne Somoza' einzuführen. Wir begrüßen die konsequente Haltung der MPU, die jegliche Verhandlung mit Somoza ablehnt. Die MPU repräsentiert die wichtigsten Teile des Volkes und wird von der FSLN aktiv unterstützt. Wir verurteilen auf's schärfste die Regierung Carter, die unter dem Vorwand der Menschenrechtspolitik ihre wirtschaftspolitischen Interessen durchzusetzen versucht. Entschieden wenden wir uns gegen die Regierung von Spanien, Argentinien und Israel, die durch massive Waffenhilfe das Terrorregime Somozas unterstützen. Wir fordern von der Bundesregierung den sofortigen Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Diktatur … Wir sehen die Gefahr einer militärischen Intervention durch ausländische Mächte, machen die Öffentlichkeit darauf aufmerksam und fordern sie auf, mit uns gemeinsam dem entgegenzuwirken. Die Organisierung und Koordination unserer Arbeit auf bundesweiter Ebene wird durch das Informationsbüro e. V. in Wuppertal durchgeführt".

Mit weiteren Kulturveranstaltungen und Programmen wurde versucht die Arbeit der "Solidaritäts-Komitees" bekannt zu machen. So fand im September 1982 zusammen mit dem DGB (Abteilung: Jugend), dem Jungen Forum/Ruhrfestspiele "ein Konzert für Nicaragua statt, an "dem neben der nicaraguanischen Gruppe Carlos Mejia Godoy y Los de Palacagüina zahlreiche andere Gruppen teilnehmen, so Liederjahn, Sands Family, Ton-Steine-Scherben, Inti-Illimani und die Schmetterlinge".

Auf dem Treffen vom November 1979 wurde eine "Koordinationsstelle für die El-Salvador-Arbeit" eingerichtet. Dazu hieß es in den "Nachrichten": "Auf Initiative von Salvadorianern und Deutschen wurde Anfang November in München eine Koordinationsstelle für die El-Salvador-Arbeit gegründet. Ziel dieser Arbeit ist es, für die Situation in dem mittelamerikanischen Land eine Öffentlichkeit zu schaffen und für den Widerstand Geld zu sammeln. Der Aufbau dieser Informationsstelle geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Informationsbüro …"

Anfang des Jahres 1982 konstituierte das "Informationsbüro Nicaragua" den Verlag "Edition Nahua. Veröffentlichungen zu Mittelamerika. GmbH": "Der Verlag solle die politische Zusammengehörigkeit des Themas Mittelamerika dokumentieren, zum anderen sollen die Vertriebsmöglichkeiten für Informationsmaterialien zu Mittelamerika damit verbessert werden …" Der alleinige Anteilseigner war das "Informationsbüro Nicaragua". Gewinne sollten in die Solidaritätsarbeit einfließen. "Als erste Veröffentlichungen liegen eine Aktionsbroschüre und eine Materialsammlung zur Antiinterventionsbewegung vor, die in Artikeln, Dokumenten, Presseausschnitten und Aktionsvorschlägen das Thema angehen. Ab Mitte 1982 wird in der Edition Nahua eine Mittelamerika-Zeitschrift erscheinen, die gemeinsam von den Nicaragua-, El-Salvador- und Guatemala-Komitees in der BRD herausgegeben wird und in der BRD, der Schweiz und Österreich vertrieben wird".

Wir danken dem "Archiv für alternatives Schrifttum (afas)" in Duisburg, in dem sich die Originale der hier vorgestellten Dokumente befinden, für die freundliche Unterstützung.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Mai 1978:
Es erscheint die Nr. 1 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und Westberlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaraguas Botschafter in Kolumbien von Entführern freigelassen"
- "Costa Rica respektiert Verträge mit Nicaragua"
- "Weiteres Mitglied der Familie Chamorro ermordet"
- "Präsident Somoza warnt Venezuela vor Einmischung"
- "Solidaritätsaktion für German Pomares in der BRD"
- "Neue Zusammenstöße"
- "Botschafter in Bonn gibt auf"
- "Verstärkte Kontrolle von Nicaraguanern in Costa Rica"
- "Neue Unruhen im Masaya"
- "Anschlag auf die Oppositionszeitung 'La Prensa'"
- "Keine Kredite für nische Unternehmer"
- "Hungerstreik in Tegucigalpa"
- "Der Herbst der Patriarchen"
- "Kurzmeldungen aus verschiedenen lateinamerikanischen Quellen".

Die Gruppe 455 von "Amnesty International" in Lüneburg ruft zu einer "Unterschriftensammlung" gegen "schwere Menschenrechtsverletzungen" in Nicaragua auf. Die Listen können in Lüneburg angefordert werden.
Quelle: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 1, Wuppertal, Mai 1978.

Juni 1978:
Es erscheint die Nr. 2 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und Westberlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ernesto Cardenal und Sergio Ramirez in Europa"
- "Guardia Nacional unterdrückt Studentenkundgebungen"
- "Somoza immer startklar"
- "Starkes Polizeiaufgebot im Norden Costa Ricas"
- "Die Guardia Nacional"
- "Somoza stimmt den Forderungen der streikenden Nicaraguaner zu"
- "BMZ uneinsichtig"
- "Flüchtlinge in der venezolanischen Botschaft "
- "Washington gewährt einen Kredit in Höhe von 12 Millionen US-Dollar"
- "Berichterstattung a la USA"
- "Schließung von fünf Rundfunksendern in Nicaragua"
- "Wiedereröffnung geschlossener Rundfunkstationen in Nicaragua"
- "Nicaragua droht mit Verhaftungen der 'Gruppe der 12"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 2, Wuppertal, Juni 1978.

Juli 1978:
Es erscheint die Nr. 3 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und Westberlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "FSLN kündigt Volksaufstand gegen Somoza-Regierung an"
- "Nicaragua droht mit Austritt aus dem gemeinsamen Markt"
- "2.Treffen der Nicaragua-Gruppen in Hamburg"
- "Sandinisten-Guerillas in Nicaragua freigesprochen"
- "Aussagen Ernesto Cardenals"
- "Unterschriftenaktion in der BRD"
- "Somoza will mit politischen Parteien Amnestie-Frage erörtern"
- "Somoza setzt auf Zeitgewinn"
- "Somoza stimmt Treffen mit Amnesty International zu"
- "Generalamnestie für politische Gefangene in Nicaragua"
- "Berichte über Generalamnestie in Nicaragua dementiert"
- "Internationale Information über Nicaragua"
- "Venezuela und USA unterschiedlicher Meinung über die politische Zukunft von Somoza"
- "Erneute Zusammenstöße in Masaya"

Berichtet wird weiter über das 2. Treffen von Nicaragua-Gruppen in Hamburg vom 21.-23.7. Ein 1. Treffen soll im April von 5 Gruppen aus West-Berlin, Freiburg, Göttingen, Hamburg und Wuppertal in Göttingen stattgefunden haben. Man erwägt einen "Informationsaustausch über die aktuelle Situation in Nicaragua". Auch soll über die weitere Arbeit und konkrete Aktionen gesprochen werden. Eine Unterschriftenaktion zu politischen Gefangenen in Nicaragua führten die Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin im Juni durch. Die Freiburger Gruppe erklärt dazu: "Respektierung der Menschenrechte", "Schluss mit Folter, Vergewaltigung und Mord", "Freiheit für alle politischen Gefangenen in Nicaragua", "Auskunft über den Verbleib der Verschwundenen".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 3, Wuppertal, Juli 1978.

August 1978:
Es erscheint die Nr. 4 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD (Berlin, Freiburg, Hamburg, Wuppertal).
Artikel der Ausgabe sind:
- "German Pomares in Freiheit"
- "Das Klima der Gewalt in hört nicht auf"
- "Vertreibung der Studenten"
- "Erneut bewaffnete Zusammenstöße in Masaya"
- "Kubanische Solidaritätserklärung für Nicaraguas Sandinisten"
- "Maßnahmen gegen den Streik in Nicaragua angekündigt"
- "Generalstreik in Nicaragua"
- "Lateinamerikanische 'Entwicklungshilfe' für die USA"
- "Kaserne in Managua mit Raketen angegriffen"
- "Erklärungen Somozas"
- "2. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees"
- "Die 'Gruppe 12' in Nicaragua"

Zum Treffen der Soli-Komitees vom 21.-23. 7. wird noch ausgeführt: "Außer der veranstaltenden Mittelamerika-Gruppe Hamburg nahmen Gruppen aus Berlin, Freiburg, Göttingen und Wuppertal teil. Diese Tagung wurde erstmalig auch von Mitgliedern anderer Arbeitskreise und Organisationen besucht, darunter auch ein Vertreter von 'Amnesty International'. Nach einem Gespräch über die bisherige Arbeit wurden neue Aktivitäten diskutiert. Die Hauptarbeit der Gruppen konzentriert sich jetzt auf Veranstaltungen mit dem nicaraguanischen Sänger Carlos Mejia Godoy und seiner Gruppe 'Los de Palacaguina', die Ende Oktober und Anfang November in der Bundesrepublik sein werden. Ein weiteres Ergebnis ist die Fortführung der begonnenen Unterschriftenaktion bis Anfang November 1978. Weitere konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit werden auf dem nächsten gemeinsamen Treffen im November dieses Jahres in Berlin besprochen werden …"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 4, Wuppertal, August 1978.

September 1978:
Es erscheint die Nr. 5 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD (Berlin, Freiburg, Hamburg, Wuppertal).
Artikel der Ausgabe sind:
- "Hungerstreik in Düsseldorf"
- "Überfall auf den Nationalpalast"
- "Aus dem Kommuniqué der FSLN"
- "Generalstreik in Nicaragua"
- "Schwere Zusammenstöße in Matagalpa"
- "Berichterstattung in den Medien"
- "Carlos Mejia Godoy in der BRD"
- "Interview mit Anastasio Somoza"
- "Internationales Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees"
- "Postkartenaktion an den US-Botschafter"
- "Ernesto Cardenal in Europa"
- "Äußerungen Venezuelas"
- "Nicaraguas Rundfunkreporter in Urlaub geschickt"
- "Solidaritätskomitee im Baskenland gegründet"

Berichtet wird noch über ein "Internationales Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees", die sich in verschiedenen europäischen Ländern gebildet haben, u. a. Frankreich, Italien, Niederlande, Belgien, Schweden, Dänemark, Schweiz, Österreich, Spanien, BRD. Um die Arbeit zu koordinieren ist ein Treffen vom 29.9.-1.10. geplant. Es soll dann "die aktuelle politische Situation in Nicaragua erörtert werden". Auch soll über die "gemeinsame Arbeit gesprochen werden". Das "Büro " hat eine "Postkartenaktion" gestartet, die sich an "den Botschafter der USA in Bonn richtet". Danach soll er auf seine Regierung einwirken, "die Beziehungen zu Somoza aufzugeben und weder Militär- noch Wirtschaftshilfe zu gewähren".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 5, Wuppertal, September 1978.

Oktober 1978:
Es erscheint die Nr. 6 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD (Berlin, Freiburg, Hamburg, Wuppertal).
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur aktuellen Situation in Nicaragua. Eine Analyse"
- "Konzerte mit Carlos Mejia Godoy"
- "Mercedes. Siemens & Co."
- "Ernesto Cardenal appelliert an Pfarrer und Priester"
- "Genschers Politik"
- "Bonner Kreditpraxis und Somoza"
- "Demonstration in Bonn"

Berichtet wird u. a. über eine Demo in Bonn am 7.10. Aufgerufen hatten das "Büro Nicaragua", die Jungsozialisten und die Falken. "Rund 350 Leute beteiligten sich an der Demonstration, die sich gegen die Aufrechterhaltung der diplomatischen Beziehungen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Somoza richtete."
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 6, Wuppertal, Oktober 1978.

Dezember 1978:
Es erscheint die Nr. 8 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD (Berlin, Freiburg, Hamburg, Wuppertal).
Artikel der Ausgabe sind:
- "Richtigstellung"
- "Frente Amplio löst sich weiter auf"
- "Nicaragus Opposition lehnt Vermittlungsvorschlag ab"
- "Movimiento Pueblo unido stellt Regierungsprogramm vor"
- "Programm der Movimiento Pueblo Unido"
- "Somoza verstärkt die Unterdrückung"
- "3. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees in Berlin"
- "Weltsolidaritätskonferenz mit Chile in Madrid"
- "Sandinisten bestehen auf bewaffneter Revolution"
- "Äußerungen Somozas zur FSLN"
- "Postkartenaktion an die israelische Botschaft"

Zum "3. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees in Berlin" wird angemerkt: "Vom 17. bis 19. November 1978 fand in Westberlin das dritte Seminar der in der Bundesrepublik arbeitenden Nicaragua-Solidaritätskomitees statt. Themen waren die aktuelle Situation in und konkrete Ansatzpunkte für eine sinnvolle Unterstützung des Widerstandes. An dem Treffen, das auch von dem nicaraguanischen Priester und Dichter Ernesto Cardenal und dem Vertreter der FSLN für Europa besucht wurde, nahmen siebzehn Gruppen aus mehreren deutschen Städten teil: Berlin, Frankfurt, Freiburg, Gießen, Göttingen, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Mülheim, München, Münster, Tübingen, Ulm, Wuppertal …

Folgende Erklärungen wurden abgegeben:
- "Wir unterstützen den Kampf des Volkes von für seine nationale Selbstbestimmung, Demokratie und Sozialismus. Wir betrachten die FSLN als legitimen Vertreter des Nicaraguanischen Volkes und unterstützen den gemeinsamen Kampf ihrer drei Tendenzen.
- Wir verurteilen die Verhandlungen der bürgerlichen Opposition (FAO) mit dem Somoza-Regime, welche nur darauf abzielen, einen 'Somozismus ohne Somoza' einzuführen. Wir begrüßen die konsequente Haltung der MPU, die jegliche Verhandlung mit Somoza ablehnt. Die MPU repräsentiert die wichtigsten Teile des Volkes und wird von der FSLN aktiv unterstützt.
- Wir verurteilen auf's schärfste die Regierung Carter, die unter dem Vorwand der Menschenrechtspolitik ihre wirtschaftspolitischen Interessen durchzusetzen versucht.
- Entschieden wenden wir uns gegen die Regierung von Spanien, Argentinien und Israel, die durch massive Waffenhilfe das Terrorregime Somozas unterstützen.
- Wir fordern von der Bundesregierung den sofortigen Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur Diktatur in Nicaragua.
- Wir sehen die Gefahr einer militärischen Intervention durch ausländische Mächte, machen die Öffentlichkeit darauf aufmerksam und fordern sie auf, mit uns gemeinsam dem entgegenzuwirken.
- Die Organisierung und Koordination unserer Arbeit auf bundesweiter Ebene wird durch das Informationsbüro e. V. in Wuppertal durchgeführt."
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 1, Nr. 8, Wuppertal, Dezember 1978.

Januar 1979:
Es erscheint die Nr. 1 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die erwartete Offensive"
- "Erklärung Somozas zum Amnestiegesetz"
- "Gaspar Garcia Laviana tot"
- "Interview mit Somoza"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 1, Wuppertal, Januar 1979.

März 1979:
Es erscheint die Nr. 3 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Daimler-Benz und Somoza"
- "Das 45. Jahr nach Sandinos Ermordung"
- "US-Spezialisten an Greueltaten in Nicaragua beteiligt"
- "Erzbischof verurteilt Schießerei in der Kirche"
- "Monimbo im Herzen des Volkes"
- "Nicht nur Somoza, sondern der Somozismus muss weg"
- "Washington: Keine Vermittlungspläne"
- "Einstellung der US-Hilfe"
- "Somoza über Entscheidung Washingtons nicht überrascht"
- "Mehr Waffen aus Israel für Somoza"
- "Bischöfe unterzeichneten in Puebla Dokument über Nicaragua"
- "4. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees"
- "Serie von Überfällen in Nicaragua"
- "Verurteilung Somozas"
- "Sandinisten fordern breite Solidaritätsbewegung"
- "Meldungen aus Costa Rica"

Berichtet wird noch über das "4. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees". Ausgeführt wird dazu: "Vom 16. bis 18. Februar 1979 fand in einem Tagungszentrum bei Kamp-Lintfort das 4. Treffen der Nicaragua-Gruppen statt. Vertreter von fast 20 Komitees aus der Bundesrepublik und Österreich und verschiedene Gäste - darunter ein Journalist einer mexikanischen Presseagentur … nahmen teil. Referenten waren Tomas Borge von der Direccion Nacional der FSLN und zwei weitere Mitglieder der Sandinistischen Befreiungsfront sowie der Vertreter der FSLN für Europa, Enrique S.

Im Mittelpunkt des Seminars standen Berichte über die letzten Entwicklungen und die augenblickliche Situation in Nicaragua. Tomas Borge berichtete von der Zusammenarbeit der drei Tendenzen auf eine bevorstehende Einigung hin. Bei der Diskussion um die Solidaritätsarbeit in der Bundesrepublik stand die Öffentlichkeitsarbeit an erster Stelle".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 3, Wuppertal, März 1979.

April 1979:
Es erscheint die Nr. 4 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Verstärkte Aktivitäten der Sandinisten"
- "Zweites Treffen der europäischen Nicaragua-Komitees"
- "Sekretariat für die europäische Solidaritätsbewegung gegründet"
- "Meinungsverschiedenheiten beigelegt"
- "Regierung Costa Ricas unter Beschuss"
- "Die 'Frente Patriotico Nacional' beschreibt ihre Position"
- "England bricht diplomatische Beziehungen zu Nicaragua ab"
- "Gespräche mit Kreisky"
- "Bauern besetzen Land"
- "Repression gegen Funkanstalten"
- "Regierung schloss Radio Corporacion"

Berichtet wird noch über Gründung des "Sekretariats für die europäische Solidaritätsbewegung", vermutlich im März d. J. Die Aufgabe des Sekretariats würde darin bestehen, "für die europäischen Komitees zu sprechen, Kontakte zu nationalen und internationalen Organisationen herzustellen und Initiativen auf kontinentaler Ebene zu entwickeln und durchzuführen". Zu Sekretären wurden Klaas Wellinga (Holland) und Hermann Schulz (Wuppertal) gewählt.
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 4, Wuppertal, April 1979.

Mai 1979:
Es erscheint die Nr. 5 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua vor der großen Auseinandersetzung"
- "In Nicaragua herrscht das Gesetz des Dschungels"
- "Wir brauchen die Mitarbeit aller somozafeindlichen Kräfte. Sandinisten erläutern ihre außenpolitischen Vorstellungen"
- "Guerilla-Aktivitäten dauern an"
- "Allgemeiner Situationsbericht"
- "Ernesto Cardenal auf dem Kirchentag 1979"
- "Unerbittlich im Kampf und großzügig im Sieg"
- "Espinoza verurteilt Morde in Nicaragua"
- "Israelische Militärexperten in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 5, Wuppertal, Mai 1979.

Juni 1979:
Es erscheint die Nr. 6 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Offensive"
- "Aufruf zum Generalstreik"
- "Verhandlungen um die Aktionseinheit der Opposition"
- "Aktivitäten in der BRD"
- "Guatemaltekische Soldaten in Nicaragua"
- "Zahl der Flüchtlinge nimmt wieder zu"
- "Vermittlung ablehnen und ohne Pardon kämpfen"
- "Sandinisten fordern Angehörige der Nationalgarde zum Überlaufen auf"
- "Mit völkerrechtlichen Maßnahmen Aggression verhindern"
- "Angriffe gegen das Regime Somoza"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 6, Wuppertal, Juni 1979.

Juli 1979:
Es erscheint die Nr. 7 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Neue demokratische Strukturen schaffen. Programm der sandinistischen Regierung für den nationalen Wiederaufbau sieht Zerschlagung des Staatsapparates vor"
- "Kabinettsmitglieder der nicaraguanischen Regierungsjunta"
- "Biographien der neuen Regierungsjunta"
- "Verleumderische Kampagne soll Ansehen der FSLN untergraben"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 7, Wuppertal, Juli 1979.

August 1979:
Es erscheint die Nr. 8 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua hungert"
- "Nicaragua auf dem Weg zu einer pluralistischen Gesellschaft"
- "Borge für möglichst baldige demokratische Wahlen"
- "Regierung Nicaraguas lässt 178 ehemalige Nationalgardisten frei"
- "Jeder Nicaraguaner kann sein Land verlassen"
- "Mexiko verweigert Somoza-Anhängern Einreise"
- "6.000 nicaraguanische Nationalgardisten in Honduras"
- "Wir schaffen neue Strukturen"
- "Gesundheitswesen in Nicaragua"
- "Neue Möglichkeiten für Solidaritäts- und Informationsarbeit"
- "Internationaler Währungsfonds gewährt Somoza Kredit"
- "Mexico bricht diplomatische Beziehungen ab"

Geworben wird für eine "Nicaragua-Benefiz-Anzeige", die man "Redaktionen zur Verfügung" stellen möchte. "Alle Personen, die Kontakte zu Stadtzeitungen, Gemeindeblättern oder anderen Zeitschriften haben und die Möglichkeit einer Veröffentlichung sehen, können ebenfalls eine Vorlage anfordern". U. a. hat die Anzeige den Wortlaut: "Der Kampf um die Freiheit in ist erst gewonnen, wenn Hunger und Zerstörung besiegt sind".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 8, Wuppertal, August 1979.

September 1979:
Es erscheint die Nr. 9 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Alle Freiheiten garantieren"
- "Neue Pressegesetze in Nicaragua"
- "180 Millionen Cordobas durch das Volk gerettet"
- "Zahlungen der Bundesregierung"
- "Flüchtlinge kehren nach zurück"
- "1.000 kubanische Lehren nach Nicaragua"
- "Sandinistische Volksarmee in Nicaragua gegründet"
- "60 Mitglieder der internationalen Brigade Simon Bolivar ausgewiesen"
- "Nicaraguas Rechtsparteien schließen sich zusammen"
- "Beide sind nützlich"
- "Nicaragua wird sich nicht erpressen lassen"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 9, Wuppertal, September 1979.

Oktober 1979:
Es erscheint die Nr. 10 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Somoza-Praktiken abgeschafft"
- " Nicaraguas Sozialisten und Liberale unterstützen die FSLN"
- "Neues Konzept für landwirtschaftliche Schulen in Nicaragua"
- "Juntamitglieder berichten über Treffen mit Carter"
- "Nicaragua kann Schulden nicht zurückzahlen"
- "Nicaraguas Christen beraten über ihre Rolle in der Revolution"
- "Nicaragua 'bald wichtigste Demokratie' in Amerika"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 10, Wuppertal, Oktober 1979.

November 1979:
Es erscheint die Nr. 11 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua Delegation in Bonn"
- "Außenminister kritisiert OAS"
- "Abweichungen zum Nachteil der Demokratie"
- "Sozialisierung der Produktionsmittel in Nicaragua angekündigt"
- "Auslandshilfe nur für Nicaraguas Privatunternehmen?"
- "FSLN kennt kein Rachegefühl. Regierung Nicaraguas ruft Christen zur Zusammenarbeit auf"
- "6. Treffen der Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD"
- "Ernesto Cardenal in Deutschland"
- "Koordinationsstelle für El-Salvador-Arbeit ins Leben gerufen"
- "Weitere 530 kubanische Lehrer nach Nicaragua"
- "Nicaragua will Fernmeldewesen ausbauen"
- "Beschlagnahmung von Land und Vieh in Nicaragua"

Berichtet wird über das 6. Treffen der " Nicaragua-Solidaritätskomitees" vom 19.-21. Oktober in Frankfurt/M., wozu es heißt: "Rund 90 Vertreter aus knapp 40 Gruppen nahmen an diesem Seminar teil, sowie als Gäste Mitarbeiter kirchlicher und politischer Organisationen. Neben einer ausführlichen Darstellung der aktuellen Situation in nach dem Sturz Somozas ging es um das Selbstverständnis der -Gruppen, um die bisher geleistete Arbeit und die Koordination auf Bundesebene und um neue Perspektiven. Breiten Raum nahm die Vorstellung konkreter Aufbauprojekte ein, für die die Komitees sich engagieren werden. Beschlossen wurde eine Postkartenaktion an das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Bitte, die Schulden s bei der Bundesregierung aus Zeiten Somozas zu annullieren. Diese Postkarten können beim Informationsbüro angefordert werden".

Berichtet wird auch über eine "Koordinationsstelle für die El-Salvador-Arbeit": "Auf Initiative von Salvadorianern und Deutschen wurde Anfang November in München eine Koordinationsstelle für die El-Salvador-Arbeit gegründet. Ziel dieser Arbeit ist es, für die Situation in dem mittelamerikanischen Land eine Öffentlichkeit zu schaffen und für den Widerstand Geld zu sammeln. Der Aufbau dieser Informationsstelle geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Informationsbüro …"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 11, Wuppertal, November 1979.

Dezember 1979:
Es erscheint die Nr. 12 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "FSLN verhandelt über die Bildung einer Einheitsfront"
- "Jede Revolution hat ihre schwarzen Schafe"
- "Es stehen uns noch schwierige Kämpfe bevor"
- "Schwarzmarktspekulationen mit Dollar in Nicaragua"
- "Katholische Kirche Nicaraguas unterstützt die Sandinisten"
- "Hilfen der Bundesregierung für Nicaragua"
- "Nicaragua rechnet mit Arbeitslosenanteil von 50 Prozent"
- "Arbeiter protestieren gegen Arbeitszeitverkürzung"
- "Bauarbeiter kehren nach Saudi-Arabien zurück"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 2, Nr. 12, Wuppertal, Dezember 1979.

Januar 1980:
Es erscheint die Nr. 1 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "1980 für ein Jahr der Arbeit und der Opfer"
- "Mitarbeiter des nicaraguanischen Innenministerium beschließen 25prozentige Gehaltskürzung"
- "Änderungen von der Notwendigkeit diktiert"
- "Bildung einer revolutionären Partei: Hauptaufgabe der FSLN"
- "Handel bekommt Auswirkungen des Staatskapitalismus zu spüren"
- "Ernesto Cardenal in Deutschland"
- "Nicaragua um Rückkehr von Fachkräften aus dem Ausland bemüht"
- "Nicaraguas Regierung will Bodenspekulation verhindern"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 1, Wuppertal, Januar 1980.

Februar 1980:
Es erscheint die Nr. 2 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Alphabetisierungskampagne in Nicaragua"
- "Moises Hassan über die Ziele der Revolution"
- "Hilfe nicht an Bedingungen knüpfen"
- "Arbeitslosigkeit und Verknappung"
- "Erstes Urteil gegen Somozisten: 30 Jahre Haft"
- "Zur Situation der Kultur"
- "Arbeiterbrigaden zur Verbesserung der medizinischen Versorgung"
- "Konferenz über Menschenrechte spricht nicaraguanischer Regierung ihr volles Vertrauen aus"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 2, Wuppertal, Februar 1980.

März 1980:
Es erscheint die Nr. 3 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Anfänge einer Pressekampagne gegen Nicaragua?"
- "Frauen und Revolution in Nicaragua"
- "Nicaragua will Atlantikküste fördern"
- "Lebensmittelgeschäfte in Managua ignorieren Preiskontrolle"
- "Ständiger Menschenrechtsgerichtshof soll Fall Somoza erörtern"
- "Weitere nicaraguanische Betriebe von Arbeitern besetzt"
- "Nicaragua lehnt Washingtons Kreditbedingungen ab"
- "Kapitalflucht in Nicaragua unter Strafe gesetzt"
- "Nicaraguanische Politiker beendeten Propaganda-Reise durch Europa"
- "Anstrengungen im Gesundheitswesen"
- "Nicaraguanischer Botschafter in Bonn akkreditiert"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 3, Wuppertal, März 1980.

April 1980:
Es erscheint die Nr. 4 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Polit-Tourismus"
- "Radio Mundial bringt Interview mit Botschafter Bonns in Managua"
- "Solidarische Hilfe fördern"
- "Sowjetisch-nicaraguanisches Abkommen"
- "Auslandsverschuldung Nicaraguas"
- "Einfrieren der USA-Kredite"
- "Enteignungen"
- "Spekulantentum"
- "Gebiete aus den Klauen der Unwissenheit befreit"
- "Nicaragua spricht von 'konterrevolutionärem Lager' in Honduras"
- "Ehemaliger Repräsentant der FSLN in Europa Chef der Sandinistischen Polizei"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 4, Wuppertal, April 1980.

Mai 1980:
Es erscheint die Nr. 5 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zwei Junta-Mitglieder in Nicaragua zurückgetreten"
- "Robelo hat Initiativen der FSLN in Frage gestellt"
- "Trotz aller Probleme: Alphabetisierungskampagne begonnen"
- "Dekret über die Zusammensetzung des Staatsrates"
- "Konterrevolutionäre verhaftet"
- "Auch Reaktionäre am revolutionären Prozess beteiligen"
- "Ernesto Cardenal erhält Friedenspreis"
- "Die Revolution verteidigt die Religionsfreiheit"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 5, Wuppertal, Mai 1980.

Juli 1980:
Es erscheint für die Nr. 6/7 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wahlen würden den Pluralismus in Nicaragua gefährden"
- "Alphabetisierung an der Costa Atlantiva"
- "Zwei Soldaten von früheren Nationalgardisten getötet"
- "Nicaragua verstärkt seine Beziehungen zu verschiedenen Ländern Afrikas"
- "Nicaragua: Keine Geheimabkommen mit der Sowjetunion"
- "Treffen der europäischen Nicaragua-Gruppen in Wien"
- "Nicaraguanische Junta garantiert Privatbesitz"
- "Zählung von Ausländern in Nicaragua"
- "Rückgang der Produktion in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Nr. 6/7 1980, Wuppertal, Juni/Juli 1980.

August 1980:
Es erscheint die Nr. 8 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua begeht 1. Jahrestag der Revolution"
- "EG-Hilfsprogramm für Nicaragua"
- "Nicaragua bereitet neues Arbeitsrecht vor"
- "Demokratische Kontrolle durch den Staatsrat"
- "300 Millionen Cordobas für den privaten Sektor"
- "Zur Alphabetisierungskampagne"
- "Unwahre Behauptungen sollen Aggression gegen Nicaragua rechtfertigen"
- "Nicaragua verhandelt über beschleunigte Auszahlung des US-Kredits"
- "Weitere Wachsamkeit gegenüber konterrevolutionären Aktionen geboten"
- "Nicaragua: Staat soll wichtige Produktionsmittel kontrollieren"
- "Schwierigkeiten mit Rückzahlung der Auslandsschulden"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 8, Wuppertal, August 1980.

September 1980:
Es erscheint die Nr. 9 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wir wollen keine Wahlen"
- "Nicaraguas Evangelisten wollen Regierung unterstützen"
- "Nicaraguanische Flüchtlingslager in Honduras abgerissen"
- "5.000 Verbrechen und 50 Polizistenmorde"
- "Nicaragua schließt Kooperationsabkommen mit der PLO"
- "Nicaraguanische Exilregierung in Guatemala gebildet"
- "Mit voller Unterstützung der Regierungsjunta"
- "Ernesto Cardenal und William Agudelo in der BRD"
- "Tournee von Luis Enrique Mejia Godoy"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 9, Wuppertal, September 1980.

Oktober 1980:
Es erscheint die Nr. 10 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Reorganisation der Sandinistischen Führung in Nicaragua"
- "Internationale Solidarität hält an"
- "Konterrevolutionäre Machenschaften in Bluefields wurden gesteuert"
- "Für uns war es Hinrichtung, für 'La Pensa' Mord"
- "Bisher 1.587 Urteile der Sondergerichte in Nicaragua"
- "Sandinisten definieren Haltung zur Kirche"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 10, Wuppertal, Oktober 1980.

November 1980:
Es erscheint die Nr. 11 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Staatsrat beschlussunfähig"
- "CIA bereitet Untergrundkrieg in Nicaragua vor"
- "600 Somoza-Anhänger in honduranischen Lagern ausgebildet"
- "Für stabile Beziehungen zu den USA"
- "Theologische Werkwoche in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 11, Wuppertal, November 1980.

Dezember 1980:
Es erscheint die Nr. 12 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur aktuellen Situation"
- "Nicaragua nimmt Export von Agrarproduktion wieder auf"
- "Lügen der imperialistischen Nachrichtenagenturen entgegentreten"
- "Streik in der größten Zuckerfabrik Nicaraguas"
- "Produktionsrückgang und schlechte Arbeitsdisziplin"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 3, Nr. 12, Wuppertal, Dezember 1980.

Januar 1981:
Es erscheint die Nr. 1 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Revolutionäres Bewusstsein"
- "Zwischen Söldnern und Guerillas unterscheiden. Nicaraguas Außenminister bestreitet Berichte über Landung von Guerillas aus Nicaragua in El Salvador"
- "Sammlungen in Nicaragua für salvadorianische Guerillas"
- "El Salvadors Präsident bezeichnet Nicaragua als Guerilla-Brückenkopf"
- "Privatunternehmen glauben an Versprechungen der Regierung. Juntamitglied Arturo Cruz hält für Nicaraguas Wirtschaft Freundschaft und guten Willen der USA für wesentlich"
- "Es gibt keine Revolution ohne Konterrevolution. Nicaraguas Innenminister fordert zur Verteidigung gegen die Konterrevolution auf"
- "Sandinisten und Regime-Gegner gedenken der Ermordung Chamorros"
- "Nicaraguas Finanzminister gibt Staatshaushaltsplan bekannt"
- "Präsident Carazo empfing nicaraguanische Juntamitglieder"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 1, Wuppertal, Januar 1981.

Februar 1981:
Es erscheint die Nr. 2 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Presseerklärung zu den Meldungen über die Schließung des Büros der ständigen Menschenrechtskommission in Managua"
- "Stellungnahme von Amnesty International"
- "Das gesamte Volk in die Milizen. Botschaft der sandinistischen Befreiungsfront fordert Erfassung des gesamten Volkes in den Milizen"
- "Sie wollen uns die Luft abdrehen. Kommandant Eden Pastora warnt vor Wirtschaftsboykott"
- "Prinzip der Nichtintervention und Nichteinmischung. Kommuniqué der Regierung von Nicaragua"
- "Verleumdungen der internationalen Nachrichtenagenturen. Resolution des internationalen Treffens der Solidarität mit Nicaragua kündigt verstärkte Informationskampagne an"
- "Regierungsjunta Nicaraguas warnt vor weiteren Landbesetzungen"
- "Sondertribunale in Nicaragua aufgelöst"

Berichtet wird über das 7. Treffen der Nicaraguakomitees, wozu es heißt: "Vom 20. bis zum 22. Februar 1981 fand in Münster das 7. Bundestreffen der deutschen Nicaragua-Solidaritätskomitees statt; an ihm nahmen rund 90 Vertreter von mehr als 30 Gruppen teil. Neben Berichten verschiedener Gruppen über ihre Arbeit legte das Informationsbüro Nicaragua einen Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr vor. Demnach wurden 1980 für den Wiederaufbau Nicaraguas fast eineinhalb Millionen DM gesammelt und nach Nicaragua an die entsprechenden Ministerien und an die Sandinistische Befreiungsfront überwiesen. In der Summe sind rund 300.000,- DM für die Alphabetisierungskampagne und das daran anschließende Erwachsenenbildungsprogramm und rund 200.000,--DM für verschiedene Kulturprojekte und die Arbeit des Kulturministers Ernesto Cardenal enthalten. Neben Berichten und Diskussionen über die aktuelle Situation in Nicaragua wurden verschiedene neue Projekte des Wiederaufbaus vorgestellt. Den ersten Platz in der Arbeit der Solidaritätskomitees nimmt dabei das Projekt der Erwachsenenbildung ein".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 2, Wuppertal, Februar 1981.

März 1981:
Es erscheint die Nr. 3 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Ortega wird Koordinator im neu gegründeten Regierungsrat in der BRD und West-Berlin"
- "Ernennung zum Botschafter in den USA keine Verbannung. Ex-Juntamitglied Arturo Cruz zur Reorganisation der nicaraguanischen Regierung"
- "Protestnote Nicaraguas"
- "Sandinistenführer prophezeien Scheitern der US-Sanktionen"
- "Bonn reagiert standfest. Barricada bezeichnet Eagleburgers Europa-Mission als einen diplomatischen Fehlschlag"
- "Unkorrekte Interpretation meiner Äußerungen. Koordinator der nicaraguanischen ständigen Menschenrechtskommission nach Widerruf seiner Äußerungen aus der Haft entlassen"
- "Versprechen über menschliche Großzügigkeit erfüllt. Offener Brief einer Gruppe von Priestern, Ordensschwestern und Laien zur Situation der Menschenrechte in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 3, Wuppertal, März 1981.

April 1981:
Es erscheint die Nr. 4 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Unreife Politik. Presseerklärung der nicaraguanischen Botschaft in Bonn"
- "Jeder aufrechte Nicaraguaner muss unterzeichnen. Unterschriftenkampagne als Protest gegen Einstellung der US-Hilfe"
- "Abwanderung von Unternehmern aus Nicaragua. Sprecher der nicaraguanischen Industriekammer protestiert gegen Fabrikbesetzung"
- "Nicaragua will Industrieproduktion dezentralisieren"
- "Konterrevolutionäre kontrollieren und bekämpfen. Reorganisation der sandinistischen Verteidigungskomitees CDS angekündigt"
- "Die Gesetze dieses Landes sind nur Papierfetzen. Angriffe der bürgerlichen Kräfte gegen die Regierung und die FSLN nehmen zu"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 4, Wuppertal, April 1981.

Mai 1981:
Es erscheint die Nr. 5 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Offene Vorbereitung einer militärischen Aggression gegen Nicaragua"
- "Zusammensetzung des nicaraguanischen Staatsrats geändert"
- "Mitglieder des Staatsrats in Nicaragua vereidigt"
- "Nicaragua strebt Autarkie in der Nahrungsmittelproduktion an"
- "Abhängigkeit Nicaraguas von mexikanischen Öllieferungen Juntamitglied Ortega zu dreitätigem Besuch in Mexiko"
- "75 Prozent der Industrieproduktion in privater Hand. Bayardo Arce über die Beziehungen zwischen der Revolution und dem Privatsektor"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 5, Wuppertal, Mai 1981.

Juni 1981:
Es erscheint die Nr. 6 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Hirtenbrief der nicaraguanischen Bischofskonferenz"
- "Priester protestieren gegen 'La Prensa-Bericht"
- "Versuch zur Neutralisierung de Sandinistischen Revolution. Nicaragua lehnt 'Mini-Marshallplan' für Zentralamerika ab"
- "Nicaraguas Privatsektor begrüßt Mini-Marshallplan"
- "Streiks nicht als einziges Druckmittel verwenden. Bayardo Arce erörtert Aufgaben der sandinistischen Gewerkschaften in Nicaragua"
- "Lagerhäuser der Reichen sind mit Reis gefüllt. Nicaraguas Landwirtschaftsminister wirft unabhängigen Gewerkschaften Zusammenarbeit mit der CIA vor"
- "Intervention bei Großgrundbesitzer in Rivas"
- "Heimkehr kubanischer Lehrer aus Nicaragua angekündigt"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 6, Wuppertal, Juni 1981.

August 1981:
Es erscheint die Nr. 7/8 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "19. Juli 1981: Zweiter Jahrestag der Revolution"
- "Neuer Fall von Dekapitalisierung"
- "Erklärung von Bayardo Arce zur Dekapitalisierung"
- "Nicaragua über Kapitalflucht besorgt"
- "Äußerungen Bayardo Arces zur ökonomischen Situation"
- "Dialog zwischen Kirche und Staat"
- "Sandinistische Gewerkschaft Mitglied des Weltgewerkschaftsbundes"
- "Zwei Jahre Kulturarbeit"
- "Nahrungsmittel kein Instrument politischer Erpressung mehr. Mexiko unterstützt Nahrungsmittelindustrie in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 7/8, Wuppertal, Juli/August 1981.

September 1981:
Es erscheint die Nr. 9 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wirtschaftlicher Notstand"
- "Nicaragua unterstützt das Vorgehen von Frankreich und Mexiko. Presseerklärung der nicaraguanischen Botschaft in Bonn"
- "Verschwörung (ehemaliger) FSLN-Mitkämpfer"
- "Robelos Landsitz durch Agrarreform in Gefahr"
- "Die Revolution zu humanisieren. Kirchliche Basisgemeinden in Nicaragua wehren sich gegen den Vorwurf, christlich-politischen Gruppen marxistisch-leninistischer Prägung zu sein"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 9, Wuppertal, September 1981.

Oktober 1981:
Es erscheint die Nr. 10 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "US-Aggression gegenüber Nicaragua"
- "Massenmobilisierung gegen das Seemanöver Falkenauge"
- "Anstiftung zu konterrevolutionären Aktivitäten durch US-Beamte in Honduras"
- "Antiimperialistisches Tribunal in Mittelamerika"
- "Antiinterventionskampagne in Europa"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 10, Wuppertal, Oktober 1981.

November 1981:
Es erscheint die Nr. 11 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Haig sorgt für Klarheit"
- "Nicaraguanische Delegation in der BRD"
- "Aktuelle Meldungen aus Nicaragua"
- "Ablösung des nicaraguanischen Botschafters in den USA"
- "Kredite für Nicaragua"
- "Prozess gegen KP-Chef und Präsident des Unternehmerverbandes begann in Managua"
- "COSEP-Vertreter mit Sergio Ramirez"
- "Außenminister D'Escoto zur Entlarvung von CIA-Agenten"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 11, Wuppertal, November 1981.

Dezember 1981:
Es erscheint die Nr. 12 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "UNO-Resolution zu Nicaragua"
- "Wirtschaftshilfe an Nicaragua"
- "Bericht von Pax Christi zur Lage in Nicaragua"
- "Gespräch zwischen Junta- und Kirchenvertretern in Nicaragua"
- "Entwurf eines Parteiengesetzes"
- "Offizielle Gesetzesvorlage sinnlos. Oppositionsparteien Nicaraguas wollen Gegenvorschlag zur Regierungsvorlage über politische Parteien unterbreiten"
- "Weiterhin kritische Sicherheitslage"
- "Wirkliche Befreiung nur durch bewaffneten Kampf. Bewaffnete nicaraguanische Oppositionsgruppe gibt Schaffung der FDN als militärisch-politische Organisation bekannt"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 4, Nr. 12, Wuppertal, Dezember 1981.

Januar 1982:
Es erscheint die Nr. 1 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Verschwörung aufgedeckt"
- "Nicaragua besteht auf seiner Darstellung"
- "Verschärfung konterrevolutionärer Aktivitäten im Norden"
- "Verbindung zwischen Somozisten und honduranischem Militär"
- "Konfusion in Miami"
- "Einheit gegenüber der Aggression. Neue ökonomische US-Offensive"
- "US-Kongressmitglieder in Managua"
- "La Prensa wieder an Eigentümer zurückgegeben"
- "Verbot religiöser Manipulation"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 1, Wuppertal, Januar 1982.

Februar 1982:
Es erscheint für September die Nr. 2 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Erste Phase der Umsiedlung von Miskitos abgeschlossen"
- "Falsche Konzeption von demokratischen Wahlen. Patriotische Revolutionsfront Nicaraguas kritisiert Schaffung der Zentralamerikanischen demokratischen Gemeinschaft"
- "Erneute Anprangerung der US-Unterstützung für Konterrevolutionäre vor der UNO. US-Regierung hält sich nicht an ihre eigenen Gesetze"
- "Mexiko, Venezuela, Brasilien, Panama und die westeuropäischen Länder könnten einer US-Intervention in Nicaragua verhindern"
- "US-Menschenrechtsbericht-Zynismus gegenüber den Völkern Mittelamerikas"
- "Erste Daten zum volkswirtschaftlichen Ergebnis des Jahres 1981"
- "Internationaler Kongress gegen die Intervention in Zentralamerika"
- "Edition Nahua: Materialien zur Antiinterventionsbewegung"

Berichtet wir von der "Antiinterventionsbewegung": "Zum Jahresbeginn 1982 hat das Informationsbüro Nicaragua einen Verlag gegründet: Edition Nahua. Veröffentlichungen zu Mittelamerika. GmbH. Der Verlag soll die politische Zusammengehörigkeit des Themas Mittelamerika dokumentieren, zum anderen sollen die Vertriebsmöglichkeiten für Informationsmaterialien zu Mittelamerika damit verbessert werden. Alleiniger Anteilseigner des nicht kommerziell orientierten Verlages ist das Informationsbüro Nicaragua, so dass gewährleistet ist, daß eventuelle Gewinne der Solidaritätsarbeit zufließen. Als erste Veröffentlichungen liegen eine Aktionsbroschüre und eine Materialsammlung zur Antiinterventionsbewegung vor, die in Artikeln, Dokumenten, Presseausschnitten und Aktionsvorschlägen das Thema angehen. Ab Mitte 1982 wird in der Edition Nahua eine Mittelamerika-Zeitschrift erscheinen, die gemeinsam von den Nicaragua-, El Salvador- und Guatemala-Komitees in der BRD herausgegeben wird und in der BRD, der Schweiz und Österreich vertrieben wird".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 2, Wuppertal, Februar 1982.

März 1982:
Es erscheint die Nr. 3 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Verhängung des Ausnahmezustandes in Nicaragua"
- "Siegen oder Sterben. Nicaragua organisiert Zivilverteidigung"
- "COPPAl-Tagung in Managua"
- "Ein neues Zeichen der Aggressionspolitik. USA weigern sich, Vertreter der nicaraguanischen Regierung zu empfangen"
- "Zweite sandinistische Versammlung"
- "Umsiedlung mehrerer tausend Miskitos vom Rio Coco"
- "Offergeld sagt Nicaragua weitere Hilfe zu"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 3, Wuppertal, März 1982.

April 1982:
Es erscheint die Nr. 4 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Regierung von Nicaragua verlängert den nationalen Notstand"
- "Kommuniqué der Regierung von Nicaragua über die Abstimmung im Weltsicherheitsrat"
- "Angriffe auf Nicaragua von honduranischer Seite aus"
- "Vorbereitung von Not-Wirtschaftsmaßnahmen im Falle einer äußeren Aggression gegen Nicaragua"
- "Verhandlungen Nicaragua(USA"
- "Hilfsabkommen zwischen Kuba und Nicaragua"
- "Preiskontrollen zum Schutz der Reallöhne"
- "Erziehungswesen in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 4, Wuppertal, April 1982.

Mai 1982:
Es erscheint die Nr. 5 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua zum Falkland/Malwinen-Konflikt"
- "Intensivierung der Beziehungen Nicaraguas und der UdSSR bedeuten keine außenpolitische Wende"
- "EG setzt auf Lebensmittelhilfe für Nicaragua fort"
- "Landwirtschaftliches Großprojekt gestartet. Nicaragua will mit mexikanischer Hilfe zur Kornkammer Mittelamerikas und der Karibik werden"
- "Fortschritte und Ziele der sandinistischen Landreform"
-"Honduras lehnt Nichtangriffspakt mit Nicaragua ab"
- "Antiinterventionskarawane in Europa"
- "Neue Visabestimmungen in Nicaragua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 5, Wuppertal, Mai 1982.

Juni 1982:
Es erscheint die Nr. 6 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Flutkatastrophe in Nicaragua"
- "Hilfsaktionen in der BRD"
- "Neue Drohungen seitens der USA"
- "Kooperation mit Brasilien"
- "Widersprüche in der konservativen Opposition"
- "Verstärkung staatlicher Kontrolle über Bananen-Multi"
- "Erste Produktionserfolge der Landreform"
- "Ein mächtiger Feind als der Somozismus. Nicaraguanische Führung beunruhigt über zunehmende Tätigkeit von regierungsfeindlichen Sendern"

Zur "Flutkatastrophe in Nicaragua" heißt es: "Anlässlich der Flutkatastrophe in Nicaragua haben Medico International e.V. in Frankfurt und das Informationsbüro Nicaragua e.V. als Koordinationsstelle der Nicaragua-Solidaritätsbewegung auf Veranlassung der nicaraguanischen Ministerien und beteiligten Organisationen eine Hilfsaktion gestartet. Die beiden Organisationen rufen alle Hilfsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland auf, ihren Möglichkeiten entsprechend der Notstandssituation in Nicaragua Rechnung zu tragen. Eingehende Spenden werden für die dringend benötigten Hilfsgüter verwandt: Nahrungsmittel, Zelte, Kleidung, Milchpulver, Babyflaschen und Medikamente. Eine Liste der benötigten Hilfsgüter ist bei Medico International anzufordern".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 6, Wuppertal, Juni 1982.

August 1982:
Es erscheint die Nr. 7/8 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Schwere Unruhen in Nicaragua"
- "Nicaragua verlängert Ausnahmezustand um sechs Monate"
- "Der 3. Jahrestag"
- "SI-Sprecher Schori zur aktuellen Lage in Nicaragua und Mittelamerika"
- "Neue Erpressungsversuche durch internationale Kredite"
- "Unterstützung Nicaraguas durch Frankreich, Schweden und EG"
- "Zur Situation im Libanon"
- "Konzert für Nicaragua"

Berichtet wird vom "Konzert für Nicaragua", wozu es heißt: "Am 25. September 1982 (Beginn: 18.00 Uhr) veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund (Abteilung: Jugend) und das Junge Forum/Ruhrfestspiele gemeinsam mit dem Informationsbüro Nicaragua ein Konzert für Nicaragua, an dem neben der nicaraguanischen Gruppe Carlos Mejia Godoy y Los de Palacagüina zahlreiche andere Gruppen teilnehmen, so Liederjahn, Sands Family, Ton-Steine-Scherben, IntiIllimani und die Schmetterlinge. Die Veranstaltung findet in der Gruga-Halle in Essen statt. Parallel zu dem Konzert werden Filme aus Nicaragua im Foyer gezeigt".
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 7/8, Wuppertal, Juli/August 1982.

September 1982:
Es erscheint die Nr. 9 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Nicaragua fordert Zahlungsaufschub für seine Auslandsschulden"
- "Militärische Aufrüstung der mittelamerikanischen Diktatoren durch die USA"
- "Diplomatische Initiative Nicaraguas-Machtverschiebung in Honduras"
- "Söldnerrekrutierung in Honduras"
- "Was haben Ex-Somozisten mit dem Tod eines Gewerkschaftsführers zu tun?"
- "Zehn konterrevolutionäre Lager in Costa Rica"
- "Flüchtlingsprogramm in Nicaragua"
- "Wir sind immer noch ein Teil des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Nicaraguanischer Kommentator vergleicht gegenwärtige Wirtschaftskrise mit Krise des Jahres 1929"
- "Kooperativbildung in Managuas Vorstädten"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 9, Wuppertal, September 1982.

Oktober 1982:
Es erscheint die Nr. 10 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Fast 500 Tote bei Kämpfen in Nicaragua"
- "Nicaragua wünscht Rückführung der Miskito"
- "Abwehrfolge gegen Übergriffe der Contras"
- "Vereinigung antisandinistischer Kräfte im Exil"
- "Mexiko und Venezuela wollen Spannungen in Zentralamerika entschärfen"
- "Wirtschaftliche Schwierigkeiten"
- "Exporte in den ersten acht Monaten des Jahres"
- "Moratorium für internationale Schuldenzahlungen gefordert"
- "Nicaragua zum Mitglied des UN-Sicherheitsrates gewählt"
- "Außenministertreffen Zentralamerikas über Kampf gegen Kommunismus"
- "Vorbereitungen für Theaterfestival"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 10, Wuppertal, Oktober 1982.

November 1982:
Es erscheint die Nr. 11 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Entführung von Bauern wird zur Kraftprobe zwischen Honduras und Nicaragua"
- "EG-Soforthilfe für drei mittelamerikanische Republiken"
- "Offener Brief an die Bundesregierung"
- "Wheelock: Devisenverlust durch Abzug der Standard Fruit"
- "Nicaragua befürwortet gemeinsame Umschuldung lateinamerikanischer Länder"
- "Die Bevölkerung wünscht sehnlichst Frieden"
- "Im Interesse der Friedens. Nicaragua lädt Papst zum Besuch ein"
- "Aufruf zum Dialog"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 11, Wuppertal, November 1982.

Dezember 1982:
Es erscheint für September die Nr. 12 der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin. Es ist die letzte Ausgabe der "Nicaragua-Nachrichten", herausgegeben von den Nicaragua-Solidaritätskomitees in der BRD und West-Berlin. Dazu wird "in eigener Sache" ausgeführt: "Mit diesem Heft liegt Ihnen die letzte Ausgabe der 'Nicaragua-Nachrichten' vor; rund 50 Ausgaben sind seit dem ersten Erscheinen im Mai 1978 veröffentlicht worden. Wenn am Ende des fünften Jahrgangs die 'Nicaragua-Nachrichten' ihr Erscheinen einstellen, so nicht, weil sie überflüssig geworden wären. In unserem letzten Rundbrief vom November 1982 haben wir bereits die Nachfolgepublikation der 'Nicaragua-Nachrichten' vorgestellt: den 'Envio' des 'Instituto Historico Centroamericano' aus Managua …"

Artikel der Ausgabe sind:
- "Im Norden herrscht Krieg"
- "Kommandoposten der Konterrevolutionäre im Grenzgebiet erobert. Kommuniqué des nicaraguanischen Verteidigungsministeriums über jüngste Kämpfe im Grenzgebiet zu Honduras"
- "Exil-Nicaraguaner bilden Politisches Direktorium"
- "Erklärungen des Argentiniers Hector Frances zu Eden Pastora"
- Reagans Reise nach Lateinamerika"
- "Verteidigungsminister Israels in Honduras"
- "Koordinierungskomitee der Blockfreien tagt im Januar in Managua"
Q: Nicaragua-Nachrichten, Jg. 5, Nr. 12, Wuppertal, Dezember 1982.

Letzte Änderung: 23.11.2018