Kommunistischer Arbeiterbund (Revolutionärer Weg):
'Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen' (1976 - 1978)

Materialien zur Analyse von Opposition

Von Dietmar Kesten, Gelsenkirchen


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Die "Arbeitshefte" des Kommunistischen Arbeiterbundes (Revolutionärer Weg) bzw. nach dessen Auflösung der Gruppe Revolutionärer Weg wurden seit 1976 herausgegeben. Die erste Nummer unter dem Titel "Thesen zum weiteren Parteiaufbau. Winterplenum 75/76 der ZL des KABD" erschien vermutlich im Frühjahr 1976; die letzte (uns zur Verfügung stehende) Nummer 31 trägt das Datum Oktober 1978. Allerdings erschienen vermutlich nicht alle geplanten Hefte wirklich. Bis zur Ausgabe 28 trugen die "Arbeitshefte" noch den Untertitel: "Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen". Nach Auflösung des KAB (RW) fiel dieser dann weg. Mit "rechter Gefahr" waren der KABD und seine Leitungen gemeint. Uns lagen bisher nur die Ausgaben 16-21, 23-26 und 28-31 vor. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Ergänzungen. Verantwortlich für die einzelnen Ausgaben zeichnete meistens der KAB (RW), aber auch die KSG Ffm, die Redaktion der Zeitung "Revolutionärer Weg" und der RJ (ML).

Die vorliegenden "Arbeitshefte" geben einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppen nach ihren Austritten bzw. Ausschlüssen aus dem KABD/RJVD. Lange Zeit standen sie im Zeichen der Auseinandersetzungen mit KABD und RJVD. Veröffentlicht wurden dort u. a. Kritiken, die sich an deren Publikationen abarbeiteten. Ferner eine Reihe von Kritiken an anderen marxistisch-leninistischen Organisationen. Nach der Auflösung des KAB (RW) führte die Gruppe verstärkt die Auseinandersetzung mit dem KBW. Die Arbeitshefte 29-31 widmen sich seinen Veröffentlichungen ("Kommunistische Volkszeitung", "Kommunismus und Klassenkampf" u. a.).

Zum praktischen Betätigungsfeld kann anhand der Hefte nur wenig gesagt werden. Hier und da wurden Flugblätter verteilt. Zum Tode Maos beteiligte sich die Gruppe an einem Fackelzug und führte auch eine Veranstaltung durch. An den "Aktionseinheitsverhandlungen" gegen die Verbotsdrohungen gegen einige K-Gruppen beteiligte sich der KAB (RW) mit eigenen Diskussionsbeiträgen (vgl. Dezember 1977).

Die vorliegenden Ausgaben zeigen, dass die Gruppe weiterhin das Banner des Marxismus-Leninismus hochhielt und alle Aktivitäten anderer Marxisten-Leninisten von diesem Standpunkt aus kritisierte. Ein gutes Beispiel lieferte die Gruppe in der Ausgabe 28. Dort nahm sie die Verbotsdrohungen gegen marxistisch-leninistische Organisationen zum Anlass, deren "Theorielosigkeit" zu kritisieren, erklärte aber mit dem gleichem Atemzug, dass sie Unfähigkeit wären, "den politischen Kampf vom Standpunkt des Proletariats anzuführen" (vgl. Dezember 1977).

In diesem Zusammenhang fühlte sich die Gruppe auch dazu verpflichtet, "den KABD zu kritisieren" (ebd.) und ihn als Beispiel für 10 Jahre verfehlte Politik der Marxisten-Leninisten zu nehmen. Die "Arbeitshefte" spiegeln dann auch die Debatten der Bewegung wider: Angefangen von den Organisationsprinzipien, den Abweichungen von Marxismus-Leninismus, einer revolutionären Politik, dem Aufbau einer KP bis hin zum Theorie-Politik-Praxis-Verhältnis. Erst mit dem Aufbau der MEG Frankfurt/M. schien sich ein klareres Verhältnis zur Theoriedebatte herauszubilden.

Einen Überblick über die Inhalte der "Arbeitshefte" 1-28 bietet das Papier: "Mai 1976 - März 1978. Überblick über alle internen Materialien, die von KAB (RW), KSG-Ffm, RJ (ML) in der Zeit des Bestehens dieser drei Organisationen regelmäßig herausgegeben wurden und allen Genossen zugänglich waren".

Liste der als Scans vorhandenen Hefte

Auszug aus der Datenbank "Materialien zur Analyse von Opposition" (MAO)

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 16, mit dem übergreifenden Thema: "Die ZKK/RW-Gruppe versucht, ihre Führung mit Hilfe neuer 'Richtlinien' weiter abzusichern und RJVD und KSG völlig ihrer Willkür zu unterwerfen".

Im "Vorwort" heißt es dazu u. a.: "In der Materialsammlung Nr. 3 findet man auf Seite 35 die bisherigen ZKK-Richtlinien sowie Kommentare von uns und von W.D. dazu. Die alten ZKK-Richtlinien beziehen sich nur auf KABD-Mitglieder. W. D., der das bestritt - aber wusste - ist sich klar, dass die dortigen Aussagen nicht ausreichen, um RJVD und KSG in den Griff zu bekommen. Mit den neuen 'gemeinsamen Richtlinien' will er in einer stimmungsmäßig für ihn guten Situation hier ein Loch schließen. Solange die ZKK-Euphorie da ist, muß die Sache über die Bühne, denn Anträge und Artikel zeigen, dass manche mißtrauisch wurden. W. D., der immer sein Vertrauen in die Mitglieder zitiert, traut doch den ordentlichen 'Richtlinien' mehr. (…) Jetzt heißt es: 'Die ZKK des KABD ist gleichzeitig für den RJVD und die KSG zuständig'. Rechenschaftspflichtig ist sie aber nur dem KABD-ZDT. Das übertrifft die von W.D. im RW 4 kritisierten Aust-Methoden um ein vielfaches. Die ZKK hat ihre Rechte in weiteren Punkten ausgebaut und ist nach wie vor Alleinherrscher und unkontrollierbar. (…) Im Anhang drucken wir noch einige Dokumente ab, die einmal zeigen, dass W.D. langsam jedes Maß verliert".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Richtlinien für die Tätigkeit der Kontroll-Kommission des KABD zur Durchführung von Verfahren im KABD, RJVD und in den KSG"
- "Anträge zu den Richtlinien für die Tätigkeit der Kontroll-Kommission des KABD und zur Durchführung von Verfahren im KABD, RJVD und in den KSG"
- "ZKK-Mitteilung Nr. 38 vom 14.7.1976"
- "ZKK-Mitteilung Nr. 40"
- "Zentrale Leitung/Sekretariat des Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands: Die Anwendung der Dialektik in der innerparteilichen Auseinandersetzung. Leitfaden Nr. 3 zur Mitgliederschulung im Juli 1976"
- "Zentrale Leitung/Sekretariat des Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands: Kampf dem Liquidatorentum. Leitfaden Nr. 4 zur Mitgliederschulung im September/Oktober".
Quelle: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 16, o. O., Februar 1977.

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 17, mit dem übergreifenden Thema: "Die Säuberung des RJVD von den Spuren der 'ultralinken Linie' durch die Jugendabteilung des KABD und die VL des RJVD ab Mai 1976. Der weitere Ausbau der KSG zur Hilfsorganisation und die Einführung der Mitbestimmung".

Im "Vorwort" heißt es dazu u. a.: "Die eingangs abgedruckte 7-seitige Erklärung der VL-Opportunisten ist kein bedeutendes Dokument. Wir kennen diese Leute. Es sind nicht nur keine Leuchten. Was das 'Buchwissen' (KABD-Begriff) angeht, sie sind darüber hinaus offen theoriefeindlich und vor allem, sie verkörpern nicht im Ansatz irgendwelche Ideale der proletarischen Jugendbewegung, wer über Philipp Müller, Konrad Blenkle, Arthur Becker usw. gelesen hat, weiß, dass im KJVD und in der FDJ nicht nur Betriebsaktivitäten etwas galten, sondern z.B. erwartet wurde, dass ein Arbeiterjugendlicher die schöngeistige Literatur kennt, etwas Allgemeinbildung, Kultur und Technikverständnis usw. hat, also "wissenshungrig" ist. Es sei vorausgesagt, dass es im RJVD noch heute Genossen gibt, die solche Ideale im Hinterkopf haben. Die VL-Rechten gehören nicht dazu. Sie repräsentieren im RJVD die Sorte abgebrochener Oberschüler, die im Gegensatz zur Arbeiterjugend, aufgrund der Tatsache, dass man ihnen auf der Oberschule Kultur eintrichtern wollte, mit der Ablehnung dieser Kultur alle Kultur und Ideale gleich mit ablehnen. Solche Leute stehen in ihrer Gesamteinstellung weit unter der Arbeiterjugend, sie loben die Dummheit und sind es auch zum Teil.

Der 7-seitige Beitrag ist-nur vom Stil und von der Unlogik als VL-Beitrag zu sehen Die inhaltliche Feder hat die KABD-Führung geführt. Also eine Wiederholung von Dickhuts Thesen in holprigen Worten. (…) Insgesamt wird mit dieser Stellungnahme durch den Mund der 5 VL'ler zum Rückzug geblasen. Was danach kommt ist die Konkretisierung: Abbruch der antimilitaristischen Kampagne, Rücknahme der Stellungnahme in wichtigen Punkten, keine Programm-Diskussion, neue Rebell-Ausrichtung, neuer Arbeitsplan. (…) Der ganze Eiertanz zeigt: die Kampagne soll weg, das ist zu politisch, nur schlecht mit der Betriebsarbeit zu 'verbinden".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Politische Erklärung der Verbandsleitung des RJVD"
- "Rundbrief des Jugendbeauftragten der Zentralen Leitung, an alle LL, LAG's und OL's des RJVD und an alle Jugendbeauftragten des KABD vom 29.9 1976: Betreff: Abbruch der antimilitaristischen Kampagne"
- "Rundbrief des Jugendbeauftragten der Zentralen Leitung: An alle Ortsleitungen und Jugendbeauftragten des KABD, 29.9.1976: Betreff: Stellungnahme zur antimilitaristischen Arbeit des RJVD und zur weiteren Beteiligung an der Kritik-Selbstkritik-Bewegung des KABD"
- "RJVD Verbandsleitung: Leitfaden für die Diskussion der Stellungnahme, 22.9.1976"
- "RJVD Verbandsleitung: Leitfaden für Schulung über das RJVD-Programm"
- "Revolutionärer Jugendverband Deutschlands: Arbeitsplan der Verbandsleitung September-Dezember 1976"
- "Rundbrief der VL: An die LL NRW, LAG's und Ortsleitungen zum Arbeitsplan, November 1976"
- "An alle OL und OK des RJVD, 7.7.1976"
- "Arbeitsplan für die KSG Oktober-Dezember 1976"
- "Kommunistische Studentengruppen Zentrale Leitung: Arbeitsplan der KSG bis zum 3. ZDT des KABD, Rundbrief Nr. 19, 3.10.1976"
- "Kommunistische Studentengruppen, Sekretariat der Zentralen Leitung: An alle Orts- und GE-Leitungen: Im Kampf gegen die Jacob-Liquidatoren die Aneignung der Linie vertiefen. Ein richtiges Verständnis der Umorientierung vorantreiben. Die Umsetzung der beiden Hauptaufgaben der KSG auf prinzipienfester Grundlage intensivieren!"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 17, o. O., Februar 1977.

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 18, mit dem übergreifenden Thema: "Die weitere Entmündigung von RJVD und KSG mit Hilfe eines 'einheitlichen Statuts' soll die rechte Linie des KABD 'gesetzlich' verankert und jede Rebellion im Keim ersticken".

Im "Vorwort" heißt es dazu u. a.: "Das neue 'Gemeinsame Statut' reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen zur Entmündigung und deren 'gesetzlichen' Absicherung der KABD/RJVD/KSG-Mitglieder. Zu diesen Maßnahmen gehören die neuen ZKK-Richtlinien, die 'Resolution' mit den Hinweisen, dass die Partei gegründet wird, wenn sich die Denkweise (!) geändert hat und auch die Arbeiterklasse klassenbewußt ist (!), die 'überarbeiteten' Stellungnahmen zu KSG und RJVD und die Stellungnahme sowie der Rechenschaftsbericht der ZL, wo sich W. D. Unfehlbarkeit bescheinigen ließ, während die ZL alle Schlappen auf ihre opportunistischen Schultern nahm, da sie eh nichts mehr zu verlieren hatte, außer der Mitgliedschaft. Wohin die Reise mit dem 'gemeinsamen Statut' gehen soll, zeigt deutlich der § 12, wo es heißt: 'Der RJVD kann über die VL, und die KSG können über ihre Zentrale Leitung Vorschläge in zusammengefaßter Form dem ZDT des KABD unterbreiten. Nach der Beschlußfassung durch den ZDT des KABD gilt das Prinzip der einheitlichen Disziplin für alle drei Organisationen für die Durchführung der Beschlüsse über ideologisch-politische Fragen'.

Auf gut Deutsch: RJVD/KSG 'dürfen' Vorschläge machen, was damit geschieht, geht sie nichts an, sie müssen sich auf jeden Fall unterordnen. Man stelle sich vor, im KABD setze sich die Vaterlandsverteidigung durch (so wie der Ökonomismus), RJVD/KSG müßten mitziehen. Dahinter steckt die revisionistische Theorie 'Die Partei hat immer Recht', d.h. die 'Partei' (wie sich der KABD gerne nennt) kann nicht entarten. Damit straft der KABD die KP Chinas und Mao Tse-tung Lügen und behauptet im Gegensatz zur KP Chinas unfehlbar zu sein. (…)

Die fehlende reale politische Potenz des KABD drängt W.D. zu administrativen Zwängen und wird als Fiasko enden. Schuld ist der rechtsopportunistische Größenwahn, die Theorie vom eigenen Königreich KABD, der die Partei selbst gründen will. W.D.'s empfindliche Reaktion auf den ZL-Artikel in seinem Artikel: 'Zur Frage eines einheitlichen Statuts' vom 18. November 76 (den wir absichtlich hier nochmal abdrucken) beweist, dass er sein Statut eiligst über die Bühne kriegen will. Den Rundbrief des KABD-Sekretariats 'An alle Delegierten…' haben wir abgedruckt, weil hier nochmal gesagt wird, welche Rolle die einzelnen Dokumente spielen".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorwort"
- "Statut für den Kommunistischen Arbeiterbund Deutschlands, den Revolutionären Jugendverband Deutschlands, die Kommunistischen Studentengruppen"
- "Zur Diskussion des Statuts (an alle Mitglieder)"
- "Zur Frage eines einheitlichen Statuts (W. D.)"
- "Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands-Zentrale Leitung/Sekretariat: An alle Delegierten zur Anleitung für die Delegiertenunterlagen"
- "Anträge, Teil IV: Anträge auf Parteistrafen für die ZL-Mitglieder (OG Düsseldorf)"
- "Duisburg/Darmstadt"
- "Die ideologische Haltung der ZL"
- "Die ZL und das Zirkelwesen"
- "Zur Perspektive-zur Massenarbeit"
- "Hannover"
- "Aschaffenburg"
- "Köln/Aachen"
- "Teil V Jugendteil"
- "Zusammenfassung"
- "Oberhausen"
- "Schwäbisch Gmünd, ein Mitglied der OG"
- "Herford/Braunschweig"
- "An die ZL/An die ZKK/An die KABD Genossinnen und Genossen der Region Nord"
- "Braunschweig"
- "Anhang"
- "Zentrale Kontrollkommission: ZKK Mitteilung Nr. 31"
- "Duisburg: Dringender Aufruf an die Mitglieder der Zentralen Leitung"
- "Schweinfurt-KABD OG"
- "Stuttgart"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 18, o. O., Februar 1977.

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 19, mit dem übergreifenden Thema: "Lernen und Kämpfen. Innerorganisatorisches Organ des KABD, November 1976, Dezember 1976, Januar 1977".

Im "Vorwort" heißt es dazu u. a.: "Die folgenden LuK-Ausgaben sind nicht vollständig.(…) Lediglich die November-Ausgabe existiert zufällig vollständig. Wir drucken sie ganz ab, damit man sich mal einen Eindruck verschaffen kann. Denn auch das Unwichtige oder besonders flache gehört zum Gesamtbild des KABD. (…) Interessant ist die neue W. D. These, dass '3 Übel' den KABD noch davon abhalten, sich zur Partei zu erklären, nämlich 'kleinbürgerliche Denkweis, Zirkelzustand, Zirkelarbeitsstil'. Diese These taucht in mehreren Dokumenten auf (hier LuK 11/76, S. 5) als neue Zauberformel. Dann noch an anderer Stelle. Auffallend bei allen Dokumenten ist die Berufung auf die 'Erfahrungen' bei gleichzeitiger Ignorierung des Marxismus-Leninismus als Maßstab zur Beurteilung. Immer und immer wieder wurden die Mitglieder aufgefordert, 'aufgrund ihrer Erfahrungen' den Rechenschaftsbericht usw. zu beurteilen. Hinzuziehen sollen sie höchstens KABD-Dokumente, nie die Klassiker.

Interessant sind auch mehrere Passagen in den Dokumenten, wo KABD- Mitglieder klagen, dass sie sich durch die politische Arbeit von den Kollegen entfremden (LuK 11/76, S. 7+8 und Stellungnahme der ZL- KABD). Das widerlegt die Demagogie von W.D., die er mit dem Brief von GU, betreibt, wo dieser auf das Problem hinweist (RW 15, S. 80). (…) Ein wichtiger Hebel mit dem W.D. und Thomas Quest ihre Führung absichern wollen, sind das Gemeinsame Statut (LuK 12, S.13) und die neuen ZKK-Richtlinien (separat abgedruckt). Ebenfalls entlarvend ist mal wieder das Zustandekommen der RW's 16,17 und 18, die in allen Dokumenten deutlich als etwas erwähnt werden, wo niemand weiß, was kommt, auch nicht die ZL, aber schon jetzt von ihrer Aneignung geredet wird (LuK 1/77, S.9) (…) Während die Mitglieder sich dann mit ihrem 'inneren Schweinehund', statt mit der Linie beschäftigen, schreibt W.D. seine RW's. Die 'Resolution' wird im KABD als zentrales Dokument eingestuft. W.D. legte großen Wert auf ihre Verabschiedung. Wir sollten sie ernst nehmen, da W.D. hier Dinge lanciert, auf denen er später bauen will."

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorwort"
- "Beiträge zur den III. ZDT vorbereiten (Luk 11/1976)"
- "Erläuterungen und Hinweise zur Diskussion des Statutenentwurfs"
- "Zu den Richtlinien für die Kontrollkommission und Durchführung von Untersuchungsverfahren"
- "Zur Diskussionen über die Kandidaten der ZL"
- "Zur Frage der Freistellung von Funktionären"
- "Zur Stahltarifrunde"
- "Zur Spendenkampagne"
- "BASF: Arbeiterstimme"
- "Als Funktionär der Arbeiterbewegung (29. Fortsetzung)"
- "Lernen und kämpfen 12/1976"
- "Zur Frage eines einheitlichen Statuts"
- "Zur Arbeit der zentralen Ebenen"
- "Kritik und Selbstkritik und unsere Entwicklung"
- "Lernen und kämpfen 1/1977"
- "Der III. ZDT. Ein wichtiger Schritt zum Parteiaufbau"
- "Der Rechenschaftsbericht der ZL"
- "Der Rechenschaftsbericht der ZKK"
- "Resolution der Kritik-Selbstkritik-Bewegung zum Parteiaufbau"
- "Zur Fortsetzung des ZDT"
- "Plakatwettbewerb zum 1. Mai"
- "Rote Fahne Redakteur gesucht"
- "Zur Fortsetzung des ZDT und zum Arbeitsplan"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 19, o. O., Februar 1977.

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 20, mit dem übergreifenden Thema: "Pflanzen, die im Treibhaus wachsen, können keine große Lebenskraft besitzen" (MAO). Bankrotterklärung der ZL".

Im "Vorwort" heißt es u. a.: "Die hier vorliegende Selbstbemitleidung der ZL des KABD geht wohl in die Geschichte ein, als eine der übelsten Dokumente darüber, was Selbstkritik nicht sein darf. Dickhuts Bevormundung hat das erreicht. Zweifellos sind die ZL-Mitglieder des KABD rechte Opportunisten. Aber sie sind noch mehr. Ein fanatischer Mönch kann kaum 'mehr alle Sünden dieser Welt' auf seine Schultern laden, wie diese Leute. Dickhut hat ihnen jeden Rest von Selbstbewußtsein ausgetrieben. (…) Aus allen Dokumenten geht hervor, dass es zumindestens bei einigen Zl'lern ein kurzes Aufbäumen gab. Daher kann man nicht sagen, dass es nicht anders ausgehen könnte. (…) Inhaltlich hat diese Stellungnahme keine Bedeutung, ihr Wert für den KABD liegt hauptsächlich darin, dass die ZL alle Schuld übernimmt. Als Dokument wird sie nur in dieser Hinsicht im KABD weiter seine Rolle spielen".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorwort"
- "Stellungnahme der Zentralen Leitung zu ihrer Leitungstätigkeit- und Fähigkeit"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 20, o. O., Februar 1977.

Februar 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 21, mit dem übergreifenden Thema: "1974-1976: 2 Jahre in der Entwicklung des KABD aus der Sicht seiner 2ten Zentralen Leitung".

Im "Vorwort" heißt es u. a.: "Der Teil über die internationale Lage ist alles andere als eine Untersuchung oder Analyse, wie man sie von einer 'großen Organisation' erwarten könnte. In der 'Selbstkritik' der ZL heißt es auf S. 12: 'Die Liquidatoren haben diese Mängel weidlich ausgenutzt und man muss damit rechnen, dass sie das auch in Zukunft weiter tut". Damit hat die KABD-ZL den Nagel auf den Kopf getroffen".

Der einzige Artikel des "Arbeitsheftes" ist:
- "Rechenschaftsbericht der ZL für den 3. ZDT (Entwurf)"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 21, o. O., Februar 1977.

Oktober 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen", Nr. 23, mit dem übergreifenden Thema: "Parteiaufbau, Arbeiterbewegung, Sozialismus (1)". Bei unserer Ausgabe handelt es sich um ein Fragment.

Laut Vorbemerkung soll mit diesen Heften begonnen werden, "einige Ergebnisse aus der Arbeit des KAB (RW) und der KSG-Ffm am Thema Partei, Arbeiterbewegung, Sozialismus einer größeren Zahl von Genossen zugänglich zu machen. Dieses Arbeitsheft bringt die Arbeit der Zelle 2 des KAB (RW), die im Februar 77 abgeschlossen wurde bzw. abgeschlossen werden musste, weil andere Aufgaben anstanden. Die Zellenausarbeitung, die der MV des KAB (RW) vorgelegt wurde, folgt als Anhang eine im Zuge der Zellenarbeit entstandene und dort verwendete Zitatensammlung zum gleichen Thema … Dieses Arbeitsheft kann eine Hilfe sein, wenn man wieder direkt mit dem Thema 'Sozialismus und Arbeiterbewegung' zusammenstößt …"
Inhalt des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorbemerkung"
- "I. Die spontane Arbeiterbewegung"
- "- Die absolute und relative Verelendung des Proletariats"
- "- Die objektiven Ursachen der Arbeiterbewegung"
- "- Wer sind die Fortschrittlichen des Proletariats?"
- "- Von den Formen der Arbeiterbewegung"
- "- - Zum Beispiel Opel Bochum"
- "II. Der Marxismus-Leninismus. Die theoretische Grundlage"
- "- Die allgemeine Bedeutung des theor. Denkens"
- "- Die Entstehung der Theorie des Sozialismus"
- "- Lenin, Stalin und Mao Tsetung arbeiteten den wissenschaftlichen Sozialismus weiter aus"
- "- Der wissenschaftliche Sozialismus entstand und entsteht außerhalb der spontanen Arbeiterbewegung und muss in sie hineininterpretiert werden"
- "III. Die Erarbeitung der Theorie"
- "- Die allgemeinen Prinzipien des Marxismus-Leninismus studieren, gewissenhaft Bücher lesen und studieren, den Marxismus-Leninismus sich zu eigen machen"
- "- Die Kommunisten lernen aus den internationalen, historischen Erfahrungen der Kommunistischen- und Arbeiterbewegung und stehen ihr kritisch und selbständig gegenüber"
- "- Die Erarbeitung der Theorie. Die Anwendung der allgemeinen Prinzipien des ML auf die besondere Situation , konkrete Analyse der konkreten Situation"
- "IV. Methoden der Aneignung und Ausarbeitung der Theorie"
- "- Zitate zum Thema Partei, Sozialismus Arbeiterbewegung"

Geworben wird für die Organe der Gruppe: "Revolutionärer Weg" und "Durch Klarheit zur Einheit" sowie die "Arbeitshefte", Nr. 21: "Dokumente & Materialien zum Kampf 2er Linien im KABD und zur fraktionistischen Tätigkeit der rechten Liquidatoren".
Quelle: KAB (RW): Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 23, o. O., Oktober 1977 [Fragment].

November 1977:
Es erscheinen, von KAB (RW), KSG-Ffm und RJ (ML) verantwortet, die "Arbeitshefte", Nr. 24, als "Sammlung von Einzelrundbriefen, die nicht in DKzE abgedruckt wurden (25.5.76 - 29.9.77)". Die Ausgabe stellt "eine Sammlung von Beschlüssen. Richtlinien, Rundbriefen usw. dar, die wegen verschiedener Umstände nicht in DKzE erschienen …"

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "DOKUMENT Nr. 1: Rundbrief des KABD vom 25.05.1976 (Schulung)"
- "DOKUMENT Nr. 2:Rundbrief des KAB(RW) vom 15.07.1976 (Zeltlager u. a.)"
- "DOKUMENT Nr. 3: Brief des KAB(RW) an die ZL des KABD vom 28.07.1976"
- "DOKUMENT Nr. 4: Wandzeitung auf dem Zeltlager Sommer 1976"
- "DOKUMENT Nr. 5: Rede des KAB(RW) auf dem Zeltlager"
- "DOKUMENT Nr. 6: Diskussionsbeitrag zur Arbeitsplan-Diskussion (über Apriorismus) September 1976"
- "DOKUMENT Nr. 7: Kritik am KAB- Saar, Rundbrief des KAB (RW) vom Oktober 1976"
- "DOKUMENT Nr. 8: Diskussionspapier 'Zusammenarbeit mit wem?' vom Oktober 1976"
- "DOKUMENT Nr. 9: Rundbrief der KAB(RW)- Leitung zur Neujahrsveranstaltung (04.12.76)"
- "DOKUMENT Nr. 10: Aufsatz über 'Resignation' im Zusammenhang mit der Entwicklung der marxistisch-leninistischen Bewegung und der objektiven Situation (16.01.1977)"
- "DOKUMENT Nr. 11: Zur Vorbereitung der Osterfahrt (19.02.1977)"
- "DOKUMENT Nr. 12: Rundbrief der KAB (RW)- Leitung zum 01. Mai 1977"
- "DOKUMENT Nr. 13: Beschluss der MV der RJ (ML) vom 09.06.1977 zum Ziel der Arbeit"
- "DOKUMENT Nr. 14: Beschluss der Leitung der KSG Ffm Vom 20.06.1977 zur weiteren Arbeit"
- "DOKUMENT Nr. 15: Beschluss der Leitung des KAB (RW) zur vorläufigen Absage der München-Fahrt, Ostern 1977"
- "DOKUMENT Nr. 16: Vorlage zur Albanienfahrt vom 01.03.1977"
- "DOKUMENT Nr. 17: Erster Rundbrief zur gemeinsamen Schulung (August 1977)"
- "DOKUMENT Nr. 18: Richtlinie des KAB(RW) zur Larzac-Fahrt vom 08.08.1977"
- "DOKUMENT Nr. 19: Rundbrief der Leitungen zur Demonstration gegen die Verbotsdrohungen gegen KBW, KPD/AO und KPDP/ML vom 29.09.1977"
- "ANHANG: Liste mit einigen Beschlüssen und Rundbriefen seit Mai 1976. Inhaltsverzeichnis der DKZEs Nr.4/77, 5/77, 6/77, 7/77 und 8/77"
Q: KAB (RW), KSG-Ffm und RJ (ML): Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 24, o. O., November 1977.

November 1977:
Es erscheinen, vom KAB (RW) verantwortet, die "Arbeitshefte", Nr. 25, mit "Korrespondenzen aus Frankfurt an den Rebell der RJ (ML) - später RJVD - und die Rote Fahne des KABD 1971 - 1974. Kleiner Beitrag zum Studium der Geschichte der ML- Bewegung".

Aus der Vorbemerkung geht hervor, dass die "hier als Arbeitsheft vorliegende Korrespondenzensammlung im Januar 1975 im RJVD-Frankfurt entstand" und als "Dokumentation reihum ging". "Sie sollte damals, laut Vorwort, den Genossen einen kleinen Rückblick über die Klassenkämpfe in Frankfurt geben und ein Reflektieren der RJVD-Arbeit ermöglichen … Die Herausgabe als Arbeitsheft wurde dadurch gefördert, dass die Sache schon druckreif vorlag. Die kleine Sammlung kann - in der Hand jedes- Genossen - durchaus etwas helfen, das Interesse für das Studium der Geschichte ML- Bewegung zu wecken, deren Teil wir waren …"

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorbemerkung"
- "Artikel aus dem "REBELL"
- "Artikel über den 1. Mai in Frankfurt"
- "Artikel aus der RF des KABD"
- "Anhang: Bericht des Bezirksinstrukteurs des RJVD- Hessen an die VL des RJVD"
Q: KAB (RW): Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 25, o. O., November 1977.

Dezember 1977:
Es erscheinen, vo der Redaktion der Zeitung "Revolutionärer Weg" verantwortet, die "Arbeitshefte", Nr. 28, mit dem Titel: "Dokumentation zu den Aktionseinheitsverhandlungen anlässlich der Verbotsdrohungen. Weg mit dem KPD-Verbot". Anlässlich der Verbotsdrohungen gegen marxistisch-leninistische Organisationen erklärt die Gruppe im Vorwort, dass sich hierbei "Mängel" in der "marxistisch-leninistischen Bewegung" zeigen würden. Vor allem ihre "Theorielosigkeit" wird kritisiert, ebenso "ihre Unfähigkeit den politischen Kampf vom Standpunkt des Proletariats anzuführen". "Ohne revolutionäre Theorie kann man in der Politik nicht sicher gehen. Deswegen ist eine Entwicklung revolutionärer Politik von der Theorie abhängig". Die Marxisten-Leninisten seien heute "hauptsächlich Politiker". "Sie streben heute die politische Partei des Proletariats an, als Vorbedingung für die erfolgreiche Revolution …"

Der vorliegende "Arbeitsplan" will u. a. den "KABD kritisieren" und ihn als Beispiel für die "Fehler der Bewegung" nehmen. Das sei gleichzeitig als "Verallgemeinerung auf den Rest der Bewegung" gedacht.

Weiterhin bezwecke diese Doku, "unseren Genossen den Einblick in den Verlauf der Aktionseinheitsverhandlungen zu geben, den die Zirkeldiplomaten verhüllen". Weiteres Material zum Thema sei in: "DKzE 10/77" veröffentlicht, sowie schriftliche Stellungnahmen des KAB Kassel.

Artikel der "Arbeitshefte" sind:
- "Vorwort"
- "Vor den ersten Verhandlungen"
- "Solidaritätsresolution des KAB (RW) an KBW, KPD und KPD/ML"
- "KBW"
- "KPD"
- "KPD/ML"
- "KABD
- "Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD"
- "Initiative kommunistische Gruppe Bonn zum Kongress für Demokratie und Sozialismus"
- "KVZ Leserkreis Nordstadt"
- "KAB (RW): Bericht über die Kundgebung zur Verbotsdrohung gegen KBW, KPD und KPD/ML am 8.10. in Bonn"
- "Auf der 1. Verhandlung vorgelegte Dokumente"
- "Stellungnahme des Kommunistischen Arbeiterbundes (Revolutionärer Weg) zum Kampf gegen die Unterdrückungsmaßnahmen der westdeutschen Bourgeoisie (vorgelegt zum Treffen kommunistischer, revolutionärer und demokratischer Organisationen am 29.10. 1977 in Bonn)"
- "Erklärung des KAB (RW) zum Antrag des KABD auf Ausschluss von den Aktionseinheitsverhandlungen in Köln"
- "Vorschlag der KPD/ML"
- "Protokoll der 1. Verhandlung"
- "Protokoll des Treffens kommunistischer und Revolutionärer Organisationen am 29.10.1977 in Köln"
- "Zentralorgane nach 1. Verhandlung"
- "KVZ"
- "Rote Fahne"
- "Roter Morgen"
- "Arbeiterkampf" (KB)
- "Kommunistische Arbeiterzeitung" (AB)
- "Auf der 2. Verhandlung vorgelegte Dokumente"
- "KABD - Zentrale Leitung"
- "Protokoll des Treffens Kommunistischer und Revolutionärer Organisationen am 12.11.1977 in Köln"
- "Diskussionsbeiträge des KABD"
- "Diskussionsbeiträge des KB"
- "Diskussionsbeiträge des KB
- "Diskussionsbeiträge der KPD"
- "Diskussionsbeiträge der KPD/ML"
- "Protokoll der 2. Verhandlung"
- "KAB (RW): Redebeitrag gegen die Vaterlandsverteidiger"
- "Zentralorgane nach der 2. Verhandlung"
- "KVZ"
- "Rote Fahne"
- "Roter Morgen"
- "Arbeiterkampf"
- "Marxistische Studentenzeitung" (MG)
- "KABD (Zentrales Flugblatt, November 1977)"
- "Sozialistisches Büro"
- "Konkret"
Q: KAB (RW) / Redaktion der Zeitung "Revolutionärer Weg": Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 2, Nr. 28, o. O., Dezember 1977.

Januar 1978:
Es erscheinen, von der KSG Frankfurt verantwortet, die "Arbeitshefte", Nr. 26, mit dem Thema: "Parteiaufbau, Arbeiterbewegung, Sozialismus (2) - Vorlagen zur MV der KSG Ffm vom Juli 1977". Laut "Vorbemerkung" besteht das Heft aus den Ergebnissen der Arbeit, "welche die Zellen der KSG-Ffm vom März bis Juli 1977 (d.h. über vier Monate) am besagten Thema vornahmen. Diese Arbeit fand ihren Abschluss in einer außerordentlichen MV im Juli, zu der jede Zelle ihre Ergebnisse schriftlich festhielt. Diese Papiere (zusammen über 200 Seiten) werden in diesem Arbeitsheft in ihren wichtigsten stellen auszugweise veröffentlicht. Diese Arbeit am sogenannten Parteithema baute u. a. auf einer gemeinsamen 'Was tun?'-Schulung auf. Sie selbst bestand, bzw. konnte auch nur bestehen, aus einer groben Klärung des Gegenstandes der Partei, d. h. sich die Aussagen und Prinzipien des ML zu diesem Thema ins Gedächtnis zu rufen, hervorzuheben, gegen Verfälschungen zu verteidigen …

Die Gliederung ist in dem vorliegenden Arbeitsheft zu 'Parteiaufbau, Arbeiterbewegung, Sozialismus (2)' eine andere als im ersten Heft dieser Reihe, wo die Ergebnisse der Zelle 2 des KAB(RW) veröffentlicht wurden. Insbesondere ein Extra-Kapitel mit Ausblick und Konsequenzen auf unsere Aufgaben insbesondere die Erarbeitung der Theorie, wie im Arbeitsheft Nr. 23, besteht nicht. In den detailliert und nach inhaltlichen Gesichtspunkten gegliederten Teilen werden dazu jedoch ebenso Aussagen getroffen, insbesondere in Teil II. Überhaupt bestand die Schwierigkeit bei der 'sinnvollen' Veröffentlichung des vorliegenden Materials darin, dass es sich hier nicht um Arbeitsergebnisse einer, sondern gleich vier Zellen handelt, die sich auch thematisch oft überschneiden, bzw. identisch sind. Das Material konnte auf besagter KSG-MV auch nicht in seiner Vielfalt diskutiert werden. Hier wurden nur Schwerpunkte diskutiert, aber auch die Diskussionsergebnisse nur protokollarisch festgehalten, nicht aber in gemeinsam verabschiedeten Thesen. Dies muss in Rechnung gestellt werden".

Artikel des "Arbeitsheftes" sind:
- "Vorbemerkung zum Arbeitsheft"
- "Zur Rolle und Einordnung der KP in den Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung"
- "Grundsatzreferat zu diesem Thema"
- "Versuch einer Kritik am gelben Schulungsheft des KABD zum kapitalistischen Gesellschaftssystem(Papier Nr. 8 der Zelle 3, MV der KSG-Ffm"
- "Revolutionäre Arbeiterpartei oder kommunistische Partei? - Kritik am KABD(Auszug aus Papier Nr. 4 d. Zelle 3)"
- "KABD zur Rolle der KP - Kritik an der GSE (Auszug aus Papier Nr. 2 der Zelle 3)""
- "II. Spontane Arbeiterbewegung und wissenschaftlicher Sozialismus"
- "Grundsatzreferat zu diesem Thema (Referat der Zelle 2, stellenweise gekürzt)"
- "Das heutige Verhältnis von spontanem u. bewusstem Element (Referat der Zelle 2)"
- "Zur Problematik bei der Herausbildung des bewussten Elements und bei der Aufklärung der Massen, heute(Auszug aus Papier Nr. 2 der Zelle 3)"
- "KABD- Kritik bezüglich dessen Haltung zu bewusstem und spontanem Element (Referat der Zelle 2)"
- "Zu den ökonomistischen Vorstellungen des KABD über die Entstehung von Klassenbewusstsein (insbesondere Theorie: 'Klassenlage garantiert Klassenstandpunkt'; Papier Nr. 5 der Zelle 3)" "Zur Kritik des Kapitalismus/Propagierung des Sozialismus-Kommunismus sowie zur Notwendigkeit, bereits heute Vorstellungen über den Aufbau des Sozialismus-Kommunismus zu entwickeln (Auszug aus Papier Nr. 6 der Zelle 3)"
- "… und zur Haltung des KABD zum Ziel der Kommunisten sowie zum Proletarischen Internationalismus (Papier 7 der Zelle 3, stellenweise gekürzt)"
- "III. Einige Gesichtspunkte über den Stellenwert und den Charakter einer Zeitung für den Parteiaufbau (Referat der Zelle 1)"
- "IV. Zum Begriff der Partei neuen (d. h. leninschen) Typs (Referat aus dem Papier der Zelle 4, stellenweise gekürzt)"
- "V. Zur organisatorischen Seite des Parteiaufbaus und zur Kritik an überwiegend organisatorischen Vorstellungen zum Parteiaufbau(wie etwa beim KABD), Form und Inhalt (Referat aus dem Papier der Zelle 1, stellenweise gekürzt)"
- "VI. Zu einigen Prinzipien der Kommunistischen Partei"
- "Klassenmäßige Zusammensetzung(Auszüge aus dem Referat der Zelle 4)"
- "Zur Bedeutung des innerparteilichen Kampfes (Referat der ZeIle 4)"
- "Aus: Vorlage für einen Plan zur theoretischen Arbeit (Rundbrief der KSG - L, vom 15.2 1977"
- "Aus: Überblick zur Arbeit der KSG für die nächsten Monate (Rundbrief der KSG- L vom 20.6.1977)"
- "Aus: Einleitungsreferat, gehalten auf der KSG- MV, Juli 1977"
- "Referat zur KABD- Kritik und ihrer Bedeutung(gehalten auf der KSG-MV Juli 77"
- "Kleines Register zu der in den vorliegenden Materialien geäußerten KABD- Kritik"
Q: KAB (RW) / KSG Frankfurt: Arbeitshefte. Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen, Jg. 3, Nr. 26, o. O., Januar 1978.

Oktober 1978:
Es erscheinen, von der Gruppe Revolutionärer Weg herausgegeben, die "Arbeitshefte", Nr. 29, mit dem Titel: Materialien zur Auseinandersetzung mit dem KBW. I. Artikel aus der 'Kommunistischen Volkszeitung'". Der bisherige Untertitel der "Arbeitshefte" ("Zur Vertiefung des Verständnisses über die rechte Gefahr und zur Förderung selbständiger schriftlicher Ausarbeitungen") fällt mit dieser Ausgabe weg. Der Herausgeber heißt jetzt: "Gruppe Revolutionärer Weg".

Laut Vorbemerkung werden in dieser Ausgabe Artikel aus der "KVZ" des KBW veröffentlicht. Sie dienen der "Auseinandersetzung mit dem Programm und der politischen Linie des KBW". Insgesamt erscheinen drei Folgen zum KBW. "Die Auswahl und Zusammenstellung der Artikel richtet sich zum Teil nach der Gliederung des Programms des KBW, zum größeren Teil jedoch nach Schwerpunkten unseres diskussions- und Arbeitsplans". Die Artikel sind mit Zwischenüberschriften versehen und listen dann im Detail Artikel aus der KVZ auf. So werden etwa unter I: "Wachsendes Missverhältnis zwischen der Lage des Proletariats und den übrigen Werktätigen einerseits und dem Lebensniveau der Bourgeoisie andererseits. Absolute Zunahme des Elends durch Arbeitslosigkeit, niedrigen Lohn, Frühinvalidität, Wohnungsmisere, Teuerung usw.", Artikel zu :"Auto, öffentliche Verkehrsmittel, Arbeitskleidung, Urlaub, Bausparverträge" usw. aus der KVZ veröffentlicht.

Insgesamt gibt es 8 Abschnitte zu verschiedenen Themen, die dazu noch untergliedert sind. Geworben wird u. a. für die Broschüre der Gruppe: "Plechanow - Lenin: Über einige Angriffe auf den Leninismus" und für das Buch von Kurt Sauerland: "Der dialektische Materialismus. Schöpferischer oder dogmatischer Marxismus?"
Q: Gruppe Revolutionärer Weg (Hrsg.): Arbeitshefte, Jg. 3, Nr. 29, Frankfurt/M., Oktober 1978.

Oktober 1978:
Es erscheinen, von der Gruppe Revolutionärer Weg herausgegeben, die "Arbeitshefte", Nr. 30, mit dem Titel: "Materialien zur Auseinandersetzung mit dem KBW. II. Theoretischen Beiträge zur Diskussion von Programm und politischer Linie des KBW aus theoretischen Zeitschriften, Beschlüssen, Resolutionen".

Laut Vorbemerkung hauptsächlich aus "Kommunismus und Klassenkampf" und "Neues Rotes Forum". "Insgesamt 3 Arbeitshefte (Nr. 29, 30, 31) erscheinen zu dieser Auseinandersetzung". Wie in den "Arbeitsheften" 29, werden auch hier die Gliederungspunkte in Abschnitte unterteilt, u. a. in:
- "Programm"
- "Opportunismus"
- "Parteiaufbau"
- "Kapitalismus/Imperialismus"
- "Imperialismus und Demokratie"
- "Klassenkampfsituation und Taktik"
- "Anhang: Inhalt- und Stichwortverzeichnis" (der Materialien des KBW)

Geworben wird die Broschüre der Gruppe: "Plechanow - Lenin: Über einige Angriffe auf den Leninismus", für das Buch von Kurt Sauerland: "Der dialektische Materialismus. Schöpferischer oder dogmatischer Marxismus?", für das "Vertriebsprogramm" der Gruppe, für "Zimbabwe News", "IKWEZI", "Eritrea in struggle", "Democratic Kampuchea" und das "Palästina Bulletin".
Q: Gruppe Revolutionärer Weg (Hrsg.): Arbeitshefte, Jg. 3, Nr. 30, Frankfurt/M., Oktober 1978.

Oktober 1978:
Es erscheinen, von der Gruppe Revolutionärer Weg herausgegeben, die "Arbeitshefte", Nr. 31, mit dem Titel: "Materialien zur Auseinandersetzung mit dem KBW. III. Theoretische Beiträge zur Diskussion von Programm und politischer Linie des KBW aus theoretischen Zeitschriften, Beschlüssen, Resolutionen".

Laut Vorbemerkung setzt dieses Heft "den Abdruck von theoretischen Beiträgen des Kommunistischen Bundes fort". Die veröffentlichten Artikel aus KuK, NRF und anderen Dokumenten des KBW bzw. seiner Vorläufer "dienen der Auseinandersetzung mit Programm und politischer Linie des KBW". Wie in den "Arbeitsheften" 30 werden auch hier die Gliederungspunkte in Abschnitte unterteilt, u. a. in:
- "Kapitalismus/Imperialismus"
- "Imperialismus und Demokratie"
- "Klassenkampfsituation und Taktik"
- "Anhang: Inhalt- und Stichwortverzeichnis" (der Materialien des KBW)

Geworben wird die Broschüre der Gruppe: "Plechanow - Lenin: Über einige Angriffe auf den Leninismus", für die "Rote Robe", die "Peking Rundschau", das "Palästina Bulletin", Kurt Sauerland: "Der dialektische Materialismus. Schöpferischer oder dogmatischer Materialismus?" Als Reprint ist erhältlich ist: "Rebell. Zeitung der 'Roten SDAJ- Opposition' bzw. der 'Revolutionären Jugend (Marxisten-Leninisten). Reprint 1968-1970. Eine Auswahl".
Q: Gruppe Revolutionärer Weg (Hrsg.): Arbeitshefte, Jg. 3, Nr. 31, Frankfurt/M., Oktober 1978.

Letzte Änderung: 23.01.2020