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Hochschulkampf
Kampfblatt des Initiativkomitees (IK) der Roten Zellen in Westberlin

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 3.3.2012

Der hier bis auf ein(ig)e Extraausgabe(n) vollständig dokumentierte 'Hochschulkampf' versucht sich nicht allein an der Entfachung des studentischen Protests, sondern widmet sich auch wiederholt der Abgrenzung von der KPD/AO, ordnen sich die Herausgeber doch lange Zeit selbst der konkurrierenden Proletarischen Linken / Parteiinitiative (PL/PI) zu. Neben Bezugnahmen auf Gruppen wie die Black Panthers sowie die französische Gauche Proletarienne und die italienische Il Manifesto finden sich auch immer wieder Beiträge die den Aufbau des Sozialismus in der VR China und auch in Korea bejubeln.

Die Abgrenzung von der RAF scheint einen der wichtigsten Brüche im Herausgeberkreis des 'Hochschulkampf' bewirkt zu haben, die Auflösung der PL/PI tat ein Übriges.

Auffällig ist, dass zwar Betriebsberichte etwa von BMW München und vor allem auch Opel Rüsselsheim enthalten sind, abgesehen von dem Extra zur Aussperrung bei Daimler-Benz Berlin (vgl. 29.11.1971) aber finden sich kaum Bezugnahmen auf Berliner Betriebe, zumindest nicht auf der Linie der Redaktion liegende.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO)

20.12.1970:
Auf einer Sitzung der Roten Hilfe (RH) Westberlin wird, laut den "Thesen des IK der Roten Hilfe", auch festgehalten, "daß die Rote Hilfe eine Massenorganisation von besonderem Charakter ist, der aus ihren spezifischen Aufgaben resultiert. … Die Rote Hilfe, in der jetzigen Situation hauptsächlich gestützt auf die Massenorganisationen der sozialistischen Intelligenz, wird zusammenarbeiten mit allen Gruppen, die in Betrieben und Stadtteilen Massenarbeit leisten, weil sie aus ihrer Arbeit die unmittelbaren Bedürfnisse der Werktätigen kennen, die Aufgaben der Roten Hilfe mitformulieren und deren Durchführung vorantreiben können. … Die Rote Hilfe wird als eine organisatorisch unabhängige Massenorganisation aufgebaut, die überparteilich ist. Ihre Linie kann in der gegenwärtigen Phase nicht die einer einzelnen Kaderorganisation sein, vielmehr hat sie sich an dem aus dem Stand der Klassenkämpfe sich ergebenden Notwendigkeit zu orientieren, die sich maßgeblich aus der erfolgreichen Politik der revolutionären Partei bestimmen. In dieser Rote-Hilfe-Organisation können alle oben bezeichneten Gruppierungen mitwirken, die die Notwendigkeit einer Roten Hilfe als praktische Solidarität mit allen, die Opfer der Klassenherrschaft und deren Terrororganen geworden sind, sehen. Die in der Roten Hilfe organisierten Gruppen werden Delegierte in das Initiativkomitee der Roten Hilfe entsenden. … Das Initiativkomitee wird zu bestimmten Aufgaben und Projekten Ausschüsse einrichten, zu deren Bildung auch nicht in der Roten Hilfe organisierte Gruppen herangezogen werden können. … Die Rote Hilfe wird sich der Mittel, die die bürgerlichen Institutionen noch bereithalten, bedienen, aber darüber hinaus Wege finden, um dem Anspruch gerecht zu werden, die Solidarität der Unterdrückten zu stärken. … Eine endgültige Konkretisierung der Aufgaben ergibt sich schließlich aus der Zusammenarbeit mit den Gruppen aus Betrieben, Stadtteilen und Hochschule."
Quelle: Hochschulkampf Nr.1,Berlin 1.2.1971,S.8f

01.02.1971:
Die erste Nummer des 'Hochschulkampf - Kampfblatt des Initiativkomitees (IK) der Roten Zellen in Westberlin (vgl. 15.2.1971) erscheint. Der 'Hochschulkampf' wird herausgegeben von der Redaktion des Hochschulkampf im Sozialistischen Zentrum. Im Editorial "Warum den 'Hochschulkampf'" schreiben die Verfasser u.a.:"
In der derzeitigen historischen Situation, in der noch keine proletarische Partei existiert, die sich in den Massen verankert hat und deren Linie sich in den Kämpfen des Proletariats als die richtige ausgewiesen hat, muß von daher auch die Bestimmung und Durchsetzung der proletarischen Linie an der Hochschule ein politisches Postulat bleiben. Daher kommt der ideologischen Auseinandersetzung besonders Gewicht zu. Aus den sich verschärfenden Auseinandersetzungen der sozialistischen Organisation an den Hochschulen mit dem Staatsapparat heraus ist die Vereinheitlichung und Zentralisierung der Roten Zellen unter der gemeinsamen Forderung nach einem sozialistischen Studium: Theorie und Praxis im Dienst des Proletariats und damit die Organisierung von der Fachbereichs- bzw. Institutsebene zur gesamtuniversitären Sozialistischen Massenorganisation möglich und notwendig geworden. Auf diesem Weg stellt das Initiativkomitee der Roten Zellen einen Schritt vorwärts zur Sozialistischen Hochschulorganisation dar. Es wird sein Organ, den HOCHSCHULKAMPF, dazu benutzen, die beiden oben umrissenen Aufgabenkomplexe verstärkt anzugehen. Das IK schafft sich nicht deshalb ein eigenes Organ, weil ihm die bisherige Publikationsmöglichkeit RPK durch den Austritt von ROTZING und ROTZÖK verlorengegangen ist. Dieser Austritt war die sehr spät gezogene Konsequenz aus der Erkenntnis, daß sich in einem Organ zwei verschiedene Kaderlinien - noch dazu verschieden stark repräsentiert - unmöglich darstellen und auseinandersetzen können. Die Konzeption der RPK als Organ der 'nichtrevisionistischen Gruppen', in dem ein begrenzter Pluralismus zugelassen ist, wurde durch die Gründung der Aufbauorganisation drei Monate nach der Arbeitskonferenz der RPK im Dezember 1969 hinfällig.

Die KPD/AO ist in der RPK einen konsequenten Weg gegangen: sie hat das Blatt - was ihr qua Mehrheit möglich war - zuerst faktisch zu ihrem Zentralorgan gemacht. Jetzt, nachdem sie die 'Rote Fahne' als solches herausgibt, wird die RPK ihr theoretisches Organ."

Die PL/PI und die beiden IK-Zellen hätten "die Unmöglichkeit der Durchsetzung ihrer Linie in der Redaktion als rein arithmetisches Problem erkannt". Zum Untertitel: "Kampfblatt des IK der Roten Zellen" wird gesagt:"
Das bedeutet, er propagiert laufend die Linie des IK. … Der Hochschulkampf ist ein Massenblatt." Der 'Hochschulkampf' wird nicht als nationales Organ verstanden. Der Schwerpunkt der Arbeit des 'Hochschulkampf' liegt in Berlin, Redaktion- und Geschäftsführungskollektiv setzen sich aus sieben Leuten zusammen. "Es ist dem IK politisch verantwortlich, wird von ihm bestimmt und ist jederzeit abwählbar."

Der Leitartikel "Massenstreik an den Westberliner Hochschulen" wird durch einen Streikkalender ergänzt. Berichtet wird von den Hochschulen in Portugal und in "'Rotzkrankheit'" von einer SPD-Veranstaltung, gefordert wird zu einem Flugblatt dieser Gruppe: "Jagt Spartacus in den Orkus!". In "'Wir machen dich fertig!' Ein Beispiel für politische Justiz in Westberlin" wird berichtet von der Architekturfakultät der TU Berlin und der Verhaftung eines Mitglieds der dort aktiven Rotzbau.

Weiter werden "Thesen des IK der Roten Hilfe" (RH) abgedruckt (vgl. 20.12.1970) und aufgerufen zur "Knasthilfe". Enthalten sind ein Artikel "Peking Rundschau – Lehrende Arbeiter an der Tjinghua-Universität" und von einem Artikel "Black Panthers" zur BPP in den USA der "Teil 1: Geschichtliche Voraussetzungen ihres Kampfes".
Q: Hochschulkampf Nr.1,Berlin 1.2.1971; Benke, Volker: Strategie und Taktik der Roten Zellen in Berlin, in: Die studentische Protestbewegung, Analysen und Konzepte,Mainz 1971,S.149

15.02.1971:
.. In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 2 (vgl. Feb. 1971, 1.3.1971) heraus mit einem Leitartikel zum Streik "Die Vergangenheit analysieren – aus den Fehlern lernen – den revolutionären Kampf vorantreiben!". Berichtet wird auch von der Demonstration am 5.2.1971.

Berichtet wird u.a. vom Berlin-Kolleg, der Beuth-Akademie sowie von der FU aus Soziologie, Germanistik, Ökonomie und Medizin. Geschildert wird durch das AK/Soz der "Numerus Claus bei der Rotz Soz" an der FU. In "Die KPD/AO – Die Krise" wird das Kommen einer Krise als "Mär" bezeichnet. Erklärt wird: "So schütze ich mich vor dem Bullen- & Justizterror". In "Solidarität mit allen politischen Gefangenen" wird dokumentiert der Beitrag der Roten Hilfe auf dem Teach-In vom 2.2.1971. Aufgerufen wird zum Protest in Ramstein (vgl. 6.3.1971), fortgeführt wird der Artikel der Roten Zelle Anglistik zur Black Panther Party (BPP) in den USA.

Beigelegt sein soll ein Sonderdruck zu Laos, der uns bisher leider nicht vorlag.
Q: Hochschulkampf Nr.2,Berlin 15.2.1971

01.03.1971:
.. In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 3 (vgl. 1.2.1971, 29.3.1971) in einer Auflage von 8 000 heraus mit dem Leitartikel zur SEW bzw. zur Abgeordnetenhauswahl "Diejenigen, die das Rad der Geschichte aufhalten wollen, werden von ihm überfahren werden!! Das Rotzök-Seminar zur Wahlfrage".

Berichtet wird von der Laos-Demonstration (vgl. 13.2.1971), wobei zu Indochina auch der Artikel "Die Kursmacher von Wall Street werden sich verrechnen" erscheint und eine "Erklärung des Zentralkomitees der Laotischen Patriotischen Front" dokumentiert und festgestellt wird "Die Ölmagnaten treiben zum Völkermord!". Aufgerufen wird zum Protest für die Ramstein 2 (vgl. 6.3.1971), abgeschlossen wird der Artikel zur Black Panther Party (BPP) USA.

Gefragt wird "Ist die FU am Völkermord im Tschad beteiligt?". In "Kreibich bittet zur Kasse" wird davon berichtet, dass Urheber von Wandparolen an der FU durch Gerichtsvollzieher besucht werden. Aus Italien wird in "Notwendigkeit des Kommunismus" ein Interview mit Rossana Rossanda von Il Manifesto veröffentlicht. In "Nicht nur Mahler sitzt!" wird aufgerufen zum RAF-Prozess am 1.3.1971.
Q: Hochschulkampf Nr. 3, Berlin 1.3.1971

29.03.1971:
.. In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 4/5 (vgl. 1.3.1971, 13.4.1971) heraus mit dem Leitartikel "Roter 1. Mai" von der PL/PI, in dem vor allem Spartacus angegriffen wird, aber auch die KPD/AO. Ein Artikel widmet sich dem HRG bzw. dem "Hochschulrahmengesetz".

In "Den Kampf-Kritik-Umgestaltungsprozess in den Roten Zellen und im IK vorantreiben" wird auf das nicht abgedruckte Papier der Rotzing zur Laosdemonstration Bezug genommen. Veröffentlicht werden Papiere der Roten Zelle PH (Stellungnahme der ROTZEPH zum Austritt von 26 Genossen" sowie der Roten Zelle Ökonomie (Rotzök). Es erscheint auch von der Roten Zelle Anglistik (Rotzang) an der FU der Artikel "Gegen die Reaktion und den Opportunismus an der Hochschule! Zur Massenarbeit der Rotzang". Berichtet wird vom NC an der PH.

Aus der 'Stuttgarter Zeitung' vom 13.3.1971 wird der Artikel "Scharfe sowjetische Kritik an den 'Roten Zellen'" dokumentiert.

Zur US-Invasion in Laos erscheint der, vermutlich aus der 'Peking Rundschau' übernommene Artikel "Wandelt USA-Militärstützpunkte in Friedhöfe Aggressoren um!". Berichtet wird von der BPP-Demonstration für die Ramstein 2 in Zweibrücken (vgl. 6.3.1971). Enthalten ist auch ein Artikel "Revolutionärer Befreiungskampf im Tschad".
Q: Hochschulkampf Nr. 4/5, Berlin 29.3.1971

13.04.1971:
Die Nr. 6 des 'Hochschulkampf' des Initiativkomitees der Roten Zellen der PL/PI (vgl. 29.3.1971, 26.4.1971) erscheint mit dem Leitartikel "Revolutionärer gegen Opportunisten. Zur Geschichte des 1. Mai" und weiß im Artikel "Für eine einheitliche Demonstration aller Revolutionäre" davon zu berichten, daß es "seit dem 30.3. … zwei 'Gewerkschaftliche Maikomitees' gibt, die beide einen 'gewerkschaftlichen' 1. Mai vorbereiten: eins von der SEW und eins von der KPD/AO (der sich noch drei KPD/ML-Splittergruppen angeschlossen haben). Alle anderen Organisationen, die ehemals im 'Gewerkschaftlichen Mai-Komitee' gesessen haben, haben sich mit der PL/PI in einem 'Vorbereitungskomitee für eine einheitliche 1. Mai-Demonstration' zusammengeschlossen."

Damit sei von einigen Organisationen "eine Politik korrigiert worden, die den Kampftag der Arbeiterklasse zu einem rein gewerkschaftlichen 1. Mai verkommen zu lassen drohte". Das 'Gewerkschaftliche Maikomitee' faßte am 30.3. den Beschluß, "sich selbst aufzulösen". Die Auflösung des von der KPD/AO "gegründeten Maikomitees zeigt das Scheitern einer Strategie, die über die Gewerkschaften 'heran an die Massen' will, und deren Ausgangspunkte Fiktionen sind".

Kritisiert wird "Die Politik der Studentengewerkschaften" der SEW. Enthalten ist auch "'Liquidatorische Hochschulpolitik der PL'. Ein Beitrag zur Reorganisation der Rotzök". In "Bei der Liniensuche nicht die Konterrevolution vergessen" wird berichtet über Schwan vom OSI. In der "Erklärung der Redaktion" wird auf die Kritik der Rotzing eingegangen.

Aus den USA wird in "Studenten als Streikposten" berichtet vom Streik der Teamster (IBT), aus Rüsselsheim von Opel und gefragt wird "Albanien: Wohin mit den Kirchen?". In "Kill the bill" wird berichtet vom britischen Antistreikgesetz. Zur Volksrepublik Nordkorea erscheint zu dessen 59. Geburtstag am 15.4.1971 der Artikel "Lang lebe der Genosse Kim Ir Sen". Enthalten ist auch der Artikel "Zum hundertsten Jahrestag der Pariser Kommune. Es lebe der Sieg der proletarischen Diktatur".
Q: Hochschulkampf Nr. 6, Berlin 13.4.1971

26.04.1971:
Im Berliner 'Hochschulkampf', dem Kampfblatt des Initiativkomitees der Roten Zellen der PL/PI Nr. 7 (vgl. 13.4.1971, 10.5.1971) wird der "Aufruf der IK-Zellen zur Maidemonstration in Neukölln" abgedruckt:"
Die Roten Zellen des Initiativkomitees unterstützen den Maiaufruf des Komitees zur Vorbereitung des 1. Mai und fordern alle sozialistischen Studenten auf, am 1. Mai an der Demonstration in Neukölln teilzunehmen. … Die Roten Zellen im Initiativkomitee rufen deshalb alle Studenten, die den Kampf der Arbeiterklasse unterstützen wollen, zur Teilnahme an der Demonstration in Neukölln. Die IK-Zellen werden auf dieser Demonstration keinen eigenen IK-Block unter studentischen Forderungen aufstellen. Sie unterstützen die Forderungen und Parolen des Komitees zur Vorbereitung des 1. Mai." Das Vorbereitungskomitee für eine Maidemonstration in Neukoelln ruft desweiteren dazu auf, "die Anstrengungen für eine einzige 1. Maidemonstration in Westberlin zu unterstützen". Eine Minimalplattform zum 1. Mai ist u. a. auch unterzeichnet von:
- Kommunistischer Bund/Marxisten-Leninisten (KB/ML),
- Proletarische Linke/PI,
- SDA,
- RC,
- Sozialistischer Frauenbund (SFB),
- Aktionskomitee Nord,
- Basisgruppe Spandau.

Enthalten sind auch die Beiträge:
- "Untersuchungsthesen des Initiativkomitees zum Aufbau der Sozialistischen Hochschulorganisation";
- "Es lebe der proletarische Internationalismus! Kritik der Agitationsdemonstration" am 17.4.1971 im Rahmen der Maikampagne;
- "Kampf der Verschleppung!" zu Brigitte Asdonk, die von Berlin nach Köln verlegt wurde;
- "Tchad" zum Tschad; sowie
- "Die Untersuchung der Roten Zelle PH" (Rotzeph).
Q: Hochschulkampf Nr. 7, Berlin 26.4.1971

10.05.1971:
In der Nr. 8 des Berliner 'Hochschulkampf' der PL/PI (vgl. 26.4.1971, 24.5.1971) wird u.a. auch über die 1. Mai-Demonstration in Neukölln berichtet. Der Leitartikel der Roten Zelle Anglistik (Rotzang) fragt "Staatskommissar am Englischen Seminar?". Vom Sozialistischen Arbeitskollektiv (SAK) am Fachbereich 1/2 der TU erscheint das Papier "Revolutionäre Berufsperspektive?". In "Männer haben auch ihre 'Mucken'" wird der Privatdozent Krauch angegriffen. Aufgerufen wird: "Baut Studien- und Agitationskollektive auf!". Berichtet wird vom 1. Mai, aufgerufen wird vom SAKI: "Kampf dem faschistischen Ausländergesetz!". Von der FU wird berichtet: "Kein Brotkorb für Tutoren – Maulkorb!". Zu Korea erscheinen die Artikel "Zur Wahl in Südkorea" und "Park ist ein Volksverräter!". Zu Oman bzw. der PFLOAG erscheint "Die Befreiungsbewegung am Arabischen Golf und in Dhofar". Die Meldung "Spitzel - Erpressung" widmet sich Peter Urbach; eine "Redaktionserklärung" widmet sich dem beigelegten Flugblatt der Roten Hilfe Westberlin "Kampf dem Justizterror! Verhindert die Verschleppung der Genossen aus Berlin! Erhöhte Wachsamkeit in den nächsten Wochen" zur RAF.
Q: Hochschulkampf Nr. 8, Berlin 10.5.1971; Rote Hilfe Westberlin: Kampf dem Justizterror! Verhindert die Verschleppung der Genossen aus Berlin! Erhöhte Wachsamkeit in den nächsten Wochen, Berlin o. J. (1971)

24.05.1971:
In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 9/10 (vgl. 10.5.1971, 14.6.1971) heraus mit dem Leitartikel "Zur revolutionären Gewalt. Solidarität mit den gefangenen Genossen", der sich mit den Unruhen im Anschluss an das Rote-Hilfe Teach-In (vgl. 14.5.1971) befasst. Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Lernt auf der Straße agitieren" zur Agitationsdemonstration der PL/PI und der Roten Hilfe in Moabit;
- "Zur revolutionären Gewalt. Wider den Opportunismus in der Auseinandersetzung mit der Roten Armee Fraktion!" zur RAF, wozu auch Auszüge aus deren "Konzept Stadtguerilla" dokumentiert werden;
- "Initiative zu einer Kampagne zum Ausländergesetz und Ausländerausbildung in der BRD";
- "Aus dem Kampfbericht der Rotzing. Revolutionäre Gewalt und Klassenkampf";
- "Hochschulrahmengesetz" (HRG);
- "Knast" von der Roten Hilfe Westberlin über die Sonderbehandlung der politischen Gefangenen;
- "Karrierismus ist ein Problem des Klassenkampfs" zu Elmar Altvater bzw. der Roten Zelle am OSI;
- "Geld für Angola. Dringender Aufruf" des medizinischen Hilfsdienstes der MPLA; sowie
- "FIAT-Kampfstreik" zu Italien.
Q: Hochschulkampf Nr. 9/10, Berlin 24.5.1971

14.06.1971:
In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 11 (vgl. 24.5.1971, 5.7.1971) heraus mit dem Leitartikel "Die 'Krise der FU' muss zur Katastrophe für die Reaktion werden. Der Reaktion: Daumen auf's Auge und Knie auf die Brust! Vorschlag der Rotzang für die offensive Kampagne gegen das Hochschulrahmengesetz, die Novellierung des Berliner Universitätsgesetzes und gegen die Notgemeinschaft!" zu HRG, UniG bzw. NoFU;
- "Erpressungsmanöver der Notgemeinschaft!";
- "Wahlen an der FU" zu den Fachbereichswahlen;
- "Selbstkritik der Redaktion";
- "Machen wir den Hochschulkampf zum Kampfblatt der Massen!";
- "Zur Situation an den Studienkollegs für ausländische Studierende";
- "Rote Hilfe. Zwischen uns und dem Feind einen klaren Trennungsstrich ziehen. Zur Mahler-Kampagne";
- "Bemerkung über Spontaneität und Organisation. Aus einer Rede des Genossen Agnoli am 2.5.1971 auf dem Kronstadt-Kongreß";
- "Die Gewehre dürfen niemals die Politik ersetzen. RAF-Kritik". Darin wird zur RAF u. a. ausgeführt:"
Die RAF hat das Problem der revolutionären Gewalt und des bewaffneten Kampfes strategisch neu formuliert. Sie hat es durch ihre Praxis selbst aktualisiert. Sie hat damit implizit eine Kritik an den bestehenden sozialistischen Organisationen, an uns verbunden, die wir über die lapidare Feststellung, daß die proletarische Revolution ein Gewaltakt ist, kaum hinausgelangt sind. … Wir sind der Meinung, daß die militante Aktion, der Terror bereits heute eine wesentliche Funktion hat, wenn er die Massenarbeit in den Betrieben und Stadtteilen unmittelbar unterstützt und wenn die Organisationen in der Lage sind, ihn in ihrer Propaganda aufzugreifen."

Angekündigt wird der Prozess der Ramstein 2 am 16.6.1971 in Zweibrücken.
Q: Hochschulkampf Nr. 11, Berlin 14.6.1971

05.07.1971:
.. In Berlin gibt das Initiativkomitee (IK) der Roten Zellen der Proletarischen Linke / Parteiinitiative (PL/PI) sein Kampfblatt 'Hochschulkampf' Nr. 12 (vgl. 14.6.1971, 2.8.1971) heraus mit dem Leitartikel "Die Schachzüge der Reaktion entlarven!". Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Rattenjagd an der PH!" von der RotzePH;
- "Nipperdey Daumen aufs Auge!" von der RotzHis;
- "OSI. Jagt die Schweine raus";
- "Skandal am FB 10";
- "Senatorenhatz am Berlin-Kolleg" von der RotzBK;
- "Staatseingriff am ZISM" vom KOSOMED;
- "Who is Who in der Notgemeinschaft";
- "Kampf dem Revisionismus! Abtritt der RotzSoz";
- "Pakistan und die chinesische Außenpolitik. Niemals den Klassenkampf vergessen!" zu Bangla Desh;
- "You can't jail the revolution" zur BPP bzw. den Ramstein 2. Hierzu erscheint auch ein Kasten "Stellung der kommunistischen Gruppen in der Pfalz zum Prozess", der sich mit der KPD/AO, der RKJ sowie der KPD/ML, vermutlich ZB, Zweibrücken befasst. Die Solidarität mit der GI-Zeitung 'Voice of the lumpen' werde vor allem getragen vom BPP-SK Frankfurt und der Sozialistischen Werkstatt Kaiserslautern; sowie
- "Der Kampf der GI's in Westberlin".

Aufgerufen wird zum CSSR-Teach-In am 8.7.1971 und zum Ramstein Teach-In am 9.7.1971, dokumentiert ein NPD-Text "Berlin - eine USPD-Räterepublik?". Geworben wird für nordkoreanische Schriften von Kim Ir Sen und Kim Il Sung.
Q: Hochschulkampf Nr. 12, Berlin 5.7.1971

02.08.1971:
Der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 13/14 (vgl. 5.7.1971, 13.9.1971) der der PL/PI befreundeten Roten Zellen erscheint mit dem Leitartikel "Die Krankheit bekämpfen, um den Patienten zu heilen. Zur Auseinandersetzung mit dem Ökonomismus in der PL/PI".

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Nguien van Tiem: Guerilla Strategie";
- "Nein zur Unterwerfung, Ja zur Revolution!" zu den jordanischen Angriffen auf die Palästinenser;
- "Zur Liquidation des SAK TU. Sind Studenten Zaungäste des Klassenkampfes?";
- "Numerus Clausus an der TU";
- "Erklärung des SAK TU";
- "Wer Genossen beklaut ist ein Schwein" zum Einbruch im Sozialistischen Zentrum;
- "Räte in Bolivien";
- "'Kampf - Kritik - Umgestaltung'. Ein Spiegelbild unserer Fehler in Westdeutschland" zur KKU der RotzPäd Frankfurt;
- "Tariferhöhungen bei der BVG: 'Unser Roter Punkt klebt am Autobus!";
- "Solidarität mit der RAF" zur Erschießung von Petra Schelm am 15.7.1971;
- "Warum wir Schweine 'Schweine' nennen. Nächtliche Polizeiaktion gegen '883'" von der Redaktion der '883';
- "Kampf der US-Army in der US-Armee" - ein Beitrag der Rotzang auf dem Teach-In für die Ramstein 2 am 9.7.1971, wozu auch erscheint "'Es ist wie in einem Polizeistaat'. Gespräch mit Bolden und Robertson";
- "Jedem nach seinen Bedürfnissen - Hausbesetzungen 1. Lehrlingszentrum 2. Villen nur für Reiche? und 3. Kassel: 30 Häuser besetzt" zur Mariannenstraße in Kreuzberg (vgl. 3.7.1971) und zur Paulsenstrasse 44 in Steglitz, was durch die Schwarze Hilfe (SH) erfolgte sowie zur Belgiersiedlung Kassel, von wo die Roten Panther berichten.

Im Artikel "Auferstanden aus Ruinen. Zur Gründung der KP-Deutschlands" nehmen die Verfasser zur Gründung der KPD Stellung. U.a. wird formuliert:"
Es ist klar, der neuen KPD tritt man nicht entgegen, indem man sich kaputtlacht. Sie ist eine Neuauflage alter Fehler, des Revisionismus und Voluntarismus in der alten KPD. Diese Fehler gehen zurück auf eine falsche Einschätzung des Wesens der proletarischen Revolution, mit ihr des Sozialismus, und der objektiven Situation. Was so belustigt an diesem Phänomen ist, daß der 'revolutionäre' Voluntarismus selbst voluntaristisch eingesetzt werden soll, von einer Handvoll Studenten, die ihre Herkunft aus der Studentenbewegung in grandioser Weise verdrängen - und sich ausgerechnet das Schild des Antirevisionismus umhängen. Sie klappern mit einem 'Gerippe' der Leninschen Partei (als gäbe es das) - und haben offensichtlich überhaupt keine Ahnung von der Problematik, das Wesen der 'Partei' aus der konkreten Situation und aus dem Wesen der proletarischen Revolution abzuleiten. Aber gerade deshalb soll man sie nicht in Anführungszeichen setzen, sondern als Neuauflage der Ursachen der Niederlage der deutschen Revolution, als schlechtes Gewissen immer vor Augen haben."
Q: Hochschulkampf Nr. 13/14, Berlin 2.8.1971

13.09.1971:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 15/16 (vgl. 2.8.1971, 11.10.1971) der der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Klassenkampf in Frankreich" zur Gauche Proletarienne und den Secours Rouge.
Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Bolivien: Revolution und Konterrevolution";
- "Zur Ermordung von George Jackson" von der BPP/USA;
- "Kein Schritt vorwärts. Zwei Schritte zurück. Zur Spaltung der Black Panthers";
- "Lasst das Volk entscheiden! Offener Brief der Young Lords an die Black Panthers;
- "Freispruch im Prozess gegen Bolden & Robertson!" zu den Ramstein 2;
- "Die USA sind pleite. Weltwährungskrise!";
- aus der 'FAZ' ein Artikel "Wo in Vietnam nicht 'vietnamisiert' werden kann";
- "Kämpfende genossen vor Diffamierungen schützen - einen ehrlichen und solidarischen Diskussionsstil entwickeln! Stellungnahme der Rotzknast zur RAF-Kritik des HOCHSCHULKAMPF";
- "Heißer Herbst? Metalltarifrunde '71" zur MTR der IGM, wobei der Artikel nicht der Meinung der Redaktion entspricht; sowie
- "Kim Il Sung: Die Jugend muss die Revolution fest in ihre Hand nehmen und vorantreiben! Rede gehalten auf dem 6. Kongreß der Liga der sozialistischen Arbeiterjugend Koreas (LSAJ) am 24. Juni 1971".
Q: Hochschulkampf Nr. 15/16, Berlin 13.9.1971

11.10.1971:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 17/18 (vgl. 13.9.1971, 1.11.1971) der der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Erklärung der Redaktion: Durch Klarheit zur Einheit!". Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Schluss mit dem Spitzelterror gegen die Südkoreaner in der BRD";
- "Nieder mit dem Buchwissen. Das Denken revolutionieren. Vorschlag des Hochschulkampf zur Umgestaltung der Schulung";
- "Get these gunmen out of Ireland. Bürgerkrieg in Irland";
- "Revolutionärer Kampf" zum RK Frankfurt;
- "Kampf dem Wohnungsterror. Hausbesetzung in Frankfurt";
"Kampf dem japanischen Imperialismus!" vom Südostasien-Komitee Berlin - München, wozu auch erscheint ein "Interview mit Kim Ir Sen";
- "Attica: Freiheit für alle Gefangenen!";
- "Nieder mit dem Schah-Regime!" zum Iran;
- "Zur Kontinuität in der Arbeiterbewegung (Teil I). Die wahren Helden sind die Massen";
- "Zur Aussenpolitik der VR China: 'Schrecklich, schrecklich!' oder 'Grossartig, grossartig!'";
- "Tupamaros. Massenausbruch in Uruguay"; sowie
- "Lamarca: Die Revolution geht weiter" zu Brasilien.
Q: Hochschulkampf Nr. 17/18, Berlin 11.10.1971

01.11.1971:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 19/20 (vgl. 10.11.1971, 22.11.1971) der der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Aus Fehlern lernen - zum sozialistischen Studium (Teil 1)".
Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Erstsemester! Chaos an der Hochschule";
- "Berichte aus den Roten Zellen" kommen von Kosomed und Rotzerz, gefragt wird auch zur RotzePH "Ist die Rote Zelle PH 'kriminell'?", es erscheint auch eine "Selbstkritik der Roten Zelle Anglistik";
- "Eins teilt sich in zwei: indem wir die politische Arbeit bei aller Arbeit an die erste Stelle setzen, erfassen wir über den Beruf hinausgehend die Politik" aus der VR China;
- "Geschlechtskrankheiten";
- "MTR - Metalltarifrunde '71" wobei auch berichtet wird von Klöckner Bremen;
- "Interview mit Il Manifesto" aus Italien;
- "Der neue und alte Opportunismus am Beispiel Persepolis" von der Rotzerz zur chinesischen Außenpolitik gegenüber dem Iran;
- "Revolutionärer Kampf: Kritik des Revolutionären Kampf / Frankfurt an dem Artikel im Hochschulkampf 17/18" vom RK;
- "Polizei- und Militärüberfall auf südkoreanische Universitäten!";
- "Solidarität mit 883. Kampf und 'Kampf' - Über die Solidarität" wozu eine "Erklärung des Hochschulkampf" und die "Darstellung der 883" erscheinen;
- "Zur Kontinuität in der Arbeiterbewegung (Teil 2). Niemals den Klassenkampf vergessen"; sowie
- "Streiks in Spanien".
Q: Hochschulkampf Nr. 19/20, Berlin 1.11.1971

22.11.1971:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 21 (vgl. 1.11.1971, 29.11.1971) der früher der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Rotzerz: Streik am Erziehungswissenschaftlichen Institut". Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Sozialistisches Studium. Warum die Thesen der Redaktion nicht erscheinen";
- "'Eck, Dreck, Weg!' Nipperdey";
- "'Lumpenjournalistische Tendenzen im HOCHSCHULKAMPF'? Anmerkungen zu einem Passus über die politische Linie einiger ROTZEPH-Genossen", wozu auch eine "Selbstkritik der Redaktion erscheint;
- "Metalltarifrunde. Betriebsversammlung bei Opel Rüsselsheim" am 7.9.1971 vom RK Frankfurt;
- "Zum Bundesligaskandal. Die Tore auf dem Fussballfeld sind Eigentore der Beherrschten";
- "Hing bei Maos der Haussegen schief? China in der bürgerlichen Presse";
- "es geht durch die Welt ein Geflüster… Zu einigen Gerüchten über den 'Hochschulkampf'";
- "Dokumentation über die Beschlagnahme" des Buches "Kollektiv RAF: Der bewaffnete Kampf in Westeuropa" beim Wagenbach-Verlag und "Politische Zensur!" wiederum bei Wagenbach durch den Nichtversand des 'Roten Kalenders 1972' durch die Bundespost;
- "Die Revolution vorantreiben. Die Produktion verändern. Bericht eines FIAT-Arbeiters" über seine Reise in die VR China.
Q: Hochschulkampf Nr. 21, Berlin 22.11.1971

29.11.1971:
Vermutlich Anfang dieser Woche erscheint ein Extra "Streiks in der Metallindustrie. Aussperrung bei Daimler Benz / Berlin" des Berliner 'Hochschulkampf' (vgl. 22.11.1971, 6.12.1971) welches unterzeichnet ist von Rotzang, Kosomed, Rotzhis, GSO, Rotzerz, Kampfrat, 883 und Hochschulkampf.
Q: Hochschulkampf Extra Streiks in der Metallindustrie. Aussperrung bei Daimler Benz / Berlin, Berlin o. J. (Dez. 1971)

06.12.1971:
Vermutlich Anfang dieser Woche erscheint ein Extra "Kampf dem staatlichen Terror!" des Berliner 'Hochschulkampf' (vgl. 29.11.1971, 16.12.1971) mit dem Aufruf von Roten Zellen, Roter Hilfe (RH) und Hochschulkampf zur Demonstration am 9.12.1971 gegen die Erschiessung von Georg von Rauch.
Q: Hochschulkampf Extra Kampf dem staatlichen Terror!, Berlin o. J. (Dez. 1971)

16.12.1971:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 22 (vgl. 6.12.1971, 24.1.1972) der früher der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Von Rauch hingerichtet. Wie reagierte die Linke". Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Bürgerliche Karriere und proletarische Partei", der unterzeichnet ist von den Projektgruppen Stalinismus, Studentenbewegung, 883 und Soziale Revolution;
- "Das Auge des Gesetzes sitzt im Kopf der Herrschenden. Zum Prozess gegen den Genossen Kunzelmann";
- "Das Scheitern der KPD an Manifesto";
- "Fresse halten! Einige längst bekannte Hinweise zum Selbstschutz";
- "Die Reaktion formiert sich" zum "Numerus Clausus im SS 1972", zur "Zentralisierung der Hochschuldidaktik" sowie zum Ordungsrecht bzw. dem Ordnungsverfahren gegen neun an der Besetzung des FMI Beteiligte;
- "Georg v. Rauch-Haus besetzt!";
- "Betriebsversammlung bei BMW" in München, aus der 'Arbeitersache';
- "Pakistan. Volkskrieg in Bengalen" zu Bangla Desh, wozu auch das "Kampfprogramm ostpakistanischer Genossen" dokumentiert wird;
- "Gib auf, Homann ! - Gib auf, Röhl! Versuche der bürgerlichen Presse, die Rote Armee Fraktion zu diffamieren" zur RAF;
- "Zweiter Diskussionsbeitrag der Rotzknast: Habt Mut zu kämpfen!".
Q: Hochschulkampf Nr. 22, Berlin 16.12.1971

24.01.1972:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 23 (vgl. 16.12.1971, 26.1.1972) der früher der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit dem Leitartikel "Weg mit Neubauer! Die Konsequenzen des Mordes ziehen!" zu Georg von Rauch. Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Berufsverbote für kommunistische und demokratische Lehrer!";
- "Notgemeinschaft" zur NOFU;
- "Peter Homann - Gesprächspartner der Politischen Polizei";
- "Frankreich: Lehrer in die Produktion";
- "Noch einmal zur Gewalt";
- "Wider den Dogmatismus. Thesen zum Lenin'schen Parteimodell" vom SAK Jur;
- "Sisyphos. Zum Hochschulrahmengesetz" (HRG); sowie
- "Es lebe der bewaffnete Widerstand des griechischen Volkes. Für ein rotes Griechenland", eine Rede von der Demonstration am 11.1.1972 von der Bewegung des 20. Oktober.
Geworben wird für die 'Proletarische Front' der PF - Gruppe Hamburg (PFGH).
Q: Hochschulkampf Nr. 23, Berlin 24.1.1972

26.01.1972:
Spätestens heute erscheint ein Extra "Kampf dem Berufsverbot! (2)" des Berliner 'Hochschulkampf' (vgl. 24.1.1972, 3.3.1972) der früher der PL/PI befreundeten Roten Zellen unter der Überschrift "Kampf der politischen Disziplinierung an der Hochschule" mit dem Aufruf zur Demonstration am 27.1.1972.
Q: Hochschulkampf Extra Kampf dem Berufsverbot! (2), Berlin o. J. (Jan. 1972)

03.03.1972:
Es erscheint der Berliner 'Hochschulkampf' Nr. 24/25 (vgl. 26.1.1972) der früher der PL/PI befreundeten Roten Zellen mit einer Auflage von 8 000 Stück. Weitere Ausgaben wurden uns nicht bekannt. Der Leitartikel "Fahrpreisboykott! Freie Fahrt für alle" befasst sich mit den Fahrpreiserhöhungen der BVG. Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Reform und Resolution oder: Die Gesundbeter des Reformismus. Zwischenprüfungskonflikt am OSI" von der GSO;
- "Lehren aus der Schwan-Aktion" am OSI;
- "Reform oder Restauration. Bankrottpolitik der Revisos" zur SEW und dem 'Berliner Extradienst' (BED);
- "Die 'unabhängigen' Experten. Das erste Untersuchungsergebnis" zur Expertenkommission an FU und TU;
- "Die Sorgen der chemischen Industrie über die FU";
- "Mandel und Lefevre abgelehnt!";
- "Arbeitskreis 'Student & Gesellschaft' gegründet";
- "Die Reaktion marschiert! Englisches Seminar: Konflikt um die literarische Zwischenprüfung" von der Rotzang;
- "Der Düsseldorfer Schauprozess" gegen Margit Czenki und Rolf Heissler, wobei aber nur berichtet wird von Brückner an der TU Hannover und der RAF;
- "Solidarität auch im Knast" von Irene Goergens;
- "Konkreter Internationalismus" zur Ermordung von Verfassungsschutz-Agenten innerhalb der palästinensischen Befreiungsbewegung;
- "Genschers neues Ausländergesetz";
- "SPK. Solidarität mit Patientenselbstorganisation" zum SPK Heidelberg;
- "'Kampf dem Abbau demokratischer Rechte'?";
- "Die Bomben der Bosse: Valpreda-Prozess" zu Italien;
- "Renault. Genosse von Werkschutz ermordet" zu Pierre Overney;
- "Italien: Krise der Parteien - Unruhe der Massen";
- "Mailand: Arbeitermacht bei Alfa Romeo";
- "Alle Räder stehen still. Bergarbeiterstreik in England";
- "375 000 Arbeitslose in der BRD";
- "Irland: Das Volk wird siegen!";
- "Uruguay: Polizei-Büttel verhaftet!";
- "Schach dem Scheich" zu Bangla Desh;
- "Faschistischer Terror in der Dominikanischen Republik. Bericht eines Genossen der MPD";
- "Außenpolitik der VR China: Atempause für die Imperialisten?"; sowie
- "Freiheit für Angela Davis und Ruchell Magee!".
Q: Hochschulkampf Nr. 24/25, Berlin 3.3.1972

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