Rebell - Revolutionäre Jugend (Marxisten-Leninisten), Jg. 2, Nr. 11/12, Juli/Aug. 1969

August 1969:
Im August erscheint die Nr. 11/12 des 'Rebell' (vgl. Juni 1969, Sept. 1969) der Revolutionären Jugend (ML) mit dem Leitartikel "Vorwärts mit der Kaderschulung!" über die Kaderschulung der Tübinger Lehrlinge. Weitere Beiträge sind:
- "Keine Stimme dem bürgerlichen System. leistet aktiven Wahlboykott" zu den Bundestagswahlen (BTW);
- "Das Mondspektakel";
- "Europas Proletariat vor dem Sturm" zur Debatte in Dänemark zwischen dem kommunistischen Arbeitskreis (KAK) und der Communistisk Orientering (CO);
- "Der Mythos vom 'Friedlichen Übergang'";
- "Kapitalismus-Notizen" u.a. über das Eintreten von Bundesforschungsminister Stoltenberg für biologische und chemische Waffen;
- "Der 3. Juli in Turin" zum Streik bei FIAT;
- "Italien: PCI und CGIL als Notbremsen des Kapitalismus";
- "Kampf gegen Zwischenprüfungen" an der Uni Hamburg;
- "Freiheit für Schmiedel!" in Hamburg;
- "Zur Lage im Nahen Osten";
- "Streik bei Rumianca" in Italien;
- "Zur Diktatur des Proletariats";
- "Das Beispiel Chinas";
- "Gewichtiger als der Tai-Berg. Zum Tod des Genossen Herbert Klinger" von der Karl-Marx-Gesellschaft München.

Von Marburg wird, neben den Studenten, auch noch Monette Astbestdraht erwähnt. Berichtet wird auch:"
Die Hamburger Werft Blohm & Voß (Thyssen-Konzern) stellt z.Z. drei Kriegsschiffe für Portugal her, die zur Unterdrückung der Befreiungsbewegungen in den portugiesischen Kolonien verwandt werden sollen. Die Volksbewegung für die Befreiung Angolas (MPLA) hat sich in einem vervielfältigten Offenen Brief an die Werftarbeiter gerichtet, unterstützt vom Hamburger Lehrlingszentrum."

Die 'Rebell'-Gruppen vertreten, laut H.Modau, im Juli und August Basisgruppen-Konzepte hinsichtlich der Organisationsfrage. "Die Losung muß lauten: Organisierung an der Basis, Hineintragen des Klassenkampfes in Betrieb, Schule und Universität." Die Leitsätze des 'Rebell' Nr. 11/12 sind auch im 'SDS-Info' Nr. 20 zur Lehrlingsarbeit abgedruckt.

Geworben wird für die Broschüre "Für eine Rote Gewerkschaftspolitik".

In einer Erklärung der RJ (ML) "Gegen die bürokratisch-dogmatischen Spalter in der westdeutschen marxistisch-leninistischen Bewegung" vom August 1969 heißt es, die kläglichen Überreste der 'Liga' seien nun zur KPD/ML gegangen. Die RJ/ML habe Gespräche mit der KPD/ML über eine gemeinsame Plattform aller ML Gruppen geführt.
Q: H.Modau: Zur Geschichte der KPD/ML und des KABD, o.O. 1979,S.36; Rebell Nr. 11/12, Juli/Aug. Mannheim 1969

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