KPD/ML (RW) und KAB/ML: "Lernen für den Kampf"
KABD: "Lernen und kämpfen" (1970-1982)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen, 1.5.2019


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Die innerorganisatorische Organ des KABD "Lernen und kämpfen" (Luk) hatte seinen Vorläufer im Organ "Lernen für den Kampf" (LfdK). Es geht auf W. Dickhut zurück. Nachdem dieser in den Auseinandersetzungen mit der KPD/ML-Zentralkomitee und dem Zentralbüro der KPD/ML die Dominanz der "Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit" einforderte und sich damit von den sog. "kleinbürgerlichen Intellektuellen" abzusetzen gedachte, erschien zum Jahresende 1970 als "gemeinsames innerorganisatorische Organ" von KAB/ML und KPD/ML-Revolutionärer Weg "Lernen für den Kampf" Nr. 1 mit den "Richtlinien für die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit", um somit ein Zeichen für die Durchsetzung der "proletarischen Linie" zu setzen. Die Herausgabe der Nr. 1 geht auf eine Konferenz vom 5.12.1970 in Wuppertal zurück, auf der u. a. die Herausgabe des Funktionärsorgans "Lernen für den Kampf" (LfdK) beschlossen worden war.

Im Januar 1973 wird "Lernen für den Kampf" durch "Lernen und kämpfen" (Luk) als Organ des KABD ersetzt. "Es sollte Organ der Zentralen Leitung, Spiegelbild der Organisation, Instrument der engen Verbindung zwischen Leitungen und Mitglieder und Prüfstein der Verbundenheit der Leitungen mit der Arbeiterklasse sein".

Im September 1975 erscheint innerhalb des KABD eine Ausgabe von "Lernen und kämpfen" mit einer Auswahl von für wichtig erachteten Artikeln aus den Jahren 1973 bis 1975. Im März 1979 wird das innerorganisatorische Organ des RJVD, "Bahnbrecher", eingestellt und von "Lernen und kämpfen" (Luk), "als gemeinsames innerorganisatorisches Organ von KABD, RJVD, KSG und BKI", abgelöst, das vermutlich dann ab Mai 1979 in neuer Aufmachung erscheint.

Die letzte mir vorliegende Ausgabe ist die Nr. 11 aus dem November 1982. Ob danach noch weitere Ausgaben erschienen sind, ist mir zurzeit noch unklar. Ich bitte um Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

05.12.1970:
In Wuppertal beginnen, nach eigenen Angaben, zweitägige Verhandlungen der sog. "proletarischen Linie der KPD/ML" (sprich: KPD/ML-RW) um Willi Dickhut mit dem KAB/ML sowie Vertretern des KJVD Westberlin (sprich: Neue Einheit-NE) und u. a. Uwe P. vom Landesverband Niedersachsen der KPD/ML-ZK. Bereits am ersten Tag kommt es zu grundlegenden Differenzen zwischen der KPD/ML-RW und dem Landesverband Niedersachsen der KPD/ML-ZK bezüglich der Einschätzung der Aust-KPD/ML. Beschlossen wird die Herausgabe eines "einheitlichen Organs für das ganze Bundesgebiet mit einem Redaktionskollektiv unter Beteiligung aller Gruppierungen der Marxisten-Leninisten. "Dieses Organ solle die "Rote Fahne" des KAB/ML sein. Desweiteren verabschiedet sie die von Willi Dickhut ausgearbeiteten "Richtlinien zur Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit". Beschlossen wird die Herausgabe des Funktionärsorgans "Lernen für den Kampf". (LfdK)
Quelle: MLPD-ZK: Geschichte der MLPD, I.Teil, Stuttgart 1985, S. 217.

Dezember 1970:
Wohl noch im Dezember erscheint die Nr. 1 von "Lernen für den Kampf" (LfdK) als gemeinsames Organ von KPD/ML und KAB/ML, wobei es sich hierbei um die KPD/ML-Revolutionärer Weg und den Kommunistischen Arbeiterbund/Marxisten-Leninisten handelt. Enthalten sind in der Nr. 1 u .a. die "Richtlinien für die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit":
- "Der Betrieb ist die wichtigste Basis im Klassenkampf"
- "Die tägliche mündliche Agitation im Betrieb ist das wichtigste Mittel zur Erringung und Stärkung unseres Einflusses"
- "Die schriftliche Agitation ist ein Hilfsmittel der politischen Arbeit der Betriebsgruppe"
- "Herstellung der Aktionseinheit der Arbeiterklasse durch Schaffung eines kameradschaftlichen Verhältnis untereinander"
- "Ein Kommunist ist verpflichtet, sich an der Gewerkschaftsarbeit zu beteiligen und eine politische Arbeit in den Gewerkschaften zu leisten, um sie zu erobern"
- "Der gewerkschaftliche und selbständige Kampf der Arbeiterklasse"
- "Die Bedeutung des Kampfes um Reformen als Schule des Klassenkampfes"
- "Kampf dem Betriebsegoismus und Stärkung der Solidarität"
Q: KAB/ML und KPD/ML-RW: Lernen für den Kampf, Nr. 1, o. O., (Dezember) 1970; MLPD-ZK: Geschichte der MLPD, I.Teil, Stuttgart 1985, S. 217.

April 1971:
Es erscheint die Nr. 2 von "Lernen für den Kampf".
Die Ausgabe enthält den "Aufruf des Kommunistischen Arbeiterbundes zum 1. Mai 1971". Darin wird u.a. die Parole "Für eine fortschrittliche Betriebsverfassung" ausgegeben. Kampflosungen sollen sein:
- "Weg mit dem arbeiterfeindlichen BVG"
- "Für eine fortschrittliche Betriebsverfassung"
- "Für freie gewerkschaftliche und politische Betätigung im Betrieb"
- "Wehrt euch gegen Teuerung, Lohnabbau und Inflation"
- "Aktionseinheit gegen Ultrarechtsblock und Faschismus".
Q: Lernen für den Kampf, Nr. 2, o. O., 1971.

Juni 1971:
Es erscheint die Nr. 3 von "Lernen für den Kampf".
Enthalten ist in der Ausgabe u. a. der "Beschluss des ZK des Kommunistischen Arbeiterbundes (Marxisten-Leninisten) und der Landesleitung der Kommunistischen Partei Deutschlands(Marxisten-Leninisten) in Nordrhein-Westfalen über die Durchführung der Lenin-Studienkampagne anläßlich des 100. Jahrestages der Pariser Kommune!" Zielsetzung der Kampagne soll sein: "Die Aufgabe der Lenin-Studien-Kampagne besteht weiter darin, Fragen des Weges zur Lösung des Maximalprogramms zu klären. Im Zentrum der neuen politisch-ideologischen Kampfbewegung stehen die prinzipiellen Theorien der Klassiker des Marxismus-Leninismus, die praktischen Erfahrungen der kommunistischen und Arbeiterbewegung, die auf Probleme der Machtergreifung durch die Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten unter imperialistischen Bedingungen, der Herstellung der proletarischen Demokratie und ihrer entschlossenen Verteidigung vor allem auch im ideologischen Bereich Antwort geben. Besondere Betonung legt die Kampagne auf die Werke Lenins". "Der springende Punkt der Lenin-Studien-Kampagne besteht jedoch in der politisch-ideologischen Stärkung des KAB(ML) und der KPD(ML) in Nordrhein-Westfalen". Die "Lenin-Studien-Kampagne" soll den Zeitraum von Mitte Juni bis Ende Dezember 1971 umfassen. Die Studien sind in 10 Lektionen aufgeteilt.
Q: Lernen für den Kampf Nr. 3, o. O., Juni 1971.

August 1971:
Es erscheint die Nr. 4 von "Lernen für den Kampf".
Die Ausgabe befasst sich u.a. mit dem Thema "Betriebsräte, Vertrauensleute und der Kampf gegen das reaktionäre BVG".
Q: Lernen für den Kampf Nr. 4, o .O., Aug. 1971.

Februar 1972:
Es erscheint die Nr. 5 von "Lernen für den Kampf".
U. a. enthält die Ausgabe den Artikel: "Die weltpolitische Lage und unsere organisatorischen Aufgaben." Dazu heißt es u. a.: "Die heutige Etappe unseres Kampfes (ist) die Schaffung der Kommunistischen Partei." Um "die Einheit Deutschlands, die Einheit des deutschen Proletariats zu schaffen, ist es notwendig, den patriotischen Kampf zu führen, neben dem Ringen um die soziale Befreiung das Ringen um die nationale Einheit zu stellen". Die Aufgabe der Schaffung der Partei würde aber auch erfordern "im Kampf alle wahren Kommunisten zu vereinen … im Kampf um die Partei ist die politisch-ideologische Auseinandersetzung notwendig und wichtig. Die Hauptgefahren an der ideologischen Front sind Reformismus und Revisionismus … Besonderen Schaden richten auch die Ultralinken an. Aust, Genger & Co. versuchen, unsere Reihen zu zersetzen, den Marxismus-Leninismus lächerlich und die Bewegung kampfunfähig zu machen. Doch diese Elemente der 'links'opportunistischen Zersetzung steuern dem Bankrott zu, wie die zunehmende Zersplitterung des Austladens deutlich zeigt."

Weiter wird ausgeführt, dass mit der Herausgabe der "Politischen Richtlinien" die "politischen Linie ein wesentliches Stück" nähergekommen sei. Das Hauptproblem wird jedoch in der Unterentwicklung des Kaderstammes gesehen: "Wir stehen noch am Anfang des Neuaufbaus der Kommunistischen Partei; überall zeigt sich das alte Problem: es fehlt an Kadern, an Kräften, die in der Lage sind, die Bewegung zu leiten. Um mehr Kader entwickeln zu können, muss die Zahl der Mitglieder in unserer Vorhutorganisation vergrößert werden. Dazu ist es notwendig, eine breite Werbung von aufgeschlossenen Arbeitern und Betriebsangestellten zu organisieren". Dabei wird Augenmerk auf die "Gewinnung erfahrener Kader aus der früheren Partei der Arbeiterklasse" gelegt: "Unsere Aufgabe ist es, vorhandene Überreste sektiererischen Auftretens zu überwinden und uns verstärkt zu bemühen, ehemalige Mitglieder und besonders Funktionäre der früheren Partei der Arbeiterklasse zu gewinnen, die Marxisten-Leninisten geblieben sind".
Q: Lernen für den Kampf Nr. 5, o .O., Februar 1972.

Januar 1973:
Erstmals erscheint die Nr. 1 des neuen innerorganisatorische Organs des KABD, "Lernen und kämpfen" (Luk). Laut "Geschichte der MLPD" soll "Luk zweimonatlich" erscheinen. Es soll "Organ der Zentralen Leitung, Spiegelbild der Organisation, Instrument der engen Verbindung zwischen Leitungen und Mitglieder und Prüfstein der Verbundenheit der Leitungen mit der Arbeiterklasse sein."
Q: MLPD-ZK: Geschichte der MLPD, II.Teil, 1.Halbband, Düsseldorf 1986, S. 71; Lernen und kämpfen Nr. 1, o.O. 1973.

Februar 1973:
Die Nr. 2 der "Roten Fahne" des KABD berichtet u. a. über das Erscheinen der Nr. 1 von "Lernen und kämpfen", welches als innerorganisatorisches Organ das bisherige "Lernen für den Kampf" ablöst.
Q: Rote Fahne Nr. 2, Tübingen, Februar 1973.

Mai 1974:
Vermutlich im Mai erscheint die Nr. 5 von "Lernen und kämpfen". U. a. heißt es zum Jugendverband: "Der Jugendverband stärkt sich nur dann qualitativ, wenn er sich eng an die Vorhutorganisation anlehnt, politisch und in Fragen der Taktik."
Q: Lernen und kämpfen (Auswahl 1973-1975), o. O., Sept. 1975.

Juli 1975:
Es erscheint die Nr. 7 von "Lernen und kämpfen". Unter dem Aufruf "Keine Aktionseinheit mit 'Links'-Opportunisten' erklärt die ZL des KABD: "Eine Aktionseinheit zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann es mit diesen Elementen nicht geben."
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 7, o. O., Juli 1975.

September 1975:
Es erscheint eine Ausgabe von "Lernen und kämpfen (Auswahl 1973-1975)", in der für wichtig erachtete Artikel aus früheren Ausgaben nachgedruckt werden.
Artikel der Ausgabe sind:
"I. Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit
Eine Betriebszelle analysiert kritisch ihre Politik (Zur Umsetzung der Losung 'Vorwärts mit der Arbeiteroffensive')
Gesprächsrunde, Frühschoppen und Betriebszirkel
Die Lehren aus meiner Kündigung
Unsere Erfahrungen in der Vertrauensleutearbeit
Unsere Arbeit im Vertrauensleutekörper
Wie ich Vertrauensmann wurde
Erfahrungen bei der Teilnahme an der Gewerkschaftskundgebung

II. Agitation und Propaganda
Ist die Propagierung des Sozialismus im Maiaufruf richtig und notwendig?
Kein Flugblatt um des Flugblatts willen!
Die Ereignisse in Chile und die Verbindung zum Betrieb ernsthaft prüfen: Kritik an der Broschüre 'Vorwärts mit der kulturellen Offensive der Arbeiterklasse'
Meine Erfahrungen mit der ROTEN FAHNE bei der Sympathisantenarbeit

III. Zum agitatorischen Sturm
Der agitatorische Sturm: Das Hauptkettenglied zur Lösung des Parteiaufbaus
Das Arbeiterkampfprogramm-das Programm des agitatorischen Sturms
Drei Trümpfe: Propagieren-Agitieren-Organisieren

IV. Zur Aktionseinheit
Aktionseinheit-Zusammensetzung und Ziel (proletarische, antifaschistische und antiimperialistische Aktionseinheit)
Keine Aktionseinheit mit 'Links'-Opportunisten

V. Organisations- und Kaderpolitik
Das entscheidende Kettenglied ist die Lösung des Kaderproblems (I. Teil)
Das entscheidende Kettenglied ist die Lösung des Kaderproblems (II. Teil)
Unsere Erfahrungen bei der Organisierung eines KPD-Genossen
Der demokratische Zentralismus in der Partei

VI. Zur Arbeitsstilkampagne
Ein Sprung: Heraus aus dem Zirkelzustand!
Die Verbesserung des Arbeitsstils hängt mit der Verbesserung des Verhältnisses zwischen KABD und RJVD zusammen!
Die Spreu vom Weizen trennen!
Ein 'offenes Wort an alle Genossinnen und Genossen!
Brief einer Genossin!
Eine ernsthafte Warnung eines Genossen an die gesamte Organisation
Vertrauen ist gut-Kontrolle ist besser! (Richtlinien zum Kassenwesen)
Bargeld quittieren und gegenzeichnen!
Schluss mit dem Trott! (Brief der Zentralen Leitstelle an die ZKK)
Die Anleitung der RJVD-Ortsgruppe verbessern! (Beispiel: Litvertrieb)

VII. Kritik und Selbstkritik
Genügt es, einen Fehler nur zu registrieren? (Zur Kritik an den Losungen: 'Machen wir die Gewerkschaften zu unserer Kampforganisation!' und 'Erfüllen wir sie mit
dem Geist des Klassenkampfes!')
Öffentliche Selbstkritik oder stillschweigende Korrektur eines Fehlers? (Briefwechsel mit der Redaktion des RW zur Behandlung der Sozialfaschismustheorie auf dem VII. Weltkongreß)
Wir müssen uns vor Dogmatismus und Schematismus hüten! (Zur Frage der Kapitalverwertung im Monopolkapitalismus)
Zwei Fragen zu zwei Standpunkten (Zur wirtschaftspolitischen Einschätzung in LfdK 5 und im Aktionsprogramm)
Vermeidet theoretische Fehler in Betriebszeitungen (Zu den Losungen: 'Lohnkampf ist Klassenkampf' und 'Lohnfragen sind Machtfragen')
Ist Lohnkampf Klassenkampf? - Ja oder Nein?
Ein Jahr LERNEN UND KÄMPFEN
Lernen und Kämpfen lebendiger gestalten!
Unter der Lupe: LERNEN UND KÄMPFEN

VIII. Genossen fragen-Genossen antworten
Aktions-, Agitations- und Propagandalosungen. Eine kritische Frage an den RW 6
Das bewußte Ungültigmachen des Stimmzettels, ein Bestandteil des aktiven Wahlboykotts
Wann sterben Klasse und Staat ab?"
Q: Lernen und kämpfen (Auswahl 1973-1975), o .O., Sept. 1975.

Dezember 1975:
Es erscheint "Lernen und kämpfen" Nr. 12. Enthalten ist ein Aufruf der ZL des KABD "Schaffen wir ein starkes bolschewistisches Zentrum".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 12, o .O. 1975.

April 1976:
Es erscheint die Nr. 4 von "Lernen und kämpfen". Liquidatoren sind aufgetreten in Schweinfurt und in Tübingen, wo es sich um die drei Ortsleitungen handelte. Im Gebiet der Landesaufbaugruppe Bayern habe man 30% der Mitglieder der Jugendmassenorganisationen verloren, es seien die Namen von über 40 bekannt, die aktiv Zersetzung treiben. Diese Entwicklung aber habe sich bereits spätestens ab Mitte 1975 deutlich abgezeichnet. Neben einem Brief des Leiters der ZKK an die ZL des KABD vom 9.8.1975 und einer Resolution der ZL, wird außer dem KABD Eßlingen und der Zelle Madsack Hannover noch ein Stützpunkt erwähnt, der zwei Mitglieder habe.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 4, o. O., Apr. 1976.

Mai 1976:
Es erscheint die Nr. 5 von "Lernen und kämpfen" mit einem Artikel zur "Kritik-Selbstkritik-Bewegung". Neben den OGs Karlsruhe und Heilbronn kommt auch die OG München zu Wort. Diese führt anläßlich der GOG Opel Bochum Veranstaltung aus: "Die Ortsgruppe München hat die Mehrheit ihrer Mitglieder, zahlreiche Mitglieder der KSG, ein Mitglied des RJVD und zahlreiche intellektuelle Unterstützungsgenossen durch den aktiven ideologischen Kampf aus den ABG gewonnen. Dies ist im KABD ohne Beispiel … Dass in München die ABG abschifften ist zu einem Teil unserem Auftreten zu verdanken." Zum eigentlichen Thema, der Veranstaltung, wird bekanntgegeben, dass man dort Kontakt mit der GOG Opel selbst und mit zwei Arbeitern der KPD aufgenommen habe. Neben einer Kritik des Landesinstrukteurs von Hessen wird noch aus Frankfurt berichtet, dass dort eine Gruppe zur Unterstützung des Parteiaufbaus gebildet worden sei, welche die Intellektuellen organisiere.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 5, o. O., Mai 1976.

Juli 1976:
Es erscheint die Nr. 7 von "Lernen und kämpfen".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 7, o. O., Juli 1976.

August 1976:
Es erscheint die Nr. 8 von "Lernen und kämpfen".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 8, o .O., August 1976.

September 1976:
Es erscheint die Nr. 9 von "Lernen und kämpfen". Dort wird auch die BZ der BG des KABD bei TNO-Oberhausen "Auf Draht" erwähnt.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 9, o. O., September 1976.

November 1976:
Es erscheint die Nr. 11 von "Lernen und kämpfen".
Enthalten sind u.a. "Erläuterungen und Hinweise zur Diskussion des Statutenentwurfs", in denen es u.a. heißt: "Da die Jugendorganisationen ideologisch-politisch nicht selbstständig sind, müssen die Organisationsprinzipien, der Organisationscharakter und die ideologisch-politischen Grundsätze für die Jugendorganisationen vom KABD beschlossen werden … Man kann heute vom RJVD und der KSG nicht als Massenorganisationen sprechen … Die Massenorganisationen der KPD waren überwiegend sympathisierende Organisationen, was beim RJVD und der KSG nicht gegeben ist". Aus der Unterstellung von KSG und RJVD unter den KABD ergibt sich, dass "der VDT und der ZDT der KSG die 'Richtlinien zur Durchführung der ideologisch-politischen Linie' beschließt und nicht über die Linie selbst".

Weitere Berichte widmen sich u.a. den Ortsgruppen Waiblingen, Hannover und Biberach sowie der Stahltarifrunde. Von Daimler Stuttgart wird bekannt, dass dort 4 Genossen auf der Betriebsversammlung aufgetreten seien.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 11, o. O., November 1976.

Dezember 1976:
Es erscheint die Nr. 12 von "Lernen und kämpfen".
Dort heiße es u. a.: "Der RJVD ist das Reservoir für den Nachwuchs der Partei. Das ist in der Vergangenheit so ausgelegt worden, dass die aktiven Jugendgenossen ohne Rücksicht auf Verluste aus dem RJVD abgezogen wurden". Erwähnt werden noch diverse Einheiten der Organisation, u. a. die Zelle Reisholz der OG Düsseldorf, die OG Oberhausen, die Betriebszeitung 'Rote Fanfare' bei Bosch Stuttgart-Feuerbach und aus Berlin die Gillette Betriebszeitung, die den Titel 'Betriebszeitung - für den organisierten Kampf in den Betrieben' trägt, wobei man sich beim Layout der Göttinger Betriebszeitung (GBZ) bedient hat. Verantwortlich zeichnet Fritz Meyer in Berlin-Kreuzberg.
Q: Lernen und kämpfen, Nr.12, o .O., Dezember 1976.

Januar 1977:
Es erscheint die Nr. 1 von "Lernen und kämpfen". Die Ausgabe widmet sich dem 3. ZDT des KABD.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 1, o .O., Januar 1977.

Februar 1977:
Es erscheint die Nr. 2 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Übergangsarbeitsplan der zentralen Leitung bis Ende März 1977"
- "Terminplan"
- "Was ist die DKP-Führung?"
- "Wir finden Fehler"
- "Gelungene Beispiele und Erfahrungen der Agitproparbeit nutzbar machen"
- "Gewerkschaftliche Termine"
- "Druckkapitalisten in der Rationalisierungsoffensive"
- "Aus der Praxis für die Praxis. Selbständige Aktion bei Hurth"
- "OG Schweinfurt: Offensives Auftreten in Betrieb und Gewerkschaft"
- "Jung und Alt in einer Kampffront. Die Fortsetzung des 3. ZDT anpacken"
- "Erfahrungen meiner Albanienreise und Vorschläge"
- "Fragen"
- "Als Funktionär der Arbeiterbewegung (32. Fortsetzung)"

Die Ausgabe beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Verhältnis des KABD zu seinen Jugendorganisationen. In einem Artikel vom November 1976 mit dem Titel "Jung und alt in einer Kampffront! Die Fortsetzung des 3. ZDT anpacken!" heißt es u.a.: "Da man innerhalb des RJVD ökonomistische Tendenzen festgestellt hatte, wurde eine Neuausrichtung … beschlossen … Die Umstellung sah dann so aus, dass der Schwerpunkt der RJVD-Arbeit nicht mehr auf den Tageskampf, sondern auf die Erziehung gelegt wurde". Zu den Bundestagswahlen heißt es: "So durfte der RJVD auf Anweisung des KABD insofern aktiv werden, die praktischen Aufgaben wie Ständererstellung und Bekleben zu übernehmen".

Die Redaktion von 'Lernen und kämpfen' stellt fest: "Heute wissen wir mit Bestimmtheit … dass sich kein gemeinsamer Kampf von Jung und Alt entfaltet, wenn die Arbeiter Jugend nicht auch eigenständig kämpft, und dass die Arbeiterjugend … nicht eigenständig zu kämpfen lernt, wenn sie nicht an unserem Kampf vollständig teilnimmt".

Neben Äußerungen über die Beziehungen zu China und Albanien, Kritiken an der "Roten Fahne" aus Waiblingen und einem Bericht eines ehemaligen Schülers über die Aufnahme der Arbeit durch die jetzige OG Schweinfurt vor 5 bis 6 Jahren, kommt noch die Zelle Hurth München zu Wort, an deren Stammtisch u.a. 8 Unorganisierte und ein RJVDler teilnahmen.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 2, o. O., Februar 1977.

März 1977:
Es erscheint die Nr. 3 von "Lernen und kämpfen".
Die Ausgabe enthält einen Vorschlag von Willi Dickhut "Zur Verbesserung der Leitungstätigkeit", der sich mit der Zentralen Leitung des KABD befaßt. Darin heißt es u.a.: "Die Jugendabteilung stellt das Bindeglied zwischen dem KABD und seinen beiden Jugendorganisationen dar, greift aber nicht in deren organisatorische Selbstständigkeit ein. Sie wacht aber darüber, dass die ideologisch-politische Linie des KABD eingehalten wird. Sie soll mit dazu beitragen, dass eine enge Zusammenarbeit der drei Organisationen hergestellt wird und arbeitet dazu Vorschläge für die Leitungen aus".

Des Weiteren wird von Pfaff Karlsruhe berichtet, wo 2 KABDler und ein RJVDler den 'Roten Pfaffianer' herausgeben und eine Betriebszelle gründen wollen. Bei Mannesmann Duisburg, wo die Betriebszeitung 'Aus einem Guß' erscheint, hat man die Zellengründung bereits hinter sich. Berichte aus der Druckbranche kommen vom Stützpunkt Essen (Girardet) und von der OG Düsseldorf (Rheinisch Bergische Druck und Verlagsanstalt).
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 3, o. O., März 1977.

April 1977:
Es erscheint die Nr. 4 von "Lernen und kämpfen".
Inhaltsverzeichnis:
- "Schaffen wir Mai-Komitees!"
- "Vor dem Revisionismus und Reformismus darf es kein Zurückweichen geben.
Auszug aus dem Einleitungsreferat der Zentralen Leitung zum 2. Teil des 3. ZDT"
- "Erziehen und Kämpfen sind eine Einheit"
- "Der Blick über die Betriebstore hinausrichten"
- "Die zähe Kleinarbeit ist das Kernstück unserer Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit"
- "Schriften der 'Vierer-Bande' im Litvertrieb"
- "Als Funktionär der Arbeiterbewegung"

U. a. kommt die die OG Aschaffenburg zu Worte. Nicht nur, dass sie in einem Beitrag "Erziehen und Kämpfen sind eine Einheit!" das Prinzip der Anleitung des RJVD durch den Jugendbeauftragten am Ort über die OL des RJVD enthüllt, nein sie äußert sich auch noch über ihre eigene Geschichte.

Der RJVD Aschaffenburg habe 1973 über 25 Mitglieder gehabt, drei von diesen hätten Anfang 1974 die KABD OG gegründet, in der Folgezeit habe der RJVD etwas über 10 Mitglieder gehabt, der KABD aber den RJVD überflügelt. Die Zelle des Zielbetriebes habe aus 3 Jugendgenossen bestanden, zusätzlich zu einer Ortsjugendzelle. Obwohl die Berufsschulzeitung fast ein Jahr nicht erschienen sei, habe der RJVD 11 Mitglieder gehabt, davon 4 Jugendvertreter und zusätzlich noch einen Vertrauensmann. Das Durchschnittsalter des RJVD allerdings habe bei 23 Jahren gelegen. Sympathisanten habe er ca. 10 gehabt. Der KABD habe nur seine 3 ex-RJVD/ex-MLSG Mitglieder gehabt und 7 neue dazugewonnen. Außerdem gebe es noch eine 'Gruppe von Studenten', die aus Schülern, Intellektuellen, Lehrern und am Ort wohnenden KSG-Mitgliedern bestehe. KABD und RJVD würden an/in zwei Zielbetrieben arbeiten und hätten je einen Druck- und ÖTV-Arbeitskreis gebildet.

Des Weiteren kommen u.a. noch die Zellen Mannesmann Duisburg und SKF Stuttgart zu Wort.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 4, o. O., April 1977.

Mai 1977:
Es erscheint die Nr. 5 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Politischer Bericht zur aktuellen Lage"
- "Was sind die gegenwärtigen Kennzeichen der Monopoloffensive?"
- "Die Rolle der Sozialdemokratie und der modernen Revisionisten"
- "Alles will hinaus, aber diese Tür geht nach innen auf"
- "Die Landesdelegiertentage und Landesmitgliederversammlungen im Rahmen
Der Kritik- und Selbstkritik-Bewegung"
- "Eine konkrete Jugendbetriebs- und Gewerkschaftsarbeit kann nur in Verbindung mit dem ideologischen Kampf entwickelt werden. Diskussionsbeitrag der Delegierten der OG Ulm auf dem 2. Teil des 3. ZDT"
- "Zur Frage des individuellen Terrors"
- "Wie wir den 'Rote-Fahne' Straßenverkauf verbessert haben!"
- "Genossen sind unsere besten Sympathisanten!"
- "Kollegen, so darf das nicht weitergehen!"
- "Neuer Beginn in der Gewerkschaftsarbeit"
- "Zur Anleitung der berufstätigen intellektuellen Genossen"
- "Als Funktionär in der Arbeiterbewegung (Folge 35)"

Die OG Ulm berichtet, dass man neben der RJVD Zelle Käßbohrer noch etliche Mitglieder im IGM OJA habe. Ein Beitrag widmet sich den berufstätigen Intellektuellen. Ein Stützpunkt in NRW (wahrscheinlich Bochum) berichtet über die Arbeit bei Opel, unter den Studenten und bei Eurovia Gelsenkirchen. Eine kleine OG in Baden-Württemberg (vermutlich Reutlingen) berichtet über eine Veranstaltung zur Druckindustrie, eine große OG des selben Bundeslandes (Ludwigsburg) berichtet über ihre Pfauterzelle und die Arbeit bei Beru, wo auch der KBW aktiv ist. Neben Berichten über Madsack Hannover und Hell in Kiel kommt noch die BASF-Zelle aus Ludwigshafen zu Wort.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 5, o. O., Mai 1977.

Juni 1977:
Es erscheint die Nr. 6 von "Lernen und kämpfen". Berichtet wird über die Maiauswertung. Außerdem kommen neben dem Coburger Annawerk noch die Werke von SKF in Schweinfurt und Stuttgart-Bad Cannstatt zur Sprache.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 6, o. O., Juni 1977.

Juli 1977:
Es erscheint die Nr. 7 von "Lernen und Kämpfen" u. a. mit einem Bericht vom Streik bei SKF in Stuttgart-Bad Cannstatt. Dort habe man nur einen einzigen Genossen, der Mitglied des RJVD und Vertrauensmann sei. Die KPD habe Flugblätter verteilt, was man selbst auch am 26.5., 31.5. und am 2.6.1977 getan habe. Neben weiteren betrieblichen und Mai-Berichten wird von der Landesaufbaugruppe Nord bekannt, dass diese eine OG Hannover habe und dass in Hildesheim eine Frau allein versuche eine OG aufzubauen. Auch der KB kommt zur Sprache.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 7, o. O., Juli 1977.

August 1977:
Es erscheint die Nr. 8 von "Lernen und kämpfen" mit Berichten über KABD Betriebszeitungen bei Burda Darmstadt, Audi Neckarsulm, Käßbohrer Ulm, in Schwäbisch Gmünd und Erlangen und dem Beitrag "Massenlinie an der Universität?" vom Jugendbeauftragten der ZL des KABD. Darin wird u.a. festgestellt: "Der politischen Linie des KABD für die KSG liegt u.a. die Schrift Lenins 'Über die Aufgaben der revolutionären Jugend' zugrunde". Mitgeteilt wird noch, dass die KSG heute nur zum geringen Teil aus Genossen der jüngeren Semester besteht.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 8, o .O., August 1977.

September 1977:
Es erscheint die Nr. 9 von "Lernen und kämpfen" mit Berichten aus Baden-Württemberg. Berichtet wird aus Tübingen über die Montanwerke und den KBW u. a. mit einen Bericht über den Streik bei Haller in Stuttgart enthält. Dort sei man vor dem Tor mit durchschnittlich 20 Genossen (u.a. von der MLSG) präsent gewesen.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 9, o. O., September 1977.

Oktober 1977:
Es erscheint die Nr. 10 von "Lernen und kämpfen" mit Berichten aus Baden-Württemberg über die Betriebs- und Jugendbetriebszelle Bosch Stuttgart.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 10, o. O., Oktober 1977.

November 1977:
Es erscheint die Nr. 11 von "Lernen und kämpfen" mit einem Bericht von der OG Stuttgart in Baden-Württemberg, die u.a. über Zellen bei Daimler, bei Mahle und im Druckbereich verfügt. Dort seien im Mai und Juni 1977 zusammen ganze 2 Arbeiterkorrespondenzen für die "Rote Fahne" verfaßt worden. Im August sei eine einzige Korrespondenz für den Betrieb und Gewerkschaftsteil geschrieben worden.

Aus Dortmund in NRW wird über eine berufstätige Intellektuellen Gruppe (BIG) berichtet und außerdem mitgeteilt, dass der Stützpunkt lediglich aus einer einzigen Familie bestehe. Eine Untersuchungsgruppe werde gemeinsam mit den RJVD Stützpunkten Dortmund und Hagen gebildet.

Neben Berichten über diverse Zeitungen des KABD wie:
- 'Das Lenkrad' bei Käßbohrer in Ulm, 'Die Stoßstange' bei Daimler Stuttgart, den 'Antrieb' in Ludwigsburg und den 'Roten Leo' in Leonberg in Baden-Württemberg,
- die 'Feuerfest' beim Annawerk Coburg in Bayern,
- den 'Widerstand' an den Berliner Berufsschulen und den 'Schaltwerker' bei Siemens Berlin,
- die 'Aus einem Guß' bei Mannesmann (MM) Duisburg und die 'Gemeinsam und geschlossen' in Herford in NRW, äußert sich der Organisationssekretär der ZL des KABD unter dem Titel "Haben wir alle Kräfte richtig entwickelt?" dahingehend, "dass alle drei Organisationen … eine gemeinsame Aufgabe haben. In diesem Sinne gibt es keine 'Unterstützungsarbeit für den KABD' von Seiten der KSG oder des RJVD …, sondern lediglich 'Mitarbeit' an der gemeinsamen Aufgabe".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 11, o. O., November 1977.

Dezember 1977:
Es erscheint die Nr. 12 von "Lernen und kämpfen". Die Ausgabe beschäftigt sich mit der "Rote Fahne"-Kampagne. Überregionale Agitprop-Trupps seien gebildet worden für Niedersachsen, Wasserkante, NRW, Hessen und das Saarland. Zur Zusammensetzung heißt es: "Die Trupps wurden im überwiegenden Maße von KSG-Genossen gestellt".
In Hamburg sei von KSG und der Landesaufbaugruppe eine Gesprächsrunde durchgeführt worden. Bei HDW Kiel in Schleswig-Holstein sei man nicht aktiv geworden, da dort bereits 6 bis 7 Gruppen vor dem Tor stünden. In Rendsburg wolle ein Kollege Mitglied werden.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 12, o. O., Dezember 1977.

Januar 1978:
Es erscheint die Nr. 1 von "Lernen und kämpfen", die neben einem Quartalsbericht eines Stützpunktes, in dem die Existenz eines "Rote Fahne" Leserkreises erwähnt wird, auch auf die OG Kirchheim/Nürtingen in Baden-Württemberg eingeht. Diese habe momentan 6 Mitglieder. Bis 1975 seien dort 5 Arbeiter Mitglied gewesen, 1976 aber sei von diesen nur noch einer im KABD verblieben. Zwei Mitglieder aber habe man derzeit bei der O. Ficker AG (Druckbereich). Die OG des RJVD habe eine Betriebsaufbauzelle bei EHN (?).
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 1, o. O., Januar 1978.

Februar 1978:
Es erscheint die Nr. 2 von "Lernen und kämpfen" u. a. mit Berichten über das Maikomitee bei Kabelmetall in Hannover.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 2, o. O., Februar 1978.

März 1978:
Es erscheint die Nr. 3 von "Lernen und kämpfen", in der neben der Druckerzelle Stuttgart in Baden-Württemberg eine Betriebszelle in Bayern zu Wort kommt, deren Betriebszeitung "Roter Faden" heißt, so dass es sich vermutlich um diejenige bei ENKA Obernburg handelt.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 3, o. O., März 1978.

April 1978:
Es erscheint die Nr. 4 von "Lernen und kämpfen". Die Ausgabe enthält neben Berichten von/über die KSG Berlin und Aachen in NRW und Berichten von/über die KABD OG Kirchheim/Nürtingen und die Ortsleitung Karlsruhe in Baden-Württemberg, einen Bericht über Reutlingen. Dort heißt es u. a.: "In R. besteht eine entwickelte KSG-Ortsgruppe mittlerer Größe. Die KABD-Ortsgruppe ist kleiner und besteht noch nicht sehr lange". Festsetzen wolle man sich bei Bosch.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 4, o. O., April 1978.

Mai 1978:
Es erscheint die Nr. 5 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Metall: Anrechnung"
- "Was heißt Froschperspektive?"
- "Die Perspektive der Kleinbürger"
- "Die Perspektive des Proletariats"
- "Was ist proletarische Moral?"
- "China"
- "Genossen fragen, Genossen antworten"
- "Aus der Praxis für die Praxis"
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 5, o. O., Mai 1978.

Juni 1978:
Es erscheint die Nr. 6 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
Aufgeworfene Fragen der Schulung des RW 16"
- "Die Frage der Hauptkraft im nationalen Befreiungskampf"
- "Orientierung auf den sozialistischen oder kapitalistischen Weg"
- "Noch einmal zur proletarischen Moral"
- "Kritik und Selbstkritik"
- "Kalender für den Kampf 1979"
- "Was können Frühschoppen oder betriebliche Zirkel bringen?"
- "Den Gegner unterschätzt?"
- "Wahlergebnis"
- "Ursachen"
- "Wie ist unsere Taktik zu bewerten?"
- "Konsequenzen"
- "IG Metall. So?"
- "Verlagsadresse"
- "Genossen fragen, Genossen antworten"
- "Vorwärts zum Aufbau des BKI"
- "Auf ein (Schlag) Wort …"
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 6, o. O., Juni 1978.

Juli 1978:
Es erscheint die Nr. 7 von "Lernen und kämpfen", die sich neben der Auswertung der Maikampagne weiter mit Günther Jacob befasst. Eine ebenfalls abgedruckte Kritik von der Ortsleitung München und der Landesleitung Bayern wird von der Zentralen Leitung für richtig befunden.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 7, o. O., Juli 1978.

August 1978:
Es erscheint die Nr. 8 von "Lernen und kämpfen". Neben Berichten über das 14. Plenum der ZL vom Juni 1978 und über die OG Solingen, Köln, Aachen in NRW, OG und RJVD Nürnberg in Bayern, OG, RJVD und KSG Ulm in Baden-Württemberg, wird aus dem Saarland über den Wiederaufbau der durch die Abspaltung des KAB Saar verlorenen OG Neunkirchen berichtet.

Diese gebe am Neunkirchener Eisenwerk den 'Hüttenmann' heraus. Am 1. Mai habe sie 90 Personen auf ihrer Veranstaltung gehabt, dies zeige an, dass der Wiederaufbau geglückt sei. Während an anderen Orten die Sache glimpflicher ablief, heißt es über die 'Neunkirchener Liquidatoren': "Bei uns gelang es ihnen jedoch den KABD vollständig und den RJVD bis auf einen Genossen in ihre Hand zu bekommen". Aber: "Die Saarbrücker KSG trotzte fast geschlossen dem Liquidatorentum".

Der eine RJVDler sei in den KABD eingetreten, dafür sei ein weiterer Genosse Mitglied des RJVD geworden und nach dem 1. Mai 1977 sei noch ein Genosse in's Saarland umgezogen: "Mit guter Unterstützung von KSG-Trupps aus Baden-Württemberg traten wir breiter an die Arbeiterklasse heran". Im Sommer 1977 habe man dann einen "Rote Fahne" Leserkreis gegründet, aus dem mittlerweile zwei Kandidaten rekrutiert werden konnten, dadurch werde man bald eine neue OG bilden können. Der bisherige Stützpunkt arbeite u. a. unter Arbeitslosen, beim Eisenwerk, in 2 Gruben und mit Homburger Jugendlichen.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 8, o. O., August 1978.

September 1978:
Es erscheint die Nr. 9 von "Lernen und kämpfen". Neben einem Bericht aus Neunkirchen werden Landesinstrukteure für das Saarland, Hessen, Niedersachsen und Wasserkante erwähnt. Jugendliche aus Bremerhaven in Bremen möchten Mitglieder des KABD werden. Der Stützpunkt Gelsenkirchen in NRW bestehe ausschließlich aus Doppelmitgliedern aus dem RJVD. Neben dem 'Stahlkocher' bei Thyssen Duisburg und den OGs Duisburg und Solingen wird eine 'Streikzeitung' Nr. 2 der OG Stuttgart in Baden-Württemberg besprochen. Diese trägt im Kopf die Titel der KABD Betriebszeitungen 'Stoßstange' (Daimler), 'Kolbendruck' (Mahle) und 'Rote Fanfare' (Bosch).
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 9, o. O., September 1978.

Oktober 1978:
Es erscheint die Nr. 10 von "Lernen und kämpfen'. Enthalten ist u. a. ein Brief eines Ex-Rote Garde (RG) Mitglieds der KPD/ML an Willi Dickhut, welches über sich selbst sagt: "Ich war in der R.G. Zellenleiter der einzigen Betriebszelle … Landesbezirk Rheinland". Die Zelle selbst habe aus mehreren RGlern im Betrieb bestanden. Bei dem Betrieb dürfte es sich um Böhler in Düsseldorf bzw., korrekt, in Büderich gehandelt haben, wo erst die RG und später der KABD Zellen hatten. Neben Berichten aus Baden-Württemberg aus Stuttgart vom Druckzentrum und von Bosch wird auch auf die "Rote Fahne" Korrespondenzen eingegangen. Ihren Höhepunkt hätten diese im November 1977 mit 375 Stück (davon 150 Arbeiter- und Volkskorrespondenzen) gehabt. Bis Anfang 1978 seien durchschnittlich 280 (125) eingegangen. Über ihre "Rote Fahne" Statistik berichtet auch aus Bayern die OG Aschaffenburg, die bei Linde-Güldner, wo sie eine Betriebszeitung herausgibt, maximal 12 "Rote Fahnen" verkaufen kann.

Neben Berichten der OG Oberhausen von Thyssen Niederrhein und über die Chinaveranstaltungen in Bielefeld und der OGs Duisburg und Düsseldorf in NRW wird auch noch eine Juristengruppe des KABD erwähnt.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 10, o. O., Oktober 1978.

November 1978:
Es erscheint die Nr. 11 von "Lernen und kämpfen". Aus Baden-Württemberg berichtet die OG Karlsruhe, dass sie durch den Streik bei Michelin 4 Kontakte gemacht habe. Weil auch noch ein RJVD-Mitglied dort anfing, habe man eine Aufbauzelle Michelin gründen können. Neben dem Karlsruher Bund Kommunistischer Intellektueller (BKI), werden auch derjenige in Niedersachsen in Hannover, die KSG Tübingen, Genossen in Konstanz, die Juristengruppe der Org. und Kaderabteilung der ZL und die Mahlezelle Stuttgart, die ein Mitglied an die OG Essen in NRW abgab, erwähnt.

Ebenfalls im November erscheint eine Sondernummer von "Lernen und kämpfen" zu den Ergebnissen der Betriebsräte und Jugendvertreterwahlen. Berichtet wird u.a. von einem KABD-Betriebsrat in einem metallverarbeitenden Betrieb mit über 4 000 Beschäftigten. Die betriebliche Stärke des KABD verdeutlicht eine Bemerkung über "eine Zelle wie unsere, wo nur einer im Zielbetrieb ist".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 11 und Sondernummer zu den Ergebnissen der Betriebsräte und Jugendvertreterwahlen, o. O., November 1978.

Dezember 1978:
Es erscheint die Nr. 12 von "Lernen und kämpfen". In der Ausgabe wird u. a. der Beschluss des 17. Plenums der ZL veröffentlicht. Die OG München kritisiert, dass man die Hauptseite Betrieb und Gewerkschaft und die Hauptseite Parteiaufbau nicht gleichsetzen könne. Die OG Sindelfingen äußert sich zum BKI bzw. zur zentralen Aufbaugruppe des BKI.

Eine OG E., wobei wir geneigt sind, das E. für Eßlingen anzusehen, berichtet, dass sie zwar über eine Berufstätige Intellektuellen Gruppe (BIG), eine KSG und einen in Berufsschule und Jugendzentrum arbeitenden RJVD, nicht aber über ein Mitglied im Zielbetrieb verfüge.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 12, o. O., Dezember 1978.

Januar 1979:
Es erscheint die Nr. 1 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Wer aber ist die Partei?"
- "Wir können Kämpfe entfalten!"
- "Demokratischer Zentralismus. Referat der OL Duisburg auf der Stabsitzung am 9.12.1978 während des Stahlstreiks und die Konsequenzen daraus"
- "Streik bei Eisen und Stahl. Konzentration unserer Kräfte auf den Brennpunkt des Kampfes"
- "Betriebszeitungen in den Tarifrunden: Aufgepasst, Genossen!"
- "Zum Einsatz von DIAS und Filmen in unserer Agitation und Propaganda"
- "Als Heuchler entlarvt!"
- "Wer Gerüchte verbreitet, geht nicht von der Stärkung des Kollektivs aus"
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 1, o. O., Januar 1979.

März 1979:
Laut "Geschichte der MLPD" wird das innerorganisatorische Organ des RJVD des KABD, "Bahnbrecher", eingestellt und von "Lernen und kämpfen" (LUK) "als gemeinsames innerorganisatorisches Organ von KABD, RJVD, KSG und BKI" abgelöst.
Q: MLPD-ZK: Geschichte der MLPD, II. Teil, 2. Halbband, Düsseldorf 1986, S. 471.

Juni 1979:
Es erscheint die Nr. 6 von "Lernen und kämpfen".
Artikel der Ausgabe sind:
- "Luk-Thema: Europawahlen"
- "Der KABD 'unantastbarer Klassiker?"
- "Spendenkampagne 'Stärkt die ROTE FAHNE!"
- "Welche Rolle spielt das Luk in der Arbeit der Genossen"
- "Agitation und Propaganda in den Betriebszeitungen"
- "1. Mai 1979: Kampftag für die 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich'"
- "Kurzarbeitsplan 1/1979 (einer Ortsgruppe)"
- "BKI: Wie die Ortsmitgliederversammlungen vorbereiten?"
- "Bundeswehrarbeit - schon mal daran gedacht?"
- "Urlaub in Duisburg - ein Frühlingsmärchen?"
- "Zu Stalin: Die Weiterentwicklung des Marxismus-Leninismus ist die Hauptseite"
- "1. Mai 1979: Tag des Staatsschutzterrors?"

Der KABD ruft dazu auf, die Europawahlen zu boykottieren. Der "diesjährige 1. Mai" solle u. a. dazu beitragen, für die "35 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich" Propaganda zu machen. Zum LV Bayern meint man, dass die Spaltung der Organisation vereitelt wurde. Es habe sich herausgestellt, dass die "kleinbürgerliche Denkweise Ursache für Spaltung und Zersetzung war".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 6, o. O., Juni 1979.

Oktober 1979:
Es erscheint die Nr. 10 von "Lernen und kämpfen". Mit dieser Ausgabe wird "Lernen und kämpfen" zum gemeinsamen Organ von: KABD, RJVD, BKI und KSG.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Zur Auseinandersetzung mit der Partei der Arbeit Albaniens"
- "Unsere Taktik: Zur Einbeziehung der Arbeiterjugend in die selbständigen Kämpfe um Nachschlag"
- "Ortsleitungen setzen sich zusammen"
- "Kampf um die Linie: die Praxis hat' s gezeigt"
- "Zur Auseinandersetzung mit Karuscheit: Große Initiative oder große Spaltung?"
- "Agitation und Propaganda: Ökonomie und Politik in unseren Betriebszeitungen"
- "Tschou En-lai"
- "Zur Diskussion: Allseitiges und vollständiges gesetzliche Streikrecht oder Verbot der Aussperrung?"
- "Glaubt ihr wirklich, dass alle Reaktionäre Papiertiger sind?"
- "Unser Roter-Pfeil Ortskorrespondent: Die Arbeit geht los!"
- "17. Juni 1979"
- "Den Zustand der Organisation kennen, um die Organisation weiter zu entwickeln!"

Berichtet wird über die Betriebszeitungen: "Der Rundläufer" (Boehringer, Mannheim),
"Das Lenkrad".
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 10, o. O., Oktober 1979.

Februar 1980:
Es erscheint "Lernen und kämpfen" Nr. 2.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Der Kampf um Rohstoffe und die Tarifrunde"
- "Der Staat auf dem Weg in die Pleite"
- "Vor uns die Krise"
- "USA im Iran? SU in Afghanistan?"
- "Afghanistan verändert die tarifpolitische Landschaft"
- "Politisierung für uns ausnutzen"
- "Kampffront der europäischen Arbeiter"
- "Die Taktik richtig festlegen und die Massenlinie anwenden!"
- "Seit wann fordern wir Umverteilung?"
- "Angst vorm Betriebstor, oder Vertrauen zu den Kollegen?"
- "Überall offensiv auftreten!"
- "Wie ein Genosse von seinen Kollegen eines Besseren belehrt wurde"
- "Litlager, aber sinnvoll"
- "Wo liegt Afghanistan?"
- "Auch 1980: Von 52 Wochen 1 Woche Parteiurlaub"
- "Zum Impressum auf unseren Betriebszeitungen und Flugblättern"
- "Warum sollen Kommunisten einen einfachen Lebensstil haben? Rote Fahne Spendenkampagne und Umorientierung"
- "Grundschulungskurse"

Berichtet wird über die "Grundschulungskurse", die auf Beschluss der ZL vom Juli 1979 durchgeführt werden sollen. Dazu heißt es weiter: "Ab März soll es nun damit losgehen und die ersten Wochenendschulungskurse mit Heft 1: "Das kapitalistische Gesellschaftssystem" beginnen. Die Kurse werden auf Landesebene durchgeführt. Wer soll daran teilnehmen?
Im Zentralen-Leitungs-Beschluß heißt es dazu: 'Jedes neue Mitglied sollte den Grundkurs (Grundschulungsheft 14) durchlaufen, der momentan vier Seminare umfaßt, die in zweimonatigem Abstand stattfinden. Auch ältere Mitglieder sollten, wenn nötig, diesen Grundkurs ruhig nochmal mitmachen junge haben aber Vorrang'.
Jetzt muß also von jedem Genossen aber auch von den Leitungen der Grundeinheiten überlegt werden, wer an den Kursen teilnimmt. Dann melden sich die Genossen über ihre Ortsleitung bei der Landesleitung oder Zentralen Leitung an. Von dort erhaltet ihr auch Mitteilung über den genauen Zeitpunkt und den Ort des Schulungskurses.

Am 15./16. Dezember 1979 wurde die erste Konferenz zur Ausbildung der zukünftigen Grundschulungsleiter durchgeführt. Leider zeigte sich dort mit aller Schärfe, dass bisher nicht überall die Umsetzung des Zentralen-Leitungs-Beschlusses energisch angepackt wurde. Während KSG und BKI derzeit noch dabei sind, die Anzahl der Schulungsleiter zu ermitteln, waren von den für RJVD und KABD insgesamt benötigten 10 bis 12 Grundschulungsleitern nur vier Genossen auf der Konferenz anwesend … Ohne Schulungsleiter können die Kurse im März nicht wie vorgesehen durchgeführt werden. Deshalb müssen bis zur nächsten Konferenz am 9./10. Februar, auf der die Anleitung zur Durchführung des Schulungskurses zu Heft 1 erfolgt, alle erforderlichen Schulungsleiter bestimmt und anwesend sein.
Unser Schulungssystem, das wir bitter nötig brauchen und das in den letzten Jahren auf Mitgliederversammlungen und Delegiertentagen immer gefordert wurde, schenkt uns niemand. Es wird nur dann etwas aus dem Beschluss, wenn Leitungen und Mitglieder die dazu nötigen Anstrengungen unternehmen und wir es uns selber aufbauen."
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 2, o. O., Februar 1980.

Januar 1981:
Es erscheint "Lernen und kämpfen" Nr. 1.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Die Kampfeinheit von Jung und Alt als Motor der Arbeiteroffensive!"
- "Die militaristische Propaganda und Völkerhetze wird gesteigert!"
- "Der Pazifismus verschiedener Prägung ist der andere Teil ihrer ideologischen Offensive gegen die Arbeiterjugend"
- "Die Kampfeinheit von Jung und Alt schmieden!"
- "Rote Fahne im Einsatz. Warum konzentriert sich die Organisation auf den breiten Vertrieb in den Monopolbetrieben? (Auszug aus dem Org.-Bericht II/1980)"
- "Die Gewinnung von Kadern hängt entscheidend von unserer mündlichen Agitation ab!"
- "Auszug aus einem Verkaufsbericht"
- "Der Meilenstein"
- "Ich musste mir einen Ruck geben!"
- "Haben wir das nötig?"
- "Wie treten wir als Kommunisten auf?"
- "Eintrittskarten zu Veranstaltungen?"
- "Und Geldmittel der Organisation"
- "Eine offensive Entscheidung"
- "Initiative macht's möglich"
- "Schaffen wir überall RJVD-Keller"
- "Kino für Kollegen"
- "Betrifft Forderung: Raus aus der NATO"
- "Eine Anregung: Betrifft Mitarbeit am Luk"
- "Zwei recht-zwei Links. Mit flinken Nadeln zum Sozialismus"
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 1, o. O., Januar 1981.

November 1982:
Es erscheint "Lernen und kämpfen" Nr. 11.
Artikel der Ausgabe sind:
- "Aktuelle Ausrichtung"
- "Die Einheitsfront gegen den ultrarechten Block schmieden (Aus dem Aktuellen Pol. Referat des ZK MLPD)"
- "Feste Abonnenten für die ROTE FAHNE gewinnen! (App.-Verantw. ZK MLPD)"
- "Dem Ernst der Lage angemessen? (AP-Abteilung ZK MLPD)"
- "Aus der Praxis-für die Praxis"
- "Die Einheitsfront gegen den Rechtsblock schmieden! ('AUS EINEM GUSS', MLPD Duisburg)"
- "Ein neuer Sprößling - unsere Wohngebietszelle (MLPD Gelsenkirchen)"
- "Die Stimmung der Kollegen systematisch erfassen (Luk-Interview)"
- "Mein Ziel im RJVD (RJVD Schwäbisch Gmünd)"
- "An alle roten Bücherwürmer (Ernst-Thälmann-Buchhandlung)"
- "Streik in einem uns unbekannten Betrieb (MLPD Esslingen)"
- "Noch herrscht Vollbeschäftigung (Bauleitung Parteihaus)"
- "Kritik und Selbstkritik: Ist die Kampftaktik in der Agitatorischen Offensive zweitrangig?" (Bezirksbeauftragten-Guppe des ZK MLPD)"
- "Der Regierungswechsel in den Betriebszeitungen (MLPD Böblingen/Sindelfingen und Winnenden)"
- "Entweder die Revolution verhindert den Krieg, oder die Menschheit geht unter? (Antimilitarismus-Abt. ZK MLPD)"
- "Genossen fragen-Genossen antworten. Was meint ihr-Betriebsgenossen? (MLPD Gelsenkirchen)"
- "Was mich ärgert-was mich freut. Täter stellt sich freiwillig (und Brief der Org.- u. Kaderabt. ZK MLPD)"
- "Mitteilungen"

Eingeladen wird zu einer Veranstaltung am 6.11. in Nürnberg zum Thema: "Was wollen wir Marxisten-Leninisten?", am 31.11. in Schweinfurt zum gleichen Thema.
Q: Lernen und kämpfen, Nr. 11, o. O., November 1982.

Letzte Änderung: 01.05.2019