Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218:
'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' (1975-1977)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 15.10.2018


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Die Zeitung des dem KBW nahestehenden Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 kann hier noch nicht ganz vollständig vorgestellt werden. Wir werden dies später ergänzen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

03.09.1975:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt erstmals seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' (vgl. 3.10.1975) in einer Auflage von 100 000 Stück zum Preis von 20 Pfennig heraus mit dem "Aufruf zur Demonstration gegen den Paragrafen 218" am 21.9.1975 in Bonn.

Enthalten sind auch die Artikel:
- "Weg mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts!";
- "Wie soll man seine Kinder grossziehen? Eine Hamburger Arbeiterin: Der Kampf gegen den § 218 hat mir wieder Mut gemacht";
- "Heidelberg: Hausdurchsuchungen bei Paragraf 218-Gegnern" am 25.8.1975;
- "'Am liebsten hätte ich ihm eine geschmiert'. Der Arzt meinte: 'Sie können auch noch ein neuntes und zehntes Kind zur Welt bringen'" ein Interview aus dem Komitee Essen;
- "Die Arbeit der Komitees und Initiativen gegen den Paragrafen 218" zu den über 300 000 Unterschriften, die durch die Komitees in 157 Städten gesammelt wurden; sowie
- "Gegen den Paragraphen 218" mit Beschlüssen gewerkschaftlicher und sonstiger Körperschaften.
Quelle: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 1, Mannheim 3.9.1975

03.10.1975:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 2 (vgl. 3.9.1975, 4.2.1976) in einer Auflage von 80 000 Stück zum Preis von 20 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Soziale Notlagenindikation - ein Betrug. SPD/FDP-Entwurf zementiert den § 218 - Lückenlose Kontrolle geplant".

Weitere Artikel sind:
- "Gegen den Gesetzentwurf: Das Volk selber soll entscheiden";
- ein Bildbericht vom 27.9.1975 aus Wiesbaden;
- "Pro-Familia Augsburg: Abtreibungsadresse genannt - Strafbefehle und Entlassungsdrohung";
- ein Bildbericht vom 21.9.1975;
- "Notlagenindikation…";
- "Dortmunder Lied";
- "Der Regierungsentwurf im Wortlaut";
- "25 000 demonstrierten in Bonn" am 21.9.1975, darunter 200 Soldaten in Uniform;
- "Legale Schwangerschaftsunterbrechung. Schikane und Erniedrigung"; sowie
- "Der Gesetzentwurf wird nicht hingenommen werden!" mit Beschlüssen von Gewerkschaften und Organisationen.
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 2, Mannheim 3.10.1975

04.02.1976:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 3 (vgl. 3.10.1975, 14.4.1976) in einer Auflage von 60 000 Stück zum Preis von 20 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Der neue § 218: Alle Möglichkeiten der Schikane ausgeschöpft!" zum Gesetzentwurf.

Weitere Artikel sind:
- "Aufruf zu Aktionen und Demonstrationen gegen den § 218 am 21. Februar" vom Ausschuß der Komitees und Initiativen;
- "Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes: Quell der Entmündigung und Unterdrückung" zum Urteil vom 25.2.1975;
- "Wortlaut des neuen § 218-Gesetzentwurfes";
- "'Hinnehmen? Auf keinen Fall!' Interview mit Frau L., am 1. Dezember 1975 verurteilt vom Landgericht Freiburg wegen Verstoß gegen § 218";
- "Durch Erpressung zum Gebären gezwungen" zu einer Frau aus Hamburg-Harburg;
- "Bewilligung verschleppt", was das Komitee Kiel in Mettenhof erfuhr;
- "Nach 8 Jahren verurteilt", was das Komitee Köln bei Hausbesuchen in Nippes erfuhr;
- "10 000 DM Strafe oder Ausweisung. Bericht nach Gespräch mit einer ausländischen Kollegin in Darmstadt", die aus Griechenland stammt;
- "'Wie soll ich das Kind durchbringen?'" vom Komitee Ravensburg;
- "Fast 50 % der Anträge abgelehnt" nach einem Bericht des Komitees Frankenthal;
- "Im 7. Monat kam der Bescheid" aus Wiesbaden;
- "'Nie würde ich mein Kind ins Heim tun!'" vom Komitee Hannover;
- "Der § 218 kann beseitigt werden, wenn das Volk seine Interessen in die eigene Hand nimmt";
- "MdB Müller-Emmert verdrückte sich" am 19.1.1976 in Osnabrück;
- "Strafprozeß wegen § 218 verhindert" vom Komitee Darmstadt;
- "Der Kampf gegen den § 218 findet breite Unterstützung" vom Unterkomitee Heidelberg-West zur Unterschriftensammlung beim Betrieb Helios-Lincoln (60 beschäftigte);
- "In den Gewerkschaften festigt sich die Front gegen den § 218. Zahlreiche Delegiertenkonferenzen fordern Volksentscheid für ersatzlose Streichung des § 218";
- "Berufsschüler treten gegen § 218 auf" an der Hans-Böckler-Berufsschule in Berlin-Kreuzberg, wo über 200 unterschrieben, aber auch an der Gutenberg-Berufsschule;
- "Unterschriften gegen § 218 auf Baustelle" in Heidelberg-Emmertsgrund;
- "Die Machenschaften des Chefarztes aufgedeckt" zum AK Barmbek in Hamburg;
- "200 DM Geldstrafe gegen § 218-Gegner" in Köln wegen Verkehrsbehinderung;
- "Entlassung wegen Agitation gegen § 218" am Arbeitsamt Göttingen;
- "Verfolgung von Soldaten wegen § 218" bei der Bundeswehr in Mannheim und Koblenz;
- "Polizei mußte abziehen" aus Saarbrücken;
- "'Das Volk? Hier gilt, was ich sage!'" zur AOK-Frauenberatungsstelle Berlin-Schöneberg;
- "Erklärung des Ausschusses der Komitees und Initiativen gegen den § 218 zum § 130a (88a)" vom 17.1.1976;
- "Volksbegehren in Österreich. Für die Reaktion eine Niederlage", nach berichten des Komitees Salzburg;
- "SPD-Vorstandsmitglied W. Roth: Strammer Erfüllungsgehilfe des BVG" zum Komitee Pforzheim; sowie
- "Beschlagnahmung aufgrund § 90b ('Verunglimpfung von Verfassungsorganen'" zur Schulfunkbroschüre von Radio Bremen.

Geworben wird für die "Arbeitsbroschüre Kultur".
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 3, Mannheim 4.2.1976

14.04.1976:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 4 (vgl. 4.2.1976, 22.11.1976) zum Preis von 20 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Am 1. Mai unsere Forderungen auf die Straße!".

Weitere Artikel sind:
- "Italien. 50 000 demonstrieren für das Recht auf Abtreibung" am 3.4.1976 in Rom;
- "Frankfurter Allgemeine Zeitung: 'Strafgesetz rigoros anwenden'" zur FAZ vom 6.4.1976;
- "Neues Adoptionsgesetz in Vorbereitung";
- "Frauenärztekongress. Zwangsabtreibung, wenn der Staat nicht zahlen will";
- ein Bildbericht aus Oldenburg;
- "Ministerin Focke: Die Frau soll weiter als Bittsteller vorsprechen" aus Hildesheim;
- "Die Offiziere der Familienpolizei" aus Hamburg;
- "'Pille schuldlos am Geburtenrückgang'";
- "Ohne Abschwörung kostet ein Aufkleber gegen den § 218 200 DM!" aus Mainz;
- "Angesichts des überwiegenden Teils der Bevölkerung ohne Bedeutung" zur Einstellung eines Strafverfahrens wegen eines Aufklebers in Hildesheim;
- "Am 21.2. wurde demonstriert. Der Kampf wird weitergehen, bis der § 218 gefallen ist" mit Bildern aus Berlin, Freiburg, Hildesheim und Kassel;
- "Erfahrungen bei der Vorbereitung der Demonstrationen am 21.2." aus Hannover;
- "'Abtreibung bei Bosch'" aus Stuttgart;
- "IG Chemie Köln für ersatzlose Streichung des § 218";
- "Gespräch mit einem 60-jährigen Kollegen: 'Dieselben Lumpen sitzen heute in Bonn'";
- "Solidarität mit dem Kampf gegen die Stillegung" zur MF Heidenreich & Harbeck in Hamburg, wo sich das Komitee Barmbek an der Protestdemonstration beteiligte;
- "'Schutz des werdenden Lebens' - für die Kapitalisten eine Kostenfrage", aus der GUV Heidelberg;
- "SPD Quickborn: Volksentscheid gefährlich" zum Flugblatt der SPD Quickborn gegen das dortige Komitee;
- "Bei der Beratung: In Grund und Boden verdammt" aus der Initiative Osnabrück;
- "Das Fürsorgeamt errichtet Kasernenregiment" aus Wilhelmshaven;
- "'Neugeborenes in Einkaufstasche gefunden!'" zur Berichterstattung der 'Bild'-Zeitung;
- "Interview des Komitees Mosbach. 'Mein schwerster Kampf'";
- "Als billige Arbeitskraft von Heim zu Heim geschoben" vom Komitee Darmstadt;
- "Szene aus einem Theaterstück des Heidelberger Komitees. Paulusheim: Büßen, schaffen, zahlen" zum kirchlichen Paulusheim in Ziegelhausen;
- "Antwort auf Fragen der 'Aktion gegen das Abtreibungsverbot Braunschweig'. Beseitigung des § 18 - Aufgabe der Arbeiterklasse und des Volkes"; sowie
- "'Ja, natürlich haben wir die Gerichte gestürmt!' Ein alter Genosse berichtet über den Kampf gegen den § 218 in der Weimarer Republik".
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 4, Mannheim 14.4.1976

15.09.1976:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 5 (vgl. 14.4.1976, 22.11.1976) zum Preis von 30 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Die Bestätigung für den § 218 werden die bürgerlichen Parteien nicht bekommen. Ja zum § 218 - Nie!".

Weitere Artikel sind:
- "Schmutzige Geschäfte mit dem § 218" aus Frankfurt;
- "Arbeiter einer Reinigungsfirma: 'Sowas mach ich doch nicht ab!'. Der Kampf um Zugang zur bürgerlichen Presse wird geführt" aus Darmstadt;
- "Vorstand des DGB Ortskartells Furtwangen gegen § 218";
- ein Leserbrief an die 'Metall' aus Köln;
- "Antrag zum IG Chemie-Gewerkschaftstag: Ersatzlose Streichung des § 218!" vom Frauenausschuß der Verwaltungsstelle Köln;
- "'Wie können Sie nur so dumm sein…'" aus essen;
- "395, 16 DM - damit soll eine Familie mit zwei Kindern einen Monat lang auskommen" nach Meinung des 'Kölner Express';
- "Offenlegung der Unterdrückung durch den § 218" zur 148. Tagung der Mittelrheinischen Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie;
- "Auf den zwang zur Abtreibung können die herrschenden nur mit Unterdrückung reagieren";
- "Der 'neue' § 218";
- "Die Verschlechterung der Lage der Arbeiterklasse ist allgemein und gesetzmäßig";
- "'Eine soziale Indikation gibt es bei uns nicht'" aus Mannheim;
- ein Bildbericht von der Demonstration in Frankfurt am 21.2.1976;
- "Gerechte Ziele lassen sich nicht verbieten. Wo es Unterdrückung gibt, da gibt es Widerstand1" aus München;
- ein Bildbericht von einem Gerichtsverfahren gegen § 218-Gegner in Essen;
- "Die einzige Entscheidung, die gefällt werden muß: Volksentscheid gegen den § 218!" aus Kiel;
- "Wiesbaden: Kundgebung gegen § 218-Prozesse im Gerichtsgebäude";
- ein Bericht über die Entlassung zweier Erzieher am Eisenbahnerwaisenhort in Freiburg;
- "Ein Jahr nach der Bonner Demonstration. Willkürprozesse gegen Teilnehmer" zum Prozeß in Bonn gegen 6 Angeklagte aus Berlin, Frankfurt, Freiburg, Heidelberg und Köln;
- "Schüler erkämpfen Aufführung eines Theaterstücks gegen den § 218" am Gymnasium Langenhorn in Hamburg;
- "Solidarische Hilfe gegen den § 218" in Köln-Ehrenfeld;
- "Soldaten unterstützen den Kampf gegen den § 218" zur Solidaritätsadresse von 44 Rekruten des 11. LAR in der Lettow-Vorbeck-Kaserne in Hamburg-Wandsbek;
- "Bochum: CDU scheitert viermal" zum Auftritt von Biedenkopf;
- "SPD: 'Arbeiter sind zu dumm'" aus Frankfurt-Bockenheim;
- "Der 'Sozialstaat' - ein Gewaltapparat, der die Besitzlosen in Abhängigkeit und Unterdrückung halten soll" mit berichten aus Frankfurt ("'Menschenwürde für die arbeitenden Klassen': 260 DM monatlich"), Hamburg ("Gesinnungsschnüffelei und Schikane durch Sozialamt in Hamburg" aus Hamburg-Bramfeld und "Mannheim: Staatliche Beschnüffelung bis in den letzten Winkel";
- "Endstation eines entwürdigenden Bittganges: Psychischer Terror in der Klinik" zur Landesfrauenklinik Stuttgart;
- "'pro Familia' - nichts als Bauernfängerei" aus Mannheim;
- "Polizeispitzelstelle des bürgerlichen Staatsapparates" zu Pro Familia, aus Frankfurt;
- "Im Wahlkampf werden die bürgerlichen Parteien gestellt" zum Bundestagswahlkampf in Berlin;
- "Erfreulicher Wirbel in der Ärzteschaft" auf einer Fortbildungsveranstaltung in Berlin;
- "Klinikum Essen: Erzwungene Operation zur Verhinderung einer Fehlgeburt";
- ein bericht über die Karteikarten der Pro Familia aus Frankfurt; sowie
- "Beratung, Indikationsfeststellung, genehmigte Abtreibung: eine einzige Folter" aus Bremen zur Frauenklinik Hartmannsstift in Vegesack.
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 5, Mannheim 15.9.1976

22.11.1976:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 6 (vgl. 14.4.1976, 10.3.1977), von der uns die Seiten 3 is 6 nicht vorlagen, in einer Auflage von 25 000 Stück zum Preis von 30 Pfennig heraus mit dem Leitartikel "Gegen das reaktionäre Programm der SPD/FDP-Regierung. Der Klassenparagraph muß fallen!".

Weitere Artikel sind:
- "Mannheim: Prozeß wegen versuchter Abtreibung";
- "Akkordarbeiterinnen in Frankfurt: Schwangeren droht Entlassung" bei Schöller in Sachsenhausen, wo bei insgesamt 800 Beschäftigten hauptsächlich ausländische Frauen arbeiten;
- "Den Beschäftigten der Bundesanstalt" (BfA) wurden neue Beihilfevorschriften bekanntgegeben;
- "Mörfelden. DKP für Bespitzelung und Unterdrückung durch § 218";
- ein Bericht aus Hamburg über die Verteilung der § 218-Broschüre des Senats an die Schulleiter der Berufsschulen;
- ein Bericht aus Hanau über die Pro Familia-Beratungsstelle;
- "Geißler beendet Streit um weitere Taktik. Einheit der Reaktion hergestellt" zur Regierungserklärung der CDU in Rheinland-Pfalz zum § 218 durch Sozialminister Heinrich Geißler;
- "Der 'neue' § 218";
- "Prozeß gegen § 218-Gegner in Bonn: der bürgerliche Staat mußte den Rückzug antreten" wegen der Demonstration vom 21.9.1975;
- "Zentralorgan der IG Druck und Papier: Angriff auf Forderungen der Komitees soll vom Kampf ablenken" zum Artikel von Gisela Kressler in der 'druck und papier' vom Sept. 1976;
- "IG-Chemie-Gewerkschaftstag: Die Arbeiterbewegung hat ihre Forderung wieder ergriffen: Ersatzlose Streichung des § 218!" zum CPK-Tag vom 19. bis. 25.9.1976 mit einem Bild vom 1. Mai in Hamburg; sowie
- "Der Kampf gegen den § 218 hat eine lange Tradition".
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 6, Mannheim 22.11.1976 [Fragment]

10.03.1977:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 7 (vgl. 22.11.1976, 14.4.1977) in einer Auflage von 15 000 Stück heraus mit dem Leitartikel "1. Mai 1977: Fester Bestandteil des Kampfes der Arbeiterklasse ist die Forderung nach ersatzloser Streichung des § 218", der berichtet aus Bremen und aus der ÖTV Westberlin.

Weitere Artikel sind:
- "Pro Familia in den Händen der Kapitalisten" aus Esslingen;
- "Registrierung dient der Strafverfolgung";
- "Adoptionsrecht" von einem Sozialarbeiter eines Bezirksamts in Westberlin;
- "Normalverdiener in geordneten Verhältnissen. Bericht von einer Beratung im Stuttgarter Gesundheitsamt";
- "'Teilzeitarbeit zur Entlastung des Arbeitsmarktes'" zu einem Diskussionspapier der CDU-Frauenvereinigung;
- ein Bericht zum Landesgesetz zur "Beratung nach § 218" in Rheinland-Pfalz;
- ein Bericht zu einem "Modellseminar" der Evangelischen Landeskirche in Baden-Württemberg;
- "8,38 DM im Akkord verdient ein Arbeiter bei Siemens in Westberlin im Hausgerätewerk in der Waschmaschinenherstellung";
- "Wie konkret sich Sozialdemokraten mit Fragen beschäftigen" zum 'Informationsdienst für Mitarbeiter' der Deutschen Postgewerkschaft (DPG);
- "Der Kampf gegen den § 218 ist ein Kampf um die Gewerkschaften" aus Westberlin, wo an der Poelzig-Oberschule, einer Berufsschule für Baulehrlinge, von der VV der evFHSS, von 7 Beschäftigten des Bezirksamt Zehlendorf, der ÖTV-Betriebsgruppe Bezirksamt Zehlendorf und zwei Schulklassen des FFH Resolutionen gegen den § 218 verabschiedet wurden, mit einem Bild vom 1. Mai in München;
- "Schichtarbeit zerstört Familienleben" zu Girardet Essen;
- "Interview mit einem Arbeiter von Clouth" in Köln;
- "Beschlußfassungen zum Kampf gegen den § 218" in dem Druckbetrieb Embag, Stuttgart, im DruPa-Ortsverein Mannheim, bei Ratio Kassel und Weyl Mannheim;
- "Auseinandersetzung um den § 218 bei der Freiburger Polizei";
- "Anklage wegen Verunglimpfung der BRD" in Hagen;
- Berichte über § 218-Verfahren gegen eine Kinderpflegerin in Essen, die in den Niederlanden abtrieb, und gegen eine Arzthelferin in Mannheim, die einer Türkin bei einer versuchten Abtreibung half;
- "Das Netz der sozialen Geborgenheit";
- "Gegen Rationalisierung im Kindergarten - gegen den § 218" aus Bremen;
- "Modell Mannheim";
- "Raummangel, zu große Gruppen, lange Wartezeiten" in einer Betriebskita eines Krankenhauses in Westberlin;
- "Unbekannte weibliche Kindesleiche aufgefunden" in Essen, aus dem 'Deutschen Ärzteblatt';
- "Das Kind könnte ja sterben" aus Hamburg;
- "Märchenhafte Gemeinschaft" zum Mütter- und Säuglingsheim der evangelischen Kirche in Hannover;
- "Strom und Gas gesperrt" bei einer Hotelangestellten in Frankfurt;
- "Frauenhäuser" aus Mannheim;
- "'Gleiche Aufstiegschancen' - Reaktionäre Ideologie über die Emanzipation der Frau";
- "Emanzipation der Frau in 'Emma'";
- "KB Nord: Kampf für fortschrittliche Beratungsstellen" aus Westberlin;
- "'Familienplanung weltweit' - Propagandaschau der 'Pro Familia'" in Stuttgart;
- "'Man muß sie zum Gebären ermuntern…'" zur MHH Hannover;
- "Menschenwürde" zum Städtischen Krankenhaus Frankenthal;
- "Lehrerstudenten gegen den § 218 sollen durch das Prüfungssystem ausgesiebt werden" an der Universität Essen;
- "Der verschärfte Zwang zur Abtreibung liegt in den kapitalistischen Produktionsverhältnissen begründet";
- "Nicht die Menschen sind 'asozial', sondern die Verhältnisse, in denen sie leben müssen" vom Komitee Kiel-Hassee; sowie
- ein Rundschreiben der Pro Familia mit einer Warnung vor Angriffen durch den KBW.

Berichtet wird:"
Diätgeld gestrichen

Weinheim. 1975 gab es in Weinheim knapp 1 700 Sozialhilfeempfänger. Das Sozialamt ist bekannt für seine ständigen Versuche, die Sozialhilfe zu kürzen. Dem Komitee gegen den § 218 ist eine Familie bekannt, in der der Mann seit elf Jahren wegen Invalidität Frührentner ist. Er bekam das Diätgeld ersatzlos gestrichen, als das Amt spitzkriegte, daß die Eltern des Mannes jeden Monat einen Essenzuschuß geben."
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 7, Mannheim 10.3.1977

14.04.1977:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 8 (vgl. 10.3.1976, 18.6.1977) in einer Auflage von 15 000 Stück heraus mit dem "Aufruf zum 1. Mai 1977: Fester Bestandteil des Kampfes der Arbeiterklasse ist die Forderung nach ersatzloser Streichung des § 218" mit einem Bild vom 1. Mai in Frankfurt von der HBV-Buchhandel und der HBV-Betriebsgruppe NUR.

Weitere Artikel sind:
- "20 Tage Gefängnis für Abtreibung in Holland" für eine Frau in Bremen, wo Gesundheitssenator Brückner auf einer ASF-Veranstaltung auftrat;
- "Kündigungsgrund: Unterschriftensammlung gegen den § 218" bei der Marktforschungsfirma Marplan GmbH in Offenbach (etwa 50 Besch.);
- "Gesetzesreformen der SPD - Ausbau der Unterdrückung";
- "Ehescheidungsgesetz";
- "Schichtarbeit" zum Bremer Hafen;
"Fehlgeburten durch steigende Arbeitshetze" zum Berliner St. Gertrauden-Krankenhaus und zum privaten Reinigungsunternehmen im St. Vinzenz-Krankenhaus Limburg;
- "Zwangsadoption" im Stadtkrankenhaus Hanau;
- "Klinger-Schule Frankfurt: Gegen Rektor und DKP-Schüler Wandzeitung gegen den § 218 verteidigt!";
- "1. Mai 1977: Die Einheit im Kampf muß in den Gewerkschaften auf richtigen Forderungen hergestellt werden!" mit einem Bild vom 1. Mai in Wetzlar;
- "Kein Boden für Klassenversöhnung - Auf DGB-Veranstaltung Einheit gegen den § 218 hergestellt" am 14.3.1977 in Berlin;
- "Im Wahlprogramm zur Vertrauensmannwahl die Forderung Volksentscheid gegen den § 218 verankert" in Berlin bei Schering Fachbereich PCI;
- Berichte von der ÖTV-KJK Hannover am 22.3.1977, der DruPa-Bezirkskonferenz Stuttgart am 26.3.1977, der Mitgliederversammlung der HBV-Bereich Großhandel in Frankfurt, dem GEW-Ausschluß aufgrund der UVB gegen M. Kraft in Frankfurt;
- "Eine Schulklasse der Gesamttagesschule erscheint zum Prozeß gegen den § 218-Gegner" bzw. die Gegnerin in Osterburken;
- ein Bericht aus der Krankenpflegeschule der Städtischen Krankenanstalten Mannheim;
- "1 Jahr Gefängnis auf Grund des § 218" wegen Durchführung von zwei Abtreibungen in Oldenburg, wo der VLK Hüppe-Duscha sich an einer Zeitungsanzeige gegen den § 218 beteiligte, vom Komitee Bremen;
- "Bremen: zum 3. Mal vor Gericht in 4 Monaten" wegen Vermittlung von Abtreibungsadressen;
- "Freiburg: 400 demonstrierten gegen die Beugehaft von Andrea Luhr";
- "750 DM Geldstrafe im Prozeß gegen zwei Frauen in Hannover" am 3.3.1977;
- "'Neun Monate Erfahrung mit dem § 218 in Bremen'" zur ASF-Veranstaltung (vgl. 23.3.1977);
- "'Es hängt doch wirklich vom Geldbeutel ab'", ein Interview mit der Frau eines Installateurs bei den Stadtwerken Wiesbaden, vom Komitee Frankfurt;
- "'Du mußt Dich eben in diese Gesellschaft einleben'" von einer ehemaligen Insassin eines Heilpädagogischen Mädchenwohnheims;
- ein Bildbericht vom 7.4.1977 in Mannheim;
- "Frankfurter Frauenorganisationen: Enge Zusammenarbeit mit dem Staat" zum Frauenzentrum;
- "Waldhof: Zwangsanstalt für ledige Mütter" in Kiel;
- "Erfolgreiche Veranstaltung des Frankfurter Komitees gegen den § 218 zum Thema 'Frauentheorien, Frauenorganisationen, Frauenhäuser - Spaltungsmanöver im Auftrag der Herrschenden'" am 22.3.1977;
- ein Bericht von der Bremer Veranstaltung gegen das Frauenhaus Hemelingen mit 55 Teilnehmern;
- "Sozialdemokraten und Alice Schwarzer sind sich einig: 'Tarifrunde ohne Frauen'" u.a. zur Forderung nach Streichung der Leichtlohngruppen, die auf dem Bremer Vulkan von einer reinen Männerabteilung erhoben wurde;
- "Vater des Kindes ausgewiesen" in Bremen;
- ein Bericht einer Schweißerin aus einem Verpackungsbetrieb im Bremer Hafen;
- "Bevölkerungspolitische Propaganda soll die Ursachen für das Sinken der Geburtenrate verschleiern - Batelle-Institut: Durch verschärfte Ausbeutung 'Rentnerberg' und 'Jugendschwemme' kippen";
- ein Veranstaltungsbericht aus Bremen (vgl. 1.4.1977);
- "'Egoismus und Kinderfeindlichkeit'" zu Frankfurt Bockenheim und Gallus;
- "Geschäfte der Pro Familia mit dem Ciba-Geigy-Konzern" wogegen das Komitee Frankfurt protestierte;
- ein Bericht des § 218-Komitees bei Teldix Heidelberg; sowie
- "Propaganda für Staatskontrolle mit reaktionären Comics" wozu es abschließend heißt:"
Inge zappelt jetzt, von Amt zu Amt gereicht, im 'Netz der sozialen Geborgenheit'. Die Arbeiterjugendlichen sollen es ihr nachmachen. Sie tun es nicht. Sie was anderes. In der Klinger-Schule in Frankfurt zum Beispiel hat sich während der hessischen Schulstreiks eine Arbeitsgruppe gegen den § 218 gebildet. Auf dem letzten Schulfest haben die Schüler eine große Wandzeitung gegen den § 218 aufgehängt und gemeinsam erfolgreich gegen die Versuche des Rektors verteidigt, diese Wandzeitung abzuhängen."

Berichtet wird:"
Ludwigsburg. Unter den 25 Teilnehmern der Veranstaltung waren auch Vertreter einer Ludwigsburger Frauengruppe. Sie waren nicht erschienen, um die Auseinandersetzung zu führen, sondern um mit ideologischen Verdrehungen eine Einheit der Gegner des § 218 zu verhindern. So lamentierten sie viel über 'praktische' Hilfe und luden zu einem 'Treff' ein, wo Probleme vom Arbeitsplatz und täglichen Leben diskutiert werden könnten. Zum 'Blödeln, Musik hören, Basteln und gemeinsamen Spielen' werden vor allem Hausfrauen, Arbeitslose und insbesondere Schülerinnen aufgefordert. Die Veranstaltung, die der Vorbereitung des 1. Mai dienen sollte, wollten sie sabotieren. Die Teilnehmer der Veranstaltung wiesen das entschieden zurück, die Frauengruppe zog schließlich ab."

Berichtet wird auch:"
Westberlin. Bezirksversammlung Charlottenburg und Moabit der IG Druck und Papier hat zum Landesgewerkschaftstag der IG Druck und Papier, der am 27.4.1977 stattfindet, die Forderung nach ersatzloser Streichung des § 218 verabschiedet."

Berichtet wird auch:"
Westberlin. Der Bezirksfrauenausschuß der ÖTV Westberlin, der sich zusammensetzt aus Vertreterinnen aller Bereiche des öffentlichen Dienstes, hat auch in diesem Jahr erneut die Forderung nach ersatzloser Streichung des § 218 beschlossen."

Berichtet wird auch:"
Frankfurt. Als das Frankfurter Komitee gegen den § 218 während der Aktionen im Schulstreik aufgetreten ist und den Zusammenhang aufzeigte, zwischen dem § 218 und der Unterdrückung, zu der der bürgerliche Staat an den Schulen greifen muß, stieß es auf großes Interesse.
Im laufe des Streiks haben sich dann an vielen Schulen Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit dem § 218 auseinandersetzen wollen. Daß es den Vertretern des bürgerlichen Staates ein Dorn im Auge ist, wenn die Schüler sich einreihen in den Kampf gegen dieses Strafgesetz, hat man an der Helmholtzschule gesehen.
Dort wollte der Direktor den Raum für die Arbeitsgruppen zum § 218 verweigern. Die Schüler haben sich ihn jedoch erkämpft."

Berichtet wird auch:"
Gießen. Etwa 40 Teilnehmer einer Veranstaltung des Komitees gegen den § 218 zum Thema: 'Sinkende Geburtenrate: Ausdruck der Verelendung - Anlaß zur verschärften Unterdrückung' [haben] eine Resolution verabschiedet zur Vorbereitung des 1. Mai unter den Forderungen 'Weg mit dem § 218! Weg mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts! Das Volk selber soll entscheiden! Volksentscheid gegen den § 218!'"
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 8, Mannheim 14.4.1977

18.06.1977:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 9 (vgl. 14.4.1977, 4.9.1977) in einer Auflage von 15 000 Stück heraus mit dem Leitartikel "Ein Jahr Praxis des Reformparagraphen: Die Strafverfolgung ist organisiert".

Weitere Artikel sind:
- ein Bildbericht aus Freiburg vom 30.3.1977;
- "Terrorurteil im Kölner 'Engelmacherprozeß': 12 Jahre Gefängnis und anschließende Sicherheitsverwahrung - weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet" vom Komitee Köln;
- "Polizeiverhör bei Pro Familia: 'Wer wußte davon?'" von einer Schweißerin in Bremen;
- "Reaktionäre Ideologie zur 'sinkenden Geburtenrate' in 'Brigitte'" mit den Berichten "'Gut, daß Mütter hassen können'" vom Komitee Frankfurt und "'Der Zwang, sich den Kinderwunsch fördern zu lassen'" aus Bremen;
- "IG Druck Rhein-Neckar: 'Nicht die Reform des § 218 kann die Forderung der Gewerkschaften sein…'" zum Bezirkstag Rhein-Neckar der DruPa;
- "HBV: Die Kampfveranstaltung wird organisiert!" bei der Buchhandlung Kiepert;
- "Jusos: Der Volksentscheid ist 'eine interessante Frage'" zur Frauenwoche der SPD Berlin-Charlottenburg im Mai;
- "Weg mit den Prozessen aufgrund des § 218! 'Die Vielzahl der Ermittlungen geht in die Hunderte'" mit einem Bericht aus Hannover;
- "Prozeßwelle gegen die Gegner des § 218" in Freiburg;
- "Vier Jahre Zuchthaus n- erneut vor Gericht" aus Nürnberg;
- "'Solche Prozesse dürfen nicht stattfinden'" aus Bremen und Oldenburg, wo ein Arzt des DRK-Krankenhauses Bremen der Zuträger der Polizei gewesen war;
- "'…dann hat er mich angezeigt'" zu einer Frau, die einen Selbstmordversuch machte;
- "Kirchliche 'Beratungs'-Ideologie: 'Eine Schwangerschaft ist unausweichlich mit Konflikten verbunden'" aus Stuttgart;
- "Mit Tabletten gegen Eheschwierigkeiten. Interview mit einem Ehepaar, das in eine Eheberatungsstelle gegangen ist" vom Komitee Hamburg;
- "Schwangerschaft verschwiegen" aus Trier;
- "'Aber ist das nicht Mord?'" zu einer Diakonischen Beratungsstelle in Stuttgart;
- "Erfahrungen mit dem Sozialamt" aus Bremen;
- "Das 'Babyjahr' - ein neues Betrugsmanöver";
- ein Bildbericht von der 1. Mai-Vorbereitung in Bremen;
- "Soziale Hilfen - Betrugsmanöver der Bourgeoisie";
- "'Diese Verhältnisse müssen verändert werden'" vom Komitee Hamburg;
- "Ausführungsgesetze zum § 218: Der Zusammenschluß der Volksmassen ist stärker";
- "'Kooperation'" zu den Sozialwohnungen der Treuhand in Bremen;
- "Hilfe? Nein, Schikane und Schnüffelei!" vom Komitee Bielefeld;
- "Die Sozialarbeiter verbinden sich mit der Arbeiterbewegung im Kampf für den Volksentscheid gegen den § 218" mit Bericht aus den Bezirksamt in Westberlin-Neukölln;
- "'Seelische Nachbehandlung' bei der Spitzelstelle" mit einer Foto-Lovestory aus der 'Bravo'; sowie
- "Jugendüberwachung durch Pro Familia. 'Einfluß ausüben und alle zur Verfügung stehenden wirksamen Mittel zur Anwendung bringen'" zum Infomobil der Pro Familia bzw. dem Kinderheim Bensheim-Auerbach und dem Mädchenheim Tretenhof in Lahr und den Streetworkern in München.
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 9, Mannheim 18.6.1977

04.09.1977:
Der Ausschuß der Komitees und Initiativen gegen den § 218 gibt seine Zeitung 'Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218' Nr. 10 (vgl. 18.6.1977) in einer Auflage von 15 000 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Arbeiterbewegung kann sich an keiner Front auf Kompromisse einlassen - Gewerkschaftseinheit für die ersatzlose Streichung des § 218". Dokumentiert wird ein "Offener Brief der Komitees und Initiativen gegen den § 218 an den Gewerkschaftstag der IG Metall 1977".

Weitere Artikel sind:
- ein Bildbericht aus Köln (vgl. 21.6.1977);
- "Die Gewerkschaften müssen dafür sorgen, daß der § 218 wegkommt" zur Hausagitation in Frankfurt-Nordend, wo 8 Unterschriften für den Offenen Brief gesammelt wurden;
- "Kriegsrüstung, Rationalisierung, Antreibermethoden - 'Immer die Nase vorn'" zu HDW Kiel;
- "Wozu der Lohn schon alles nicht mehr reicht" zur Likörfabrik Verpoorten (NGG-Bereich - ca. 100 Besch.) in Bonn, vom Komitee Bonn;
- "2 500 DM für eine Abtreibung - Wegen Schulden drei Jahre kein Urlaub" zum Stadtteilfest der § 218-Komitees in Köln-Ehrenfeld;
- "Familienplanung durch Sterilisation? Polemik gegen sozialdemokratische Auffassungen in der 'Metall'";
- "Opel: Werkskindergarten bringt Lohnsenkung" von der KBW-Zelle Opel Rüsselsheim;
- "Leserbrief an die 'Metall'" von 9 Arbeitern und 2 Angestellten von Graubremse Heidelberg die eine Beschlußfassung gegen den § 218 auf dem IGM-Tag fordern;
- "Die Kollegen bei der Post setzen Veranstaltung der DPG zum § 218 durch" in Kiel;
- "Polizeiknüppel verteidigt 'Rechtsstaatlichkeit' im Amtsgericht Mannheim: Freispruch im Abtreibungsprozeß gegen Lena Krämer erkämpft!" vom Komitee Mannheim;
- "Aufgeschreckte Reaktion" zu Razzien in Trier und Westberlin;
- "Berufungsverfahren von Teilnehmern der Bonner Demonstration: Die Bourgeoisie will mit Manövern ihre Schlappe wettmachen" zu Prozessen in Bonn;
- "Plumper Angriff auf das Demonstrationsrecht gescheitert" in Frankfurt;
- "Neun Jahre, weil sie die Kinder nicht ernähren konnte" vom Komitee Hannover;
- "'80% könnten in die Wohnung zurück - aber 99% verlassen die Station nur noch als Tote' - Kostendämpfung im Gesundheitswesen" zum Siemens-Relaiswerk Berlin-Mariendorf und dem Rotkreuz-Krankenhaus Frankfurt;
- "Wer abtreibt soll's auch spüren" zum Einsatz von Prostaglandin Oststadt-Krankenhaus Hannover und dem Klinikum Berlin-Steglitz;
- "Prüfungen: Staatsbütteldrill für Medizinstudenten";
- "Wegen Schichtarbeit Kind weggenommen. Redebeitrag eines Druckarbeiters auf dem Tribunal gegen den § 218 in Westberlin am 12.8.1977";
- "Zwangsadoption beabsichtigt" aus Emmendingen;
- "Jubelpropaganda und Katastrophenmeldungen über die Geburtentarten - Zwei Kehrseiten eines Manövers";
- "Abrichtungsmethoden der 'Fürsorgerziehung'";
- "Kindergeld: altbewährte Plünderungsmethoden";
- "'Kinder kann sich hier keine Familie leisten'" aus Hamburg-Eimsbüttel;
- "Ehrenvorsitzender der 'Pro Familia': ein imperialistischer Ideologe" zu Prof. Hans Harmsen;
- ein Bildbericht aus Wetzlar / Gießen;
- "'Für die Rechtsordnung ernstlich gefährlich ist schon der Wille'" zum Jura-Prof. Wolff;
- "Rabenmutter schon als Schwangere - Oder: 'Sie erwarten ein Kind…'" vom Komitee Essen;
- "Justizsenator Baumanns 'Lebendiges Strafrecht' - Schleimige Anbiederung und Polizeiknüppel" in Westberlin; sowie
- "Senatorenschicksal in drei Szenen. Auszüge aus einem Theaterstück des Komitees Westberlins" vom 12.8.1977.
Q: Weg mit dem § 218. Volksentscheid gegen den § 218 Nr. 10, Mannheim 4.9.1977

Letzte Änderung: 16.10.2018