Frankfurt - Hoechst AG - KBW:
'Der Ansatz' / 'Kommunistische Volkszeitung' (1976-1980)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Jürgen Schröder, Berlin, 30.1.2018


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Es können hier nur wenige Ausgaben der Betriebszeitung 'Der Ansatz' der Zelle Hoechst Frankfurt des KBW und danach der Ausgabe Hoechst AG der 'Kommunistischen Volkszeitung' (KVZ), die auch für die Hoechst-Tochter Cassella AG erschien, vorgestellt werden.

Wir danken unseren Lesern für die Unterstützung und bitten um weitere Ergänzungen.

Liste der als Scans vorhandenen Zeitungen

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

29.06.1976:
Die Zelle Hoechst AG Frankfurt des KBW gibt ihre Betriebszeitung 'Der Ansatz' Nr. 4 (vgl. 11.1.1977) heraus mit dem Leitartikel "Am Beispiel Hoechst. Keine Gemeinsamkeit mit den westdeutschen Imperialisten!".

Weitere Artikel sind:
- "Rolf Brand zum Mitarbeitergespräch" zu seinem Artikel in der SPD-Betriebszeitung;
- "Das Polengeschäft ist auch ein Hoechst-Geschäft";
- "Südafrika gehört den Afrikanern!" zu Azania bzw. dem Treffen von Kissinger, Schmidt und Vorster (vgl. 23.6.1976);
- "Grund- und Abschlußausbildung für Stenokontoristinnen!";
- "12 Stunden Berufsschulunterricht an 2 arbeitsfreien Tagen!" zum JuArSchG bzw. der Paul-Ehrlich-Schule;
- "Der KBW beteiligt sich an den Bundestagswahlen" mit dem Aufruf zur Unterschrift, aus der 'KVZ-Bezirksbeilage'; sowie
- "Die Imperialisten auf der Welthandelskonferenz. Verpfändung der Rohstoffe der Dritten Welt".

Aufgerufen wird zur Veranstaltung am 9.7.1976.
Quelle: Der Ansatz Nr. 4, Frankfurt 29.6.1976

11.01.1977:
Die Zelle Hoechst AG Frankfurt des KBW gibt vermutlich heute ihre Betriebszeitung 'Der Ansatz' (vgl. 29.6.1976, 25.2.1977) heraus mit dem Leitartikel "Chemietarifrunde. Der umfassende Angriff der Kapitalistenklasse und des bürgerlichen Staates muß zurückgeschlagen werden!".

Weitere Artikel sind:
- "Die Lohnsteuerschraube";
- "Darmstadt: 4 Kollegen aus der IG Chemie ausgeschlossen. Weg mit den Unvereinbarkeitsbeschlüssen!" zu den UVB bzw. den Mitgliedern der IG Chemie-Jugendgruppe Merk, denen KBW-Anhängerschaft vorgeworfen wird;
- "Gegen die staatliche Schulpolitik: Abschaffung des Notensystems! Einheitsschule!" aus der KVZ-Bezirksbeilage;
- "Auch an der Paul-Ehrlich-Schule: Landesweiten Schulstreik vorbereiten!";
- "Übernahme aller Lehrlinge!", da Hoechst von 326 Lehrlingen 65 nicht übernehmen will; sowie
- "Der KBW beteiligt sich an den Kommunalwahlen 1977: Gegen das Programm der Ausplünderung und Unterdrückung - die Einheit der Volksmassen im Klassenkampf herstellen" mit dem Aufruf zur Veranstaltung am 24.1.1977.

Eingeladen wird zur KVZ-Leserunde am 20.1.1977.
Q: Der Ansatz Chemietarifrunde. Der umfassende Angriff der Kapitalistenklasse und des bürgerlichen Staates muß zurückgeschlagen werden!, Frankfurt "11.2.1977"

25.02.1977:
Die Zelle Hoechst AG Frankfurt des KBW gibt ihre Betriebszeitung 'Der Ansatz' (vgl. 11.1.1977) heraus mit dem Leitartikel "170 DM für alle - gegen die spalterischen 9 %" zur Chemietarifrunde (CTR).

Weitere Artikel sind:
- "Das Märchen vom 'gerechten Lohnsystem'";
- "Interview mit einer Hoechstarbeiterin";
- "Berufskrankheiten in der Chemieindustrie" aus der 'KVZ' vom 24.2.1977;
- "Letzte Meldung" zur Hoechst-Vertrauensleute-Versammlung am 3.3.1977; sowie
- "Einzelschicksal?" zur Arbeitslosigkeit, aus der 'KVZ'.

Aufgerufen wird zur Kommunalwahlveranstaltung am 17.3.1977 und zur "Veranstaltungsreihe des Komitees gegen den § 218 zur Vorbereitung des 1. Mai".
Q: Der Ansatz 170 DM für alle - gegen die spalterischen 9 %, Frankfurt 25.2.1977

20.04.1977:
Die Zelle Hoechst AG Frankfurt des KBW gibt ihre Betriebszeitung 'Der Ansatz' (vgl. 25.5.1977, 13.1.1978) Nr. 10 heraus mit dem Leitartikel "Niedriger Lohn zwingt zur Schichtarbeit: Ausreichender Lohn für den Normalarbeitstag!".

Weitere Artikel sind:
- "Antwort eines Schichtarbeiters auf die Ausführungen des Betriebsratsvorsitzenden Rolf Brand";
- "Lohnsteuer - Mittel zur Auspressung! Ein Steuerfreibetrag von 1500,- DM muß her";
- "Der Kampf um die Durchsetzung der Resolution der Opel-Betriebsversammlung wird geführt" zu Rüsselsheim, aus der 'KVZ'; sowie
- "Zaire: Augapfel der Imperialisten. Zur Sicherung des Einflußes bereiten sie den Krieg vor".

Aufgerufen wird zur Maiveranstaltung am 30.4.1977 und zum 1. Mai am Festzelt auf dem Festplatz am Ratsweg.
Q: Der Ansatz Nr. 10, Frankfurt 20.4.1977

13.01.1978:
Die Zelle Hoechst AG Frankfurt des KBW gibt ihre Betriebszeitung 'Der Ansatz' (vgl. 20.4.1977, 22.1.1979) Nr. 15 heraus mit dem Leitartikel "Im Lohnkampf wollen die Chemiekapitalisten den Boden schon durch die Stahl- und Metallkapitalisten vorbereitet haben - die Arbeiter und Angestellten in der Chemie können diese Absicht durchkreuzen, wenn sie ihrerseits den Lohnkampf vorbereiten" zur Chemietarifrunde (CTR).

Weitere Artikel sind:
- "Aufruf an die Arbeiterklasse und das Volk in Westdeutschland für die Ausrüstung einer Kompanie der Afrikanischen Nationalen Befreiungsarmee von Zimbabwe (ZANLA)" von der ZANU nebst einem Artikel dazu;
- "27% der Lehrlinge sollen nicht übernommen werden";
- "Profit geht über Leichen: Türke starb nach Betriebsunfall" am 2.1.1978;
- "Mitarbeitergespräch: Rationalisierungsmöglichkeiten werden erprobt";
- "Der neue Ehrenbergvorschlag: Drei Hebel der Rentnervernichtung gleichzeitig angesetzt" zu den Beitragserhöhungen für die Rentenversicherung; sowie
- "Manteltarifforderungen des Hauptvorstandes der IG Chemie: Von Solidarität reden, um zu spalten und zu fesseln" zum MTV, aus der 'KVZ'.
Q: Der Ansatz Nr. 15, Frankfurt 13.1.1978

22.01.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 13.1.1978, 26.2.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Chemiearbeiter müssen ihre Lohnforderungen aufstellen!".

Weitere Artikel und Meldungen sind u.a.:
- "Sofortiger Abzug der sowjetisch-vietnamesischen Aggressionstruppen aus dem Demokratischen Kampuchea!";
- "Beschlußfassung für Verbot der Überstunden! Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit! Verbot der Nachtarbeit! 35-Stunden-Woche! Manteltarifverhandlungen in der chemischen Industrie" zum MTV;
- "Berufsgenossenschaft Chemie: 1978 noch weniger entschädigte Arbeits-, Wegeunfälle und Berufskrankheiten";
- "Betriebsratswahl bei Hoechst Griesheim muß wiederholt werden" zu den BRW; sowie
- "Hoechst AG - Nachfolger der IG Farben in der Durchbrechung des Normalarbeitstages".

Berichtet wird:"
Streik trifft auch Höchst

Auch deutsche Firmen mit Niederlassungen in Großbritannien sind von dem seit über zwei Wochen andauernden LKW-Fahrer-Streik und der weitgehenden Blockade der Häfen betroffen. Wie aus Kreisen der Deutschen Industrie- und Handelskammer zu hören ist, hat ein Betrieb der Höchst AG in Nordirland jetzt bereits seit etwa einer Woche seine dortige Chemiefaserproduktion eingestellt."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe für Hoechst, Frankfurt 22.1.1979

26.02.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 22.1.1979, 9.4.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Manteltarif Chemie: Chemie: Der Stufen- und Stillhalteplan der Chemiekapitalisten ist unannehmbar" zum MTV.

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Ausweitung der Aktionen gegen Niedrigstlöhne im britischen öffentlichen Dienst", ein Bildbericht;
- "Spaltung kreuz und quer" zur Chemietarifrunde (CTR);
- "Chinesische Grenztruppen zum Gegenangriff gegen vietnamesische Aggressoren gezwungen";
- "Die American Hoechst Corporation (AHC), Somerville N.J., US-Tochter der Hoechst AG, hat fast 9 000 Mitarbeiter an 18 Standorten in den USA";
- "Verseuchung des Bodens durch die Merckkapitalisten - zusätzlicher Hebel zur Ruinierung der Kleinbauern" zur Lindanproduktion bei Merck Gernsheim;
- "Lehrlingsausbildung kanalisiert - SPD-Landesregierung führt Pläne der Hoechst AG aus";
- "Werk Griesheim, Betriebsratswahl am 1. April";
- "40-Stundenwoche für Schichtarbeiter schon eingeführt" im Werk Griesheim"; sowie
- "Die zum Hoechst-Konzern gehörende Cassella AG hatte 1978 eine höheren Umsatz als 1977 (knapp unter 350 Mill. DM), obwohl wegen des hohen Exportanteils das Währungsmanöver mit dem Dollar zu 5,5 Mio DM Umsatzeinbuße führte", wobei berichtet wird, "daß die SPD-ler im Betriebsrat der fristlosen Entlassung eines der drei RGO-Betriebsräte zustimmten".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 26.2.1979

09.04.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 26.2.1979, 30.4.1979) in einer Auflage von 2 000 Stück heraus mit dem Leitartikel "4,3% - Ein Batzen für das Antreiberheer - Noch mehr Überstunden für die Arbeiter!" zur Chemietarifrunde (CTR).

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "'Erfolgreiche Zusammenarbeit mit der UdSSR'" durch Bayer und Hoechst;
- "Manteltarifverhandlungen Kautschukindustrie" zum MTV;
- "Frankfurt, 4.4.79. Die DEGUSSA AG steigerte ihren Umsatz im letzten Geschäftsjahr um 1,1% auf 4,24 Mrd. DM";
- "Nach der Mehrwertsteuer-Erhöhung bleibt nichts! 40-Stundenwoche für Schichtarbeiter? - Mehr Überstunden!";
- "Ein Jahr Sondertarifvertrag - was hat er den Chemiekapitalisten gebracht?";
- "Siegen-Geisweid. Der Kampf der Glühereiarbeiter gegen die Kontischicht entwickelt auch nach der Zustimmung des Betriebsrates weiter" zu den SSW;
- "Darmstadt, 4.4.79. Gemeldete Unfälle Röhm-Forschung im Jahr 1978; sowie
- "'Menschliches Versagen' - von wegen!" zum AKW Harrisburg.

Berichtet wird:"
Frankfurt, 4.4.79. Neben dem Verwaltungsstellenvorstand Hann. Münden, einer Reihe von Delegiertenversammlungen, dem Beschwerdeausschuß der IG Chemie hat jetzt auch der Gesamtbetriebsrat der IG-Chemie die Wiedereinstellung des Geschäftsführers Patschkowski gefordert. Bis heute haben sich durch Delegiertenversammlungen fast 150 000 Gewerkschaftsmitglieder gegen die geplante Satzungsänderung und für die Wiedereinstellung Patschkowskis ausgesprochen."

Angekündigt werden die Veranstaltungen 1. Mai.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 9.4.1979

30.04.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 9.4.1979, 14.5.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Kosten für Krankheit und Unfälle müssen die Hoechst-Kapitalisten zahlen".

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Kein Druck der Times in der BRD";
- ein Bildbericht aus Frankreich von der Demonstration der Lehrer in Paris;
- "Alexandra Merck: Nach Inspektion in Namibia Furcht um Extraprofite";
- "Britisch Reifenarbeiter bereiten Kampfmaßnahmen gegen Lohnsenkung vor" zu Dunlop und Goodyear;
- "Mit der Zulagenspalterei haben die Chemiekapitalisten den Tariflohn auf einen Elendstandard gesenkt. Tarifsystem bei der Hoechst-AG";
- "Die Chemiemonopole lassen sich die Umwälzung ihrer Produktionsanlagen aus der Steuer bezahlen";
- "1. Mai 1979: Die Einheit stärken und demonstrieren!"; sowie
- "Behring: '…der Marburger Medizin wieder zur Weltgeltung verhelfen'" zu den Behringwerken Marburg.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 30.4.1979

14.05.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 30.4.1979, 28.5.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Zusatzschichten müssen weg!".

Weitere Artikel sind:
- "4 Stunden Bildschirmarbeit sind genug!";
- "Schmidt: Manila - ich will den Namen nicht mehr hören!" zur UNCTAD-Konferenz;
- "Westdeutsche Chemiemonopole Vorreiter der 'Einigung Europas'";
- "Lohnkampf in der Gummiindustrie: 110 DM sind mindestens nötig" zu den Gummiwerken Fulda;
- "Kautschuk: Manteltarifverhandlungen gescheitert" zum MTV;

Berichtet wird:"
Korbach, 4.5.79. Die Conti-Kapitalisten planen Sonderschichten für den 12. und 19. Mai. 'Zur Erfüllung vorliegender Aufträge' soll in sechs technischen Schlauchabteilungen und in der Abteilung Vollreifen mit Kern eine Schicht gefahren werden. Sonderschichten 'auf freiwilliger Basis' hatten die Conti-Kapitalisten im Bereich der technischen Schläuche auch schon den ganzen Februar und März angesetzt."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 14.5.1979

28.05.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 14.5.1979, 11.6.1979) in einer Auflage von 1 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Unterschriftensammlung für mehr Freischichten" zu Hoechst Offenbach.

Weitere Artikel sind:
- "Für uneingeschränktes Streikrecht!" zur Times-Veranstaltung am 11.5.1979;
- "Druck auf den Lohn durch billigere Frauenarbeit - erfolgreiche Aktion in Gelsenkirchen" zu Foto Heinze;
- "Henkel: Zu den niedrigen US-Löhnen wie die Motte aufs Licht";
- "Die Angriffe der Zeitungskapitalisten auf das Streikrecht werden zurückgewiesen" zur Times bzw. zum Diesterweg-Verlag Frankfurt;
- "Frauen in Schichtarbeit - Ohne höheren Lohn ist der Kampf dagegen schwer" zu Röhm Weiterstadt
- "Korbach, 15.5.79. Betriebsversammlung Conti";
- "Die Monsanto Company, St. Louis, einer der größten US-Chemie-Konzerne, hat bekanntgegeben, sämtliche Werke, in denen Nylon für die Textilindustrie hergestellt wird, zu schließen" wovon auch Wittlich betroffen ist;
- "Die Folgen der Überausbeutung für die Hoechst-Arbeiter" zum Sterbealter;
- "Revolutionäres Volksbildungsprogramm";
- "In ihrem neuen Geschäftsbericht legen die Hoechst-Kapitalisten ihre Erfolgsbilanz in der Ausbeutung der Arbeitskraft ihrer Arbeiter vor";
- "Im Werk Griesheim haben die Hoechst-Kapitalisten eine neue Verpackungsmaschine für Pflanzenschutzmittel installieren lassen"; sowie
- "In der Abteilung Pflanzenschutzmittel haben die Hoechst-Kapitalisten einen Arbeiter wegen Krankheit entlassen".
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 28.5.1979

11.06.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 28.5.1979, 24.6.1979) in einer Auflage von 1 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Runterstufungen müssen vom Tisch!".

Weitere Artikel sind:
- "Benzinpreis: Monopolprofit und Steuern - EG-Plünderungskonkurrenz";
- "'…denn wir haben auch relativ schwierige Zeiten hinter uns'" zur Hauptversammlung;
- "4,2 %-Abschluß in der Kautschuk-Industrie" u.a. zu Hoechst Offenbach;
- "Mit Nichtübernahme von Lehrlingen: Verschärfte Auslese zur Vorbereitung von Lohnsenkung";
- "Die Angestellten müssen sich auf Forderungen gegen kapitalistische Rationalisierung und Lohnsenkung einigen" zur Merck und der IG Chemie-Verwaltungsstelle Darmstadt; sowie
- "DGB muß den Nazi-Aufmarsch verhindern"!" zum 16.6.1979.

Aufgerufen wird zur Kampuchea-Veranstaltung am 17.6.1979 in Hanau.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 11.6.1979

24.06.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 11.6.1979, 9.7.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Facharbeiter zu Hilfsarbeiterlohn - das hätten die Hoechst-Kapitalisten gerne" zu den Einstellungslöhnen.

Weitere Artikel sind:
- "Unter großen Schwierigkeiten baut das Volk von Kampuchea in der Regenzeit Reis an";
- "Veith Pirelli will von Massenentlassungen profitieren" im Odenwaldkreis, wo es bei Enka und bei Polydress Plastic Michelstadt Entlassungen gab;
- "Die Schlacht ums Öl - Ausplünderungsfeldzug gegen die Völker der 3. Welt auf Kosten der Arbeiterklasse und der Volksmassen";
- "Achema '79: Kriegswaffenschau chemischer Apparate und Anlagen gegen die Arbeiter";
- "Tag und nacht sollen die Arbeiter an die Maschinen";
- "Wiesbaden, 11.6.79. Eine Mieterhöhung von 15 DM pro Bett zum 1.7. haben die Hoechst-Kapitalisten den Arbeitern im werkseigenen Wohnheim angekündigt";
- "Die Berechnung der Lohnsumme und Lohnsummenverteilung";
- "Von den Lehrlingen, die jetzt Prüfung machen, wollen die Hoechst-Kapitalisten im Hauptwerk in den Angestelltenberufen nur wenige übernehmen"; sowie
- "In der Abteilung Pflanzenschutzmittel im Hauptwerk der Hoechst AG läuft zur Zeit nur noch eine Anlage".

Berichtet wird von der Stahltarifrunde (STR):"
Stahlarbeiter fordern 100 DM Lohnerhöhung jetzt

Die Vertrauensleute der Thyssengiesserei Meiderich (1000 Beschäftigte) fordern in einer Resolution 100 DM mehr für alle auf den Tariflohn oder vorzeitige Kündigung des Tarifvertrags. Am Anfang letzter Woche hatten bereits die Vertrauensleute von Mannesmann Huckingen (10000 Beschäftigte) die IG Metall aufgefordert, einen tariflichen Zuschlag durchzusetzen. Der Lohnraubabschluss fängt voll an zu wirken. Die Familien können die Preiserhöhungen, insbesondere der Mineralölprodukte, immer schwerer zahlen. Bei Thyssen sollen außerdem noch die Mieten für die Werkswohnungen erhöht werden. Auf der Vertreterversammlung der IG-Metall Ortsverwaltung Kassel von 40 000 organisierten Metallarbeitern haben am 9. Juni die Vertrauensleute von Thyssen-Henschel folgenden Antrag eingebracht:
'Die 5. ordentliche Vertreterversammlung der IGM-OV Kassel fordert den Vorstand der IGM auf, im Falle einer weiteren Zunahme des Preisanstiegs zu prüfen, ob vor Ablauf der Lohn- und Gehaltstarifverträge (31.1.80) eine Erhöhung der Löhne und Gehälter erreicht werden kann.'"
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 24.6.1979

09.07.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 24.6.1979, 23.7.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Soll der Betriebsrat etwa Neueinstellungen zustimmen, denen der Monatslohn um 83 - 166 DM gekürzt wird?".

Weitere Artikel sind:
- "Kampf im Einzelhandel Rheinland-Pfalz - Nicht unter 90 DM 7 6 Wochen Urlaub";
- "Chemiegesellschaft Gundernhausen: Kapitalisten haben Prämienkürzungen nicht fallen lassen" in Roßdorf;
- "Übernahme aller Lehrlinge im erlernten Beruf!";
- "1 000 DM Sonderzahlung / 170 DM Festgeld / 8 % mindestens!" zur Chemietarifrunde (CTR);
- "Darmstadt, 1.7.79. Der Betriebsrat der Firma Merck hat einen Antrag der Geschäftsleitung auf zeitweise Einführung von 2 Schichten im Betrieb Pharma F3 (Nasivin-Abfüllung) nicht zugestimmt";
- "MWSt-Erhöhung: 1979: 2,6 Mrd. DM mehr in die Staatskasse eintreiben" zur Mehrwertsteuer;
- "Lehrer demonstrieren in Wiesbaden für Arbeitszeitverkürzung" zum 23.6.1979;
- "Frankfurt/Main, 6.7.79. Auf der Betriebsversammlung Hoechst AG Werk Offenbach kam die Forderung der Schichtarbeiter nach effektiver Verkürzung der Arbeitszeit zur Sprache"; sowie
- "Frankfurt/Main, 3.7.79. Hoechst baut im Werk Knapsack eine neue Niederdruckpolyäthylenanlage mit einer Jahreskapazität von 100 000 Tonnen".

Berichtet wird:"
Die Hoechst-Kapitalisten zeihen sich den Facharbeiterüberschuß heran. Im Stammwerk gibt es eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat, wonach jährlich rund 860 neue Lehrlinge eingestellt werden, aber nur 450 nach der Lehre in ihren Beruf übernommen werden."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 9.7.1979

23.07.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 9.7.1979, 13.8.1979) in einer Auflage von 1 500 Stück heraus mit dem Leitartikel "Bei der Arbeitssicherheit kann man sich auf die Kapitalisten nicht verlassen".

Weitere Artikel sind:
- "Solidarität mit dem Widerstandskrieg des Demokratischen Kampuchea";
- "Abschluß der Tarifrunde Papiererzeugende Industrie" mit Bericht von den Delta-Werken Worms;
- "Gummi-Werke Fulda: Mettke (IG Chemie) äußert zu Teuerungszulagen" zu den TZL;
- "Tariflohn und Effektivlohn bei Hoechst";
- "Hinter dem 'Umweltschutz' steckt Verbesserung der Konkurrenzbedingungen der Chemiemonopole" zu den K+S Werken in Neuhof, Phillipsthal, Heringen und Hattdorf;
- "Internationale Solidaritätskonferenz mit dem Kampf des Kampucheanischen Volkes".

Berichtet wird:"
Worms, 6.7.79. Der Betriebsrat der DELTA-Werke hat die Einleitung eines Beschlußverfahrens vor dem Arbeitsgericht beschlossen gegen die ständigen nicht angemeldeten Überstunden. 10-Stundenschichten und Samstagsarbeit müssen in verschiedenen Abteilungen gemacht werden, ohne daß der Betriebsrat etwas davon erfahren hat. Der Hauptvorstand der IG CHEMIE hat Rechtsschutz gewährt."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 23.7.1979

13.08.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 23.7.1979, 10.9.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Das dicke Ende der Teuerungswelle kommt noch".

Weitere Artikel sind:
- "Aus dem Werk Griesheim der Hoechst-Kapitalisten sind Toluol und endosulfan (Thiodan)-haltiger Schlamm in den Main geflossen";
- "USA: Autoarbeiter bereiten Tarifstreik vor" zur UAW;
- "Bezahlung aller Versicherungskosten durch die Kapitalisten!";
- "Erfolgreicher Kampf der italienischen Chemie-Arbeiter";
- "Tariflohn und übertarifliche Zulage bei Bayer";
- "Glaswerk Schott in Mainz: Über 50 % der Belegschaft in Schicht"; sowie
- "Strauß als Kämpfer gegen die Steuerausplünderung? Matthöfer spielt Unschuldslamm. Manöver gegen die Lohnbewegung" u.a. zu FJS.

Berichtet wird:"
Die Tochtergesellschaft der Hoechst-Kapitalisten Hoechst Italia S.p.A. hat in Scoppito in den Abruzzen ein neues Pharmawerk in Betrieb genommen. 35 Mio. DM haben sie dafür investiert. Die Arzneimittel, die dort jetzt hergestellt werden, sollen schon in diesem Jahr Importe aus deutschen Werken im Werte von 44 Mio. DM ersetzen."

Berichtet wird vom Umweltschutz:"
Im Frankfurter Stadtteil Griesheim, wo sich Hoechst Griesheim und Messer Griesheim (Ebenfalls zum Hoechst-Konzern gehörig) befinden, haben laut 'Frankfurter Rundschau' in Nacht zum Donnerstag, dem 5.8.79 'zahllose' Einwohner die Feuerwehr alarmiert, die eine Phenol-Wolke in der Luft feststellte. Die gemessene Konzentration sei jedoch 'nicht so hoch über den zulässigen Werten' gewesen."

Berichtet wird auch:"
Seit einigen Wochen lassen die Kapitalisten in der Instandhaltungsschlosserei E416 bei einigen Maschinenarbeiten (Rohrbiegen, automatisches Schweißen) und z. T. beim Schweißen von Hand die Zeiten stoppen, die die Arbeiter brauchen. Jede Minute wird aufgerechnet. Anfangs angeblich aus 'statistischen Gründen' werden den Arbeitern die Zeiten für bestimmte Arbeiten nun kürzer bemessen und jeder Gang zum Scheißhaus wird säuberlich eingetragen."

Berichtet wird auch von einer TZL:"
Korbach, 1.8.79. Teuerungszulage wegen steigender Energiepreise. Diese Forderung wird nach Mitteilung des Geschäftsführers der IG Chemie, Kreis Waldeck-Frankenberg, von immer mehr Vertrauensleuten und Gewerkschaftsmitgliedern erhoben. Verwaltungsstellenleiter FISCHER sieht arbeitsrechtlich keine Möglichkeit, die laufenden Tarifverträge zu ändern oder nachträglich Teuerungszulagen einzubauen. Dafür würden dann die kommenden Lohnverhandlungen 'entsprechend stärker belastet'."
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 13.8.1979

10.09.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 13.8.1979, 24.9.1979) in einer Auflage von 1 900 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Lohnsenkungen für Neueinstellungen drücken den Lohn der ganzen Belegschaft".

Weitere Artikel sind:
- "'Personalchef bittet zum Umzug von der Saar ins Rheinland'";
- "Ergebnisse der Sommerabschlußprüfung 1979 im Hauptwerk der Hoechst AG";
- "Sydney, 30.8. Die vier Gewerkschaften im Chemiebereich Australiens haben mit gemeinsamen Aktionen zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche begonnen";
- "Tarifverhandlungen Flachglas AG" in Gelsenkirchen;
- "IG Chemie verhandelt über neuen Gehaltsgruppenplan für Kautschuk-Angestellte" in Hessen;
- "BASF: Auch 147 % des Tarifs können die ständige Überarbeit nicht wettmachen";
- "Kautschukindustrie: Umsatz, Produktion und Lohnniveau"; sowie
- "Merck'sche Kläranlage: es soll weiter stinken! Einiges Interessantes über Miroorganismen" zur Umweltverschmutzung in Darmstadt im Johannesviertel und Martinsviertel.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 10.9.1979

24.09.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 10.9.1979, 8.10.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "'Ein Multi war es nicht' (Frankfurter Allgemeine, 19.9.). Der Fall Stoltzenberg und die IG Farben".

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Der Asien-Umsatz des Hoechst-Konzerns wurde in 5 Hagren verdoppelt";
- "Tarifverhandlungen Feinkeramik";
- "Keine Besteuerung der Nachtzuschläge! Anhebung des Grundsteuerfreibetrags!" was 10 Beschäftigte der BASF Ludwigshafen fordern;
- "Pharma-Industrie: Frauen am Band und im Akkord";
- "Korbach 10.9.1979 Der CONTI-VORSTAND weigert sich, die Festlegungen im neuen Manteltarifvertrag anzuerkennen" zum MTV
- "Die Abschaffung der Beurteilungsbögen steht weiterhin auf der Tagesordnung" zur Flachglas AG Gelsenkirchen; sowie
- "Manteltarifvertrag: Neue Entgeltsysteme - die Kapitalisten haben einiges vor!".

Berichtet wird:"
Entweichen bei einem Betriebsunfall Gase, sind die meisten Arbeiter und Angestellten im Stammwerk Hoechst nördlich des Mains ohne Schutzausrüstung. Für die Angestellten, die zumeist in den Etagen über den Produktionsstätten arbeiten, ist die Treppe als Fluchtweg vorgeschrieben. Der Fahrstuhl darf dann nicht mehr benutzt werden. Die ca. 6 - 8 Gasmasken für die 20 - 30 Kollegen sind aber nur im Fahrstuhl gelagert."

Berichtet wird:"
Die sogenannten Notfallschalter der Betriebe im Hoechst Stammwerk, mit denen im Notfall die Stromversorgung und damit die gesamten Produktionsanlagen der entsprechenden Betriebe abgeschaltet werden können, dürfen von den Arbeitern nicht bedient werden. Nach ihrer Installation wurden sie zusätzlich durch Vorhängeschlösser blockiert. Die Schlüssel sind in Händen der Betriebsleitungen."

Aufgerufen wird zu Kampuchea-Veranstaltungen am 27.9.1979 und zur Zimbabwe-Veranstaltung am 26.9.1979 in Neu-Isenburg.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 24.9.1979

08.10.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 24.9.1979, 22.10.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Keine Entlassung wegen Krankheit".

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Frankfurt, 2.10.79. Die Hoechst-Kapitalisten haben im Hauptwerk verboten, daß mehr als 2 Arbeiter einer Schichtmannschaft außerhalb der Pausenzeiten gleichzeitig im Aufenthaltsraum sitzen";
- "Asien-Umsatz des Hoechst-Konzerns in sieben Jahren verzweieinhalbfacht";
- "Neues Lohngruppenabkommen in der Papierzeugenden Industrie Hessen";
- "Auseinandersetzungen um Zulagen bei Heinze. Auseinandersetzungen werden von allen Gewerkschaften unterstützt" zu Foto Heinze Gelsenkirchen;
- "Kunststoffindustrie: Ruinierung der Gesundheit rund um die Uhr" zu Bakelite Duisburg-Meiderich und Letmathe;
- "Manteltarifvertrag Chemie: Der Normalarbeitstag ist durchlöchert" zum MTV; sowie
- "Die Strauss'sche Lohnabzugstafelreform" zu FJS bzw. zur Lohnsteuer.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 8.10.1979

22.10.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe' (vgl. 8.10.1979, 5.11.1979) in einer Auflage von 2 000 Stück heraus mit dem Leitartikel "Als angemessener Anteil am Geschäftsergebnis: ein Taschengeld" zur Nasenprämie.

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Frankfurt, 16.10.79. Wegen Krankheit kündigen die Hoechst-Kapitalisten zahlreichen Arbeitern";
- "Frankfurt, 16.10.79. Die Hoechst-Kapitalisten bejammern den hohen Krankenstand im Hauptwerk";
- "Tarifabschluß Feinkeramik: Elend niedrig für Arbeiter und Angestellte" im Rheinland;
- "Bayer-Pensionskasse stützt Metzler-Sanierung" in Breuberg (Odenwald) und München;
- "Petrochemie: Die Produktion läuft 24 Stunden" zu den ROW Wesseling;
- "Außertarifliche Zulagen erleichtern die Lohnsenkung" zu den ATZ bzw. der Betriebsversammlung bei Cassella am 5.10.1979; sowie
- "Unterstützt das kämpfende kampucheanische Volk!" mit dem Aufruf zu Veranstaltungen am 2. und 3.11.1979.
Q: Kommunistische Volkszeitung - Betriebsausgabe Hoechst, Frankfurt 22.10.1979

05.11.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 22.10.1979, 19.11.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Ein ordentlicher gewerkschaftlicher Vertrauensleutekörper muß her!" zu den VLW vom 5. bis 8.11.1979.

Weitere Artikel und Meldungen sind:
- "Frankfurt. Um das Unterlaufen des Versicherungsschutzes der Arbeiter vorzubereiten, lassen die Hoechst-Kapitalisten die Arbeiter Erklärungen unterschreiben, daß sie darüber informiert worden sind, daß im Falle nicht beachteter Sicherheitsvorkehrungen bei einem Unfall die Kapitalisten keine Lohnfortzahlung zahlen werden";
- "Frankfurt. Am Montag, dem 22.10.79 fand im Werk Griesheim der Hoechst AG eine Betriebsversammlung statt";
- "Frankfurt. Die Hoechst-Kapitalisten lassen eifrig die Einführung neuer Werksausweise vorbereiten";
- "Der Besuch Hua Guofengs hat die Freundschaft beider Völker gefestigt" zur VR China bzw. zum Thyssen-Stahlwerk Krefeld;
- "Bayer Leverkusen: Abteilungsversammlung Jugend - 'Lernen durch Tun' über alles";
- "Kassel, 1.11.79. Am 30.10. hat die IG Chemie für die Arbeiter und Angestellten der kunststoffverarbeitenden Industrie Hessen mit 5,8 % rückwirkend ab 1.10.79 abgeschlossen";
- "Das 'weiße Gold des Kannebäckerlandes' - Goldene Profite für die Keramikkapitalisten" zu JASBA Höhr-Grenzhausen;
- "Einführung von Akkord bei Spira-Schlauch" bei Conti Korbach;
- "Tarifabschluß Kunststoffverarbeitende Industrie" in Hessen;
- "Ein Inflationsausgleich bei der Lohnsteuer würde nicht viel bringen und spaltet auch" zu den Gummiwerken Fulda;
- "Hoechst pfeift - Regierung spurt: Eine Rechtsverordnung nach der anderen" zu den Auszubildenden; sowie
- ein Bildbericht von der Kampucheakonferenz in Wiesbaden und Frankfurt.
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 5.11.1979

19.11.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 5.11.1979, 3.12.1979) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Keine Akkordarbeit bei den Reparaturschlossern!".

Weitere Artikel sind:
- "Frankfurt. In verschiedenen betrieben im Hauptwerk haben die Betriebsleiter jetzt gönnerhaft bei einigen Arbeitern einige Mark draufgelegt bei der persönlichen Zulage";
- "Frankfurt. Bei der Cassella drücken sich die Kapitalisten um eine Nachzahlung herum";
- "Frankfurt. Der Gesamtbetriebsrat der Hoechst AG fordert Steuersenkungen";
- "Proteststreik der GEW für die 40 Stundenwoche" am 15.11.1979;
- "Bayer Betriebsrenten - viel Spaltung für wenig Geld";
- "Gummiindustrie: beständig auf der Jagd nach dem Höchstprofit" mit Bericht von den Gummiwerken Fulda;
- "Korbach, 8.11.79. Vielfach mangele es den Arbeitslosen noch an der 'wünschenswerten Flexibilität, Mobilität und gelegentlich auch an der Arbeitsbereitschaft'" zu Conti;
- "Matthöfer: 'Schichtarbeiter steuerlich privilegiert'"; sowie
- "Hoechst pfeift - Regierung spurt: Überschuß an Facharbeitern gesucht" zu den Auszubildenden.

Berichtet wird:"
Frankfurt, 11.11.79. In einem Flugblatt der IG Chemie, Verwaltungsstelle Frankfurt, zu den Vertrauensleutewahlen bei der HOECHST AG hat der Gesamtbetriebsrat der Hoechst AG mitgeteilt, daß er in einer Petition an den Bundestag steuerliche Erleichterungen für die Arbeiter gefordert hat. Der Betriebsrat forderte die Erhöhung des Arbeitnehmerfreibetrags, der Freigrenzen für Jubiläumszuwendungen und der Kilometergeldpauschale für die Fahrt zum Arbeitsplatz. Der Lohnsteuertarif soll durchgreifend gesenkt werden."

Berichtet wird:"
Frankfurt, 29.10.79. Tarifabschluß in der kunststoffverarbeitenden Industrie Hessens: Die unteren 3 Lohngruppen erhalten mindestens 45 Pfg. Ab 1.7.80 wird die vermögenswirksame Leistung um 13 DM auf 52 DM erhöht. Der ursprüngliche 120 DM Mindestbetrag hätte 69 Pfg. die Stunde gebracht. Der Abschluß liegt in allen Lohngruppen um genau 3 Pfg. unter dem baden-württembergischen."
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 19.11.1979

03.12.1979:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 19.11.1979, 2.1.1980) in einer Auflage von 1 800 Stück heraus mit dem Leitartikel "Betriebsversammlung: Kapitalisten und Regierung unter Beschuss".

Weitere Artikel sind:
- "Frankfurt. Der DGB forderte in Übereinstimmung mit der IG-Chemie-Papier-Keramik auf einer Anhörung im Bundesinnenministerium eine Änderung der von dem Ministerium vorgelegten Störfallverordnung für Chemieunfälle";
- "Frankfurt. Zwischenbericht über die ersten 9 Monate des laufenden Geschäftsjahres bei der Hoechst AG";
- ein Bildbericht aus Kanada über Chrysler in Windsor, Ontario;
- "Wachsindustrie mit Rekordprofiten - die Löhne sind das Schlußlicht" zu den Kerzenfabriken in Fulda;
- "Papierwerke Waldhof Aschaffenburg: Einführung der Prämienarbeit geplant" zu den PWA Witzenhausen;
- "Glasindustrie am Beispiel Schott - Umwälzung der Produktionsmethoden und Einführung der Kontischicht" zu Schott Mainz;
- "Verleiharbeit: Nieder mit diesen modernen Sklavenhändlern";
- "Wem hat der Sondertarifvertrag für arbeitslose Jugendliche genutzt?"; sowie
- "Resolutionen der Stockholmer Solidaritäts-Konferenz" zu Kampuchea.

Berichtet wird:"
Frankfurt. Die 60 Delegierten der 12. Bezirkskonferenz der IG Chemie in Frankfurt, die über 15 000 weibliche IG-Chemie-Mitglieder in Hessen vertreten, fordern die Abschaffung der Leichtlohngruppen 4a und 5b. Bezirksleiter Mettke sicherte die Kooptation einer Kollegin in die Tarifkommission zu. Außerdem forderten die Frauen die Einführung eines Belastungspasses für alle Beschäftigten, besonders in der chemischen Industrie. Der Paß soll dazu dienen, alle Belastungsfaktoren zu registrieren, denen man ausgesetzt ist."
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 3.12.1979

02.01.1980:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 3.12.1979, 14.1.1980) in einer Auflage von 2 200 Stück heraus mit dem Leitartikel "Matthöfers Steuerbetrug".

Weitere Artikel sind:
- "Die Hoechst-Kapitalisten mußten der Erhöhung der Punktwerte (Tab.) zustimmen";
- "Frankfurt. Zum 1.1.80 sind die Fahrpreise und Gaspreise erhöht, die Fahrpreise der DB sollen zum 1.3.80 folgen, nachdem bereits zum 1.5.79 die Strompreise um 1 Pfg. pro KWh des Arbeitspreises angehoben wurden" u.a. zum FVV;
- ein Bildbericht aus Kampuchea;
- "Arbeiter bei Hoechst fordern Erhöhung des Grundfreibetrages";
- "Otto Esser zum Lohnkampf" zum BDA
- "Entgelttarif in Vorbereitung" zur Chemietarifrunde (CTR) mit Bericht aus Darmstadt von Merck und Röhm;
- "Vollständige Vernichtung der bei der Produktion anfallenden Abfallstoffe!" zur Umweltverschmutzung; sowie
- "Ein Kindergeld, wie es sich die Minister besorgt haben!".

Berichtet wird:"
Fulda, 15.12.79. 14 Arbeiter der Rhodius Lack- und Farbfabrik haben einen Brief an Finanzminister Matthöfer geschrieben. Damit fordert bereits ein Viertel der dort beschäftigten Arbeiter die Anhebung des Jahres-Grundfreibetrags auf 25% des durchschnittlichen Jahreslohnes."

Aufgerufen wird zur Kampuchea-Demonstration am 5.1.1980.
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 2.1.1980

14.01.1980:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 2.1.1980, 28.1.1980) in einer Auflage von 2 200 Stück heraus mit dem Leitartikel "Die Vertrauensleute können den Lohnsenkungsplan zu Fall bringen" zu den übernommenen Lehrlingen.

Weitere Artikel sind:
- "Nieder mit den Kriegsvorbereitungen der beiden Supermächte in Südostasien. Spendet einen Stundenlohn für den Widerstandskrieg des Volkes von Kampuchea! Sofortiger Abzug der sowjetischen und vietnamesischen Truppen!";
- "Die Kapitalistenverbände veranstalten Lehrgänge für leitende Angestellte und Vorgesetzte über die 'Bekämpfung von Fehlzeiten'";
- "Dr. med. Löskant, ehemals leitender Werksarzt und Sozialdirektor der Hoechst AG, Vorsitzender der hessischen Akademie für Betriebs- und Arbeitsmedizin, wurde 65";
- "Hoechst-Kapitalisten basteln an der Eiweißwaffe";
- "1 000 Lehrlinge und Arbeiter bei den Chemischen Werken Hüls fordern sofortige Übernahme" zu den CWH;
- "Weltweit auf der Jagd nach Öl für die BRD-Imperialisten";
- "Frankfurt, 30.12.79. Folgenden Brief schickten 28 Arbeiter der Hoechst AG an Finanzminister Matthöfer";
- Grafiken zu den "Lohnforderungen der IG Metall und ÖTV";
- "Feinkeramik Kannebäckerland: Kampf gegen Akkord und Einführung von Akkordarbeit" vor allem zu Siekera Siershahn; sowie
- "Die Kläranlage muß so ausgelegt sein, daß keine giftigen Stoffe in den Main gelangen!" zum Umweltschutz.
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 14.1.1980

28.01.1980:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG' (vgl. 14.1.1980, 25.2.1980) in einer Auflage von 2 400 Stück heraus mit dem Leitartikel "Statt Lohnkampf Vermögensbildung?" zur Chemietarifrunde (CTR), von der auch berichtet wird.

Weitere Artikel sind:
- "Frankfurt. Letzte Woche Dienstag brach kurz vor 20 Uhr Chlorgas aus einer Leitung im Hauptwerk aus";
- "Frankfurt. Horst Mettke vom Bezirk Hessen der IG Chemie hat an die Vertrauensleute der IG Chemie ein Informationsblatt geschickt, 'Tarifrunde 1980, worum geht es?'" zur Chemietarifrunde (CTR);
- "Abschlüsse und Kündigungstermine der wichtigsten Lohn- und Gehaltstarife in der chemischen Industrie";
- "Löhne und Gehälter in der chemischen Industrie. 1. Effektivlohnverteilung 1966 bis 1979";
- "Frankfurt, 15.1.80. Die Hoechst-Kapitalisten haben die Vereinbarung über die Lohnsenkungen für Neueinstellungen und übernommene Lehrlinge nun auch im Werk Offenbach durchsetzen können";
- "Nieder mit Kostendämpfung und Negativliste!" zum Krankenversicherungskostendämpfungsgesetz (KVKDG); sowie
- "Chemie-Kapitalisten: 'Energiebewußtsein bis zum letzten Schichtarbeiter'" zu den Ausgaben für Rohstoffe.
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Belegschaft der Hoechst AG, Frankfurt 28.1.1980

25.02.1980:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Beschäftigten der Hoechst AG' (vgl. 28.1.1980, 10.3.1980) in einer Auflage von 2 400 Stück heraus mit dem Leitartikel "Verband der Chemischen Industrie: Ertragslage verbessert durch Auslastung der Kapazitäten".

Weitere Artikel sind:
- "Vertrauensleute zur Tarifrunde" (CTR);
- "Frankfurt. In einigen Wohnheimen der Farbwerke geht es zu wie im Zuchthaus";
- "Bedeutende Leistungen der Chemischen Industrie";
- "Arbeiter der Solvay-Werke in Belgien im Streik";
- "Korbach, 11.2.80. Ab dem 9.2. werden auf der Conti keine Sonderschichten mehr gefahren";
- "Abschaffung der Leichtlohngruppen, neuer Gehaltsrahmen für Angestellte, Mindestabschluß 1974" zur Chemietarifrunde (CTR);
- "Einführung des Monatslohns - worauf muß man achten? Erfahrungen bei Röhm und Hoechst" in Darmstadt bzw. Frankfurt; sowie
- "Hoechst setzt auf Expansion. Krise und imperialistischer Handelskrieg in Sicht".
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Beschäftigten der Hoechst AG, Frankfurt 25.2.1980

10.03.1980:
In Frankfurt gibt die Zelle Hoechst des KBW ihre 'Kommunistische Volkszeitung für die Beschäftigten der Hoechst AG' (vgl. 25.5.1980) in einer Auflage von 2 600 Stück heraus mit dem Leitartikel "Chemiekapitalisten nehmen Kurs auf die Forderungen der IG Chemie" zur Chemietarifrunde (CTR).

Weitere Artikel sind:
- ein Bericht über die Forderung nach Festgeld;
- "Frankfurt, 6.3.80. Die Hoechst-Kapitalisten nutzen die Aggression der Sowjetunion gegen Afghanistan für ihre eigene Expansion";
- "Frankfurt, 7.3.80. Es geht durch alle Zeitungen: Ausbildungsleiter Gruber hat sein Herz für die Berufsausbildung der Ausländerkinder entdeckt";
- ein Bildbericht über den Streik der britischen Stahlarbeiter;
- "Vertrauensleute und Betriebsräte der BASF beschließen Grundsätze zur Einführung des Monatslohns";
- "Berufschüler in Hessen bereiten Demonstration gegen die miserablen Unterrichtsbedingungen vor";
- "Löhne und Geälter in der Chemischen Industrie. 4. Ertrag des Vorschlages des Hauptvorstandes für verschiedene Tarifgebiete" zur Chemietarifrunde (CTR);
- "Indonesien muß die Annexion von Ost-Timor aufgeben! Veranstaltungsreihe des KBW im März"; sowie
- "Der Gewerkschaftstag möge beschließen… Ein langer Kampf um die Selbstverwaltung der Sozialversicherung".
Q: Kommunistische Volkszeitung für die Beschäftigten der Hoechst AG, Frankfurt 10.3.1980

Letzte Änderung: 30.01.2018